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  1. Buddhaland Forum
  2. nibbuti

Beiträge von nibbuti

  • Chakren

    • nibbuti
    • 9. September 2015 um 23:01
    Verrückter:


    Zunächst einmal: Danke für die Mühe :) Es wäre einfacher zu sagen, was mir verständlich ist, nämlich nichts. Ich möchte die Aussage des Textes verstehen. Ich weiß ja schon, wie ihr hier "tickt" (nicht böse gemeint), aber vielleicht wäre es möglich, mir eine Antwort zu geben, die für mich als westlich orientierter Laie - also ohne Kenntnisse des buddhistischen Fachjargons - verständlich ist, ohne dass ich jedes zweite Wort googlen muss... ihr, also diejenigen, welche sich so intensiv mit dem Buddhismus auseinandersetzen und die Texte studieren, könntet es ja mal mit eigenen Worten erklären, für Laien möglichst verständlich. Das wär doch mal was. Gerne auch einfach nur eure eigene Meinung darüber, denn das ist für mich nicht nur ein buddhistisches Forum, sondern ein spirituelles. Erwarte ich zu viel? Und nochmal: Danke für die Mühe :)


    Dankbarkeit ist immer gut, aber die Arbeit kann dir keiner abnehmen V.

  • Meditationsplan erstellen?

    • nibbuti
    • 9. September 2015 um 21:25
    Sôhei:

    wie genau die wie lange gessesen sind, weiß ich nicht. Weißt du es?

    Zitat

    UDĀNA
    I. KAPITEL: ERWACHEN
    I.1. UNTER DEM BODHIBAUM (1)

    So hab ich's vernommen: Einstmals weilte der Erhabene bei Uruvelā am Gestade der Nerañjarā am Fuße des Bodhibaumes, kurz nachdem er vollkommen erwacht war. Da saß der Erhabene sieben Tage lang nur mit gekreuzten Beinen da und empfand das Wohl der Erlösung. Als diese sieben Tage verstrichen waren, stieg der Erhabene aus dieser Einung auf und während der ersten Wache der Nacht arbeitete er die bedingte Entstehung (paticcasamuppāda) vorwärts von Anfang bis Ende folgendermaßen unmittelbar [6] in den Geist ein [manas'ākāsi]:

    "Wenn dies ist, dann ist jenes; durch das Aufsteigen von diesem steigt jenes auf, nämlich:

    durch Wahnwissen bedingt sind Gestaltungen;
    durch Gestaltungen bedingt ist Erfahren;
    durch Erfahren bedingt ist wertendes Nennen und Form;
    durch wertendes Nennen und Form bedingt ist das sechsfache Feld;
    durch das sechsfache Feld bedingt ist Berührung;
    durch Berührung bedingt ist Gefühl;
    durch Gefühl bedingt ist Durst;
    durch Durst bedingt ist Aufgreifen;
    durch Aufgreifen bedingt ist Werden;
    durch Werden bedingt ist Geburt;
    durch Geburt bedingt kommen Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, geistiges Weh, Auflehnung auf.

    Das ist dieser Leidenshäufung vollständiges Zustandekommen."

    Aus diesem Anlaß tat der Erhabene aus seiner Schau folgenden Ausspruch:

    Wahrhaftig, wenn die Dinge sich entschleiern
    dem Unermüdlichen, dem schauend Höchsten,
    sind auch die letzten Zweifel ganz dahin,
    da er die Wahrheit samt Entstehung sieht.

    Alles anzeigen

    ☸

  • Chakren

    • nibbuti
    • 9. September 2015 um 20:46
    Verrückter:


    Gibt's das auch in verständlicher Version für Normalsterbliche?


    was genau ist dir nicht verständlich, Verrückter, und was möchtest du verstehen?

    (für eine zeitgenössische europäische Sprache kann ich die Übersetzung von Bhikkhu Bodhi aus dem Jahr 2003 empfehlen)

    Liebe Grüße

    n.

  • Chakren

    • nibbuti
    • 8. September 2015 um 22:49
    Verrückter:

    Sind die Chakren auch beim Buddhismus ein Thema?


