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  1. Buddhaland Forum
  2. mombour

Beiträge von mombour

  • Zen?

    • mombour
    • 13. August 2011 um 08:02
    Maybe Buddha:


    Könnt ihr mir vielleicht noch andere Bücher empfehlen die sich mit Zen beschäftigen? Gibt es Buch das besonders im Zen "verehrt" wird bzw das den Zen gut zusammenfasst? Das ihr besonders ans Herz legt? Am liebsten wäre eines das Zen allgemein beschreibt und dann vielleicht noch jeweils 1 für Soto und Rinzai.
    Könntet ihr mir den Zen mal kurz (oder auch lang, spielt keine Rolle) in euren Worten zusammenfassen (Entstehung, Lehre, Ausübung, Ziel...

    Ich empfehle auch Huang Po und Shunryu Suzuki.

    Maybe Buddha:

    wobei nach allem was ich gestern gelesen hab, fallen Lehre und Ziel wohl weg, oder?).


    Ja,
    Hier wurde nach Zen-Büchern gefragt, obwohl man Zen mit Büchern nicht studieren kann. Zen studiert man, wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von studieren reden darf, auf dem Zafu, dem Meditationskissen. Da im Zen die praktische Erfahrung wesentlich ist, ist Zazen das wichtigste und nicht lesen. Ich kann mich noch erinnern, bevor ich mit Zazen angefangen habe, da las ich Alan Watts: "Vom Geist des Zen". Interessantes Buch, steht vieles drin, aber Theorie. Erst auf dem Zafu bekam ich mit, was Zen für eine Bedeutung in meinem Leben hat, kann es aber bis heute nicht erklären. Liegt an der Natur der Sache. :D

    gassho
    mombour

  • Anfängergeist

    • mombour
    • 29. Juli 2011 um 05:03
    Dorje Sema:

    ZEN IST SCHEIßE
    oh scheiße
    saublöder dorje


    Zen ist total abgefahren. Einfach irre. :grinsen:

    Shunrhu Suzuki:


    Wenn euer Geist leer ist, ist er stets für alles bereit; er ist offen für alles. Im Anfänger-Geist gibt es viele Möglichkeiten, im Geist des Experten nur wenige.

    Darum töte man den Buddha unterwegs, töte man den Buddhismus, d.h., wir haben ja irgendwelche Vorstellungen von Nirvana/Satori, von der Leerheit usw. Mit dem Denken können wir niemals Satori oder die Lerrheit usw. erfassen. Unser Denken darüber sind illusionäre Vorstellungen unseres privaten Gehirnes . Mehr nicht. Basta. Wenn wir also Satori über das Denken nicht erfassen können, vergessen wir lieber das Satori und sitzen bescheiden im Anfänger-Geist auf dem Zafu, ohne irgendetwas zu wollen. Einfach nur sitzen. Sitzen im Anfänger-Geist. Mehr nicht.

    crazy-dragon:

    Unterscheide eigene Erfahrungen von Gehörtem, vergiß alles, was Du je über Zen gehört hat, wenn Du auf Dein Kissen sitzst.


    Das ist genau das, was ich oben versucht habe, mit meinen Worten auszudrücken. Es ist auch eine reine Zeitverschwendung hundert Zenbücher zu studieren und Zazen wegzulassen.

    "Was Buddha lehrt, hat nur das eine Ziel:
    Des Denkens Raum zu überqueren.
    Ist still geworden der Gedanken Spiel,
    Was nützen dann noch Buddhas Lehren?"

    Huang-Po († 850)

    gassho
    mombour

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • mombour
    • 29. Juli 2011 um 02:38
    GaliDa68:

    Hier kurz mein Kommentar zu Frage der Wiedergeburt:
    Für die Praxis ist es für den einen wichtig an eine konkrete Wiedergeburt zu glauben, für den anderen ist es nicht wichtig.
    Auf keinen Fall bleibt uns die Arbeit im Hier und Jetzt erspart (oder das Nichts-Tun, für die Zennies und Channies). Wenn wir soweit sind, dann werden wir schon sehen.

