Buddhistische Meditation kann man in zwei Worte fassen:
Anhalten, Schauen.
(Jeff Shore)
Buddhistische Meditation kann man in zwei Worte fassen:
Anhalten, Schauen.
(Jeff Shore)
Das finde ich nicht lustig...
Ein Mensch, der Macht hat, viel Leid für andere zu schaffen und es auch tut.
Danke für deine Erklärungen. Andy Karr schreibt auch über das rupa-nama Problem in "Im Spiegel des Geistes".
(Ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, ich bin bei dem Buch erst bei den ersten Kapiteln.)
Aber trotzdem der Vollständigkeit halber:
Skandhas = Nama + Form/Rupa
(ergibt insgesamt 5, bei dir offenbar 4, und das ist nicht nur verwirrend, sondern falsch)
Du benutzt buddhistische Begriffe und gibst ihnen teilweise einfach eine andere Bedeutung.
Das finde ich verwirrend
Sante Porooma (schwedischer Zen-Lehrer)
Jenseits aller Begriffe und Worte
Kapitel II
1. Krankheit: Körper und Geist werden irrtümlich für das Ich gehalten
Heilmittel: Die fünf Gruppen
Nama-Rupa
Die fünf Skandhas
[Anmerkung für Qualia: ach, der Körper gehört doch zu den fünf Skandhas ]
2. ...
3. ...
Danke fürs Erinnern!
Panca Sila
Die fünf Tugendempfehlungen für Laien
....
Sila 5
Ich will meinen Geist nicht trüben
und Klarheit bewahren.
Von Seung Sahn sind (in Nur Weiß-Nicht) Briefwechsel mit seinen Schülern veröffentlicht. Ein Schüler schrieb schöne Zeilen beginnend mit "Ein Schmetterling riecht nur die Blume..."
und erhält die Antwort:
Lieber Michael,
Jedes Tier versteht seine Aufgabe.
Michael, was ist Deine Aufgabe?
Im Dharma
Dein S. S.
Buddha ... hob vor der Versammlung [die eine Rede erwartete] einfach eine Blume hoch.
Kashyapa lächelte.
Falls es diese Regel gibt ist sie zumindest nicht von Buddha selbst
Von Ponlop Rinpoche gibt es diese Empfehlung und von einem anderen buddhistischen Lehrer habe ich dasselbe gehört.
Natürlich kannst du dich bei tibetischen, Zen- und säkularen Gruppen umschauen, wenn du magst.
Du hattest aber von "praktizieren" gesprochen, und du wirst am Ende nicht tibetischen, Zen- und säkularen Buddhismus praktizieren können.
Ich denke jeder praktiziert in einer Tradition, alles andere macht meiner Meinung nach keinen Sinn.
Eine Freundin hat die Tradition "gewechselt", das ist aber selten.
Über grundlegende buddhistische Themen kann man sich sicher traditionsübergreifend austauschen, wobei es mehr und weniger Überschneidungen gibt bei den einzelnen Traditionen.
Danke, ich verstehe es eher so, dass das Betriebssystem gut ist und eher einzelne Programme das Problem sind und wir oft gerade an diesen hängen und nicht an hilfreichen Programmen.
Aber vielleicht verstehen wir ein verschiedenes unter "Betriebssystem".
Von einem tibetischen Arzt (zitiert von B. Alan Wallace, Die befreiende Kraft der Aufmerksamkeit):
"Aus der Sicht der tibetischen Medizin leidet ihr alle [im Westen lebenden Menschen] unter Störungen des Nervensystems. Aber in Anbetracht dessen, wie krank ihr seid, kommt ihr bemerkenswert gut zurecht!"
Wo das Aussen anfängt (?), das erinnert mich an Zen:
Dieses Räucherstäbchen hier, ist es innerhalb oder außerhalb deines Geistes?
Ich erinnere mich dunkel an eine ähnliche Frage/Geschichte mit einem Stein und der Schüler antwortet "innerhalb" und der Meister so etwas wie dass er dann wohl sehr schwer zu schleppen hätte...
