Mit 2.000 EUR brutto p.m.
Der Verdienst anderer ist zwar uninteressant, aber auch hier herscht wieder Naivität, wahrscheinlich aus dem Bedürfnis heraus, Zenlehrer irgendeinen Nimbus anzudichten. Dazu kommen ja Werbeeinnahmen, Bucheinnahmen, Vorträge, Sesshin, und eine arbeitende Ehefrau, das dürfte also auch für die Kinder reichen. Daran ist freilich gar nichts auszusetzen.
Was ich hier betone ist, dass es völlig überflüssig ist, dann solche Metaphern zu gebrauchen, denn man ist eben voll im Spiel drin. Deshalb ist im Vinaya ein ganz anderer Lebensstil entworfen worden, und wenn man den durchhält, darf man meinetwegen auch davon reden, sich aus dem Spiel rausgenommen zu haben. Das Spiel für den Normalbürger heißt: Arbeiten, Rechnungen bezahlen und die Kinder durchbringen. Da braucht es kein Zen für.