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  1. Buddhaland Forum
  2. Katrin.

Beiträge von Katrin.

  • Staat und Buddhismus in Thailand

    • Katrin.
    • 11. April 2020 um 16:56

    Externer Inhalt www.youtube.com
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  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 5. April 2020 um 09:42
    qwertz:

    Von einem individuellen Körper würde ich nicht sprechen, das ist jedermanns Einbildung und somit nicht teilbar

    Man kann durchaus davon sprechen und es ist auch teilbar --> mitteilbar, eben das ist Kommunikation.

    qwertz:

    Sobald man denkt, identifiziert sich das "Ich" mit einem Denker.

    Was ist das für ein Ich, das sich da mit einem Denker identifziert?

  • Die missliche Lage, in die ich mich gebracht habe

    • Katrin.
    • 31. März 2020 um 10:57
    mukti:

    Dukkha zu beenden scheint unmöglich

    Für das Ich/Ego endet Dukkha mit dem Tod, oder? :?

  • Die missliche Lage, in die ich mich gebracht habe

    • Katrin.
    • 31. März 2020 um 08:02
    Schmu:

    (Ist aber auch nicht so wichtig, ich will nicht schon wieder Diskussionen anzetteln, die 2x im Jahr reichen... Nachher heißt es noch, ich bin hier der Obermotz... ;))

    Ich find das gut. Wir sind ja beide noch nicht so lange im Forum und in sofern auch noch in der Lernphase, was die tieferen Beziehungsstrukturen des Buddhalandes angeht :grinsen:

  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 30. März 2020 um 08:41
    Schmu:

    Mir ist nicht ganz klar, ob ihr hier gemeinsam etwas herausfinden möchtet / auf die Spur kommen möchtet, oder ob ihr die Unterschiede zwischen euren Ansichten herausarbeiten möchtet.

    Für mich sind es philosophische Diskussionen, so in etwa wie Schach spielen, nur eben mit Begriffen, Konzepten usw.

    Da fällt mir grade ein, dass es im Buddhismus dazu auch eine Tradition gibt, also die rethorisch-diskursive Auseinandersetzung mit buddhistischen Konzepten, in dem man öffentliche Diskussionen geführt hat.

    Etwas auf die Spur kommen und Unterschiede herausarbeiten sind dabei die zwei Kommunikationsbewegungen, die oft eine Rolle spielen ---> Fragmentierung = Dinge/Begriffe/Konzepte in ihre Bestandteile zerlegen aus anderen Zusammenhängen betrachten und Synthese = Dinge/Begriffe/Konzepte zusammenbringen und miteinander zu etwas Allgemeinerem zu Verknüpfen

  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 30. März 2020 um 08:32
    Spock:

    Ich finde, dass der Begriff "Buddhanatur" eine gute Sache ist, weil da ausnahmslos jeder das Potenzial zur Erleuchtung schon in sich hat. Das sage ich nicht aus religiöser Überzeugung oder um zu trösten, sondern ich sehe das wirklich so.

    Ich sehe das auch wirklich so.

    Aber ich vergesse zu oft, dass es andere nicht so sehen.

    Deswegen jongliere ich manchmal mit anderen Begriffen, aus der Wissenschaft oder der Psychologie, weil das für meine Denkweise ein Zugang ist das auch anders zu erklären.

    Das ist dann tatsächlich eine Frage der geschickten Mittel.

    Danke für den Denkanstoß _()_

  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 29. März 2020 um 23:01

    SPK Ok, ich verstehe.

    Ich hab jetzt auch mal in dem berzin-archiv gelesen; da ist eine Stelle, die passt auch zu dem was du hier sagst:

    Spock:

    Du sagst, dass es die "Informationsebene" betrifft und ich sehe das auch so. Das heisst Informationsebene i.S.v. Selbstbezug (Ich selbst und die Welt). Ich würde nur "DNA", usw. nicht aufzählen, weil es ähnliche Ansichten im Palikanon gibt, die wiederlegt wurden und ich das für sinnvoll halte (Determinismus, erneute Ichvorstellungen...). Damit Befreiung weiterhin jetzt möglich ist. In den Palitexten steht, dass ein Erwachter kein Karma mehr erzeugt ("Er hat alle Werke getan..."). Das bezieht sich imho nicht auf handeln allgemein, sondern auf die Art des Selbstbezugs.

