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  1. Buddhaland Forum
  2. mukti

Beiträge von mukti

  • Majjhima Nikāya 48, Kosambiya Sutta

    • mukti
    • 28. August 2026 um 11:09
    Upasaka Dhammavicayo:

    Und dann kommt dieser Teil mit den sieben Dingen, an denen man sich selbst prüft. Das ist für mich der entscheidende Knackpunkt. Ich checke mich selber.

    Vielen Dank für diese Lehrrede, mit der ich mich noch kaum befasst habe. Sie wurde zu Mönchen gesprochen, aber auch als Laie kann man sich ja gemäß seiner Situation auf diese Weise selber prüfen. Ich habe die sieben Dinge mal kurz zusammengefasst, nach der Übersetzung auf palikanon com, M.48:


    1. 'Gibt es irgendeine Besessenheit, die in mir noch nicht überwunden wurde, die meinen Geist in Besitz nehmen könnte, so dass ich die Dinge nicht der Wirklichkeit entsprechend wissen und sehen kann?'
    Besessenheiten: Sinnesbegierde, Übelwollen, Trägheit und Mattheit, Rastlosigkeit und Gewissensunruhe, Zweifel, Spekulationen über diese und die andere Welt, Streit und Zank, in Streitgespräche vertiefen, bei denen man andere verletzt.


    2. 'Wenn ich dieser Ansicht nachstrebe, sie entfalte und übe, erlange ich dann für mich selbst innere Ruhe, erlange ich für mich selbst Gelassenheit?'


    3.'Gibt es irgendeinen anderen Mönch oder Brahmanen außerhalb (der Lehre des Buddha), der eine Ansicht besitzt, wie ich sie besitze?'


    4. 'Besitze ich den Charakter einer Person, die richtige Ansicht besitzt?'
    Einen Regelverstoß dem Lehrer oder den weisen Gefährten im heiligen Leben bekennen und sich in Zurückhaltung für die Zukunft üben.


    5. 'Besitze ich den Charakter einer Person, die richtige Ansicht besitzt?'
    Obwohl man in verschiedenen Angelegenheiten für seine Gefährten aktiv sein mag, nimmt man doch starke Rücksicht auf die Übung höherer Sittlichkeit, Geistesschulung und Weisheit.


    6.'Besitze ich die Stärke einer Person, die richtige Ansicht besitzt?'
    Wenn das Dhamma und die Disziplin, die vom Tathāgata verkündet wurde, gelehrt wird, beachtet man sie, schenkt ihr Aufmerksamkeit, beschäftigt sich damit mit ganzem Herzen, hört das Dhamma als einer, der zuhorcht.


    7.'Besitze ich die Stärke einer Person, die richtige Ansicht besitzt?'
    Wenn das Dhamma und die Disziplin, die vom Tathāgata verkündet wurde, gelehrt wird, erlangt man Inspiration in der Bedeutung, erlangt Inspiration im Dhamma, erlangt Freude, die mit dem Dhamma verbunden ist.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 27. August 2026 um 09:50
    JoJu91:

    Die Hohe Kunst ist es m.E, in diesem ganz normalen Wahnsinn zurechtzukommen, ...

    Ist es nicht eine noch höhere Kunst, dem Wahnsinn zu entkommen?

  • Der Umgang mit Ärger

    • mukti
    • 26. August 2026 um 09:49

    Mir hilft immer das Beobachten. Wenn ich ein Gefühl beobachte, anstatt mich damit zu identifizieren, tritt augenblicklich eine Beruhigung ein. Wenn ich darauf vergesse, ist die Achtsamkeit eingeschlafen. So ist das auch ein Training der Achtsamkeit.

  • Der Umgang mit Ärger

    • mukti
    • 26. August 2026 um 08:58

    Ärger ist ja recht vielschichtig, es steckt aber immer ein Widerwillen dahinter, man ist nicht einverstanden mit der Situation und leistet Widerstand. Wenn man die Situation so akzeptiert wie sie eben gerade ist, sieht man den Ärger: 'Dieses Gefühl ist aufgestiegen.' Wenn man es so als ein Objekt wahrnimmt, vergeht der Eindruck 'Ich ärgere mich'. Dann erhält dieses Gefühl keine Nahrung mehr und vergeht.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 25. August 2026 um 12:30
    JoJu91:

    Das "normale" Alltagsbewusstsein ist in hohem Maße wahnsinnig, was nicht auffällt, weil alle davon befallen sind, die hier am Forum Anwesenden natürlich ausgenommen.

