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  1. Buddhaland Forum
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Diskussion: "Buddhistische Wiedergeburt"

  • Onda
  • 6. Dezember 2012 um 15:23
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    mukti
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    • 20. Januar 2013 um 20:43
    • #726
    Onda:
    mukti:

    Und hast du schon eine Stelle gefunden, wo Buddhadasa ein neues Werden nach dem Tod, in dem die Reaktionen auf vorangegangene Taten geerntet werden, für unmöglich erklärt?

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=193217#p193307

    Finde da keine Verneinung, nur ein Benennungsproblem und die Prioritätsfrage.

    Mit Metta, mukti.


  • Aiko
    Gast
    • 20. Januar 2013 um 21:02
    • #727
    accinca:
    Aiko:

    So etwas wie "Selbst" entsteht also durch Unterscheidung. "Alle Wesen entstehen durch Unterscheidung" - sagte Buddha. In diesem Sinne sprechen wir von Selbst.


    Es gibt allerdings auch Unterscheidung ohne das ein "Selbst" entsteht.
    Der Begriff "Unterscheidung" den Neumann für sankhāra erfunden hat
    ist wohl nicht so richitg passend.

    Ich rede hier von der Entstehung eines Selbst - Bedingung dafür ist Wahrnehmung und Wahrnehmung setzt Unterscheidung voraus. Das hat mit Neumann nichts zu tun. Sankhara meint einfach Gestalt - und Gestaltwahrnehmung setzt Wahrnehmung, also Sinnesbewusstsein voraus.

  • accinca
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    • 20. Januar 2013 um 23:43
    • #728
    Aiko:

    Ich rede hier von der Entstehung eines Selbst - Bedingung dafür ist Wahrnehmung und Wahrnehmung setzt Unterscheidung voraus.


    Natürlich setzt die Entstehung einer Vorstellung von einem Selbst falsche Interpretation
    von Wahrnehmung voraus und falsche Interpretation von Wahrnehmungen setzt natürlich
    eben diese Wahrnehmungen voraus um diese falsch zu interpretieren. Andernfalls so eine
    falsche Vorstellung von einem Selbst ja auch gar nicht möglich wäre. Insofern stimmen
    wir darin überein.

  • Aiko
    Gast
    • 21. Januar 2013 um 00:14
    • #729
    accinca:
    Aiko:

    Ich rede hier von der Entstehung eines Selbst - Bedingung dafür ist Wahrnehmung und Wahrnehmung setzt Unterscheidung voraus.


    Natürlich setzt die Entstehung einer Vorstellung von einem Selbst falsche Interpretation
    von Wahrnehmung voraus und falsche Interpretation von Wahrnehmungen setzt natürlich
    eben diese Wahrnehmungen voraus um diese falsch zu interpretieren. Andernfalls so eine
    falsche Vorstellung von einem Selbst ja auch gar nicht möglich wäre. Insofern stimmen
    wir darin überein.

    Du willst das diskutieren?

    Natürlich setzt die Entstehung einer Vorstellung von einem Selbst Interpretation
    von Wahrnehmung voraus und Interpretation von Wahrnehmungen setzt natürlich
    eben diese Wahrnehmungen voraus um diese zu interpretieren. Andernfalls so eine
    Vorstellung von einem Selbst ja auch gar nicht möglich wäre. Insofern stimmen
    wir darin überein.

  • snake70
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    20. Januar 2013
    • 21. Januar 2013 um 00:46
    • #730

    Einiges was Shakyamuni lehrte hat seinen Ursprung im Brahmanismus und Hinduismus. Ich finde es ist nicht immer leicht da eine genaue Grenze zu ziehen. Selbst aber Shakyamuni offenbarte im Lotossutra 16 tes Kapitel das er lange lange vorher bereits die Erleuchtung erlangt habe. Das impliziert also die Wiedergeburt.
    Auch der tibetische Buddhismus bezieht sich oftmals auf Wiedergeburt. Einfach zu sagen er hat es nicht gelehrt mag, kann im Grunde richtig sein, aber in der Konsequenz seiner Aussagen dennoch ein Teil seiner Lehre.
    Warum er es speziell nicht lehrte (was ich noch nciht mal sagen kann da ich Nichiren Buddhist bin und auch nicht alle Lehren kenne aber auch Zen gemacht habe und eine ganze Zeit bei Triratna gewesen bin die den Hinayana Weg bevorugen) ist in sofern verständlich da Shakyamunis Aufgabe darin bestand die Menschen von Ihren 4 Leiden zu befreien. Alles andere mag sekundär dazugehören aber nicht fester Bestandteil seiner Lehren. Darum gibt es ja auch einige Reeinkarnations Theorien.
    Du sagtest was von Vertrauen. Vertrauen beruht aber auf Beweis, alles andere ist blindes Vertrauen.Shakyamuni sagte kurz vor seinem Tod das man immer wiede seine Lehren nach der Richtigkeit prüfen solle, das heisst ob man seine Aussagen widerlegen kann. Er sprach nicht von Vertrauen im Sinne von Blindheit oder nach dem Motto "alles wird gut". Ich kann nur etwas aber überprüfen wenn ich messbare Parameter habe. Dies hat man bei so ziemlich allen Lehren Shakyamunis. Bei der Reinkarnation ist allerdings Ende damit.

    In welcher Form, in welcher Art und Weise, selbt ob es Reeinkarnation gibt oder nicht ist genauso müßig wie die Frage ob es einem Gott gibt. Die Buddhisten verneinen dies ja nicht ausdrücklich. Wir stellen uns halt die Frage nicht weil unsere Aufgabe die Befreiung der 4 Leiden halt unsere Aufgabe ist. Alles andere ist Spekulation und weder messbar noch beweisbar.

    Lieben Gruss

    Micha

  • accinca
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    31. Dezember 2007
    • 21. Januar 2013 um 01:13
    • #731
    Aiko:

    Du willst das diskutieren?


    Zumindest wollte ich damit sagen, daß wir darin
    übereinstimmen, nämlich hinsichtlich der Entstehung.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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