    Genau. Wir werden schon sehen, wie das im Bardo ist oder auch nicht. Wie können wir denn vorher Kenntnis darüber erlangen? Wie hat es Padmasambhava nur fertiggebracht, das Totenbuch zu schreiben? Uns ist noch niemand begegnet, der gestorben war und wieder in das Leben zurückgekommen ist, der uns hätte darüber berichten können, wie es im Jenseits aussieht und wie das mit der Wiedergeburt ist, zumal der Begriff Wiedergeburt sowieso irreführend ist, weil wir keine Seele haben, die wiedergeboren wird, daraus folgt, wer weiß, was wir von der Wiedergeburt überhaupt mirbekommen, wenn es uns, unser "Ich", gar nicht mehr gibt? Die Wissenschaft wird Wiedergeburt nicht beweisen können, weil sie sich damit nicht beschäftigt und an metaphysischen Dingen nicht interessiert ist. Die Wissenschaft beschäftigt sich nur mit der unbeständigen Natur. Nichts weiter. Auch alle Gottesbeweise sind bisher gescheitert, die philosophischen und alle anderen auch.

    Der eine Buddhist glaubt an Wiedergeburt, der andere nicht. Ich finde das in Ordnung.
    Im Moment ist für mich das gegenwärtige Leben entscheidend. In jedem Moment. :grinsen:

    Liebe Grüße
    mombour

  • Christliche Familie und Reaktionen anderer

    • mombour
    • 15. Juli 2011 um 16:25
    stern85:

    Nein wohne nicht mehr zu Haus nur oft war es so dass man sich so zur Kirche getroffen hat und dannach gemeinsames essen bzw öfter auch zwischendurch

    25 Jahre alt

    OK. 25 Jahre und wohnst nicht zu Hause. Dann bete auch nicht mit. Es geht um Religionsfreiheit, ein Grundrecht, dass von anderen Christen nicht niedergetreten werden darf.

  • Frage zur Nichtexistenz der Seele im Buddhismus

    • mombour
    • 23. Juni 2011 um 10:27
    Kasimir:

    Im Buddhismus wird ja nicht an eine Seele geglaubt, die sich nach dem Tod einen neuen Körper sucht.
    So ist das im Hinduismus, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Wie kommt es aber, dass dann der Dalai Lama die Wiedergeburt einer seiner Vorgänger ist?
    In Tibet, wie ich es in einem Fernsehbericht gesehen habe, werden ja Wiedergeburten von Lamas gesucht.
    Dort wird dann geschaut, welches Kind vielleicht in Gestik oder Sprache einem verstorbenen Lama ähnelt.
    Demnach müsste man ja schon davon ausgehen, dass eine Seele sich einen neuen Körper sucht- oder..??

    Gute Frage. Darüber habe ich auch schon gerätselt. :grinsen:
    Ich kann mir das nur so erklären,: Der Dalai Lama gilt als Emanation (Reinkarnation?, grübel) des Bodhisattva Avalokiteshvaras, Das ist der Bodhisattva des Mitgefühls. Ein Bodhisattva kommt freiwillig wieder auf die Erde, um anderen Erleuchtung zu bringen. Wenn ich mich nicht irre, wird das so im Tibetischen Buddhismus erklärt. In diesem Zusammenhang kann ich mir das Nicht- Ich nur so vorstellen, dass Bodhisattvas eben seit ihrer Geburt kein begrentztes Ich haben, weil sie erwacht sind, Nirwana verwirklicht haben.

    Ich bin gespannt, was die Tibetischen Buddhisten dazu sagen können. Bin ich auf dem Holzweg oder vielleicht nicht?

    Liebe Grüße
    mombour

  • Immer Ja sagen ?

    • mombour
    • 19. Juni 2011 um 12:17
    crazy-dragon:
    mombour:


    Zu deiner Frage: Ich sage Ja zum Leben und nein zum Kapitalismus.
    mombour

    Hmmm...Und wo lebst Du? In einem kommunistischen Land? :oops: Oder im Paradies? :P

    _()_ c.d.

    Ich lebe in Deutschland.
    Um genau zu sein, meine ich den heutigen Turbokapitalismus, d.h. rigoroses Profitdenken (Gier) mit katastrophalen Folgen (Leid).

  • Immer Ja sagen ?

    • mombour
    • 18. Juni 2011 um 03:43
    Freddo999:

    Bitte antwortet mir so schnell es geht.

