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  1. Buddhaland Forum
  2. KarmaHausmeister

Beiträge von KarmaHausmeister

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 24. Mai 2026 um 18:20
    Matthie:

    Retreatleiter/Zen Meister sind nicht geschult psychotische Menschen zu begleiten.


    Das würde ich nicht generalisieren. In meinem Netzwerk nimmt die Sensibilität für das Thema zu. Viele dieser Lehrenden bilden sich hier fort, um adäquat agieren zu können.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 19. Mai 2026 um 16:18
    Zum Tode Ole Nydhals
    Mit Ole Nydahl ist eine der umstrittensten Figuren des westlichen Buddhismus gestorben.
    www.ursachewirkung.com
  • Ole Nydahl liegt im Sterben

    • KarmaHausmeister
    • 19. Mai 2026 um 16:17
    Zum Tode Ole Nydhals
    Mit Ole Nydahl ist eine der umstrittensten Figuren des westlichen Buddhismus gestorben.
    www.ursachewirkung.com
  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 18. Mai 2026 um 09:52
    Matthie:

    Was ich am säkularem Buddhismus noch nicht verstehe ist die Praxis.

    Kann ich säkularer Buddhist in jeder Schule sein oder ist es eine unabhängige Linie.

    In der Zen Tradition kann ich mir das ganz gut vorstellen. Im Theravada soweit ich es verstanden habe auch.

    Die Praxis des tibetischen Buddhismus würde da aber ne Menge Gehirnjogging erfordern.


    Anders gefragt:

    Suche ich mir als säkularer Buddhist eine Tradition ( und eine Sangha ) aus der ich Folge in der Praxis mit meinem Welbild?
    Oder bin ich eher Systemsprenger und entwickle eine eigene Tradition?

    Alles anzeigen


    Meiner Erfahrung nach praktizieren viele sB Vipassana. Aber "säkular" bedeutet im Kern ja lediglich, sich metaphysischer Spekulationen zu enthalten. Man kann also Zenni oder Theravadin oder Thich Nhat Hanh-Anhänger sein und dennoch säkular. Und dann gibt es noch die sB, die nur sB sind ohne eine andere Tradition im Rücken. Tatsächlich ist sB mit dem Glaubensbuddhismus schwer zu vereinbaren, etwa dem Amithaba-Buddhismus oder dem sog. esoterischen Buddhismus, den tibetischen Buddhismus. Allerdings kenne ich durchaus tibetische Buddhisten, die ich als säkular einordnen würde.

  • Ole Nydahl liegt im Sterben

    • KarmaHausmeister
    • 15. Mai 2026 um 10:32

    Mich hat eine Nachricht erreicht, dass Nydahl im Sterben liege. Wer sich verabschieden wolle, könne dies im Diamantweg Europazentrum in Immenstadt tun.


    Lama Ole Nydahl: Die umstrittene Figur im Diamantenen Weg des Buddhismus enthüllt! - Gyenno

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 14. Mai 2026 um 10:37
    ixi:

    Gerade diese auffällige Zurückhaltung gegenüber metaphysischen Fragestellungen lässt säkularen Buddhisten allerdings auch jede Menge Raum zur Entwicklung entsprechender persönlicher Ansichten.

    Die menschliche Natur neigt dazu, für alles eine Erklärung haben zu wollen. Man nennt das, glaube ich, Unsicherheitsintoleranz. Andererseits ist das Übungsfeld: Sich bewusst jeder Spekulation enthalten und sich auf das beschränken, was man wissen kann oder zumindest, was aus wissenschaftlicher Sicht eher wahrscheinlich ist.


    Beim Thema Tod ist dies, dass unser Bewusstsein erlischt. Ohne neuronales Korrelat, so der derzeitige Konsens, ist kein Bewustsein möglich.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 13. Mai 2026 um 00:05
    Iris:

    Mir ist schon wichtig zu sagen, dass das nichts mit Lama Ole zu tun hat. Er war zu dem Zeitpunkt schon krank und andere haben das alles entschieden. Ich kenne Lama Ole seit über 30 Jahren und er selbst war immer für mich und meine Freunde da. Auch wenn diese schon mal etwas speziell waren. Da kam in all den Jahren nur Offenheit von ihm.


