Beiträge von daodong
-
-
es soll jeder seine Meinung haben dürfen.
-
Nehmen wir zur Kenntnis, dass Redefreiheit ein leerer Wahn ist und dass man gewisse Worte wie Kr.rm.p. nicht in den Mund nehmen darf.
-
Ich sehe erst jetzt wie es hier weiter gegangen ist und kann wirklich nur mehr den Kopf schütteln.
-
Probleme sind durch unterdrücken und totschweigen auch nicht lösbar.
-
Ich denke, dass "Buddhismus" schon was aushalten kann, zumindest sollte man wegen Buddhismus keine Kriege führen. Es steht sich nicht dafür. Buddha und die Buddhanatur ist nicht befleckbar.
Meine Großmutter hatte mal so vor 70 oder 80 Jahren gebeichtet, dass sie am Glauben gezweifelt hat. Die Antwort im Beichtstuhl veranlaßte sie der röm kath. Kirche den Rücken zu kehren und sie ist aus der Kirche ausgetreten.
Im Buddhismus sollte man - so hoffe ich - über alles diskutieren dürfen. Ganz besonders wenn es Probleme gibt sollte man genau und ganz grundlegende Dinge hinterfragen dürfen. Aber wenn hier Zensur geübt wird, so ist auch das ein Zeichen, dass noch Entwicklungspotential vorhanden ist.
-
Hallo Ji'un Ken,
es ist sehr schön wenn man so viele unterschiedliche Antworten erhält und sehr informativ. Ich hatte im Soto-Stil mediiert mit Kinhin - das ich sehr liebte - sowie Teezeremonie gübt. Ich wollte damals nur ein wenig sitzen ohne allzuviel Buddhismus. Als man mir dann anbot ein Rakusu zu nähen habe ich kathegorisch ablehnt, alles andere mußte man mir schenken habe es dann aber in der Gruppe benützt - eine Teeschalte und so ein Tuch dazu - ja so schlimm war ichBei den Tibetern gehören 100.000 Niederwerfungen zu den vorbereitenden Übungen.
In ein Koan hätte ich mich vielleicht früher "verbeissen" können heute hätte ich keine große Lust dazu - na ja vielleicht gäbe es eines das mich so fesseln könnte ?!
Und sitzen - einfach so und nichts anderes - glaub ich macht man auch bei den Tibetern aber etwas später wenn das einfache Sitzen nicht mehr so viel Mühe macht - wenn man bereits gerne sitzt und ausdauernd sitzen kann, und ich bin überzeugt dass sich dadurch wesentliche Erkenntnisse erschließen.
Ich denke wenn man zu früh zu lange sitzt, man sich dabei nur verkrampft was kontraproduktiv ist.
Liebe Grüße
()
daodong -
void:daodong:
[Soweit mir bekannt ist befindet sich das Hara im Unterbauch. Im Oberbauch ist wohl eher der Solar Plexus angesiedelt. Es gibt eben die unterschiedlichsten Energiesystheme. Manche arbeiten mit 5 Chakren - manche mit 7
Das sind ja nur Metaphern und Konzepte für das was im Körper so abgeht. Nartürlich beschäftigt man sich beim Sitzen viel mit dem was im Körper passiert, aber gerade wegen der unmittelbaren Präsenz im Körper braucht es doch Konzepte wie "Chakra" nicht unbedingt. Wo man sie vielleicht braucht, ist wenn man jemand anderem etwas erklären will. Aber auch da kann man das anders ausdrücken. Ich sehe die Gefahr, dass man sich and derartigen Dingen aufhängt und da ein ganz techisches Verständnis im Bezug auf die eigne Praxis und den eigenen Körper kriegt.
brigitte:In den östlichen Kampfkünsten wie Bogenschießen, Schwertkampf oder Aikido lernt man vor allem, mit seinem Hara in Kontakt zu sein und seine Kraft zu nutzen.
