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  1. Buddhaland Forum
  2. 8sam

Beiträge von 8sam

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 15:08
    Bhavanga:

    Das sind keine "Primaten", "Zombies", "Kindermenschen". Mit solchen Begriffen wertest du sie stark herab, und die künstliche Selbstbestätigung bewirkt genau das Gegenteil von dem, was sie dir vorgaukelt.

    Gebe ich dir bedauerlicherweise recht.

    Danke fürs Kopf waschen.

    _()_

    PS: Das meine ich mit dem "Frust weiterverfolgen und nicht beenden" da oben. ;)

    Ich beende es hier und somit.

    :nosee:

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 14:56

    lol

    ok ok ok

    "Primaten" und "Zombies" musste jetzt nicht sein. °_^

    Aber Kindermenschen passt schon, klingt jedenfalls netter als "Verblendete" oder wie Buddha sich aus drückte:

    "Leichenschleimfresser"

    Chavassakhelapakassa - Chava ist die Leiche, khelapaka der "Schleimfresser".

    (Vin. II, 188)

    "Dummkopf"

    (mogha purisa).

    (M. I, 132)

    "Ausgestoßene" (candala) , "Schmutz" (mala) und " Abschaum" (patikittha)

    (A. III, 206)

    "Geblendete."

    (A. I, 33)

    Und:

    "So wie eine Decke aus Haaren als der niederste aller gewebten Stoffe gilt, da sie schlecht riecht, im Winter kalt und im Sommer heiß, hässlich anzusehen und unangenehm in der Berührung ist, genau so sind alle Theorien der Asketen, und die von Makkali sind die übelsten."

    (A. I, 286)

    ________________

    Da ist meins wohl etwas hart.

    "Kindermensch(en)" klingt doch niedlich, oder?!

    Das ist ist aus Hesses's Siddhartha. ;D


    Ich werde sie ab jetzt "bedauernswerte, gefesselte Wesen" nennen, das ist viel hübscher.

    Danke für den Tip.

    :hug:

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 14:14

    Wenn man zb allen Impulsen, Emotionen und Gedanken nachgibt wie sie kommen und ständig eingeschnappt ist oder meint andre anzumachen, weil die angeblich alle "doof" sind, also ein total unreflektiertes Denken und Handeln, ist man weit entfernt, man ist auf der Stufe von Schimpansen un anderen Primaten, ein Zombie und ein Kindermensch.

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 14:04
    Bhavanga:

    Wo manche denken, dieses freundliche und gelassene vieler Buddhisten könnte aufgesetzt sein. Ist es vielleicht manchmal, aber nicht immer.

    Dies harte und lange Arbeit zeigt Früchte. UNd ich war erschrocken wo mir auch einer sagte das kann Jahre dauern bis es anfängt und so °__°

    Ich kann die feindlichen Menschen inzwischen gut beobachten, ohne zu werten und mich da rein reißen zu lassen.

    Anfangs wars auch "Aufgesetzt", aber das musste ich tun und zwar konsequent und radikal, damit ich nicht dauert in die falsche Rille fallen, das war sehr anstregend das zu halten.

    Nun hatte sich einiges getan, es muss nicht mehr aufgesetzt werden, und das ab und zu mal die Kontrolle verlieren ist ganz ok so, so sieht man die "Schwachstellen" und man "zwingt sich nicht!".

    Meine "Kontrollverluste" sind jetzt mittlerweile selten und nicht mehr heftig.

    Das hängt auch damit zusammen das man ständig "übt", und sich nicht Schuldgefühle einredet oder einreden lässt, und sich nicht zwingt das dieses "Hauptsache harmonisch und friedvoll, und das ich ausehe wie ein guter Schüler Buddhas :)" dabei platzt man innerlich.

    Wrong Way!

    Das "zwingen und aufgesetzte" hat mir anfangs geholfen, aber nicht auf die Dauer,

    es ist gut um erst mal in die Spur zu kommen,

    dann verwerfen.

