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  1. Buddhaland Forum
  2. Dana

Beiträge von Dana

  • Nichtbewertung

    • Dana
    • 31. Juli 2014 um 08:18

    Gehört die eigene Feststellung, dass es gerade Nacht, gerade Tag ist, etwas sich kalt oder warm anfühlt, etwas groß oder klein ist, etwas Trauer verursacht, und das Gegenteil der Trauer Glück nicht zu Beurteilung der Zustände ?
    Ist das nicht so, dass eine Beurteilung oder Verurteilung eine Spiegelung der Verstrickungen unserer Gefühlssphäre, Erziehung, Erfahrungen, Jetziger Gemütszustandes, jetziger Situation,Ängste, Neigungen, Wünsche, der Einstellung zu anderen Lebewesen und dem Kosmos, usw.., usw.. ist ? Ist das nicht so, dass die Spiegelungen der Beurteilungen und Verurteilungen, achtsam angeschaut, uns helfen den Weg zu eigener wahren Existenz zu finden, wie auch die Illusionen , in den wir leben zu erkennen ?

    Irgendwo habe ich früher von dem Drukpa Rinpoche gelesen, dass man in den Spielgelbrüchen der Welten lebt, die uns zeigen, was wir sind und was wir sein könnten.
    Die Weisheit begleitet mich schon mehrere Jahre. :D

  • Umgang mit Gewalt

    • Dana
    • 26. Juli 2014 um 08:38

    Hallo Frank1,

    Frank1:

    Hallo Abel,
    unter Gewalt leiden ist etwas Schlimmes und Bedrückendes. Ich bin kein Verfechter von Gewaltanwendung besonders bei Selbstjustiz und häuslicher Gewalt.
    Aber worauf ich hinaus will. Sicher muss man sich auch wehren und Notwehr ist erlaubt. Aber man sollte es nicht auf Gewalt und Gegengewalt reduzieren, wie es oft bei Kriegen ist, sondern die Ursachen ergründen. Dann schwindet auch die Gewalt des anderen.
    Ich wünsche Dir auch gewaltloses und gewinnendes, Dich überzeugendes Verhalten Deiner Umwelt und ein schönes Wochenende
    Frank

    Mich wäre interessieren, ob das Schwinden der Gewalt nach Ergründung der Ursachen immer automatisch passieren sollte, und was da schief läuft, wenn es nicht der Fall ist ?
    Nach meinen Erfahrungen passiert so etwas nicht immer, dass dann der Gewaltpotenzial weniger wird.
    Und was ist, wenn die Ergründung der Ursachen noch ein Mitgefühl für den Täter mitbringt, der das Mitgefühl noch schamlos ausnutzt ?
    Begleitet immer ein Mitgefühl so eine Ergründung ?
    Wenn ja, ist es dann in solcher Situation nicht so, dass man eher schutzlos dem anderen Ausgeliefert ist ?

  • Fliege nicht gerettet

    • Dana
    • 15. Juli 2014 um 19:53

    Man kann nicht Alle/ Alles im Leben erretten.
    Man kann aber eine Fliege retten, nichts spricht dagegen.
    Man tut es nicht, hat man es nicht getan.
    Das Gefühl vom Scham oder Angst von anderen Menschen als Spinner angesehen zu werden........ Es bedarf einer Übung sich davon zu befreien.

  • Was hat der Buddhismus in eurem Leben verbessert?

    • Dana
    • 26. Juni 2014 um 10:48

    Im Grunde genommen ist alles einfach.
    Nur der innere Affe hat gelernt alles zu komplizieren.
    Mir bleibt nichts anderes als ihn oft zu zähmen.

    In Grunde genommen ist alles einfach.
    Das ist mein Grundsatz um zu üben, ohne Kampf alles was es kommt anzunehmen, etwas daraus zu machen, eine weitere Erfahrung zu sammeln, und es los zu lassen.

    Das meiste lerne ich vom Buddhismus und meinem Hund.

  • Sterbebegleiter

    • Dana
    • 25. Juni 2014 um 14:01

    Zum Begleiten gehört so viel, dass es nicht möglich ist das alles hier zu beschreiben. Das wichtigste ist die bedienungslose Liebe und ein tiefes Mitgefühl.

