1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Askese

  • Tautropfen
  • 3. August 2012 um 10:24
  • Zum letzten Beitrag
  • Elliot
    Reaktionen
    170
    Punkte
    17.675
    Beiträge
    3.493
    Mitglied seit
    5. Oktober 2010
    • 23. September 2012 um 18:49
    • #201
    Syia:

    Na, dann gib doch mal die Quelle deiner Weisheit preis. Bisher habe ich nämlich noch nicht gelesen, dass Haushälter Nibbana nicht erreichen können.

    Zitat

    Nach diesen Worten fragte der Wanderasket Vacchagotta den Erhabenen. "Meister Gotama, gibt es irgendeinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers Dukkha ein Ende bereitet hat [5]?"

    "Vaccha, es gibt keinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers [6] Dukkha ein Ende bereitet hat."

    "Meister Gotama, gibt es irgendeinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers in eine himmlische Welt gekommen ist?"

    "Vaccha, es gibt nicht nur hundert oder zwei- oder drei- oder vier- oder fünfhundert, sondern weit mehr Haushälter, die, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers in eine himmlische Welt gekommen sind." (Majjhima Nikāya 71: An Vacchagotta über das dreifache wahre Wissen - Tevijjavacchagotta Sutta)

    Alles anzeigen


    Es kommt also darauf an, was unter "Fessel des Haushälterlebens" verstanden wird.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 23. September 2012 um 18:50
    • #202
    Grund:

    Nein das sind nicht meine Ideen von Tantrikern, sondern das ist das Wissen um die Begierde der Möchte-gern-Tantriker

    Ich leugne nicht, dass es die gibt. Es ist allerdings an Dir, sie nicht mit den richtig-praktizierdende Tantrikern in einen Topf zu werfen.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 23. September 2012 um 18:51
    • #203
    Elliot:
    Syia:

    Na, dann gib doch mal die Quelle deiner Weisheit preis. Bisher habe ich nämlich noch nicht gelesen, dass Haushälter Nibbana nicht erreichen können.

    Zitat

    Nach diesen Worten fragte der Wanderasket Vacchagotta den Erhabenen. "Meister Gotama, gibt es irgendeinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers Dukkha ein Ende bereitet hat [5]?"

    "Vaccha, es gibt keinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers [6] Dukkha ein Ende bereitet hat."

    "Meister Gotama, gibt es irgendeinen Haushälter, der, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers in eine himmlische Welt gekommen ist?"

    "Vaccha, es gibt nicht nur hundert oder zwei- oder drei- oder vier- oder fünfhundert, sondern weit mehr Haushälter, die, ohne die Fessel des Haushälterlebens aufzugeben, bei der Auflösung des Körpers in eine himmlische Welt gekommen sind." (Majjhima Nikāya 71: An Vacchagotta über das dreifache wahre Wissen - Tevijjavacchagotta Sutta)

    Alles anzeigen


    Es kommt also darauf an, was unter "Fessel des Haushälterlebens" verstanden wird.

    Viele Grüße
    Elliot

    Alles anzeigen

    Das Haushälterleben an sich, oder nur das Anhaften daran ?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 23. September 2012 um 19:00
    • #204
    Grund:


    Mir genügen die Nikayas, ich brauch kein second hand Interpretationen 8)

    Dann kannst du dich in diesem Buch auch auf die Lektüre der ca. 360 Sutren zum Haushälterleben beschränken.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 23. September 2012 um 19:06
    • #205
    Syia:
    Grund:


    Mir genügen die Nikayas, ich brauch kein second hand Interpretationen 8)

    Dann kannst du dich in diesem Buch auch auf die Lektüre der ca. 360 Sutren zum Haushälterleben beschränken.


    Die gibts in den Nikayas auch. Darauf gründen meine Aussagen. 8)

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 23. September 2012 um 19:07
    • #206
    Grund:
    Syia:

    Dann kannst du dich in diesem Buch auch auf die Lektüre der ca. 360 Sutren zum Haushälterleben beschränken.


