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  1. Buddhaland Forum
  2. Elliot

Beiträge von Elliot

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 15. Januar 2025 um 06:34
    Hendrik:

    ... kein „Verkehr“ mit einem „Mädchen“ oder gar „blumengeschmückten Tänzerin...

    Wenn jemand sich die Mühe macht, Anführungszeichen zu verwenden, dann möchte er damit ja etwas vom direkten Verständnis abweichendes sagen, etwas suggerieren.

    Wenn jemand sagt 'da war zwar ein Stoppschild, aber ich bin trotzdem weitergefahren...', dann ist das für mich eine direkt zu verstehende Aussage.

    Wenn jemand sagt 'da war zwar ein "Stoppschild", aber ich bin trotzdem weitergefahren...', dann ist das für mich keine direkt zu verstehende Aussage.

    War da zwar ein Stoppschild, aber derjenige möchte die Bedeutung des Schildes, die ihm durchaus bewusst ist, relativieren? Oder war da zwar kein Stoppschild, aber etwas anderes, was als Äquivalent hätte aufgefasst werden können, zum Beispiel die Bremslichter des vorausfahrenden Autos?

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 15. Januar 2025 um 05:57
    Hendrik:

    Diese Diskussion ist müssig, weil du die klassischen Texte offensichtlich wörtlich liest, wie ein evangelikaler Christ seine Bibel. Kann man schon machen. Aber dann bitte konsequent! Du glaubst dann ja wohl auch daran, dass Buddha nicht aus dem dafür vorgesehenen Organ seiner Mutter geboren wurde, sondern aus ihrer Seite - mit einem ganzen Hofstaat, wie die Schriften berichten.

    Mir ist durchaus bewusst, dass nicht alles für bare Münze genommen werden darf und auch nicht genommen werden soll, was da geschrieben steht.

    Es gibt Unterschiedliches (MN 22):

    "...Lehrreden, Gedichte, Darlegungen, Verse, Ausrufe, Sprüche, Geburtsgeschichten, Wunder und Antworten auf Fragen..."

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 14. Januar 2025 um 15:59

    Ja, Du warst sehr zügig dabei. Aber auch die Antworten anderer säkularer Buddhisten haben zum meinem empirisch gewonnenen Gesamteindruck beigetragen.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 14. Januar 2025 um 14:43
    Monika:

    was willst Du eigentlich wissen?

    Das wird durch die endlose Diskussion m.M. nicht klar.

    Ausgangspunkte war meine Frage, wie der säkulare Buddhismus Frucht und Ergebnis guter und schlechter Taten beschreibt.

    Da ich mir das für den nicht-säkularen Buddhismus recht einfach vorstellen kann, für den säkularen dagegen nicht so einfach.

    Trotzdem hatte ich da eine Antwort für mich erhalten. Danke!

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 14. Januar 2025 um 11:09
    Hendrik:

    Zu MN. 41 ist zu sagen, dass ich nur hoffen kann, dass du kein „Verkehr“ mit einem „Mädchen“ oder gar „blumengeschmückten Tänzerin pflegst“. Sonst droht dir „bei der Auflösung des Körpers“ Schlimmes. 😉

    Kann es sein, dass Du MN 45 meintest?

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 14. Januar 2025 um 04:56

    Es würde mich wundern, wenn ein säkularer Buddhist das Dukkha aus MN 141 eins zu eins in seine Ansichten übernehmen kann.

    Vielleicht darf im säkularen Buddhismus jeder sein eigenes Verständnis von "dukkha" haben. Und dementsprechend gibt es dann auch individuelle "achtfache Pfade". Könnte ich mit dem oben skizzierten zweifachen Pfad, der sicher auch ein "achtfacher Pfad" ist, ein säkularer Buddhist sein?

    Das Prinzip 'wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus' gilt ja universell.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 13. Januar 2025 um 18:33
    Metta:

    Tatsächlich? Also für mich ist "dukkha" ein derartig zentraler Begriff im Buddhismus, dass es für mich unabdingbar ist, sich mit Inhalt intensiv auseinanderzusetzen,

    Also, mich interessiert ehrlich gesagt nicht was Du persönlich unter "dukkha" oder "achtfachen Pfad" verstehst oder Dir zusammenreimst oder Dir andere dazu erzählt haben.

