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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Dharma-Modell 1: dukkha-dharma

  • Onda
  • 26. November 2012 um 15:47
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  • sonnenschein
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    • 27. November 2012 um 10:58
    • #26
    Geronimo:
    sonnenschein:

    Buddha hatte viele Frauen und hätte er nur asketisch gelebt hätte er sein Ziel vieleicht nie erreicht. Buddha hatte kein "Leben light" vorgelebt.

    Woher hast du das denn? Und beziehst du das auf sein ganzes Leben oder nur auf seine Anfangsjahre, als er noch nicht Buddha genannt wurde?

    Also wenn ich dir das jetzt ernsthaft belegen soll, dann Frage ich mich schon ob Du Dich überhaupt schon einmal mit der Lebensgeschichte von Buddha auseinandergesetzt hast. Dazu gibt es genügend Quellen, suche einfach selber und kannst mir ja ne Quelle zeigen wo das Gegenteil drin steht.

  • Onda
    Themenautor
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    • 27. November 2012 um 10:58
    • #27
    sonnenschein:


    Wieviel Prozent Sex ist denn in Deinem Buddhismus erlaubt?

    Nochmal: das ist nicht "mein" Buddhismus.

    Zitat

    Das was Du als wahren Buddhismus bezeichnest, ist einfach ein Konzept.

    Klar, ein Konzept. Es gibt viele Konzepte vom Buddhismus. Das hier ist nur eines. Nicht meines.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Geronimo
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    • 27. November 2012 um 11:09
    • #28
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Woher hast du das denn? Und beziehst du das auf sein ganzes Leben oder nur auf seine Anfangsjahre, als er noch nicht Buddha genannt wurde?

    Also wenn ich dir das jetzt ernsthaft belegen soll, dann Frage ich mich schon ob Du Dich überhaupt schon einmal mit der Lebensgeschichte von Buddha auseinandergesetzt hast. Dazu gibt es genügend Quellen, suche einfach selber und kannst mir ja ne Quelle zeigen wo das Gegenteil drin steht.

    Das Siddhartha seine ersten 35 Jahre in vollen Zügen genoss ist ja okay. Aber das er nach seiner Befreiung ein höchst enthaltsames Leben geführt hat sollte unzweifelhaft sein.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Noreply
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    • 27. November 2012 um 11:39
    • #29
    Geronimo:
    sonnenschein:

    Buddha hatte viele Frauen und hätte er nur asketisch gelebt hätte er sein Ziel vieleicht nie erreicht. Buddha hatte kein "Leben light" vorgelebt.


    Das Siddhartha seine ersten 35 Jahre in vollen Zügen genoss ist ja okay. Aber das er nach seiner Befreiung ein höchst enthaltsames Leben geführt hat sollte unzweifelhaft sein.


    Der, in deinen Augen, Zweifelnde glaubt nur nicht das Buddha nach der Befreiung kein Mensch mehr war.
    Vor der Befreiung Holzhacken und Wasser holen,
    nach der Befreiung Holzhacken und Wasser holen.

  • sonnenschein
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    • 27. November 2012 um 11:40
    • #30
    Geronimo:

    Das Siddhartha seine ersten 35 Jahre in vollen Zügen genoss ist ja okay. Aber das er nach seiner Befreiung ein höchst enthaltsames Leben geführt hat sollte unzweifelhaft sein.

    Ich glaube Du verstehst Du etwas grundsätzlich falsch. Das Leben von Buddha war 35 voller Leid. Erst dann konnte er es genießen. Auch wen Du Dein ganzes Leben enthaltsam lebst bedeutet das nicht, dass Du nicht leidest. Oder umgekehrt auch wenn Du Dein ganzes Leben nicht enthaltsam lebst kannst Du frei von Leid sein. Die dritte Fessel hatte Buddha überwunden, als er nicht mehr an Regeln und Ritualen festgehalten hat. Nicht ein enthaltsames Leben hat ihn zu dieser Erkenntnis gebracht sondern erst als der das asketische Leben aufgegeben hatte war er Befreit. Die Regeln für Mönche sind dazu da sich von anderen Regeln der Gesellschaft zu befreien. Sie sind nicht das Ziel sondern der Weg um die inneren fesseln zu überwinden. Solange ein Buddhist glaubt er braucht diese Regeln, wird er immer wieder in ein Leben wiedergeboren wo diese Reglen herrschen. Bis er sie überwindet. Innerlich nicht äußerlich. Erst wenn Du sie innerlich überwindest hast Du die Freiheit sie auch äußerlich anzunehmen um anderen ein Vorbild zu sein oder Dich äußerlich davon zu lösen um für andere Menschen in einer anderen Form nützlich zu sein.

