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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Aska

  • Das was wandert

    • Aska
    • 10. November 2011 um 12:21
    de.wikipedia.org/wiki/Wiedergeburt_(Buddhismus):


    Innerhalb der indischen Philosophie postulierten verschiedene an den Veden orientierte philosophische Strömungen (s. Astika und Nastika) die Existenz eines Atman (sanskrit), bzw. Atta (pali), was häufig mit Seele übersetzt wurde. Buddha jedoch verneinte die Existenz von Atman und sprach von Anatman (sanskrit) bzw. Anatta (pali), dem Nicht-Selbst.
    Im Buddhismus wird unter Wiedergeburt also nicht das Weitergehen einer Seele wie in manchen anderen religiösen Überlieferungen zur Reinkarnation verstanden, sondern ein neues Entstehen des Prozesses der Existenz. Dazu steht in der Milindapanha:
    „Wieso aber, o Herr, kann es Wiedergeburt geben ohne eine Seelenwanderung? Erkläre mir dies.
    Wenn zum Beispiel, o König, ein Mann eine Lampe an einer anderen Lampe anzündet, würde da wohl das Licht der einen Lampe zur anderen Lampe hinüberwandern?"
    Nicht doch, o Herr.
    Ebenso auch, o König, wird man wiedergeboren, ohne daß dabei irgend etwas hinüberwandert.“

    – Nagasena: Mil. 3.2.5. Wiedergeburt ohne Seelenwanderung

    Alles anzeigen

    Unsere Philosophie zeichnet sich ja durch ihre Abstraktionen aus:
    Jeder Erleber ist gleich, in seinem Prinzip, überhaupt zu erleben.
    Ich stell mir das als Knotenpunkte des Universums vor. Reflexion, ein sich selbst schließender Kreislauf.

    Nun kann aber niemand abstreiten, dass, auch wenn es sich um ein nicht unterscheidbares Prinzip handelt, wir einander räumliche Distanz zueinander besitzen und eigene Impulsgeber sind. Das scheint sich auch nicht für jene zu ändern, deren Bewusstsein die herkömmlichen Wahrnehmungsfilter gesprengt hat.

    Wenn wir an Karma glauben und der Raum der Erleber ein Spiegel ihrer Handlungen ist, bekommen wir ein logisches Problem, wenn die Erleber auf einmal weg sind.
    Dann können die Reaktionen nämlich nicht wieder bei ihnen ankommen. Ist für unser Weltverständnis aber irgendwo notwendig.

    Die Wirkungen die wir im Raum lassen, bevor wir unsere Struktur ändern und (in materieller Hinsicht) nicht-reflektierender Raum bleiben, werden an einen neuen reflektierenden Knotenpunkt weitergegeben. Damit sich der Kreislauf überhaupt schließt müsste man sogar sagen, dass das Ende des einen Erlebers zum Anfang des anderen führt.

    Maybe Buddha:

    Und nach meiner Erfahrung ist die Bedingung für den Geist, der Körper. Vergeht der Körper, vergeht auch der Geist...

    Davon geht unsere Kultur seit dem 17. Jahrhundert zunehmend aus. Ist ein wenig kopflastig, finde ich.
    Unser derzeitiges wissenschaftliches Weltbild legt glasklar fest, dass alles mit allem Informationen austauscht. Auf definitiv jeder denkbaren Ebene.
    Dein Geist konstruiert sich ja nicht bloß aus der Fähigkeit deines neuronalen Netzes, den Kosmos betrachten zu können. Sondern dein Geist, das Erlebnis, ist ein Konstrukt aus unbeschreiblich vielen Faktoren, die miteinander interagieren. Zum Beispiel das Erdmagnetfeld. Oder das der Sonne. Warum ist nun deine Hand ein Teil deines Bewusstseins/Geistes, weil sie zu deinem Körper gehört, die Erde aber nicht?
    Es gibt keine Trennung. Nirgends. Alles hängt zusammen.

    Warum dann nicht der Schluss, dass das reine Informationsmeer, als ganzes, ein Bewusstsein ist und wir nur Aspekte dieses einen einnehmen?
    Materie ist offensichtlich nur ein Informationsträger. Geronnene Energie.
    Könnte es nicht auch andersrum sein?
    Vielleicht ist Geist die Bedingung für Körper?
    Da ist die Wissenschaft mindestens sosehr auf meiner Seite wie auf deiner. ;)

    Es hängt von dem Blickwinkel ab, den du einnimmst. Von den Modellen, die du deinen Verstand benutzen lassen willst.
    Man kann sich dann aber auch mal wieder hinsetzen und solange meditieren, bis man es (ich erhebe nicht den Anspruch zu wissen, was) einfach erfährt.

  • Buddhistische Redensarten und Grüße

    • Aska
    • 9. November 2011 um 22:49

    Aloah Monika!

    Wir in den Diamantweg-Zentren begrüßen und verabschieden uns, indem wir einander mit der Stirn berühren.

    Alles Gute!
    _()_

  • Buddhistische Redensarten und Grüße

    • Aska
    • 9. November 2011 um 19:23

    Kopfnuss!

  • Sprache und Tat

    • Aska
    • 9. November 2011 um 19:07

    Wäre der verbale Ausdruck als Tat anzusehen ?
    Nicht ein reines Spiel der Sprache?
    Je nach dem wie du Tat definierst, kann jede Form des 'Ausdruck-geben' eine Tat sein.
    Wie wichtig ist das überhaupt? Also, wofür die Definition?

