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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von flaneur

  • Rechte Rede

    • flaneur
    • 12. Februar 2026 um 08:19
    mukti:

    Allgemein lässt sich wohl sagen, rechte Rede ist ohne Gier, Hass und Verblendung. Davon ist aber kaum jemand vollkommen befreit und oft merkt man es selber gar nicht, wenn diese Geistestrübungen bei der eigenen Rede im Spiel sind. Da bedarf es besonderer Achtsamkeit, sowie der Bereitschaft zur Einsicht, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird. Das sollte wiederum keine schroffe Zurechtweisung sein, eher ein freundlicher Hinweis.

    Ich finde, damit hast Du Deine Frage schon ziemlich gut beantwortet…

  • Unterstützung der Meditations Praxis durch KI

    • flaneur
    • 8. Februar 2026 um 16:15
    Icarus:

    Als kleines Wochenend Projekt habe ich einen Prototyp für einen kleinen Chat Bot gemacht der einem bei Fragen zur Meditations Praxis unterstützen kann.


    Für alle, die KI nicht aus grundlegenden Erwägungen ablehnen (z. B. wegen des Ressourcenverbrauchs), eine tolle Sache. Vermutlich nicht gleich perfekt, aber das war kaum eine KI-Lösung. Warum also KI nicht für gute Zwecke wie die buddhistische Lehre nutzen?

  • DBU und KdöR-Status - wollen wir das?

    • flaneur
    • 8. Februar 2026 um 16:01

    Ich sehe das Ansinnen der DBU eher skeptisch. Manches geht mir für meinen Geschmack heute schon zu sehr in Richtung klassische „Vereinsmeierei“… das wird in einer Körperschaft nicht besser. Mir schwebt mehr eine Begegnungsstätte freier Buddhisten sowie Buddhistischer Organisationen vor als eine weitere deutsche Behörde 😂

  • Mitgefühl als Selbstbetrug

    • flaneur
    • 30. Dezember 2025 um 12:24
    Samadhi1876:

    Mitgefühlhingegen ist das Nachempfinden des Leids anderer, aber mit emotionalem Abstand, der eine objektive Perspektive bewahrt und die Fähigkeit gibt, konstruktiv und unterstützend zu handeln, anstatt nur mitzufühlen

    So definiert (und ich finde die Definition recht gut), kann es eigentlich kein unheilsames Mitgefühl geben.


    Dabei ahne ich, was KarmaHausmeister meint. Diese ungute Form der Anteilnahme würde ich aber nie mit (buddhistisch verstandenem) Mitgefühl gleichsetzen. Für letzteres gibt es - ähnlich wie z. B. für Metta - keine Grenzen.

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • flaneur
    • 22. Dezember 2025 um 19:53
    KarmaHausmeister:

    Kannst du von Hanson etwas besonders empfehlen?

    Das hängt ein wenig von Zielsetzung und Interesse ab. „NeuroDharma“ (ISBN
    978-3-453-70484-8) kann aber eine Empfehlung sein, denke ich.

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • flaneur
    • 22. Dezember 2025 um 16:07

    KarmaHausmeister , danke dass Du nochmal geantwortet hast. Wie schon gesagt, werde ich es in diesem Thread dabei belassen, für mich persönlich aber konstatieren, dass neben „innerpsychischer Kausalität“ auch z. B. neurobiologische Erkenntnisse für den säkularen Buddhismus relevant sind. Vielleicht sind für den einen oder anderen in diesem Zusammenhang z. B. die Schriften von Rick Hanson interessant.

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • flaneur
    • 21. Dezember 2025 um 13:18
    KarmaHausmeister:

    Was meinst Du mit "Wirkmechanismen von Dukkha auf neurophysiologischer Ebene"?

    Ein wenig habe ich die Befürchtung, wir reden aneinander vorbei. Aus meiner Sicht war an dem Artikel nichts falsch. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es

    da noch mehr gibt.


    Wenn z. B. auf einen bestimmten Reiz oft eine bestimmte Reaktion folgt, ist das u. a. durch bestimmte strukturelle Begebenheiten im Gehirn bedingt. Diese sind dann aber nicht allein mit den Mitteln der Psychologie, sondern auch denen der Naturwissenschaften zu studieren. Diese Erkenntnisse sind dann auch für den säkularen Buddhismus interessant.