    Die gibts in den Nikayas auch. Darauf gründen meine Aussagen. 8)

    Nochmal gründlich lesen ?

  • Geronimo
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. September 2012 um 14:19
    • #207

    Wenn du es schaffst im Haushalt jedwede Neigung aufzugeben, nach Menschen, nach Nahrung, nach Unterhaltung, usw. dann werden all diese Dinge irgendwann sogar eher zum Hindernis, da du im Haushalt immer wieder mit ihnen konfrontiert wirst.

    In der Stadt, im Dorf, im Haushalt ist es wesentlich schwieriger die meditative Sammlung aufrecht zu erhalten als in der richtigen Zurückgezogenheit. Klar, man kann auch im Haushalt einen äußerst hohen Grad an Freiheit und Glückseligkeit erlangen, aber man sollte nicht den Fehler machen das schon für endgültige Befreiung zu halten...

    Wenn du überlegst, der Buddha, der Vollendete hat den größten Teil seines Tages in Meditation verbracht. Er trat aus den Vertiefungen nur aus um Nahrungsmittel zu sammeln und einzunehmen, um Lehrreden zu halten oder um von einem Ort zum anderen zu wandern. Jeden anderen Moment in seinem Leben hat er ganz der Vertiefung gewidmet. Wie wäre ein solches Leben möglich, wenn du noch Pflichten wie Einkommenssicherung, (weltliche) Freunde, Verwandte und Kinder, und all die anderen Dinge die den Haushälter so berühren können, hättest? Vollkommene Neigungsfreiheit ist im Haushalt einfach nicht möglich, da du dann tatsächlich überhaupt keine Motivation mehr verspüren würdest irgendetwas von dem zu tun was ein Haushälter eben so tut. Du hast an diesem Punkt einfach alles "getan, was getan werden musste, darüberhinaus gibt es nichts mehr."

    Ich denke jeder der mal etwas länger meditiert hat kennt die Erfahrung wie alle Dinge einfach immer mehr an Dringlichkeit verlieren. Und irgendwann gibt es da überhaupt nichts mehr das noch zu tun wäre... Und so wird der Haushalt zum Hindernis, oder wir zum Hindernis für den Haushalt :)

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 24. September 2012 um 14:25
    • #208
    Geronimo:

    Wenn du es schaffst im Haushalt jedwede Neigung aufzugeben, nach Menschen, nach Nahrung, nach Unterhaltung, usw. dann werden all diese Dinge irgendwann sogar eher zum Hindernis, da du im Haushalt immer wieder mit ihnen konfrontiert wirst.

    In der Stadt, im Dorf, im Haushalt ist es wesentlich schwieriger die meditative Sammlung aufrecht zu erhalten als in der richtigen Zurückgezogenheit. Klar, man kann auch im Haushalt einen äußerst hohen Grad an Freiheit und Glückseligkeit erlangen, aber man sollte nicht den Fehler machen das schon für endgültige Befreiung zu halten...

    Wenn du überlegst, der Buddha, der Vollendete hat den größten Teil seines Tages in Meditation verbracht. Er trat aus den Vertiefungen nur aus um Nahrungsmittel zu sammeln und einzunehmen, um Lehrreden zu halten oder um von einem Ort zum anderen zu wandern. Jeden anderen Moment in seinem Leben hat er ganz der Vertiefung gewidmet. Wie wäre ein solches Leben möglich, wenn du noch Pflichten wie Einkommenssicherung, (weltliche) Freunde, Verwandte und Kinder, und all die anderen Dinge die den Haushälter so berühren können, hättest? Vollkommene Neigungsfreiheit ist im Haushalt einfach nicht möglich, da du dann tatsächlich überhaupt keine Motivation mehr verspüren würdest irgendetwas von dem zu tun was ein Haushälter eben so tut. Du hast an diesem Punkt einfach alles "getan, was getan werden musste, darüberhinaus gibt es nichts mehr."

