1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Rolf82

Beiträge von Rolf82

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 18. August 2025 um 22:47

    Muss ich noch dazu sagen, dass der Vajrayana einfach massiv vom Bön geprägt ist?

    Bön – Wikipedia
    de.m.wikipedia.org

    Und der Chan vom Daoismus? ¯⁠\⁠_⁠(⁠⊙⁠_⁠ʖ⁠⊙⁠)⁠_⁠/⁠¯

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 18. August 2025 um 21:04
    Igor07:

    Das ist wirklich eine sehr seltsame Diskussion.


    Das Mitgefühl für alle leidenden Wesen war im Theravāda sehr stark verankert.


    Siehe dazu Bhikkhu Analayo: „Mitgefühl und Leerheit (in der frühbuddhistischen Meditation)“, Edition Steinrich, 2020. Sehr empfehlenswert! :like:

    Das lese ich gerade ... ;) Liegt auf meinem Nachttisch.

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 18. August 2025 um 00:00
    Bosluk:

    Scheinbar gibt es auch im Pali-Kanon einen Zusammenhang zwischen Erwachen und anderen-helfen-wollen.


    Viel skuriler ist doch die Frage, wieso es das nicht im Theravada gibt, wo es doch so offensichtlich in den eigen Texten zu finden ist?

    =)

    Ich bin seit vielen Jahren in der Pflege tätig und war auch ehrenamtlich in der Arbeit mit Menschen tätig. Und ich sage dir, dass "anderen-helfen-wollen" absolut nichts mit Erleuchtung zu tun hat.

    Ich hab das auch einmal stark glaubt.

    Aber in Wahrheit sollte man schauen, dass man möglichst wenig hilft, weil man jedes Mal wenn man jemanden hilft ihm die Chance nimmt seine Autonomie zu bewahren. Außerdem ist es auch erniedrigend.

    Ich bin der Held und helfe dem armen Opfer.

    Meistens ist der Wunsch anderen helfen zu wollen an das Ego gekoppelt.

    Das heißt nicht, dass man nicht helfen soll, wenn man muss, aber man sollte sich lieber drei mal fragen, ob die Person es nicht selber machen kann. Das ist nämlich viel viel besser.

    Abgesehen davon gibt es natürlich im Theravada Mönche die Gefangene besuchen und Kranke usw..

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 17. August 2025 um 20:59

    "der Hinayana ist auf den Texten des Mahayana entstanden"

    Nein, weil der Mahayana-Buddhismus ja viel später erst entstanden ist.

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 17. August 2025 um 16:34
    DetoxPop:

    Laut den Mahayana Sutren hat der Hinayana mit dem Buddhismus nichts zu tun, bzw. ist mangelhaft und führt nicht zur vollständigen Befreiung. Im Lotus-Sutra sagt der Buddha, dass Stimmenhörer (Hinayana-Buddhisten) Nirvana nicht erreichen werden.

    Der Mahayana-Buddhismus ist fußend auf den Texten des Hinayana entstanden in dem er sie weiterentwickelt hat. Wenn du wissen willst, was der Buddha gelehrt hat, lies den Palikanon. Das Lotus-Sutra wurde erst 1-2 Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung verfasst. Also viel später.

  • Ich bin aus der Deutschen Buddhistischen Union ausgetreten

    • Rolf82
    • 17. August 2025 um 14:05

    Ich bin z. B. aus der ÖBR ausgetreten. Ich war dort ehrenamtlich tätig und 10 Jahre Mitglied. Aber es war einfach desillusionierend. Also man braucht wirklich nicht glauben, dass dort die sanften und erleuchteten Gestalten herumrennen. Da sind die Priester in der katholischen Kirche noch wesentlich angenehmer. Ich kann halt nicht an das christliche Weltbild glauben. Sonst würde ich dort hingehen.

    LG

  • Ist der Mahayana-Buddhismus überhaupt buddhistisch?

    • Rolf82
    • 17. August 2025 um 13:52

    Dem Buddha ging es ja eigentlich um Dukkha. Das ist der Kern seiner Lehre:

    • Die Wahrheit vom Leid,

    • die Wahrheit von der Ursache des Leids,

    • die Wahrheit von der Beendigung des Leids,

    • und der Edle Achtfache Pfad als Weg zur Befreiung.