    Ich würde es aber dann auch auf sich beruhen lassen, wenn wir hier nicht zusammenkommen oder ich mich nicht verständlich genug ausdrücken kann. Sonst endet das hier noch in Polyphrasie 😉

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • flaneur
    • 21. Dezember 2025 um 12:32
    KarmaHausmeister:

    Das Buddhadharma ist die Lehre von der Auflösung von dukkha. Und dukkha hat den Ursprung in der Anhaftung. Die Anhaftung ist ein psychischer Prozess. Merh ist da nicht. Was willst Du da hinzufügen?

    Im säkularen Buddhismus geht es meines Erachtens nicht darum, etwas hinzuzufügen, wohl aber darum das „Weltliche“ vollständig zu sehen.


    Dukkha hat den Ursprung in Anhaftung, wie Du schreibst, aber auch in Ablehnung und Unwissenheit / Verblendung. Unabhängig davon ist es ganz wesentlich psychisch, wie Du treffend schreibst. Mein Einwand gegen eine rein psychologische Betrachtung zentraler buddhistischer Begriffe wäre nun aber, dass wesentliche Bereiche des Weltlichen ausgeblendet werden . Konkret im Kontext von Dukkha könnte das Ursachen von Leid betreffen (warum sollte ich eine heiße Herdplatte anfassen, eine unangenehme Empfindung haben, und dann eine komplexe emotionale Reaktion vermeiden, wenn ich einfach die Finger davon lassen könnte?) aber auch die Wirkmechanismen von Dukkha auf neurophysiologischer Ebene, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wären letztere nicht relevant gäbe es keine Forschung dazu (z. B. zu den Wirkzusammenhängen von Meditation). Ob man diese als „buddhistisch“ oder für den säkularen Buddhismus relevant betrachtet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • flaneur
    • 21. Dezember 2025 um 11:19

    Wenn der säkulare Buddhismus

    KarmaHausmeister:

    zentrale Begriffe der Lehre Buddhas, wie Karma, Wiedergeburt und Nirvana, […] von metaphysischen Vorstellungen befreit

    ist das ja zunächst einmal der Kern des säkularen Ansatzes, allein schon dem Begriff nach.

    Die Fokussierung auf das Psychische scheint mir aber verkürzt. Die Begriffe haben sicher auch eine physiologische (u. a. neurophysiologische) und physikalische Dimension. Dem widerspricht der Artikel natürlich nicht, er deckt diese relevanten Facetten aber auch nicht weiter ab.

  • Frage nach Zen Dojo in Frankfurt am Main

    • flaneur
    • 14. Dezember 2025 um 00:48
    lubob:

    Also benutze Google und gut ist.

    Kann m. E. kaum eine passende Antwort auf

    mooncake:

    Kann mir jemand von Euch bitte ein gutes Zen Dojo in Frankfurt empfehlen?

    (Hevorhebungen von mir)

    … und ich persönlich empfinde eine solche Antwort auch nicht als besonders freundlich.

  • Brennende Augen während der Meditation

    • flaneur
    • 3. Dezember 2025 um 20:57

    Meine Einschätzung ist, dass das letztlich nicht an der Meditation liegt, sondern an etwas, das mit der Meditation korreliert (Teppich, Staub, Kerze,…). Andernfalls müsste es psychosomatisch sein und Du Muster in Gefühlen, Wahrnehmungen oder Geistesformationen erkennen können.


    So oder so wünsche ich Dir schnelle Linderung!

  • Welche buddhistische Idee nervt dich?

    • flaneur
    • 29. November 2025 um 17:16

    Hmm.. zumindest kann ich für mich sagen, dass, wenn es sich wirklich um eine buddhistische Praxis handelt, mutmaßlich weniger die Praxis das Problem ist als „ich“, den sie aufregt oder nervt.


    Aber natürlich gibt es Praktiken, die (manchmal auch nur temporär) schwerer fallen als andere. Dann kann es auch ok sein, sie zurückzustellen und später wieder darauf zurückzukommen.