    [lz]

    Der wichtigste Punkt hier ist allerdings, dass dieses „Etwas“ in den Momenten der Abfolge von etwas, nicht die Kategorie wechselt und auch nicht wechseln kann, egal um welche allgemeine Art von Phänomen es sich hier handelt. Ärger kann sich nicht in einen Tisch verwandeln und Holz kann sich nicht in Ärger verwandeln. Der nächste Moment des Holzes kann nicht Ärger sein. Wir sprechen über zwei sehr unterschiedliche Kategorien von Phänomenen: Materie/Energie auf der einen Seite und subjektives Erleben von etwas auf der anderen Seite.

    Dieser Punkt ist in der Tat sehr tiefgründig. Er unterstreicht die Tatsache, dass, wenn wir über den Geist sprechen, wir über etwas reden, das sich sehr von physischen Dingen unterscheidet. Das heißt, dass Materie und Energie sich nicht in ein Erleben von etwas transformieren können. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil die meisten Wissenschaftler glauben, dass mit Sperma verbundene Eizellen oder verschiedene biochemische Komponenten sich in Leben verwandeln können. Der Buddhismus sagt ausdrücklich, dass sie sich nicht in Leben verwandeln. Wir können uns das auf einer Makro-Ebene oder einer Mikro-Ebene anschauen.[/lz]

    Wie geistige Kontinua sich endlos fortsetzen — Study Buddhism

  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 29. März 2020 um 21:05
    Spock:

    In den Palitexten steht, dass ein Erwachter kein Karma mehr erzeugt ("Er hat alle Werke getan..."). Das bezieht sich imho nicht auf handeln allgemein, sondern auf die Art des Selbstbezugs.

    Genau, die Art des Selbstbezugs. Der Bezug, also das Verhältnis beziehungsweise die Art der Bedingtheit zur Welt.

    Geist und Materie bedingen einander, d.h. ist sie bestehen nur im Verhältnis zu einander.

    So wie zum Beispiel das Verhältnis eines Maßstabes 1:150000 nur eben kein quantitatives Verhältnis, also sondern ein qualitatives Verhältnis.

    Geist : Materie

    oder

    Ich : Welt

    Verändert sich der Selbstbezug, dann verändert sich auch das Verhältnis zur Welt.

    Unerleuchteter Fall: Das bin Ich/das ist Mein : Das ist die Welt/das bin nicht Ich

    Erleuchteter Fall: kein Verhältnis mehr, da ist nichts, keine Differenz.

    Der Erleuchtete lebt noch sein Leben zu ende und erzeugt nur noch über seinen Körper, als Sinnesreiz für andere Menschen Karma, aber nicht mehr für sich, da sich seine Unterschiedenheit aufgelöst hat.

    Alles was passiert ist ein Perspektivwechsel von "Ich" im Unterschied zur "Welt" hin zu: Nicht-Dualität, keine Unterscheidung

    So verstehe ich das :?

  • Tod und Vergänglicheit

    • Katrin.
    • 28. März 2020 um 07:45
    Spock:

    Normalerweise ist "Wirkung" (vipaka) so etwas wie ein geistiger Zustand und kein Objekt zum anfassen.

    Ich versuchs mal mit meinen Worten zu erklären, so wie ich es verstehe :)

    Wirkung betrifft die nicht-physische, also die Informationsebene.

    Deswegen wir Karma mit Handlung gleichgesetzt. Handlung ist auf den kleinstmöglichen Zeitabschnitt heruntergebrochen nur Entscheidung, also Differenz --> Es ist nicht möglich zu einem Zeitpunkt zwei Dinge gleichzeitig zu tun, deswegen muss jede "Handlung eines Körpers" eine Entscheidung sein.

