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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Carneol

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Carneol
    • 25. März 2018 um 22:17
    kilaya:

    S. 91

    [lz]

    Frage: Sind die buddhistischen Lehren über den Zwischenzustand zwischen zwei Leben und über die Wiedergeburt wörtlich oder metaphorisch zu verstehen?

    Antwort [des Dalai Lama]: Sie werden wörtlich genommen.

    [/lz]

    Das klingt zumindest zweideutig. :grinsen:

    P.S.: Ihr wart ja fleißig am schreiben, seh ich gerade. Ich schau mir das morgen mal an, bin jetzt müde. :moon:

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Carneol
    • 25. März 2018 um 17:47
    Carneol:
    kilaya:

    ebenda, S. 210 Dalai Lama:

    [lz]

    Es ist nicht der Fall, daß man zwei unterschiedliche Bewußtseinskontinua hat, eines sehr subtil und das andere grob. Vielmehr entstammt das grobe Bewußtsein dem Sehr Subtilen Geist; es erhält seine eigentliche Wirksamkeit aus dem Sehr Subtilen Geist. Es ist nicht etwas davon Verschiedenes.

    [/lz]

    (Hervorhebungen von mir)

    ich hab jetzt mal etwas anderes hervorgehoben...

    kilaya:
    Carneol:

    ich hab jetzt mal etwas anderes hervorgehoben...

    Damit wird ja - so wie ich das verstehe - im Grunde hervorgehoben, dass zwar das grobe Bewusstsein an ein Gehirn usw. gebunden ist, aber nicht davon hergestellt wird bzw. nicht daraus hervorgeht. Die eigentliche Grundlage des groben Bewusstseins ist das sehr subtile Bewusstsein. Also nicht das Bewusstsein ist generell abhängig vom Gehirn, sondern umgekehrt. Was sich mithilfe von Gehirn und Sinnen in der Welt ausdrückt, basiert auf dem subtilen Bewusstsein. Damit ist der Gedanke auch nachvollziehbar, dass wenn sich Gehirn und Sinne auflösen und das grobe Bewusstsein mit ihnen, das subtile Bewusstsein fortbestehen kann. Seinerseits als Gefüge von Bedingungen und nicht etwa als etwas, das aus sich selbst heraus existieren würde.

    Vielleicht muss man hier nochmal unterscheiden zwischen dem subtilen Bewusstsein (-s-strom?) und dem Sehr Subtilen Geist?

    Vgl. # 7:[lz]

    Zitat

    Im Kontext des Vajrayana findet man eine genauere Diskussion dazu unter dem Begriff des Sehr Subtilen Geistes, der auch Ursprüngliches Bewußtsein oder Ursprüngliches Klares Licht genannt wird. Dieser wird als substantielle Ursache aller Formen von Bewußtsein bezeichnet.[/lz]

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Carneol
    • 25. März 2018 um 17:10
    kilaya:

    Bitte sag konkret, was Du mit "4" und "2" meinst, sonst kann ich keinen Bezug herstellen. Im Buch werden scheinbare Widersprüche oft erstmal als offene Frage behalten um dann später aufgelöst zu werden. Dazu kommt, dass es ja auch nicht die eine tibetische Sichtweise gibt. Da kann es sein, dass eine Aussage sich auf die Sutraebene bezieht, eine auf Vajrayana und eine auf Dzogchen. Das wird im Buch meist neben einander dargestellt, auch wenn es sich widerspricht, die Systeme sind immer in sich schlüssig, aber nicht unbedingt mit einander kompatibel.

