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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von void

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 20. März 2026 um 07:40

    Hier ist ein Beispiel dafür, wie genau die gleiche Szene in einem Film durch unterschiedliche Filmmusik als Teil einer ganz anderen Stimmung wahrgenommen wird.


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    Es wird zum Bruchteil einer ganz anderen Geschichte

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 20. März 2026 um 07:37

    Wir erzählen uns selber nicht nur auf so einer biographischen Ebenen Geschichten sondern im ganz kleinen. Schon dass was wir als unmittelbares Gefühl erleben kann schon eine "Geschichte" - also eine Konstruktion und Interpretation sein.


    Die Psychologen Schachter und Singer kamen zu einer zwei Faktoren-Theorie der Emotion. Sie besagt, dass ein Gefühl aus zwei Komponenten besteht: Erstmal einem körperlichen Abteil und dann aus ein kognitiven Bewertung.


    Diese Theorie wurde 1974 "Capilano Suspension Bridge Studie“ getestet, wo geschaut wurde, ob Menschen die physiologische Erregung (wie Herzklopfen oder zittrige Knie), die eigentlich durch Angst verursacht wird, fälschlicherweise als romantische oder sexuelle Anziehung interpretieren. Wenn einem wegen der Hägebrücke der Puls rast, kann man gebeugt sein, dies als sexuelle Anziehung zu interpretieren.


    Dies ist natürlich ein etwas bizarres Beispiel. Aber was mir ja doch häufig passiert ist, dass mich ein znfitter körperlichen Zustand dazu bringt z.B Sorge hineinzuunteroretieten und diese Sorge-Interoretation dann dazu führt such Sorge-Inhalte zu suchen. Ich aber auch einfach über den köroerlichen Zustand eine andere Geschichte druberleven könnte ( Ich habe mich gestern verausgabt und zu schlecht geschlafen) die zu ganz anderen Schlüssen führt.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 16. März 2026 um 09:37
    JoJu91:
    void:

    Ich glaube ganz viele Leute wissen tief drinnen, dass sie sich selber nur spielen.

    Wenn Du das wirklich weisst, bist Du schon in hohem Maße erwacht, ganz ernsthaft ?

    Unsere sozialen Rollen sind zwar wichtig, aber es gibt ja durchaus Situationen, wo die einfach abfallen. Dann sind der Frisör, der Student und der Tischler einfach graue Soldaten im Schützengraben. Rollen können gewechselt werden die sind nur die äußerste Schicht. Es ist kein so großer Schritt das zu sehen.


    Aber dann gibt es ja unter dem menschlichen so eine tiefere, animalische,archaische Ebene. Und das würde ich als 99% der Arbeit sehen..

  • Brad Warner

    • void
    • 15. März 2026 um 22:19

    Ich finde Brad Warner grundsätzlich sympathisch aber ein wenig so als überlegt er sich vorher nicht wirklich was er sagen will und kommt dann vom einem zum anderen. Ich fühle mich da oft ungeduldig.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 14. März 2026 um 21:22
    Qualia:

    Das ist mir extrem aufgefallen, wenn ich mit älteren Menschen 60-80 zusammen bin. Oder meine Schwägerin, die mir immer die gleichen Geschichten erzählt von ihrem Leiden. Sie hören nur noch ihre Erzählung, ohne mal daran zu denken, dass die alle nicht mehr wirksam sind, weil sie eben so sein wollen, wie sie in ihrem Glauben immer waren.


    Dukkha in Endlosschleife der eingebildeten Narrative, aus der sie nicht herauskommen, und ich nicht helfen kann.

