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  1. Buddhaland Forum
  2. Zenman

Beiträge von Zenman

  • Anfängerfrage: Was bringt die Sangha und die Meditation in der Gruppe?

    • Zenman
    • 21. November 2016 um 07:40

    Die Sangha bringt schon einiges. Es ist nicht zwingend notwendig, aber wie Festus schon sagte, man nimmt nicht umsonst Zuflucht zu den drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha.

    Mal nur als Beispiel, zwei Sachen die dir die Sangha bringt / bringen kann.

    Erstens, gibt es dort einen Leiter, der wahrscheinlich schon seit langen Jahren Zen praktiziert. Er kann dir helfen deine Körperhaltung zu korrigieren und dich in Sachen buddhistische Praxis besser unterweisen, als du es selbst könntest. Wenn in deiner Sangha der vorhandene Leiter kein Vertrauen in dir hervorruft - evtl. ist es einfach die falsche Sangha für dich.

    Zweitens, bist du in der Sangha automatisch gezwungen deine eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen - du sitzt nicht alleine Zazen, sondern andere sitzen neben dir und stören evtl. das, was deiner Idealvorstellung entspricht. Das ist gut, denn so findest du dich in einer Situation wieder, die ohne Mitgefühl für andere nicht schmerzfrei zu meistern ist.

  • Was wird eigentlich wiedergeboren?

    • Zenman
    • 17. November 2016 um 12:19

    Ich verstehe Wiedergeburt ganz einfach: wenn ich eine Glasflasche wegwerfe, wird sie recycled und aus demselben Glas wird etwas anderes gemacht. Dasselbe Glas, andere Form.

    Genauso verhält es sich mit allem. Die Pflanzen ziehen aus dem Boden Energie hoch, in Form von Wasser und anderen chemischen Elementen. Sie stellen daraus ihre Körper her und auch die Samen. Pflanzen sterben, verfaulen und bilden somit den neuen Boden - die darauf gefallenen Samen ziehen wieder Energie aus dem Boden hoch, ernähren sich also gewissermassen von der vorherigen Generation der Pflanzen!

    Alles wird im Kreislauf wiederverwendet und das Leben wechselt nur die Form, nie verschwindet etwas ganz, sondern Formen werden zerstört und eben neu geboren. Ganz entsprechend dem Energieerhaltungssatz.

    Da der Energieerhaltungssatz nun wirklich überall greift und auch wie oben anschaulich gemacht werden kann, gehe ich davon aus, dass er beim menschlichen Bewusstsein ebenfalls Anwendung findet. Ein Beweis dafür, dass irgendeine Art von Kontinuität gegeben ist, liefern Erinnerungen an vergangenen Leben.

    Ich persönlich habe so etwas nicht, oder nicht in der Form wie man es gerne hätte. Aber es gibt genug Beispiele, wenn kleine Kinder sich an sehr spezifische Details erinnern, an Sachen die sie nicht hätten wissen können und diese Sachen stimmen dann nach der Überprüfung auch.

    Genauso wie es aber bei den Glasflaschen oder Pflanzen ist, wird nicht 1:1 dasselbe Material für etwas neues verwendet. Ich denke es ist vielmehr so, dass ein neu geborenes Kind zusammengemischt ist aus unzählig vielen anderen Dingen. Genauso auch seine Gedankenwelt, seine Interessen, Neigungen, Phobien, etc. sind zusammengemischt aus allem möglichen was andere Lebewesen vor ihm hatten.

    D.h., meine Vorstellung von Wiedergeburt ist so, dass es ziemlich unmöglich wäre, dass jemand 1:1 wieder kommt, es sei denn man nimmt Zeiträume an, welche statistisch gesehen Wiederholungen unabdingbar machen (das uns bekannte Alter des Universums ist dagegen noch etwas klein). In dem Fall ist die Wahrscheinlichkeit einer 100% Wiedergeburt einer spezifischen Person eine absolute Notwendigkeit. Dann aber auch in genau denselben Umständen, selbe Eltern, selber Kulturkreis usw. Also dieselbe Vorstellung die Nietzsche als "ewige Wiederkehr" bezeichnete.