    Nydhal war ein Rassist. Diese Kultur der Exklusion geht auf ihn zurück.

  • Falsche Mönche, echte Gewinne

    • KarmaHausmeister
    • 11. Mai 2026 um 09:30

    Auf Facebook und Instagram tauchen derzeit immer häufiger vermeintlich buddhistische Mönche auf, die weise Ratschläge geben, E-Books verkaufen oder spirituelle Mitgliedschaften bewerben. Namen wie „Yang Mun“ oder „Shen Yu“ wirken vertraut, asiatisch, klösterlich. Doch dahinter stehen keine ordinierten Praktizierenden, keine realen Lehrer, keine Sangha – sondern KI-generierte Figuren.


    Diese KI-generierten „Mönche“ bedienen ein altes Klischee: den mystischen asiatischen Weisen, der uns im richtigen Moment die Richtung weist. Was harmlos oder sogar hilfreich wirken kann, ist in Wahrheit Teil eines Geschäftsmodells. Mit künstlichen Gesichtern, nachgeahmten Stimmen und recycelten Inhalten echter Mönche werden Klicks, Werbeeinnahmen, Bücher und fragwürdige Wellness-Angebote verkauft. Hier wird das Bedürfnis von Menschen nach Orientierung ausgenutzt, um Geld zu verdienen.


    Dazu passt, dass oft nicht offengelegt wird, dass der vermeintliche Weise vollständig künstlich, KI-generiert ist. Wer diese Inhalte teilt, folgt oder bewirbt, unterstützt daher Unternehmen, die Vertrauen in buddhistische Praxis untergraben. Aufmerksamkeit, die echten Lehrerinnen und lebendigen Gemeinschaften zugutekommen könnte, fließt stattdessen in anonyme Geschäftsmodelle.


    Einige dieser Accounts geben auch Gesundheitsratschläge oder sprechen über traditionelle ostasiatische Medizin – oft verkürzt, ungenau oder schlicht falsch. Auch hier wird Autorität simuliert, ohne Verantwortung zu übernehmen.


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 11. Mai 2026 um 09:03
    void:

    Es kommt ja vor, dass Veranstalter von bestimmten Kursen betonen, dass die jeweiligen Meditationslehrer nur darin befähigt sind Durchschnittsmenschen in der Meditation zu begleiten, dass ihnen aber die fachliche Qualifikation fehlt, auf die Arten mit denen Leuten mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie und Paranoia auf Meditation reagieren könnten und dass diese deswegen nicht teilnehmen sollen.Dies gibt es bei einigen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Traditionen.


    Ich glaube auch im Diamantweg wird das so formuliert, dass man wenn man als psychisch nicht belastbar eingestuft wird, nicht an den Sommerretreats teilnehmen darf.


    In den Diamantwegzentren wird ohnehin nicht ernsthaft meditiert (ja, ich habe mir das vor langer Zeit mal von Innen angesehen).


    Hier scheint mir ein bestimmtes Menschenbild der Grund für den Rauswurf zu sein. Gewünscht ist: westlich/weiss, hetero, viril, psychisch und physisch gesund. Man will ja - um Nydhals Weltbild zu beschreiben - die Umvolkung durch gesunden weissen Nachwuchs verhindern.


    Ich kenne Berichte von Personen mit Migrationshintergrund, die man beim Diamantweg entsprechend herauskomplimentiert hat.

  • Diamantweg

    • KarmaHausmeister
    • 10. Mai 2026 um 22:36

    Verstehe ich das richtig: Ihr wart als Gruppe, zu dritt, im Europazentrum des Diamantwegs. Es wurde bekannt, dass einer von Euch eine psychische Erkrankung hat, worauf ihr alle drei aus dem Zentrum verwiesen wurdet und Hausverbot für alle Diamantwegzentren erhalten habt?