  • Geronimo
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    • 27. November 2012 um 11:55
    • #31
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Das Siddhartha seine ersten 35 Jahre in vollen Zügen genoss ist ja okay. Aber das er nach seiner Befreiung ein höchst enthaltsames Leben geführt hat sollte unzweifelhaft sein.

    Ich glaube Du verstehst Du etwas grundsätzlich falsch. Das Leben von Buddha war 35 voller Leid. Erst dann konnte er es genießen. Auch wen Du Dein ganzes Leben enthaltsam lebst bedeutet das nicht, dass Du nicht leidest. Oder umgekehrt auch wenn Du Dein ganzes Leben nicht enthaltsam lebst kannst Du frei von Leid sein. Die dritte Fessel hatte Buddha überwunden, als er nicht mehr an Regeln und Ritualen festgehalten hat. Nicht ein enthaltsames Leben hat ihn zu dieser Erkenntnis gebracht sondern erst als der das asketische Leben aufgegeben hatte war er Befreit. Die Regeln für Mönche sind dazu da sich von anderen Regeln der Gesellschaft zu befreien. Sie sind nicht das Ziel sondern der Weg um die inneren fesseln zu überwinden. Solange ein Buddhist glaubt er braucht diese Regeln, wird er immer wieder in ein Leben wiedergeboren wo diese Reglen herrschen. Bis er sie überwindet. Innerlich nicht äußerlich. Erst wenn Du sie innerlich überwindest hast Du die Freiheit sie auch äußerlich anzunehmen um anderen ein Vorbild zu sein oder Dich äußerlich davon zu lösen um für andere Menschen in einer anderen Form nützlich zu sein.

    Sagst du hier, das der Buddha nach seiner Befreiung noch Gefallen am Begehren hatte oder sogar Interesse am Sex? Und halte die Antwort einmal konkret und einfach, bitte :) Was ich verstehe und nicht verstehe wirst du hier nicht beurteilen können.

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  • Noreply
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    • 27. November 2012 um 12:00
    • #32
    Geronimo:


    Sagst du hier, das der Buddha nach seiner Befreiung noch Gefallen am Begehren hatte oder sogar Interesse am Sex?


    Natürlich sagt er das, Du kannst doch lesen.
    Es ist nur noch Begehren, ohne Gier, Hass, Verblendung/Glaube an Beständigkeit.

  • Geronimo
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    • 27. November 2012 um 12:01
    • #33

    Im übrigen erscheinen mir viele deiner Ausführungen, Sonnenschein, auch, sagen wir mal, experimentell. Da passt nicht immer alles ganz zusammen.

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  • Geronimo
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    • 27. November 2012 um 12:03
    • #34
    Ellviral:
    Geronimo:


    Sagst du hier, das der Buddha nach seiner Befreiung noch Gefallen am Begehren hatte oder sogar Interesse am Sex?


    Natürlich sagt er das, Du kannst doch lesen.
    Es ist nur noch Begehren, ohne Gier, Hass, Verblendung/Glaube an Beständigkeit.

    Das Wort Gier ist nicht die beste Wahl, meiner Meinung nach, da es sich meistens nur auf ein besonders starkes Verlangen bezieht. Hier ist aber jegliches Begehren gemeint. Zuneigung trifft es demnach besser. Und wo immer Begehren ist, da ist auch Zuneigung, Abneigung oder Unwissenheit, und nicht Freiheit. Eine sehr einfache Gleichung die man auch immer wieder an sich selbst überprüfen kann.

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  • Noreply
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    • 27. November 2012 um 13:58
    • #35
    Geronimo:


    Das Wort Gier ist nicht die beste Wahl, meiner Meinung nach, da es sich meistens nur auf ein besonders starkes Verlangen bezieht. Hier ist aber jegliches Begehren gemeint. Zuneigung trifft es demnach besser. Und wo immer Begehren ist, da ist auch Zuneigung, Abneigung oder Unwissenheit, und nicht Freiheit. Eine sehr einfache Gleichung die man auch immer wieder an sich selbst überprüfen kann.