    Ich hab das Buch selbst nicht da. Mit # 4 und # 2 beziehe ich mich auf die Beitragsnummern in diesem Thread. Mit meiner anderen Hervorhebung des Zitats aus # 4 scheint für mich die Irritation meinerseits aufgelöst, da ich wohl an einer unglücklichen Formulierung (ggf. aus der Übersetzung resultierend) hängen geblieben bin. Man hat also sehr wohl zwei unterschiedliche Bewusstseinskontinua (wie auch in # 2 beschrieben), wobei jedoch das grobe Bewusstsein nicht ohne das subtile (# 4) und nicht ohne den Körper (# 2) existiert, demzufolge auch nicht mit dem subtilen identisch ist, somit also "verschieden". :)

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Carneol
    • 25. März 2018 um 16:24
    kilaya:

    ebenda, S. 210 Dalai Lama:

    [lz]

    Es ist nicht der Fall, daß man zwei unterschiedliche Bewußtseinskontinua hat, eines sehr subtil und das andere grob. Vielmehr entstammt das grobe Bewußtsein dem Sehr Subtilen Geist; es erhält seine eigentliche Wirksamkeit aus dem Sehr Subtilen Geist. Es ist nicht etwas davon Verschiedenes.

    [/lz]

    (Hervorhebungen von mir)

    ich hab jetzt mal etwas anderes hervorgehoben...

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Carneol
    • 25. März 2018 um 16:19

    Sehr interessantes Thema, finde ich. Danke dafür. :)

    Allerdings werde ich hier nicht viel beitragen können, nur versuchen zu verstehen und ggf. Fragen stellen, wie etwas gemeint ist...

    Z.B.: # 4 und # 2 widersprechen sich etwas, meinst du nicht?

  • Buddha-Natur ?

    • Carneol
    • 13. März 2018 um 16:42
    Sudhana:

    Zunächst einmal: accinca ist offensichtlich in keinerlei Hinsicht qualifiziert, sich zum Thema Buddhanatur / Tathāgatagarbha sinnvoll zu äußern, da das, was er davon zu wissen glaubt, ausschließlich seiner Fantasie und seinen Vorurteilen entspringt. Dieses handycap teilt er allerdings mit vielen Mahayanin die ...

    @kilaya da wäre jetzt aber wirklich eine Trophäe "Sutrenspezialist" für Sudhana fällig, wo kämen wir denn ohne ihn hin, und er hilft ja auch selbstlos ... wie schon immer ... in dieser Hinsicht. :D:like:

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 13. Februar 2018 um 18:48
    Dingens:

    Wenn ich mal kein Koffein zu mir nehmen darf, hilft mir nur heisser Tee aus frischem Ingwer. Ein daumennagelgrosses Stück Ingwer (am besten mit Schale - geht aber nur bei Bio Ingwer) in Scheibchen schneiden und mit kochendem Wasser überbrühen. Das wärmt, regt den müden Kreislauf an, hebt die Laune und der Geschmack ist intensiv. Falls Du Deinen Kaffeekonsum einschränken willst/musst ist das meiner Erfahrung nach die beste Alternative.


    Ingwer find ich auch gut. Warum mit Schale?

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 13. Februar 2018 um 18:36

    Hallo Doris,

    an der Auswahl liegt es nicht. Wir haben immer einen vollen Obstkorb auf dem Küchentisch, Brot und Belag aller Sorten... In der Schule wird sogar Mittagessen angeboten und Döner gibt's um die Ecke. Pizza wäre auch vorhanden. Döner holen sie sich aller paar Wochen mal oder man isst auch mal Brot mit Belag, wenn ein Fußballspiel ansteht. Weil das mehr Kraft gibt als ne Schale Müsli.

    Beim Schulessen, wenn man nicht zu den "Abonnenten" zählt sondern wählerisch ist ob man heute mitisst oder nicht bzw. nach einem der häufigen Unterrichtsausfälle auch nicht nochmal zum Essen in die Schule kommen will, muss man warten bis alle anderen "durch" sind. Das macht "man" dann auch nur, wenn's Milchreis gibt und nicht etwa was mit GEMÜSE.

    Überhaupt werden nur bestimmte Essen(-szusammenstellungen) akzeptiert. Schwierig da gesund zu kochen...