    Ja, wahnhaft bzw. unwissend, verblendet. Zum Glück gibt es Wege, die leidvolle Verblendung für immer zu beseitigen.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • mukti
    • 22. August 2026 um 09:44

    Ein wenig kenne ich die glückliche Erfahrung der inneren Abgeschiedenheit, aber ich merke, dass ich immer noch am Anfang bin und nicht einmal sicher sein kein, nie wieder in niedrige Zustände und Daseinsformen abzusinken, mit einem animalischen, gespenstischen, oder gar höllischen Bewusstsein. Ich erlebe gegenwärtige Anhaftungen, aber das Ausmaß der angesammelten Verunreinigungen im Unterbewusstsein ist mir nicht bekannt.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich meine Bemühungen jemals beenden werde und wenn ich mich weiter verbessere, wird die Hoffnung auf das Erwachen zu Zuversicht und schließlich zu Gewissheit werden.

    Die Phasen der Euphorie, wo das Erwachen sehr nahe scheint, als auch die Phasen der Depression, wo es sehr weit weg scheint, sind unbedeutend. Wesentlich ist die Stetigkeit, das Dranbleiben und beharrliche Üben, regelmäßig formal und spontan den ganzen Tag über. Alles was man erlebt ist nur vergänglicher Schein, das Gewahrsein, die bloße Wahrnehmung ohne Ergreifen, ist der Anker und die Zuflucht. Ich vergesse es oft und wenn es mir wieder einfällt, dann in verschiedenen Graden des Bewusst-Seins, bislang ohne jene Klarheit, die nicht mehr verlorengeht: Der Stromeintritt, das tatsächliche Erreichen des achtfachen Pfades.


    Übrigens, wer nicht wirklich im "Hier und Jetzt" ist, möge mich mit diesem beliebten Einwand in Ruhe lassen.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 21. August 2026 um 10:04
    Monikamarie:
    mukti:
    Monikamarie:

    Mir ist das egal, mukti, ICH bin nicht dabei 8)

    Bei der Schulung bist du nicht dabei?

    Lieber mukti, die Schulung ist JETZT.

    Was dann kommt, weiß ich nicht, aber "mein ICH" ist jedenfalls nicht dabei.

    Schönes Wochenende

    _()_Monika ❤️

    Alles anzeigen

    Wenn ich nicht dabei wäre, bräuchte es keine Schulung mehr.

    Aber abgesehen von Wortklauberei - Ich wünsche auch ein schönes Wochenende 🌷

  • Raffiniertes Ego

    • mukti
    • 21. August 2026 um 09:55
    ambi:

    mich würde interessieren wie ihr mit eurem Ego umgeht - ich beschäftige mich schon eine Weile mit den buddhistischen Lehren, mal mehr mal weniger, in letzter Zeit mehr da ich ein ziemliches Problem mit Anhaftung und Loslassen habe.

    Ich beobachte es. Das Ego ist ein Selbstbild, eine Vorstellung. Ich halte mich für diese Person, die in der Vorstellung erscheint und bin sehr daran angehaftet. Wenn ich sie einfach nur beobachte, geschieht die Loslösung.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 19. August 2026 um 11:31
    biophil:
    mukti:

    und stets gegenwärtig ist

    Da haben wir das Problem. :maske:

    Mit jedem Moment des direkten Erkennens wird das Problem kleiner.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 19. August 2026 um 10:55
    Upasaka Dhammavicayo:

    Ja, viel Übung. Aber was wirklich zählt, ist, einmal klar zu erkennen. Danach wird die Übung leicht, weil man weiß, wohin sie führt 😊

    Es kommt dann einmal der Moment, in dem das Erkennen eine solche Klarheit erreicht, dass es nie wieder von Unwissenheit überwältigt wird und stets gegenwärtig ist. Dann kann man nicht mehr in niedrige Zustände zurückfallen, hat den achtfachen Pfad tatsächlich erreicht, ist in den Strom eingetreten und "eilt zielbewusst dem vollen Erwachen entgegen".

    Das ist bereits ein sehr hohes Ziel für einen noch weltlichen Menschen.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 18. August 2026 um 15:48
    Monikamarie:

    Mir ist das egal, mukti, ICH bin nicht dabei 8)

    Bei der Schulung bist du nicht dabei?