    Was Dukkha und achtfachen Pfad betrifft, ist für mich MN 141 ausschlaggebend.:

    "Bei Bārāṇasī, ihr Bhikkhus, im Hirschpark bei Isipatana setzte der Tathāgata, der Verwirklichte und vollständig Erleuchtete das unübertreffliche Rad des Dhamma in Gang, das von keinem Mönch oder Brahmanen oder Gott oder Māra oder Brahmā oder sonst jemandem in der Welt aufgehalten werden kann - und zwar mit dem Verkünden, Lehren, Beschreiben, Verankern, Enthüllen, Darlegen und Darstellen der vier Edlen Wahrheiten. Welcher vier?"...

    Und ich sehe keinen Grund, dieses Rad neu erfinden zu müssen.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 13. Januar 2025 um 17:33
    Monika:

    Alles, was da steht, sind ethische Grundregeln.

    Der Teil mit dem achtfachen Pfad kommt später in der Lehrrede. Ich versuche es mit den Zitaten jetzt immer so zu halten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 13. Januar 2025 um 16:51
    Metta:

    Und ich nehme diese Antwort als Indiz dafür, dass du immer noch nicht begriffen hast, was mit "dukkha" gemeint ist.

    Bei "dukkha" würde ich keinen Buddhismus konsultieren, nicht mal säkularen. Da würde ich mir meinen zweifachen Pfad selber schustern: Empirische Erkenntnis und vernünftige Lebensweise.

    Empirische Erkenntnis: 'Kein Leben ist ohne "dukkha" (Ob es umgekehrt auch so ist, wäre Spekulation). Allerdings kommt es in den allermeisten Fällen schon auf die Lebesweise an, ob da mehr oder weniger "dukkha" ist.'

    Vernüftige Lebensweise: Eine meinem säkular-empirischen Verstand entsprechende Lebensweise, die "dukkha" unterm Strich möglichst vermeidet und trotzdem Lebensfreude mit sich bringt.

    Ergibt:

    1. Weisheit: Empirische Erkenntnis

    2. Sittlichkeit: Vernünftige Lebensweise

    3. Geistessammlung: (entfällt)

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 13. Januar 2025 um 16:16
    JoJu91:

    So mancher "Arme" träumt aber in den tiefsten Winkeln seiner Seele davon, dass Nibbana das größte Glück ist, weil er dann endlich ein "Reicher" ist ?

    Möglicherweise. Aber da sollte er vielleicht lieber erstmal in sich gehen und dann gegebenefalls so einen Weg einschlagen (MN 120):

    "Wiederum, ihr Bhikkhus, besitzt da ein Bhikkhu Vertrauen, Sittlichkeit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit. Er hört, daß die Wesen aus dem Himmel der Vier Großen Könige langlebig und schön sind und große Freuden genießen. Er denkt: 'Ach, möge ich doch bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode unter den Wesen aus dem Himmel der Vier Großen Könige wiedererscheinen!' Er richtet seinen Geist darauf aus, lenkt ihn dort hin, entfaltet ihn. Diese Gestaltungen und dieses sein Verweilen, die so entfaltet und geübt wurden, führen dazu, daß er dort wiedererscheint. Dies, ihr Bhikkhus, ist der Pfad, der Weg, der dazu führt, daß er dort wiedererscheint."

    Wenn er sich wirklich auf den achtfachen Pfad begibt, dann könnte zwar etwas dabei herauskommen, aber vielleicht nicht das, was er sich vorgestellt hat (MN 126):

    "Ich habe jenes nicht aus des Erhabenen eigenen Munde gehört und vernommen, Prinz. Aber es ist möglich, daß der Erhabene vielleicht folgendes antworten würde: 'Wenn man Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf unweise Art, so ist man nicht in der Lage, irgendeine Frucht hervorzubringen; wenn man keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf unweise Art, so ist man immer noch nicht in der Lage, irgendeine Frucht hervorzubringen; wenn man Erwartungen hat, als auch keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf unweise Art, so ist man immer noch nicht in der Lage, irgendeine Frucht hervorzubringen; wenn man weder Erwartungen hat noch keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf unweise Art, so ist man immer noch nicht in der Lage, irgendeine Frucht hervorzubringen. Wenn man sich jedoch ein Ziel setzt und man führt das heilige Leben auf weise Art, so ist man in der Lage, Frucht hervorzubringen; wenn man keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf weise Art, so ist man immer noch in der Lage, Frucht hervorzubringen; wenn man Erwartungen hat, als auch keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf weise Art, so ist man immer noch in der Lage, Frucht hervorzubringen; wenn man weder Erwartungen hat noch keine Erwartungen hat und man führt das heilige Leben auf weise Art, so ist man immer noch in der Lage, Frucht hervorzubringen.' Ich habe dies nicht aus des Erhabenen eigenen Munde gehört und vernommen, Prinz, aber es ist möglich, daß der Erhabene antworten würde, wie ich es dargelegt habe."

