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  1. Buddhaland Forum
  2. KarmaHausmeister

Beiträge von KarmaHausmeister

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 30. Juni 2026 um 16:08
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister,

    ich war früher lange Zeit regelmäßig bei den Vorträge von Lama Ole Nydahl und ich habe etwas ganz anderes wahrgenommen als du. Hätte ich das so erlebt, wie du, würde ich es auch so sehen. Ich habe einen äußerst herzlichen Menschen erlebt, der für alle und jeden ein Herz offen hatte. Für die psychisch erkrankte Freundin, den suchterkrankten Freund, den libanesische schwarzhaarigen Mann meiner Freundin, natürlich für mich in jeder möglichen Verfassung und sogar meinem Hund hat er einen Segen gegeben, als ich ihn darum gebeten hatte.

    Für mich hatte er politische Ansichten, mit denen ich nicht übereinstimme und die habe ich bei ihm gelassen.


    Ich glaube Dir, dass Du ihn anders erlebt hast. Aber der subjektive Eindruck allein kann doch kein Kriterium sein. Vieles, was Nydahl vorgeworfen wird, was ich und andere hier geschrieben haben, sind nunmal Fakten. Das lässt sich belegen.


    Wenn man ausschließlich nach dem eigenen subjektiven Empfinden geht, wird man der Wirklichkeit nie auf die Spur kommen. So rein subjektiv gab es in meiner KIndheit auch Hitzesommer. Man könnte also sagen, es ist alles in Ordnung (tun manche ja auch). Aus objektiven Messungen wissen wir aber, gar nichts ist in Ordnung mit unserem Klima. Will man da die Augen verschließen und nur auf das eigene Gefühl vertrauen? Dann geht man in die Irre.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 30. Juni 2026 um 11:40
    Iris:

    Diese AFD Sache kenne ich jetzt auch nur vom Hörensagen. Also angenommen jemand vertritt diese Ansicht, dass das eine Partei ist, die mehr Lösungen als Probleme bringt, dann ist das eine Meinung. Eine Meinung, die derzeit viele Menschen haben. Es ist nicht meine Meinung, dennoch kann ich akzeptieren, dass viele Leute diese Partei gut finden. Dass ein buddhistischer Lehrer eine politische Meinung hat, mit der ich nicht übereinstimme, so etwas kommt vor. Man könnte sagen ein Dharma Lehrer darf nichts zu Politik sagen, er soll nur über den Dharma sprechen. Man kann auch sagen, dass man als Dharma Lehrer auch die Verantwortung hat, sich zu politischen Themen zu äußern, weil das zur sozialen Verantwortung gehört. Ich denke, für beides gibt es Argumente. Hält man sich aus der Politik raus gibt es weniger Kritik und es ist einfacher. Für mich gibt es da kein richtig oder falsch.


    Das missverstehst Du. Es geht nicht um eine politische Meinung, sondern es geht um Ethik. Nydahl hat Hass verbreitet. Und Nydahl vertrat nicht nur rassistische Positionen, sondern auch ein völkisch-maskulines Menschenbild: weiß, gesund, heterosexuell, viril, durchsetzungsstark und abwertend gegenüber allem, was diesem Ideal nicht entsprach.


    Wer so denkt, hat aus meiner Sicht den Buddhadharma nicht verstanden.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 27. Juni 2026 um 12:07
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister,

    Es bleibt doch dabei, dass nichts strafrechtlich Relevantes vorlag. Wenn Lama Ole Interesse an ihr hatte und sie nein gesagt hat, dann ist doch alles wie im ganz normalen Leben.

    Sharmapa hat einmal bei einer Vortragsreihe zu uns gesagt, wenn ein Lama zu uns kommt und sagt, er wolle Sex mit uns haben, um uns zu erleuchten, dann sollten wir fragen: Warum sagst du nicht einfach, du magst mich. Als ich noch jung und knackig war, ist mir das in Nepal mehrfach passiert. Nur die Lamas waren Mönche. Ich habe einfach Nein gesagt und gut. Darüber schreibe ich doch keinen Blog. Sowas ist für mich kein Grund einen Menschen bloß zu stellen. Das ist doch etwas ganz anderes als Epstein und Co


    Liebe Iris, dieses Argument habe ich schon oft gehört, sogar noch weitergehend: Solange der Täter nicht rechtskräftig verurteilt ist, handelt es sich nicht um Missbrauch. Da hast Du die (Fach-)Diskussionen mindestens der letzen 10 Jahre, um die Frage was ist Missbrauch bzw. wo fängt Missbrauch an, verpasst oder Du ignorierst sie.