    Wenn Begehren keine Differenzierung zuläßt verliert der Mensch sein Mensch sein und wird zu einem GottBuddha.
    Dukkha ist Wollend zu erreichen. Wenn das Wollen nicht da ist entsteht auch kein Dukkha. Wenn Begehren zu Verlangen, zu Haben Wollen wird entsteht Dukkha.
    In deiner Welt will ich lieber als Tier leben, das brauch ich mit keine Gedanken machen ob ich essen möchte oder sterben.

    "Wo immer Begehren ist, das ist auch Zuneigung, Abneigung..."
    Hast Du das wirklich mal zu ende gedacht, gelebt? Ich kann Dir sagen das das eine sehr einsame Zeit ist, außer man lebt als Robinson ohne Freitag oder Menschenfußspuren im Sand. Da brauch ich auch nicht mehr überlegen ob ich ich bin oder nicht, da gibt es eben kein Du das diese Überlegungen anstoßen könnte.

  • sonnenschein
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    • 27. November 2012 um 14:04
    • #36
    Geronimo:
    sonnenschein:

    Ich glaube Du verstehst Du etwas grundsätzlich falsch. Das Leben von Buddha war 35 voller Leid. Erst dann konnte er es genießen. Auch wen Du Dein ganzes Leben enthaltsam lebst bedeutet das nicht, dass Du nicht leidest. Oder umgekehrt auch wenn Du Dein ganzes Leben nicht enthaltsam lebst kannst Du frei von Leid sein. Die dritte Fessel hatte Buddha überwunden, als er nicht mehr an Regeln und Ritualen festgehalten hat. Nicht ein enthaltsames Leben hat ihn zu dieser Erkenntnis gebracht sondern erst als der das asketische Leben aufgegeben hatte war er Befreit. Die Regeln für Mönche sind dazu da sich von anderen Regeln der Gesellschaft zu befreien. Sie sind nicht das Ziel sondern der Weg um die inneren fesseln zu überwinden. Solange ein Buddhist glaubt er braucht diese Regeln, wird er immer wieder in ein Leben wiedergeboren wo diese Reglen herrschen. Bis er sie überwindet. Innerlich nicht äußerlich. Erst wenn Du sie innerlich überwindest hast Du die Freiheit sie auch äußerlich anzunehmen um anderen ein Vorbild zu sein oder Dich äußerlich davon zu lösen um für andere Menschen in einer anderen Form nützlich zu sein.

    Sagst du hier, das der Buddha nach seiner Befreiung noch Gefallen am Begehren hatte oder sogar Interesse am Sex? Und halte die Antwort einmal konkret und einfach, bitte :) Was ich verstehe und nicht verstehe wirst du hier nicht beurteilen können.

    Du liest sachen heraus die ich nicht geschrieben habe. Mit Genießen meine ich in diesem Sinne nicht das leidvolle Begehren sondern dass Buddha ganz normal etwas essen konnte ohne sich wie seine asketischen kollegen als sünder zu fühlen. Er hatte sicherlich kein Interesse an Sex im Sinne dass er Begierde hatte. Aber er hat auch nicht gesagt, dass man keinen Sex haben darf um zur Erleuchtung zu kommen. Das ist ein großer Unterschied. Er gab nicht allen seiner Schüler den Ratschlag auf Sex zu verzichten. Nur denen die damit ein Problem hatten. Buddha hatte weder vor noch nach seiner erleuchtung ein Problem mit Sex.
    Was Du verstehst und was nicht kannst Du selber z.B. daran überprüfen ob Du ein Problem mit Sex hast.

  • Geronimo
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    • 27. November 2012 um 16:13
    • #37

    Ich muss sagen, das ich nicht wirklich sehen kann, das es sich hier um 2 unterschiedliche Wege handeln soll. Ich sehe beide als zusammengehörig. Sie bedingen einander.

    Ohne Einsicht, Wissen und Erkenntnis ist keine Befreiung möglich. Und ohne das Gefühl das Glück möglicherweise doch anderen Spielregeln folgt als man immer gedacht hat, arbeitet man wohl nicht an (rechter) Einsicht und (befreiendem) Wissen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Elliot
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    • 28. November 2012 um 09:13
    • #38
    Onda:

    Als Ursache des Leidens hat er Gier, Hass und Verblendung identifiziert. Gemeint ist das Anhaften an Phänomenen, die wir entweder haben wollen oder loswerden wollen und das alles im Irrglauben, unser nach Befriedigung gierende Ich sei ein dauerhaftes, autonomes Selbst.