  • Nächstenliebe im Buddhismus

    • KarmaHausmeister
    • 10. Mai 2026 um 18:12

    Bibel: "(...) Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Mt 19,19


    Pali-Kanon: "Verletze darum keinen, du liebst auch dein Selbst." Samyutta Nikāya, Mallikā Sutta, S.3.8

  • "Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

    • KarmaHausmeister
    • 2. Mai 2026 um 21:41
    Christopher:
    KarmaHausmeister:

    Nydahl ist dement, kann sich heute nicht mehr klar äußern.

    Wenn er sich endlich differenziert äußern würde, wäre schon viel erreicht :)


    Dazu war er nie in der Lage und wohl auch nicht willens. Nü is zu spät.

  • "Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

    • KarmaHausmeister
    • 30. April 2026 um 18:28

    Das ist überholt. Nydahl ist dement, kann sich heute nicht mehr klar äußern. Nichtsdestotrotz zeigt sich der rassistische Geist Nydahls in den verbliebenen Sanghen des Diamantwegs.

  • Angststörungen durch Religionsverlust?

    • KarmaHausmeister
    • 19. April 2026 um 14:01

    Eine Studie der Ruhr-Uni Bochum bringt den zunehmenden Religionsverlust in Zusammenhang mit erhöhten Raten von Angststörungen bei jungen Menschen. Brauchen wir also wieder stärkere religiöse Strukturen und in der Gesellschaft fest verankerte religiöse Werte?

    Brauchen junge Menschen Religion für ihre psychische Gesundheit?
    Eine aktuelle Studie der Universität Bochum bringt den zunehmenden Religionsverlust in Zusammenhang mit erhöhten Raten von Angststörungen bei jungen Menschen.…
    hpd.de
  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • KarmaHausmeister
    • 19. April 2026 um 11:35

    Ich habe dazu mal eine KI befragt:


    Es gibt Hinweise darauf, dass Konvertiten in manchen religiösen Gemeinschaften im Schnitt **orthodoxer, strenger oder stärker normorientiert** praktizieren als Geburtsangehörige; das wird aber eher als Muster in bestimmten Milieus beschrieben als als allgemeines Naturgesetz.[1][2]


    ## Was mit „orthodoxer“ gemeint ist

    In der Forschung meint „orthodoxer“ meist nicht „rechter Glaube“ im politischen Sinn, sondern eine **strengere Orientierung an Lehre, Ritualen und Normen**. Ein Überblick zu Konversion betont, dass sich Zugehörigkeit bei Geburtsreligionen oft über Familie und frühe Sozialisation bildet, während Konversion eine bewusst gewählte religiöse Identität ist. Diese bewusste Wahl kann dazu führen, dass Konvertiten ihre neue Religion intensiver und regelgebundener leben.[3][1]


    ## Typische Befunde

    Ein verbreitetes Ergebnis ist, dass Konvertiten religiöse Praxis oft **bewusster und engagierter** ausüben, weil sie ihre Zugehörigkeit aktiv legitimieren wollen. Das kann sich in mehr Gottesdienstbesuch, stärkerer Einhaltung von Speise- oder Kleidungsregeln und größerer Identifikation mit Lehrpositionen zeigen. In orthodoxen und anderen konfessionellen Kontexten werden Konvertiten zudem häufig als Personen beschrieben, die sich besonders sorgfältig in Tradition, Sakramente und Normen einarbeiten.[2][4][5][1]


    ## Grenzen des Befunds

    Das heißt aber nicht, dass Konvertiten grundsätzlich orthodoxer sind. Manche Studien und kirchliche Beobachtungen weisen eher darauf hin, dass Konvertiten **stärker variieren** als Geburtsangehörige: Einige sind sehr strikt, andere bleiben locker oder selektiv. Außerdem hängt viel von der jeweiligen Religion, der lokalen Gemeinde und dem sozialen Umfeld ab.[1][2][3]


    ## Ein nüchternes Fazit

    Die beste Kurzformel ist: **Ja, oft sind Konvertiten im Durchschnitt religiös bewusster und gelegentlich orthodoxer als Geburtsangehörige, aber das ist kein allgemeiner und kein überall gleicher Befund**.[2][3][1]