    Missbrauch beginnt in spirituellen Gruppen nicht erst dort, wo Strafrecht greift. Strafrecht markiert nur die äußerste Grenze. Missbrauch beginnt, wenn die Macht einflussreicher Personen in einer Gruppe nicht zum Schutz und zur Reifung der Menschen eingesetzt wird, sondern zur Kontrolle, Beschämung, Abhängigkeit oder Bedürfnisbefriedigung der Autoritätsperson.


    Das kann lange vor strafbaren Handlungen geschehen: durch emotionale Vereinnahmung, sexualisierte Grenzverschiebungen, Druck zur Offenlegung intimer Informationen, Isolation von Kritikern, Unterdrückung von Kritik, Loyalitätstests, finanzielle Ausbeutung, spirituelle Drohungen oder die Umdeutung berechtigter Zweifel als mangelnde Praxis. Auch wenn Betroffene formal zugestimmt haben, kann diese Zustimmung unter asymmetrischen Machtverhältnissen fragwürdig sein.


    Entscheidend ist daher nicht nur die Frage: „War es strafbar?“ Sondern: "Wurde Vertrauen ausgenutzt? Wurden Grenzen verschoben? Wurde Kritik entwertet? Wurde Abhängigkeit erzeugt? Wurde spirituelle Sprache benutzt, um Verantwortung zu vermeiden?"


    Ich sehe bei Dir eine typische Täter-Opfer-Umkehr. Nicht der Lama ist schuld, weil er mit einem inakzeptablen Sex-Angebot auf eine Schülerin zugeht, sondern die Schülerin, die sich erdreistet, darüber in einem Blog zu berichten.

    Iris:

    Lama Ole Nydahl Position zum Islam habe ich als durchgängig und offen kommuniziert erlebt. Er hielt den Islam für eine reaktionäre Religion, die für eine Änderung in Richtung Moderne nicht offen ist. Er hat vor dem Islam als System der Unterdrückung gewarnt. Dabei waren seine Äußerungen meist undifferenziert. Nur wenn es um konkrete Beispiele ging, bei denen muslimische Menschen vor der Unterdrückung durch den Islam Schutz suchten oder im Widerstand gegen islamistische Terrorregieme waren, hat er seine Zuwendung ausgesprochen.


    Ja, offen kommuniziert hat er seinen Rassismus allemal. Und es war nachweislich Rassismus. Denn er hielt Menschen aus anderen Teilen der Welt für genetisch minderwertig. Vergleiche dazu Zitat 21 in der "Zitatesammlung – Nydahl und der Islam":

    https://www.frank-hendrik-hortz.de/uploads/1/1/7/8/117808189/zitatesammlung_19-02-01.pdf


    Und das ganze hatte Folgen: Wir berichteten in der Ursache\Wirkung von dem Fall eines jungen Syrers, der aus der Sufi-Tradition kam und nach Möglichkeiten suchte, mit anderen zu meditieren. Er besuchte eine Diamantweg Sangha. Er sagte, dass man ihn da ganz komisch angesehen habe und dann kam eine Frau auf ihn zu, fragte ihn, ob er Muslim sei und als er das bejahte, bat sie ihn, doch bitte zu gehen, denn mit Muslims wolle man nichts zu tun haben.


    Noch ein abschließendes Wort zu den vielen Menschen, die Nydahl zum Buddhismus gebracht habe. Zunächst muss man feststellen, dass viele, viele Menschen durch Nydahl für immer für den Buddhismus verloren sind, weil sie mit ihm und der Sangha schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dann, dass Nydahl durch seine Sex-Eskapaden und seinen Rassismus dem Buddhismus als ganzes großen Schaden zugefügt hat.


    Diejenigen, die heute noch im – durch Nydahl missioniert – Teil des Diamantweg sind, befinden sich in sektiererischen Strukturen. Es gibt an verschiedenen Stellen, von Experten ausgearbeitete Kriterienkataloge zu Beurteilung ob eine Gruppe als Sekte einzustufen ist. Die meisten dieser Kriterien treffen auf den Diamantweg zu.