    Nicht ganz, es wurde das Begehren als Ursache von Dukkha identifiziert, nicht nur der Atman-Glaube (sakkaya-ditthi):

    Zitat

    "Und was, Freunde, ist die Edle Wahrheit vom Ursprung von Dukkha? Es ist das Begehren, das erneutes Werden bringt, das von Ergötzen und Begierde begleitet ist, und das sich an diesem und jenem ergötzt; nämlich Begehren nach Sinnesintensität, Begehren nach Dasein und Begehren nach Daseinsmöglichkeit. Dies wird die Edle Wahrheit vom Ursprung von Dukkha genannt." (MN 141)

    Onda:

    Die Praxis der Meditation hilft uns, tiefe Einsicht in die Beschaffenheit des Daseins zu gewinnen, das durch Vergänglichkeit, Unzulänglichkeit und Selbst-Losigkeit gekennzeichnet ist.


    Im Wesentlichen hilft die Meditation dieses Begehren zu überwinden:

    Zitat

    "Anuruddha, was sollte von einem Mann aus guter Familie, der auf solche Weise fort in die Hauslosigkeit gezogen ist, getan werden? Solange er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen [2], noch nicht erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das, dringt Habgier in seinen Geist ein und bleibt dort, dringt Übelwollen in seinen Geist ein und bleibt dort, dringen Trägheit und Mattheit in seinen Geist ein und bleiben dort, dringen Rastlosigkeit und Gewissensunruhe in seinen Geist ein und bleiben dort, dringt Zweifel in seinen Geist ein und bleibt dort, dringt Unzufriedenheit in seinen Geist ein und bleibt dort, dringt Verdrossenheit in seinen Geist ein und bleibt dort. Das ist so, solange er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, noch nicht erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das.

    Wenn er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das, dringt Habgier nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort, dringt Übelwollen nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort, dringen Trägheit und Mattheit nicht in seinen Geist ein und bleiben nicht dort, dringen Rastlosigkeit und Gewissensunruhe nicht in seinen Geist ein und bleiben nicht dort, dringt Zweifel nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort, dringt Unzufriedenheit nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort, dringt Verdrossenheit nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort. Das ist so, wenn er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das." (MN 68)

    Onda:

    Die Praxis des Achtfachen Pfades hilft uns, diese Impulse der Gier auszurotten, im Wissen, dass Leiden vor allem frustrierte Gier ist. Solange diese Begierde nicht überwunden ist, dreht sich das Rad des Samsara unablässig weiter.


    So ist es.

    Onda:

    Handlungen, die ihren Ursprung in ichzentrierter Begierde haben, erzeugen Karma.


    Auch heilsame Handlungen ohne Gier können Karma erzeugen:

    Zitat

    "Und was, Puṇṇa, ist helle Handlung mit hellem Ergebnis? Da erzeugt jemand eine nicht-leidbringende körperliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende sprachliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende geistige Gestaltung [5]. Nachdem er eine nicht-leidbringende körperliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende sprachliche Gestaltung, eine nicht-leidbringende geistige Gestaltung erzeugt hat, erscheint er in einer nicht-leidbringenden Welt [6] wieder. Wenn er in einer nicht-leidbringenden Welt wiedererschienen ist, berühren ihn nicht-leidbringende Kontakte. Von nicht-leidbringenden Kontakten berührt, fühlt er nicht-leidbringende Gefühle, äußerst angenehm, wie im Fall der Götter der Leuchtenden Herrlichkeit. So geschieht das Wiedererscheinen eines Wesens aufgrund eines Wesens: man erscheint aufgrund der Handlungen, die man begangen hat, wieder. Wenn man wiedererschienen ist, berühren einen Kontakte. So sage ich, daß die Wesen die Erben ihrer Handlungen sind. Dies nennt man helle Handlung mit hellem Ergebnis." (MN 57)

    Onda:

    Solange es Karma gibt, wird es auch immer wieder zu einer neuen Geburt kommen. Erst mit dem Ende von Karma und dem restlosen Erlöschen der Begierde im Realisieren von nibbana ist der Prozess ständig neuer Geburten beendet. Dies ist das höchste Ziel des Buddha-Schülers: künftigen Geburten jedwede Grundlage zu entziehen. Denn die restlose Auslöschung von dukkha (dem Leiden) gelingt nur durch die restlose Auslöschung des Lebens.