    Von Vorkochen halte ich nichts. Aufgewärmtes ist energetisch zumindest tamasig (macht träge / nach Ayurveda) und damit wertlos.

    Naja, ist schon nicht einfach. Aber es läuft. ;) zumindest die Süßigkeiten bleiben in Mengen liegen und dick sind die Kinder auch nicht. Eher im Gegenteil. Haben dafür viel Energie, sind gesund, sportlich und glücklich. :)

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 12. Februar 2018 um 22:17

    Nun ja, da bist du nicht der Einzige, dem das auffällt.

    Schon im Kindergarten gab es mal einen Info-Elternabend, wo wir darüber aufgeklärt wurden, wie viele Stückchen Zucker in beliebten Lebensmitteln wie Ketchup, Kinderjoghurt, Cola, Limonade,... jeweils drin sind (gleich daneben aufgestapelt) und was für Insulinspitzen (mit übersteigerter Aktivität) und -tiefs (mit Müdigkeit) im Körper damit einhergehen, und was die richtige Ernährung wäre.

    Das kann man alles umsetzen, aber leider nur bedingt.

    Bei uns gibt es halt vor dem Frühstückstoast für jeden erstmal ein Obst, auch wenn man dann nicht mehr so viele Brote schafft. Das hält dann bei den Jungs bis Mittag vor ohne zweites Frühstück. Wasser, keine Softdrinks, statt dessen Säfte, am besten Direktsaft, ggf. mit Mineralwasser gemischt. Und bei mir kannenweise Tee (grüner, Kräuter, Früchte, oder Yogitee). Ich ess auch gern mal Vollkornbrot, und viel (fast ständig) Avocado, aber die Vorbildfunktion wirkt da noch nicht so ganz... 8) und wenn ich 3x/Wo. nicht da bin um mittags zu kochen, nimmt man sich halt ein Schälchen Müsli (aber das mit richtig viel Zucker... :nosee: ). Dann gibt's halt abends wieder Obst zum Brot.

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 12. Februar 2018 um 21:22
    fotost:
    Carneol:

    Kann man unter Gewissenlosigkeit nicht auch mangelnde Achtsamkeit sich selbst gegenüber subsummieren, die mit erhöhter Dosis an Koffein zunimmt? Der Geist nimmt einen anderen Fokus, der Zugang zur Intuition nimmt ab, etc...

    Liebe Grüße Carneol.

    man kann so vieles. Menschen sind unterschiedlich. Bei einigen scheint Koffein den Zugang zu Intuition zur vermindern, andere wie Balzac schwören auf die steigernde Wirkung...

    Ich kenne keine Studien, die eine Abhängigkeit von Koffein mit der Tendenz zum Konsum höherer Dosen eindeutig belegen. Wenn Dein Geist Probleme hat... es ist doch ganz einfach, hör mit Kaffee, Tee etc. auf.


    Liebe Grüße fotost. :)

    Ich möchte ja gar nicht komplett aufhören. Vielleicht bin ich auch zuckerabhängig (morgens/nachmittags "unterzuckert"), zumindest im Cappu ist ne Menge drin, und wenn nicht, geb ich was dazu. ;)

    Meiner Erfahrung nach hat das Koffein - für mich - in geringen Mengen eine positive Wirkung - auf die ich auch nicht unbedingt verzichten möchte - ab einer gewissen Menge (s.o.) wird es einfach zu viel, so dass die negativen Effekte überwiegen. Auf diese Grenze muss ich halt achten.

    Sag mal, versuchst du ganz ohne Zucker auszukommen oder generell zu reduzieren? Lässt sich da nicht auch ein "mittlerer Weg" finden? Wenn du z.B. frisches Obst und Gemüse kaufst und auf Junk Food verzichtest?