    Du hast ja oben rechts gut geschrieben - das wir eigentlich nur Moment für Moment - existieren, also das übergreifende Ich so etwas wie eine Erinnerung ist, die um nicht zu verblassen, immer wieder wiederholt werden muß. Ich glaube ganz viele Leute wissen tief drinnen, dass sie sich selber nur spielen. Ich muß an Andy Warhol denken, der ja eigentlich privat voller Komplexe war aber dann den schillernden Künstler spielt und am Abend zieht er seine Perücke aus ist gar kein richtiger Warhol mehr und fühlt sich nicht mehr liebenswürdig. Schon tragisch.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 14. März 2026 um 16:25
    Qualia:

    Es ist das dukkha das erscheint, wenn man sich mit einem Narrativ identifiziert. Und sagt: „So oder Das bin ich und das ist mein So-Sein.“
    Das sinnstiftende Narrativ bleibt so, wie es ist, doch für den, der sich damit identifiziert, kann es zu einer jahrelangen Falle des dukkha werden.

    Ich unterstütze dich doch. Mich erinnert das was du sagst an das Buch "The World Is Made of Stories“ von David Loy. Kennst du das?


    Da geht es eben genau um Narrative - all das Netz aus Geschichten dass wir über uns über uns selbst, das Leben und die Welt erzählen. Angefangen vom Inneren Monolog bis hin zu gesellschaftlichen Erzählungen. Wie wir uns labern unsere Identität wiederkäuen und

    unsere Realität konstruieren:


    Zitat
    • Loy argumentiert, dass wir die Welt nicht zuerst erleben und dann Geschichten darüber erfinden. Stattdessen formen die Geschichten, die wir uns erzählen (über das, was möglich ist, über richtig und falsch), erst unsere Wirklichkeit.
    • Die "Master Story" und der Mangel: Die Menschen neigen dazu, sich in „Master Stories“ (Hauptgeschichten) zu flüchten, die Sicherheit bieten, aber oft auf dem Gefühl eines „Mangels“ basieren. Dieses Gefühl der Unvollständigkeit (im Buddhismus oft mit dem "Ich" verbunden) führt dazu, dass wir versuchen, unsere Identität durch persönliche Lebensgeschichten zu festigen.
  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 14. März 2026 um 15:39

    Der menschliche Geist denkt in Narrativen - und wenn sich Fakten zu einer sinnvollen Erzählung fügen, dann gibt uns das ein Gefühl der Befriedigung weil es "schön Sinn macht". So ist z.B dieses Bild zur Evolution des Pferdes sehr befriedigend, weil da gleich so viel Sinn rüberkommt.


    Stephen Jay Gould zeigte , dass die Evolution der Pferde kein zielgerichteter Prozess war, sondern ein komplex verzweigter „Busch“ - Pferdearten wurden ne nach kleiner und größer - es erschließt sich kein Gesamtsinn - viel ist einfach Zufall und enttäuscht unser Bedürfnis nach Sinn.


    In der Physik gibt es ja das Buch "Das hässliche Universum" von Sabine Hossenfelder in dem es darum geht, wie Physiker auf ihrem Wunsch nach schönen Narrativen - nach eleganten Theorien - oft frustriert wird und in die falsche Richtung führt.


    Auch wenn der Wunsch nach Wissen, oft ein Wunsch nach Sinn ist, bedeutet das nicht, das jedes Wissen diesen Hunger stillt und es gibt auch Wissen das uns frustriert, weil es sich gegen weitere Abstraktion sperrt.


    Wenn man z.B den Stammbaum der Zitrusfrüchte anschaut, dann ist das irgendwie wie bei so einem kleineren, inzestiösen Dorf wo es irgendwann jeder mit jedem hatte ohne dass sich viel an Sinn einstellt - das Aha ist klein und schal. Es gibt einem nichts an Sinn.


    Im Gegensatz zu Narrativen die mit Sinn protzen wie bekokste Werbefritzen.


    Deine Gleichsetzung von Wissen mit Narrativen verschleiert das.

  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • void
    • 14. März 2026 um 12:24
    Qualia:

    Alle Philosophien, Lehren und Gedankengebäude benötigen: ein Subjekt, eine Dauer, eine Identität, eine Zeitlinie, ein „Ich, das denkt“.

    Ich habe das Gefühl du sprichst da von bestimmten Ideologie, Religionen und so.


