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  1. Buddhaland Forum
  2. thecap

Beiträge von thecap

  • Unterschied zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen

    • thecap
    • 6. August 2010 um 00:38
    Erdmaus:

    Was unterscheidet ein angenehmes von einem unangenehmen Gefühl?


    Hi Erdmaus

    Kurze Antwort: Das Vorzeichen. . .

    Lange Antwort:

    Es gibt angenehme & unangenehme Gefühle bei Otto-Normal-Verbrauchern und es gibt angenehme & unangenehme Gefühle beim Meditierenden. Bei einem Otto-Normal-Verbraucher entsteht das angenehme Gefühl beim Kontakt mit anziehenden Formen, Gerüchen, Geschmäckern, Geräuschen & Tastempfindungen, oder beim Fehlen von abstoßendem Sinneskontakt, und es vergeht bei der Abwesenheit von anziehendem Sinneskontakt sowie beim Aufsteigen von abstoßendem Sinneskontakt. Das unangenehme Gefühl entsteht bei einem Otto-Normal-Verbraucher beim Kontakt mit abstoßenden Formen, Gerüchen, Geschmäckern, Geräuschen & Tastempfindungen, oder beim Fehlen von angenehmem Sinneskontakt, und es vergeht bei der Abwesenheit von abstoßendem Sinneskontakt, sowie beim Aufsteigen von angenehmem Sinneskontakt. Aber das angenehme Gefühl eines Meditierenden entsteht und vergeht durch Abgeschiedenheit, Kontemplation, Entreizung, Geistessammlung, Vergegenwärtigen der Zustände & Loslösen in und als der Atem; und das unangenehme Gefühl eines Medis entsteht durch Sinnesgier, Übelwollen, Müdigkeit, Rastlosigkeit & Zweifelssucht, und vergeht mit Vergegenwärtigen & Loslösen.

  • Tiere töten

    • thecap
    • 25. Juli 2010 um 13:14
    Aggivessano:
    thecap:

    Willkommen zurück, Aggivessano.

    :)

    nope, das sind die letzten Funken ^^

    die letzten sind oft die hellsten. . . aber wo immer die Funken dazwischenfunken oder Funkstille haben: überall ist hier

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • thecap
    • 25. Juli 2010 um 12:54
    Vajrakila:

    Das ist damit auch nicht gesagt.....Es geht um die karmisch heilsame Tat.....und nur ich kann sie tun, niemand für mich


    ohne Zweifel, mein Freund

    aber vorhin sprachst du vom Erkennen. . . jetzt sprichst du vom Tun. . . ;)

    Zitat

    Wer korrigiert den "Wahnerfüllten" in seiner Lesart?


    natürlich korrigiert nur der Wahnerfüllte den Wahn

    niemand anderes hat wirklichen Einfluss auf die Erfahrung eines Menschen

    allerdings kann jemand, der den Wahnsinn & seinen Ursprung erkannte, das Ende des Wahnsinns verwirklichte oder zumindest schmeckte und den Weg zum Ende des Wahnsinns weiß, bedingungslos seine Erfahrung mit dem noch Wahnerfüllten teilen

    nur meine Meinung

    mit Metta

    :)

  • Tiere töten

    • thecap
    • 25. Juli 2010 um 12:36

    Willkommen zurück, Aggivessano.

    :)

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • thecap
    • 25. Juli 2010 um 12:27
    Vajrakila:

    Ja, aber das ist Selbsterkenntnis, und niemand anderes erkennt es, als man selbst. Erkennst Du Deinen Staub?