    Alles dreht sich darum – um die Überwindung von Dukkha.

    Im Mahāyāna dagegen scheint Dukkha kaum noch eine Rolle zu spielen. Stattdessen redet man lieber von Leere, Bodhicitta und irgendwelchen späteren Zusätzen.

    Das hat mit dem, was der Buddha wirklich gelehrt hat, nur noch wenig zu tun. Wenn es um die Befreiung von Dukkha geht, dann ist die Lehre des Buddha eindeutig und klar.

    Noch schlimmer finde ich, dass ausgerechnet diese ursprüngliche Lehre als „Hīnayāna“, also „kleines Fahrzeug“, bezeichnet wird. Während das, was erst Jahrhunderte später hinzugefügt wurde, „Mahāyāna“, also „großes Fahrzeug“, heißen soll.

    Das ist doch eine unglaubliche Frechheit gegenüber dem Buddha selbst!

    Das heißt praktisch, das was der Buddha selbst gelehrt hat, ist das kleine Fahrzeug.

    Der historische Buddha lehrte klar und systematisch die Natur des Leidens und den Weg zu seiner Überwindung. Zentral sind dabei:

    • Dukkha – das Leiden als grundlegende Erfahrung aller Lebewesen

    • Samudaya – die Ursachen des Leidens, insbesondere Gier, Hass und Verblendung

    • Nirodha – die Möglichkeit der Befreiung vom Leiden

    • Magga – der Edle Achtfache Pfad als praktischer Weg zur Befreiung

    Diese Lehre ist direkt, praktisch und auf individuelle Befreiung ausgerichtet. Sie konzentriert sich auf das Erkennen von Dukkha, seine Ursachen und die eigene Transformation durch moralische Praxis, Meditation und Weisheit.

    Jahrhunderte nach dem Tod des Buddha entstanden die Mahāyāna-Sutras und damit das, was heute als Mahāyāna-Buddhismus bezeichnet wird. Mahāyāna erweitert die ursprüngliche Lehre durch:

    • Bodhicitta – das Erwachen-Wollen für alle fühlenden Wesen, nicht nur für sich selbst

    • Pāramitās – die sechs oder zehn Vollkommenheiten als ethische und meditative Praxis

    • Śūnyatā – die Lehre von der Leerheit aller Phänomene

    • Bodhisattva-Ideal – den Weg, Erleuchtung zu erlangen, um anderen zu helfen

    Diese Erweiterungen legen den Schwerpunkt stärker auf Mitgefühl, altruistisches Handeln und die universelle Erleuchtung aller Wesen. Sie basieren zwar auf der Motivation des Buddha-Dhamma, gehen aber weit über die ursprüngliche Praxis des Achtfachen Pfades hinaus und somit über das, was der Buddha gelehrt hat.

    _()_

  • Shikantaza und Achtsamkeit

    • Rolf82
    • 7. Juni 2025 um 22:38
    Leonie:

    Deshalb gibt es ja im Zen die strenge Form

    Aber es gibt ja gar nicht "Im Zen", noch ärger wäre die Aussage "Im Buddhismus".

  • Shikantaza und Achtsamkeit

    • Rolf82
    • 7. Juni 2025 um 17:27

    "Das "sonst nichts" ist der Haken und der wichtige Punkt. Versuch das mal für 10 Minuten. Sobald Du "was machst" hörst Du auf damit. Auch das Schön-Sitzen-Wollen, Aufhören-Wollen oder Nicht-Wollen ist "etwas machen". Nur Sitzen, das ist die Übung. Machst Du was anderes noch zusätzlich, lass es los."

    Ich denke, dass die Gedanken abdriften gehört zum "Schön-sitzen" dazu und das man wieder in den Moment findet und etwas die Sitzhaltung nachjustiert gehört auch dazu.

    Man muss wohl auch das Los-lassen los lassen(?).

    Ich kenne es halt nur bei Achtsamkeitsmeditation, dass ich mir dann oft denke: "fuck, wieder abgedriftet!" aber bei Shikantaza schau ich halt, ob ich eh (noch) schön sitze.