    "Speicher" für diese Entscheidungen gibt es viele: DNA, der Körper, das Hirn, Kultur. Es ist möglich auf diese Speicher zuzugreifen, bzw. tun wir das die ganze Zeit (automatisch)

    Buddha ist es irgendwie gelungen diesen Speicher bewusst zu bekommen, zu erkennen, während der Speicher normalerweise unbewusst bleibt. Das was Buddha über Meditation gelungen ist, was Einstein über Berechnung gelungen ist, gelingt inzwischen mehr und mehr auch über Technologie.

    Jegliche Entscheidung, das heißt alles was in einer bestimmten Art und Weise passiert ist, ist in den Dingen gespeichert, aber nicht als Materie, sondern Materie oder auch Gedanken sind nur gröbere Aspekte der Informationsebene.

    Spock:

    2. Wirkung (vipaka) ist niemals materiell (sh. Vipaka-Link). Ausserdem funktioniert es meines Wissens nach nicht "kausal".

    Ich würde es statt kausal: "zeitlich" nennen, also eine Abfolge.

  • Tagebuch und schriftliche Übungen als Teil der Praxis

    • Katrin.
    • 22. März 2020 um 06:14
    Monikadie4.:

    Hallo Katrin,

    damit wir uns nicht falsch verstehen, es ging mir nicht um Denken im üblichen Sinne - also sozusagen der Affengeist -, sondern um Erkenntnisse, die ich hatte und die sich auch heute noch als wahr erweisen.

    Solche Erkenntnisse sind nach meiner Erfahrung ja oft eher prozesshafter und nicht wertender Art.

    Zum Beispiel die Erkenntnis: "Alles ist Vergänglich" ist eine Erkenntnis in einen Prozess, bzw. einen Ablauf, also in Bezug zu einem Zeitablauf.

    "Affengeist" hingegen sind für mich Denkinhalte, die konstante Werte zuschreiben: "Das ist so und so" ohne auf Kontexte, Perspektiven und Zeitaspekte zu achten.

    Die Erkenntnis: "Alles ist Vergänglich" erweist sich jeden Tag als wahr, ebenso die Erkenntnis "Gestern war ich jünger"

    Die Zuschreibung "Mir geht es gut" oder "Mir geht es nicht gut" erweist sich nicht jeden Tag als wahr, trifft nur manchmal zu, das wäre dann für mich also Affengeist.

  • Tagebuch und schriftliche Übungen als Teil der Praxis

    • Katrin.
    • 21. März 2020 um 12:48
    Monikadie4.:

    Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich immer schon dieselben Gedanken hatte, dass diese sich aber immer mehr manifestierten, d.h. die Umsetzung wurde deutlicher.

    Ja, das kenne ich :)

    Bei mir hat das zur Überzeugung geführt, dass ich die großen Denkmuster kaum beeinflussen kann, bzw. der Wunsch die Denkmuster zu beeinflussen auch ein Denkmuster ist. Mein Kopf beschäftigt sich einfach immer wieder mit den selben Dingen, regelmäßig wie die Jahreszeiten. Je nachdem in welchen Lebensumständen ich mich befinde oder befand, werden die entsprechenden Denkmuster aktiviert. Ich bin froh, dass ich es in der Praxis inzwischen schaffe da nicht mehr so sehr einzugreifen (das Denken nicht ändern zu wollen, aber es trotzdem zu betrachten).

    Seitdem ist vieles leichter geworden.

  • Tagebuch und schriftliche Übungen als Teil der Praxis

    • Katrin.
    • 21. März 2020 um 05:30

    Ich guck mir manchmal meine eigene Browser-Chronik an, wenn ich wissen will, mit welchen Themen ich mich so über die Zeiten beschäftigt habe.

  • Esoterik und Buddha

    • Katrin.
    • 10. März 2020 um 14:57

    Hier mal ein Überblick über menschliche Zivilisation zu Buddhas Zeit und heutzutage:

    Aus "Generative Realitäten I - Davor Löffler"

  • Esoterik und Buddha

    • Katrin.
    • 8. März 2020 um 21:48
    Spock:

    Karma ist Ich-bezogen und das bedingte Entstehen ist eher modellhaft. Das heisst, dass das zwei verschiedene Didaktiken sind (im Palikanon). Die Kosmologie (Daseinsbereiche) ist immer "substanzhaft" und da sind tiefere Einsichten wie die genauen Abläufe im Bewusstsein sind u.U. egal, zB. hier:

    Spock:

    Und das bedingte Entstehen ist eher analytisch, wie genau die einzelnen Prozesse (zB. Sinneskontakt, Gefühl, Begierde, usw.) zusammenwirken.