    Viele Gedankengebäude systematisieren doch nur bestimmte Wissensgebiete. In der Geometrie um die räumliche Beziehung von Figuren und Körpern. In der Ethnologie geht es darum wo Wörter herkommen.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • void
    • 13. März 2026 um 23:45
    Lassi:

    Mein Interesse geht nicht in Richtung Einweihungen, um etwas höher zu kommen. Mein Eindruck ist es würde nur ein Aufblasen meiner Person bedeuten.

    Es ist doch relativ nachvollziehbar, dass etwas was effektiv ist, auch Qualifikation und Einweisung voraussetzt. Wenn ich eine Sprungschanze benutzten will, dann muß mir vorher jemand qualifiziertes die Fähigkeit bescheinigen, da sicher anfahren und landen zu können, so dass ich weder andere noch mich gefährde. Und bei tantrischer Praxis ist es eben auch wichtig, dass man richtig geschult ist. Das man versteht um was es geht und die Grundbegriffe versteht.


    Wenn du davon sprichst, dass Tara nachts Botschaften an dich sendet dann klingt das ja fast so wie ein Esoteriker der da irgendeine Wesenheit channelt um von ihr Weisheiten aus der geistigen Welt zu empfangen. Aber Tara ist doch erster Linie ein Buddhaspekt ist - eine Verkörperung des Mitgefühl. Und bei Mitgefühl stellt sich ja nicht so stark die Frage, ob das im Innen oder im Aussen ist, sondern wie man hilft es zu entfalten, und wie man es von anderen unterscheidet.

  • Wo fängt das Aussen an?

    • void
    • 13. März 2026 um 14:12
    Lassi:

    ich komme gleich zum Punkt. Ich beschäftige mich im Moment sehr viel mit Mantren um zum Beispiel Wesen wie die grüne Tara um unterstützen zu bitten.


    Der tantrische Buddhismus gilt ja gerade deswegen als sehr wirkmächtig, weil er viel von dem was in uns ist für den Weg nutzt . Aber alles was eine starke Wirkung hat, hat normalerweise auch starke "Risiken und Nebenwirkungen" bei Fehlanwendung.


    Während fast jeder an einer Tara Puja teilnehmen ist - soweit ich weiß - eine tantrische Tara "verschreibungspflichtig". Viele tibetische Zentren bieten aber Retreats mit Einweihungen und Ermächtugungen an.


    Das man nicht mehr weiß was real ist und was nicht, was Praxis und was Phantasie ist, zahlt doch genau zu den Risiken, vor denen da geschützt werden soll .

  • toxische Spiritualität

    • void
    • 12. März 2026 um 17:25

    Wann der Vergleich mit einem Gift angemessen? Das besondere an einem Gift ist für mich, dass da manchmal schon kleinste Mengen ausreichen, um ganz viel Gutes zu zerstören


    Wenn der Buddha von den drei Geistesgiften redet, dann hat er sich das sicher gut überlegt. Man sieht das ja an Devadatta der unglaublich viele positive Eigenschaften hatte, dann aber so tragisch scheiterte. Die Metapher des Giftes passt also manchmal.


    Aber ab wann haben andere Irrtümer die Qualität eines Giftes?

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • void
    • 12. März 2026 um 13:51
    JoJu91:
    void:

    Man muß sich aber nur einen bösen Ehemann vorstellen.

    Absolut korrekt.


    Deshalb ist die Partnerwahl die wichtigste Wahl im Leben.

    Und die Ehe die herausfordernste Tantra-Praxis.

    Hinter jedem erfolgreichen Mann steht angebliche eine starke Frau, die ihn in der Spur hält.

    Bei meinen Eltern war es ein mehr als sechzigjähriger Stellungskrieg ohne Sieger und Besiegten.

    Für uns Kinder war es verstörend und aufregend zugleich.

    Etwa wenn mein Vater frustriert die Tür zuknallte, zwei Nächte weg blieb, um dann mit einem Blumenstrauss

    Etwa wenn mein Vater frustriert die Tür zuknallte, zwei Nächte weg blieb, um dann mit einem Blumenstrauss wiederzukommen. Worauf sich die beiden jungverliebt wie Romeo und Julia in den Armen lagen und knutschten.