    Durch Überwindung des Sinnes, Werdens- und Unwissenheitstriebes, die zu erneutem Werden führen:

    Zitat

    "Gut, gut, Anuruddha. Der Tathāgata hat die Triebe überwunden, die beflecken, neues Dasein bringen, Schwierigkeiten bereiten, in Leiden heranreifen und zu künftiger Geburt, Altern und Tod führen; er hat sie an der Wurzel abgeschnitten, hat sie einem Palmenstrunk gleich gemacht, sie beseitigt, so daß sie künftigem Entstehen nicht mehr unterworfen sind. So wie eine Palme mit abgeschnittener Krone nicht weiterwachsen kann, so hat der Tathāgata die Triebe überwunden, die beflecken, neues Dasein bringen, Schwierigkeiten bereiten, in Leiden heranreifen und zu künftiger Geburt, Altern und Tod führen, er hat sie an der Wurzel abgeschnitten, hat sie einem Palmenstrunk gleich gemacht, sie beseitigt, so daß sie künftigem Entstehen nicht mehr unterworfen sind."(MN 68)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 28. November 2012 um 12:01
    • #39
    Geronimo:

    Ich muss sagen, das ich nicht wirklich sehen kann, das es sich hier um 2 unterschiedliche Wege handeln soll. Ich sehe beide als zusammengehörig. Sie bedingen einander.

    Ohne Einsicht, Wissen und Erkenntnis ist keine Befreiung möglich. Und ohne das Gefühl das Glück möglicherweise doch anderen Spielregeln folgt als man immer gedacht hat, arbeitet man wohl nicht an (rechter) Einsicht und (befreiendem) Wissen.

    Ein Grundhindernis ist der begriff glück, bzw. glücklich. Durch die Vorstellung von Glück oder wie ich glücklich bin entsteht immer ein Konstrukt wie wir das Glück halten können und unter welchen Bedinungen es bleibt. Das Glück, dass von Formen, von Reglen, Gedanken oder Gefühlen abhängig ist führt immer wieder zum unglücklichsein wenn diese Bedinungen weg sind. Es fällt den meisten sehr schwer dies einzusehen, da ja praktisch die ganze westliche Zivilisation auf dieser Suche nach Glück aufgebaut ist. Du brauchst für die Befreiung kein neues wissen, eine neue erfahrung oder eine neue einsicht. Du kannst nur im hier und jetzt befreit sein. Befreiung ist nicht etwas das wir unserem Ich hinzufügen können. Es ist unser natürlicher Zustand der vor allem durch unser Denken, Wollen, unseren Wünschen und Abneigungen, unseren Emotionen und Wahrnehmungen verdeckt wird. Es gibt keine Regeln dafür wie Befreiung funktioniert. Es gibt nur Wege das aus dem Weg zu räumen was Dich davon abhält es zu erkennen. Ein Weg heißt Buddhismus.

  • Sukha
    Gast
    • 28. November 2012 um 12:35
    • #40
    sonnenschein:

    Er gab nicht allen seiner Schüler den Ratschlag auf Sex zu verzichten.


    Den Laien nicht.
    Dem Orden aber schon.
    Und das war kein Ratschlag, sondern ein "must be".
    Ein Haufen Regeln beschäftigen sich nur mit diesem Thema und es war dem Buddha sehr wichtig, dass man selbst in Gedanken davon Abstand nimmt. Sinnesgier ist die größte aller Fesseln.

    sonnenschein:

    Nur denen die damit ein Problem hatten.

    Diejenigen bekamen/bekommen bestimmte (verschärfte) Meditationsanweisungen wie z.B. die "Ekelbetrachtungen" (asubha sānna)

    ()

  • sonnenschein
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    • 28. November 2012 um 14:12
    • #41
    Sukha:
    sonnenschein:

    Er gab nicht allen seiner Schüler den Ratschlag auf Sex zu verzichten.


    Den Laien nicht.
    Dem Orden aber schon.
    Und das war kein Ratschlag, sondern ein "must be".
    Ein Haufen Regeln beschäftigen sich nur mit diesem Thema und es war dem Buddha sehr wichtig, dass man selbst in Gedanken davon Abstand nimmt. Sinnesgier ist die größte aller Fesseln.

    sonnenschein:

    Nur denen die damit ein Problem hatten.