    Ich denke jeder der mal etwas länger meditiert hat kennt die Erfahrung wie alle Dinge einfach immer mehr an Dringlichkeit verlieren. Und irgendwann gibt es da überhaupt nichts mehr das noch zu tun wäre... Und so wird der Haushalt zum Hindernis, oder wir zum Hindernis für den Haushalt :)

    Ganz recht, deshalb dauert es auch länger bis ein Haushälter Nibbana erreichen kann. Ausgeschlossen ist es aber nicht.

  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 24. September 2012 um 14:29
    • #209

    Vielleicht müssen wir uns fragen, wie realistisch dieses Zeil für uns ist, Nibbana zu erreichen in diesem Leben? Was gibt es denn da für Zwischenstufen?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 24. September 2012 um 14:32
    • #210
    Simo:

    Vielleicht müssen wir uns fragen, wie realistisch dieses Zeil für uns ist, Nibbana zu erreichen in diesem Leben? Was gibt es denn da für Zwischenstufen?

    Die Frage stelle ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, denn in diesem Leben wird das bestimmt nichts mehr. :lol:

  • Geronimo
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. September 2012 um 14:32
    • #211

    Und darauf eben bezieht sich das Zitat von Elliot. Wenn wir noch irgendeine Art der Neigung in uns haben, wie "Ich muss mich um meine Eltern/Kinder kümmern" oder ganz allgemein "dieses und jenes möchte ich noch erledigen", solange sind wir eben nicht vollständig befreit und unsere Reise geht vorerst noch weiter, auch wenn sie ab einem gewissen Zeitpunkt eine sehr angenehme sein wird, die letztendlich auch unweigerlich zur endgültigen Befreiung führt -> siehe Stromeintritt.

    Und das ist es auch was Fritz Schäfer uns mit seinem schönen Buch versucht zu vermitteln. Das wir im Haushalt definitiv gewisse Grade der Sicherheit erlangen können, aber von vollkommener Befreiung im Haushalt spricht auch er nicht.

    Hier noch mal kleiner Überblick zum Stromeintritt (Wikipedia):

    Zitat

    Sotapanna
    Im Buddhismus wird Sotapanna (Pali) auf eine "Person" bezogen welche die ersten drei Fesseln des Geistes (samyojana) überwunden hat. Im Deutschen wird es meistens mit "Stromeingetretener" übersetzt, Stromeintritt heißt in Pali Sotapatti. In der Bildersprache des Buddhismus ist Samsara das diesseitige (mit Leiden behaftete) Ufer, Nibbana das jenseitige (leidfreie) Ufer und zum erreichen des anderen Ufers (Nibbana) ist das überqueren eines Stromes notwendig. Stromeintritt bedeutet darin dass jemand in "den Strom der Erleuchtung" eingetreten ist, d.h. der Weg zu Nibbana ist für ihn nicht mehr umkehrbar. Sotapatti ist die erste der vier Stufen der Heiligkeit.
    Von einem Sotapanna wird gesagt er habe ein intuitives Verständnis für die Lehre des Buddha (Rechte Ansicht) und vollständiges Vertrauen in sie. Außerdem wird über Stromeingetretene gesagt dass sich ihnen das "Auge des Dhamma" (dhammacakkhu)[1] geöffnet hat, weil in ihnen die unerschütterliche Erkenntnis gereift ist dass "alles was irgendwie entstanden ist auch wieder untergehen muss" (Nichtbeständigkeit).[2]
    Die drei Fesseln die bei Sotapatti vernichtet wurden sind:
    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-diṭṭhi) - die Selbstsicht, eines der fünf Aggregate oder Zusammenhäufungen (Khandhas) sei ein permentes Wesen, ein Atta; sich mit dem Begehren (Tanha) identifizieren.
    Zweifel (vicikicchā) - an der Lehre Buddhas
    Anhaften an Regeln und Riten (sīlabbata-parāmāso) - die Überzeugung, das Ausführen von Regeln und Riten sei ausreichend für die Befreiung.
    Ein Sotapanna ist sicher davor in tiefere Daseinsbereiche zurückzufallen, er wird nicht wiedergeboren als Tier, Hungergeist oder Höllenwesen. Ein Sotapanna muss höchstens noch sieben Wiedergeburten durchlaufen bevor Nibbana erreicht wird. [3]