    Zuletzt seien die genannt, die bei Nydahl ihren Anfang nahmen, sich dann aber abwandten und in anderen Gruppen oder Traditionen weitermachten und die ich als ernsthafte Praktizierende erlebe. Wenn ich diese Ernsthaftigkeit betrachte, bin ich mir fast sicher, dass sie ihren buddhistischen Weg auch ohne Nydahl gefunden hätten. Es ist hier nicht Nydahsl verdienst, dass die Menschen Buddhisten sind, sondern der Verdienst dieser Menschen selbst. Viele sind trotz Nydahl Buddhisten, nicht wegen ihm.


    Nydahls "Leistungen" für den Buddhismus im Westen wird masslos übertrieben – gerade von seinen Anhängern. Und er wird falsch erzählt, um Nydahl zu überhöhen. Ich sehe bei vielen seinen Anhängern eine toxische Hingabe an Nydahl, die die Probleme ausblendet und rechtfertigt.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 26. Juni 2026 um 11:51
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister, wie kann man jemanden mit juristisch Mitteln zum Schweigen bringen, wenn derjenige journalistisch sauber arbeitet?


    Das nennt sich SLAPP: „Strategic Lawsuit Against Public Participation“. Gemeint sind Klagen oder juristische Maßnahmen, die nicht primär auf einen Prozesserfolg abzielen, sondern darauf, Kritiker einzuschüchtern, hohe Anwalts- und Gerichtskosten zu verursachen, Zeit und Ressourcen zu binden, um investigative Berichterstattung oder zivilgesellschaftliches Engagement zu unterdrücken, und so einen sogenannten “chilling effect” (Abschreckungseffekt) zu erzeugen.


    Dass der Diamantweg so vorgeht, haben Klagen unter anderem gegen den Mönch Tenzin Peljor gezeigt und auch eine Klage gegen die Ursache\Wirkung. Und mir ist eine solches Vorgehen gegen ein Frau bekannt, die über Nydahls Annäherungsversuche gebloggt hat.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 26. Juni 2026 um 09:35
    Iris:

    Hallo Hue,

    Also ich habe früher oft von Lama Ole Nydahl gehört, dass er für eine freie Sexualität ist. Sein Statement ging in die Richtung, dass man sich in Beziehung mehr körperlich lieben soll und weniger endlose Diskussionen führen. Er hat das nicht als tantrische Praxis dargestellt, sondern als Lebensbejahung. Ich für meinen Teil bin der Generation der 68 ziger dankbar, dass sie uns von Schuld und Sünde Vorstellungen befreit haben und meine Generation die Freiheit hatte sich auszuprobieren. Ich bin posthum Lama Ole für seine Inspiration dankbar. Das hat nichts mit verrückter Weisheit zu tun, sondern mit der Loslösung der Sexualität von übernommen, einengenden Moralvorstellungen.


    Mir wurde aus seinem Umfeld von Frauen anderes zugetragen. Da dominierte nicht der Aufklärer gegen eine „einengende Sexualmoral“, sondern der Mann mit narzisstischen Zügen, der seine Stellung als bud. Lehrer ausnutzte, um jede Nacht möglichst mit einer anderen Frau Sex haben zu können.


    Er sei Frauen gegenüber grundsätzlich unangemessen flirty gewesen und habe versucht, sie mit allen Mitteln zum Sex mit ihm zu bewegen. Etwa in dem er meinte, dass Sex mit ihm als Erleuchteter auch die Frauen schneller zur Erleuchtung bringe.


    Ich weiß von mindestens einer Frau gesichert, dass sein Team sie mit juristischen Mitteln zum Schweigen brachten, weil sie in einem Blog über genau so einen Vorfall berichtete. Er hat sie bedrängt mit ihm zu schlafen, damit sie schneller erleuchtet würde.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 24. Juni 2026 um 18:08
    Moderation

    Sayitingerman , du bist frisch im Forum und trollst hier mit OT Beiträgen. Darf ich dich bitten, das zu lassen? Sonst sperren wir dich gleich wieder.

  • Selbstbestimmt sterben

    • KarmaHausmeister
    • 17. Juni 2026 um 10:12

    Ich bin nun seit einiger Zeit Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Viele Buddhisten lehnen selbstbestimmten Suizd ab. Er erzeuge schlechtes Karma, heißt es zum Beispiel. Aus meiner Sicht ist er aber ein Menschenrecht. Was denkt Ihr dazu?


    https://www.facebook.com/share/r/1CXMxBvNQa/?

  • Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen u.a. über die DBU

    • KarmaHausmeister
    • 12. Juni 2026 um 22:00
    Projekt buddhistische Ökumene – Die Deutsche Buddhistische Union in der Krise
    Innerhalb der buddhistischen Union (DBU) wird derzeit Zeit hitzig diskutiert. Dabei geht es auch um die Frage, was den Buddhismus wirklich ausmacht.
    www.ezw-berlin.de
  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 4. Juni 2026 um 15:23
    ixi:

    Weil hier zuletzt auf den Amitabha-Buddhismus Bezug genommen wurde:


    Nibbana lässt sich nach H. W. Schumann nicht durch gute Taten bzw. Tatabsichten erarbeiten.


    Nibbana tritt laut Jodo Shinshu vielmehr dann ein, wenn jegliche auf das Nibbana gerichtete Eigenkraft (jiriki) endgültig versiegt - mit anderen Worten: wenn man nicht mehr um Nibbana „kämpft“, weil man nicht mehr danach „giert“.


    Dieses Versiegen scheint mir unausweichlich spätestens dann gegeben, wenn das Bewusstsein endgültig erlischt - entweder beim finalen Tod am Ende einer Wiedergeburtenkette oder - wie im sB präferiert - am Ende eines einzigen Lebens.

    Alles anzeigen


    Ich weiss nicht, ob ich dich vielleicht falsch verstehe, wenn das so ist, sage ich jetzt schon Sorry.


    Nibbana ist aus sB Sicht nicht erst dann erreicht, wenn man stirbt. Hier hatten wir das mal erörtert:

    Thema

    Befreiung aus säkular-buddhistischer Sicht

    Was kann aus säkular-buddhistischer Sicht unter Befreiung/Erwachen, dem Nirvana verstanden werden?



    nibbāna ist ein nicht-bedingter Zustand, in dem Handlungen nicht länger von
    Bedingungsgefügen abhängig sind.



    Am Anfang steht immer das Gefühl/ die Empfindung, vedana . Jede Handlung, sei sie körperlicher oder sprachlicher Natur, geht letztlich aus einer Empfindung hervor. Diese Empfindung ist immer nur entweder angenehm, unangenehm oder neutral. Die eigentliche Bewegung des Werdens beginnt jedoch…
    KarmaHausmeister
    18. Oktober 2025 um 16:23
  • DBU: Macht und Missbrauch

    • KarmaHausmeister
    • 28. Mai 2026 um 17:22
    Ochse:

    Na, dann ist es ja gut, dass es mit dem 'Netzwerk Buddhismus' eine neue Sammlungsbewegung für Buddhisten in Deutschland gibt. Honni soit qui mal y pense...:grinsen:


    Ich glaube gerne, dass die DBU Mitgliederzahlen schönt, aber wie genau die mehr als 5.600 assoziierten Einzelmitglieder des Netzwerks zustande kommen, wenn man sich die Liste der Mitglieder anschaut, frage ich mich auch schon.


    Möchtest Du Zweifel an unseren Motiven sähen oder konkret die im Artikel genannten Fakten in Frage stellen? Wir können alles belegen. Es wäre auch dumm, wenn es nicht so wäre.


    Wenn in einem Zeitungsartikel nicht belegbare Behauptungen über eine Institution verbreitet werden, kann das für das Medium unangenehme Folgen haben: mögliche Unterlassungs- und Löschungsansprüche sowie in schweren Fällen auch Schadensersatz oder strafrechtliche Verfolgung wegen übler Nachrede oder Verleumdung.

  • DBU: Macht und Missbrauch

    • KarmaHausmeister
    • 27. Mai 2026 um 13:01

    Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) versteht sich als der Dachverband der Buddhisten in Deutschland. Ist diese Selbstbezeichnung angemessen und wird der Verband dieser Rolle gerecht? Eine Spuren- und Faktensuche.

    DBU: Macht und Missbrauch
    Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) versteht sich als der Dachverband der Buddhisten in Deutschland. Ist diese Selbstbezeichnung angemessen und wird der…
    www.ursachewirkung.com
  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 24. Mai 2026 um 18:20
    Matthie:

    Retreatleiter/Zen Meister sind nicht geschult psychotische Menschen zu begleiten.


    Das würde ich nicht generalisieren. In meinem Netzwerk nimmt die Sensibilität für das Thema zu. Viele dieser Lehrenden bilden sich hier fort, um adäquat agieren zu können.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 19. Mai 2026 um 16:18
    Zum Tode Ole Nydhals
    Mit Ole Nydahl ist eine der umstrittensten Figuren des westlichen Buddhismus gestorben.
    www.ursachewirkung.com
  • Ole Nydahl liegt im Sterben

    • KarmaHausmeister
    • 19. Mai 2026 um 16:17
    Zum Tode Ole Nydhals
    Mit Ole Nydahl ist eine der umstrittensten Figuren des westlichen Buddhismus gestorben.
    www.ursachewirkung.com
  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 18. Mai 2026 um 09:52
    Matthie:

    Was ich am säkularem Buddhismus noch nicht verstehe ist die Praxis.