    Buddhismus ist nach Vorbild Buddhas:

    Sich ausloten mit Ecken und Kanten, und oft scheitern, fallen,

    aufstehen, betrachten, weiter machen,

    und immer wieder üben und üben..

    Buddha ist selbst oft gescheitert und gefallen, und hat viel Mist gebaut,

    das war bevor er Buddha wurde,

    er hat kein Papagei gemacht, er hat ein "machen wir es einfach selber und probieren aus".

    Gibt oft blutige Daumen und Zehen und eins auf die 12,

    aber das Resultat ist Hamma!!

    Buddha ja auch nicht gesagt: Tue was ich sage.

    Sondern: Komm und sieh selbst!

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 13:52

    Und: Wenn man leidet und langweilt, sich nicht versuchen es zu ändern und abzulenken, sondern zu beobachten.

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 13:51
    Bhavanga:

    Ich denke wenn jemand sich sehr konsequent anstrengt und seinen Geist schult, dann verändert es auch mit der Zeit den Charakter so,

    Deswegen: habe ich in der Signatur:

    Wohin man seinen Geist lange richtet,
    das wird zum eigenen Charakter.

    Bhavanga:

    und das auch auf andere ausstrahlen.

    Falsche Motivation!!!! XD

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 13:19

    PS: Ich habe wieder das hervor geholt womit ich vor 5 Jahren gearbeitet habe: Bushidō-Zen-Geist.

    Ich versuche es gar nicht erst zu erklären , ich hatte es zu oft, es versteht einfach keiner und man bekommt ständig irgendwelchen Quatsch untergeschoben, was so nicht stimmt. Ich habe keine Lust mehr mich über meine Praxis zu unterhalten das geht immer schief.

    Schon (wieder mal) wenn ich das tue, ist da eine Art disziplinierte Ruhe drin, nach aussen diszipliniert, im Innen auch (glaub mir das ist schwer für ein ADHSler ^__^), so gehe, stehe, bin ich disziplinierter, wie ein Samurai, beobachte mich, die Umwelt (nicht direkt sondern so wertneutral was man so mit kriegt), und wie es auf mich wirkt. Ich bleibe zentriert.

    "Bösartiges" prallt ab. Man bleibt zentriert.

    Ich werde es wieder so aufnehmen, und weiter machen, da es funktioniert, ich mag zwar mehr den "Frühbuddhismus" und den Theravada und den Pali-Kanon, aber da andre "zieht" mehr.

    Pali-Kanon nutze ich aber weiter um abzugleichen wie weit etwas, jemand und ich mich noch auf dem "Weg" befinde(t).

    So, das war jetzt perslnlich dazu.

  • Absichten

    • 8sam
    • 24. August 2020 um 13:02

    Also mich frustrieren und deprimieren eher "dumme" Menschen und aggressive und ablehnende Menschen.

    Ich verpüre da keinen "Hass".

    Wenn ich so dumme Menschen begegne und die sind schon sehr aufdringlich, stelle ich fest das sie andere ablehnen, und sind dabei mal mehr mal weniger aggressiv ablehnend und arrogant und zeigen es ganz unverblümt, und sie nennen andre auf den ihr Hass gemünzt ist: dumm, Idiot, Trottel, Bekloppter, Arschloch.

    Das zeigt mit ein eher unreifes, unreflektiertes, Verhalten und Denken, und deutet auf ein Starkes Minderwertigkeitsgefühl hin, das sie gerne aufblähen Wollen (Ego), und andere herabsetzten um sich zu erhöhen. (Wie unreife und dumme Kinder)


    Wenn man sich einmal selber betrachtet, und ehrlich zu sich selbst ist, wird man dies Verhalten und Denken auch an sich oft bemerken. Sind wir da, in dem Moment, dies nicht selber?

    Ich bin da vorsichtig jemand dumm zu betiteln , denn das ist nicht sehr weise, und zeigt eher das ich mich gerne erhöhen möchte. Das heißt aber nicht, dass es nicht "dumme Menschen" gibt. Ich scheine zb regelrecht davon umgeben zu sein, wenn ich mir meine Umwelt ansehe. ^__^

    Nur hilft mir das? Nein!