    Das könnte man Vergleichen mit Analytischer Psychologie nach Jung und kognitiver Verhaltenstherapie (:

    Wichtig bei der Diskussion ist auch, aus welchem Paradigma, bzw. Weltverständnis heraus argumentiert wird. Ein Beispiel für modernes Denken im Gegensatz zu Wildem Denken bei Levi-Strauß:

    Archaisches „wildes Denken“


    Modernes „gezähmtes Denken“


    Leitgedanke


    „Liebe zur Ganzheit“


    „Liebe zur Wahrheit“


    Grundfrage


    Wie passt das einzelne Ereignis in den Gesamtzusammenhang?


    Wie ist das einzelne Ereignis zu erklären?


    Grundannahmen


    * Die unteilbaren Ereignisse sind die Realität
    * Dinge sind nur flüchtige Erscheinungen
    * Das „Große Ganze“ erscheint in den Dingen


    * Die teilbaren Dinge sind die Basis der Welt
    * Ereignisse sind Wechselwirkungen der Dinge
    * Die Summe der Dinge bildet das Universum


    Glaube und Vertrauen


    * Glaube an die Harmonie des Kosmos
    * Vertrauen in das überlieferte Wissen der Ahnen
    * Festhalten an bewährten Denkmodellen
    * Jede Erfahrung ist gleichwertig


    * Glaube an die Fähigkeiten des Menschen
    * Skepsis gegenüber jeglichen Theorien
    * Alles kann jederzeit in Frage gestellt werden
    * Nur überprüfbare Erfahrungen sind akzeptabel


    Kollektive Ziele


    * Verwandtschaft zum Großen Ganzen herstellen
    * Kultur als Spiegel der natürlichen Ordnung
    * Sinngebung, Vollständigkeit, Harmonie


    * Erforschen der natürlichen Ordnung
    * Kultur als Schöpfung des Menschen
    * Wahrheit, Überprüfbarkeit, Fortschritt


    Methodik


    * „Ungeplante Bastelei“ aus zufälligen Bruchstücken von Erfahrungen, nach Wertvorstellungen sortiert
    * Vom Ganzen auf das Einzelne schließend


    * „Planvolle Konstruktion“ aus experimentell untersuchten Ereignissen, nach tatsächlichen Zusammenhängen sortiert
    * Vom Einzelnen auf das Ganze schließend


    Zeitliche Dimension


    Keine chronologische Sortierung von Ereignissen. Vergangene Ereignisse werden vergessen oder dienen als Gleichnisse zur moralischen Orientierung. Sie werden Teil der mythischen Vorzeit, in der alles „un-zeitlich“ nebeneinander steht


    Chronologische Sortierung von Ereignissen. Vergangene Ereignisse bedingen den Lauf der Entwicklung und werden nach ihren kausalen Auswirkungen bewertet. Sie werden aufgezeichnet und damit Teil der fortschreitenden Geschichte


    Darstellung und Verständlichkeit


    Das mythische Weltbild ist ein Kompromiss aus Bildern der täglichen Erfahrung und den Erkenntnissen der Urheber, so dass die Wahrheit darin zwangsläufig „verschoben“ wird


    Das wissenschaftliche Weltbild basiert auf der Wahrheit ohne subjektiven „Zutaten“. Die ständige Schöpfung neuer Begriffe verringert seine Allgemeinverständlichkeit


    Verbindung zur Gesellschaft


    Das „wilde Denken“ durchdringt alle Bereiche des Lebens unmittelbar. So ist z. B. jeder Einzelne über sein Totem, seinen Namen und seine Clanzugehörigkeit mit bestimmten natürlichen Erscheinungen (Tieren, Pflanzen, Orten usw.) verbunden. Er wird damit automatisch zum Teil des „Großen Ganzen“. Zudem sind die „Beweise“ der Mythen in real existierenden Erscheinungen (wie z. B. Felsen, Quellen, Landmarken) sichtbar. Die Identifikation des Einzelnen mit dem Weltbild und seiner Kultur entsteht somit in der „zeitlosen“ Gegenwart.