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    Das große Thema hier ist Aktivismus. Meine These war die, dass bestimmte emanzipatorische Bewegungen dadurch Rückenwind bekamen, dass sie einer liberalen/kapitalistischen Tendenz zur Individualisierung entgegenkamen. Dadurch Entstand der Eindruck, dass auch andere aktivistische Projekte solch eine. Rückenwind bekommen würden.


    Dieser Argumentation gegenüber hast du entgegengehalten, dass deiner Meinung nach auch viel an der Fauenemanzipation Fassade sei - bei dieser Argumentation hast du auf deine Mutter verwiesen die ihre Abhängigkeit von einer nem Ehemann als besser sah als Alternativen. Jetzt sabotiert du aber dein Argument dadurch, dass du das Resultat ihrer Haltung als zermürbenden Stellungskrieg bezeichnest.

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • void
    • 11. März 2026 um 19:28
    JoJu91:

    Hat sich wirklich etwas geändert, oder nur die Fassade ?


    Ich zitiere meine Mutter


    "Als Hausfrau und Mutter bin ich von meinem Ehemann abhängig.

    Als alleinerziehende Mutter bin ich vom Kita-Angebot und meinem Arbeitgeber abhängig, oder vom Sozialstaat.

    Auf meinen Ehemann habe ich mehr Einfluss als auf Kita, Staat und Arbeitgeber"

    Alles anzeigen

    Wenn man eine "tollen Mann" hat, der Geld randschafft, einen auf Händen trägt und einem ganz viel an Denken und Organisation abnimmt, kann Unmündigkeit ein behaglicher Ort sein, der einen vor Unbill schützt. Man muß sich aber nur einen bösen Ehemann vorstellen. Da ist dann die Vorstellung, dass dieser über das Vermögen, den Job und über den Körper seiner Frau verfügen kann zum Alptraum.

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • void
    • 10. März 2026 um 16:46

    Gerade im Zuge der 68iger hatten ja einige emanzipatorische Anliegen "Rückenwind". Weil man im Westen reicher wurde und sich die Gesellschaft individualisierte, zerbrachen ja einige Strukturen. Frauen mussten nicht mehr Hausfrauen sein, Arbeiterkinder könnten studieren, Schwule könnten aus dem Schatten treten.


    Viel davon passierte aber eben auch im Einklang mit dem Kapitalismus. Daraus entstand dann vielleicht eine unrealistische Hoffnungen, das es bei anderen Themen z.B dem Umweltschutz auch so gut geht und man dann zwar zuerst gegen Windmühlen ankämpft, aber dann irgendwann auf einer Welle des Fortschritts reitet. Viel von der Frustration kommt dann vielleicht daher, dass es dazu nicht kommt..

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • void
    • 7. März 2026 um 13:09

    wir könnten dich als Herausgeber ja bitten, den Artikel ausnahmsweise in einem nicht öffentlichen. Bereich einzustellen. Dann sind wir nicht nur auf Headlines angewiesen.

  • Pratyeka Buddha

    • void
    • 7. März 2026 um 13:06

    Ein Pratekeya Buddha ist ja etwas sehr seltenes und von daher sollte man dies genau prüfen.


    Ich gebe Thorsten Hallscheidt Recht "KI schmeichelt" In letzter Zeit wird immer besser erforscht, dass AI dadurch, bestimmte Vorstellungen bestärkt, dazu beitragen kann, dass man sich wo hineinsteigert. Der Depressive wird in seiner Depression bestärkt, der Paranoide in seiner Paranoia und der Wahnhafte in seinem Wahn. Jeung er al gehen so weit von einer "psychogenen Maschine" zu sprechen:


    Jeung er al:

    Hintergrund: Es gibt immer mehr Berichte über „KI-Psychosen“, bei denen Interaktionen zwischen Benutzern und LLM Psychosen oder negative psychologische Symptome verschlimmern oder auslösen können. Die unterwürfige und gefällige Art von LLM kann zwar von Vorteil sein, wird jedoch zu einem Faktor, der Schaden anrichtet, indem sie Wahnvorstellungen bei anfälligen Benutzern verstärkt.