    Ich werde frustriert, und wenn ich den Frust weiter verfolge, entwickelt sich Ablehnung und dann Hass.

    Ich beende das lieber vorher....

    ES führt zu nix guten (unheilsamen), und man tut sich selber nix gutes.

    Lieber da ansetzen wo es richtig ist, da wo "es" entsteht, betrachten, und beobachten nach dem Prinzip des bedingten, und wenn man dann daran arbeitet, wird es zum un-bedingten.

    Viel.. viiiel .. Arbeit, ja, aber Rom ist auch nicht an ein Tag erbaut und.. viele Wege führen dahin.

    Also was mich dann eher ärgert, wenn ich mich ärgerte; das ich mich geärgert habe und das frustet mich mehr als das "Objekt des Ärgernisses" XD

    Los-Lassen hat auch etwas zu tun, damit, dies Los-Lassen was ein ärgert, meist ist es in einem selber. Warum ärgert mich das? Und bringt das was mich zu ärgern?

    Ich empfehle, dass was ein ärgert und frustriert es anzuschauen, und dann entscheiden, ob ich es ändern kann, oder will, oder ob ich mich entfernen kann, oder will, wenn nicht: Lerne ich es zu akzeptieren, alles andere wäre nämlich ... WAAAHNSIIIINN!!! XDD

    Viel Spass beim Sich-Selbst-Erleben

    das ist wie Disney-Park.

  • Absichten

    • 8sam
    • 23. August 2020 um 20:16

    PS: Wer das da so beschreibt wie Martin oder/und ich und all die noch kommen mögen, heißt nicht das wir das verinnerlicht haben, wir sind keine Weisen, Buddhas, Erleuchtete, etc ...

    Bei manchen gehts leichter und ist "weiter" , und andere nicht, und sind so "Dinge" die sind bei allen anders.

    Ich selbst (spreche jetzt nicht über andere), muss noch sehr viel üben, ich habe Probleme mit Stimmungswechsel (mir fällt auf, bei manchen wechselt das nicht, nicht ins miese und negative, bei manchen schon, also muss es "Auslöser" geben, und der liegt in mir), Selbst-Wertgefühl (nicht verwechseln mit "Selbst-Bewusst-Sein", das ist eher sehr hoch), mit Menschen allgemein, mit Deppressionen und negativen Gedankenströmen.

    Da ich ADHS habe ist das bedeutet schwieriger als bei anderen, gleichzeitig auch einiges wesentlich leichter als bei "anderen"

    Unser aller Problem ist aber bei allem gleich: Die Illusion ein Ego/Selbst/Ich zu haben, und sich daran zu klammern und daraus zu filtern. XD

    Diese Illusion ist übrigendes die hartnäckigste von allen!!!! ;D

  • Absichten

    • 8sam
    • 23. August 2020 um 19:53
    E1NER:

    Hass auf dumme Menschen*. Wem kann ich vertrauen? Sind Buddhisten von Absichten gereinigt? I

    Solange man noch so denkt "Dumme Menschen" und "Absichten gereinigt", wird da kein "Frieden" stattfinden. Buddha sprach vom "Friedvollen", vllt mal schauen was es ist:

    So beschreibt der Buddha einen Vollkommenen Menschen

    Jede(r) kennt dass was du beschreibst, und "Buddhisten" sind da auch nicht "gereinigt" sonst wären sie keine "Buddhisten", sondern "Buddha". ;D

    Alles liebe und Friedvolle dir.

    Sieh WAS du in dein Herzen einpflanzt, wie in einem Garten,

    das wirst du dann ernten.

    ;o)

  • Besuch Won-Tempel

    • 8sam
    • 23. August 2020 um 15:42
    Daoist:

    Kannst du trotzdem noch was zu deinem Zitat

    Jedoch die Praxis der Won-Jünger schmeckte mir nicht.

    schreiben? Vom Lesen wüsste ich so einiges, was mir nicht schmecken würde (obwohl es auch etliches interessantes gibt), doch mich interessiert, wie sieht das bei deinem Erleben aus? Berichte aus erster Hand sind dann doch meist etwas anderes.