    Das „gezähmte Denken“ schafft kein einheitliches Weltbild, das von allen Menschen verstanden werden kann. Seine Darlegungen in schriftlicher o. a. Form und seine Wirkungen auf die Gesellschaft (z. B. über die Technologie) eröffnen dem Interessierten einen – zumeist oberflächlichen – „Blick auf die bekannte Wahrheit“. Die Beweise der Theorien erschließen sich nur dem Fachmann. Der Einzelne identifiziert sich demnach mit dem Weltbild und der Kultur durch den gemeinsamen geschichtlichen Werdegang.


  • Esoterik und Buddha

    • Katrin.
    • 8. März 2020 um 07:00

    Interessant in Bezug zur momentanen Diskussion ist der Charakter Moggallana, einer der drei wichtigsten Jünger Buddhas.


    [lz]

    Moggalana (Moggallāna; Pâli, auch ehrend: Mahamoggalana; Sanskrit: Maudgalyayana) war neben Sariputta einer der beiden Hauptschüler Buddhas. Moggalana war für seine übernatürlichen Kräfte bekannt.[/lz]

    Moggalana – Wikipedia


    [lz]

    Moggallāna konnte aber auch Lehrreden halten, und Buddha wies seine Bhikkhus ausdrücklich an, sich außer von Sāriputta auch von Moggallāna belehren zu lassen. (M 141) Allerdings waren seine Vorträge anderer Art als die Sāriputtas. Während dieser vorzugsweise über philosophische, transzendentale Fragen sprach, behandelte Moggallāna mehr das Ethische. So gab er seinen Mitbrüdern zum Beispiel eine ausführliche Anweisung für ihre Gewissensforschung.[/lz]

    Moggallāna


    [lz]

    "Die großen Jünger, die den Meister umgaben, Sāriputta und Moggallāna, Upāli und Ānanda, in den alten Erzählungen vollkommen gleich, und ihr Bild ist wieder nichts als das ununterscheidbar ähnliche, nur verkleinerte Abbild Buddhas selbst."[/lz]

    BUDDHA UND SEINE JÜNGER

  • Frage über Tee und Kaffee etc

    • Katrin.
    • 7. März 2020 um 17:07
    Schmu:

    Dazu eine Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit, zu wissen, wann Wasser etwa 75°-80°C hat, wenn man keinen Wasserkocher mit entsprechender Funktion hat?

    Außer den entsprechenden Schmerzgrad und -charakter beim Fingereintauchen zu ermitteln...

    Ein Teetermometer. Kann ich nur empfehlen, es macht Spaß damit rumzuexperimentieren (verschiedene Ziehzeiten und Temperaturen)

  • Esoterik und Buddha

    • Katrin.
    • 7. März 2020 um 13:37

    [lz]

    14. "Sollte ein Bhikkhu wünschen: 'Möge ich die verschiedenen Arten übernatürlicher Kräfte beherrschen
    [5]: [...][/lz]

    Majjhima Nikāya 6


    [lz]

    abhiññā

    Die 6 'Höheren Geisteskräfte', bestehen aus 5 durch äußerste Vollendung in der Sammlung (samādhi) erreichbaren weltlichen Geisteskräften (lokiyā) und als sechster der durch höchsten Hellblick (vipassanā) erreichbaren überweltlichen Geisteskraft (lokuttarā), d.i. das Wissen von der eigenen Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). Es sind:
      1. Magische Kräfte (iddhi),
      2. Himmlisches Ohr (dibba-sota),
      3. Durchschauen der Herzen anderer (parassa ceto-pariya-ñāna),
      4. Himmlisches Auge (dibbha-cakkhu),
      5. Erinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),
      6. Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). (Identisch mit Heiligkeit)

    [/lz]

    abhiññā

  • Den Emotionen Ausdruck verleihen

    • Katrin.
    • 6. März 2020 um 07:05
    Schmu:

    Diese Sache, dass wir Teil der Natur sind, scheint mir ganz schön aus unserem Bewusstsein verschwunden zu sein. Wir haben uns so entfernt davon, von unseren Wurzeln, unserer Quelle.