  • Raffiniertes Ego

    • mukti
    • 18. August 2026 um 14:57

    Gier, Hass und Verblendung sind halt tief im Geist verwurzelt und es braucht Geduld auf dem Weg des achtfachen Pfades, der allmählich zu Einsicht und Loslösung führt.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • mukti
    • 18. August 2026 um 14:46

    Es braucht wohl sehr intensive Schulung bis zur Nichtwiederkehr oder gar dem endgültigen Erwachen.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 20:24

    Jedenfalls ist diese sati-pañña Übung nicht sinnlos und keine Einbildung, mehr wollte ich gar nicht sagen.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 19:56
    Igor07:

    Da habe ich (als jemand, der sich ein wenig in der Medizin auskennt) eine andere Meinung. Stell dir einen Menschen mit Metastasen im Endstadium vor. Der würde niemals einfach so absolut unerträgliche Schmerzen einfach so beobachten. Es gibt in solchen Fällen Suizid, gegen den der Buddha nicht dagegen war, kann man nachlesen, denn ich war nicht dabei.

    Ich weiß nicht ob das jemand in so einem Fall kann, nach der Lehrrede mit dem Pfeilgleichnis könnte es möglich sein. Angenehm wird so ein Dauerzustand jedenfalls nie sein und Suizid ist nach dem Vinaya nur ein geringes Vergehen und das auch nur "wenn man diesen Körper ablegt und an einem neuen Körper anhaftet" (M.144)

    Igor07:

    Es gibt eine interessante Abhandlung im Projekt Gutenberg, die schildert, wie enorm der Buddha gelitten hatte und wie er dabei halluziniert habe. Und das ist, scheint mir, rein menschlich und keine Mystik.


    https://projekt-gutenberg.org/authors/fritz-…gautama-buddha/


    Der letzte Tod des Gautama Buddha

    Das ist eine Nachdichtung von dem Schriftsteller Fritz Mautner. Im Mahaparinibbana Sutta ist jedenfalls vom tiefen Frieden des Erhabenen und dem Leuchten seines Körpers die Rede. Bis zuletzt hat er gelehrt, dann ist er in die Versenkungsstufen eingegangen und friedlich erloschen.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 19:10
    biophil:

    Wenn du aber Koliken hast (Nieren/Gallensteine), oder dir jemand ganz langsam dein Bein amputiert, dich verbrennt, dann hast du nichts mehr nachzulegen.

    Gerade dann, wenn ich wahrlich höllische, viele Stunden anhaltende Schmerzen hatte, habe ich das am intensivsten anwenden können. Das ist dann auch die einzige Zuflucht.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 18:12
    biophil:
    mukti:

    Da ist es gut zu wissen, dass das nicht wahr ist.

    Die Begründung lieferst du noch?

    Also du hast mich persönlich angesprochen: "Je stärker die Schmerzen, je weniger bist du in der Lage, auf irgendwas zu achten." Nun weiß ich aber aus eigener Erfahrung, dass das nicht stimmt.

    Es ist ja möglich nur auf das Schmerzgefühl zu achten, und was der Geist sonst macht, fallenzulassen: Widerstand, Angst, Wut, die Vorstellung "Ich leide". Dann ist da nur mehr das Schmerzgefühl und das Bewusstsein wird davon nicht überwältigt.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 16:18
    biophil:
    mukti:

    Bei starken Schmerzen offenbart sich, wie weit man mit dieser Übung tatsächlich schon gekommen ist.

    Je stärker die Schmerzen, je weniger bist du in der Lage, auf irgendwas zu achten.

    Da ist es gut zu wissen, dass das nicht wahr ist.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • mukti
    • 17. August 2026 um 13:50
    Thorsten Hallscheidt:

    Einmal gefunden, eingetreten, darin "erloschen" (Stromeintritt), bleibt eine unauslöschliche Spur zurück. Und dann beginnt die Arbeit, beginnt der Weg, der folgende "Übungen", Ausrichtungen, Anstrengungen, Fähigkeiten, etc. verlangt: ...

    Vielleicht ist aber mit dem Stromeintritt die meiste Arbeit schon getan und es wird leichter, weil der Geist bereits richtig ausgerichtet ist und gar nicht mehr zurückfallen kann.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • mukti
    • 17. August 2026 um 13:42
    Upasaka Dhammavicayo:

    So wird das Gleichnis zu einer praktischen Übung der Achtsamkeit gegenüber allen Empfindungen ohne Ausnahme.

    Bei starken Schmerzen offenbart sich, wie weit man mit dieser Übung tatsächlich schon gekommen ist. Gleichzeitig sind sie eine Gelegenheit und ein Ansporn, fleißig zu üben. Bei der Erfahrung von Sinnesfreuden scheint das Üben dagegen weniger dringlich zu sein, es lässt sich ja auch auf später verschieben. Die zweite edle Wahrheit "Begehren ist die Ursache von Leid" ist eben nicht so leicht durchschaubar.