  • Sterbebegleiter

    • Dana
    • 25. Juni 2014 um 09:45

    Hallo Sherab,
    als Ergänzung zu Deiner Weiterbildung würde ich Dir Bücher von Elisabeth- Köbler -Ross warm empfehlen. :)
    Aber auch " Das tibetische Buch vom Leben und Sterben "- Sofyal Rinpoche.

  • Was hat der Buddhismus in eurem Leben verbessert?

    • Dana
    • 24. Juni 2014 um 21:46

    Was hat der Buddhismus in meinem Leben verbessert ?

    Es hat sich vieles verändert. :)

    Ich habe es geschafft im Jetzt zu leben.
    Ein kleines Teil bleibt noch zu üben.

    Ich leide und ich bin zufrieden und bin mir den Zustanden vollkommen klar. Das bringt Ruhe.

    Ich kann los lassen.

    Ich liebe mitfühlend und bedingungslos.

    Ich folge der Lehre Buddhas.
    Es bleibt noch viel zu üben.

    Ich habe keinen um mich, der meine Interesse für Buddhismus teilt.

    Ich merke oft wie die Mitmenschen mit meinem Weg nicht klar kommen.
    Spinner, seltsam aber lieb und mitfühlend, langweilig, verrückter Esoteriker ....das höre ich oft.
    Ich könnte hier viele fremde positive wie auch negative Urteile über mich aufzählen.
    Ich schaue mir das Ganze an. Manchmal tut es weh, manchmal erfreut es mich.

    Es ist interessant zu erkennen was die Gefühle wirklich sind, was sie verursachen, und welche Ursachen, welche Wirkungen hinter sich ziehen.
    Es ist noch viel zu üben.
    Der Weg ist das Ziel.
    Das hat Buddhismus in mir verändert.

    P.S. Jeden Augenblick verändert sich alles. Nichts bleibt wie es war......

  • Sterbebegleiter

    • Dana
    • 24. Juni 2014 um 20:15

    Hallo Sherab Yönten,

    warum willst Du eine Paliativ- Ausbildung machen ?
    das Sterben hat viele Gesichter, so viele wie es Sterbende und Sterbebegleiter gibt.

    Manchmal verlaufen die Sterbefasen ruhig.
    Manchmal will der Mensch gehen.
    Manchmal will der Mensch bleiben,kämpf und verliert den Kampf.
    Manchmal ist das ein älterer Mensch.
    Manchmal ist das ein Kind.

    Manchmal sind das viele Tumoren deren Geruch nicht zu ertragen ist.
    Manchmal ist es Deckubitus 4-tes Grades, der ins Körper sich gebohrt hat und deren Geruch schwer in der Luft hängt.
    Erbrechen, Durchfall, Blutungen, Inkontinenz gehören auch dazu.

    Es ist nicht Jedes-mann Sache dem Verfall des Körpers Tage lang zu begegnen und das Körper zu pflegen.
    Es ist nicht Jedesmann Sache tag täglich im leid Alle beteiligten zu unterstützen.

    Glaub mir. Ich weiß worüber ich spreche.

    Wenn ich Dir etwas raten dürfte..... Hospize freuen sich über freiwillige Helfer.
    Probiere vielleicht erst in so einem Hospiz aushelfen oder hospitieren bevor Dein weg in die Richtung weiter geht.

    Warum möchtest Du Paliativ- Ausbildung machen ? ( gehe in Dich hinein und probiere es rauszukriegen ...)

  • Buddhistische Praxis - Ende

    • Dana
    • 22. Juni 2014 um 19:27

    Ich sorge mich nicht um die Überreste.
    Es kommt wie es kommt.
    Früher hatten mich große Ängste in ihrer Macht gehalten. Ich fürchtete die kälte, dunkle Friedhöfe und das Sezieren des Körpers nach deren Tod.
    Heute ist es alles weg.