    Das geht nur bis zu einem gewissen Punkt, ab da muss man dann eben die Verbindung wieder herstellen, sich an sie erinnern, sonst verlässt man das System "Leben auf diesem Planeten" so weit, dass es zu Schwierigkeiten und dann irgendwann eben zu Katastrophen kommt.

    Ich habe aber das Gefühl, dass die Trendwende zu bemerken ist, vielleicht gerade durch Katastrophen, die nicht mehr zu ignorieren sind. Es steht inzwischen auf jeder Einkaufstüte: Bitte mehrmals verwenden. Die Bücher von Günter Wohlfahrt boomen auch. Es gibt eine neue Trendsportart "Plogging" wo Joggen mit Müllaufsammeln verbunden wird. Fliegen wird negativ konnotiert, siehe "Flugscham". Die Grünen sind eine Volkspartei.

    Der Begriff "Anthropozän – Wikipedia" kam im Jahr 2000 auf und das Bewusstsein, dass wir Teil der Natur sind, breitet sich immer weiter aus. Wenn man sich im Vergleich die 1980er, 1960er oder 1920er Jahre anschaut, ist das sehr deutlich, wie ich finde :)

  • Den Emotionen Ausdruck verleihen

    • Katrin.
    • 4. März 2020 um 19:33
    PhenDe:

    Der, der dem anderen sagt, das er ein Idiot ist, ist in der Modernen Gesellschaft der schwächere. Hingegen der, der immer Souverän ist, nie Schwäche zeigt, die Führungskraft.

    Sehr interessant in dem Zusammenhang:


    [lz]

    Die soziologische Geschlechterforschung geht davon aus, dass einige der Verhaltensweisen und Umgangsformen zur Demonstration von Männlichkeit als giftig oder schädlich zu begreifen sind, vor allem, da sie ein sehr eindimensionales und schablonenhaftes Bild von Mann-Sein entwerfen. Zu diesem (als toxisch verstandenen) Bild von Maskulinität zählen u. a.:

    • Männer dürfen keine Schwäche zeigen, sondern müssen hart sein.
    • Gefühle sollten weitestgehend versteckt oder unterdrückt werden, es sei denn, es handelt sich um Wut oder Aggression. Konflikte werden durch Gewalt gelöst.
    • Ein wahrer Mann artikuliert seine Ängste und Sorgen nicht, sondern behält sie für sich.
    • Männer sind nicht überfordert oder hilflos; sie packen Probleme an und bewältigen sie, ohne andere um Hilfe bitten zu müssen.
    • Verhaltensformen, die als verweichlicht oder weibisch gelten (Weinen, Schüchternheit, Angst, liebevolle oder zärtliche Gesten etc.), gehören sich nicht für einen richtigen Mann.
    • Männer sind im Umgang mit anderen grundsätzlich auf Wettbewerb und Dominanz ausgerichtet, nicht auf Kooperation.
    • Ein echter Mann will immer Sex und ist auch immer dazu bereit.
    • Männer und Frauen sind grundsätzlich nicht in der Lage, einander zu verstehen oder miteinander befreundet zu sein.
    • Männer, deren Körper nicht dem maskulinen Idealbild entsprechen (breitschultrig, muskulös, hochgewachsen, schmerzresistent), werden nicht ernst genommen oder verlacht.