    Hi Vajrakila

    der Buddha erkannte den 'Staub', den Ursprung des 'Staubs', das Ende des 'Staubs' und den 'Staubwischer'

    im Vorgang der 'Selbsterkenntnis' sind Menschen gar nicht so verschieden ;)

    Vajrakila:

    Er ist doch die letztendlich Autorität, nicht wahr? Bin gespannt, wo Du ihn antriffst, um ihn zu befragen? Im Palikanon?


    mit Respekt, Vajrakila, aber so reden aus Erfahrung nur Leute, die den PK nicht gelesen haben

    zumindest die Reden des Buddha im Sutta Pitaka sind weder Autorität noch sonstwie heilig,

    auch nicht 100% korrekt überliefert

    aber wer die Sutten kennt & umsetzt, erkennt einen 'roten Faden' darin

    anhand des 'roten Fadens' kann man alle zuträglichen und unzuträglichen Zustände erkennen & anwenden

    somit verschwinden alle Zweifel bezüglich was der Buddha lehrte

    :)

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • thecap
    • 23. Juli 2010 um 17:08
    Shanti:

    Dank Dir, dass hab ich jetzt auch verstanden. Ja der Weg ist noch weit und das Anhaften an ein "Ich" und das Loslassen nicht wirklich leicht. Meine Frage ist, wie geht ihr mit dem Tod einer geliebten Person um, wenn sie jetzt stirbt, dann versucht z.B. das Christentum zu troesten, man sieht sich im Himmel wieder, sowas gibt es natuerlich nicht im Buddhismus, wie also geht ihr in dem Fall dann mit dem Verlust einer geliebten Person um, denn sehen wird man sich dann eher nicht mehr, zumindestens nicht als das was man hier auf Erden darstellen zu glauben scheint.


    Hi Shanti

    die Christen liegen nicht ganz falsch damit Trost zu spenden

    aber der beste Trost ist immernoch die absolute Ehrlichkeit

    und ehrlich ist die Tatsache, dass nach dem Tod zwar kein Harfenspiel auf Wölkchen stattfindet

    aber es ist auch noch nicht das Ende von allem. . .

    Einstein wurde einmal gefragt, wie er mit dem Tod einer Bekannten umginge, und er sagte, für uns Physiker ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine Illusion; jenseits der Zeit gibt es den Tod nicht

    vielleicht hilft das ein Bisschen weiter

    mit Metta

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • thecap
    • 23. Juli 2010 um 16:48
    Shanti:

    Vielleicht nochmal ein paar Schritte zurueck, so fuer ganz grosse "Anfaenger". Ich bin im Glauben, dass ich ein Bewusstsein habe, dass Bewusstsein nennt sich Shanti, ich bin der Mensch in diesem Koerper mit diesen Gefuehle, ich kann mich an kein Leben vor meinem jetzigen Leben erinnern. Wenn ich also sterbe, tausche ich dann nur meinen Koerper, oder loest sich dass "Bewusstsein" Shanti auf?


    Hi Shanti

    auf die Frage gibt es leider keine einfache und (auf Dauer) zufriedenstellende Antwort

    das Bewusstsein Shanti entsteht aus der Unterscheidung: zwischen allem was 'Shanti' und 'Nicht-Shanti' ist

    sowie aus der Identifikation mit allem was 'Shanti' ist

    mit dem Auflösen der Unterscheidung und Identifikation löst sich auch das Bewusstsein auf

    in anderen Worten: nach dem Tod gibt es unser, mein, dein Bewusstsein, wie wir es kennen, nicht mehr

    aber es gibt ein Bewusstsein, das unendlich, ungebunden und von den Weisen zu verwirklichen ist

    mit Metta

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • thecap
    • 23. Juli 2010 um 16:04

    Hi Shanti

    Worte, Taten, Gedanken, Vorstellungen, Hoffnungen, Empfindungen, Leid, Ichs, Dus, Wirs, Andere, Keiner und Alle

    all das wird geboren, erfreut sich am Angenehmen, scheut das Unangenehme, verkennt das übrige und vergeht wieder

    der Buddha aber lehrte das Ungeborene für Leute mit wenig Staub auf den Augen; Entstehen, Vorzüge, Gefahren und Vergehen aller Annehmlichkeit und Unannehmlichkeit als Weg und ansonsten das Goldene Gesetz

    nur meine Meinung

    mit Metta

  • Fleischeslust

    • thecap
    • 18. Juli 2010 um 14:55
    Mondfinger:

    Den Dingen ins Auge zu schauen, darum geht es, nicht darum, ihnen auszuweichen.