    Das ging mir auch durch den Kopf.

    Möchtest du, @Dae Kyong , etwas darüber mit teilen? was es war, dass dir nicht schmeckte? ;)

    Wie ich auf ihrer Seite lese sind sie sehr ....

    Zitat

    engagiert sich sehr stark in sozialen Bereichen, wie: Ausbildung, Medizin, Alten- und Behindertenbetreuung. Die Erkenntnis: „Jeder Ort ist Buddha. Jede Tat ist Dienst an Buddha.“ Das heißt in Allem und Jedem Buddha erkennen und ehren prägt und leitet das Leben und Handeln der Won-Buddhisten weltweit.

  • Liebendes Altruistisches Mitgefühl für Mörder?

    • 8sam
    • 22. August 2020 um 14:08

    Keine Ahnung ob das jetzt hier reinpasst, evtl ja...

    Weil Mörder sind ja so Leute die viel Falsch gemacht haben und viel Mist.

    So wie wir alle. Und ich gehe jetzt von mir aus: Ja ich habe einiges bis falsch gemacht, davon zwar vieles richtig und gut gemeint und gemacht, und trotzdem auf die Nase gefallen oder eins drauf gekriegt (Mitgefühl habe ich aber keins erfahren, eher mehr Spott und Hohn), also dann doch einiges als Reaktion und weitere Handlungen falsch gemacht. Ein Mörder und Verbrecher bin ich aber nie gewesen.

    Kurz: wir alle machen Fehler und Mist und stolpern und fallen.

    Im Hagakure steht etwas und zwar Sinngemäß:

    Man suchte einen neuen Vertrauensmann, ein Anführer, Ein Ratgeber unter und für die Samurais. Man schlug einen vor, edel in Auffassung und Gesinnung, und Verhalten UND er hatte NIE was falsches getan und machte nie Fehler.

    Alle dafür ausser Tsunetomo Yamamoto! (der Ex-Samurai, ein Ronin, ein Heerenloser, der das Hagakure jemand zitierte als er Mönch im Kloster geworden war).

    Und er schlug jemand vor; einen der vieles im Lebe falsch gemacht hatte, viele Fehler machte, oft auf die Schnauze fiel, sich aufrappelte und weiter machte ...

    Grosse Diskussion und Aufregung und Lamentieren..

    (ich kürze mal ab)

    Schliesslich konnte der Tsunetomo Yamamoto es erklären:

    Der gute Edle Mann könne er nicht trauen, dem würde er nie trauen/veertrauen, der machte nioe Fehler, er weiss nicht was das ist.

    Aber der Unedle ja! DEr hat soviel Fehler gemacht, soviel Scheisse, soviel Fehlentscheidungen, ist so oft gestolpert ujd gefallen .. und wieder aufgestanden und hat weiter gemacht.

    Der weiss was Fehler sind, er weiss wie sie enstehen, wie sie sind, was sie mit einem tuen, und somit wie man sie vermeidet, und wie man weiter macht wenn man sie begeht.

    Deswegen legt er sein Vertrauen in diesen Fehlermenschen, stat in den Fehlerlosmenschen, der nie weiss was Fehhler sind und sie nie begangen hat, somit nicht weiss wie man sie vermeidet und wen man sie macht, sie löst.

    Er schätzt die, die nicht fehlerlos sind und die noch mehr die aus Fehlern lernen, sie sind weiser als die Fehlerlosen!

    Nach kurzer Beratung nahm den Fehlermensch zum Vertrauensmann!!


  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 18:34

    Das was du (be)schreibst gefällt mir sehr und kann ich so wie da da steht unterschreiben.

    Das was du beschreibst, mit dem bekannten Lehrer in Thailand (Ajahn Chan?), erinnert mich an diese Geschichte wo jemand Buddha fragt ob es Gott gibt.

