Und Hui-Neng antwortete, dass der gesellschaftliche Stand von Barbar und Meister nicht gleich sei, aber das Buddha- Wesen ist das Gleiche.
Beiträge von Wetering
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Martine Batchelor sagt über Ärger, dass mehr Raum nötig sei, wenn er auftritt (und mehr Energie bei Niedergeschlagenheit).
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Sayadaw U Tejaniya erklärt: ‘Kleshas überspitzen – Samadhi vergrössert‘.
Anders gesagt: ‘Kleshas verwirren – Samadhi klärt‘.(Fred von Allmen)
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When we bow, we live in this world. When we bow,
we learn that life is all about falling down and getting back
up again and again.Bowing is like this:
Fall down
Let go
Stand up
Hapchang
Do it again(von der Kwan Um Zen Seite)
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Hallo Ambi,
vielleicht hilft das beim Thema Stolz:
Was kann man gegen das Störgefühl ,,Stolz“ tun?
Antwort von Lama Ole Nydahl:
... Man macht den ausgrenzenden Stolz zu einem umfassenden Stolz, d.h. anstatt zu denken: „Wie toll ich bin“ denkt man „Wie toll sind wir doch alle“. ... -
Carlo Rovelli
Sieben kurze Lektionen über Physik
Seite 67 - 70
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Nachtrag zu dem Kapitel von gestern.
Unterkapitel:
[Ärger:] Eine positive oder notwendige Triebfeder für soziale Veränderungen?
Thubten Chodron erzählt von einer Demonstration als Studentin gegen den Vietnamkrieg. Ein Student hob einen Stein auf und warf ihn gegen ein Gebäude, in dem Reserveoffiziere ausgebildet wurden.
"Er war genau so geworden wie die Leute, gegen die er protestierte."
Sie schreibt von Mitgefühl (ausgewogener, realistischer und wirkungsvoller als Ärger) und dazu eine weitere Geschichte über das Abholzen von Wäldern und (ihrer) Einstellung zu den Holzarbeitern.
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Was empfiehlst du Menschen, die sich für Zen interessieren? Was können erste Schritte sein?
Jeff Shore: Fangt damit an, aufrichtig und demütig in euer eigenes Herz zu schauen. Dort ist alles schon vorhanden. Was muss in eurem Leben wirklich gelöst werden? Was muss wirklich geklärt werden, bevor ihr sterbt? Fangt da an, dann könnt ihr nicht in die Irre gehen. Kommt nicht auf die Idee, auf der Baustelle von jemand anderem zu arbeiten!
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Ich finde den Satz interessant:
"die Wut beginnt mit einer unangemessenen Betrachtung, die Ereignisse in verzerrter Weise interpretiert"
Diese Phase fällt mir nicht wirklich auf, aber wenn ich ärgerlich bin, kann ich mir sicher sein bzw. davon ausgehen, dass ich "die Ereignisse/Person/... in verzerrter Weise interpretiere".
Rein subjektiv fühlt es sich eher so an, als hätte ich dann gerade besonders recht...
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Aus "Es ist dein Ärger" von Thubten Chodron, Kapitel "Ist Ärger jemals nützlich?".
Als Gegenmittel zum Ärger wird Geduld (Toleranz, innere Ruhe) genannt.
"Wie oben erwähnt, beginnt die Wut mit einer unangemessenen Betrachtung, die Ereignisse in verzerrter Weise interpretiert. ... Mit dem Geist als motivierenden Faktor und dem Körper als mitwirkenden Umstand kommt es daraufhin gewaltsames Verhalten zum Ausbruch."
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Alles anzeigen
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Wenn sie Sutren rezitieren sind das dann dieselben, die die Theravadins ( aus dem Palikanon ) rezitieren oder lesen ?
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Oder hat die Zen Tradition/ Schule eigene Sutren von ihren Meistern aus der Geschichte ?
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Am meisten rezitiert wird das Herz-Sutra.
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Es gibt das Podiumsutra des sechsten Patriarchen.
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Der Buddhismus vermittelt die Feststellung, dass die Erfahrung von Duhkha im Zusammenhang steht mit einem ausgeprägten emotionalen Haften an ein vages Gefühl von "Selbst".
Die buddhistische Lehre lenkt die Aufmerksamkeit auf diese heftige emotionale Reaktion, ... und fragt nach, wie dieses "Selbst" tatsächlich erfahren wird.
