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Beiträge von Lillitschka

  • Medidation und Lärm

    • Lillitschka
    • 11. Oktober 2011 um 20:11

    Ich hatte das "Problem" mit meinem Freund.
    Er schnarcht wie ein Bär.
    Ich konnte natürlich nicht schlafen; bis ich versuchte meinen Widerstand abzulegen.
    Ich versuchte einfach im gleichen Ruthmus zu atmen und so bekam das Schnarchen sogar eine beruhigende Wirkung auf mich.
    Ähnlich wie Schäfchen zählen ;) ; irgendwann schlief ich dann ein.

    Ich weiß, das Schnarchen des Partners ist natürlich wieder was anderes als ständigen Geräuschpegel im Haus, aber ich finde monikamarie hat es sehr gut erklärt.

    LG
    Lillitschka

  • Referat über das Thema Buddhismus und Behinderungen

    • Lillitschka
    • 5. Oktober 2011 um 13:45

    Also mit "Strafe" hat Karma nun gar nichts zu tun.
    Karma ist Ursache und Wirkung, nichts anderes.

    Abgesehen davon gibt es schwerstbehinderte Menschen die glücklicher/zufriedener sind als viele "Nicht-Behinderte".
    Bei allem worunter wir leiden liegt es an uns, wie wir damit umgehen.
    Meistens geht doch ein körperlich gesunder Mensch davon aus, dass ein Körperbehinderter unter seiner Behinderung leidet.
    Ist auch nur eine Vorstellung/Meinung.

    LG
    Lillitschka

    PS: es gibt z.Bspl. ambulante Pflegedienste, die solchen Menschen und deren Familien helfen (dafür gibts auch die Pflegestufen usw.);
    es gibt spezielle Kindergärten und Schulen.

  • Buddhismus und Sport

    • Lillitschka
    • 27. September 2011 um 08:18

    Wahrscheinlich haben die meisten Mönche mehr Humor als die meisten, die hier im Forum schreiben.

  • Buddhismus und Sport

    • Lillitschka
    • 26. September 2011 um 22:32

    ähm... :roll:

    das war durchaus ernst von mir gemeint
    oder steh ich irgendwie auf´m Schlauch?

    Na ja, muß ja nich alles verstehen...

  • Buddhismus und Sport

    • Lillitschka
    • 26. September 2011 um 19:39

    ich kenne einen Mönch der ab und zu Nordic Walking macht :grinsen:

    schließlich will auch ein Mönch fit bleiben; wenn man immer nur sitzt und sonst wenig Bewegung hat rostet man ein, auch ein Mönch.

  • Geht es auch allein?

    • Lillitschka
    • 13. September 2011 um 19:37

    Für mich hat Schüler/lehrer-Beziehung nichts mit Unterordnung zu tun.

    Für mich heißt Lehrer ein guter Freund, der mehr Erfahrung auf dem Weg hat, mir beisteht, wenn ich nicht weiterweiß, wenn ich unsicher bin, wenn ich Erfahrungen (z.Bspl. während der Meditation) mache, die ich nicht einordnen kann.
    Und wenn ich mal "abhebe" , mich in einem Gedankenkarussell befinde, dann holt er (oder sie) mich wieder auf den Boden der Tatsachen.
    Und zwar mit seiner Ehrlichkeit, seinem Wohlwollen mir gegenüber.

    Bei mir war es so, dass ich anfangs nicht offen dafür war; bzw. nic ht bereit mich einem Lehrer gegenüber zu öffnen, aus Angst.
    Irgendwann war aber die Zeit reif und ich traf ihn (bzw. eigentlich sind es zwei); ich möchte das nicht missen.

    Das hat nichts mit Personenkult zu tun, sondern wir sind auf einer Wellenlänge, es paßt einfach.
    So jemanden zu finden ist ein großes Glück; finde ich.

    Es gibt natürlich auch viele "schwarze Schafe", Möchtegern-Lehrer usw.; aber wenn man seinen gesunden Menschenverstand nicht ausschaltet kann man das gut unterscheiden.
    Zumindest hatte ich das Problem nie.