    Hi Mondfinger

    Das ist nicht ganz richtig.

    Wenn ein Auto auf einen zukommt, bringt es nichts, das Auto zu durchschauen; man sollte ihm ausweichen.

    Ebenso gibt es Dinge, die am besten mit Durchschauen, und welche, die am besten mit Ausweichen begegnet werden.

    Der Buddha lehrte:

    Zitat

    "Ihr Bhikkhus, es gibt Triebe, die durch Sehen (Durchschauen) überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Kontrolle überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Gebrauch überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Erdulden überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Vermeiden (Ausweichen) überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Entfernen überwunden werden sollten. Es gibt Triebe, die durch Entfalten überwunden werden sollten."

    Und:

    Zitat

    "die Vernichtung der Triebe gibt es für einen, der weiß und sieht, nicht für einen, der nicht weiß und sieht"


    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m002z.html

  • Fleischeslust

    • thecap
    • 15. Juli 2010 um 00:35
    accinca:


    Mit so einem Spruch bekommst du jede Frau rum die es glaubt!!!
    Der Bagwahn war darin ein Meister. 8)


    :lol:

  • Fleischeslust

    • thecap
    • 15. Juli 2010 um 00:26
    dernichterleuchtete:

    ein unstillbares Verlangen nach mehr Sinnesreizen. Habt ihr Ideen, Ratschläge, Methoden ...?


    Hi dernichterleuchtete

    alles ist Funktion

    die sexuellen Erscheinungsbilder dienen bloß der Bewerbung

    wenn du eine 'reizende' Sendung im TV sähest, wie würdest du vorgehen?

    es gibt zwei Möglichkeiten damit umzugehen

    alles wird durch Nahrung aufrechterhalten, also:

    • gar nicht erst angucken
    • wenn aber der Wunsch nach Entsagung noch nicht vorhanden ist :arrow: eine stabile Beziehung auf gleichen Werten

    das unstillbare Verlangen nach Sinnesreizen nimmt ab, wenn auch andere Reize abnehmen

    das unstillbare Verlangen wird gestillt durch gemäßigte Lebensweise, usw. kurz: den Edlen 8-fachen Weg

  • Startschwierigkeiten

    • thecap
    • 11. Juli 2010 um 22:31
    dernichterleuchtete:

    Woran könnte das liegen? Meditation müsste doch eigentlich eher Energie geben als nehmen hätte ich gemeint, oder ist das erst ab einer gewissen Tiefe ? Sollte ich vielleicht nicht ganz so viel meditieren?


    Hi dernichterleuchtete

    Geistessammlung hat weder die Aufgabe, Energie zu geben, noch nimmt es Energie, sondern gleicht diese eher aus

    der Erfolg bei der Geistessammlung kommt auch weniger auf die Dauer als auf die Qualität an

    an deiner Stelle würde ich als Grundlage einmal 'Sammeln' vor dem Zubettgehen und nach dem Aufstehen angehen

    zu dem Zeitpunkt hat es die beste Wirkung, zumal wenn man tagsüber Schwierigkeiten hat 'runterzukommen'

    gemäßigte Ess- und Schlafgewohnheiten sind auch von Vorteil

    außerdem geh mal spazieren, schwimmen, usw.

    und denke daran, dass nicht du die Medi kultivierst, sondern bestenfalls kultiviert sie dich, den Lebensvorgang als Ganzes

  • Yeshes hat noch ein paar Fragen

    • thecap
    • 27. Juni 2010 um 00:43
    Chandan:
    accinca:

    Die Wahrheit ist, das der Buddha lehrte

    Ich bin froh, dass du die Wahrheit kennst und nun gebe ich dem Gefühl der Unlust mit dir zu diskutieren endgültig nach.