Hinzuzufügen wäre hier die Kunst des Harakiri (Seppuku) bei der eine ganz unmittelbarere Kontakt zur Leibesmitte hergestellt wird. In den Kampfkünsten ist das Hara wichtig um den Körper auszubalancieren. Es heisst ja auch bei der Zazen Haltung das man da seinen Schwerpunkt haben sollte. Wenn man sich zentriert dann zentriert man sich unvermeidlich zur Mitte hin. Deswegen die Buddhanatur im Nabel zu suchen wäre dann aber schon bedenklich.
Niemand sucht hier die Buddhanatur im Nabel (oder Chakren). Trotzdem kann die Nabelschau zum richtigen Zeitpunkt sehr hilfreich sein.
-
Hallo Bel,
ja das ist richtig, dass Niederwerfungen eigentlich wie Qi-Gong prakatiziert werden können, meine Lehrerin aus China hat das mal genauer erklärt, und Niederwerfungen haben ja auch eine sehr große reinigende Wirkung. Man kann aber auch stilles Qi-Gong üben - zu dem man Übungen um das Hara zählen kann. Der Tibet. Buddhismus hat da einiges zu bieten - wird aber nur direkt von Lehrer zu Schüler weiter gegeben. Wie weiter oben Ji-un Ken schon geschrieben hat kennt man solches anscheinend auch im ZEN.Einen persönlichen Lehrer sollte man schon haben um jemanden bei eventuell auftauchenden Problemen fragen zu können.
Einige sehr einfache Qi-Gong Übungen finde ich aber besonders schön - weil sie immer langsamer werden und man aus der Bewegung heraus in abolut "stille Sitz-Meditation" über geht. Es gibt ja auch im Qi-Gong Stehübungen bei denen man in besonderer Haltung absolut für längerer Zeit ganz still stehen bleibt.
Ich finde derzeit einfach nur Sitzen auch wunderschön - es ist so unkompliziert und einfach.
Am Beginn war aber zählen angebrachter - einfach weil der "Hintern" so unruhig war
Ganz liebe Grüße an Dich, Daodong -
[quote='crazy-dragon']Mit Hara bezeichnet man die Gegend des Unterbauches, etwa eine Handbreit unterhalb des Nabels, wo sich der größte Teil des vegetativen Nervensystems befindet. Die kosmische Energie konzentriert sich im Unterbauch und besonders in den Sexualorganen.
Soweit mir bekannt ist befindet sich das Hara im Unterbauch. Im Oberbauch ist wohl eher der Solar Plexus angesiedelt. Es gibt eben die unterschiedlichsten Energiesystheme. Manche arbeiten mit 5 Chakren - manche mit 7.
Arbeites Du mit dem Hara, und welche Erfahrungen hast Du damit?
Ganz liebe Grüße, Daodong
-
Hallo Bel,
ich weiß nicht genau ob dieser Ausdruck "Buddhistisches Qi-Gong" so richtig ist. Ich übe ein Qi-Gong das in China nur Nonnen/Mönchen in Buddhistischen Klöstern leben zugänglich ist. Es gibt ja viele verschiedene Qi-Gong Übungen. Das Qi-Gong das ich übe verbessert zunächst einmal die Körperhaltung, man bekommt einen geraden Rücken, mit der Zeit kann man ohne Kissen sitzen, die Hüfte wird beweglicher und irgendwann ist der volle Lotossitz möglich. Es soll erreicht werden, dass sich Chakren und die Energiekanäle reinigen/öffnen, man kann direkt aus dem Raum Energie aufnehmen. Man macht die Bewegungen sehr langsam und in voller Achtsamkeit Hingabe und Konzentration. Und irgendwann wird der Körper bewegt. Man kann sich dann fragen wer oder was wen oder was bewegt.Aber im ZEN wird man ja dann nicht nur in Achtsamkeit sitzen, geht es nicht auch darum die Worte des Herz Sutra in direkter Erfahrung zu erkennen?
Zumindest wird dieses Sutra ja fleißig im Zusammenhand mit Zazen rezitiert.()
Daodong -
Danke für Ji-un Ken und Bel für Eure Antworten. Ich versuche nur unterschiedliche Methoden auf ihre "Auswirkungen" zu untersuchen im Bewußtsein, dass es ähnliche Ergebnisse geben kann aber doch individuell sehr unterschiedlich sein können. Chögyam Trungpa hat doch ein Buch geschrieben in welchen er Vergleiche zwischen Zen und Tib. Buddhismus zieht (mir ist im Moment der Titel entfallen) bin aber mit seinen Schlußfolgerungen nicht so ganz einverstanden obwohl ich ihn sonst als Autor schätze.