    LG :rainbow:

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 12. Februar 2018 um 19:03

    Kann man unter Gewissenlosigkeit nicht auch mangelnde Achtsamkeit sich selbst gegenüber subsummieren, die mit erhöhter Dosis an Koffein zunimmt? Der Geist nimmt einen anderen Fokus, der Zugang zur Intuition nimmt ab, etc...

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 12. Februar 2018 um 17:11

    @LL: cool! :):like:

  • Verliebtheit und Meditation

    • Carneol
    • 12. Februar 2018 um 14:12

    Auch, wenn es vielleicht irgendwem wieder nicht passt, hier mal der Spruch, der heute auf meinem Beutel Yogi-Tea stand:

    "Liebe kennt keine Furcht oder Vergeltung." ;)

  • Verliebtheit und Meditation

    • Carneol
    • 11. Februar 2018 um 23:23
    Turmalin:

    Auch die Frage warum es nicht klappt: Besser mit der Person reden. Also wenn es jetzt nicht so ist, dass man komplett abgelehnt wurde. Dann isses natürlich hart sich anzuhören, warum.


    Ja, genau.

    Und da sind wir bei der Frage nach den gegenseitigen Erwartungen. Und die sind einem oft selber nicht ganz klar bewusst, sondern schwingen irgendwo implizit im Raum.

    Darüber sich erstmal klar zu werden und dann auch achtsam zu kommunizieren, ist nochmal eine ganz andere Herausforderung. Aber es lohnt sich.

    Zu sagen, was man sich wünscht. Ohne aber Forderungen zu stellen. Nicht ganz einfach. Und natürlich auch zu geben bereit sein.

    Alina - 26 Frauenwünsche:
    https://youtu.be/5FyaGPxiEOQ
    Alina - 26 Männerwünsche:
    https://youtu.be/NgwT_l3VU2k
    Alina - 5 Beziehungstipps:
    https://youtu.be/c63Rf9cZCWI

  • Verliebtheit und Meditation

    • Carneol
    • 11. Februar 2018 um 19:38
    kilaya:

    Ich glaube, dass das was ganz archaisches ist. Die "Arschlöcher" sind vermeintlich die besseren Schützer. Und auf so einer archaischen Ebene fühlen viele Frauen sich noch da sexuell angezogen, wo sie den besten Schutz für ein eventuelles Kind vermuten. Dass diese Mechanismen noch mehr mit der Wildnis zu tun haben - darüber sind wir halt noch nicht hinweg. Während die netten Männer eben gut als Freunde wirken, jemand zum Anlehnen, aber diese archaische sexuelle Anziehung fehlt.

    Vieles davon könnte sich verbessern, indem beide Geschlechter in sich ganz werden und nicht etwas im Aussen ergänzen müssen. Aber da ist erstmal die sexuelle Anziehung erst recht verwirrt. Also heisst es zum Einen: in sich ganz werden UND die archaischen Reaktionsmuster bewusst machen. Dann mit den Rollen bewusst SPIELEN. Aber da sind wir noch weit von entfernt....


    Das erinnert mich an einen Text, den ich mal gelesen habe:
    Ute Strohbusch (2015): Das weibliche und männliche Urprinzip

  • Wieso Kaffee wenn er mir nicht gut tut?

    • Carneol
    • 11. Februar 2018 um 18:34

    Filterkaffee trinke ich schon lange nicht mehr. Da war ich vor 15 Jahren mal richtig abhängig, hab den auf der Arbeit ständig getrunken und abends dann um einschlafen zu können Johanniskrauttee. Als dann die Frauenärztin meinte, Schwangere dürfen nicht mehr als zwei Tassen am Tag trinken, bin ich auf Cappuchino gewechselt und habe ausserdem reduziert.

    Ich trinke gerne Cappuchino oder Latte Macciato, weiss aber auch um die Nebenwirkungen. Ganz verzichten möchte ich nicht. Daher reduziere ich, indem ich weniger und in der Konzentration "leichter" trinke. Und überlege mir auch, ob ich diese Tasse gerade jetzt wirklich trinken möchte oder lieber verzichte.