    Nun, wenn ich in die Gesichter der Toten schaue, sehe ich eine leere Hülle von mir , versteinert, ....so ruhig, ..... so still..... Bei manchen habe ich eine beruhigendes Gefühl.... sie strahlen angenehme Ruhe, die mir gut tut. Andere sind in der versteinerten Mimik irgendwie verzehrt. Die Verzehrung ist kaum wahrnehmbar, und mich überfühlt ein unruhiges, unheimliches Gefühl das ich nicht beschreiben kann. Irgendwie scheint mir da etwas nicht zu stimmen. Was ? das kann ich nicht rausfinden.....
    Vielleicht ist das nur mein Gefühl, das mich trügt, vielleicht auch doch nicht....

  • Buddhistische Praxis - Ende

    • Dana
    • 18. Juni 2014 um 21:27

    Hallo,
    nach lange Zeit bin ich wieder da.
    Ich habe meinen Körper / mein Kokon / meinen Mantel, der meine Energie auf der Erde verkörpert.
    Er spiegelt mich in jedem Augenblick meines irdischen Daseins. Ich pflege ihn und sorge um ihn. Er dient mir meiner Pflege entsprechend.
    Irgendwann verlasse ich mein Kokon. Irgendwann lege ich meinen Mantel ab.
    Ich habe keine Vorstellungen zu der weiteren Verwendung meiner irdischen Überreste.
    Ich will nur nicht, dass meine Liebsen,bezüglich meines Körpers, in der Vergangenheit verweilen.
    Ich bin doch nicht weg. Ich bin doch da.

  • Muss man Vegetarier sein?

    • Dana
    • 8. April 2014 um 21:56
    Mirco:
    Dana:

    Mir tuen die allen getöteten Geschöpfe sehr, sehr leid.


    Alle? Sicher?


    Ja, alle.
    Auch die, die als Parasiten, Schädlinge, Mörder, Peiniger, Verbrecher, usw... bezeichnet werden.
    Ich fühle mit jedem.
    Das Mitgefühl ist aus der Liebe zu allen Lebewesen entstanden. Die Liebe zu allen Lebewesen ist aus der Liebe zu mir selbst und aus dem Erkenntnis geboren, dass Die da und Ich nur eine helfende Bezeichnung ist, die in der sprachlichen Kommunikation benutzt wird. Die Anderen und das Ich aber so wirklich nicht alleine, jeder für sich einzeln existieren können/ dürfen/ sollen/ tuen. Sie verschmelzen in der Realität in ein Wir.

  • Muss man Vegetarier sein?

    • Dana
    • 7. April 2014 um 22:34

    Ich bin froh, das Kadaver nicht essen zu müssen. :D
    Nun, meine Hunde sind an das Ass angewiesen.
    Die Tiere tuen mir unheimlich leid. Deren Quall- Haltung und das Töten tuen mir ebenso unheimlich leid.
    Da meine Hunde Fleischfresser sind, stehe ich immer in einer Zwiespalt.

    In der freien Natur haben die Tiere immer eine Chance dem Raubtier zu entkommen.
    Die Kranken, Langsamen und schwachen werden zur einer Speise, um Hunger der anderen Tiere zu stielen und deren Überleben abzusichern.

    In unserer Welt haben die Tiere keine Chancen zu entkommen.
    In der überfühlten Welt, in der wir leben, werden die Tiere überwiegend, erst ganz gezielt in einer Massenhaltung "produziert", um unsere überflüssigen Wünsche zu stielen.

    Mir tuen die allen getöteten Geschöpfe sehr, sehr leid.

  • Was hat dich zum Buddhismus geführt? Was spricht dich an?

    • Dana
    • 30. Januar 2014 um 08:35

    Zum Buddhismus hat mich ein Zufall und ein Verlangen nach Glück geführt.
    Ich bin kein Buddhist und ich bin auch kein Anderer.
    Ich hafte nicht daran und ich hafte an nichts mehr. Ich kann alles und nichts sein ..... das ist etwas sehr wertvolles. Und ich hinterfrage ohne einen Kampf mit mir selbst führen zu müssen.
    was spricht mich im Buddhismus an ?
    ...., weil mir es klar wurde....
    ...., weil ich es jetzt erkennen will und es tue.....
    ...., weil ich das Verlernte neu gelernt habe...
    ...., weil ich das Leben geschehen lasse...
    ..... weil ich wie mein Hund lebe.... ohne dem Gestern und ohne Morgen, ohne dem Richtig und ohne dem Falsch, ohne dem Du und ohne dem Ich eine Macht zu geben.
    ....., es gibt noch unzählige weil ...