    Methoden: Psychosis-Bench ist ein neuartiger Benchmark, der entwickelt wurde, um die Psychogenität von LLMs systematisch zu bewerten. Er umfasst 16 strukturierte Konversationsszenarien mit jeweils 12 Gesprächsrunden, die den Verlauf von Wahnvorstellungen (erotische Wahnvorstellungen, grandiose/messianische Wahnvorstellungen, referentielle Wahnvorstellungen) und potenzielle Schäden simulieren. Wir haben acht prominente LLMs hinsichtlich Wahnbestätigung (DCS), Schadensbegünstigung (HES) und Sicherheitsintervention (SIS) in expliziten und impliziten Gesprächskontexten bewertet.

    Ergebnisse: In 1.536 simulierten Gesprächsrunden zeigten alle LLMs psychogenes Potenzial und eine starke Tendenz, Wahnvorstellungen zu perpetuieren, anstatt sie in Frage zu stellen (mittlerer DCS von 0,91 0,88). Die Modelle ermöglichten häufig schädliche Benutzeranfragen (mittlerer HES von 0,69 0,84) und boten nur in etwa einem Drittel der anwendbaren Gesprächsrunden Sicherheitsinterventionen an (mittlerer SIS von 0,37 0,48). In 51 von 128 (39,8 %) Szenarien wurden keine Sicherheitsinterventionen angeboten. Die Leistung war in impliziten Szenarien deutlich schlechter, die Modelle bestätigten eher Wahnvorstellungen und ermöglichten Schaden, während sie weniger Interventionen anboten (p < 0,001).

    Von daher, sollte man sich nicht auf KI verlassen.


    Die Idee, das von einem Experten prüfen zu lassen, finde ich sehr gut, auch wenn ein Sportmediziner mir da nicht wie der richtige vorkommt.


    Es gibt ja wirklich komische Sachen. Von ein paar Jahren tauchte eine Frau auf, die behauptete, so einen speziellen Geruchssinn, dass sie Parkinson riechen könne. Und Ärzte prüften das und es war tatsächlich so.


    Wie wäre die Versuchsaufstellung um Befreiung zu prüfen?

  • Der Buddha als Mensch?

    • void
    • 7. März 2026 um 12:27
    Igor07:
    Anna Panna-Sati:

    Nibbana wird (zumindest im Theravada-Buddhismus, dem ich mich derzeit größtenteils zugehörig fühle) als beständig angesehen, weil

    etwas erloschen ist.

    -> Ein erloschenes Feuer ist beständig in seiner Erloschenheit.

    Liebe Anna Panna-Sati, diese rein orthodoxe Formulierung bringt mich manchmal auf die Palme, wenn nicht in ein anderes Universum.

    Wittgenstein meinte mal, dass viel "philosophische Probleme entstehen, wenn die Sprache feiert". Wenn Sprache nicht in mehr der Lebenspraxis dient, sondern einen draufmacht, entstehen Chimären.


    Ich denke an dieser Stelle ist der Unterschied zwischen dem Bestehen von Phänomenen in der Zeit und abstrakten Aussagen "Das Feuer ist erloschen" nicht klar.

  • Was macht der Aktivist im Schlaraffenland ?

    • void
    • 7. März 2026 um 11:58

    Bei dem unbewussten Kräften handelt es sich vielleicht nicht um etwas individuelles, sondern die ganze Idee eines Schlaraffenlandes, wo alles spontan entsteht, nur eine Illusion ist, die darauf beruht, dass der größte Teil des Bildes unbewußt gemacht - also ausgeblendet wird.


