Da ihr schon etwas OT seid mache auch ich noch ein paar Bemerkungen:
Buddhisnus als Religion bedient sich sehr wohl der Esoterik und des Aberglaubens und zwar alle Schulen. Die ursprünglich von Buddha gelehrte Lehre hat mit dem Ziel der Vernichtung von Dukkha hat sich weder der Esoterik noch dem Aberglauben zugewandt.
Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht könnte man sagen, dass die Lehre Buddhas uns anleitet, unser Frontalhirn (ein junges Gebilde, sozusagen die neuste Schöpfung der Natur, welche den Menschen phylogenetisch aus dem Tierreich herausragen lässt) besser zu entwickeln.
In den Lehrreden wird immer wieder die "Vernichtung der Triebe" als Grundvoraussetzung für das erreichen von Nirwana erwähnt.
Die Triebe entstehen in einem phylogenetisch alten Hirnareal dem limbischen System, welches bei allen Säugetieren vorhanden ist. Das limbische System steuert Emotionen, Liebe, Angst Hass.
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Der Frontallappen ist Sitz der motorischen Planung und Steuerung, von Teilen des Arbeitsgedächtnisses, und der Kontrolle der Persönlichkeit. Information aus anderen Kortexarealen wird dabei berücksichtigt: Sehen, Hören, Fühlen, Erinnerung an frühere Erfahrungen. Das Frontalhirn tauscht sich mit dem limbischen System aus: Während dieses Emotionen generiert, ermöglicht das Frontalhirn deren Beherrschung.[/lz]
Buddha lehrte genau das: Das Beherrschen der Triebe durch Anstrengung und Entwicklung des Frontalhirns. Wem das nicht oder nur unzureichend gelingt, bleibt Sklave seiner Emotionen, Ängsten, Gier, Hass und Verblendung.