    Wenn ich z. B. zu müde für eine Samatha-Meditation bin, wähle ich erstmal eine andere Meditationsform. (Jaja, ich weiß schon… rechte Anstrengung :erleichtert:)

  • Die „unscheinbare Tugend“

    • flaneur
    • 25. November 2025 um 21:14
    KarmaHausmeister:

    Die „unscheinbare Tugend“, die dich am meisten verändert.

    Vollkommenes Loslassen.


    Unscheinbar, weil es nur für kurze Dauer gelingt und weil es für andere erstmal unsichtbar ist.


    Tugend, nicht weil es selbst Tugend wäre, sondern weil es alle Tugenden mit sich bringt.


    Am meisten verändernd, weil für einen kurzen Moment alles erreicht ist oder (besser) es nichts mehr gibt, was zu erreichen wäre. Und wer einmal einen Sonnenstrahl hat durch die Wolken blitzen gesehen, vergisst ihn nicht mehr.

  • Kurze Vorstellung

    • flaneur
    • 22. November 2025 um 19:43

    Herzlich willkommen und viele schöne Stunden hier im Forum, liebe Gabriella

  • Kulturelle Aneignung?

    • flaneur
    • 12. November 2025 um 22:22

    Aneignung heißt ja ganz wörtlich sich etwas zu eigen oder zum Eigentum zu machen. Da schwingt mit, man nehme es dem früheren Eigner weg. Zudem ist der Begriff negativ besetzt.

    All dies passt für mich nicht zum Prüfen einer buddhistischen Praxis eines anderen Kulturraums und zu deren Übernahme in die eigene Übung, wenn man sie für heilsam, hilfreich oder gut befindet.

    Ich hoffe, niemand übernimmt eine Praxis ohne eine solche Prüfung („unreflektiert“)… wenn doch läge eher darin das Problem als in der „Aneignung“.

  • Buddhismus und Aktivismus

    • flaneur
    • 28. Oktober 2025 um 21:03

    Tätiges Mitgefühl dürfte durchaus „buddhistisch“ sein. Die Grenze ziehe ich bei politischen Aktivitäten oder Aktivismus. Dabei spricht nichts dagegen, dass Buddhist:innen politisch aktiv sind; vielleicht ist es sogar begrüßenswert. Aber meines Erachtens sollten sie es dann nicht als Buddhist:in sein bzw. ist diese Aktivität an sich dann nicht buddhistisch. (Damit ließe sich m. E. auch eine Verwässerung der Ziele und Aktivitäten von Organisationen wie der DBU vermeiden.)

  • Buddhist

    • flaneur
    • 11. Oktober 2025 um 15:07
    Monikamarie:

    Lieber flaneur, Zitat bitte in Deutsch übersetzen

    flaneur:

    Do not try to use what you learn from Buddhism to be a Buddhist; use it to be a better whatever-you-already-are

    Versuche nicht das, was Du vom Buddhismus lernst, zu verwenden, um ein Buddhist zu sein (bzw. zu werden). Verwende es lieber, um ein besserer Was-Auch-Immer-Du-Bereits-Bist zu werden.

  • Buddhist

    • flaneur
    • 11. Oktober 2025 um 14:35

    Mir gefällt ein Zitat des Dalai Lama, das man so oder ähnlich verschiedentlich liest


    Do not try to use what you learn from Buddhism to be a Buddhist; use it to be a better whatever-you-already-are.


    Ich lese das auch so, dass es auf das Etikett gar nicht ankommt. Das kann man auch Mitmenschen vermitteln, die einen Fragen, ob man Buddhist sei (was immer das sein mag).

  • Frage zu den 4 edlen Wahrheiten

    • flaneur
    • 8. Oktober 2025 um 21:37

    Ich hörte von einem säkularen Buddhisten einmal, es gäbe zwei Ebenen: Den physiologischen Schmerz, der nicht vermeidbar ist, und das Leid, das einem dieser Schmerz bereite. Letzeres sei es, dass durch buddhistische Praxis reduzierbar, vielleicht sogar gänzlich aufzulösen sei. Das fand ich nachvollziehbar.

