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  1. Buddhaland Forum
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wie, wo, warum enstehen widersprüche?

  • Zorița Câmpeanu
  • 10. November 2012 um 13:10
  • Zum letzten Beitrag
  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 10. November 2012 um 13:10
    • #1

    :?:
    wenn diese frage beantwortet ist, kann ich mich mit dem umgang von wiedersprüchen beschäftigen.
    stimmt es, oder gab ich recht :D
    .

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 10. November 2012 um 14:17
    • #2

    Ja.
    Was ist ein Widerspruch?
    ..

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Maybe Buddha
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    • 10. November 2012 um 17:15
    • #3

    Wahrnehmung und unterschiedliche Interpretation der Wahrnehmung.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Hanzze_
    Gast
    • 10. November 2012 um 17:47
    • #4
    Zitat

    Wie, wo, warum enstehen wiedersprüche?


    Weil da der Drang zum wieder sprechen ist. Man will immer wieder sprechen. *schmunzel* Das kann dir Asti am besten erklären.

  • Onda
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    • 10. November 2012 um 19:46
    • #5

    Widersprüche entstehen überall dort, wo gedacht wird.
    Alle Konzepte münden früher oder später im Widerspruch.

    Onda


    Widerspruch ohne "E" von "wider" = dagegen

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Raphy
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    • 10. November 2012 um 23:21
    • #6

    Hallo Zorița Câmpeanu,

    die anderen haben es im Grunde schon gesagt:

    Für mich entstehen Widersprüche, weil Sprache an sich schon auf Widerspruch aufgebaut ist. Auf der Illusion, dass es mindestens zwei voneinander getrennte Dinge gibt.
    Nur so kann Sprache überhaupt funktionieren. Es muß Ja und Nein geben.
    Der Begriff "Baum" bejaht das, was er als "Baum" bezeichnet. Und verneint gleichzeitig das, was "Nicht-Baum" ist. Also alles andere.
    Und so ist es mit jedem Begriff.
    Das führt zu einer künstlichen Trennung oder Spaltung die es nicht gibt. Sie ist eine Illusion. Es gibt nur Eins.
    Was sich scheinbar, in scheinbar voneinander verschiedenen Formen und Aspekten äußert.
    Und Sprache unterstützt und verstärkt die Illusion, dass diese scheinbaren Formen und Aspekte, die wir erfahren, scheinbar voneinander getrennt wären.
    Indem wir sie benennen und ihnen unterschiedliche Namen geben.
    Da wir Sprache benutzen um zu kommunizieren, wird diese Kommunikation letztendlich immer widersprüchlich und unerfüllend sein. Weil Widerspruch und Trennung ihre Grundlage ist.
    Aber wir uns eigentlich nach Einheit sehnen. So erlebe ich es jedenfalls.
    Unsere Schulen, Glaubenssysteme und Lebensweise haben diese Erkenntnis und Erfahrung der Einheit, jedenfalls in der Vergangenheit, nach meinem Empfinden eher nicht gefördert.

    Ich glaube nicht, dass man das verstehen kann. Es kann aber erfahren werden, wenn die Identifikation oder der Drang nach Identifikation, mit dem sprachlichen Denken, als ich und mein, nachläßt.
    Und dann kann Sprache und Denken auch benutzt werden.
    Man glaubt aber nichtmehr daran, dass sie wahr sind oder aus sich heraus eine Wahrheit hätten. Sie sind dann nur Werkzeuge, Diener. Im besten Falle Diener der Wahrheit.
    Dann können Gespräche auch erfüllender sein. Weil es nichtmehr um die Worte an sich geht. Und man sich endlich wahrhaft begegnet. Zumindest wahrhafter.
    Vielleicht kann man auch dann den Buddha etwas verstehen.

    Aber auch das sind wieder alles nur Worte. Illusion. :D

    Liebe Grüße

  • sonnenschein
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    • 13. November 2012 um 15:40
    • #7

    Versuch einfach mal einen Satz zu sagen der keine Widersprüche enthält. Kleiner Tipp die vier edlen Wahrheiten sind die besten bei denen man sich die zähne ausbeißen kann.

  • Mirco
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    • 13. November 2012 um 16:04
    • #8
    Onda:

    Widersprüche entstehen überall dort, wo gedacht wird.


    Dem zu Grunde liegt das Begehren. Es ist das "ich will" oder "ich will nicht".

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 13. November 2012 um 16:33
    • #9

    sie enstehen in meinem geist durch ergreifen, festhalten, woraus sich dann verteidigen entwickelt.
    lasse ich die "dinge", nebeneinander geschehen, gibt es keine widerspruch.
    so sehe ich es :)

    Onda: danke für das " - e "
    .

  • Onda
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    • 13. November 2012 um 19:25
    • #10

    Lässt sich eigentlich die Überschrift dieses Threads redigieren?
    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • sonnenschein
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    • 13. November 2012 um 21:32
    • #11

    Um es kurz zu machen: Die Widersprüche entstehen durch das Denken. Wenn wir unsere Welt hauptsächlich durch das Denken erfahren, dann erleben wir ständig widersprüche. Wenn wir über das Denken hinaus gehen, dann lösen sich auch die widersprüche auf. so einfach ist das.

  • Maybe Buddha
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    • 13. November 2012 um 21:47
    • #12
    sonnenschein:

    Um es kurz zu machen: Die Widersprüche entstehen durch das Denken. Wenn wir unsere Welt hauptsächlich durch das Denken erfahren, dann erleben wir ständig widersprüche. Wenn wir über das Denken hinaus gehen, dann lösen sich auch die widersprüche auf. so einfach ist das.