    Langsam, wir haben Zeit. Ein Schritt nach dem anderen (das ist auch Buddhismus :grinsen: )

    Zu deiner Frage: Ich sage Ja zum Leben und nein zum Kapitalismus. Nur mal so als Beispiel.
    Wenn ich lese, man dürfe nur ja sagen, kommt es mir so vor, als ob Buddhisten irgendwelche merkwürdigen Wesen von einem anderen Stern seien. Sind wir aber nicht. Wir sind auch ganz normal Mensch. :D

    Liebe Grüße
    mombour

  • Bezeichnet ihr euch Anderen gegenüber als Buddhist/in?

    • mombour
    • 17. Juni 2011 um 13:32

    Hallo,

    bei Behörden oder im Krankenhaus würde ich schon sagen, dass ich Buddhist bin. Die können doch ruhig wissen, dass die religiöse Welt in Deutschland bunt ist. Arbeitgeber, Vermieter u.ä. brauchen das nicht wissen. Mit Buddhismus hausiere ich nicht, in dem ich sage: "Hallo, ich bin Buddhist." Im Familienkreis wissen's natürlich alle, dass ich Zazen mache, sie bringen es aber nicht unbedingt damit in Verbindung, dass ich deswegen ein Buddhist sein soll. Schließlich gibt es auch Christen, die Zazen üben. Wenn mich ein Freund fragen würde, wie halte ich es denn mit der Religion, dann antworte ich ehrlich: "Ich fühle mich zum Buddhismus hingezogen." Natürlich müsste ich demjenigen in Kurzfassung erläutern, was das in etwa ist. Damit muss ich rechnen.

    Liebe Grüße
    mombour

  • verliebt und durcheinander

    • mombour
    • 9. April 2011 um 20:15

    Hallo,

    meine Empfehlung (sinngemäß abgekupfert bei Thich Nath Hanh :D )

    Nimm deine Gefühle an. Gerade bei so starken Gefühlen, seien sie heilsam oder nicht heilsam, bist immer du das Gefühl. Gerade dein schönes Gefühl, davon gehe ich aus, damit identifizierst du dich selbst. Nicht wahr? Gefühle verdrängen oder zu sagen, die vergehen schon wieder, davon halte ich nicht viel. Setze dich auf dein Meditationskissen, atme ein paar mal bewusst ein und aus, dabei lenke deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Indem du bewusst atmest, wirst du ruhiger, hast unter Umständen auch weniger Gedanken, dein Geist klärt sich vielleicht jetzt schon etwas. Wenn du zur Ruhe gekommen bist, dann betrachte deine Emotionen beim ein und ausmatmen. Betrachte deine Emotionen und du sagst dir innerlich: Ich bin dieses schöne Gefühl. Mach so ein wenig weiter. Dann betrachte, in dem dein Atem ruhig fließt, dein Gefühl von allen möglichen Seiten. z.B. Warum habe ich das Gefühl? Warum ist es jetzt so stark? Wo kommt das gefühl her? Kribbelt es in meinem Magen, oder ist mein Geist deswegen unruhig? Warum löst dieses Mädchen so ein tolles Gefühl in mir aus usw. usw. Untersuche einfach das Gefühl mit geschlossenen Augen auf einem Meditationskissen. So ähnlich beschreibt es Thich Nhat Hanh. Diese Übung kannst du auch machen, wenn du mal die Wut bist oder andere Emotionen dich beschatten. Man nennt das praktische buddhistische Psychologie. Über die Meditation solange regelmäßig aus, solange dir danach ist

    Aber bloß keine Emotionen verdrängen. Das tut der Psyche nicht gut. Und streichle deinen Geist. Er kann ruhig mal rümhüpfen wie ein Affe. Das tut meiner auch manchmal.

    LIebe Grüße
    mombour

  • Buddhisten sind Demonstranten!

    • mombour
    • 9. April 2011 um 11:09
    Hanzze:

    So! Es wir Zeit, das wir mal wieder demonstrieren.

    Warst du auch bei Anti-Atom-Demo in München?

  • Realität und Konsum

    • mombour
    • 2. April 2011 um 10:10
    Hanzze:

    Na wenn du nicht anhaftest, warum kaufst du es dann? *schmunzel*#
    Gibt's diese Weisheiten zum kaufen?