    Also es ist okay, abzudriften.

  • Shikantaza und Achtsamkeit

    • Rolf82
    • 7. Juni 2025 um 16:58

    "Statt "Kein Ziel" würde ich vielleicht sagen: Ohne Zweck."

    Mich hat das halt heute nur überrascht, weil ich früher immer dachte, dass Shikantaza auch eine Achtsamkeitsübung ist, wo man mit allen Sinnen achtsam im Jetzt ist. Also wenn die Gedanken abdriften kommen wir mit allen Sinnen zurück ins Jetzt.

    Aber heute hatte ich irgendwie den Eindruck, dass es eigentlich keine Achtsamkeitsübung ist, sondern es geht halt darum, dass man möglichst schön sitzt. Sonst nichts.

  • Shikantaza und Achtsamkeit

    • Rolf82
    • 7. Juni 2025 um 16:36

    Ich habe den Eindruck, bei Restlos-Sitzen geht es einfach um Restlos-Sitzen. Kein Wollen oder Nicht-Wollen. Kein Ziel.

    "Auch im Zen gilt die Grundlage des achtfachen Pfades und da ist samma sati - rechte bzw. vollkommene Achtsamkeit das siebte Glied."

    Im Rinzai-Zen sowieso und auch sowieso nach Thich nhat hanh.

    " daher hilft die Satipatthana-Übung in jedem Fall."

    Das ist dann aber nicht mehr Shikantaza und Shikantaza strahlt ja auch in den Alltag nach. Also wenn man das in der Früh macht. Wenn man dauernd schaut, dass man auf den Atem geht, wenn die Gedanken abdriften, hat das ja nichts mit Shikantaza zu tun.

  • Shikantaza und Achtsamkeit

    • Rolf82
    • 7. Juni 2025 um 14:33

    Hallo zusammen, ich praktiziere seit einiger Zeit im Sōtō-Zen und habe kürzlich etwas entdeckt, das mich ziemlich überrascht – fast schon irritiert hat:

    Mir wurde in Gesprächen und durch eigene Erfahrung klar, dass Shikantaza offenbar keine Achtsamkeitspraxis im klassischen Sinne ist.

    Also: Es geht nicht darum, achtsam auf den Atem, Körper, Gedanken oder Gefühle zu sein, wie man das z. B. in der Vipassana-Tradition oder bei Thich Nhat Hanh findet.

    Vielmehr scheint es so zu sein, dass Shikantaza einfach „nur Sitzen“ ist – ohne Objekt, ohne Beobachtung, ohne Ziel. Kein „achtsam bleiben“, kein „Geistestraining“, sondern einfach vollständig sitzen, ohne etwas zu verbessern oder zu entwickeln.

    Das war für mich ein ziemlicher Aha-Moment, weil ich bisher dachte, im Zen gehe es eben auch um Achtsamkeit. Jetzt frage ich mich:

    Ist Shikantaza tatsächlich eine Praxis jenseits von Achtsamkeit – also kein Ansatz, um achtsamer zu werden?

    Und wenn ja:

    Wie ist das im buddhistischen Kontext zu verstehen – gerade im Vergleich zu anderen Richtungen, wo Achtsamkeit eine zentrale Rolle spielt?

    Ich bin sehr gespannt auf eure Gedanken, Erfahrungen oder Textstellen dazu.

    Hat jemand Ähnliches erlebt?

    Herzlichen Dank 🙏

  • Was ist der Unterschied zwischen Vipassana-Meditation und Shamatha-Meditation

    • Rolf82
    • 27. Oktober 2024 um 13:42

    Also soweit ich das verstanden habe, ist Shamatha ruhiges Verweilen. Und Vipassana ist Einblick. Also zuerst wird der Geist ruhig gemacht und dann kann man auf den Grund blicken.

    Was hat das Ganze jetzt mit Achtsamkeit zu tun?

    Kann mir das jemand erklären?

    Danke ... _()_

  • Welche Füllung für das Zafu?

