1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Dharma-chakra

Beiträge von Dharma-chakra

  • Erleuchtung und Sittlichkeit

    • Dharma-chakra
    • 24. Januar 2011 um 10:00
    accinca:


    Es gibt viele Stellen in den Lehrreden in denen davon die Rede ist.
    Das Wort Tod ist hier als Konsequenz der Ichlosigkeit und Bedingtheit
    zu verstehen.
    matam =Tod
    amatam =„das Todlose" = Todlosigkeit ist ein Aspekt des Nibbāna.

    Das scheint nicht zu stimmen und auch keine Lehre des Buddha zu sein.

    Tod ist die Konsequenz des Ich.
    Todlosigkeit die Konsequenz der Ichlosigkeit.

  • Ist Zen eine buddhistische Fehlentwicklung ?

    • Dharma-chakra
    • 21. Januar 2011 um 21:06
    Knochensack:

    Lieber Dharma-chakra,

    ich bin der Meinung, die Grabenkämpfe deuten nur auf den inneren Grabenkampf eines jeden Einzelnen hin. In meinen Augen, will uns der Buddhadharma zeigen, dass wir uns davon lösen müssen. Jede Vertiefung der Gräben, jedes "meine Richtung ist die Bessere" ist eine Absage an Buddha. Auch, und gerade wenn sie scheinheilig daherkommt, wie es sehr häufig geschieht.
    Ich vermute, die Spaltung wird deshalb als so schweren Bruch mit den Gelübden gewertet, weil sie Dualismus in Reinkultur ist, in ihrer womöglich schlimmsten Form: sie spaltet und bläht das Ego maßlos auf ohne Aussicht auf Einsicht. Sie ist die letztendliche Verstrickung, weil sie im Gewand des Heiligen daher kommt und die machtvollen Mittel des Buddhadharma für sich pervertieren kann, die Täuschung durch Mara in Perfektion. Wer ihr erliegt ...

    Knochensack

    Ja, das denke ich auch.Die Machenschaften der Ich-Verblendung in offensichtlicher Form und ebenso als Intrige in Form von Verleumdung und Geschwätz. Bis zum völligen Erwachen gibt es immer diese latente Gefahr zurück zu fallen. Versuchen wir, es besser zu machen.
    Liebe Grüße DC

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 21. Januar 2011 um 11:32
    Elliot:

    "Eine Übung" deutet ja darauf hin, dass es noch andere Formen als die in Saccavibhanga Sutta genannten geben könnte, sammasamadhi zu entfalten. Welche zum Beispiel?

    Sammasati und sammasamadhi sind Bestandteile aller buddhistischen Meditationen.

    Was das samadhi-bhavana betrifft werden im Palikanon beispielsweise vier Formen beschrieben, wobei nach dieser Beschreibung die Jnana – Vertiefungen zu gegenwärtigem Wohlsein führen.

    Zitat


    Vier Entfaltungen der Geistessammlung (samādhi-bhāvanā) gibt es, ihr Mönche. Welche vier?
    Es gibt, ihr Mönche, eine Entfaltung der Sammlung, die, geübt und beharrlich gepflegt,
    1. zu gegenwärtigem Wohlsein führt.
    2. zur Erlangung des Erkenntnisblickes führt.
    3. zur Achtsamkeit und Wissensklarheit führt.
    4. zur Versiegung der Triebe führt.

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_041-050.html#a_iv41

    Alles anzeigen
  • Ist Zen eine buddhistische Fehlentwicklung ?

    • Dharma-chakra
    • 21. Januar 2011 um 11:11

    Ja, mehr gemeinsames Erforschen - und weniger unnötige Grabenkämpfe.

  • Ist Zen eine buddhistische Fehlentwicklung ?

    • Dharma-chakra
    • 19. Januar 2011 um 19:49
    sumedha:


    Dharma-chakra hat geschrieben:Das befürchte ich auch. Aber ich denke, man muss die alten Kähne nicht gänzlich fort werfen. Vielleicht könnte man einige Planken und Masten noch verwerten.


    ich würde sagen wir sollten das verwenden was mit den alten kähnen transportiert wird :)

    Keine schlechte Idee. Wir müssten nur herausfinden, was sie alle geladen haben.

  • Erleuchtung und Sittlichkeit

    • Dharma-chakra
    • 19. Januar 2011 um 19:45
    Knochensack:

    Lieber Dharma-Chakra,

    ne ne ne. Sittlichkeit ist die Grundlage und der Zweck des Pfades.

    Zweck: denn warum sollte man das alles tun, wenn nicht zum Wohle der Wesen?

    Die Schwierigkeit besteht wohl darin, zu erkennen, was das Wohl der Wesen ist. Alle behaupten doch, zum Wohl der Wesen zu handeln – auch wenn sie in Wirklichkeit die Hölle auf Erden errichten.