    Hi Chandan

    der Weise und Einsichtige erfreut sich am Buddhawort

    dazu bedarf es kein Lustgefühl

    mit Metta.

    :)

  • Erleuchtung = Sterben ?

    • thecap
    • 19. Juni 2010 um 20:31
    monikamarie:

    Lieber thecap und RockLee3141!
    "da ist ETWAS" war das unbestimmte Gefühl eines DA-SEINS innerhalb dieses mehr oder weniger leidvollen Lebens hin- und hergerissen zwischen Himmelhochjauchzendzutodebetrübt. Dieses Gefühl konnte ich damals ja noch nicht erklären - es war aber zuvor schon mal vorhanden in der Kindheit als unbeschwertes, noch von Sorgen unbelastetes Leben, in dem sich Leben von Moment zu Moment entfaltete, ohne ständiges Geplane, Befürchte und Gewünsche. Später erschien es immer wieder in speziellen Momenten der inneren Stille, die vor der spirituellen Praxis bereits durch andere Auslöser hervorgerufen wurde.
    Schönen Abend :)


    Hi Monika

    Danke fürs Teilen deiner Erfahrung mit der Sangha und einen angenehmen Sonnabend auch dir.

    :)

  • Erleuchtung = Sterben ?

    • thecap
    • 19. Juni 2010 um 20:03
    monikamarie:

    Als 12jährige bei einem Sonneuntergang auf einer Kuhweide wusste ich "da ist ETWAS".


    Hi Monika

    Und was?

    :)

  • Erleuchtung = Sterben ?

    • thecap
    • 19. Juni 2010 um 20:02
    Norbert:

    - weil Gefühle kommen und gehen, es aber einen unabhängigen Geisteszustand gibt der über das gewöhnliche Glücksgefühl hinausgeht und für immer währt. ;)


    Hi Norbert

    Sagst du, dass es einen Zustand des Geistes gibt, der für immer und ohne Ende ist?

    :shock:;)

  • Erleuchtung = Sterben ?

    • thecap
    • 18. Juni 2010 um 00:31

    Hi RockLee

    was du bisher über Buddhismus angelesen hast, ist nichts weiter als ein 'Markt', und kann ganz schön zermürbend wirken

    das hast du vollkommen richtig erkannt

    Erleuchtung heißt nicht Sterben, sondern ganz im Gegenteil das Todlose, die Befreiung von Tod

    der Buddha hat außerdem zu keinem Zeitpunkt gelehrt, Leben, Liebe & Freundschaft zu verabschieden

    das ist eine falsche Schlussfolgerung und missrepräsentiert den Buddha

    aber er hat Vorstellungen von und über das Leben, Liebe & Freundschaft ins richtige Licht gerückt

    er sagte: "Ananda, Freundschaft ist der ganze Weg"

    dennoch formulierte der Buddha interessanterweise (und daran stoßen sich viele Anfänger zurecht an) die 4 Edlen Wahrheiten mit Leid und des Leidens Auflösung

    warum?

    nicht aus Pessimismus, sondern damit die Leute sich keine Vorstellungen von und über das Glück machen

    denn nur so können sie das höchste Glück tatsächlich erfahren

    der Buddha war Pragmatiker

    aber bis einer soweit ist, sich keine Vorstellungen machen zu können, bedarf es den Geist zu glätten und zu beruhigen

    zu diesem Zweck fühl dich eingeladen, RockLee, den 'Markt' großflächig zu umgehen

    such dir 'n Lehrer der dich persönlich anspricht oder erforsche gleich die ursprünglichen Reden des Buddha zB im Anguttara Nikaya

    :)

  • A.1.2. Die fünf geistigen Hemmungen (II,1-10)

    • thecap
    • 16. Juni 2010 um 14:04
    Bambus:

    Was genau ist hier mit weisem und unweisem Nachdenken gemeint?