    • Rolf82
    • 11. Oktober 2024 um 20:28

    Ins Zafu Kapok ... Ins Meditationskissen - worauf du Bock hast. _()_

  • Kennt ihr euch mit buddhistischen Statuen aus?

    • Rolf82
    • 11. Oktober 2024 um 15:46

    Und woran man z. B. an der Statue die Tradition erkennt? Habt ihr vielleicht einen Link dazu? Woran erkennt man z. B. eine Statue aus der theravada Tradition?

    Danke ... _()_

  • Einsamkeit

    • Rolf82
    • 23. Juni 2024 um 16:31

    Wow, spannendes Thema.

    Ich würde auch sagen, man fühlt sich einsam, aber man ist alleine.

    Also einsam kann man nicht sein, man kann sich nur einsam fühlen. Ich muss bei dem Thema immer an den Film Taxi Driver denken: I'm gods lonely man.

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Einsamkeit ist sicher etwas, das von innen kommt. Man braucht nicht versuchen, außerhalb von sich etwas zu finden, das Einsamkeit beenden könnte.

    _()_

  • Kann man eigentlich in Deutschland oder Österreich Buddhistischer Mönch werden?

    • Rolf82
    • 16. Juni 2024 um 14:12
    Helmut:

    Meine erste westliche Dharmaleehrin ist ordiniert und arbeitet nach einem Studium inzwischen als Gastprofessorin an der Uni Hamburg.

    Und wie oder wo ist sie ordiniert worden und was ist die Vorgeschichte dazu?

    _()_

  • Kann man eigentlich in Deutschland oder Österreich Buddhistischer Mönch werden?

    • Rolf82
    • 16. Juni 2024 um 13:36

    Bzw. wie würde man in der Hinsicht am besten Vorgehen, wenn man sich dafür interessiert?

    Also ich hab z. B. ein Praktikum auf einer Palliativstation (in Wien) gemacht und da gab es eine katholische Nonne, die hat dort als DGKP (Krankenschwester) gearbeitet und wird sowohl als DGKP als dann auch nach der Arbeit ihren Verpflichtungen als Nonne nachgekommen sein. Im europäischen Raum ist ja sowas üblich. Das man z. B. als Mönch arbeiten geht. Geht das auch als Buddhist?

    Ich bin dankbar für Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema ...

    LG _()_

  • Ratschläge zur Achtsamkeitsmeditation?

    • Rolf82
    • 9. Juni 2024 um 14:27

    Hallo,

    hier sind sicher schon seeehr viele Fragen zu dem Thema gestellt worden, trotzdem schildere ich kurz meine Situation bzw. stelle meine Frage.

    Wie macht ihr Achtsamkeitsmeditation?

    Ich finde es sehr unangenehm auf dem Atem zu bleiben, weil ich es ehrlich gesagt nicht schaffe, ihn nicht zu kontrollieren. Sobald ich ihn betrachtet beeinflusse ich ihn.

    Ich trainiere am liebsten Achtsamkeit, indem ich meine Achtsamkeit auf den Moment richte.

    Was nehme ich in diesem Moment wahr? Wenn meine Gedanken abdriften, kehre ich zurück ins jetzt. Dazu gehört auch den Geist betrachten und wo er hingeht.

    Ich mache eigentlich das, dass ich trainiere mit allen Sinnen im Jetzt zu sein und wenn ich abdrifte, kehre ich wieder ins Jetzt zurück.

    Das mache ich auch im Alltag. Restlos bügeln, Geschirr abwaschen oder jetzt grade schreiben - wenn die Gedanken abdriften, komme ich zurück ins Jetzt.

    Ich orientiere mit dabei an den Schriften von Thich Nhat Hanh und Nyanaponika Mahathera Geistestraining durch Achtsamkeit, die sich ja am Satipatthana Sutta orientieren.

    Ratschläge dazu?

  • Korrekte Niederwerfung im Theravada

    • Rolf82
    • 2. Juni 2024 um 21:32

    Hallo,

    ich möchte mich erkundigen, ob mir jemand sagen kann, wie man sich als Theravada-Buddhist vor einer Statue korrekt niederwirft bzw. verbeugt. Es wird ja im Zen- und im Vajrayana-Buddhismus etwas anders gemacht. Gibt es dazu vielleicht ein Video oder kann es mir jemand erklären?