    Knochensack:

    Grundlage: ganz einfach. Je weniger wir uns in unheilsamen Handlungsweisen verstricken, desto schneller werden wir die Verschleierungen los. Jede Unheilsame Tat hat die Wiedergeburt einer weiteren unheilsamen Tat zur Folge, eines weiteren unheilsamen Gedankens. Bei dem Täter und bei denen, die das erfahren (zumindest wird es ihnen schwerer gemacht sich davon freizuhalten).

    Zitat

    Sollte, ihr Mönche, die Behauptung zutreffen, daß der Mensch für jedwede Tat (kamma), die er verübt, die ihr jedesmal genau entsprechende Wirkung erfährt (*3), so ist in diesem Falle, ihr Mönche, eine heiliger Wandel ausgeschlossen und keinerlei Möglichkeit besteht für völlige Leidensvernichtung.
    Sollte aber, ihr Mönche, die Behauptung zutreffen, daß, wenn der Mensch eine Tat verübt, er je nach der unterschiedlichen Art der zu erfahrenden Auswirkung die der Tat entsprechende Wirkung erfährt (*4), so mag es in diesem Falle einen heiligen Wandel geben und es besteht die Möglichkeit für völlige Leidensvernichtung.
    Da hat einer, ihr Mönche, nur ein kleines Vergehen verübt, und dieses bringt ihn zur Hölle. Ein anderer aber hat eben dasselbe kleine Vergehen verübt, doch es reift noch bei Lebzeiten (ditthadhamma-vedanīyam), und nicht einmal die kleinste Wirkung tut sich kund [in einem künftigen Dasein], geschweige denn eine große.

    Was meint ihr wohl, ihr Mönche: gesetzt, es würde ein Mann einen Klumpen Salz in eine kleine Tasse voll Wasser werfen; würde da wohl das wenige Wasser in der Tasse durch jenen Salzklumpen salzig und ungenießbar werden? -
    »Gewiß, o Herr.« - »Und warum?« - »Es befindet sich ja, o Herr, nur sehr wenig Wasser in der Tasse. Das würde durch jenen Klumpen Salz salzig werden und ungenießbar.« -
    »Wenn aber ein Mann einen Klumpen Salz in den Gangesstrom wirft, was meint ihr da, o Mönche, würde dann das Wasser des Gangesstromes durch jenen Salzklumpen salzig und ungenießbar werden?« - »Das wohl nicht, o Herr.« - »Und warum nicht?« - »Es befindet sich ja, o Herr, eine gewaltige Menge Wasser im Gangesstrom; das würde durch jenen Klumpen Salz nicht salzig und ungenießbar werden.« -
    »Ebenso, ihr Mönche, ist es mit einem, der nur ein kleines Vergehen verübt hat, und es bringt ihn zur Hölle. Und ein anderer hat eben dasselbe kleine Vergehen verübt, doch es reift noch bei Lebzeiten, und nicht einmal eine kleine Wirkung tut sich [später] kund, geschweige denn eine große.


    http://www.palikanon.com/angutt/a03_093-103.html#a_iii101

    Alles anzeigen


    Knochensack:


    Wer dualistisches Denken völlig aufgelöst hat, für den sind die Silas obsolet. Warum? Weil dualistisches Denken zu unheilsamen Handlungen führt. Wir jedoch, jedenfalls ich unerleuchteter Knochensack, bin voll infiziert mit dualistischem Denken, brauche daher die Silas als Richtlinie und Orientierungshilfe. Aber auch bei mir, werden sie stets obsolet, wenn ich – was leider sehr selten vorkommt – aus reinem Geiste heraus handle. Sie hinter sich zu lassen heißt also eigentlich nicht, über dem Gesetz zu stehen, sondern im Einklang mit ihm zu handeln, es transzendieren zu können. Der Ochs ist auf dem Marktplatz zurück gekehrt.

    Ja, das hatte ich gemeint.

  • Ist Zen eine buddhistische Fehlentwicklung ?

    • Dharma-chakra
    • 19. Januar 2011 um 12:09
    vom-selben-Stern:
    crazy-dragon:

    Sehe ich genau so...
    _()_ c.d.

    ... Ist das so? Hm, dann ist wohl jede vertretene Tradition inzwischen (genauso wie ZEN in Japan) verblüht :shock: . Vielleicht sollte man die Traditionen, Traditionen sein lassen und ein neues Boot zimmern? Die alten klapprigen Kähne sind morsch und faul!
    Liebe Grüße von dem,
    der-den-Baum-fällt

    Das befürchte ich auch. Aber ich denke, man muss die alten Kähne nicht gänzlich fort werfen. Vielleicht könnte man einige Planken und Masten noch verwerten.

  • Erleuchtung und Sittlichkeit

    • Dharma-chakra
    • 19. Januar 2011 um 12:08
    Zitat

    Sittlichkeit ist das erste - und das letzte Übungsfeld.
    Damit fängt's an - und damit hört's (nie) auf.