    Ist eine körperliche Attacke mit einer verbalen gleichzusetzen ?
    Wir können es ja mal aus einer eher kühlen Metaebene betrachten:
    Da sind zwei Erleber, die das freie Spiel des Raumes nutzen, um Informationen auszutauschen.
    Aus dem Blickwinkel kannst du es sehr wohl gleichsetzen.
    Prinzipiell kannst du alles gleichsetzen.

    Deine Frage ist eben, was schlimmere Reaktionen provoziert:
    Ein Fausthieb oder die verbale Kränkung.
    Kränken, verletzen, schaden, zerstören und schwächen tun wohl beide Dinge.
    Jetzt kann man jemanden natürlich unterschiedlich starkes Leid zufügen. Auch mit ein und dem selben Mittel.
    Ist die Frage auf eine allgemeine Regel damit überhaupt beantwortbar, weil die Situationen doch immer anders sind?

    Es hängt doch von jedem selbst ab, wo gegen man eher gewappnet ist.

  • Ziemlich durcheinander...

    • Aska
    • 8. November 2011 um 21:13

    Esse auch Fleisch. Wirkt sich halt auf's Karma aus.
    Rauchen übrigens auch. Tue ich seit gestern abend nicht mehr.
    In einer halben Stunden wieder, schätze ich.
    Ist halt 'ne miese Lobby. Man kann ja Anfangen, weniger fatale Ursachen loszutreten.
    Vielleicht Tabak kaufen, der dich zwar auch mitunter umbringt, aber nicht gleich mit seltsam parfümierten Zusätzen in eine Art Cracksucht treibt?
    In unserem Zentrum ziehen die ganzen Ex-Raucher Schnupftabak :D Vielleicht sowas?
    Gibt viele Möglichkeiten das Leid, das wir schaffen, zu minimieren.
    Dein Werkzeug wird's dir danken.
    Ist halt einfach 'ne Sache, die du entscheiden kannst.
    Ist ja das geniale am Dasein.
    Große Spielwiese und du bist der Chef.
    Aber alles was du tust hat Konsequenten.
    Muss man halt sehen.
    Ich geh mir jetzt Kippen kaufen obwohl das schlecht für meine Neurodermitis ist und die mich mitunter leiden lässt.
    Wenn ich sie ernst nehme..
    Bringt mich auf eine ganz andere Frage:
    Wieviel Raum hat mein Karma im Augenblick?
    Regional? Global? Oder gar über unseren kleinen Planeten hinaus?
    Sollte bei meinem Körper anfangen.
    Eigentlich.
    Tja Aska, mehr Meditation, mehr Meditation..

  • Eure buddhistischen Erkenntnisse...

    • Aska
    • 8. November 2011 um 20:54

    Was ich er-kannt habe.. eine verdammt gute Frage. Vielen Dank dafür, werte(r) Maybe Buddha.

    Das ist alles nur ein Spiel. Ein Traum. 'ne faszinierende Begebenheit, wie 'ne Übung, nur nehmen sie alle ernst.
    Und würden sie sie nicht ernst nehmen, wüssten sie trotzdem nicht, was sie eigentlich üben.
    Üben wir glücklich sein? Könnte doch sein. Ein Aspekt des Kosmos, oder Geistes, der einfach mal alles auf ein Ideal zurennen lässt.
    Nur so zum Spaß.
    Im Endeffekt erfahren wir uns seit mindestens 13,7 Milliarden Jahren in materieller Form selbst.
    Wofür auch immer, es ist witzig, oder?
    Mal macht's Spaß, mal ist es interessant.
    Manchmal erkennen wir es sogar.

    Jetzt hab' "ich's": Erkenne zu erkennen!

    Steige halt eine Metaebene höher. Wer weiß wie lang die Bedingungen noch bleiben.
    Will mein Ego überwinden. Erkenne dass das schwer ist.

    :)
    Viel Glück uns allen.

  • Ich

    • Aska
    • 8. November 2011 um 19:01

    Angebliche Individualität.
    Empfindung von Trennung.
    Die wir selber schaffen..
    Es gibt kein Ich, weil es keine echte Individualität gibt.
    Höchstens sowas Integrität.. aber wie wichtig sowas sein soll..
    "Ich" bin "alles" beim sich selbst beobachten.
    Das ist bei jedem von "uns" gleich.
    Deshalb gibt es kein Ich.
    Oder es macht keinen Sinn davon zu sprechen.
    Immerhin bist du ich.
    Und ich bin du.
    Ach Sprachspiele, Wittgenstein lässt grüßen.
    Fakt ist, dass was du jetzt Ich nennst, wirst du verlieren.
    In ein paar Millisekunden.
    ...
    Und dahin ist es.
    Tja, wer bist du eigentlich?

  • Den richtigen Weg finden

    • Aska
    • 8. November 2011 um 18:55

    Hey Roman,


    ist erst zwei Wochen her, dass ich Zuflucht genommen habe. Aber vorweg mal ein einfaches Resultat, wenn du bereits damit begonnen hast, alles einheitlich, als Geist zu betrachten: Wenn du suchen willst, suchst du, wenn du finden willst, findest du. Ich an deiner Stelle würde einfach die Möglichkeiten nutzen, die dir offen stehen.

    Von der Struktur der Zentren her würde ich dir den Diamantweg empfehlen, ganz einfach weil die im Durchschnitt aktiver sind. Behaupte ich. Kann mich irren.

    Wie auch immer, viel Glück bei deinem Lebensweg, der durchaus mehrere Pfade beinhalten darf!
    Braucht man eigentlich gar nicht so viel drüber nachdenken.
    Aber wenn du es ernst meinst, ist eines ganz besonders wichtig, denke ich:
    Mit den Meditationen beginnen. Und da erweisen sich Lehrer als sehr wesentlich.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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