    Hi Verrückter

    ich kann mich nicht erinnern dass der Buddha in den Suttas davon gesprochen hat

    wohl aber einige Devas

    Zitat

    "Der Erhabene hat zu Benares am Sehersteine im Wildparke das unvergleichliche Rad der Lehre (Dharmachakra) in Gang gesetzt und dawiderstellen kann sich kein Asket und kein Brahmane, kein Gott, kein Māro und kein Brahma noch irgendwer in der Welt".

    ☸

  • Alkohol

    • nibbuti
    • 7. September 2015 um 21:58
    Samten:


    das einzige welches hier verdorben ist, ist deine abfällige Bemerkung die einem ensprechend geprägten Geist entspringt....
    deinem eigenen verdorbenen "Obst"

    Doris Rasevic-Benz:

    Brot ist verdorbenes Getreide.
    Käse ist verdorbene Milch. Ebenso Joghurt, Quark, Saure Sahne …
    Vanille ist verdorbene Vanilleschote.
    Tee ist verdorbenes Teeblatt.
    Sauerkraut ist verdorbenes Weißkraut.
    ...


    :lol:

    es nimmt euch keiner hier etwas weg

    Ellviral:

    das ich dir Dank sage!


    bitte

  • Geisteskrankheit im Buddhismus

    • nibbuti
    • 7. September 2015 um 21:35
    Tara4U:

    dass "G.Buddho" Geisteskranken von der Beschreitung/Meditation des 8fachen Pfades abriet.


    Hi Tara

    im Fall einer Krankheit sollte man zuerst einen Arzt aufsuchen

    dennoch schließt es den edlen 8fachen Pfad nicht aus, eher im Gegenteil:

    Zitat

    A.X.109 Das Brechmittel - 9. Vamana Sutta

    Die Ärzte, ihr Mönche, verordnen Brechmittel, um die durch Galle, Schleim und Körpergase entstandenen Krankheiten zu heilen. Solche Brechmittel gibt es, ihr Mönche, und nicht behaupte ich etwa, daß es so etwas nicht gebe. Doch solche Brechmittel, ihr Mönche, wirken das eine Mal, und das andere Mal nicht. Ich aber, ihr Mönche, will euch eine Art von Brechmittel weisen, das stets wirkt und nie versagt, ein Mittel, demzufolge die der Geburt, dem Altern und dem Sterben unterworfenen Wesen von Geburt, Altern und Sterben erlöst werden; ein Mittel, demzufolge die dem Kummer, Jammer und Schmerz, der Trübsal und Verzweiflung unterworfenen Wesen von Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung Erlösung finden. Und worin, ihr Mönche, besteht jenes edle Brechmittel?

    Der recht Erkennende, ihr Mönche, hat die verkehrte Erkenntnis ausgespien -
    der recht Gesinnte die verkehrte Gesinnung -
    der recht Redende die verkehrte Rede -
    der recht Handelnde die verkehrte Handlungsweise -
    der rechten Lebensunterhalt Erwerbende den verkehrten Lebensunterhalt -
    der recht Strebende das verkehrte Streben -
    der recht Achtsame die verkehrte Achtsamkeit -
    der recht Gesammelte die verkehrte Sammlung -
    der recht Wissende das verkehrte Wissen -
    der recht Befreite hat die verkehrte Befreiung ausgespien.

    Und die vielen üblen, unheilsamen Dinge, die zufolge verkehrter Befreiung entstehen, auch diese hat er ausgespieen; und auf Grund rechter Befreiung gelangen viele heilsame Dinge zur vollen Entfaltung.

    Alles anzeigen

    (interessant sind auch die letzten beiden Sätze in Bezug auf 'verrückte Weisheiten')

    Liebe Grüße
    n.

  • Metta Bhavana

    • nibbuti
    • 7. September 2015 um 20:18
    Mirco:


    Der Ehr. Vimalaramsi Mahathera ist ja ein totaler Metta-'Fan' und unterrichtet fast ausschließlich die Brahmaviharas, beginnend mit Metta.


    Hi Mirco

    der ehrwürdige Vimalaramsi hat die Burmesische Methode aufgegeben, weil sie unzufriedenstellend war, und obwohl sie so viele Fans im Westen findet

    der ehrwürdige Vimalaramsi bezieht sich seither auch auf die ursprünglichen Lehren in der Majjhima Nikaya

    in der Majjhima Nikaya sagt der Erhabene zu Sariputta:

    Zitat


    "Sāriputta, nachdem du den Brahmanen Dhānañjāni im Weg zur minderwertigen Brahmawelt gefestigt hattest, warum erhobst du dich von seinem Sitz und nahmst Abschied, obwohl es noch mehr zu tun gab?"