    Eine gefährliche Sicht......
    Der erleuchtete Geist ist kein Konstrukt des begrifflichen Geistes - sondern ein natürlicher Zustand, den man befreit.
    Je mehr man sich von der karmischen Gefangenschaft befreit, desto mehr verlieren auch die Silas an Bedeutung – natürlich vorausgesetzt, dass die Richtung stimmt.

  • Erleuchtung und Sittlichkeit

    • Dharma-chakra
    • 17. Januar 2011 um 14:04

    Ich denke, jeder sollte sich zuerst um seine eigene Sittlichkeit bemühen - was andere tun und warum sie es tun, ist deren Sache.

    Zitat

    Wer, ihr Mönche, vier Eigenschaften besitzt, den hat man als einen unedlen Menschen zu betrachten. Welches sind diese vier Eigenschaften?

    Was da, ihr Mönche, der andere an Fehlern besitzt, das enthüllt der unedle Mensch, selbst ungefragt. Gar nicht davon zu reden, wenn er gefragt wird. Ausgeforscht aber und durch Fragen veranlaßt, spricht er, ohne etwas auszulassen und ohne zu zögern, vollständig und ausführlich von den Fehlern des anderen. Den, ihr Mönche, hat man als unedlen Menschen zu betrachten.....

    Wer, ihr Mönche, vier Eigenschaften besitzt, den hat man als einen edlen Menschen zu betrachten. Welches sind diese vier Eigenschaften?

    Was da, ihr Mönche, der andere an Fehlern besitzt, das enthüllt der edle Mensch nicht, selbst wenn er gefragt wird. Gar nicht davon zu reden, wenn er nicht gefragt wird. Ausgeforscht aber und durch Fragen veranlaßt, spricht er mit Auslassungen und zögernd, unvollständig und nicht ausführlich von den Fehlern des anderen. Den, ihr Mönche, hat man als edlen Menschen zu betrachten.
    A.IV.73

    Sittlichkeit scheint wie ein Gipsverband zu sein, der ein gebrochenes Glied ruhig stellt, bis es geheilt ist.
    Danach kann man den Verband abnehmen und Dinge tun, die man vorher nicht tun konnte.

  • Ist Zen eine buddhistische Fehlentwicklung ?

    • Dharma-chakra
    • 14. Januar 2011 um 10:24

    Ich denke, jede hier vertretene Tradition hat die Lehre des Buddha auf ihre spezielle Weise zum Erblühen gebracht.

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • Dharma-chakra
    • 31. Dezember 2010 um 19:13
    accinca:
    Dharma-chakra:

    Hab letztens gelesen, dass Herr Gotama gegen Ende seines Lebens, einer ausgewählten Schar seiner Schüler das Vajrayana gelehrt haben soll.


    Das kommt sicherlich nur von Leuten die glauben, daß der Buddha
    gegen Ende seines Lebens etwas Sinnverwirrt geworden sei.

    War der mit Sicherheit nicht.

    Frohes, neues Jahr

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • Dharma-chakra
    • 31. Dezember 2010 um 12:31

    Hab letztens gelesen, dass Herr Gotama gegen Ende seines Lebens, einer ausgewählten Schar seiner Schüler das Vajrayana gelehrt haben soll.
    Im Bairo Drabag heißt es,

    Zitat

    Den Schülern, die mit besonderen Fähigkeiten versehen waren, übermittelte er Lehren aus dem Tantra.

    So lehrte Shakyamuni das Kriyatantra am Fluss von Nairanjana und im Park von Singala;
    das Upayatantra im Park von Pungsang,
    das Yogatantra im Palast des Meri Barwa.

  • Zitate aus dem Vajrayana die mich berühren

    • Dharma-chakra
    • 24. Dezember 2010 um 01:08


    Auf die Scheibe des herbstlichen Mondes, der klar und rein ist, setzt du eine Keimsilbe,
    deren kühle blaue Strahlen grenzenloses, kühlendes Mitgefühl ausströmen, das sich über die Grenzen von Himmel und Raum ausbreitet.
    Es erfüllt die Bedürfnisse und Wünsche fühlender Wesen, da es grundlegend Wärme schafft, so daß Verwir­rungen geklärt werden.
    Ausgehend von der Keimsilbe schaffst du einen Mahavairocana-Buddha, in weißer Farbe mit den Zügen eines Adligen;
    ein achtjähriges Kind mit einem anmutigen, un­schuldigen, reinen, kraftvollen, königlichen Blick,
    gekleidet in der Tracht eines mittelalterlichen indischen Königs;
    auf seinem Haupt eine glit­zernde Goldkrone, in die wunscherfüllende Edelsteine eingelegt sind.
    Ein Teil seiner langen schwarzen Haare fließen über Schultern und Rücken;
    der Rest ist zu einem Haarknoten zusammengebunden, der von einem glitzernden blauen Diamanten gekrönt wird.
    Mit überkreuzten Beinen sitzt er auf der Mondscheibe;
    seine Hände in Medita­tions-Mudra halten einen Vajra, gemeißelt aus reinem, weißen Kristall.