    Ich weine uns lache. Ich bin mal glücklich und wieder mal traurig. Nun, diesmal gescheht Alles begleitet von einer tiefen Erkenntnis....und das ist mein Glück, das ich fand... :D
    Ich schreibe hier selten, weil ich in der Zeit mir das Gras und die Wolken anschaue oder dem Wind zuhöre, oder Bedürftigen helfe und lebe.... aber ich lese hier immer und immer wieder gerne...

  • Anhaften

    • Dana
    • 1. September 2013 um 06:57

    Guten Morgen,
    ich komme hier selten zum Wort.
    Ich lese lieber, übe und praktiziere. :)

    Mein Weg zur Befreiung von den Anhaften sieht so aus:
    Die Gedanken los werden, die über die Sachen, Situationen, Gefühlszustände, usw.. kreiseln.

    Ich kann etwas besitzen, oder nichts haben. Der oder andere Zustand erlebe ich ganz bewusst, ohne aber er mich in seiner Macht anschießt. :)
    Das habe ich hier gelernt. :) Das lebe ich. :)
    Der Weg dahin muss nicht lang sein.
    Sobald man es wirklich zulässt so zu leben und in einer vollen Achtsamkeit es als ein Geschenk annimmt. :)

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 28. Juni 2013 um 08:23

    Natürlich, auch die Liebe Güte begegnet mir tagtäglich , sonst werde ich die andere Seite nicht erkennen können.

    @ Schnolch:
    Mitgefühl oder Mitleid dosieren ?
    Wie geht es das ?

    Wenn jemand " zur Tür klopft " und um Hilfe, und eine Versorgung " seiner Verletzungen " bietet, mache ich ihm auf.
    Ohne meinem Mitgefühl würde die Tür verschlossen bleiben.
    Da ich mit dem Anderen mich eng verbunden fühle, weil ich kein ausgesondertes Ich bin, und ein Teil des Ganzen bin, sind die Verletzungen des Bietenden auch meine Verletzungen. Ich versorge die Verletzungen, so gut, wie ich es nur kann und so gut, wie mir es nur möglich ist. Da es auch " meine Verletzungen " sind, tuen sie mir auch genauso weh.

    Ich habe in der Zeit darüber meditiert.
    Ich schalte nichts aus und dosiere auch nichts.
    Die Mitleid ist da. Die Traurigkeit ist da. Das Trauer ist da. Und alles andere ist da, auch die Liebe Güte ist da. :)
    Alles war, ist und wird auch sein....
    ...nun die Traurigkeit, und das Trauer sind nicht mehr als Fremde.
    Ich habe zugelassen, dass auch sie zu meiner Tür klopfen dürfen und versorgt sein dürfen. :)
    Ob mir damit besser geht ?
    Mir geht es damit anderes.....

    Liebe Sonnenstrahlen des Herzens mögen mit Euch sein.
    Dana

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 13. Juni 2013 um 23:02

    Ich wünsche euch einen sternenhellen Guten Abend,

    Markus Bertulat:


    Ich stehe nicht morgens auf, weil ich an das Gute in der Welt glaube. Ich stehe morgens auf, weil ich an das Gute in mir glaube.
    Liebe Grüße
    Markus

    Der Satz hat mir die Tage begleitet.
    Und ich möchte mich für ihn sehr herzlich bedanken, weil ich morgens nicht aufstehe, weil ich an das Gute in der Welt glaube, sondern ich stehe auf, weil ich in das Gute in mir glaube. :)
    Ich nehme die Welt in mir und in der direkten Nähe um mich war.
    Ein warmes, liebevolles Danke. :)

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 4. Juni 2013 um 13:20

    Danke für die unterstützenden Worte.
    Ich las sie aufmerksam mehrere Male.
    Ich habe es in mir eingepflanzt : Es ist, wie es ist. Wenn ich lache lache ich. Wenn ich traurig bin, bin ich traurig.
    Ich glaube das auch Tonglen seinen Teil in der Trauerarbeit findet.
    Dana

    P.S. Ich bin für alles offen, und nehme alle Vorschläge, Ratschläge, Kritik. usw.. gerne an.... weil Alles gleich (un)wichtig ist. Ich schaue mit die Teile an und pflanze sie ein. Dann schaue ich, was daraus wird.