    Diejenigen bekamen/bekommen bestimmte (verschärfte) Meditationsanweisungen wie z.B. die "Ekelbetrachtungen" (asubha sānna)

    ()

    Nein das ist nicht richtig was Du schreibst. Es stimmt wenn Du schreibst, dass es für Mönche und Nonnen diese Regeln gibt. Aber Buddha sagte nicht, dass es eine Voraussetzung für Befreiung ist. Es ist auch Falsch wenn Du sagst, dass Sinnesgier die größte Fessel sei. Das mag vielleicht für Menschen die Probleme mit Sex haben zutreffen und für diejenigen ist es vielleicht Sinnvoll in ein Kloster zu gehen. Aber es viele Buddhisten die haben kein Problem mit Sex und die auch Befreiung erlangt haben. Sie nennt man Verwircklicher oder Yogis. Für viele ist eher Stolz oder Eifersucht das größte Problem. Für manch anderen mag Hass, Geiz oder Unwissenheit das größte Problem sein. Vielleicht ist für Dich die Begierde DEINE größte Fessel, aber Du solltest nicht von Dir auf andere schließen. Sicher haben wir als Menschen im Allgemeinen vor allem die Begierde als größtes Hindernis. Aber das bedeutet nicht, dass man keinen Sex haben darf, oder dass man mit den Sinnen nichts mehr erfahren darf. Ein rechtes Maß mag da sicher hilfreich sein, aber durch das Vermeiden einer Gier wird diese meist nicht aufgelöst sondern nur unterdrückt. Begiere ist per se nichts schlechtes das man bekämpfen muss. Es geht darum die Begierde bewusst wahrzunehmen und sich davon nicht beherrschen zu lassen. Das bedeutet aber nicht, dass man als ein erwachter Menschen nicht mehr das Essen oder Sex genießen darf. Man haftet einfach nicht mehr daran an und deswegen leidet man auch nicht mehr darunter wenn man es nicht mehr hat. Solange man darunter leidet, dass man keinen Sex hat und kein leckeres Essen ( was trotzdem gesund sein kann) ist die Begierde anscheinend noch sehr groß. Aber auf all das zu verzichten bedeutet noch lange nicht dass man bewusster wird. Auch Buddha hatte auf Essen, Sex und allerlei Sinneseindrücke verzichtet. Er hat als Asket gelebt und erst als er diese Askese aufgegeben hat wurde er Befreit. Das ist ein Irrtum der oft dazu führt, dass viele Menschen gar keinen Zugang zum Buddhismus finden, da sie vor allem den Dalai Lama und die Klöster und Mönche im Kopf haben und sie glauben auf alles verzichten zu müssen um richtiger Buddhist zu werden. Und viele Buddhisten scheinen dies auch noch zu glauben und wundern sich dann nach 30 Jahren Kloster und Meditation, dass sie keinen Schritt weiter gekommen sind.

  • Sukha
    Gast
    • 28. November 2012 um 14:43
    • #42

    Wie immer an diesem Punkt der Diskussion, die ersten beiden Lehrreden aus der Angereihten Sammlung:

    A.1.1. Mann und Weib (I,1-10)

    So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene im Jetahaine bei Sāvattī, im Kloster Anāthapindika. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche. "Mönche!" sprach er. - "Herr!" erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Und der Erhabene sprach:

    "Keine andere Gestalt, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Mannes so fesselt, wie die Gestalt des Weibes. Die Gestalt des Weibes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Mannes.
    "Keine andere Stimme, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Mannes so fesselt, wie die Stimme des Weibes. Die Stimme des Weibes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Mannes.
    "Keinen anderen Duft, ihr Mönche, kenne ich, der den Geist des Mannes so fesselt, wie der Duft des Weibes. Der Duft des Weibes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Mannes.
    "Keinen anderen Geschmack, ihr Mönche, kenne ich, der den Geist des Mannes so fesselt, wie der Geschmack des Weibes. Der Geschmack des Weibes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Mannes.
    "Keine andere Berührung, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Mannes so fesselt, wie die Berührung des Weibes. Die Berührung des Weibes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Mannes.

    "Keine andere Gestalt, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Weibes so fesselt, wie die Gestalt des Mannes. Die Gestalt des Mannes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Weibes.
    "Keine andere Stimme, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Weibes so fesselt, wie die Stimme des Mannes. Die Stimme des Mannes, ihr Mönche, fesselt den Geist Weibes.
    "Keinen anderen Duft, ihr Mönche, kenne ich, der den Geist des Weibes so fesselt, wie der Duft des Mannes. Der Duft des Mannes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Weibes.
    "Keinen anderen Geschmack, ihr Mönche, kenne ich, der den Geist des Weibes so fesselt, wie der Geschmack des Mannes. Der Geschmack des Mannes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Weibes.
    "Keine andere Berührung, ihr Mönche, kenne ich, die den Geist des Weibes so fesselt, wie die Berührung des Mannes. Die Berührung des Mannes, ihr Mönche, fesselt den Geist des Weibes."