    Dhānañjāni Sutta

    Mit Metta
    n.

  • Metta Bhavana

    • nibbuti
    • 6. September 2015 um 12:57
    Mirco:

    Also, ich hab dem User hier jetzt mal nicht geantwortet, weil er zuletzt 2013 angemeldet war...


    achtsam Mirco, du hast den User nicht direkt angeschrieben, bloß den Thread aus der Versenkung geholt

    aber was sind schon ein paar Jahre wenn die meisten Diskussionen sich wiederholen und ums Thema kreisen ohne zum Punkt zu kommen?

    Grüße

  • Metta Bhavana

    • nibbuti
    • 6. September 2015 um 09:05
    Chris27:

    Habe gelesen das sei die höchste Form der Übungen.. Kann man das als Hauptübung nehmen, gibt es irgendwo Quellen wo mehr Infos drüber zu finden sind?


    Hi Chris

    was accinca sagte

    Metta Bhavana (Liebende Güte) ist eine hohe, aber nicht die höchte Form der Übungen

    Betrachtung der Vergänglichkeit ist eine Übung die im Anapanasati Bhavana (Achtsamkeit mit Ein-&-Ausatem) enthalten ist

    somit betrachtet man alle Dinge als vorübergehend wie den Ein-&-Ausatem, den man auch nicht festhalten kann

    man betrachtet Entstehen&Vergehen der vier Grundlagen des Körpers, der Empfindungen, des Geistes und der Gedanken

    darüber schöpft der Körper&Geist neue Kraft, gekräftigt entsteht Freude die von nichts abhängt

    über die Freude wird geistige Ruhe möglich, beruhigt sammelt sich der Geist

    gesammelt wird der Geist vom Auf & Ab der Welt nicht mehr aufgeregt

    ohne Aufregung entstehen die zwei Früchte der Meditation (Bhavana): Sehen der Dinge wie sie wirklich sind & Befreiung von den Fesseln

    ein Herz ohne Fesseln (wie bei Buddha) ist das höchste Metta

    Liebe Grüße
    n.

  • Der Druck der Entsagung

    • nibbuti
    • 2. September 2015 um 19:54
    crazy-dragon:


    Druck muß raus, sonst gibts geistige Blähungen.


    wenn das zutrifft, werter CD, würde nicht in BL Funkstille herrschen? oder ausschließlich Dharma-bezogene Gespräche?

    (die meisten, die hier schreiben, leben ja nicht enthaltsam)

    crazy-dragon:

    Und ein Baum? Der wirft auch seine Blätter ab, wenn er sie nicht mehr braucht.


    ein Baum wirft seine Blätter ab wie eine/r auf dem edlen achtfachen Pfad die 10 Fesseln abwirft

    aber bevor ein Baum seine Blätter abwirft, zieht er lebenswichtige Nährstoffe zurück in die Äste und Rinde, und lagert Schadstoffe in die Blätter aus

    beim 'Druckablassen' ist es eher umgekehrt

    die wertvollsten Stoffe (DNA, Energie) werden dabei ausgelagert, während Schadstoffe (Glas Wein für die romantische Stimmung, die Kippe danach) genüßlich aufgenommen werden :lol:

    Zitat

    _()_

  • Ein Leben im Vergnügen /Genuss statt erleuchtung?

    • nibbuti
    • 2. September 2015 um 00:16
    diamant:

    Vergnügen oder Genuss gibt es nur mit Leid. Stimmt das? Nein. Nicht, wenn man ein weiteres Merkmal der Zenübung verwirklicht, das ich für wesentlich halte und das populär "im Hier und Jetzt sein" heißt. Dies bedeutet dann: Statt sich während des Vergnügens gleich zu denken: "Ach, das geht ja vorüber, ist vergänglich", vergnügt man sich einfach. Wenn man es nicht mehr tut, ist es eben vorbei. Vielleicht bedauert (leidet) man dann, vielleicht ist man auch indifferent. Eine Auswirkung der Zenübung kann nach meiner Erfahrung also sein, dass man eben nicht "dabei" auch Leid erlebt, sondern dass man Leid erlebt, wenn man Leid erlebt, und Vergnügen (auch wenn diese Worte behelfsmäßig sind), wenn man Vergnügen erlebt.


    die Ursächlichkeit nicht sehen bedeutet nicht dass es keine Ursachen für Freude & Leid gibt

    diamant:

    Und man macht sich nich das Leben schwer, indem man neurotisch im Genuss darüber grübelt, wie vergänglich er doch ist*.