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 3. Juni 2013 um 21:31
    Markus Bertulat:


    Hallo Dana!
    Wenn ich das richtig verstehe...
    Du begibst dich anscheinend durch Lektüre, Medien, per Internet, in die Welt der menschlichen Grausamkeiten und bist verwundert über deine Traurigkeit?
    Dein "Leiden" ergibt sich aus der Informationsflut mit der du deinen Geist fütterst. Reduziere die Infos und es wird dir besser gehen
    Liebe Grüße
    Markus

    Alles anzeigen

    Hallo Markus,

    Lektüre, Medien, Internet.... auch.
    Aber auch Life, berufsbedingt... und nicht nur.....
    Nun, vielleicht nicht so drastisch wie oben von mir als Beispiel geschildert, aber auch schlimm genug...und Tag täglich......
    Ich liebe/ lebe mein(e) Beruf(ung).
    Mein leben und tun befindet sich in Mitten des Leides. Es ist kein Film, keine Buchgeschichte..... Es ist real.
    Aber du hast Recht. Oft fühle ich mich sooooooo klein... Eine kleine Fluse in einem Meer, der alles beinhaltet, was es nur geben kann....und Leid ist auch dabei.

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 3. Juni 2013 um 21:10

    Es ist, wie es ist.....
    Ich setze mich hin, schaue in die Ferne, lasse meine Gedanken kommen, nehme sie wahr, lasse sie gehen....ich lasse los, ich lasse alles geschehen.....
    Auf der anderen Ecke der Welt wird gerade ein Kind vergewaltigt, einer Frau wurden die Brüste abgeschnitten, ein Hund wir lebendig skalpiert.....
    Das Kind, die Frau, der Hund.....Hunderte, Tausende..... Tag in Tag.....
    Ich atme deren Leid in mich ein.
    Ich probiere die ganze Liebe, und mein ganzes Mitgefühl aus mir ihnen mit meinem Atem verschicken.....
    Ich weine über sie alle.
    Ich weine über die Hilflosigkeit.
    Ich frage nicht nach warum.
    Ich lasse los (?)
    Ich lasse es geschehen (?)
    Aber es will nicht fort ziehen...
    Ich bin kein einzelnes ICH.Ich und sie, wir sind alle ein Ganzes.
    Wenn dem Körper das Bein schmerzt,weil es krank ist, so wirkt das sich auf die restlichen Organe aus.
    So wirken sich die Schicksale der Anderen auf mich aus.
    Natürlich, es gibt viele Gefühle und die sind alle da.
    Nun, z.Zt. überwiegt die Traurigkeit.
    Es ist, wie es ist.... kann man das auch los lassen ?....... Das, was/ wie es ist.... los lassen ?

  • Traurigkeit durch Mitgefühl ?

    • Dana
    • 3. Juni 2013 um 16:15

    Ich wünsche Euch einen warmen und schönen Tag,

    seit gewisser Zeit fühle ich in mir eine tiefe Traurigkeit.
    Sie ist mit den Informationen verbunden, in den über Quälerei von Menschen, Tieren und die Natur berichtet wird.
    Die Traurigkeit ist tief und lange anhaltend. Nur während der Meditationen kann ich sie weniger, bin nicht mehr spüren.

    Die Traurigkeit manifestiert sich in mir durch tiefes Trauergefühl in mir selbst und Trennen, wie auch die Gewissheit, dass ich sehr wenig, bis nichts dafür tun kann, um den allen Opfern zu helfen.

    Ich bin Veganer, weil schon da ich nicht einverstanden bin, dass ich etwas genießen könnte, was auf einem Leid und nicht selten auf einem Mord basiert.
    Ich spende Geld Hilfsorganisationen und selber helfe Kranken und Gebrechlichen.