    A.1.2. Die fünf geistigen Hemmungen

    Kein anderes Ding kenne ich, ihr Mönche, wodurch in dem Maße die unaufgestiegene Sinnenlust zum Aufsteigen kommt und die aufgestiegene Sinnenlust zu Wachstum und Entwicklung gelangt, wie ein anziehendes Objekt. (subha-nimitta)

    Wer nämlich, ihr Mönche, über ein anziehendes Objekt unweise nachdenkt, (ayoniso manasikāra) in dem kommt die unaufgestiegene Sinnenlust zum Aufsteigen, und die aufgestiegene Sinnenlust erlangt Wachstum und Entwicklung.

    .......

    Kein besseres Mittel (wtl: kein anderes Ding) kenne ich, ihr Mönche, wodurch die unaufgestiegene Sinnenlust nicht zum Aufsteigen kommt und die aufgestiegene Sinnenlust schwindet, wie ein widerliches Objekt. (asubha-nimitta) Wer nämlich, ihr Mönche, über ein widerliches Objekt weise nachdenkt, in dem kommt die unaufgestiegene Sinnenlust nicht zum Aufsteigen und die aufgestiegene schwindet.

    _______________________________
    Und um alle weiteren Spekulationen auszuräumen ...

    Nein, ich habe kein Problem mit Sexualität
    Nein, ich leide nicht darunter, es nicht zu tun.
    Nein, ich unterdrücke nichts

    Es gibt was Besseres :)

    ()

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2012 um 14:56
    • #43

    Wer nämlich, ihr Mönche, über ein anziehendes Objekt unweise nachdenkt, (ayoniso manasikāra)....

    Ab ins Zendo, Onyx.
    Jawohl, oh Herr :lol:

  • Onda
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    • 28. November 2012 um 15:10
    • #44

    Darum heißt es auch in den Leitlinien zum dukkha-dharma:

    "Der Praktizierende hat daher jegliche "Lust am Leben" zu überwinden. Lustorientierte Aktivitäten wie tanzen und musizieren sowie der Besuch von Theater-, Film- und sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen oder gar die Ausübung von Geschlechtsverkehr sind im Interesse einer fortschreitenden Entsüchtung kontraproduktiv und zu unterlassen, denn sie fördern die Anhaftung an das Leben. Der Verlust von sinnlich ausgerichteter Lebenslust durch Entsagung geht jedoch einher mit einem Zugewinn an höherer Freude. Es ist die Freude an der Unabhängigkeit von sinnlichen Genüssen, es ist die Freiheit von ans Samsara-Rad kettenden Begierden.

    (...) Gerade in der Frage der Geburtenversiegung zeigt sich auch, dass der wahre Buddhismus der monastische ist. Der Buddhismus für Laienanhänger ist gleichsam ein "Buddhismus light" für Menschen, die karmisch noch nicht so weit sind, während der Mönch das Projekt der Geburtenversiegung auch schon vor Erreichung des nibbana durch Keuschheit realisieren kann."

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • sonnenschein
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    • 28. November 2012 um 18:56
    • #45
    Geronimo:

    Im übrigen erscheinen mir viele deiner Ausführungen, Sonnenschein, auch, sagen wir mal, experimentell. Da passt nicht immer alles ganz zusammen.

    Tja das Leben bleibt ein experiment, aber viele leben einfach nur fertigware...

  • sonnenschein
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    • 28. November 2012 um 18:58
    • #46
    Onda:

    Darum heißt es auch in den Leitlinien zum dukkha-dharma:

    "Der Praktizierende hat daher jegliche "Lust am Leben" zu überwinden. Lustorientierte Aktivitäten wie tanzen und musizieren sowie der Besuch von Theater-, Film- und sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen oder gar die Ausübung von Geschlechtsverkehr sind im Interesse einer fortschreitenden Entsüchtung kontraproduktiv und zu unterlassen, denn sie fördern die Anhaftung an das Leben. Der Verlust von sinnlich ausgerichteter Lebenslust durch Entsagung geht jedoch einher mit einem Zugewinn an höherer Freude. Es ist die Freude an der Unabhängigkeit von sinnlichen Genüssen, es ist die Freiheit von ans Samsara-Rad kettenden Begierden.