    So sieht man Zentrum, den Ort wo all die Waren hinfließen, aber diese funktioniert nur, weil es wo anders Jammertäler gibt - periphere Orte von wo alles kommt. Orte der Ausbeutung. Schlachtbetriebe wie Tönnies, wo die Menschen in unwürdigen Bedingungen im Akkord arbeiten, die Massentierhaltung wo die "gebratenen Hühner" aufwachsen, die Plantagen des globalen Südens


    Es ist so, als wäre man mit lauter Geschichten aufgewachsen, wo die ungute Hälfte fehlt.


    Ich muß anden Kinderfilm "Wickie und die starken Männer" denken, wo der kleine Wickie mit seinem Eltern Ylva und Halvar, dem Dorfhäuptling, im kleinen Wikingerdorf Flake lebt. Er ist stolz, dass sein Vater Halvar mit seinen starken Männern zu Abenteuern auszieht und von dort Sachen mitbringt. Halt so eine Kinderserie die für viele von uns eine schöne Kindheit heraufbeschwört.


    Was wäre , wenn auch dies ein verzerrte und unvollständige Geschichte wäre und wenn sich da herausstellen würde, dass dieses Idyll geschönt ist, die Reichtümer einem typischen Wikingerweg gingen. Sie also aus Raubzügen, aus Sklavenhandel, aus der Vernichtung anderer Dörfer verbunden mit Brandschatzung und Vergewaltigung stammen. Wie geht man damit um, in einer Auschnittsvergrößerung von Samsara zu sein, die wie ein Idyll aussieht?


    Ich fand den Beitrag von Mark Beneke ( Erzähl deine Ausreden deinem Spiegelbild) interessant.

  • toxische Spiritualität

    • void
    • 5. März 2026 um 19:07

    Missverständnisse und Halbwahrheiten sind doch nicht "toxisch".


    Es ist doch ein Unterschied, ob mein Kuchen nicht gelingt weil es ein Ungleichgewicht gab (zu wenig oder zu viel Backpulver. Zu lang oder zu kurz im Ofen) oder ob ich eine giftige Zutat ( ein Ei hat Salmonellen) hat.


    Von "toxischer Spiritualität" würde ich bei krassen Sekten reden die Anhänger gehirnwaschen. Aber doch nicht, wenn jemand was falsch verstanden hat.

  • Der Buddha als Mensch?

    • void
    • 5. März 2026 um 17:37
    Anna Panna-Sati:

    Es ging mir jetzt auch nicht so speziell um jenes Adjektiv "angewidert", sondern prinzipiell darum, ob der Buddha solche Emotionen noch "empfand" und mit sich "herumtrug" (festhielt), ebenso wie dein Zitat es auszudrücken scheint:

    Der Buddha hatte eine Doppelrolle. Einerseits war er ein Arhat - ein vollständig Erleuchter, der von daher ganz frei ist. Aber zweitens kamen dann Menschen die ihn baten zu lehren, und dadurch dass er da aus Mitgefühl zusagte, nahm er eine große Verantwortung auf sich. Ein Oberhaupt des Ordens ist derjenige der für die Durchsetzung des Vinaya zuständig ist.


    Und wenn ein Streit ausbricht, der das Bestehen des Sangha und damit den Weg zur Befreiung für viele gefährdet, dann hat die Rolle des Ordensoberhaupt betrübt zu sein. Dies hat nichts mit dem Arhat zu tun.


    Wir denken ja oft, dass Gefühle etwas waren, dass man fühlt. Oft sind sie aber Teil der Rolle. Reicht man eine grottiges Paper ein, reagieren die Reviewer genervt. Bei einem brillianten, sind sie begeistert. Nichts davon muß "gefühlt" sein. Es gehört zur Aufgabe zurückzuweisen oder Antrag nehmen, zu ermutigen oder einen Schuss vor den Bug zu geben.