    Betrachten von Entstehen-&-Vergehen macht nicht schwermütig, das macht erleichtert

    der im obigen Text vorhandene Zwiespalt zwischen „neurotischem Genuß“ & „Grübeln“ hingegen macht das Leben in der Tat schwer

    diamant:

    Das hat man begriffen.


    im obigen Text wohl kaum

    diamant:

    Genauso, dass Leid vergänglich ist.


    ...und durch Ursachen entsteht

    diamant:

    das ich für wesentlich halte und das populär "im Hier und Jetzt sein" heißt.


    für den Anfang reicht das

    „im Hier und Jetzt sein“ ist aber nicht Befreiung

    diamant:

    (ich zeigte kürzlich in diesem Forum auf, dass die Lehre von dieser Leidaufhebung sowieso logische Fehler hat).


    dass eine Person am Dhamma scheitert ist nicht Aufzeigen logischer Fehler

    dafür kann Dhamma nichts

    Grüße

  • Ein Leben im Vergnügen /Genuss statt erleuchtung?

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 23:51
    keks:

    Jegliches Bewusstsein .. ist unantastbar. Daraus entsteht in einem Kontinuum immer wieder alles.


    das scheint wie Yogacara-Philosophie, eine Theorie

    in Wirklichkeit ist Bewusstsein in den allermeisten Fällen verstrickt in unzählige Berührungen & Empfindungen

    keks:

    Nirvana ist diese Ausweglosigkeit, da es gibt nichts zu tun, nichts zu machen.


    Nirvana ist die Vorstellungslosigkeit es gäbe nichts zu tun, nichts zu machen & keinen Ausweg

    keks:

    Einerseits kann man das als Freude bezeichnen, andererseits versucht man sein Leben dennoch irgendwie aufrechtzuerhalten und sei es nur durch Essen.


    oder durch Unterhaltung z.B. in Form von Anekdoten

    keks:

    Für dieses Nirvana gehört unumstössliches eindeutiges Wissen auf das man dauerhaft vertrauen kann.


    erklärt keks hier Erleuchtung?

    Dateien

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  • Meditationsplan erstellen?

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 23:29
    diamant:

    Es ist ein weiteres Beispiel, wie sich klammheimlich Mönchstum ins Laienleben schleicht .


    eher in der Vorstellung

    Zitat

    mir als Laien(mönch)

  • Moral ist älter als Religion

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 22:49
    diamant:


    Tugenden sind Bestandteil der Morallehre, da machen auch die sila keine Ausnahme.

    Folglich: Weder die Moral noch die silas (als Teilmenge davon) gehören zum Bonobo-Pfad. Das vom Menschen so bewertete moralische Verhalten ist Ausdruck bereits der Bonobo-Natur. Es war schon vor der Entstehung des Menschen angelegt. Das, was sich die Religion auf die Fahnen schreiben will als Lehre und Übung, musste nie gelehrt oder geübt werden. Aber es wurde "ausgeübt". Nämlich schon von Primaten. :grinsen:

    Was der "gemeine Buddhist" sich zuweilen also einbildet ist, dass er etwas lernen müsse, was schon Affen im Blut lag. Er bildet sich also im Grunde ein, evolutionär unter dem Affen zu stehen. Das ist bemerkenswert.