    Quellen
    [1] [PDF] Das Missverständnis mit den Konvertiten https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstrea…e=1&isAllowed=y
    [2] Grund zum Staunen | Wie verschiedene Religionsgemeinschaften die Aufnahme neuer Mitglieder gestalten https://zeitzeichen.net/archiv/2013_Se…-der-konversion
    [3] Konversion / Religionswechsel - Lexikon für Religion und ... https://www.ezw-berlin.de/publikationen/…sel/konversion/
    [4] [PDF] Konversion – Glaubensannahme – (Kirchen)Zugehörigkeit https://www.akademie-rs.de/fileadmin/user…horn_glaube.pdf
    [5] [PDF] Über die Eingliederung in die Orthodoxie (Praxis der Moskauer ... https://www.orththeol.uni-muenchen.de/personen/akad_…ten-rok2010.pdf
    [6] Betrachten sich Konvertiten als koptisch-orthodoxe Christen ... - Reddit https://www.reddit.com/r/coptic/comme…optic_orthodox/
    [7] Neuere sozialethische Entwicklungen in der Orthodoxie https://konfessionskundliches-institut.de/essay/neuere-s…der-orthodoxie/
    [8] Wenn Konvertiten online zur Ostorthodoxie finden, versucht die ... https://www.reddit.com/r/OrthodoxChri…oxy_online_the/
    [9] Former Protestants: Why did you convert to Eastern Orthodoxy? https://www.reddit.com/r/OrthodoxChri…ert_to_eastern/
    [10] OK Kirchen mit nicht-ethnischen/abstammungsmäßigen Konversionen https://www.reddit.com/r/OrientalOrth…al_conversions/

  • Was entsteht, vergeht.

    • KarmaHausmeister
    • 8. April 2026 um 10:55
    JoJu91:
    ixi:

    Denke ich da richtig?

    Das Denken ist sehr beschränkt, manchmal sogar äusserst gefährlich.

    Viele Menschen verzweifeln an ihrem Denken, werden depressiv oder - zumindest in Gedanken - gewalttätig.

    Es gibt eine Bewusstseins-Ebene, die über das Denken hinaus geht.

    Diese Ebene ist viel wacher und intelligenter als das Alltagsbewusstsein.

    Zugang zu dieser Ebene zu erlangen, ist der Anfang des Erwachens.


    :mediw::medim:

    Alles anzeigen


    Magst Du das ausführen, warum der "Zugang zu dieser Ebene", einer "Bewusstseins-Ebene, die über das Denken hinaus geht" der Anfang des Erwachens sei und was diese Ebene genau ist – aus säkular-buddhistischer Sicht?

  • Was entsteht, vergeht.

    • KarmaHausmeister
    • 7. April 2026 um 22:03
    Anna Panna-Sati:
    KarmaHausmeister:

    Das Erwachen des Individuum bezieht sich auf die Zeit vor dem Vergehen, ja.

    Es geht um die Reduzierung/Aufhebung von dukkha in erwachten Momenten.

    Schließt der säkulare Buddhismus ein "Erwachen", resp. eine tiefgreifende transformierte Geisteshaltung, als "Dauerzustand" grundsätzlich aus?


    Konsequenterweise müsste dann dementsprechend auch das Erwachen/Nirvana als vergänglich betrachtet werden, u.a., weil lebensverändernde Erkenntnisse gleichfalls bedingt (z.B. durch säk. buddhist. Praxis) entstanden sind....?


    Geistige Zustände und Einsichten entstehen und vergehen demnach irgendwann, unter bestimmten Umständen, - so wie alles andere, was bedingt entstanden ist, auch.... :shrug:

    (Und dabei denke ich nicht nur an demenzielle Erkrankungen, die anscheinend auch vor klügsten Köpfen, sowie weit fortgeschrittenen Praktizierenden, nicht Halt machen...)


    Liebe Grüße, Anna _()_:heart::)

    Alles anzeigen


    Es stellt sich die Frage, ob man „Erwachen“ als Besitz denkt oder als Bewegung.