  • Warum gibt es so wenig Literatur zum Graeco-Buddhismus?

    • Rolf82
    • 12. Mai 2024 um 11:08

    Danke.

    Ich weiß eben leider darüber gar nicht so viel. Aber ich habe den Eindruck, dass diese Epoche eigentlich überlebenswichtig war für den Buddhismus.

    Gandhara – Wikipedia

    Ich finde es auch schade, dass sich der Buddhismus im afghanischen Raum und auch Iran nicht gehalten hat:

    Der Graeco-Buddhismus ist das Ergebnis eines kulturellen Synkretismus zwischen der klassischen griechischen Kultur und dem Buddhismus, der sich über einen Zeitraum von 800 Jahren in dem Landstrich, der heute Afghanistan und Pakistan umfasst, entwickelte. Graeco-Buddhismus – Wikipedia

  • Warum gibt es so wenig Literatur zum Graeco-Buddhismus?

    • Rolf82
    • 12. Mai 2024 um 09:10

    Ich finde diese Epoche total interessant. Sie ist so weit ich weiß so alt wie die Theravada-Strömung und hat den Buddhismus stark geprägt. Die riesigen Statuen in Afghanistan sind (waren) Graeco-Buddhistisch. Interessant ist auch, dass der Auswuchs am Kopf des Buddhas also diese Erhöhung soweit ich weiß in Wahrheit auf einen griechischen Haarknoten zurückgeht, mit dem er dargestellt wurde.

    Und bis heute haben die Statuen deshalb diese Erhöhung am Kopf. Daran erkennt man Buddhastatuen aus dieser Zeit, weil der Auswuchs klar als Haarknoten zu erkennen ist und die Robe schaut eigentlich auch aus, wie ein griechisches Kleidungsstück.

    Ich würde gerne wissen, wie diese Auslegung des Buddhismus wohl ausgesehen hat - also von den Lehren her. Okay, sie war hellenistisch geprägt, also gab es diese griechischen Gottheiten dazu. Aber was sonst ... Wie wurde es praktiziert?

    Graeco-Buddhismus – Wikipedia

    Statue mit Haarknoten:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Wenn unser Glaube verächtlich gemacht wird...

    • Rolf82
    • 12. Mai 2024 um 08:48
    Hue32:

    Es sind grundlegende Fragen über Männlichkeit und Weiblichkeit, welche maßgeblich durch die alt-68er Generation verkannt wurden, und die Konsequenzen müssen heute oft deren Enkel ertragen, wenn sie auf Männer treffen, welche durchaus ein Verständnis von Maskulinität haben.

    Hierzu gibt es von Alice Schwarzer ein simples, aber aktuelles Buch.

    Amdap:

    Und bei mir zum Beispiel ist es sehr lustig: das Internet glaubt, ich sei ein Mann. Ich kriege immer solche Männer-Reklame zugespielt: Autos und sonstige Technik, Frauen in sexy Unterwäsche und Strapsen, die man bestellen soll, Werkzeug vom Baumarkt undsoweiter.

    Michael Haardt:

    Erstmal gibt es das biologische Geschlecht, ein Spektrum mit zwei deutlichen Schwerpunkten, aber binär ist es nicht. Dann die Geschlechtsidentität, auch ein Spektrum. Und dann die sexuelle Orientierung, wieder ein Spektrum.

    Hallo,

    ich find das Thema LGBTIQ+, Transsexualität und was ist männlich und weiblich aus buddhistischer Sicht total spannend. Wobei das jetzt wohl schon wieder Stoff für einen neuen Thread wäre ... Aber ich tu mir total schwer das Thema als Buddhist zu verstehen.

    Weil für mich sind Männlichkeit und Weiblichkeit eigentlich nur gesellschaftliche Konstrukte und jenseits der Geschlechtsmerkmale existiert für mich eigentlich keine Männlichkeit oder Weiblichkeit.