    Nun, in letzter Zeit kann ich kaum jede weitere Information über gequälten Tiere oder Menschen selber gefühlsmäßig ertragen. Die Trauer nimmt die überhand.... und begleitet mir überall.

    Ich frage mich, wie die Buddhisten in solchen Fällen reagieren ?
    Kann/ soll/ muss man auch so ein Mitgefühl in solcher Form loslassen ?

  • Meditation beim Laufen

    • Dana
    • 13. Mai 2013 um 14:20

    Hallo,

    ich bin wieder da.


    Frank1:

    Hallo anna,
    m.E. sind Meditationsübungen nur da
    zu da, Meditation zu erlernen, aber die eigentliche Übung ist Meditation in alle Tätigkeiten am Tag hineinzunehmen und besonders beim Gehen siehe Kinhin
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kinhin
    oder Laufen. Ich konzentriere mich auf die Schritte, entspanne alle Muskeln und entspanne die Bauchmuskulatur und den Solar Plexus durch Rausdrücken des Bauchs.
    Frank

    Ich meditiere beim Kartoffelschellen, beim Abwaschen von Geschirren, beim Gehen, beim Stricken, beim Joggen, auch im sitzen, usw... Irgendwie werden dann immer die Tätigkeiten, die Achtsamkeit und die Meditation EINS. Die Grenzen der Bereiche sind nicht da, jedenfalls ich erkenne die nicht. Sie verfließen ineinander.

    Ich habe nie die Idee gehabt beim Autofahren zu meditieren. Ich habe mich auch mit der Frage nie beschäftigt, ob man beim Autofahren meditieren kann / automatisch meditiert, usw.. . Ich glaube, dass es die Angst von einem Unfall ist, die mich daran hindern würde dabei zu meditieren ( ? ).

    ich freue mich wieder hier zu sein.
    Dana

  • Veränderungen bei Hobbies?

    • Dana
    • 18. Oktober 2012 um 12:04

    @ Losang Lamo,
    mein Problem, in dem Fall, ist das Loslassen ( ?)
    Ich bin bereit das Klavier los zu lassen, und die Malerei, und die Kräuter, und Joggen...
    Ich will aber die weitere Entwicklung in meinem Beruf ( Krankenpflege ) behalten, wie auch das Nähen und die Hunde, Meditation, und Yoga, und Lesen., und Wandern.
    Allerdings, bei Gedanken über das Loslassen von Klavier und Malerei und Kräutern bekomme ich ein Gefühl der Erleichterung aber auch gleichzeitig ein Verlust-Schmerz im Brustbereich.

  • Veränderungen bei Hobbies?

    • Dana
    • 17. Oktober 2012 um 12:35

    Hallo,
    ich habe diesen Tread mit einer großen Interesse verfolgt..... und selber erkannt, dass ich zu viele Hobbys habe, was mich nicht nur sehr unruhig macht, weil die Zeit für die allen Hobbys einfach nicht vorhanden ist, sondern auch ein Gefühl mir vermietelt, dass ich dadurch zu nichts komme, und nur im Kreis mich drehe.
    Nun, wenn ich entrumpeln möchte, stehe ich sofort von der Frage, was eigentlich ich weg schmeißen soll ?

    Ich habe meinen Job, den ich mag, und der aber immer eine Weiterbildung verlangt , damit ich die Patienten, die ich pflege, immer mit den neuersten Stand der Dinge versorgen kann. Ich habe 2 Hunde, mit den mir einen großen Spaß habe, wenn wir wandern, oder etwas neues üben, oder einfach nur kuscheln.
    Auserdem liebe ich nähen, und nache Yoga, und jogge ich, und meditiere, und lese gerne. Ich helfe gerne charitativ Anderen.