    Dateien

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  • Der Druck der Entsagung

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 22:32
    Mara:


    Nein, die sexuelle "Verkrampfung", die du hier einführtest,


    :lol:

    der User 'diamant' hat "Verkrampfung" hier eingeführt, indem er aus seiner persönlichen Erfahrung sprach

    diamant:

    die zu erwartende nächtliche Verkrampfung während des Schlafes

    Zitat

    kommt durch nicht abgeführtes Sperma zustande. Das dem Körper nicht gut tut.


    klar, ist wie bei einem Schnupfen

    aber der Körper verwendet Stammzellen für Regeneration

    es existieren noch unzählige andere Zellen im Körper als jene um die sich ein in Samenergüsse vertiefter Geist dreht

    Zitat

    Und sie endet ganz natürlich in "Entkrampfung".


    in dem Fall eher in Ausschüttung von Dopamin für Trost (& 'künftige Verkrampfung')

    Zitat

    keinen Grund gibt, sie in ein abwertendes Licht zu stellen.


    auch kein aufwertendes

    Zitat

    Der Samenerguss ist ohne Verlangen möglich.


    es gibt subtile Formen des Verlangens die für den in Samenergüsse vertieften Geist noch nicht ersichtlich sind

    jeder wo er grad steht

    Grüße

  • Der Druck der Entsagung

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 21:45
    Mara:
    nibbuti:

    richtige Mittel sind z.B. yoniso manasikara (weise Betrachtung)

    Genau. Und mit der rechten Achtsamkeit hat man sich für die zu erwartende nächtliche Verkrampfung während des Schlafes - infolge von langer Enthaltsamkeit - schon mal die Gummimatte unter den Bettbezug gelegt, damit die Matratze nicht einsaut.

    Yoni ist im Sanskrit übrigens das Wort für den "Ursprung" und steht damit auch für die weiblichen Geschlechtsorgane. Es ist demnach wichtig, diesen die "rechte Aufmerksamkeit" zu widmen.

    der obige Text ist ein Beispiel für ayoniso manasikara (unweise Betrachtung)

    Verkrampfung kommt nicht von Enthaltsamkeit

    Verkrampfung kommt von Verlangen

    :lol:

  • Moral ist älter als Religion

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 19:57

    bekennt sich der User 'diamant' hier zum Pfad der Bonobos?

    Moral ist Konvention (z.B. Konflikte mit einvernehmlichem Sex zu lösen)

    silas (Tugenden) hingegen sind meditative Grundlagen, somit nicht Teil des Bonobo-Pfads

    Grüße

  • Der Druck der Entsagung

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 19:40

    Hi Sprite

    was die Aufgewühltheit angeht, am besten neutral beobachten

    interessant ist die Aufgewühltheit ist nicht unbedingt dort vorzufinden wo man sie als erstes vermuten würde

    was den Ausgleich angeht, der kommt so oder so, ob man (Ego) eingreift oder nicht

    die Frage ist auf welcher Ebene der 'Ausgleich' geschieht, als krampfartige Ausscheidung von Flüssigkeiten oder als innerer Ausgleich, das muss jeder für sich entscheiden

    aber ohne die richtigen Mittel ist es nicht einfach, deswegen geben viele das meditative Leben auf und 'sinken ab'

    richtige Mittel sind z.B. yoniso manasikara

    Liebe Grüße
    n.

  • nette Person zum Erfahrungsaustausch gesucht

    • nibbuti
    • 1. September 2015 um 19:25
    Achtsamkeit_Laupheim:

    warum ist das dhammisch eine gute Verbindung?


    weil man nicht so weit fahren muss

    Grüße

  • Nicht-Anhaftung versus Liebe + Überlebenstrieb

    • nibbuti
    • 31. August 2015 um 21:29
    Mara:

    Warum liebte Huike den Bodhidharma mit rauem Bart, wo doch Shakyamuni vor Yasodhara mit ihrer glatten Pfirsichhaut Reißaus nahm?

    Dateien

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  • Nicht-Anhaftung versus Liebe + Überlebenstrieb

    • nibbuti
    • 31. August 2015 um 21:19
    Creme21:


    Mitterweile denke ich es gibt zwei Arten von Anhaftungen:

    1. "Ich will frei sein von Schmerzen. Ich will lange leben. Ich möchte mein Kind schützen. Ich will Sex haben. Usw." Das sind biologisch bedingte Anhaftungen bzw. Triebe oder Instinkte gegen die ich wenig ausrichten kann. Diese haben einen zwanghaften Charakter, weil sie sich aufdrängen, auch wenn wir das nicht wollen, um das Leben an sich zu erhalten.