    Inzwischen hab ich mir die folgenden Mischungen angewöhnt:

    (1) zu Hause: in einer großen Tasse (200ml) 1Tl. Karo, 1/2Tl. Instant Kaffee, 1Tl Cappu oder Latte Macciato Pulver, 2/3 heisses Wasser und 1/3 kalte Milch.

    (2) auf der Arbeit: kleine Tasse Cappu aus dem Automat (enthält nicht viel Kaffee, aber viel Milch)

    (3) auf der Arbeit: große Tasse mit Nespresso-kapsel mit wenig Koffein (oder entkoffeiniert) auf kurzer Durchlauf-stufe, dazu 2/3 heisses Wasser und 1/3 kalte Milch.

    Am Tag komme ich dann auf ca. 3-4 solcher Tassen, ohne negative Symptome, wenn es mehr wird muss ich schon aufpassen. Als Mindest-Koffeindosis (im Ashram) hab ich 1xfrüh und 1xnachmittag einen großen Pulver-Latte Macciato, ohne den gibts Kopfschmerzen. :)

  • Merkwürdiger Humor von Dzongsar Jamyang Khyentse

    • Carneol
    • 30. Januar 2018 um 22:22
    mukti:

    Mich erinnert das Ganze einmal mehr stark an den Hinduismus. Zunächst die große Bedeutung die dort dem Guru zukommt, als einem Stellvertreter des Höchsten (Gott bzw. hier Buddha) und die daraus resultierende Bedeutung der Schüler-Bindung, bekräftigt durch Gelübde. Da nimmt der Guru dann angeblich das Karma des Schülers auf sich, was auch dazu führen könne dass er für seine Fehlverhalten körperlich leiden müsse. Der tibetische Buddhismus ist ja ursprünglich aus Indien gekommen wenn ich mich recht erinnere.
    Vielleicht liege ich da falsch, aber es sind schon auffällige Parallelen.


    Mukti, das war mir neu, was du hier schreibst über "den Hinduismus". Aber es gibt auch beim Hinduismus viele verschiedene Wege, und beim Yoga im Westen ist das nochmal anders... kann man hier ganz gut nachlesen:
    https://wiki.yoga-vidya.de/Hinduismus
    https://wiki.yoga-vidya.de/Guru

    Zitat

    Es gibt viele Yogis im Westen, denen es schwer fallen würde eine meist sehr strenge und autoritäre Unterweisung durch einen traditionellen indischen Guru anzunehmen. Aus diesem Grund wird der Guru im Westen oft durch allgemeine Schulung in der Yoga Praxis einschließlich von Ratschlägen für eine gesunde, ernährungsbewusste und angemessene Lebensfürung ersetzt. An diese mehr eigenständige Mentalität haben sich auch viele indische Yogameister eingestellt, wenn sie im Westen agieren.

  • Gelassener Umgang mit Handwerkern

    • Carneol
    • 29. Januar 2018 um 11:30

    Du kennst die Situation des Handwerkers nicht. Da muss nicht einmal Nachlässigkeit dahinterstecken. Vielleicht ist er ja umgekippt und liegt jetzt im Krankenhaus. Oder musste sich selbst schnell um einen Freund oder Angehörigen kümmern. Oder hat andere schlimme Nachrichten erhalten, die ihn jetzt nicht an eueren Termin denken lassen...

    Für euch eine Übung in Geduld...

    Wahrscheinlich würde ich aber erstmal genauso reagieren wie ihr, also Kreise drehen... :grinsen:

  • Wenn du ganz stille sitzt, dann geschieht etwas"

    • Carneol
    • 21. Januar 2018 um 21:37

    Danke, Festus. :)

  • Tonkabohne zur Unterstützung bei der Meditation?