Wenn man nun buddhistisches Qi-Gong praktiziert kann das als Resultat zur Folge haben, dass der Körper bewegt wird. (Aber es gibt sehr viele die diese Art des Qi-Gong üben und diese Erfahrung NICHT machen.) (Man kann auch mal über die Bedeutung nachdenken, dass der Körper ohne jedes Zutun bewegt wird) Anschließend würde man dann stilles Qi-Gong üben. Wobei ich denke, dass Tantrische Praktiken bereits stilles Qi-Gong sind auch wenn einem das nicht von vorneherein klar ist. Man geht aus der Bewegung in die Stille. Wie still darf es denn werden? Meine Lehrerin meinte, dass man bis zu 14 Tage sitzen kann ohne feste Nahrung oder Flüssigkeiten zu benötigen.
Selber habe ich nur 3 Jahre in einer ZEN-Gruppe praktiziert und jetzt ist natürlich vieles vermischt deshalb interessieren mich Erfahrungen von Menschen die nur ZEN prakitziert haben. Ich habe 3 Jahre lang versucht bis 10 zu zählen bis der erste Gedanke erscheintIch denke im ZEN ist es wesentlich in die Stille zu gehen und das Herzsutra zu realisieren - es muß zu direkten Erfahrung werden, oder?
Ich hatte ja auch einen sehr "trockenen" Beruf und habe viele Zahlen ausgebrütet, vielleicht hat sich daher das bunte abwechslungsreiche Treiben der Tibeter für mich besser angeboten als - für mich subjektiv gesehen - überlange und anstrengende "Sitzzeiten".
Ganz liebe Grüße () Daodong -
bel:daodong:
Aber ist Energiearbeit eine klassische ZEN-Methode. Wohl eher nicht, oder?
Natürlich nicht. Hat der Buddha Shakyamuni "Ernergiearbeit" gelehrt, der Buddha Huineng oder der Buddha Dogen? Eher nicht, weil sie sich auf das Dhamma konzentriert haben. Das macht eben dann schon den Unterschied zur sonstigen ostasiatischen Alchemie aus, ob sie nun ihre Ursprünge im Daoisus oder Schamanismus (z.B. in Korea) hat.
Um das ma ein bissel zu erläutern: niemand wird wahrscheinlich bestreiten, daß bestimmte Bewegungsabläufe oder bewußtes Atmen keinen Einfluß auf Körpergefühl, Wahrnehmung und womöglich auch andere körperlich-geistige Prozesse haben können.
Der entscheidende Unterschied zwischen Buddha-Zen und Dao-Alchemie liegt nun darin, daß die einen kein großes Gewese drum machen und die anderen darauf ein absurdes Therorien-Gebäude bauen. Wenn man sowas hört wie "Die sexuelle Energie ist in der Tat die wichtigste Manifestation dieses universellen Lebens in uns" meint man, der Erste Kaiser ist aus seinem Quecksiberdelirium erwacht und hält mal wieder ne Rede über seine erhoffte Unsterblichkeit. Wir aber machen einfach unsere 108 Niederwerfungen und jut isses - besser sitzen tut es sich schon danach
Meine Frage - entwickelt sich durch einfach nur sitzen sozusagen als "Nebenprodukt" ein Energiekörper? () -
Danke Ju'un Ken für Deine Antwort, die für mich sehr interessant ist.
Auch im tibetischen Buddhismus wird ja nicht über solche Dinge gesprochen sondern im "Geheimen" weiter gegeben, oftmals muß man dafür ein 3jahres Retreat absolvieren oder besser noch mehr Jahre um alle diese Unterweisungen zu erhalten.
Ich habe selbst ja 3 Jahre mit einer ZEN-Gruppe praktiziert, konnte mich jedoch damals nicht so öffnen - aber es war eine sehr gute Gruppe. Als es dann ans Rakusu nähen ging habe ich mich kathegorisch verweigert
Wenn man sich nicht öffnen kann wird einem eben auch sehr vieles nicht zugänglich.