    (...) Gerade in der Frage der Geburtenversiegung zeigt sich auch, dass der wahre Buddhismus der monastische ist. Der Buddhismus für Laienanhänger ist gleichsam ein "Buddhismus light" für Menschen, die karmisch noch nicht so weit sind, während der Mönch das Projekt der Geburtenversiegung auch schon vor Erreichung des nibbana durch Keuschheit realisieren kann."

    Onda

    Na wenn Du das so leben kannst, dann mach es doch einfach. Sonst landest Du noch in der Buddhistenhölle... :badgrin:

  • Mabuttar
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    • 28. November 2012 um 22:49
    • #47

    Meditation ist schön entspannend. Aber Vorsicht !

    Risiken und Nebenwirkungen

    Bei Übermäßiger Anwendung besteht die Gefahr aus dem Geburtenkreislauf herauszufallen und sein zukünftiges unendliches Leben für immer auszulöschen. Damit kann diese Technik Lebensgefährlich sein :D

    Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie außerdem ihren buddh. Lehrer. Häufigste Erscheinungen absteigend:
    - Stromeintritt: Sie kommen da nicht mehr raus, Sie haben noch 7 Leben um Lebe wohl zu sagen
    - Einmal Wiederkehrer: Einmal ist noch, machen Sie sich einen Plan, was sie dieses und nächstes Leben ein letztes mal sehen möchten
    - Nicht Wiederkehrer: Schnell noch Verabschieden, jeder Tag könnte der Letzte sein !
    - Arahat/Heiliger: Es wurde gewarnt ! Jede Hilfe kommt zu spät, Tschüss

    :D8)

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • accinca
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    • 28. November 2012 um 23:28
    • #48
    Mabuttar:

    Rsiken und Nebenwirkungen fragen Sie außerdem ihren buddh. Lehrer. Häufigste Erscheinungen absteigend:
    - Stromeintritt: Sie kommen da nicht mehr raus, Sie haben noch 7 Leben um Lebe wohl zu sagen
    - Einmal Wiederkehrer: Einmal ist noch, machen Sie sich einen Plan, was sie dieses und nächstes Leben ein letztes mal sehen möchten
    - Nicht Wiederkehrer: Schnell noch Verabschieden, jeder Tag könnte der Letzte sein !
    - Arahat/Heiliger: Es wurde gewarnt ! Jede Hilfe kommt zu spät, Tschüss :D8)

    Wie witzisch! :) Aber Einmalwiederkehrer heißt nicht, das man nur noch ein Leben hat.
    Es heißt nur, das man nur noch einmal in dem Bereich der Sinnenlust wieder geboren wird.
    Es gibt aber nach der Lehre noch Bereiche darüber hinaus in denen man noch wiedergeboren werden kann.

  • Onda
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    • 29. November 2012 um 08:12
    • #49
    Elliot:
    Onda:

    Als Ursache des Leidens hat er Gier, Hass und Verblendung identifiziert. Gemeint ist das Anhaften an Phänomenen, die wir entweder haben wollen oder loswerden wollen und das alles im Irrglauben, unser nach Befriedigung gierende Ich sei ein dauerhaftes, autonomes Selbst.


    Nicht ganz, es wurde das Begehren als Ursache von Dukkha identifiziert, nicht nur der Atman-Glaube (sakkaya-ditthi):

    Ich merke, dass du oft sehr selektiv liest: in meinem Zitat wird neben dem Atman-Glauben auch das Begehren erwähnt.
    Durch das selektive Lesen entgehen dir wichtige Informationen. Und durch ein allzu wörtliches Verständnis des Geschriebenen andernorts auch der tiefere Sinn.

    Onda

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  • Elliot
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    • 29. November 2012 um 09:04
    • #50
    Onda:

    Ich merke, dass du oft sehr selektiv liest: in meinem Zitat wird neben dem Atman-Glauben auch das Begehren erwähnt.
    Durch das selektive Lesen entgehen dir wichtige Informationen. Und durch ein allzu wörtliches Verständnis des Geschriebenen andernorts auch der tiefere Sinn.


    An anderer Stelle blieb von Dir die Frage unbeantwortet, was wohl der Unterschied zwischen dem Aufgeben des Atman-Glaubens (sakkaya-ditthi) und dem Aufhören der Persönlichkeit (sakkaya) sei. Daher nehme ich nach wie vor an, dass Dir der Unterschied nicht so klar ist und sich für Dich das Aufhören von Dukkha im Wesentlichen bereits durch das Aufgeben des Atman-Glaubens erledigt hat.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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