    Aus Tantra im Licht der Wirklichkeit von Chögyam Trungpa

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 24. Dezember 2010 um 00:57
    peeter:
    Elliot:

    Viele Grüße
    Elliot

    Versteh ich nicht ganz. WEnn ich nach friedvoller Geistesverfassung suche, dann lass ich die Unruhe keineswegs unter meinen Hut. Ich sperre sie aus, wie ebenso die anderen Emotionen wie oben beschrieben; denn das zumindest sollte ich können.

    Um das zu verstehen, sollte man den ganzen Text lesen. Wenn man versucht, seinen Geist zu drillen und etwas aussperrt, kann es sein, dass man entweder rigide oder unruhig wird, weil man Schattenboxen mit sich selbst veranstaltet.
    Stattdessen wird empfohlen der Unruhe Raum zu geben, so dass sie von selbst zur Ruhe kommen kann. Man erkennt die Emotionen und Spannungen - lässt sie so sein, wie sie sind, wodurch sie ihr transparentes und vergängliches Wesen offenbaren. Sie haben keine wirkliche Substanz. Um das erkennen zu können, muss man Freundschaft mit sich schließen.

    Vielleicht eine neue Definition von Meditation:

    Meditation bedeutet: Freundschaft mit sich schließen.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 20. Dezember 2010 um 22:45

    Berühren und Loslassen

    Berühren und Loslassen

    Berühren und Loslassen....

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 19. Dezember 2010 um 22:01
    Elliot:

    Also ich habe den Eindruck, dass es sich bei der Entwicklung von Konzentration (Samadhi) schon um eine eher unverzichtbare Angelegenheit handelt:

    Sicherlich, der letztendliche Samadhi ist die Erleuchtung. Ein Samadhi, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Aber davor muss es Wissen und Schauung geben, wie das Sutra sagt. Aber dieser Samadhi ist keine Konzentration, sondern eher ein Loslassen.

    Elliot:

    Er erweckt Antrieb in sich, und er bemüht sich um die Verwirklichung jener anderen Zustände, die höher und erhabener sind als Konzentration; er erschlafft nicht und läßt nicht nach.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 19. Dezember 2010 um 12:31
    Elliot:

    Also Du meinst, um diese unerschütterliche Herzensbefreiung zu erreichen könnte sich jemand beispielsweise in Sittlichkeit üben und dafür auf Konzentration oder Wissen und Schauung verzichten, oder sich in Sittlichekit und Wissen und Schauung üben, aber dafür wenigstens auf Konzentration (samadhi) verzichten? Das würde vielleicht auch der Auffassung von Chögyam Trungpa entsprechen:

    Zitat

    Wenn wir nach einer friedvollen Geistesverfassung suchen, sind wir auf der Hut vor der Unruhe. Es herrscht ein ständiges Gefühl von Paranoia und Beschränkung.

    Viele Grüße
    Elliot


    Nimms nicht so schwer!
    Die Lehren des Buddha authentisch vorgestellt, sind eine einzige Beleidigung.
    Deshalb versuchen wir ja auch, sie immer zu verdrehen.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 19. Dezember 2010 um 10:14
    Elliot:


    "Also, ihr Bhikkhus, liegt der Nutzen dieses heiligen Lebens nicht in Zugewinn, Ehre und Ruhm, oder im Erlangen von Sittlichkeit, oder im Erlangen von Konzentration (na samādhisampadānisaṃsaṃ), oder in Wissen und Schauung (na ñāṇadassanānisaṃsaṃ). Sondern es ist diese unerschütterliche Herzensbefreiung (akuppā cetovimutti ), die das Ziel dieses heiligen Lebens ist, sein Kernholz und sein Ende." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m029z.html)

    Ja, Sittlichkeit, Konzentration, Wissen und Schauung scheinen Mittel zu sein. Der Buddha hat den Leuten, verschiedene Mittel zur Verfügung gestellt, je nach Neigung, Fähigkeit und Entwicklungsstufe. Deshalb kann man auch nicht sagen, das eine Mittel sei besser als das andere.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 17. Dezember 2010 um 11:33
    Elliot:

    Diese beiden Dinge - Ruhe und Einsicht (samatho ca vipassanā) - treten in ihr gleichmäßig gepaart in Erscheinung.

    Ja, wie zwei Flügel, die abwechselnd schlagend, den Vogel in die Lüfte erheben.

    Elliot:

    Dharma-chakra hat geschrieben:- Sammāsamādhi bedeutet rechte oder vollkommen Vertiefung, Sammlung oder Einsgerichtetsein. Er ist das achte Element des achtfachen Pfades und wird mit Hilfe von Samasati verwirklicht. Eine Übung zur Verwirklichung des Sammasamadhi ist die Praxis der ersten vier Jhana-Vertiefungen.