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • void
    • 4. März 2026 um 21:55
    Anna Panna-Sati:

    ("Dürfen" Buddhisten eigentlich ironisch/sarkastisch sein? ;):erleichtert:)

    Es gibt eine Stelle im Palikanon, wo so ein Comedian vorkommt - ein Schauspieldirektor der die Leute durch verdrehtes Zeug zum Lachen bringt:

    Tālapuṭa Sutta:

    Zu einer Zeit weilte der Erhabene in Rājagaha im Bambusparke am Hügel der Eichhörnchen. Da nun begab sich Tālaputo, der Schauspieldirektor, zum Erhabenen, wechselte höflichen Gruß und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, sprach Tālaputo, der Schauspieldirektor, also zum Erhabenen:


    "Gehört habe ich, o Herr, von den früheren Meistern und Altmeistern der Schauspielkunst, daß sie sagten: 'Der Schauspieler, der auf der Bühne oder bei einer Versammlung durch Verdrehung der Wahrheit die Leute zum Lachen bringt und sie erfreut, der gelangt bei Auflösung des Körpers, nach dem Tode zur Gemeinschaft der Lachenden Götter'. Was sagt der Erhabene dazu?"


    "Laß es gut sein, Direktor, frage mich das nicht".


    Doch ein zweites Mal stellte Tālaputo, der Schauspieldirektor, dem Erhabenen diese Frage und ein zweites Mal wies der Erhabene sie ab. Und ein drittes Mal stellte Tālaputo, der Schauspieldirektor, diese Frage. Da antwortete ihm der Erhabene:


    "Hab ich dir nicht ausdrücklich gesagt: 'Laß es gut sein, Direktor, frage mich das nicht?' Doch ich will es dir erklären: Wenn ein Schauspieler auf der Bühne oder bei einer Versammlung den Wesen, die schon bisher nicht frei von Reiz, Abwehr und Verblendung waren, mit Banden von Reiz, Abwehr und Verblendung gebunden, Dinge mit Reiz, Abwehr und Verblendung vorführt, dann werden sie immer noch mehr zu Reiz, Abwehr und Verblendung geführt. Selber berauscht und leichtsinnig, macht er andere berauscht und leichtsinnig: So gelangt er bei der Auflösung des Leibes, nach dem Tode, in die Gelächter Hölle. Hat aber einer die Ansicht: 'Der Schauspieler, der auf der Bühne oder in einer Versammlung durch Verdrehung der Wahrheit die Leute zum Lachen bringt und sie erfreut, der gelangt bei der Auflösung des Leibes nach dem Tode zur Gemeinschaft der Lachenden Götter', dann ist das seine falsche Ansicht. Mit falscher Ansicht aber, Direktor, stehen ihm zwei Fährten bevor, sag ich: Hölle oder Tierreich".


    Auf diese Worte weinte Tālaputo, der Schauspieldirektor, laut und brach in Tränen aus.

    Alles anzeigen

    Aber wenn man ironisch die Sachen verdreht um andere zum Lachen zu bringen, dann landet man in der Gelächter Hölle - die muss man sich wahrscheinlich wie so eine Comedy-Show aus den 70zigern vorstellen, wo Leute in schlecht sitzenden Jackets für Äonen die immer gleichen Witze vortragen - dazu Gelächter vom Band.


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  • Tod und Vergänglichkeit

    • void
    • 3. März 2026 um 11:42

    Dies ist kein inhaltlicher Beitrag, sondern soll bewusst machen, dass dies eine Diskussion in halb des tibetischen Bereich des Forums ist.

  • Tod und Vergänglichkeit

    • void
    • 2. März 2026 um 21:10
    Moderation

    Nochmal zur Erinnerung: Die Frage wurde hier im Bereich für tibetischen Buddhismus und damit im Kontext des tibertischen Buddhismus gestellt.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • void
    • 28. Februar 2026 um 16:50

    Ich war davon ausgegangen, dass die Grundidee des Theravada die ist, möglichst klar zu definieren, was im Palikanon gesagt wird und so eine Art Orthodoxie zu schaffen. Je länger ich hinschaue, desto mehr merke ich was es da doch für unterschiedliche Stimmen und Strömungen gibt.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • void
    • 28. Februar 2026 um 16:32

    Um welche Aussage geht es denn konkret?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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