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 20:24

    Danke für den Versuch, mir Deine Wahrnehmungsprozesse zu beschreiben.

    Punkt.

    Ich nehme diese Lehrrede als Indiz dafür, dass diese These so allgemein nicht zutrifft:

    Hendrik:

    Der Glaube an Wiedergeburt erzeugt dukkha, wie alles, an das man glaubt, oder sagen wir besser: an das man hängt.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 19:08

    Es geht da nicht um mich. Der Sinn der Lehrrede bliebe derselbe, wenn sie über Relativitätstheorie oder Textkritik ginge. Die beiden wurden vom selbem Lehrer angeleitet und tauschten Erfahrungen aus. Sie werden ein gemeinsames Verständnis von Fesseln, Stromeintritt und den anderen dort genannten Dingen gehabt haben.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 18:38
    Metta:

    Befrage dich doch einmal selbst, ehrlich.

    Ja, habe ich:

    Elliot:

    Mein Eindruck ist, dass die als Gefährten und Schüler desselben Lehrers doch schon erfassen können, worum es geht.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 17:46
    Metta:

    Dass Leute von Dingen, deren wirkliche Bedeutung sie nicht erfassen können, inspiriert werden?

    Ist das wirklich so? Zum Beispiel:

    "Da hört ein Bhikkhu folgendes: 'Der Bhikkhu namens Soundso ist gestorben; der Erhabene hat von ihm verkündet: >Mit der Vernichtung von drei Fesseln ist er ein Stromeingetretener geworden, dem Verderben nicht länger unterworfen, (des Weges) gewiß, auf das Erwachen zugehend.<' Und er hat entweder jenen Ehrwürdigen selbst gesehen oder gehört, daß man über ihn sagte: 'Die Sittlichkeit jenes Ehrwürdigen war so, sein Zustand (der Konzentration) war so, seine Weisheit war so, sein Verweilen (in Erreichungszuständen) war so, seine Befreiung war so.' Indem er sich auf dessen Vertrauen, Sittlichkeit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit besinnt, richtet er seinen Geist auf so einen Zustand aus. Auch auf diese Weise hat ein Bhikkhu ein angenehmes Leben."

    Mein Eindruck ist, dass die als Gefährten und Schüler desselben Lehrers doch schon erfassen können, worum es geht.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 15:22
    Metta:

    Wenn du dieses Leben nicht nutzt, dann wirst du für das nächste Kalpa nicht noch einmal eine Chance bekommen.

    Das ist vermutlich eine lange Zeit. Aber umsonst war es vermutlich dennoch nicht, es zu versuchen (MN 68):

    "Anuruddha, es geschieht nicht, um eine Täuschung der Leute zu planen, oder um ihnen zu schmeicheln, oder um des Gewinns, der Ehre und des Ruhmes willen, oder mit dem Gedanken, 'Die Leute sollen wissen, daß ich so bin', daß der Tathāgata, wenn ein Schüler gestorben ist, er sein Wiedererscheinen so erklärt: 'Soundso ist an diesem und jenem Ort wiedererschienen; Soundso ist an diesem und jenem Ort wiedererschienen.' Stattdessen geschieht es, weil es vertrauensvolle Männer aus guter Familie gibt, die von dem, was erhaben ist, inspiriert und erfreut werden, die, wenn sie das hören, ihren Geist auf so einen Zustand ausrichten. Das gereicht lange zu ihrem Wohlergehen und Glück."

  • Was macht ein Erleuchteter in der Freizeit ?

    • Elliot
    • 12. Januar 2025 um 08:25
    JoJu91:

    "Was macht eigentlich ein Erleuchteter in der Freizeit ?"