    2. Es gibt systemgewollte Anhaftungen (Mensch beeinflusst Mensch). Hier wäre der Kapitalismus ein schönes Beispiel: "Ich will noch reicher werden, ein noch größeres Auto fahren, das nächste Schnäppchen machen, usw." Diese Anhaftungen lassen sich hinterfragen und abstellen. Sie sind nicht biologischer Art.


    Hi Creme21

    2. (soziale) sind bloß gröbere Anhaftungen, wohingegen 1. (biologische) meist subtiler und daher schwerer als solche zu erkennen, hinterfragen, durchschauen, mildern und abzustellen sind; und es gibt sogar noch feinere Anhaftungen die mit dem Geist zu tun haben

    der User 'diamant' könnte noch viel von Creme21 lernen

    Liebe Grüße
    n.

  • nette Person zum Erfahrungsaustausch gesucht

    • nibbuti
    • 31. August 2015 um 21:05

    Hi & willkommen Ronny

    ich selbst komme aus dem nicht ganz so hohen Norden

    aber schreib mal den User 'sakko' an, der gibt Biberach an der Riß als Wohnort an, das liegt nicht einmal 20km von Laupheim

    eine gute Verbindung dhammisch gesehen

    Liebe Grüße
    n.

  • Nicht-Anhaftung versus Liebe + Überlebenstrieb

    • nibbuti
    • 28. August 2015 um 22:09
    blue_aprico:


    liebe ist der schlüssel zu mitgefühl.
    man muss aber systematisch ( regelmäßig und ausdauernd ) meditieren und so gleichmut entfalten.
    gemeinsam wird ein schuh draus.


    Hi BA

    das mag in der Theorie so stimmen

    in der Praxis aber klappt das mit dem „systematisch meditieren“ und „Gleichmut entfalten“ nur in wenigen Fällen

    in der Praxis fließt selten Meditationsschweiß und umso häufiger Blut aus 'Liebe' zur eigenen Familie (statt den Familien 'anderer'), zu den eigenen Kindern, zum eigenen Volk (statt zu 'anderen')

    z.B. wenn mal wieder die geliehene Üppigkeit nachlässt und die vorhandenen Ressourcen die entstandene Gier nicht decken können

    man nehme die aktuell berichteten Übergriffe plus den Faktor mein-Kind-hat-Hunger

    wer wird dann Liebe, Mitgefühl, Gleichmut und Verständnis für einen Fremden aufbringen, der zwischen einem selbst und der letzten Dose Ravioli steht?

    Grüße
    n.

  • Nicht-Anhaftung versus Liebe + Überlebenstrieb

    • nibbuti
    • 28. August 2015 um 21:38
    Creme21:


    wie geht Ihr mit folgenden Konflikten um?

    Nach der Lehre entsteht Leid durch Anhaftung.

    Was machen wir aber jetzt mit dem Überlebensinstinkt und der Liebe?


    Hi Creme

    Liebe ist die purste Form der Anhaftung

    aber es nützt in der Regel nichts wenn man von einer Extreme in die nächste geht, gerade aus Hausmensch

    das 'Pendel' würde dann umso stärker zurückschwingen

    daher ist es sinnvoll nach meiner unmaßgeblichen Meinung Überlebensinstinkt und Liebe mit einem klaren Geist (oder reinen Herzen) zu durchschauen und zu erweitern

    z.B. Überlebensinstinkt von 'ego überlebt' in 'alle Wesen wollen überleben'

    oder Liebe von 'ich liebe XY' in 'alle Lebewesen (inkl. man selbst, Fremde und potentielle Feinde) wollen Liebe erhalten'

    Grüße
    n.

  • Ein Leben im Vergnügen /Genuss statt erleuchtung?

    • nibbuti
    • 28. August 2015 um 00:01
    Zirkon:

    ... ich ... ich ... ich ... ich ... plädiere ich nun für: Rechtes Fernsehen.

    Acht Pfade sind nicht genug.

    die Welt (der Sinne) ist nicht genug


    Nils:

    Viel Fernsehen fördert Hang zur Gewalt


    positiv Denken: viel Fernsehen fördert Hang zur proaktiven Argumentationsverstärkung

    diamant:

    Bullshit. :evil:


    :lol:

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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