    Dazu muss ich jetzt was sagen. Ich kaufe mir gerne Bücher und ich habe früher viel mehr an Büchern gehaftet als heute. Heute gehe ich an Bücherständen (Sonderangeboten) wirklich auch mal vorbei. Früher habe ich immer darin herumgewühlt, um etwas zu finden, zu konsumieren. Viele Bücher, die ich mir gelauft habe, wandern irgendwann weiter, damit es andere lesen können. Natürlich habe ich auch Bücher, an denen ich gerne auf irgendeine Weise hafte, d.h. ich gebe sie nicht gerne her.

    Ich ärgere mich aber nicht mehr, wenn in einem Buch ein Knick ist. Alles ist unbeständig, auch ein Buch. Ein Buch war mal ein Baum, nun ist es Papier mit Druckerschwärze. Warum muss ich an so was kleben. Wenn ich das in den Literaturforen schreiben würde, bei denen ich registriert bin, würde mich ein mancher dort vielleicht für verrückt halten. :grinsen: Ich nehme mir für ein Buch auch viel mehr Zeit als früher. Ich habe nicht mehr den Zwang, alle gute Literatur konsumieren zu müssen. Also, ein wenig befreiter fühle ich mich schon auch wenn ich gerne lese. :D

  • Realität und Konsum

    • mombour
    • 2. April 2011 um 04:04

    Hallo,

    in letzter Zeit klicke ich manche newsletter einfach weg, weil ich sie nicht unbedingt lesen möchte. Ich filtere auch bei Büchern sehr stark. Ich lese nur, wenn ich meine, das ist wichtig für mich. Die Entscheidung, was ich konsumiere, liegt nur bei mir. Das ist meine eigene Verantwortung vor mir selbst. An dem, was ich kaufe, muss ich nicht unbedingt anhaften, nur weil ich es kaufe. Form ist Leere. Leere ist Form.

    Liebe Grüße
    mombour

  • Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    • mombour
    • 28. Februar 2011 um 09:54
    Norbert:

    ... Meditative Erfahrungen, die dem Satori nahekommen und von Meditierenden beschrieben wurden, sind tendenziell Entgrenzungserfahrungen wie zum Beispiel eine beginnende Befreiung vom Ich oder von der Zeit. Menschen, die Satori erleben, sprechen von einem „Gefühl der Leerheit“, von einem „unbedingten Glück“ und ähnlichen ganzheitlichen Erfahrungen. Die Satori-Erfahrung ist damit sowohl konkret wie auch metaphysisch begründbar.

    Momente von Erfährungen, in der die Zeit aus den Fugen gerät, kommt schon mal vor, der Begriff "Moment" hier aber auch falsch ist, weil der "Moment" auch nur ein Zeitbegriff ist, Satori mit Begriffen aber nicht erklärt werden kann. Ich von meiner Seite sage, wenn ich so etwas erfahre, das könnten evtl., noch nicht mal dessen bin ich mir sicher, Schnuppererfahrungen von Satori sein, ein kleiner Vorgeschmack.Oder wie soll ich das überhaupt sagen? Es ist aber immer so, dieser Zustand ist nicht greifbar, ich merke nur, irgendetwas war da doch jetzt, und wenn ich das denke, ist dieser Zustand schon vorbei, eine Lücke, vielleicht auch Leere. Ich weiß das aber nicht so genau. Ich kann ja auch nicht erklären, wie ein Apfel schmeckt. Zazen wird sehr viele Jahre bis zum Sterbebett geübt, und ich bin nur ein Änfänger. Ich erwarte auch keine Erleuchtungsschübe. Zazen wird ohne eine bestimmte Absicht geübt. Einfach nur so, weil es angenehm ist. :D

    Liebe Grüße
    mombour

  • Fragen zum Karma

    • mombour
    • 24. Februar 2011 um 14:43
    Novize:


    1.) Laut der Literatur, die ich bisher gelesen habe, erzeugt es sehr schlechtes Karma den Tod eines Menschen zu wünschen bzw. hierbeizusehnen, dass dieser sterben wird. Wie aber sieht es in dieser Hinsicht mit offensichtlich "bösen" Menschen, wie zum Beispiel Diktatoren, notorischen Mördern und Ähnlichem aus? Erzeuge ich dadurch schlechtes Karma, wenn ich mir den Tod eines solchen Menschen herbei wünsche, auch wenn ich weiß, dass durch diesen Tod wahrscheinlich hunderten oder tausenden Menschen viel Unglück und Leid erspart bliebe?


