Leer sein von Gier , Hass u. Verblendung
Beiträge von Anicca
-
-
Grund:Matthias65:
Hallo, liebes Buddhaland,
wie meditiert Ihr über die Leerheit ?
Leerheit von was?
Von was wohl
-
-
Alles ist an Regeln gebunden . Auch das Lebensprinzip Ursache - Wirkung ( Karma ).
Liebe Grüsse Anicca
-
An den Früchten ( Inhalt, Taten ) wird man erkannt. Wenn Buddhist draufsteht erwartet man , dass Buddhist drin ist. Wenn nicht ist es eine Mogelpackung.
-
Reines Bewusstsein - kein Erleber
-
Jeder Mensch kann nach seiner Fasson glücklich werden oder auch nicht. Aber muss man sich damit in einem Buddhistischen Forum produzieren, dass Buddhismus eigentlich überflüssig ist? Ich kann auch in einem Fussball - Forum über Fussball lästern!
-
Einfach achtsam atmen - zählen oder nicht - achtsam sein - Dynamik des Lebens - Erkennen
-
Satipatthana ist wirklich der direkte Weg
-
Der Blick ist viel weiter geworden.
-
Dem Bewerten nicht zu viel Wert geben.
-
Immer wieder Achtsamkeit einsetzen.
-
-Klare zielgerichtete Anweisungen
-Ueberprüfbare Lehre
-Mitgefühl
-authentische Lehrer -
... weil Buddha vorgegeben hat nicht zu glauben, sondern nachzuprüfen.
-
Grund:
Wie ist es denn mit der alten Religion der Azteken (Sonnengott) , wo Menschenopfer dargebracht wurden ? Da auch was hilft das hilft
-
Takumi:Anicca:
Die Gewalt in der Welt "draussen" kann ich nicht "wegmachen" , das seh ich auch so. Aber in mir "drinnen" kann ich den Geist bearbeiten. Immer wieder, immer wieder. Das ganze Leben lang. Der Geist wird langsam, langsam ein klein bisschen weicher. Das ist doch schon ein riesiger Fortschritt.
Für den Geist gibt es keinen Unterschied zwischen drinnen und draußen, zwischen hier und dort. Und auch nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt.
Um mit dem Geist arbeiten zu können , muss ich diese Wörter als Hilfs-Markierungen verwenden . -
Grund:
Ohne Ziel durchs Leben ? Das Ziel für einen Buddhisten ist zu erwachen, um aus dem ewigen Samsara-Kreislauf auszubrechen. Da hat doch der Buddha klare Anleitungen gegeben.
-
nyalaana:
Ich habe in den Wochen vor dem 3. Juni 1989 jeden Tag für die Protestbewegung der Chinesen meditiert.Trotzdem kam es dann zum Tian’anmen-Massaker. Für mich habe ich dadurch gemerkt, dass ich durch Meditation, Gebete und fromme Wünsche die Gewalt nicht "wegmachen" kann. Für mich wäre es auch keine Achtsamkeit, wenn ich bei jeder Handlung genau vorher überlege, ob das nicht jemand anderen stören könne. Weil zum einen kann ich nicht in die Köpfe der Anderen reinschauen und so bemerken ob den Anderen etwas stören würde oder nicht, ich würde also auf lauter eingebildete und von mir projezierte vermeintliche Dinge "rücksicht" nehmen. Und zum anderen was den Einen stört, erfreut den Zweiten und umgekehrt. Genau so wie ich töte und töten lasse um zu Leben werde ich also auch viele Handlungen begehen, welche anderen Schaden, auch wenn ich das oft nicht wollte. Wo oben schon richtig bemerkt, das ist die Natur von Samsara. Die Idee dass ich Gewaltfrei leben könne, halte ich für eine Selbsttäuschung. Wenn ich als Eremit in den Bergen in der Höhle meditieren würde, nehme ich die Höhle den Lebewesen als Lebensraum weg, die darin leben würden, wenn ich nicht drin sitzen würde. Nur, um mal ein übertriebenes Beispiel zu bringen.
Die Gewalt in der Welt "draussen" kann ich nicht "wegmachen" , das seh ich auch so. Aber in mir "drinnen" kann ich den Geist bearbeiten. Immer wieder, immer wieder. Das ganze Leben lang. Der Geist wird langsam, langsam ein klein bisschen weicher. Das ist doch schon ein riesiger Fortschritt.
-
Linija:
brigittefoe und alle
das etikettieren führt mich zu einer grundsätzlichen frage: du benennst gedanken und die gedanken verschwinden. du benennst den schmerz und der schmerz verschwindet. benennst du freude, benennst du das gefühl von liebe? was passiert, wenn ich die achtsamkeit genauso auf die positiven inneren reaktionen anwende?Auch die positiven Gefühle und Reaktionen sind vergänglich genau so wie die negativen. Diese Vergänglichkeit zu erkennen ist ja der Sinn der Uebung.
-
Für einen ernsthaften Schüler ist die Meditation genau so wichtig wie das Atmen. Sogar der Buddha und die Arahants haben ,obwohl erleuchtet, immer wieder meditiert! PK Quellen : S V 326 , S V 294-306 , Sn 157 , M III 13 . Erlaubt mir einen trivialen Vergleich : Sogar der Superfussballer Messi muss täglich sein Grundtraining absolvieren.
-
Grund hat geschrieben:
Ich will ja nicht weg, was sollte ich da mit einem Weg?Die tiefen Wahrheiten von Grund kann ich als Meditationsojekt für "Gleichmut"verwenden
-
Grund:Sukha:
Unser täglich 24 Stunden Übung
()
Deine vielleicht. Nichts gegen Achtsamkeit als solche, aber es geht auch anders. Damit ist nichts gegen das Sutta gesagt. Wem diese Sutta-Instruktionen helfen (bei was auch immer), der soll das ruhig so machen.
Lieber Grund , Welcher Weg ist denn für Dich der Bessere? -
Gefühle entstehen und vergehen.
-
Unruhe gehört zu den 5 Hindernissen. Wenn sie auftritt, erkenne sie und benenne "Unruhe, Unruhe". Nimm diese Erscheinung als Meditationsobjekt. Wenn der "Störenfried"
erkannt und benannt wird schwächt er sich mit der Zeit ab.
-
Kainer Wahr:
Hallo Linija, probier's mal mit einem Bier in der Abendsonne auf einer ruhigen Parkbank.
Das führt dann nur zu einem leicht angesäuselten Dahindösen in der AbendsonneFazit : null Meditation