Heute würden mich aber die verschiedenen ZEN Methoden schon sehr interessieren - besonders auch jene über die man nicht öffentlich spricht und schreibt.
Natürlich benützen unterschiedliche Lehrer alle möglichen Methoden um ans "Ziel" zu gelangen. Aber ist Energiearbeit eine klassische ZEN-Methode. Wohl eher nicht, oder?
Liebe Grüße, Daodong
-
Ryonin:Alles anzeigen
Wie intensiv ist eigentlich die Verbindung zwischen Ch'an/Zen und Richtungen, die stärker mit Qi und Hara arbeiten wie zum Beispiel buddh. Qi Gong und Tai Chi? Hab letztens gesehen, das Thich Nhat Hanh auch so ähnliche Übungen in der Praxis benutzt, auch auf der Seite von Hsu Yun wurde lange Zeit auch Texte zu Tai Chi und Kampfkunst angeboten. Hsu Yun schrieb auch:
Der richtige Fluss von Chi
Die körperliche Position während der Meditation ist sehr wichtig und grundlegend wichtig für den Erfolg einer Langzeit-Meditations-Praktik. Für alle, die keine überkreuzte Beinhaltung auf einem Kissen aushalten können, sind ein Sessel oder Hocker eine nützliche Alternative.
Der richtige Fluss von Chi (Ki) ist grundlegend wichtig und hängt von der Position und Ausrichtung des Rücken ab. Trage lose Kleidung, die die Beine bedeckt.
Ryonin
Namu Amida Butsu
Mich würde sehr interessieren wie man im Zen mit dem Hara arbeitet und ob es in Zen-kreisen überhaupt so etwas wie Energie-Arbeit gibt?! Selbst habe ich Erfahrung mit buddhistischem Qi-Gong. Ich kann nur sagen, dass sich - bei entsprechender Praxis - der Körper von selbst bewegt. Ist das erste Mal eine sehr überraschende Erfahrung. LG Daodong -
Hallo Darky,
Der Buddhismus ist auch keine heile Welt wie man sich das als Einsteiger manchmal so vorstellt.
Ich hatte am Anfang meines Weges ca 3 Jahre in einer ZEN Gruppe geübt, die im Nachhinein gesehen eigentlich sehr gut war.
Damals aber hatte ich den Eindruck keinen Lehrer in dieser Gruppe zu finden bzw. annehmen zu können.Trotzdem konnte ich dort in aller Ruhe "sitzen". Ich hätte ohne diese Gruppe niemals eine Regelmäßigkeit in meine Übung bekommen. Ich glaube gerade für einen Anfänger, der man ja eigentlich immer bleiben soll, ist es sehr von Vorteil mit anderen Menschen zu praktizieren, man wird durch eine Gruppe gehalten. Und wenn man einmal in der Woche mit anderen praktiziert wird man regelmäßig daran erinnert auch zu Hause alleine zu praktizieren.
Trotzdem ist es sehr wichtig sich seine Kritikfähigkeit zu erhalten und immer selbst ALLES auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Was nicht überprüfbar ist kann man ja offen lassen - für eine spätere Überprüfung.
Auch wenn man vieles sieht das einem vielleicht nicht so in den eigenen Kram passt muss man deshalb nicht zum "Störefried" in so einer Meditationsgruppe werden. Der Vorteil der Regelmäßigkeit wiegt sehr vieles auf.Wenn man einmal geübter in seiner eigenen Praxis ist schafft man es auch sehr gut alleine zu sitzen, weil das "sitzen" dann zu einer sehr angenehmen Sache werden kann. (Natürlich gibt es auch Ausnahmen - Menschen die das andersherum machen können).
Nach den strengen Regeln der ZEN Gruppe habe ich es sehr genossen in einer Ole-Gruppe zu meditieren. Die handhaben das viel lockerer, aber es sind auch alle Ole-Gruppen unterschiedlich. Schau es Dir nur an. Weitergehen kann man ja immer es ist ja keine Heirat bis zum Lebensende ;-))
Liebe Grüße und viel Freude wünscht Dir Daodong
Li -
Hallo Darky,
Vor vielen Jahren hatte ich Kontakt zum Diamantweg.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Ole?