    Oh ich seh grad das ist hier in BL schon gewesen:

    Atheismus

  • Mit der Mala beten

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 16:46
    Helmut:

    Ich keine keine Praktizierenden, die sich ernsthaft im Dharma schulen und irgendwelches Aufhebens um die Mala machen und sie oberheilig finden. Die Mala ist nichts Heiliges. Sie ist ein Hilfsmittel u.a. bei der Rezitation von Mantras.

    Genauso wenig sind das Meditationskissen, die Statuen usw. irgendetwas Heiliges.

    Dann kennst du nur die, die das nicht tun.
    Ich selbst aus mein direkten Umwelt, kenne keinen einzigen der/die nur ansatzweise Dharma praktiziert.

    Aber genug aus dem Net, aus Zeitungen, Aus Magazinen, aus Berichten und sonstigen, und zwar deutsche und Asiaten, die sich alle ernsthaft üben betrachten, die wo ich anfing damit, mich orientierte.
    Da wurde ernsthaft darüber empfohlen die Kette sorgfältig zu behandeln, dazu gibt es sogar extra Ständfer, wo du sie rauf legen/hängen sollst. Oder sorgfältig in ein Beutel tun, oder ums Handgelenk, oder eine Schale.

    Behandeln als etwas heiliges und wertvolles. (Selbe mit Buddha-Figuren, wo auch ein Aufhebens gemacht wird).

    Ich tat es dann genau so (Anfängerzeit), und Behandel Malas, Und Buddhas wie rohe Eier.

    Wenn du sie oder das nicht kennst, ist es doch gut,

    oder auch nicht,

    da ja dir das ganze, das andere fehlt,

    und du somit nur da lebst, wo es so ist, bzw nicht so ist.

    Nur weil du das nicht kennst, (oder Ignorierst), heißt es nicht das es nicht so ist.

    Keiner hat gehört und gesehen, als der Baum im Wald berste, brach und fiel, und trotzdem , er ist er gefallen.

  • Mit der Mala beten

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 16:17

    Wir machen aber viel aufhebends drum.

    Tun so oberheilig mit so einer Perlenkette.

    Ich las mal irgendwo, da beschrieb wer, dass er seine Mala vergessen hatte und bat seinem muslimischen Kumpel oder Kollegen um seine (die haben auch sowas nur mit 99). Er dann so seine Mantras runter ....

    Wo er fertig war, übergab er die Kette dem muslimischen Mensch seine Kette sehr sorgfältig und heiliges getue, als wäre sie aus zerbrechlichen Glas. Der Muslim nimmt sie und wirft sie in die Ecke auf eine Kommode.

    Der Buddhist total erschrocken und so und fragt was und warum .. blabla ..

    Der Muslim ganz trocken: Es ist nur eine Kette, damit betet er zu Allah. Trotzdem ist es nur eine Kette nichts weiter. Sein Glauben und Liebe zu Allah trägt er im Herzen und Seele, die Kette ist nur ein Hilfsmittel aus Plastik oder Holz, nichts weiter. Das wars.

    Ich finde er hat Recht.

    Das gilt für alles im Buddhismus, ob Ketten, Kissen, Figuren , Tempel, Mantras, Bücher, etc ...

    Selbst die Lehre (dhamma/dharma) selbst!

    Ein anhaften daran ist wie es ist: Ein Anhaften - Kein Los-Lassen.

  • Mit der Mala beten

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 15:59

    Ich habe auch so einige, einige hat schon weg geworfen, dann wieder neue besorgt, bzw gebastelt.

    Ich fragte mich warum habe ich sie?

    Ich trug sie gern ums Handgelenk, so als "Erinnerung" und um "zu zeigen".

    Selber nutzen versuchte ich auch oft, nur da fehlt mir die Geduld.

    Es kann beruhigen und so eine Art "Rausch" versetzen, ich hab es probiert.

    Aber ich sehe dass jetzt nicht als wirkliche Praxis. Vllt würde es besser klappen mit vielen zusammen gleichzeitig, wie es Tibeter machen, oder im Chan.

    Selbst im Theravada nutzen sie selten sowas, aber rezitieren gemeinsam.