    Da würde ich nicht ganz zustimmen. Für Dich scheint sammāsamādhi eher einen Zustand zu bezeichnen, der durch Vertiefungspraxis erreicht werden kann, ich verstehe sammāsamādhi als Kurzwort für die Jhana-Vertiefungspraxis beschränkt auf die ersten vier Jhanas.

    Nun, wenn du schreibst: Samadhi: bezeichnet einen Geisteszustand oder eine Fähigkeit - dann muss samasamadhi auch ein Geisteszustand sein – der durch den Begriff samma näher bestimmt wird.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 16. Dezember 2010 um 21:48

    Danke für den Link, sehr schöner Artikel :)

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 16. Dezember 2010 um 18:40

    Prima, unsere Definitionen werden immer besser.
    Was mir noch Kopfzerbrechen macht, ist die Gleichsetzung von Samatha-bhāvanā mit sammasamadhi. Das würde ich mich nicht trauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Buddha aus lauter Jux und Dollerei zwei verschiedene Begriff für eine Sache benutzt. Vielleicht beschreibt Samatha eher eine Art zur Ruhe kommen und Sammasamadhi würde noch darüber hinausgehen, indem es die Subjekt-Objekt Spaltung aufhebt. Konnte leider keine weiteren Erklärungen finden.

    Elliot:

    Vipassana-bhāvanā: bezeichnet die Praxis der Entfaltung von Vipassana und beeinhaltet zum Beispiel die Praxis von sammāsati

    Ja, so habe ich das auch gelernt. Vipassana entsteht aus Samatha. Weil der Geist zur Ruhe gekommen ist, entstehen, blitzartig auftauchende intuitive Einsichten. Aber das ist die Sicht der kontemplativen Schulen. Da gibt es auch noch andere Herangehensweisen, die mehr intellektuell arbeiten. Allgemein betrachtet, könnte man jede intellektuelle Betrachtung des Dharma bereits als Vipassana bezeichnen.

    Ich würde die Punkte so formulieren:

      - Sammasati bezeichnet das 7.Element des achtfachen Pfades und wird mit rechter oder reiner Achtsamkeit, Aufmerksamkeit bzw. Geistesgegenwart übersetzt. Diese Form der Geistesgegenwart wird u.a in den vier Grundlagen der Achtsamkeit geübt.

      - Samadhi: bezeichnet einen Geisteszustand, der je nach Kontext mit Konzentration , Vertiefung, Sammlung oder Einspitzgkeit übersetzt werden kann.

      - Sammāsamādhi bedeutet rechte oder vollkommen Vertiefung, Sammlung oder Einsgerichtetsein. Er ist das achte Element des achtfachen Pfades und wird mit Hilfe von Samasati verwirklicht. Eine Übung zur Verwirklichung des Sammasamadhi ist die Praxis der ersten vier Jhana-Vertiefungen.

      - Samatha bedeutet Geistesruhe und beschreibt einen zur ruhegekommenen, friedvollen Geisteszustand.

      - Samatha-bhāvanā: bezeichnet die Praxis, die zur Entfaltung von Samatha führt. Übungsgebiete sind Anapanasati, die Vertiefungen der vier Jhana, die Brahmaviras usw. http://www.palikanon.com/wtb/bhavana.html

      - Vipassana bedeutet Einsicht, Klarblick oder Wissensentfaltung. Eine blitzartige Einsicht in die Ichlosigkeit, Vergänglichkeit und Leidhaftigkeit.

      - Vipassana-bhāvanā: bezeichnet die Praxis der Entfaltung von Vipassana. Sie ist entweder eine Weiterentwicklung der Samathapraxis, die zu einer intuitiven Einsicht führt oder sie kann bedeuten, über einen bestimmten Aspekt der Realität nachzudenken.


    Damit es nicht ganz so trocken wird, hier ein ganz schöner Text, den ich vor ein paar Jahren übersetzt habe - aus Buddha in the palm of your hand.

    Zitat

    Die Samatha-Meditation ist sehr einfach, unmittelbar und direkt. Indem wir die Atemtechnik und das Etikettieren der Gedanken benutzen, wird uns klar, die Empfindungen, Gedanken und Emotionen lediglich sind ganz einfache Ereignisse. Die Dinge, so wie sie sind, sind einfach gut und direkt. Sie brauchen keine weitere Ausarbeitung.
    In der Tat können wir sagen, die Ursache von Chaos und Aggression basiert auf unserer Tendenz unnötige Komplikationen zu kreieren. Das bedeutet, je mehr wir praktizieren, desto mehr erfassen wir die Bedeutung von großer Einfachheit.