So und so!Er segnet die Leute. Als er mich das erste Mal - war eine sehr lustige längere Geschichte - gehalten hat ist alle Energie im zentralen Energiekanal geflossen.
Ein anderes Mal sagte er öffentlich - ohne mich bloß zu stellen - was ich "gesehen" (eine Vision von Karmapa) hatte und welche Praxis (wie wenig Praxis) ich bisher machte. Ich war ganz von den "Socken" ;-))Auf eine schriftliche Kritik, erhielt ich von ihm eine katholische Karte - so zu sagen ich soll mich zu den Katholiken vertschüssen.
Gewiße Aussagen haben mir nicht gefallen (Moslems) aber irgendwo hat er auch nicht ganz unrecht. Er ist sicher zur richtigen Zeit für viele Menschen der richtige Lehrer.
Wenn man in der Karma Kagyü Schule tiefer gehen will geht man vielleicht besser nach Frankreich zu monastischen Lehrern in Le Bost z.B.Aber in dieser Tradition war es für mich schließlich nicht mehr einfach zu praktizieren wegen diverser Kontroversen.
Habe jetzt eine chinesische Lehererin mit der vollen Übertragung der Karma Kagüy Linie und Ningma Linie die mir wirklich sehr tiefgehende Belehrungen gibt die man üblicherweise nur in 3jahres Retraets erhält.
Mein Rat: Fang einfach einmal an - man findet schon den jeweils passenden Lehrer und wenn Du in einer Gemeischaft praktizierst erfährst Du auch immer wann wo welche Veranstaltungen sind.
Liebe Grüße, Daodong
-
Meine lehrerin (tib.Buddhismus) legt sehr großen wert auf gerades sitzen. Sie selbst sitzt stundenlang im lotossitz und schläft sogar in der nacht im vollen lotossitz und das ohne sitzkissen und trotz ihres hohen alters (über 70). Sie unterrichtet auch Qi-gong und div. andere körperübungen. Durch diese speziellen übungen erlangt man einen geraderen rücken und das sitzkissen wird immer niedriger. (Leider praktiziere ich alleine, wodurch es meiner praxis zeitweise an kontinuität mangelt.)
-
na ja, ich kann mir alle diese videos ansehen.
Die videos sind gut und regen zum nachdenken und zur disskussion an.
und tumo haltet es schon aus wenn er ein bisschen angeschossen wird!
übrigens "GUT GUT" fand die hundegeburt gut gut!(er ist fast in den bildschirm gekrochen
)
Um sich und alle wesen vom leiden befreien zu wollen und zu können muss man erst einmal sehr genau hinsehen was leiden eigentlich ist, und man sollte versuchen ursache/wirkung auf einer tieferen ebene zu verstehen. Was gar nicht so einfach ist.
Die menschen (alle wesen) reagieren eben unterschiedlich - obwohl wir dieselben bilder sehen - reagieren wir sehr unterschiedlich auf diese bilder - obwohl wir alle in derselben welt leben lebt doch jeder in seiner eigenen welt.Und jetzt lieber tumo, hast Du dich schon 5 tage ohne zu essen in einem finsteren raum verbracht? Warst Du drei tage nur bis zum kopf in sand eingegraben? Bist Du 12 jahre nicht vom selben platz aufgestanden? Hast Du dich 3 jahre einmauern lassen? Hast Du neben toten lepra bzw. pesttoten...????
Ich nicht tumo, aber ich habe auf friedhöfen geschlafen, ich habe im wald geschlafen (ohne zelt und trara) und ich esse und trinke mehrmals im jahr für 7 tage nichts (ohne zu leiden!). Ich grüsse Dich, daodong
-
Ein paar seiner links konnte ich über eine liste von tierschützern versenden! Danke Tumo.
daodong:Liebe Losang Lamo, ich denke tumo will uns ein wenig aufrütteln, er wirkt deswegen manchmal ein wenig provoziernd aber im grunde ist er ein lieber kerl, auch wenn er das jetzt gar nicht hören mag
und ich mir jetzt gleich was anhören kann!