    Alles anzeigen

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 24. September 2012 um 14:43
    • #212

    Geronimo, ich lese das Buch gerade. Auch Haushälter erlangen Befreiung. Es dauert nur ein paar Kalpas länger.

  • Geronimo
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. September 2012 um 14:54
    • #213
    Syia:

    Geronimo, ich lese das Buch gerade. Auch Haushälter erlangen Befreiung. Es dauert nur ein paar Kalpas länger.

    Genau das habe ich gerade geschrieben, darauf bezog sich Elliot's Zitat.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Syia
    Reaktionen
    1
    Punkte
    7.201
    Beiträge
    1.429
    Mitglied seit
    3. Juli 2012
    • 24. September 2012 um 14:56
    • #214
    Zitat

    Das wir im Haushalt definitiv gewisse Grade der Sicherheit erlangen können, aber von vollkommener Befreiung im Haushalt spricht auch er nicht.

    Damit sagst du doch aus, dass vollkommene Befreiung als Haushälter nicht möglich ist, oder ?

  • Geronimo
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 24. September 2012 um 15:19
    • #215
    Syia:
    Zitat

    Das wir im Haushalt definitiv gewisse Grade der Sicherheit erlangen können, aber von vollkommener Befreiung im Haushalt spricht auch er nicht.

    Damit sagst du doch aus, dass vollkommene Befreiung als Haushälter nicht möglich ist, oder ?

    In diesem Leben, ja, das ist wohl nicht möglich. Aber es ist sehr wohl möglich die Sicherheit zu erlangen um in einem späteren Leben vollkommen befreit zu werden. So zumindest heißt es in den ältesten Überlieferungen, und ich habe keinen Anlass daran zu zweifeln.

    Was meine persönliche Erfahrung angeht, so kann ich nur sagen das ich vor kurzem festgestellt habe, das Kaffee meine Schleimhäute austrocknet. Habe eigentlich nie wirklich Kaffee getrunken, aber vorgestern die zwei Cappuccinos hintereinander haben ganz schön Spuren hinterlassen. Das ist dafür aber eine authentische Erfahrung, zur Abwechslung :)

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • ChangPuerk
    Gast
    • 24. September 2012 um 18:03
    • #216
    Geronimo:

    Ich denke jeder der mal etwas länger meditiert hat kennt die Erfahrung wie alle Dinge einfach immer mehr an Dringlichkeit verlieren. Und irgendwann gibt es da überhaupt nichts mehr das noch zu tun wäre... Und so wird der Haushalt zum Hindernis, oder wir zum Hindernis für den Haushalt :)


    Bist du ein Messi? :D

  • ChangPuerk
    Gast
    • 24. September 2012 um 18:12
    • #217

    "On the run" und immer weiter.

    Das könnte auch eine Form der Askese sein.Arbeit im mittleren Weg ohne nur zu sitzen oder zu schlafen.

    Robotten und dabei wunderbare Gedanken haben. :lol:

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.253
    Punkte
    37.923
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. September 2012 um 19:22
    • #218

    "Immer nur rabotten" soll eine Art der dharmischen Faulheit sein. Man braucht sich um nichts "Eingemachtes" zu kümmern, weil man zu beschäftigt ist.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • ChangPuerk
    Gast
    • 25. September 2012 um 04:34
    • #219
    Losang Lamo:

    "Immer nur rabotten" soll eine Art der dharmischen Faulheit sein. Man braucht sich um nichts "Eingemachtes" zu kümmern, weil man zu beschäftigt ist.