    Kann ich säkularer Buddhist in jeder Schule sein oder ist es eine unabhängige Linie.

    In der Zen Tradition kann ich mir das ganz gut vorstellen. Im Theravada soweit ich es verstanden habe auch.

    Die Praxis des tibetischen Buddhismus würde da aber ne Menge Gehirnjogging erfordern.


    Anders gefragt:

    Suche ich mir als säkularer Buddhist eine Tradition ( und eine Sangha ) aus der ich Folge in der Praxis mit meinem Welbild?
    Oder bin ich eher Systemsprenger und entwickle eine eigene Tradition?

    Alles anzeigen


    Meiner Erfahrung nach praktizieren viele sB Vipassana. Aber "säkular" bedeutet im Kern ja lediglich, sich metaphysischer Spekulationen zu enthalten. Man kann also Zenni oder Theravadin oder Thich Nhat Hanh-Anhänger sein und dennoch säkular. Und dann gibt es noch die sB, die nur sB sind ohne eine andere Tradition im Rücken. Tatsächlich ist sB mit dem Glaubensbuddhismus schwer zu vereinbaren, etwa dem Amithaba-Buddhismus oder dem sog. esoterischen Buddhismus, den tibetischen Buddhismus. Allerdings kenne ich durchaus tibetische Buddhisten, die ich als säkular einordnen würde.

  • Ole Nydahl liegt im Sterben

    • KarmaHausmeister
    • 15. Mai 2026 um 10:32

    Mich hat eine Nachricht erreicht, dass Nydahl im Sterben liege. Wer sich verabschieden wolle, könne dies im Diamantweg Europazentrum in Immenstadt tun.


    Lama Ole Nydahl: Die umstrittene Figur im Diamantenen Weg des Buddhismus enthüllt! - Gyenno

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 14. Mai 2026 um 10:37
    ixi:

    Gerade diese auffällige Zurückhaltung gegenüber metaphysischen Fragestellungen lässt säkularen Buddhisten allerdings auch jede Menge Raum zur Entwicklung entsprechender persönlicher Ansichten.

    Die menschliche Natur neigt dazu, für alles eine Erklärung haben zu wollen. Man nennt das, glaube ich, Unsicherheitsintoleranz. Andererseits ist das Übungsfeld: Sich bewusst jeder Spekulation enthalten und sich auf das beschränken, was man wissen kann oder zumindest, was aus wissenschaftlicher Sicht eher wahrscheinlich ist.


    Beim Thema Tod ist dies, dass unser Bewusstsein erlischt. Ohne neuronales Korrelat, so der derzeitige Konsens, ist kein Bewustsein möglich.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 13. Mai 2026 um 00:05
    Iris:

    Mir ist schon wichtig zu sagen, dass das nichts mit Lama Ole zu tun hat. Er war zu dem Zeitpunkt schon krank und andere haben das alles entschieden. Ich kenne Lama Ole seit über 30 Jahren und er selbst war immer für mich und meine Freunde da. Auch wenn diese schon mal etwas speziell waren. Da kam in all den Jahren nur Offenheit von ihm.


    Nydhal war ein Rassist. Diese Kultur der Exklusion geht auf ihn zurück.

  • Falsche Mönche, echte Gewinne

    • KarmaHausmeister
    • 11. Mai 2026 um 09:30

    Auf Facebook und Instagram tauchen derzeit immer häufiger vermeintlich buddhistische Mönche auf, die weise Ratschläge geben, E-Books verkaufen oder spirituelle Mitgliedschaften bewerben. Namen wie „Yang Mun“ oder „Shen Yu“ wirken vertraut, asiatisch, klösterlich. Doch dahinter stehen keine ordinierten Praktizierenden, keine realen Lehrer, keine Sangha – sondern KI-generierte Figuren.