    Hast nicht unrecht, aber ich würde das noch weiterführen dazu, das durch das denken Konzepte und Vorstellungen von etwas entstehen und wenn etwas nicht dazu passt, scheint es als Widerspruch.

    Sozusagen "Ausnahmen bestätigen die Regel (bzw. das Gesetz)"
    Nur sind die meisten erdachten Regeln und Gesetzte keine, da es ebend noch Ausnahmen gibt.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 13. November 2012 um 22:07
    • #13
    sonnenschein:

    so einfach ist das.


    so, so :D
    .

  • sonnenschein
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    • 13. November 2012 um 22:11
    • #14
    Zorița Câmpeanu:
    sonnenschein:

    so einfach ist das.


    so, so :D
    .

    Du siehst da doch nicht etwas einen Widerspruch oder? :D

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 13. November 2012 um 22:25
    • #15
    sonnenschein:
    Zorița Câmpeanu:


    so, so :D
    .

    Du siehst da doch nicht etwas einen Widerspruch oder? :D


    wie kann ich was sehen wo nichts ist :D
    .

  • sonnenschein
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    • 13. November 2012 um 23:46
    • #16
    Zorița Câmpeanu:


    wie kann ich was sehen wo nichts ist :D
    .

    Wie kann nichts gesehen werden wenn es kein Ich gibt?

  • Mirco
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    • 14. November 2012 um 00:23
    • #17
    Zorița Câmpeanu:

    wenn diese frage beantwortet ist, kann ich mich mit dem umgang von wiedersprüchen beschäftigen.


    Auf jeden Fall entstehen Widersprüche nach dem Begehren. Ohne Begehren, keine Widersprüche.

  • Karnataka
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    • 14. November 2012 um 12:01
    • #18

    Sprache und Denken benutzen eine Logik, die Widersprüche zulässt und versucht, sie durch ein Gemeinsames aufzuheben. Dies ist eine sehr erfolgreiche Methode, um menschliches Handeln, Urteilen, Zusammenleben usw. zu erklären. Diese denkende Methode ist ja irgendwie aus unserer Erfahrung mit der Wirklichkeit entstanden. Eine vernünftige Beschreibung eines Menschen baut darauf auf, ihn widersprüchlich zu charakterisieren, finde ich.

    wie, wo, warum entstehen Widersprüche? Jenseits unserer sprachlichen, denkenden Methode findet die Naturwissenschaft der unbelebten Natur erst auf Teilchenebene Widersprüche, würde ich sagen. Das ist aber nicht notwendig unvernünftig. Sicher gibt es kein Bibliothekssystem auf der Welt, das alle Bücher eindeutig zuordnen könnte, sag ich jetzt...

    Einen deutlichen Hinweis auf die Widersprüchlichkeit der Natur sehe ich besonders im lebenden Organismus, der mehr sein soll als die Summe seiner Teile. Ich halte diesen Widerspruch tatsächlich für unbegreiflich. Es ärgert mich immer, wenn Wissenschaften so tun, als hätten sie alles entdeckt und könnten alles erklären (und ich schalte das Radio ab).

    Spannendes Thema: Vernunft und Religion…

  • Maybe Buddha
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    • 14. November 2012 um 14:55
    • #19

    Widerspruch entsteht nur, wenn die Dinge nicht so gesehen werden wie sie sind.
    In dem Augenblick wo man ihnen einen festen, unveränderlichen Kern, ein Selbst, eine unveränderbare Natur zuspricht, liegt man falsch und es kommt folglich zu Widersprüchen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Dome
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    • 2. Februar 2017 um 08:18
    • #20

    Hallo!

    Meiner Erfahrung nach entstehen Widersprüche aus dem vergeblichen Versuch heraus, intellektuell zu begreifen, was nicht zu begreifen ist. Sobald man den Dingen eine Form gibt, einen Namen, tun sich zwangsläufig, irgendwo, Widersprüche auf.

  • Tulamben
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    23. Mai 2014
    • 4. Februar 2017 um 10:28
    • #21

    Hallo Allerseits!
    Wir leben in einer dualistischen Welt. All unser Denken, die Wissenschaften, die monotheistischen Religionen etc. sind dualistisch und von daher sind Widersprüche in diesem Denkschema nicht zu vermeiden, sondern eher eine logische Folge.
    Hat man "Alles ist Eins" verinnerlicht, lösen sich die Widersprüche auf...
    Liebe Grüße :om:

    Die Ära des Lichts ist die Ankunft des Menschen in seiner Mündigkeit.
    Primum non nocere

  • Sunu
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    • 4. Februar 2017 um 10:50
    • #22

    Es gibt keine Widersprüche, deshalb können sie auch nicht entstehen. Widersprüche entstehen bedingt. :grinsen:

  • weissnicht
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    • 26. November 2017 um 09:10
    • #23

    Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass die Welt und allen voran wir selbst widersprülich sind.

  • accinca
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    31. Dezember 2007
    • 26. November 2017 um 12:29
    • #24
    Tulamben:

    Hallo Allerseits!
    Wir leben in einer dualistischen Welt. All unser Denken, die Wissenschaften, die monotheistischen Religionen etc. sind dualistisch und von daher sind Widersprüche in diesem Denkschema nicht zu vermeiden, sondern eher eine logische Folge.
    Hat man "Alles ist Eins" verinnerlicht, lösen sich die Widersprüche auf...
    Liebe Grüße :om:

    Was man alles so denken kann...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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