    Für Formen toxischer Maskulinität existieren eine Reihe euphemistischer Vokabeln, darunter Alphamännchen oder Macho-Mann. Männlichkeit muss hierbei immer wieder unter Beweis gestellt werden, zum Beispiel durch Mutproben, Trinkspiele, physisches Kräftemessen oder Erniedrigungsrituale anderen gegenüber.[1][/lz]

    Toxic masculinity – Wikipedia

  • Sich von Anhaftungen befreien

    • Katrin.
    • 4. März 2020 um 06:49
    Anandasa:

    Und ich muss sehr aufpassen, dass nicht wierder das ständige Irgendwas-Haben-Wollen langsam und schleichend in mich hineinkriecht

    Schon passiert... _()_

  • Einsamkeit oder Langweile, welche Praxis

    • Katrin.
    • 4. März 2020 um 06:38
    Bakram:

    Meine Leben, meine Praxis erblüht in der Einsamkeit der Versenkung genauso reich wie in der Öffentlichkeit unserer Gesellschaft.

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    Das hilft natürlich immer gegen Langeweile :grinsen:

  • Einsamkeit oder Langweile, welche Praxis

    • Katrin.
    • 3. März 2020 um 19:00
    Daoist:

    Für mich ist die Fadheit, die Langeweile (ein schönes Wort, lang zu verweilen) immer ein Zeichen, dass es eine "gute" "Meditation" ist. Manchmal ist es schwierig, zu ihr durchzukommen, herabzusinken. Aber die leere Mitte ist nun mal langweilig, wie sollte sie sonst sein?

    Dazu fiel mir dieser Text von Hartmut Böhme ein:


    [lz]

    Keine Epoche jedoch stilisiert so unnachsichtig den Melancholiker zum Typus des Vernunftlosen wie die Aufklärung. Geht man die Gruppen durch, welche die Aufklärung zu ihren Gegnern erklärte, so werden sie sämtlich mit dem Stigma der Melancholie belegt: die Pietisten und Separatisten, die Schwärmer und Fanatiker, die Enthusiasten und Phantasten, die "mönchischen" Asketen und Religionisten, die Abergläubigen. Sie alle sind Melancholiker deswegen, weil sie den Zielen der Aufklärung, dem allgemeinen Glück, der Geselligkeit, der vernünftigen Religion und humanen Moral nicht entsprechen.[/lz]

    Harmut Böhme:Kritik der Melancholie und Melancholie der Kritik

  • Karma und Synchronizität

    • Katrin.
    • 3. März 2020 um 08:02
    Helmut:

    Die äußeren Umstände auf die hier so viel Gewicht gelegt wird, sind tatsächlich nur zweitrangig. Das zeigt sich schon daran, dass Zwillinge, die in der gemeinsamen Familie aufwachsen genauso unterschiedlich sein können wie Zwillinge, die aus welchen Gründen auch immer, in unterschiedlichen Kontexten aufwachsen und sich entwickeln.

    Aus der Zwillingsforschung:

    e87e00ec05c1be709967d36cb91556e8e011879b.jpg


    [lz]

    Eineiige Zwillinge vs. zweieiige Zwillinge

    Zweieiige Zwillinge haben in der Regel 50 % ihres Erbgutes gemeinsam. Bei zweieiigen Zwillingen, die gemeinsam aufgewachsen sind, ist eine Korrelation von 0,60 sichtbar. Dieser geringere Zusammenhang gegenüber eineiigen Zwillingen deutet auf einen genetischen Einfluss hin.[2]

    Nimmt man an, dass sich eineiige Zwillinge gegenüber zweieiigen Zwillingen durchweg ähnlicher sind, so ist diese Vermutung falsch. Geht man davon aus, dass ein Merkmal im Wesentlichen umweltbedingt ist, so sind sich zweieiige Zwillinge, die gemeinsam aufgewachsen sind, genauso ähnlich wie eineiige Zwillinge, die gemeinsam aufgewachsen sind. Das zweieiige Zwillingspaar ist sich in dieser Hinsicht sogar ähnlicher als eineiige Zwillinge, die getrennt voneinander aufgewachsen sind. Ähneln sich nun aber zusammen aufgewachsene zweieiige Zwillinge weniger als zusammen aufgewachsene eineiige Zwillinge oder sogar getrennt aufgewachsene eineiige Zwillinge, so kann dieses Merkmal als überwiegend erbbedingt gekennzeichnet werden. Dennoch wird in allen relevanten Untersuchungen bestätigt, dass sich eineiige Zwillinge ähnlicher sind als zweieiige Zwillinge gleichen und unterschiedlichen Geschlechts.[1][/lz]

    Zwillingsforschung – Wikipedia

  • Karma und Synchronizität

    • Katrin.
    • 2. März 2020 um 05:17
    Schmu:

    Hat es nicht auch etwas mit Wissen zu tun? Also, ob mir genügend Wissen zur Verfügung steht, um kombinieren zu können?