-
Liebe Losang Lamo, ich denke tumo will uns ein wenig aufrütteln, er wirkt deswegen manchmal ein wenig provoziernd aber im grunde ist er ein lieber kerl, auch wenn er das jetzt gar nicht hören mag
und ich mir jetzt gleich was anhören kann!
-
TUMO:
Ja ja, das liebe Internet – im Internet gibt es viel >Gutes< und viel >Schlechtes<, nur dass es kein >Schlecht< und >Gutes< gibt
Eher gibt es, mindestens für mich, >Angenehmes< und >Unangenehmes< >Mir passendes< und mir >Unpassendes<.Na ja, was mir "angenehm" ist empfinde ich als "für mich passend" und "gut". Läuft das nicht auf dasselbe hinaus?
Wichtig ist zu erkennen wie der geist funktioniert, und wesentliche erkenntnisse zieht man aus dingen die man als nicht angenehm, als unpassend und schlecht empfindet. Bei geduldigen hinsehen auf diese "schlechten" und "unangenehmen" Dinge könnte man noch einige entwicklungsmöglichkeiten erkennen - sofern man dafür offen ist. Dieser weg denke ich könnte dann "jenseits von gut und böse" führen, um worte von f.nitzsche zu gebrauchen. -
Ich kenne auch eine chinesische Nonne die ebenfalls "Narben" auf dem Kopf hat, in streng symmetrischer Anordnung. Sie hat die Übertragung der Karma Kaguy Linie sowie der Ningma Linie und prakitziert auch Zen. Ich werde sie das nächste Mal nach der Bedeutung fragen, was ich bisher aus Gründen von Höflichkeit unterlassen habe.
-
Eigentlich wendet man Moxibustion in der traditionellen chinesischen Medizin an. Durch die Erwärmung bestimmter Punkte im Meridiansystem fügt man dem Körper Energie zu. Dabei sollte es eigentlich nicht zu Verbrennungen kommen. Man brennt zerkleinertes Beifußkraut auf den entspechenden Punkten ab. Verwendung finden Moxazigarren bzw. Moxakegel. Moxazigarren kommen mit der Haut nicht in Kontakt, und unter den Moxakegel ist ein kleines Blättchen das man auf die Haut (den Punkt) kleben kann und für den notwendigen Abstand sorgt.
-
Ich habe einmal in Lahr eine Kurs besucht in einer Gruppe für Tibetischen Buddhismus (Bin Österreicherin).
Ich denke Du musst es einfach ausprobieren, dann siehst Du selbst ob es in Deine Entwicklung passt.
Es sind ja auch alle Gruppen irgendwie unterschiedlich.
Im Tibetischen Buddhismus gibt es viele verschiedene Methoden die manchmal einfacher zu praktizieren sind als Zen.
Aber auch im Tibetischen Buddhismus kommt früher oder später der Zeitpunkt wo man ernsthaft Zen praktizieren muß!Es tut mir leid mit Deiner Katze. (Auch ich habe und hatte viele Tiere, Hunde, Katzen, Igel etc.)
Bei Dir ist es doppelt schlimm weil Du Dir die Schuld zuweist wegen ihrem Tod. Aber Menschen machen einfach Fehler.
Auch ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht, und in einer Sache habe ich mir viele Jahre Selbstvorwürfe gemacht.
Erst als ich begonnen habe mein "Fehlverhalten" anzunehmen und zu akzepieren konnte ich langsam beginnen mir
selber zu verzeihen. Ich denke Du solltes für Deine Katze sehr viel rezitieren, es ihr widmen (schenken) und sie in
Gedanken immer wieder um Verzeihung bitten, bis sich das Gefühl einstellt, dass Dir Deine liebe Katze verziehen hat.
Du hast es ja nicht mit Absicht gemacht, sondern der Unfall ist aus Unachtsamkeit - und weil Du selber nicht in klarer Verfassung warst (Zorn) passiert.
Ich wünsche Dir alles Gute.