    Mein Tipp wäre: Im Wesentlichen dasselbe wie vorher auch. Das gilt natürlich für alle, die bereits erleuchtet zur Welt kommen.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 23:09
    Elliot:

    ... braucht es laut MN 75 aber auch geeignete Anstrengung

    MN 78 meinte ich, nicht MN 75. (Obwohl, dort natürlich auch.)

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 21:25
    void:

    Ich verstehe dich nicht. Ein Hedonist ist doch jemand, der auf Lustgewinn aus ist. Das ist ja mit der Erlöschen von Begehren eher inkompatibel. Ich verstehe nicht ganz, was das mit unserer Diskussion zu tun hat.

    pano stellte fest, dass das buddhistische Mittel gegen Dukkha nicht hedonistische Lebensart, sondern der achtfache Pfad ist.

    Ich fragte ihn aus der Perspektive eines säkularen Nicht-Buddhisten, ob nicht auch ein sechsfacher Pfad genügen würde, wenn es um Nicht-Hedonismus geht.

    Er fragte mich dann zu recht, auf welche zwei Pfadglieder ich denn wohl verzichten wollte. Ich kam zu dem Schluß, dass ein Hedonist jedenfalls mit vier Pfadgliedern auskommen könnte: Absichten, Gespräche, Handeln und Lebensweise.

    Dafür:

    void:

    Um Befreiung zu erlangen muß man die drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung überwinden.

    ... braucht es laut MN 75 aber auch geeignete Anstrengung:

    "Was sind unheilsame Angewohnheiten? Es sind unheilsame körperliche Handlungen, unheilsame sprachliche Handlungen und üble Lebensweise. Diese werden unheilsame Angewohnheiten genannt."

    "Und wo entspringen diese unheilsamen Angewohnheiten? Ihr Entspringen ist dargelegt: man sollte sagen, sie entspringen im Geist. In welchem Geist? Obwohl der Geist vielfältig ist, verschiedenartig und mit unterschiedlichen Aspekten, gibt es Geist, der von Begierde beeinflußt ist, von Haß und von Verblendung. Unheilsame Angewohnheiten entspringen in diesem."

    "Und wo hören diese unheilsamen Angewohnheiten ohne Überbleibsel auf? Ihr Aufhören ist dargelegt: da überwindet ein Bhikkhu körperliches Fehlverhalten und entfaltet gutes körperliches Verhalten; er überwindet sprachliches Fehlverhalten und entfaltet gutes sprachliches Verhalten; er überwindet geistiges Fehlverhalten und entfaltet gutes geistiges Verhalten; er überwindet falsche Lebensweise und erwirbt seinen Lebensunterhalt durch richtige Lebensweise. Hier geschieht es, daß unheilsame Angewohnheiten ohne Überbleibsel aufhören."

    "Und wie praktiziert er, um sich im Weg zum Aufhören von unheilsamen Angewohnheiten zu üben? Da erweckt ein Bhikkhu Eifer um das Nichtentstehen noch nicht entstandener übler, unheilsamer Geisteszustände, und er bemüht sich, bringt Energie hervor, strengt seinen Geist an und setzt sich ein. Er erweckt Eifer um das Überwinden bereits entstandener übler, unheilsamer Geisteszustände, und er bemüht sich, bringt Energie hervor, strengt seinen Geist an und setzt sich ein. Er erweckt Eifer um das Entstehen noch nicht entstandener heilsamer Geisteszustände, und er bemüht sich, bringt Energie hervor, strengt seinen Geist an und setzt sich ein. Er erweckt Eifer um das Beibehalten, das Nicht-Verschwinden, die Stärkung, das Anwachsen, die Entfaltung und Vervollkommnung bereits entstandener heilsamer Geisteszustände, und er bemüht sich, bringt Energie hervor, strengt seinen Geist an und setzt sich ein. Einer, der so praktiziert, übt sich im Weg zum Aufhören von unheilsamen Angewohnheiten."

    Man könnte dies vielleicht auch im Pfadglied Lebensweise beinhaltet sehen, oder eben als fünftes Pfadglied separat herausführen. Dann hätte man:

    1. Weisheit: Seine Absichten

    2. Sittlichkeit: Sein Reden, Handeln und seine Lebensweise

    3. Geistessammlung: Seine Anstrengung

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 19:55
    Metta:

    Ja, ich habe aber vom Normalfall gesprochen, also von mir und dir, und nicht von einem, der diese Kette schon durchbrochen hat.

    Dann hatte ich Deine Frage anscheinend doch nicht richtig verstanden.