    Die Praxis von Samatha schafft Freiheit vom Wirrwarr und von dem andauernden Whirlpool unserer Gedankenprozesse, unserem permanenten Gefühl der Sorge und der Empfindung von unseren eigenen Emotionen und Eindrücken gejagt zu werden.
    Die Einführung von Achtsamkeit in unser Leben ist wie reine, frische Luft. Wir erkennen, es ist nicht notwendig unser Leben noch komplizierter zu gestalten.
    Es gibt nicht mehr länger irgendeinen Grund x-beliebigen Phantasievorstellungen darüber, wer oder was wir sind, Glauben zu schenken. Wir erfahren unsere Gedankenprozesse, unseren Körper, unsere Handlungen und unsere Umgebung direkt, ohne ein sogenanntes Ego zu erdichten.
    Diese Freiheit von Komplexität schafft die Erfahrung, einer unfabrizierten Gesundheit, Ganzheit und Gutheit. Die Entdeckung dieser Einfachheit bringt Freude in unsere Praxis.
    Aufrichtige Freude beruht nicht auf irgendeiner angenommenen Einstellung. Sie ist ein natürliches Resultat der Einfachheit, die aus der Achtsamkeit entsteht. Die Dinge, sehr direkt zu erkennen und dabei kein Gefühl von Identität erfinden zu müssen, ist sehr freudvoll.
    Gleichzeitig ist es unmöglich eine solche Freude zu entdecken, ohne sich auf eine Disziplin einzulassen. Mit Disziplin wird die Freude innerhalb der Praxis ein kontinuierlicher Prozess, der sich selbst regeneriert und sich mühelos ausdehnt. Wir benötigen Disziplin, damit wir diesem Geisteszustand gestatten können, sich zu entfalten.

    Wenn wir unsere Praxis fortsetzen, erwächst, über die Grenzen der einfachen Achtsamkeit hinausgehend, ganz natürlich Freude und Gutheit. Wegen der fundamentalen Heilsamkeit von Samatha, erfahren wir eine Stabilität des Geistes und ein Vertrauen in unsere Praxis.

    Weil unser Zustand der Gesundheit fortdauernd und real ist und unsere Praxis gut und solide wird, gewinnen wir die Gewissheit, nicht immer wieder und wieder in den Whirlpool der Verwirrung zu fallen. Wir haben erkannt: unser Gedankenprozess ist nicht sonderlich problematisch; deshalb können wir uns in unseren Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen entspannen - und das betrifft alles, was in unserer Praxis auftaucht.

    Wenn wir beginnen uns in der Praxis zu entspannen, tauchen Blitze der Einsicht auf. Das ist der Beginn von Vipashyana. Vipashyana ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Einsicht oder klares Erkennen. Der entsprechende tibetische Begriff für Vipashyana heißt Lhagthong. Das klare Erkennen von Vipashyana entsteht aus Samatha.

    Durch Samatha lernen wir: die Dinge sind sehr direkt und unmittelbar. Es gibt Gefühle, Körper und Gedanken. Die Erfahrung der Samatha Praxis lehrt uns: die Phänomene sind einfach das, was sie sind - deshalb können wir uns in der Praxis entspannen.

    Die Achtsamkeit erweitert sich ganz natürlich zur Einsicht von Vipashyana und wir beginnen die Atmosphäre, um uns herum, zu erkennen. Das wird Bewusstheit genannt. Wir fangen an hinaus zu schauen, dehnen uns aus und die Einsicht taucht ganz spontan auf. Mit der Einsicht von Vipashyana, erkennen wir die einzelnen Elemente in jeder Situation, ohne die Voreingenommenheit des Egos. Wir erkennen, unsere Welt ist eine Kombination von Faktoren, die in sich selbst keinerlei spezielle und andere Bedeutung haben, als die, die wir ihnen in jedem Moment beimessen.

    Dies ist die Entdeckung der Ichlosigkeit, die Erkenntnis, dass die Dinge keine feste Existenz besitzen.

    Diese Ausdehnung der Einsicht schafft enorme Frischluftzufuhr, Freiheit und eine raumhafte Sichtweise. Gleichzeitig durchschneidet sie jegliche Neigung sich in dem Gefühl gut und gesund zu fühlen einzunisten. Unsere Empfindung ist scharfsinnig, umsichtig, präzise und geräumig. Der neugierige Geist ist befreit von der Last der Ego - Umklammerung und wir sind tatsächlich in der Lage, die vorhandenen Möglichkeiten innerhalb einer Situation zu erkennen.