    Ich habe einen Klavier.Nun, für das Üben keine Zeit. Ich habe früher Kunst studiert. Danach habe ich mich aber mit der Malerei verabschiedet , und male nur sporadisch.
    Demnächst möchte ich Englisch lernen, weil es viele interessante Sachen zum Lesen gibt, die aber nur im Englisch da sind. Deutsch habe ich auch geletnt.
    Ich liebe Kräuter, und merke, dass das Wissendarüber sehr umfangreich ist, werde ich es irgendwann beherrschen ?
    Ich habe auf mehrere Hobbys schon verzichtet. Bonsai, Ikebana, Fotografie, auch irgendwie Malerei, und Klavier weiter lernen sind irgendwrie schon entrumpelt. Zum Glück sammle ich keine Gegenstände.... sonst würde ich schon überhaupt nicht zur Recht kommen....
    Trotzdem spüre ich die Unruhe in mir, dass ich von den übrig gebliebenen Hobbys noch zu viel besitze, weil die Zeit für die alle nicht da ist.
    Nun auf welche soll ich verzichten ? Wie kriege ich das raus ?

  • Leid anderer

    • Dana
    • 15. April 2012 um 19:01

    ........ und ich... ich gehöre nicht zu den, die im Studieren von Schriften, Meditation, und Philosophieren über Leid die Erfüllung des Lebens finden.
    Das ist mir zu wenig.
    Ich habe einen Kollegen gehabt, der mit mir in dem selben Krankenpflege- Kurs war.
    Seine Leistungsnoten aus dem theoretischen Wissen waren immer das Eins.
    Man konnte da auch keine 2 entdecken.
    Sein Examen war auch mit 1 versehen.
    Danach kam die Praxis.
    danach kam das ganz normale, gewöhnliche Leben, mit seinen sonnigen, und schattigen Seiten.
    Und.... mein Kollege kam nicht mehr zur Recht.
    Ich bin der Praktiker.
    Ich verabschieden mich diesmal wirklich von Euch.
    Die Zeit brauche ich für das jetzt und hier in der Realität des Lebens, damit ich den Anderen, in der Wirklichkeit des Lebens zur Seite stehen kann. In dem ich den Anderen helfe, mit den mitfühle, auch mitleide, mit freue, für die da bin. Für die Anderen einfach da bin.
    Für mich Buddhismus ist es das Wort des Buddha im täglichen Leben zu leben.
    Entweder bin ich damit einverstanden, und lebe ich danach. Oder ich lasse es.
    Ich habe es beriefen, dass ich Buddhas Lere leben kann, ohne darüber ständig diskutieren zu müssen.
    in dem Sinne wünsche ich Allen hier wirklich alles Gute.
    Und Leb Wohl.

  • Leid anderer

    • Dana
    • 14. April 2012 um 07:49

    Das Leid der Anderen........
    Ich bin kein Buddhist. Ich bin eigentlich Niemand.
    Und ich bin nicht so weit in die buddhistischen Schriften eingedrungen, wie andere hier.
    Das, was ich bis jetzt aus buddhistischen Büchern erfahren habe ist mir ein Wegweiser für das Tagtägliche.
    Ich will das aber nicht nachahmen, sondern ich schlage daraus Wurzel für mein Dasein.
    Die Wurzel befinden sich in dem Verborgenen der Erde.
    Die überirdische Teile wachsen dann aus den darunter liegenden Wurzel.
    Die Früchte des jungen Pflanze des Baumes gleichen nicht immer den Früchten der anderen Bäume, und trotzdem rauschen deren Blätter im Winde genauso wie den Anderen, und der Baum, genauso wie die anderen Bäume, wirft sein abgestorbenes Blatt ab.

    So wie eine Frucht dem anderen nicht ähnelt, wird das Leid unterschiedlich erlebt.
    Das Leid selbst zu erleben gehört zu dem Leben, zu dem Reifungsprozess der Geistes.
    Genauso wie alles andere dazu gehört: Krankheit, Liebe, Nacht, Wolken, Regen, Gewitter, Vogelgezwitscher, Geburt, Tod, usw...
    Mir war es wichtig das Wesen des Leidens zu begreifen. Damit hat sich wieder die Sicht darauf verendet.
    Damit möchte ich sagen, dass ich die Möglichkeit bekam auch Leid auf andere Weise kennen zu lernen, und damit auch verendete sich der Umgang damit.
    Nein, nicht, dass ich weniger leide ( das Leiden gehört zum Leben ), sondern dass ich bewusster darüber bin, was mit mir und den Anderen gerade geschieht, was überhaupt geschieht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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