    Metta:

    Oder es ist nur ne Ausrede, sich nicht anzustrengen zu müssen.

    Das kommt sicher auch auf die eigenen Maßstäbe an, und auch die seiner Umgebung, was das bedeutet:

    void:

    Um Befreiung zu erlangen muß man die drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung überwinden.

    Aber ziemlich sicher reicht dafür der vierfache Pfad des Hedonisten nicht aus. Nimmt man MN 78 als Maßstab, dann braucht es da mindestens einen fünffachen Pfad.

    Metta:

    Genau, das ist ein nicht auflösbarer Widerspruch.

    Worin siehst Du den?

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 17:03

    Hier war noch eine Frage:

    Metta:

    Warum fixierst Du sich so mechanisch auf die Einteilung Täter/Opler?
    Willst Du leugnen, dass es bei der Entstehung jedes Geistesobjektes (wodurch auch immer) zu der Verknüpfung phassa-vedana-tanha-upadana kommt?

    Wenn ich sie richtig verstehe, dann lautet die Antwort (mit MN 28) 'kommt auf die Situation an':

    "Wenn innerlich der Geist intakt ist, und äußere Geistesobjekte in seine Reichweite kommen, aber keine passende Hinwendung vorhanden ist, dann gibt es kein Erscheinen des zugehörigen Bewußtseinsanteils."

    Oder mit etwas mehr Abstand, und mit Täter und Opfer (MN 25):

    "Man sagt, dieser Bhikkhu habe Māra geblendet, er sei für den Bösen unsichtbar geworden, indem er das Auge Māras seiner Gelegenheit beraubt hat."

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 16:10
    JoJu91:

    Der "Arme" träumt insgeheim immer davon, einst ein weltlich Reicher oder ein Hedonist zu werden, vielleicht praktiziert er deswegen sogar den achtfachen Pfad.

    Dann wäre er aber schlecht beraten (MN 75):

    "Das größte Gut ist die Gesundheit,
    Nibbāna ist das größte Glück,
    Der beste Pfad ist der Achtfache,
    Der sicher zum Todlosen führt."

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 15:07
    Metta:

    Es könnte aber auch sein, dass diese Vorstellung zu der Schlussfolgerung führt, ich hab ja noch mehrere Leben Zeit, Befreiung zu erlangen oder unter günstigeren Umständen wiedergeboren zu werden.

    Wäre das denn so schlimm? Es wäre vielleicht ein Trost für diejenigen, die sich hierzu nicht in der Lage sehen:

    void:

    Um Befreiung zu erlangen muß man die drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung überwinden.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 14:20
    pano:

    Wer religiös praktiziert darf das ja, der säkulare Buddhismus nimmt keinem traditionellen Buddhisten etwas weg.

    Ja, das denke ich auch nicht, dass ein nicht-säkularer Buddhist hieran Anstoß nehmen könnte:

    pano:

    Könnte man durch unethisches Verhalten Dukkha ausreichend kompensieren, so bräuchte man den achtfachen Pfad nicht. Dann wäre eine hedonistische Lebensart ausreichend.

    Ich habe das eher aus aus der Sicht eines säkularen Nicht-Buddhisten gesehen, der versteht, dass der Buddhist etwas unerwünschtem namens Dukkha mit einer nicht-hedonistischen Lebensart begegnen will.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 13:53
    Metta:

    Hat er das?

    So habe ich ihn jedenfalls bisher wiederholt verstanden.

    Vielleicht verbleiben wir einfach so: Wenn er fertig ist und zum Beispiel die 152 Lehrreden des Majjhima Nikaya auf das seiner Meinung nach notwendige Minimum reduziert hat, dann schauen wir, welche Pfadglieder das abdeckt.

    Aber eigentlich habe ich das mit dem Anspruch an empirische Nachvollziehbarkeit so gemeint: Es sollte dann noch überprüft werden, ob das, was übrig bleibt, hinreichend und notwendig ist, um zum Aufhören von Dukkha zu führen.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 11. Januar 2025 um 13:21

    Vielleicht habe ich die Spielregeln des säkularen Buddhismus auch noch nicht richtig verstanden. Aber wenn Hendrik meint, mithilfe empirischer Methoden Lehrreden aussortieren zu können, dann würde es mich wundern, wenn er Pfadglieder ungeprüft übernehmen möchte.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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