    Diese KI-generierten „Mönche“ bedienen ein altes Klischee: den mystischen asiatischen Weisen, der uns im richtigen Moment die Richtung weist. Was harmlos oder sogar hilfreich wirken kann, ist in Wahrheit Teil eines Geschäftsmodells. Mit künstlichen Gesichtern, nachgeahmten Stimmen und recycelten Inhalten echter Mönche werden Klicks, Werbeeinnahmen, Bücher und fragwürdige Wellness-Angebote verkauft. Hier wird das Bedürfnis von Menschen nach Orientierung ausgenutzt, um Geld zu verdienen.


    Dazu passt, dass oft nicht offengelegt wird, dass der vermeintliche Weise vollständig künstlich, KI-generiert ist. Wer diese Inhalte teilt, folgt oder bewirbt, unterstützt daher Unternehmen, die Vertrauen in buddhistische Praxis untergraben. Aufmerksamkeit, die echten Lehrerinnen und lebendigen Gemeinschaften zugutekommen könnte, fließt stattdessen in anonyme Geschäftsmodelle.


    Einige dieser Accounts geben auch Gesundheitsratschläge oder sprechen über traditionelle ostasiatische Medizin – oft verkürzt, ungenau oder schlicht falsch. Auch hier wird Autorität simuliert, ohne Verantwortung zu übernehmen.


  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 11. Mai 2026 um 09:03
    void:

    Es kommt ja vor, dass Veranstalter von bestimmten Kursen betonen, dass die jeweiligen Meditationslehrer nur darin befähigt sind Durchschnittsmenschen in der Meditation zu begleiten, dass ihnen aber die fachliche Qualifikation fehlt, auf die Arten mit denen Leuten mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie und Paranoia auf Meditation reagieren könnten und dass diese deswegen nicht teilnehmen sollen.Dies gibt es bei einigen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Traditionen.


    Ich glaube auch im Diamantweg wird das so formuliert, dass man wenn man als psychisch nicht belastbar eingestuft wird, nicht an den Sommerretreats teilnehmen darf.


    In den Diamantwegzentren wird ohnehin nicht ernsthaft meditiert (ja, ich habe mir das vor langer Zeit mal von Innen angesehen).


    Hier scheint mir ein bestimmtes Menschenbild der Grund für den Rauswurf zu sein. Gewünscht ist: westlich/weiss, hetero, viril, psychisch und physisch gesund. Man will ja - um Nydhals Weltbild zu beschreiben - die Umvolkung durch gesunden weissen Nachwuchs verhindern.


    Ich kenne Berichte von Personen mit Migrationshintergrund, die man beim Diamantweg entsprechend herauskomplimentiert hat.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 10. Mai 2026 um 22:36

    Verstehe ich das richtig: Ihr wart als Gruppe, zu dritt, im Europazentrum des Diamantwegs. Es wurde bekannt, dass einer von Euch eine psychische Erkrankung hat, worauf ihr alle drei aus dem Zentrum verwiesen wurdet und Hausverbot für alle Diamantwegzentren erhalten habt?

  • Nächstenliebe im Buddhismus

    • KarmaHausmeister
    • 10. Mai 2026 um 18:12

    Bibel: "(...) Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Mt 19,19


    Pali-Kanon: "Verletze darum keinen, du liebst auch dein Selbst." Samyutta Nikāya, Mallikā Sutta, S.3.8

  • "Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

    • KarmaHausmeister
    • 2. Mai 2026 um 21:41
    Christopher:
    KarmaHausmeister:

    Nydahl ist dement, kann sich heute nicht mehr klar äußern.

    Wenn er sich endlich differenziert äußern würde, wäre schon viel erreicht :)


    Dazu war er nie in der Lage und wohl auch nicht willens. Nü is zu spät.

  • "Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

    • KarmaHausmeister
    • 30. April 2026 um 18:28

    Das ist überholt. Nydahl ist dement, kann sich heute nicht mehr klar äußern. Nichtsdestotrotz zeigt sich der rassistische Geist Nydahls in den verbliebenen Sanghen des Diamantwegs.

  • Angststörungen durch Religionsverlust?

    • KarmaHausmeister
    • 19. April 2026 um 14:01

    Eine Studie der Ruhr-Uni Bochum bringt den zunehmenden Religionsverlust in Zusammenhang mit erhöhten Raten von Angststörungen bei jungen Menschen. Brauchen wir also wieder stärkere religiöse Strukturen und in der Gesellschaft fest verankerte religiöse Werte?

    Brauchen junge Menschen Religion für ihre psychische Gesundheit?
    Eine aktuelle Studie der Universität Bochum bringt den zunehmenden Religionsverlust in Zusammenhang mit erhöhten Raten von Angststörungen bei jungen Menschen.…
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Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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