    Das meine Meinung und Erfahrung dazu.
    LG
    Lillitschka

  • "Du meditierst wahrscheinlich noch nicht sehr lange, wenn du

    • Lillitschka
    • 19. August 2011 um 18:53

    Meine Erfahrung ist, dass durch die Meditation verdrängte Traumen ans "Licht" kamen. Während eines Retreats; und ich habe Rotz und Wasser geheult; das war sehr reinigend.

    Und als ich zum ersten Mal zum Gespräch mit dem Meditationslehrer ging, vor dem ich fast Panik hatte.
    Noch nie vorher spürte ich soviel Mitgefühl und Güte.
    Das hat mich so tief berührt, dass sich eine Schleuse in mir geöffnet hat und wieder war heulen angesagt...

    L.

  • "Du meditierst wahrscheinlich noch nicht sehr lange, wenn du

    • Lillitschka
    • 19. August 2011 um 13:21

    wenn man das weiterspinnt, könnte in Aussagen anderer "Ich-Aufblähung" hineinzuinterpretieren auch nichts anderes stecken...

  • "Du meditierst wahrscheinlich noch nicht sehr lange, wenn du

    • Lillitschka
    • 17. August 2011 um 19:21

    aus eigener Erfahrung würde ich sagen, das stimmt.

  • das problem der religion

    • Lillitschka
    • 22. Juli 2011 um 07:11
    Ellviral:
    accinca:


    Das kommt darauf an ob einem die angeblich eigenen Gefühle
    überhaupt interessieren. Außerdem kommt es noch darauf an wo man
    steht und welche Gefühle es denn sind. Sind es z.B. sinnliche Gefühle
    des Begehrens und Vergnügens oder sind es Gefühle des inneren Glücks usw.
    Es gibt Gefühle die sind zu pflegen und es gibt Gefühle die sind nicht zu pflegen.
    So lehrte der Buddha!!

    Alles anzeigen

    Schade das ich da nicht mitreden kann. Doch beitragen kann ich.
    Warum dieses Ich: Weil es garnicht anders geht.
    Gefühle habe ich irgendwo verloren doch die körperlichen Symptome habe ich. Magenschmerzen, Schweißausbrüche. Jetzt kenn ich die Ursache, mein Körper schaltet auf Angst. Doch ich habe dieses Gefühl nicht mehr. Da ist keine Angst. Wo ist das "Gefühl" geblieben?
    Diese körperlichen Reaktionen sind da und machen mich krank, doch bisher wusste ich nicht das das der Regelkreis der Angst ist.
    Ihr redet davon Gefühle zu pflegen. Was ist wenn da keine sind?
    Ganz schön unverständlich, oder?
    Was soll ich tun? Irgendwie die Angst wieder einschalten? Dieses Gefühl das den größten Teil meines Leben geherrscht hat? Wobei ich nichtmal weiss wie er ausgeschaltet wurde. Ich weiss nur das er das Erstemal aus war vor etwa zehn Jahren. Dann war sie einige Zeit wieder da und dann war sie einfach weg. Da ist nur das "OM". Stille, Ruhe. Nur mein Körper macht weiter wie er es gewohnt ist zu reagieren, ohne mir die Chance zu geben zu verstehen.
    Irgendwie lach ich euch aus, obwohl das ein Gefühl von Überlegenheit erzeugen müsste, das erscheint aber nicht.
    Ich habe erreicht was Ziel war doch mein Körper nicht.
    Alle Gefühle, wie Begeheren, Sex, Verlieben ,Wünschen, Hoffnung. Sind weg! Da ist nichts mehr das mich anreizen kann. Nicht das das ein Jammer ist. Nichtmal das ist da. Ich bin, vom Denken/Nachdenken her vollkommen zufrieden. Mir ist nur nicht klar warum mein Körper mir Regungen erzeugt die nicht im Einklang mit dem "Denkenden" sind.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Alles anzeigen

    Hallo Ellviral,

    ich pflege meine Gefühle nicht; ich beobachte sie und gut is (wenn´s gut läuft ;) ).
    Das klappt natürlich nur, wenn ich achtsam bin, was ich nicht immer bin.