    Wenn diese Einsicht zum ersten Mal auftaucht, wissen wir nicht anders mit dieser Erfahrung umzugehen, als sie mit "denken" zu etikettieren. Aber gleichzeitig spüren wir den Drang weiter zu gehen. Weitergehen bedeutet nicht, dass wir die Disziplin der Achtsamkeit einstellen. Die Disziplin der Achtsamkeit ist wie ein Anker. Sie verbindet uns mit der unmittelbaren und präzisen Erfahrung unserer grundlegenden Gesundheit und Gutheit.
    Weitergehen bedeutet: über die Vorstellung hinauszugehen, dass alles, einschließlich unserer Praxis, einen Zweck erfüllen muss. Wenn wir erleben, dass unsere Praxis keinen Zweck erfüllt, wird unsere Bewusstheit und unsere Empfindsamkeit für die Umgebung geschärft. Uns wird klar, die Bewusstheit ist ganz von selbst in der Umgebung anwesend, deshalb benötigt sie keinen speziellen Zweck. Es ist nicht unsere Bewusstheit. Sie muss keineswegs vom dem Bezugspunkt des Egos abhängen.
    An dieser Stelle wird die Bewusstheit als intelligent, selbstexistierend und fortdauernd betrachtet. Diese Erkenntnis basiert auf wirklicher Einsicht. Sie ist das unmittelbare Wissen, um die Dinge, so wie sie wirklich sind. Dieses Wissen ist nicht auf eine bloße Beschreibung oder eine Anhäufung von Daten beschränkt. Wenn der neugierige Geist von den Fesseln des Egos befreit ist, erkennen wir die Ichlosigkeit von uns selbst und auch die Ichlosigkeit der Phänomene, deshalb wird uns klar, dass wir nicht gezwungen sind, um unser Überleben zu kämpfen. Wir müssen nicht herum rasen, uns abhetzen oder antreiben, um ein gutes, gesundes und ganzheitliches Leben zu führen. :D

    Alles anzeigen
  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 16. Dezember 2010 um 11:25
    Elliot:

    sammāsati: bezeichnet die Praxis der vier Grundlagen der Achtsamkeit, ist ein Element des achtfachen Pfades (hier genauer beschrieben: http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m010z.html)

    Element des achtfachen Pfades ist korrekt. Aber streng genommen bezeichnet sammasati nicht nur eine Praxis, sondern auch eine uns innewohnende ideale und vollkommene Fähigkeit des Geistes.

    Elliot:

    sammāsamādhi: bezeichnet die Praxis der ersten vier Jhana-Vertiefungen, ist ein Element des achtfachen Pfades (hier beschrieben: http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m141z.html)

    Ähnlich wie bei sammasati wird bei samasamadhi nicht nur eine Praxis beschrieben, sondern auch ein idealer und vollkommener Geisteszustand, den wir durch die Praxis freilegen.

    Elliot:

    # Samatha: bezeichnet den Geisteszustand oder die Fähigkeit der (Geistes)Ruhe.
    # Samatha-bhāvanā: bezeichnet die Praxis der Entfaltung von Samatha.
    # Vipassana: bezeichnet den Geisteszustand oder die Fähigkeit der Einsicht.
    # Vipassana-bhāvanā: bezeichnet die Praxis der Entfaltung von Vipassana.


    Ich denke, das wären die absolut korrekten Definitionen. Obwohl, wenn von Samatha oder Vipassana die Rede ist, fast immer eine Praxis gemeint ist. Wikipedia definiert Samatha als Praxis, was im Grunde nicht ganz korrekt zu sein scheint, ja.


    Onda:

    Sollte man wirklich zwischen samadhi und sammasamadhi unterscheiden? samma bedeutet doch lediglich "recht" oder "vollkommen" und ändert nichts an der grundsätzlichen Bedeutung des Wortes. (Ich würde auch nicht zwischen sati und sammasati unterscheiden; lediglich zwischen sati und satipatthana

    Doch, man muss sogar unterscheiden. Man sagt ja auch nicht einfach vacca, (Rede), sondern rechte Rede, sammavaca. Nur von Rede zu sprechen, würde bedeuten, dass Buddhisten viel reden sollten.
    Rede als Oberbegriff, rechte und unrechte Rede zum unterscheiden.

    Ähnlich ist es bei samadhi und sati. Sati ist nur die Fähigkeit sich etwas zu vergegenwärtigen, die auch falsch eingesetzt werden kann.
    Ebenso gibt es einen rechten Samadhi und einen unrechten Samadhi. Avidya wäre das samsarische Gegenstück zu sammasamadhi – ein Versunkensein in Unwissenheit.

    Onda:

    Und könnte es nicht auch sein, dass samadhi sowohl die Praxis als auch den Zustand bezeichnet?

    Ja, auf sammasamadhi würde das zutreffen.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 15. Dezember 2010 um 22:50

    [

    Elliot:


    Also ist für Dich Samadhi doch kein Synonym für Einspitzigkeit des Geistes, so wie es hier erklärt wird:

    "Die Einspitzigkeit des Geistes (cittassa ekaggatā), Freund Visākha, ist Konzentration (samādhi).

    Das kann nicht richtig sein und ergäbe auch keinen Sinn. Ich kann kein Pali, aber es ist gut möglich, dass die Übersetzung nicht ganz korrekt ist oder es fehlerhaft übertragen wurde.