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • mukti
    • 16. August 2026 um 19:02
    Igor07:
    mukti:
    Samadhi1876:

    Das Kreuz mit dem darauf dargestellten Jesus (Kruzifix) ist das wichtigste Zeichen des christlichen Glaubens. Es erinnert an das Leiden, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Es zeigt, dass Gott echtes menschliches Leid auf sich genommen hat, um die Menschen zu retten und den Tod zu überwinden. [1, 2, 3]

    Eigentlich fair von ihm, dass er sich auch dem Leid unterwirft, das er selber geschaffen hat.

    Ich sehe da anders, denn Jesus sagt, dass der Wille des Vaters geschehen sollte, aber nicht meiner – im Sinne von „mein Eigenes“, also mein eingeschränktes und aufgebauschtes Ego.

    Nach dieser Version hat er nur seinen Lieblingssohn gekreuzigt.


    Das war's von mir, dürfte schon OT sein.

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • mukti
    • 16. August 2026 um 11:18
    Samadhi1876:

    Das Kreuz mit dem darauf dargestellten Jesus (Kruzifix) ist das wichtigste Zeichen des christlichen Glaubens. Es erinnert an das Leiden, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Es zeigt, dass Gott echtes menschliches Leid auf sich genommen hat, um die Menschen zu retten und den Tod zu überwinden. [1, 2, 3]

    Eigentlich fair von ihm, dass er sich auch dem Leid unterwirft, das er selber geschaffen hat.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • mukti
    • 15. August 2026 um 08:55
    Thorsten Hallscheidt:

    Manche sprechen auch von Gipfelerfahrungen. Was fange ich damit an? Wird es wieder trübe? Fange ich an, mich aufzuplustern? Gerate ich in Verzweiflung?

    Samādhi verdrängt die Geistestrübungen, aber solange sie nicht mittels Weisheit (pañña) beseitigt sind, wird es wieder trübe.

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • mukti
    • 14. August 2026 um 09:03
    benni79:

    ich hab mich vor 25 jahren für ein körperliches (gesundes) leben am land entschieden... hof, selbstversorgung, waldarbeit. da war einiges zu erarbeiten, weil ich früher eher geistig veranlagt und stadtmensch war.

    Ein Hof für die Selbstversorgung ist sehr harte Arbeit, ich habe das nicht geschafft und mich letztlich nur für einen Garten entschieden.

    benni79:

    ... ich führe als feinfühliger, seelischer mensch das leben eines selbstbezogenen holzklotzes... zumindest ist es so geworden und es hat auch die meditation zu belasten angefangen... das fazit kennen wir... nur nach 25 jahren selbsterhalt in dieser gesellschaft wieder arbeiten gehen... haha

    Meditation kann ja gerade die Selbstbezogenheit auflösen, wohl eher bei einem naturverbundenen Leben als in der Stadt unter all den Menschen, die nicht meditieren und kaum Interesse am achtfachen Pfad haben.

  • Körper,Geist und Seele

    • mukti
    • 12. August 2026 um 17:03
    Matthie:

    Das Beobachtende ist für mich wie ein fest verankerter Turm der in alle Richtungen wahrnehmen kann aber nicht eingreift.

    So sieht er alles was um ihn herum passiert und ob es gerade stürmisch oder friedvoll ist.

    Einfluss hat es auf den Turm aber nicht.

    Naja außer die Erde bebt und bringt ihn zu Fall…

    Dann nimmt es wahr dass die Erde bebt und was da zu Fall gebracht wird, ist nicht das Wahrnehmende oder Beobachtende würde ich sagen. Wahrnehmung bleibt immer nur dieselbe Wahrnehmung, unberührt von den Geschehnissen, die sie wahrnimmt.

    Sie ist immer da, außer im Tiefschlaf. Obwohl es da vielleicht auch eine Wahrnehmung gibt, aber keine Erinnerung daran.

    Jedenfalls ist sie im Wachbewusstsein offensichtlich vorhanden, aber weil man in die Objekte der Wahrnehmung versunken ist, achtet man nicht darauf. Allenfalls denkt man 'Ich nehme wahr', obwohl doch das Ich oder die Persönlichkeit auch ein Objekt der Wahrnehmung ist.

    Für mich ist die Besinnung darauf ein Schlüssel zur Praxis.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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