    • Carneol
    • 21. Januar 2018 um 13:17

    Eine Alternative zu Räucherstäbchen wäre auch eine Duftlampe mit Wasser und ein paar Tropfen von naturreinen ätherischen Ölen, z.B. Grapefruit und Zirbelkiefer.

    https://www.google.com/search?biw=768…SHtDSQQvSsIJSgA

    https://www.buecher.de/shop/fachbuech…od_id/35554834/

    P.S.: Danke für die Idee, bei mir sind's jetzt: 3Tr. Zirbelkiefer, 2 Tr. Grapefruit, 1 Tr. Neroli 10%, 1 Tr. Lemongrass. Kombiniert entspr. Wirkung nach dem angegebenen Buch. :)

  • "Achtsamkeit ... ist ... nicht ausreichend"

    • Carneol
    • 16. Januar 2018 um 00:14

    Samyutta Nikaya 47.19 Sedakam, mit Bezug auf Satipatthana: http://www.palikanon.com/samyutta/sam47.html

    Zitat

    S.47.19. Sedakam - 9. Sedaka Sutta


    Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Lande der Sumbher in einem Städtchen der Sumbher namens Sedakam. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche:

    "Einstmals, ihr Mönche, gab es einen Bambusakrobaten. Der richtete den Bambus auf und sprach zu seiner Gehilfin Medakathalikā: 'Komm, liebe Medakathalikā, erklimme den Bambus und stelle dich auf meine Schultern'. 'Ja, Meister', erwiderte die Gehilfin Medakathalikā, erklomm den Bambus und stellte sich auf die Schultern des Meisters.

    Da sprach, ihr Mönche, der Bambusakrobat zu seiner Gehilfin Medakathalikā: 'Du, liebe Methakathalikā, achte auf mich, und ich werde auf dich achten. Wenn so jeweils einer den anderen bewacht, einer auf den anderen achtet, dann werden wir unsere Kunst zeigen, etwas verdienen und wohlbehalten vom Bambus heruntersteigen.


    Auf diese Worte erwiderte Medakathalikā, die Gehilfin, dem Meister:

    "So wird nichts daraus, Meister! Achte du auf dich selber, Meister, und ich werde auf mich achten. So werden wir, wenn jeder sich selber bewacht, jeder auf sich selber achtet, unsere Kunst zeigen, etwas verdienen und wohlbehalten vom Bambus heruntersteigen'.


    Die rechte Vorgehensweise dabei, sprach der Erhabene, ist folgende: "Wie Medakathalikā, die Gehilfin, dem Meister gesagt hat:

    'Ich werde auf mich achten', so sind die Pfeiler [Grundlagen] der Achtsamkeit (satipatthāna), ihr Mönche, zu pflegen:
    'Auf den anderen werde ich achten, so sind die Pfeiler [Grundlagen] der Achtsamkeit zu pflegen.


    Auf sich selber achtend, ihr Mönche, achtet man auf die anderen.Auf die anderen achtend, achtet man auf sich selber.


    Und wie, ihr Mönche, achtet man, auf sich selber achtend, auf den anderen?

    Durch Pflege, durch Entfaltung, durch häufiges Tun.

    So, ihr Mönche, achtet man, auf sich selber achtend, auf den anderen.


    Und wie, ihr Mönche, achtet man, auf den anderen achtend, auf sich selber?

    Durch Geduld (khanti),
    durch Gewaltlosigkeit (avihiṃsā),
    durch Liebe (mettacitta),
    durch [An-]Teilnahme (anudaya).

    So, ihr Mönche, achtet man, auf den anderen achtend, auf sich selber.


    'Ich werde auf mich achten', so sind, ihr Mönche, die Pfeiler der Achtsamkeit zu pflegen. 'Ich werde auf die andern achten', so sind die Pfeiler der Achtsamkeit zu pflegen.

    Auf sich selber achtend, achtet man auf die anderen, ihr Mönche,auf die anderen achtend, achtet man auf sich selber".