    Ich fühle mich nicht als Mann, ich bin ein Mann wegen meiner Geschlechtsmerkmale. Hätte ich weibliche Geschlechtsmerkmale, wäre ich halt eine Frau, aber ich würde mich deshalb nicht als Frau fühlen.

    Diese gesellschaftlichen Konstrukte sind ja völlig beliebig und austauschbar. Man könnte ja sagen, dass handwerkliche Berufe "Frauenberufe" sind und schon hätte man eines dieser Konstrukte geändert und ein Mann würde sich vielleicht "als Frau fühlen", weil er gerne handwerklich tätig ist.

    Vielleicht hängt das auch mit der Anatta-Lehre zusammen, dass ich nirgends ein Männlich- oder Weiblich-sein finden kann, jenseits der Geschlechtsmerkmale und dieser beliebigen gesellschaftlichen Konstrukte.

    Aber es gibt ja Mensch die sehr darunter leiden und behaupten in den "falschen Körper" geboren zu sein oder dass der Körper falsch ist. Und ich möchte nicht gemein zu diesen Menschen sein, weil sie eben einen sehr starken Leidensdruck deswegen haben und ihnen sagen, dass ich das nicht verstehe.

    Mir ist das sonst egal, ob sich jemand mit männlichen Geschlechtsmerkmalen als Frau empfindet und das in seinem Pass stehen haben will oder Frauenkleider trägt oder sonst etwas - ist okay für mich. Wie gesagt, es sind für mich nur Geschlechtsmerkmale und gesellschaftliche Konstrukte.

    Nur ich begreife den Leidensdruck nicht, den das Ganze erzeugt und auch nicht, was da in einen "falschen Körper" geboren sein soll.

  • Wissen Tiere um Tod?

    • Rolf82
    • 11. Mai 2024 um 20:45
    fotost:

    Meine Frage - wissen Tiere um Tod, ihre Sterblichkeit? Ich habe nie ein Haustier besessen und keinen Kontakt zu 'Nutz'tieren.

    Hallo,

    ich hab darüber oft nachgedacht, weil in vegetarischen oder (noch stärker) veganen Kreisen - ernähre mich selbst zwischen vegetarisch und vegan - oft mit Bildern gearbeitet wird, die Tiere vermenschlichen. Die Tiere können sprechen und den Schlachter anklagen, während er das Messer wetzt.

    Ein Slogan der bei mir hängen geblieben ist: "Die Kuh hat genauso Angst vor dem Sterben wie du!"

    Wissen Tiere um ihren Tod? Ich denke die Frage kann man in der Hinsicht angehen, indem man sich anschaut, wie viele Tiere es gibt, die bewusst Selbstmord begehen.

    Mir fällt so jetzt kein Tier ein, von dem bekannt ist, dass es bewusst Selbstmord begeht. Und das machen sie wohl nicht, weil sie alle so happy sind - die Natur ist verdammt grausam - sondern weil sich ihnen die Option nicht erschließt.

  • Frage zum Thema Mitgefühl und Gewalt

    • Rolf82
    • 10. Mai 2024 um 19:35
    Numisatojama:

    Zzt gibt es wohl 363 Kriege und Konflikte weltweit und es wird sich wohl auch in Zukunft nichts daran ändern.


    Die Dinge sind wie sie eben sind.

    Für mich ist Engagierter Buddhismus wichtig ...

    Und es hat sich schon viel geändert. Also allein die Haltung weltweit der Todesstrafe gegenüber, auch Kriegen gegenüber.

    Vor hundert Jahren haben die Menschen (im Westen) noch so getickt, dass sie gesagt haben: "Wann gibt es endlich wieder Krieg". Also da konnte man heldenhaft sein und es war ein Abenteuer und man konnte (vielleicht) ferne Länder bereisen.

    Heute wird Krieg eigentlich weltweit doch geächtet (obwohl es noch Kriege gibt). Ähnliches gilt für die Todesstrafe usw.. Generell wird mit Menschen die in Haft gehen besser umgegangen (Rehabilitierung vs. Strafe/Wegsperren) und die Gesellschaft ist auch bereit Schuld für die Entwicklung dieser Menschen zu übernehmen.

    Also es wird schon besser!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download