    Irgendwie hat das ein Gefühl ich bin "dabei".

    Am Arm trage ich sie selten, meist ist es ey mehr "Schmuck".

    Was ich aber statt sie zu "drehen" mache, ist sie nur in der Hand zu halten, Hände zusammenlegen, die Kette um die Finger wickeln, und vor einer "Glatzköpfigen Mönch", der für mich als ein "Erwachter" steht zu verneigen,

    oder: Sie so halten, und dies runter rezitieren:

    Zitat

    Namo Tassa Bhagavato Arahato Sammāsambuddhassa.

    (3x) (dt: Verehrung ihm, dem Erhabenen, dem Heiligen, dem vollkommen Erwachten.)


    Buddhaṃ saraṇaṃ gacchāmi. (dt: Ich nehme Zuflucht zu/zum Buddha)

    Dhammaṃ saraṇaṃ gacchāmi. (dt: Ich nehme Zuflucht zum Dharma/Dhamma)

    Saṅghaṃ saraṇaṃ gacchāmi. (dt: Ich nehme Zuflucht zur/zum Sangha)

    Alles anzeigen

    Ich fuchtel bissel herum und verneige mich.

    Der Chaos im Kopf ist dann etwas Stille eingekehrt.

    Ich hatte das:

    Namo Tassa Bhagavato Arahato Sammāsambuddhassa.


    Auch schon probiert und zwar mehrmals mit der 27er Mala.

    Und einmal mit der 108er.

    Also Fazit: Irgendwie wird man ruhigerer im Kopf, da ist bei mir echt schon ziemliches Chaos und Panik drin. XD

    Nur fehlt mir die Geduld und die Anstrengung das dauert zu tun.

  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 15:30
    Monikadie4.:

    Hallo 8sam,

    wie willst Du das wissen können?

    _()_

    Ach ...

    Vergiss es ...

    :D

    Ist halt ein Bauchgefühl und Beobachtung.

    Obs so ist oder nicht, bzw andersherum,

    Keiner Ahnung,

    da ich ja auch nicht "befreit" bin und noch eine "(Be)Kleidung" trage,

    filtere ich auch durch das Selbst/Ich/Ego.

    "Wissen" tun wir es alle nicht (egal was).

    Und was ist Wissen?

    Führt es zur Erleuchtung? Oder wie viele meinen "Glück"?!

    Und hat Intelligenz etwas mit Glück zutun?

    Einfach "weiterspielen"....

  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 15:17
    Aravind:

    No worries. Dann und wann verbindet uns das Alle!

    Das könnte sein.

    Ich bemerke ja ein: sich bemühen (aller).

    Rudern wir einfach weiter auf unseren kleinen Flößen, und treffen uns auf dem großen, dass irgendwann dann anlegen wird.

  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 14:30
    Aravind:

    mir scheint, Du beschäftigst Dich recht häufig mit "anderen Leuten", nur so als Wahrnehmung. Fällt Dir das auch auf?

    Ja, zuviel,

    darin liegt (noch) wohl mein "Problem" (das mir zuviel n Kopp mache),

    ich habe es aber schon ziemlich gedrosselt.

    Seit ich "hier" bin, nicht es nicht mehr ganz so arg.

    Danke für deine kurze Strafpredigt und Hinweis. ;D

  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 12:26
    Martin1980:

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die sich mit dem Stromeintritt "begnügen" .

    Du sagst es!!!

    Ich sehe oft so Leute herum "schwelgen und leuchten und scheinen" (hier auch), die halten sich für "Erleuchtet".

    Nur weil sie grad mal ein paar Höhenflüge haben, sind sie nicht erleuchtet.

    Sie sind sogar schlimmer gefangen und gekettet als zuvor.

    Das schlimme ist, sie tun das auch noch so präsentieren und belehren und unterweisen. (das so).

    Das wirkt auch ziemlich traurig wie krampfhaft und zwanghaft sich allen beweisen müssen" glücklich" und "erleuchtet" zu sein.