    Alles anzeigen

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte, ohne mit den eigenen Emotionen verbunden zu sein.

  • "Achtsamkeit ... ist ... nicht ausreichend"

    • Carneol
    • 15. Januar 2018 um 17:28
    kilaya:

    Hier der Blickwinkel eines Psychologen, der die Menschen in erster Linie "zu sich selbst" führen will: (via http://www.spiegel.de/netzwelt/web/d…-a-1184663.html)

    Zitat

    Milzner: Achtsamkeit, das reine Wahrnehmen, ist als Gegenbewegung zur digitalen Selbstentfremdung nicht ausreichend. Achtsamkeit ist zu entrückt, ihr fehlt die kraftvolle Emotion. Besser stellt man sich Fragen: Was macht mich lebendig? Möchte ich mit 80 auf mein Leben blicken und sagen, ich habe immer viele Bilder gepostet? So kann jeder für sich herauszufinden, wie man ein wildes, sinnvolles Leben im Digitalen führt. Und darum geht es.


    Ich will damit nichts Bestimmtes aussagen oder vorgeben, es soll einfach eine Vorlage für alle Assoziationen sein, die man aus einem (tantrisch-)buddhistischen Blickwinkel damit haben könnte. Wer Lust hat sich darauf einzulassen...


    Die Kinder sitzen gerade zu dritt vor dem Rechner und spielen Minecraft. Keine Ahnung ob gerade online vernetzt mit 2 anderen Freunden auf deren Server oder lokal mit dem neuen Mod-pack. Lernen dabei Sachen, die ich eher dem höheren Chemie- & Physik-unterricht zugeordnet hätte, entwickeln Ideen und Strategien, und das Ganze freiwillig.

    Auf dem Smartphone sind sie mit der ganzen Klasse vernetzt und mit dem Fussballteam, das ist meistens richtig effiziente Kommunikation (inzwischen).

    Als ich Silvester 3x die gleichen Bildchen etc. geschickt bekommen habe, hatte ich keine Lust mehr zu antworten. Das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht auch alles Gute wünschen würde, aber ich sag's dann nicht mehr unbedingt, wenn ich nur noch das Gefühl habe, mich "an eine Liste ranzuhängen" bzw. der Impuls von aussen kommt. Das muss schon mit dem inneren Gefühl konform gehen.

    Nun ja, wie kann man das tantrisch-buddhistisch interpretieren? Fremdsteuerung erkennen und vermeiden, schauen was ist sinnvoll und was nicht?

  • Magie und Skepsis

    • Carneol
    • 14. Januar 2018 um 18:40
    Waldler:
    raterz:

    ja da ist was dran. solch negativ energetisch aufgeladenen atmosphären können solche prozesse natürlich stören.

    Mein zitierter Satz war ironisch gemeint.


    Hier mal ein Beispiel, als Vergleich, in einem anderen Zusammenhang: https://youtu.be/rOnIrZWSF08

  • Gedanken über Widersprüche in Buddhas Lehre

    • Carneol
    • 12. Januar 2018 um 18:45
    Spacy:

    Das ist nur das Gewaber einer untergegangen Zeit, ene Erinnerung, die man nicht mal man selber ist.
    Alles ist zerstört - schau dich um. Überall nur Ruinen.
    Und dennoch, man lebt.
    Es ist wie ein offset. Geerdet ohne Erde.
    Wir schaffen das!


    Lebst du in der Illusion eines Gestern, eines Morgen oder im Jetzt?

  • Yoga - Körperscann (Achtsamkeit auf den Körper)

    • Carneol
    • 7. Januar 2018 um 11:46
    Sherab Yönten:

    Eben habe ich den Grund erfahren, warum ich Probleme mit meinem Körperempfinden habe: Zu starke Anhaftung an den Körper!


    War das eine Erfahrung beim Körperscan (im Rahmen von Yoga Nidra)?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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