Drei Arten der Unwissenheit in Bezug auf Selbst/"Ich":
beständig
Anhaften am Selbst als beständig
durch Unwissenheit über die Zeit
unteilbar
Anhaften am Selbst als unteilbar
Unwissenheit über die Objekte, die fälschlicherweise für ein Selbst gehalten werden
unabhängig
Anhaften am Selbst als unabhängig
Unwissenheit über Ursachen und Umstände
(Ponlop Rinpoche)
Ich möchte, daß ihr alle es einmal bedenkt. Wieviele Wesen, die weinen
gibt es wohl? Wieviele Wesen voller Schmerz gibt es wohl im eigenen
Geist? Wieviele Wesen voller Verlangen und Wünschen gibt es wohl?
All diese Wesen müssen befreit werden. Das Befreien aller Wesen hängt auch im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Gelübde des Ablegens
aller egozentrischen Wünschen und Lüste. In dem man von den eigenen
Lüsten abläßt, befreit man andere Menschen.
(gleicher Text wie oben)
Es ist so, wie Dogen Zenji sagt:
"Den Buddhaweg zu gehen bedeutet, sich selbst zu erfahren; sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen ist, sich selbst wahrnehmen -
in allen Dingen, von allen Dingen erleuchtet werden."
(Oi Saidan Roshi)
Man sagt im ersten Gelübde, ich gelobe all die unzähligen Wesen zu befreien. Man sagt auch, daß zuerst die noch nicht befreiten Wesen im eigenen Geist befreit werden müssen.
Doch dieser Punkt sollte genauer
betrachtet werden. Wir alle denken, daß wir etwas besonderes seien,
daß unser eigenes Selbst existiert.
Dieses ist wahrlich ein Geist voller
Zweifel und Unwissenheit.
Wir denken, daß das Selbst und das Ich real seien.
Doch erst wenn man sich selbst vergißt, dann kann die rechte Denkweise hervorkommen.
Sobald man versteht, daß das eigene Selbst nicht getrennt existiert, dann hat man somit all die Wesen im eigenen
Geist befreit.
(gleicher Text wie oben)
Wenn der Geist glaubt, daß das Ich existiert, dann betrachte man den
Geist der Erleuchtung, den guten, reinen Geist.
Wir säubern unseren Geist indem wir all die Gedanken, die aufkommen, betrachten und dann
wieder loslassen. Das ist die wahre Befreiung der Menschen.
Natürlich heißt es, daß man alle Wesen befreien sollte, doch wenn man nicht ernst an sich selber arbeitet, dann ist es unmöglich, denn man erschöpft sich
selber schnell und es erscheint sinnlos. Und wenn man ermüdet ist,
dann wird auch dieses Gelübde der Befreiung aller Menschen
geschwächt. Man wird es kaum vervollkommnen können.
Der Ausganspunkt für das Wohl der Gesellschaft liegt darin, daß man sich
sowohl um sich selber als auch um andere Menschen kümmert.
(gleicher Text wie oben)
Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:
Dhatus
Ayatanas
vier edle Wahrheiten
Zu "Sich gut fühlen" schreibt Seung Sahn im Zusammenhang mit Meditation (und in dieser Form nicht ausreichend):
Das ist jede Form der Praxis, die an einem Objekt festhält oder die darauf zielt, einen guten Geisteszustand oder ein gutes Gefühl zu erzeugen. ...
Ja, so etwas ist nicht falsch. Aber es geht nur darum, ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen, ein gutes Gefühl. ...
Aber irgendwann ändert sich auch ein gutes Gefühl und wird zu seinem Gegenteil. Wer so meditiert, ist dann vielleicht trauriger als vorher, weil er an diesem guten Gefühl festhält.
Ohr + Objektdes Hörens + Hörbewusstsein
Kontakt
-> Gefühlstönung ("passiv") -> Gestaltung ("aktiv")
Musik, Gesang, Worte <- Wahrnehmung, Geist-Bewusstsein
Da ist letztendlich kein Selbst/ich bzw. ich verstehe nicht, was du unter Selbst verstehst...
Und was wir noch "dazu sehen inkl. "Rose"" ist das Skandha der Wahrnehmung, soweit ich verstehe.
Ja, das Sehbewusstsein ist Teil des Bewusstseins.
Augen sehen Farben und Formen (hier Formen im ganz normalen Sprachgebrauch).