    Bei mir ist es eher das Gegenteil als bei Dir; ich habe mich früher von meinen Gefühlen quasi überrennen lassen; passiert mir heute immer noch, aber deutlich weniger als früher, weil ich doch hin und wieder achtsam bin.

    LG
    L.

  • das problem der religion

    • Lillitschka
    • 21. Juli 2011 um 12:54

    Wenn man die eigenen Gefühle "bekämpfen" will, kann man nur verlieren
    Es geht doch ums zulassen; aber nicht dran anhaften und auch nicht verdrängen wollen.
    Einfach wahrnehmen, sie annehmen, wie sie sind (der neutrale Beobachter); dann kann man sie auch wieder loslassen.
    So verstehe ich die spirituelle Praxis.

    L.

  • das problem der religion

    • Lillitschka
    • 19. Juli 2011 um 17:48
    sumedhâ:
    Simo:


    in seinem buch "den sprituellen materialissmus durchschneiden" erklät es (nach meinem verständniss) Chögyam Trungpa, unverschleiert und dem entsprechend hart, wie wir uns auf einem "spirituellen weg" ganz schön was in die tasche lügen wenn wir nicht grundehrlich mit uns selber sind.
    harte knochenarbeit sich vor sich selbst zu entblösen......

    Ja, spirituelle Praxis/Meditatation geht irgendwann ans Eingemachte und ist irgendwann nicht mehr einfach nur Entspannung sondern wirklich "Knochenarbeit"; wenn man dann nicht gut begleitet wird, kann das auch mal nach hinten losgehen.

    L.

  • Von der rechten Verwendung des Besitzes

    • Lillitschka
    • 17. Juli 2011 um 11:53
    brigittefoe:

    @accina


    Wie schon in einem anderen Thread erwähnt, habe ich
    noch keinen Buddhisten aktiv bei der Obdachlosen- oder Drogenhilfe sowie
    bei sonstigen caritativen Einrichtungen gesehen.
    Dies möchte ich nicht als einen Vorwurf verstanden wissen;
    es resultiert wahrscheinlich aus ihrem Grundverständnis der Lehre des Buddhas heraus.
    Ich achte die Lehren des Buddha; sie sind der meinen sehr ähnlich -
    aber darüber hinaus habe ich den Eindruck; daß sie die Welt nicht aktiv verändern.
    doch wie heißt es noch: Ausnahmen bestätigen die Regel.

    LG

    Alles anzeigen

    http://www.peacemaker-gemeinschaft.de/wir_ueber_uns/…agen/index.html

  • Organspende

    • Lillitschka
    • 6. Juli 2011 um 19:55

    http://www.youtube.com/watch?v=-LmyNW7qumg


    es wird viel verschwiegen...

  • wann kam buddha in den westen

    • Lillitschka
    • 6. Juli 2011 um 16:53

    http://www.buddha-dhamma.de/pioniers.htm

  • Der wahre Freund

    • Lillitschka
    • 5. Juli 2011 um 14:40

    Jo.
    Ist er kein "edler Freund" ist er für mich kein Lehrer.

  • Der wahre Freund

    • Lillitschka
    • 5. Juli 2011 um 14:33

    Ein "Lehrer" ist für mich ein "edler Freund"

  • Organspende

    • Lillitschka
    • 3. Juli 2011 um 09:28

    Zu diesem Thema kann ich das Buch "Herzloser Tod"
    empfehlen.

  • Wie wehrt man sich über negatives Karma

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 20:14
    TMingyur:
    Lillitschka:

    Manchmal ist "erdulden" auch einfach nur feige.

    Feige sein ist okay für mich.