    Um es vielleicht noch ein wenig zu veranschaulichen: Zu diesem Leid gehören dann Aspekte wie die Scham über eine Krankheit, die Angst vor noch schlimmeren Schmerzen, das Gefühl von Ungerechtigkeit usw. usw.

    Dass auch physiologisches Leid z. B. durch meditative Praxis gelindert werden kann, wurde oben schon erwähnt.

  • Rechtes Bemühen

    • flaneur
    • 26. September 2025 um 10:03
    Hendrik:

    Die klassischen Texte sprechen vom "rechten Bemühen". Wie unterscheidet ihr das von Leistungsdruck?

    Vielleicht ist ein entscheidender Unterschied, dass das Bemühen auf ein Tun, einen Prozess abhebt, während Leistung auf ein Ergebnis zielt. So kann aus dem einen Gier und Druck entstehen, aus dem anderen eher nicht.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 22. September 2025 um 19:25
    Zitat

    Die Betrachtung über den Tod, ihr Mönche, entfaltet und häufig geübt, bringt hohen Lohn und Segen, hat das Todlose zum Ziele und Ausgang

    Hier gibt es meine meines Erachtens einen anderen Kontext.


    [lz]

    Von einem solchen Mönche sagt man, ihr Mönche, daß er vollen Ernstes lebt und eifrig die Betrachtung über den Tod übt, um der Triebe Versiegung zu erreichen.

    Darum, ihr Mönche, habt ihr danach zu streben: ‚Vollen Ernstes wollen wir leben und eifrig die Betrachtung über den Tod üben, um der Triebe Versiegung zu erreichen!‘ [/lz]

    Es geht also um die Ernsthaftigkeit der Übung zur Versiegung der Triebe, die dann auch den „Lohn“ und „Segen“ darstellt. Hier geht es nicht um Wiedergeburt oder ähnliches.

    Das „Todlose“ sollte man auch nicht mit ewigem Leben o. ä. vergleichen. Das würde einen auf eine ziemlich falsche Fährte führen.

  • Meditation: Tun oder loslassen?

    • flaneur
    • 22. September 2025 um 17:56
    Hendrik:

    Wenn ihr auf dem Kissen sitzt: Habt ihr das Gefühl, ihr tut etwas – oder eher, dass ihr loslasst?

    Ich tue etwas, das sich manchmal - je nach Art und Phase der Meditation - wie loslassen anfühlt.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 22. September 2025 um 17:37
    Qualia:

    Die Leichenbetrachtung, also das Zerfallen des kalt gewordenen Lebewesens zu betrachten, ist für mich der beste Beweis, dass Buddha Wiedergeburt als Verblendung verworfen hat.

    Er konnte das aber nicht klar sagen, weil er dann sicher Repressionen ausgesetzt gewesen wäre, nicht wie hier im sicheren Raum eines Forums, sondern in der Realität, und das kann tödlich enden.

    Mir gefällt Dein Beitrag sehr gut, Qualia, nur in einem Punkt möchte ich Zweifel anmelden: Ich denke in Anbetracht seiner Lehre nicht, dass sich Buddha von Repressionen hätte abhalten lassen, wenn es darum geht für wahr Erkanntes zu äußern. Insofern wäre dieser Aspekt kein Argument für mich.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 30. August 2025 um 13:43
    Aravind:

    "Spielt für meine Praxis keine Rolle" fehlt mir.

    Finde ich auch spannend, aber eventuell als „Zusatzfrage“, weil man ja unabhängig davon eine Ansicht zur Wiedergeburt haben kann.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 30. August 2025 um 13:41

    Spannende Umfrage-Idee 🙂

    Ohne werten zu wollen und ohne die Absicht, eine Diskussion über eigentlich „unbuddhistische“ Konzepte loszutreten, würde mich bei der Option „ja“ noch die Unterscheidung zwischen:

    [ ] ja - im Sinne einer sich fortsetzenden Identität

    und

    [ ] Ja - im Sinne eines kontinuierlichen Daseinsstomes

    interessieren, wobei das Wording natürlich gerne für eine bessere Verständlichkeit angepasst werden darf.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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