    Zitat

    Dvedhāvitakka Sutta - Zwei Arten von Gedanken

    2. "Ihr Bhikkhus, vor meiner Erleuchtung, als ich noch lediglich ein unerleuchteter Bodhisatta war, kam mir in den Sinn: 'Angenommen, ich teile meine Gedanken in zwei Klassen ein.' Auf die eine Seite brachte ich dann Gedanken der Sinnesbegierde, Gedanken des Übelwollens und Gedanken der Grausamkeit, und auf die andere Seite brachte ich Gedanken der Entsagung, Gedanken des Nicht-Übelwollens und Gedanken der Nicht-Grausamkeit."

    3. "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke der Sinnesbegierde in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke der Sinnesbegierde ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es [1]. Wann immer ein Gedanke der Sinnesbegierde in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

    4. "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke des Übelwollens in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke des Übelwollens ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es. Wann immer ein Gedanke des Übelwollens in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

    5. "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke der Grausamkeit in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke der Grausamkeit ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es. Wann immer ein Gedanke der Grausamkeit in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

  • Wichtige Standardwerke? Pali lernen?

    • thecap
    • 15. Juni 2010 um 22:54

    Hi think

    Zusammenfassung der Worte Buddhas

    :)

  • Der Dalai Lama und die Erleuchtung

    • thecap
    • 6. Juni 2010 um 21:41

    Hi Nilso. Ich kann seine Lehren nicht ganz teilen, aber ich habe den Eindruck, dass der Dalai Lama schon ein Bisschen erleuchtet ist.

    :)

  • Einhaltung des Mittleren Weges.

    • thecap
    • 6. Juni 2010 um 20:58
    Laienanhaenger:

    Kurz gesagt, ich hab nun Meditationsobjekte die zu meinem Charakter sehr gut passen. So wohl und ruhig hab ich mich noch nie gefühlt. Obwohl ich noch ganz am Anfang stehe macht das einem richtig Mut das Dhamma weiter zu leben und zu verwirklichen.


    Wunderbar! danke für das Teilen deiner Erfahrungen mit dieser Sangha, Laienanhaenger.

  • Zitate aus dem Theravada

    • thecap
    • 1. Juni 2010 um 22:37

    Kein Umgang mit Dummen
    Gemeinschaft nur mit weisen Menschen
    Verehrung derer, die verehrenswert:
    dies ist der höchste Segen.

    An zuträglichen Orten wohnen
    in der Vergangenheit gute Taten vollbracht
    Und sich nun angemessen lenkend:
    dies ist der höchste Segen.

    Reich an Wissen und an Handfertigkeit
    die Tugendregeln gut geübt
    Nur wohlgesprochene Worte reden:
    dies ist der höchste Segen.

    Den Eltern jede Hilfe geben
    Fürsorglichkeit für Gatte/-in und Kind
    Eine beständige Beschäftigung:
    dies ist der höchste Segen.

    Freigebigkeit und rechtlich leben
    Fürsorglichkeit für die Verwandten
    Eine Beschäftigung von tadelloser Art:
    dies ist der höchste Segen.

    Von Üblem abstehen, sich enthalten
    berauschendes Getränk vermeiden
    In Achtsamkeit verharrend:
    dies ist der höchste Segen.

    Respektvoll und bescheiden
    Zufrieden und in Dankbarkeit
    Zur richtigen Zeit das Dhamma hören:
    dies ist der höchste Segen.

    Geduld und Zugänglichkeit
    Besuch auch von Asketen
    Zur richtigen Zeit übers Dhamma diskutieren:
    dies ist der höchste Segen.

    Asketenübung und der keusche Wandel
    Sehen der Edlen Wahrheit,
    Verwirklichen der Loslösung:
    dies ist der höchste Segen.