    Grüße
    TM

    na dann

  • Wie wehrt man sich über negatives Karma

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 20:13
    Erdmaus:

    find ich gut wie ihr zwei das handelt. Toughe Frauen halt :)

    :grinsen:

  • Wie wehrt man sich über negatives Karma

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 20:12
    monikamarie:

    Hi Lilitschka,
    das war eine gute Idee. Ich hatte eine Kollegin, die immer behauptete, andere Kollegen würden dies oder das über mich sagen. Irgendwann hab ich einfach die genannten Kollegen dazugerufen und in ihrer Gegenwart dazu befragt. Das war sehr heilsam.
    _()_ Monika

    Ich finde das auch sehr mutig von Dir!
    Ich bin eigentlich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch.
    Mir hat das damals sehr zugesetzt; und das Gespräch zu suchen fiel mir unglaublich schwer.
    Aber wie Du schreibst; es war sehr heilsam.
    Auch für mich selbst; seitdem fühle ich mich auch "aufrechter" und bin insgesamt mutiger geworden.

    LG
    L.

  • Wie wehrt man sich über negatives Karma

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 19:58
    TMingyur:
    Lillitschka:

    Wenn mich z.Bspl. jemand regelmäßig schickanieren oder mobben würde, würde ich mich wehren.

    Ich finde "erdulden" spannender ... auch befreiender.


    Grüße
    TM

    Ich hatte mal eine Kollegin, die hat ein Gerücht über mich in die Welt gesetzt (sie redete immer gerne über andere)
    Und zwar, dass ich ein Alkoholproblem hätte (dabei trinke ich kaum Alkohol).

    Ich bin ich zum Chef, habe ihn um ein Gespräch zu dritt gebeten (was mir wirklich nicht leicht gefallen ist).
    In dem Gespräch wurde die Kollegin damit konfrontiert.
    Sie entschuldigte sich bei mir, bekam eine mündliche Ermahnung.
    Sie redete sich raus, damit, dass ich mal so blaß war und da hätte sie halt gedacht...

    Seitdem ist Ruhe; für mich ist die Sache vom Tisch; sie redet inzwischen deutlich weniger über andere; hat mehr Respekt vor mir.
    Sie hat was draus gelernt, so wie es scheint.

    Hätte ich sie einfach gewähren lassen, wäre es immer weiter gegangen und mir würde es immer schlechter gehen.
    Manchmal ist "erdulden" auch einfach nur feige.

    LG
    L.

  • Langeweile- was ist das?

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 19:20
    Onda:

    "Eine gewisse Fähigkeit, Langeweile zu ertragen, ist daher unerlässlich zu einem glücklichen Leben und müsste der Jugend anerzogen werden."

    Bertrand Russel


    Das find ich gut!
    Es gibt ja auch genau das Gegenteil; sich in ständigen Aktionismus zu flüchten.
    Aber sich selbst zu ertragen, wenn einem mal wirklich langweilig ist, das kann nicht jeder.

  • Wie wehrt man sich über negatives Karma

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 19:17

    Bin da etwas anderer Meinung.
    Man muß nicht alles erdulden! Und das soll man auch nicht.
    Wenn mich z.Bspl. jemand regelmäßig schickanieren oder mobben würde, würde ich mich wehren.
    Man sollte seine eigenen Grenzen wahren, und auch den anderen davon abhalten sich weiter schlechtes Karma zu machen.


    Wie Buddha sagte:

    Indem ich mich selbst schütze, schütze ich die anderen; indem ich die anderen schütze, schütze ich mich selbst.

  • Sittlichkeit zu schwach?

    • Lillitschka
    • 2. Juli 2011 um 19:07

    Natürlich würde ich von mir sagen, dass ich nicht stehle; aber ist es so einfach?
    Wie oft nimmt man sich doch etwas, "was einem nicht gegeben"...
    Mal ne Kirsche vom Baum, oder ich "stehle" jemandem seine Zeit, oder ich nehme mir irgendwelche Rechte heraus z.Bspl. gegenüber der Natur, gegenüber Tieren.
    Das läßt sich unendlich fortführen...
    Ich finds sauschwer.

    L.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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