    3.) Die Zen-Schule hat es mir momentan im Vergleich noch am ehesten angetan. Wisst ihr, was die Einstellung dieser Schule bezüglich der Erleuchtung von Laien betrifft? Ist es laut der Zen-Lehre für einen Menschen, der einer Arbeit nachgeht und Familie hat, überhaupt möglich in diesem Leben die Erleuchtung zu erlangen? Oder ist dies nur Mönchen und Nonnen vorbehalten?

    zu 1)

    auch einen "offensichtlich bösen Menschen" darf man nicht umbringen. Solch ein Mensch ist wie ich und hat eine Buddhanatur. Wenn ich Gaddafi oder Dschingis Khan begegne, kann ich denen sagen, Ich bin du und du bist ich (so ähnlich steht es übrigens im apokryphen Thomasevangelium). Wir Menschen sind alle Menschen und sind in unserer Natur gleich. Darum ist eine Todesstrafe auch unsinnig. Nur gesetzwidrige Handlungen müssen strafrechtlich verfolgt werden.

    zu 3)

    Sich über Erleuchtung Gedanken zu machen ist müßig, mit Begriffen oder mit Gedanken ist Satori nicht fassbar. Im Zen wird absichtslos meditiert. Die Einstellung, ich meditiere, dann putze ich meine Zähne, dann frühstücke ich, ist meiner bescheidenen Meinung nach eine gesunde Einstellung. :grinsen:

    Liebe Grüße
    mombour

  • Referat

    • mombour
    • 22. Februar 2011 um 07:54
    Mel19:


    Was bedeutet der Buddhismus für euch in eurem Leben.
    grüße Mel19

    Für mich ist das wichtigste die Praxis. Zazen hat mich zum Buddhismus gebracht, und nicht dass, was Buddhisten mir über den Buddhismus erzählt haben. Ich bin ein Büchernarr. Wenn mir ein Buch aus der Hand fäll, und es ist ein Knick drin, ärgere ich mich nicht. Warum auch? Ich bin mir darüber klar, dass alle Dinge vergänglich sind. Trotzdem liebe ich selbstverständlich mein Leben, auch wenn es mal vorübergeht. Lebensfreude ist die Freude, die im gegenwärtigen Moment aus dem Inneren fließt. Ich lebe jetzt. Was die Zukunft bringt, weiß ich nicht. Die Beschäftigung mit den Silas halte ich auch für sehr wichtig.

  • Anerkennung des Buddhismus als Religionsgemeinschaft

    • mombour
    • 17. Februar 2011 um 16:50

    Hallo,

    Meiner Ansicht nach ist es problematisch, buddhistischen Religionsunterricht in Schulen einzuführen. Viele Menschen würden dann den Buddhismus erst Recht mit dem Typus einer Glaubensreligion gleichstellen. Es ist wirklich unglaublich, was ich von religionskritischen Leuten über den Buddhismus schon gehört habe: Nihilismus, man darf keine Emotionen haben, dort gibt es viele Götter usw. Mit einem Religionsuntericht würde man falsche Vorstellungen zum Buddhismus nur anfeuern. Allerdings habe ich überhaubt nichts dagegen, wenn in Schulen buddhistische Ethik und Geistesschulung auf dem Programm steht. Das Meditation wichtig sein kann, verstehen auch viele Nichtbuddhisten. Es ist völlig in Ordnung, wenn eine ideologiefreie Meditation in Schulen gelehrt wird. Das schadet sicherlich nicht und fördert die Konzentrationsfähigkeit der Schüler. Unterricht in buddhistischer Ethik ist auch völlig ideologiefrei, und halte ich ebenso für sinnvoll. Der metaphysische Überbau vom Bardo Tödol und den skandhas muss weggelassen werden, denn dieses sollte als Privatsache dienen.

    Im Buddhismus wird nicht missioniert. Ich vertrete aber die Ansicht, es sollte schon zum Allgemeinbildungskanon gehören, damit ich ohne Hemmung zugeben kann, ich bin Buddhist, ohne dabei die Angst zu haben, seltsam angeguckt zu werden, als wäre ich von den Toten auferstanden. Buddhistische Friedhöfe finde ich auch gut.

    Liebe Grüße
    mombour

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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