Khenpo Tsultrim Gyamtso Rinpotsche
(Stufenweise Meditationsfolge über Leerheit)
Vorträge hierzu von Karl Brunnhölzl auf seiner Website:
Mein Geist und Ich
Insbesondere Vortrag 1 + 2 Dec_2024
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Im Buddhismus redet man auch von Körper und Geist (hier wird teils noch weiter unterteilt).
Mentaler Schmerz gehört zum Geist; Gedanken gehören zum Geist, Gefühle auch.
So weit ich es verstanden habe, überlebt nach buddhistischem Verständnis ein Teil des Geistes den Tod des Körpers, aber nicht als ewige Seele.
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Bei Einstein ist die Zeit abhängig vom Bezugssystem: ob jemand am Bahnsteig ist oder im fahrenden Zug ist.
Ebenso die Gleichzeitigkeit, da lässt es sich recht einfach begründen und verstehen.
Dies spielt aber erst bei Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit eine Rolle.
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Über die Unwissenheit:
Unwissenheit/Nicht-Wissen impliziert (im Deutschen),
"dass es etwas zu wissendes gibt, das man nicht weiß. Das passt hier aber nicht, denn das Wort avidya beinhaltet genau das Gegenteil. Es ist nicht so, dass man etwas nicht weiß, was man wissen sollte, es ist vielmehr so, dass man etwas weiß, wo es nichts zu wissen gibt! Es gibt keine Grundlage; es gibt da nichts in der Wirklichkeit."
(Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche)
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Über die Unwissenheit:
"Genauer bedeutet das, die Natur des Nicht-Selbst und die Lehren des abhängigen Entstehens nicht zu begreifen.
Avidya ist also nicht ein Mangel an Information sagt Peter Harvey, sondern ein festgefahrenes Fehlverständnis der Realität.
Gethin bezeichnet Avidya als „positive falsche Vorstellung“, nicht nur Abwesenheit von Wissen.
Es ist ein grundlegendes Verständnis im Buddhismus, dass Avidya über die Natur der Realität die grundlegende Wurzel von Dukkha ist und nicht die Sünde."
(Alex Li Trisoglio)
Diese "positive falsche Vorstellung" bleibt nicht nur ein Problem von Wissen und Unwissenheit, sondern führt zu falschen Handlungen:
Selbst
-> Andere(s)
-> Anhaftung und Abneigung usw.
-> unheilsame Handlungen
-> ...
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... und dann wenn man zu einer gewisen Schlussfolgerung gelangt auf dem Objekt bleiben.
Was ich hilfreich bei der Methode fand ist das er empfiehlt, wenn die Konzentration nachlässt wieder zur Analyse zurückzukehren und dann wieder auf dem Objekt (Schlussfolgerung zu bleiben).
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Das habe ich auch so verstanden aus dem, was ich darüber gelesen und gehört habe.
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Analytische Meditation ist die gedankliche Form von Vipassana Meditation.
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Andy Karr schreibt im zweiten Teil seines Buches "Im Spiegel des Geistes" über:
Materialismus überwinden
Vom Klappentext:
"Im Gegensatz zu den heute verbreiteten Auffassungen, die Materie als primär und das Bewusstsein als bloßes Epiphänomen der Materie zu betrachten, sehen die Mahayana-Buddhisten es genau andersherum."
(Karl Brunnhölzl)
Also: nicht vereinbar.
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Die Unwissenheit in Bezug auf das Selbst beseitigt man, indem man in Körper und Geist nach etwas sucht, das einzeln, beständig und unabhängig ist.
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"Demgegenüber ist Weisheit Dharmakaya und entspricht der Leerheit, wenn man von Form und Leerheit spricht. Wie Rinpoche sagt:
wenn man Weisheit hat, aber keine Methode, dann spricht man vom Pfad der Shravakas und Pratyekabuddhas.
Wenn man aber Methode und keine Weisheit hat, dann entspricht das den ganz normalen Wesen. Und zurück zu dem, was wir über die Achtsamkeit gesagt haben: man könnte auch eine Technik, eine Methode haben, aber keine Weisheit."
aus einem Vortrag von Alex Trisoglio, 14. Juni 2017,
übersetzt von Ulrike Bernauer
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Der Ochs und sein Hirte
Klett-Cotta
Myokyo-Ni Irmgard Schlögl
Die sanfte Wandlung des Bullen -