    Ja es ist so einfach, der Leidpegel bleibt in immer etwa gleich wenn man Glück hat.

    Und senkt man seine Ansprüche noch etwas wird es dann erträglicher?

    Läßt man alles stehen und liegen ist das Meisterdenken oder Selbstbetrug?

    Ich denke wir sind nicht gemacht uns jetzt sofort in Nichts aufzulösen aber einzelne "Flecken" auf der eigenen Landkarte sind zu rau und können zu weiß werden.(Leidpegel sinkt)
    In anderen befindet sich ein Vorratslager und man sollte diese Destination nicht vorschnell vergessen.

    Der mittlere Weg ist doch eine Spur von Notwendigem?!

    An Geronimo

    Es war ein Scherz, man könnte es so lesen.Es kann aber darauf hinauslaufen und wenn andere die eigenen Aufgaben übernehmen könnte das auch ein verlassen des mittleren Weges sein.

  • Onyx9
    Gast
    • 25. September 2012 um 07:38
    • #220

    Was n für Aufgaben ?
    Die einzigen, die du erledigen musst, kann dir eh niemand abnehmen. :)

  • ChangPuerk
    Gast
    • 25. September 2012 um 07:54
    • #221
    Onyx9:

    Was n für Aufgaben ?
    Die einzigen, die du erledigen musst, kann dir eh niemand abnehmen. :)

    Ja manche scheinen aber zu glauben sie könnten einfach so ziemlich alles aufgeben.

    Diese Gesellschaftsform bedingt nun mal "dies oder das".

    Vielleicht könnten wir uns auch in "The Beach" versuchen.Vielleicht wären wir dafür besser geeignet als wie die in dem Film :lol:

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.253
    Punkte
    37.923
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 25. September 2012 um 08:21
    • #222
    ChangPuerk:
    Losang Lamo:

    "Immer nur rabotten" soll eine Art der dharmischen Faulheit sein. Man braucht sich um nichts "Eingemachtes" zu kümmern, weil man zu beschäftigt ist.


    Ja es ist so einfach, der Leidpegel bleibt in immer etwa gleich wenn man Glück hat.

    Und senkt man seine Ansprüche noch etwas wird es dann erträglicher?

    Läßt man alles stehen und liegen ist das Meisterdenken oder Selbstbetrug?

    Ich denke wir sind nicht gemacht uns jetzt sofort in Nichts aufzulösen aber einzelne "Flecken" auf der eigenen Landkarte sind zu rau und können zu weiß werden.(Leidpegel sinkt)
    In anderen befindet sich ein Vorratslager und man sollte diese Destination nicht vorschnell vergessen.

    Der mittlere Weg ist doch eine Spur von Notwendigem?!

    ...

    Alles anzeigen


    Hm? Der Mittlere Weg ist ES. It's the real thing! Alles andere ist kalter Kaffee - ständig rabotten genauso wie faul herumhängen.
    Es geht darum, einen meditativen Flow im Tun zu finden. Oder? :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Geronimo
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 25. September 2012 um 15:15
    • #223

    Als Haushälter ist so ein Flow definitv von Nutzen, als Mönch dann nur noch eine Randnotiz :)

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.253
    Punkte
    37.923
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 25. September 2012 um 15:18
    • #224

    Ja, von Mönchen können die Mönche reden. ;)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Simo
    Reaktionen
    1
    Punkte
    10.216
    Beiträge
    2.005
    Mitglied seit
    17. April 2011
    • 25. September 2012 um 15:20
    • #225

    Losi, was ist für dich dieser meditative Flow? Welche Qualitäten hat er? Ist er lediglich ein verändertes Wachbewusstsein? Die Lamas bei den Kagyüs sagen, Meditation sei "Verweilen in dem, was ist".

    Kein "Ich" - keine Probleme.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download