    Ein Geist, der,
    wenn getroffen von weltlichem Geschehen
    unerschüttert ist, leidfrei, klar und ruhig:
    dies ist der höchste Segen.

    Allerorts und stets ungeschlagen
    Sich so verhaltend
    Gehen die Leute überall hin in Wohlbefinden:
    das ist für sie der höchste Segen.

    ~ angepasst aus Maha-mangala Sutta, KN Snp 2.04

  • Warum all diese Gewalt in den Geschichten des ZEN?

    • thecap
    • 28. Mai 2010 um 00:34
    bel:

    Mach mal im Juli das Sesshin mit Muho, da weißte dann ungefähr wie es zugeht.


    hi bel

    ist das Muho?:

    scheint lustig zu sein ;)

    zum Thema:

    ein 'Koan' verstehe ich als Mittel für eine bestimmte Meditationsform, das nicht wörtlich zu nehmen ist

    Tugenden wie nicht-töten sind im 8-fachen edlen Mittelweg enthalten und sollten wörtlich genommen werden

    :)

  • Diagnostizierte depressive Episode u. Zen-Praxis

    • thecap
    • 10. Mai 2010 um 12:44
    Dharma-chakra:

    Ein therapeutisches-psychiatrisches Umfeld ist für den Betroffenen oft lebensbedrohlicher als die sogenannte Depression. Es gibt kaum ein Umfeld, indem sich mehr Leute umbringen, weil sie vergiftet, entmenschlicht, diagnostiziert, verleumdet, eingesperrt und missverstanden werden.
    Wenn man sich mit diesen Leuten noch freiwillig einlässt, kann es ein böses Erwachen geben. Aber jeder muss selbst entscheiden, was er macht. Für viele Betroffene ist es dann kaum mehr möglich, sich aus diesen Fängen zu befreien.
    Ein Vater, dessen Sohn sich in der Psychiatrie umgebracht hat, hat sein Haus einer Iniative vererbt, in der Psychiatrie- Betroffene anderen helfen aus diesen Maschinerie wieder heraus zu kommen. Hier der Link.http://www.weglaufhaus.de/weglaufhaus/ueberblick.html

    Vielleicht kann das für einige Therapiegläubige ja mal eine Anlaufstelle werden.


    Hi Dharma-chakra

    Bin persönlich auch skeptisch gegenüber 'Therapien' und dem Suchtpotential der Pharma-Konzern-Medikamente.

    Weil hier mit 'Hardware', dem Gehirn, 'herumgepfuscht' wird; weil man von 'Software', dem Geist, noch wenig versteht.

    Es gibt aber auch Fälle, bei denen Personen berichten, es hätten ihnen geholfen, in einer Geschlossenen gewesen zu sein.

    Habe erst vor 3 Wochen einen solchen aus erster Hand gehört.

    Natürlich war diejenige Person nicht vollkommen 'geheilt', aber zumindest wieder lebensfähig.

    Insofern glaube ich, dass Therapien individuell wahrgenommen werden können.

    In der Therapie-Welt gibt es angewandte Methoden, die an Buddhismus erinnern, zB Kognitive Verhaltenstherapie.

    :)

  • Wer gehört wann zur Sangha

    • thecap
    • 23. April 2010 um 00:03
    Brücke:

    Zur Sangha gehören ihrer Natur nach alle Wesen.
    Hat ein Hund Buddhanatur???

    Bitte überlegt euch doch mal, was ihr sagt, wenn ihr fragt, wer dazugehört und wer nicht...
    Die Vereinszugehörigkeit wird von Statuten geregelt, aber bitte, wer kann beantworten, ob eine Wolke zum Himmel gehört?

    Brücke

    Willkommen Brücke

    Nicht-Unterscheidung & 'alles ist Geist' (oder Sangha, Buddha, Natur, Gott) ist auch nur ein weiterer BewusstSeinszustand.

    Er entsteht - birgt Vorzüge & Gefahren - und vergeht.

    :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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