    Auf so manche trifft das zu. Einer der erkannte es auch erst durch sein "Meister" Ajahn Chan,

    das war nämlich Ajahn Brahm, der das gut selbst beschrieb. ;D

    Und ne nette Zengeschichte, wo jemand das überschwänglich beschrieb und sein "Meister" schrieb nur drunter "Furz" drunter und schickte zurück ...

    Da flippte der "erleuchtete" total aus und ging wütend schimpfend los, um sein Meister zu schimpfen,

    der war nicht da, nur ein Zettel hin anner Tür:

    die vier Winde können dich nicht erschüttern, aber ein Furz bringt dich total aus der Fassung das du gleich hier wutschnaubend hoch jagst. ;)

    :rofl:

    PS: ich muss gleich wo hin und los.

    Da kan n jetzt nicht so fix reagieren,

    bis dann..

    _()_

  • Lesegruppe 17.06 - 30.06: Das Herz Sutra

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 11:52

    Unser Körper erhält Leben aus der Mitte des Nichts.

    Existieren, wo nichts ist, das bedeutet der Satz: „Form ist Leere."

    Dass alle Dinge aus dem Nichts versorgt werden, bedeutet der Satz: „Leere ist Form".

    Man sollte nicht glauben, dass dies zwei getrennte Dinge seien.

    (Quelle Hagakure)

  • ÜBEL RIECHEND — DUGGANDHA SUTTA (1:329)

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 11:39
    Zitat

    "Mönche, gleichwie schon ein klein bisschen Kot übel riechend ist,

    gleich so preise ich nicht das kleinste bisschen Werden,

    nicht einmal ein Fingerschnalzen lang."


    Ein Identitätsgefühl in der Welt der Erfahrungen. Dem Kommentar gemäß bezieht sich der Buddha hier auf die Zustände von Werden, denen eine Person, welche die erste Erwachensstufe erreicht hat, noch unterworfen ist. Dieser Text ist also als Abschreckung vor Selbstzufriedenheit zu verstehen. Der Praktizierende sollte zur Motivation Acht-und-Bedachtsamkeit hervorbringen, um den eingeschlagenen Weg bis zum vollen Erwachen konsequent weiterzugehen.

    (Siehe auch: MN 60; AN 3:77–78; AN 4:10)

    Alles anzeigen
  • Der Neinsager

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 09:23

    Warum ich Geschichten und Erzählungen mag, ob echte Begebenheiten, Erinnerungen, Sagen, Märchen, Gleichnisse, ist:

    "Kindern erzählt man Märchen, damit sie einschlafen,
    Erwachsenen, damit sie aufwachen."

    (Jorge Bucay)

  • Der Neinsager

    • 8sam
    • 20. August 2020 um 09:08

    Liebe S-Mater,

    wo ich diese liebevolle, sanfte, warmen wunderschönen Kindheits-Erinnerungen las,

    dachte ich auch an meine,

    und...

    es fiel mir spontan ein Song/Video dazu ein, einer japanischen Kunstgesangband,

    Der Song heißt "Dein silberner Garten",

    und handelt darum, wie sie sich zurück erinnern, an früher, die Kindheit, an die "Glitzerwelt eines Kindes"

    und wie sehr und gerne sie darin verweilen und nie wieder diesen Raum der Erinnerung des Schönen,

    diesen "Silbergarten" verlasen möchten,

    nicht mehr hinaus in diese kalte und düstere Welt.

    So lauschen sie den Klängen der Silberglöckchen in ihren glitzernden Garten des Herzens.

    Das ist der Song und das Video dazu, genauso schön und warm, wie deine Beschreibung, liebe S-Mater.

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  • Der Neinsager

    • 8sam
    • 19. August 2020 um 22:40

    Danke Bhavanga

    Du bist echt Gold-Wert! :)

    Es gibt noch so eine nette Story da kam jemand an und spuckte ihn an.

    Ich glaub er hat vorher noch geschimpft, getobt und dann .. angespuckt, den gute alten Gautam.

    Er so ganz cool, ohne Regung: Und weiter?! Hast du noch mehr mit zu teilen?

    ....

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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