    Dazu fällt mir ein, dass ich mal über Synchronizitäten gelesen habe, dass das auch etwas mit erhöhter Aufmerksamkeit auf die eigenen Wahrnehmungen zu tun hat. Mir ist dazu folgendes Bild eingefallen:

    Man betrachtet das Meer mit etwas Wellengang und jede Welle entspricht einem gegenwärtigen Ereignis. Wer genau hinschaut, wird Wellen entdecken, die sich sehr ähneln, gleichzeitig aufsteigen und wieder verschwinden. Vielleicht ein paar Meter voneinander entfernt.

    Andererseits kann man Synchronizitäten auch als harmonische Töne sehen. Jedes gegenwärtige Ereignis entspricht in diesem Bild einem Ton, mit unterschiedlichsten Lautstärken. Wer genau hinhört wird hier und da Töne hören, die zusammenschwingen und eine Harmonie oder einen schönen Akkord bilden.

    Ich persönlich deute Synchronizitäten auch gerne als "gutes Omen" oder ein Fall von "im richtigen Rythmus sein". Eines ist mir klar, wenn ich gehetzt bin, dann verpasse ich solche Ereignisse auf jedenfall, ob nun etwas dahinter ist, oder nicht.

    Was ich aber auch beobachten kann, ist, dass ich mich mit Absicht in eine bestimmte Wahrnehmung oder Bewusstseinszustand begeben kann, in dem ich dann mehr Synchronizitäten bemerke. So eine Art "divinatorische Wahrnehmung". Ein Beispiel wurde genannt, das I Ging. Dies funktioniert aber auch mit jedem anderen beliebigen Buch (man hat eine Frage und schlägt dann spontan ein Buch auf und liest intuitiv den erstbesten Satz), oder auch mit einem Spaziergang (man hat eine Frage und geht spazieren und lässt sich einfach von seinem Gefühl leiten). So kann dann für den Zeitraum, in dem man seine Umgebung mit jener selektiven "deutenden Wahrnehmung" betrachtet, alles mögliche zu einem "Spiegel der Seele" werden.

    Ich kann meine Umgebung hinsichtlich meiner Emotionen betrachten, ich kann meine Umgebung hinsichtlich einer Frage betrachten, die ich für die Zukunft habe, hinsichtliche einer Beziehung, die mir unklar ist usw. Meine bewusste Wahrnehmung kann über eine solche "Frage oder Absicht" die Umgebung filtern, sodass ein bewusster Zugang zum Unbewussten möglich wird.

    Wie ich solche parallelen Ereignisse, oder Synchronizitäten deute, hängt aber auch wirklich von meiner Tagesform ab und ich kann nicht sagen, ob da was dran ist wie an 1+1=2...

  • Karma und Synchronizität

    • Katrin.
    • 1. März 2020 um 14:36
    void:

    Ich kann mir vorstellen, dass diese Muster noch viel weiter gehen.

    Interessant dazu auch der Begriff der Konvergenz im Vergleich zu Kontingenz:


    [lz]

    Die Entwicklung von analogen Merkmalen bei nicht näher verwandten Arten wird als konvergente Evolution (auch konvergente Entwicklung oder Parallelevolution) oder kurz als Konvergenz bezeichnet.[/lz]

    Analogie (Biologie) – Wikipedia

    Konvergenz in diesem Zusammenhang heißt, dass, je komplexer ein (organisches) System ist, desto höher das Auftreten ähnlicher evolutionärer Verläufe.

    Zum Vertiefen:

    Historical contingency and the purported uniqueness of evolutionary innovations - NASA/ADS

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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