    "Die Einspitzigkeit des Geistes (cittassa ekaggatā), Freund Visākha, kennzeichnet den (samādhi)..
    ...würde eher einen Sinn ergeben. - Ekaggata als Merkmal.

    Darüber hinaus haben die verschiedenen Formen der Vertiefung noch andere Kennzeichen. Angefangen von vitakka, vicara, piti, sukha, ekaggata und dann immer eins weniger.

    Elliot:


    Also würdest Du sagen, die Benennung dieser Jhana-Praxis hier als sammāsamādhi ist nicht zutreffend:

    "Und was, Freunde, ist sammāsamādhi?.....

    Der Begriff„ist“ muss nicht auf ein Synonym verweisen. Es kann auch bedeuten, wie verwirklicht man sammasamadhi.
    Wie: Liebe ist, einer Frau Blumen zu schenken, sie zum Essen einzuladen und ihr den Hof zu machen.

    Elliot:

    Bisher kenne ich den Begriff Samatha eigentlich nur in Verbindung mit dem Begriff Vipassana und mit der Übersetzung (Geistes)Ruhe für Samatha und Einsicht für Vipassana. Was gibt es denn für Formen von Samatha?

    Wie Nyanaponika ausgeführt hat, fallen alle meditativen Übungen entweder unter Samatha oder Vipassana oder können eine Kombination der beiden sein.
    Der Palikanon führt zum Beispiel folgende Samathaübungen auf: Anapanasati, Kasinaübungen, die Brahmaviras usw.... siehe http://www.palikanon.com/wtb/bhavana.html

    Satipatthana würde ich auch zu Samatha zählen.

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 15. Dezember 2010 um 20:35

    Erstmal vielen Dank für deine Zitate und deine Zusammenfassung.
    Wir kommen der Sache immer näher.

    Elliot:


    Insofern könnten wir zusammenfassen:

    1. samādhi bezeichnet (hier) einen Zustand des Geistes, nämlich Einspitzigkeit des Geistes,

    Ja, ich denke, Einspitzigkeit des Geistes ist ein Merkmal des Samadhi, wobei der beliebige Samadhi ohne den Zusatz samma, eine Erfahrung ist, die jeder erlebt – ähnlich wie bei den anderen sieben Aspekten des Pfades. Ganz profan wäre das „Niesen“ auch eine Art Samadhi.

    Elliot:

    2. damit ist samādhi ein Faktor der Jhana-Vertiefungen und damit Bestandteil oder Voraussetzung von sammāsamādhi,

    Faktor würde ich nicht sagen. Sammasamadhi ist eine spezielle Form des Samadhi.

    Elliot:

    3. sammāsamādhi ist die Praxis der ersten vier Jhana-Vertiefungen und ist ein Element des achtfachen Pfades,

    Praxis kann es nicht sein, weil sammasamadhi ein Zustand des Geistes ist und damit keine Praxis. Die Praxis wäre Samatha, die als Ergebnis zum Sammasamadhi führt. Darüber hinaus gibt es noch andere Formen von Samatha als die Jhana-Vertiefungen.


    Elliot:

    4. 'Basis' für sammāsamādhi ist sammāsati, ebenfalls ein Element des achtfachen Pfades.

    Ja, könnte man so sehen. Vielleicht könnte man auch sagen, sammasati ist ein Mittel, um sammasamadhi zu verwirklichen. Interessant wäre auch die Frage, wieso und auf welche Weise geschieht das?

  • Definition von Meditation

    • Dharma-chakra
    • 14. Dezember 2010 um 18:37
    Elliot:

    ... um noch von sammāsati sprechen zu können. Stimmt so?

    Mhmm... und natürlich auch Serviettenfalten usw...

    Elliot:

    Also wäre nach Deiner Definition das, was hier als sammasamadhi beschrieben wird gar nicht sammasamadhi, sondern Samatha-Praxis:

    Hier wird eine Praxis beschrieben und die erlangten Vertiefungen nennt man jhanas, die Formen von Samadhi zu beschreiben scheinen.

    Ich glaube, dass die Begriffe von z.B. Samadhi und Samatha oft nicht in ihrer korrekten Bedeutung benutzt und auch unzulässiger Weise als Synonyme betrachtet werden – auch von buddhistischen Lehrern oder z.B auch auf http://www.palikanon.com/wtb/samatha.htm.

    Nach meinem Verständnis ist Samatha eine Meditationspraxis, Samadhi hingegen ist ein Zustand des Bewusstseins.
    Der Begriff Samadhi erscheint in allen möglichen Zusammenhängen. Eine gewisse Form von Samadhi könnte man auch in ganz alltäglichen Situationen erleben. Der letztendliche Samadhi, der vajragleiche Samadhi beschreibt die Erleuchtung.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download