    Die Vorstellung eines dauerhaften Erwachens als stabiler Zustand ist aus säkular-buddhistischer Sicht fragwürdig. Säkular gelesen ist Erwachen kein Endzustand, der erreicht und gehalten wird, sondern eine Qualität im Vollzug.


    Erwachen ist eine bestimmte Weise, wie Erfahrung sich organisiert, wenn weniger Gier, weniger Abwehr, weniger Verblendung wirksam sind. Diese Qualität kann sich stabilisieren, vertiefen, verfeinern. Aber sie bleibt eingebettet in Bedingtheit. Und damit: prinzipiell veränderlich.


    Auch Einsichten sind bedingt entstanden und sind damit vergänglich. Nichts kann fixiert werden. Und gerade darin liegt die Freiheit. Keine Freiheit von Bedingungen, sondern eine Freiheit im Umgang mit ihnen.


    Vielleicht lässt sich das so zuspitzen: Erwachen ist nicht das Ende der Vergänglichkeit, sondern das Ende der Illusion, sich ihr entziehen zu können. Und Nirvana – säkular verstanden – wäre dann kein Zustand, der anhält, sondern ein fortlaufendes Entkoppeln von den Mustern, die Leiden erzeugen.


    Erwachern ist nicht etwas, das man hat. Sondern etwas, das immer wieder geschieht.

  • Was entsteht, vergeht.

    • KarmaHausmeister
    • 7. April 2026 um 13:59
    ixi:

    Was entsteht, vergeht.


    Alles Entstehende/Vergehende wird irgendwann gleich – nämlich vergangen, gelöscht, inexistent.


    Erwachen zielt auf die Zeit davor: Es ist ein Mittel zur Angstlösung bzw. Leidlinderung; es verhindert nicht Vergehen, Sterben, Tod, Inexistenz.

    ---------------------------------------------------------------
    Denke ich da richtig?


    Fast richtig:


    Alles ist im Fluss, anicca. Alles was da ist, hat Vorbedingungen und ist selbst Vorbedingung für das Kommende paticca samuppada. Was endet? Das individuelle menschliche Bewusstsein nach dem Vergehen des neuronalen Korrelats, also des Körpers.


    Das Erwachen des Individuum bezieht sich auf die Zeit vor dem Vergehen, ja. Es geht um die Reduzierung/Aufhebung von dukkha in erwachten Momenten. Es verhindert nicht das individuelle Vergehen.

  • Was entsteht, vergeht.

    • KarmaHausmeister
    • 7. April 2026 um 13:53
    Matthie:

    Du benutzt den Begriff Erwachen vermutlich als Ersatz für Erleuchtung. Reine Spekulation ;) aber ja ein Begriff den die meisten als zutreffender bezeichnen.

    Die Vergänglichkeit ist ein eigenes Thema und Du hast definitiv recht, das erwachen weder Vergehen und Tod verhindern kann.

    Ich denke darum geht es ja auch nicht sondern eher um ein bewusst machen der Vergänglichkeit.


    Ich stolpere über den Satz :

    Erwachen zielt auf die Zeit davor.


    Erinnert mich an den Koan:

    Wie sah dein Gesicht aus, bevor deine Eltern geboren waren ?


    Meinst Du vielleicht etwas in dieser Richtung ?
    Ich tappe im Dunkeln 😂.


    Für mich persönlich bedeutet erwachen hauptsächlich im hier und jetzt zu sein ohne Ablenkung .
    Möglichst auch noch, ohne zu bewerten, wahrnehmen was gerade da ist.

    Vielleicht schaffe ich das ja im nächsten Leben . 😂

    Alles anzeigen


    Ich bitte den Ort des Eingangspostings zu beachten: Wir sind hier in der Gruppe "Säkularer/naturalistischer Buddhismus". D.h. es werden die Dinge hier aus einer säkular-buddhistischen Perspektive betrachtet.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • KarmaHausmeister
    • 2. April 2026 um 13:56
    pano:

    Ökosattva ist ja einputziger Begriff.


    Der Begriff „Ökosattva“ wurde von der US-amerikanischen Zen-Lehrerin und Umweltaktivistin Joanna Macy geprägt.

  • Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

    • KarmaHausmeister
    • 1. April 2026 um 10:47
    Anandabodhi:

    Ich empfinde die auf Wikipedia geäußerte Kritik ehrlich gesagt als weniger problematisch als das verpflichtende Glaubensbekenntnis für eine Mitgliedschaft. Mir ist keine überlieferte Schrift bekannt, in der der Buddha ein solches Bekenntnis eingefordert hätte. Vielmehr hat er dazu angeregt, Dinge kritisch zu hinterfragen und eigenständig zu verstehen – nicht jedoch, sie zu bekennen.

    Allein aus diesem Grund kommt die DBU für mich nicht mehr als Institution infrage, der ich angehören möchte. Auch der Anspruch, den Buddhismus in Deutschland zu repräsentieren, erscheint mir nicht gerechtfertigt, da die Mehrheit der Buddhisten hierzulande nicht in diesem Verband organisiert ist.

    Zudem halte ich die Form einer Körperschaft für wenig sinnvoll, da die unterschiedlichen buddhistischen Richtungen in zentralen Glaubensfragen teils erheblich voneinander abweichen.


    Hier möchte ich ergänzen, dass das „Buddhistische Bekenntnis“ im Blick auf die KdöR-Anerkennung formuliert wurde, um eine Einheit der verschiedenen buddhistischen Strömungen zu behaupten, die nicht existiert. Diese ist Voraussetzung für die Anerkennung. Das Bekenntnis ist also mehr ein politischer Winkelzug als ein Spiegel der Realität.

  • Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

    • KarmaHausmeister
    • 29. März 2026 um 19:36

    Wo werden dort Menschen mit Klarnamen genannt, die in dem Kontext nicht relevant sind?

  • Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

    • KarmaHausmeister
    • 29. März 2026 um 18:22

    Das hängt sicher nicht zusammen. Das eine ist eine neutrale Kritik an der DBU. Eine Betrachtung von außen. Das andere die Bestrebung der DBU selbst.


    Die Kritik ist auch schon älter als die aktuelle Neuauflage der KdöR-Bestrebungen.


    Mann kann es auch andersherum beschreiben: Die Bemühungen der DBU, als KdöR anerkannt zu werden, ist meines Wissens schon Jahrzehnte alt. Die Kritik an der DBU ist aber erst in den letzten Jahren aufgetreten.

  • Wie könnte ein westlicher Buddha aussehen?

    • KarmaHausmeister
    • 26. März 2026 um 10:01
    Christopher:

    Ich hab's ja nicht entworfen :) War wohl ein chinesischer Gartenarchitekt; anscheinend wurden die 200 oder so Exemplare sofort ausverkauft :lol:


    Das ist ein Missverständnis. Das ist nicht der moderne Buddha, sondern Mara in modern. 😉

  • Grundstudium Buddhismus

    • KarmaHausmeister
    • 23. März 2026 um 21:27
    Helmut:
    KarmaHausmeister:

    Nur von den Kursen des Tib. Zentrums Hamburg würde ich persönlich abraten. Ich habe viele Absolventen erlebt, die sehr sektiererisch waren, was auch an dem ein oder anderen Lehrer dort liegt. Zumal offiziell zwar alles Schulen gelehrt werden aber vermittelt wird, dass Vajrayana dann doch der „richtige“ Pfad sei.

    Es gibt mehrere tibetische Zentren in Hamburg. Welches Zentrum und welche LehrerInnen meist du denn?


    Ich hoffe, es ist nun nicht „dein“ Zentrum. Ich will dir nicht zu nahe treten.

    Tibetisches Zentrum e.V.: Startseite


    Vor allem von Oliver Petersen hört man, dass er sehr gern gegen modernere bud. Strömungen polemisiert. Und ich bin Dutzenden Absolventen begegnet, die man schon am Duktus erkennt, die alles, was nicht Vajrayana ist, delegitimieren.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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