    Ich bin fest von Wiedergeburt überzeugt, in der Form, dass wir eine Mischung aus vorherigen Lebewesen sind, auch was unsere Seele, also Psyche, also alles was im Kopf vorgeht, angeht. Ob man die Wiedergeburt als eine 1:1 Rückkehr bezeichnen kann, das bezweifle ich sehr. Wenn, dann sind die Zeiträume ungleich länger, als was man normalerweise annimmt (ich bestreite also 1:1 Wiedergeburten von Menschen nach nur ca. 100, 500 oder 1000 Jahren). Nicht Wiedergeburten an sich, nur 1:1 Wiedergeburten, wo man sagen könnte - er ist die Wiedergeburt von Napoleon, oder von Lama soundso.

  • Bewusstsein - Intelligenz

    • Zenman
    • 16. November 2016 um 10:53

    Ja, da gibt es so eine feine Grenze zwischen Schlafen und Wachsein, wobei man sich immer noch relativ gut ausruhen kann, obwohl man grundsätzlich noch ansprechbar bleibt.

  • Meditation im Freien entspannend?

    • Zenman
    • 16. November 2016 um 08:34

    Ich habe ein Paar Mal in der Natur meditiert und fand es sehr gut. Eine leichte Brise, Bäume, Vögel, sogar Insekte (wenn sie denn gerade da sind) sind alles sehr gute Beobachtungsobjekte um den Geist zu beruhigen.

    Wenn man drinnen mit dem Gesicht zur Wand sitzt und seine Gedanken nicht loslassen kann, bleibt einem eigentlich nur der eigene Körper (z.B. Atem) als Beobachtungsobjekt.

    Im Sommer fahre ich gerne mit dem Fahrrad irgendwo hin um dort zu sitzen oder meditierend zu spazieren. Auch das Fahren selbst funktioniert schon wie Meditation, weil man ja auf alles um sich rum achten muss und möglichst im Augenblick verweilen soll.

  • Bewusstsein - Intelligenz

    • Zenman
    • 16. November 2016 um 08:22

    Luzide Träume haben ist eine Sache, erklären wie man sie bekommen kann - eine ganz andere. Es gibt spezielle Trainingsroutinen wie man luzide Träume erzwingen bzw. provozieren kann.

    Ich habe in meinem Leben überwiegend nur luzid geträumt. Wie ich das mache? Lege mich einfach ins Bett, decke mich zu und schlafe ein! Ob ich auf eine andere Weise mich "in den Schlaf wiege" als andere Leute, kann ich natürlich erstmal schlecht beurteilen.

    Luzid bedeutet in meinem Fall auch, dass ich weiss wann ich träume und wann nicht. Nur wenn ich versuche einen Traum zu steuern, wache ich auf und beim Schlafen gibt es so ein besonders angenehmes Gefühl der Entspannung und der Ruhe, das will man gar nicht stören.

  • Bewusstsein - Intelligenz

    • Zenman
    • 15. November 2016 um 11:36

    ich denke Bewusstsein bedeutet noch lange keine Kontrolle. Wenn es Kontrolle gibt, so ist es ein Anzeichen dafür, dass Bewusstsein da sein MUSSTE. Bewusstsein heisst, mitkriegen was passiert. Nicht kontrollieren. Manchmal ist Bewusstsein da, aber Kontrolle ist nicht da. Aber wenn Kontrolle da ist, dann muss auch Bewusstsein da gewesen sein, zum Zeitpunkt wo Kontrolle ausgeübt wurde!


    Intelligenz ist, wenn man den obigen Beitrag versteht und ihm zustimmt, Dummheit wenn nicht :P

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 14. November 2016 um 12:24
    Freeman reloaded:

    Übrigens, ich hatte gefragt, ob Zazen zwecklos sei. Ich denke nicht, dass Zazen zwecklos ist. Wenn man zB als Übender einem Aussenstehenden sagt, es sei zwecklos, zu üben, dann macht man sich irgendwie zum Affen

    Ja genau! Das ist wie der Koan von einem Mönch, der über dem Abgrund hängt, mit seinen Zähnen am Baum festgebissen. Da kommt ein Laie vorbei und fragt, wieso der alte bärtige Barbar aus dem Westen kam. Der Mönch kann nicht antworten ohne zu fallen und zu sterben und er kann nicht schweigen ohne sich lächerlich zu machen (durch schweigsame Zustimmung, dass es keinen Grund für Bodhidharma gab nach China zu reisen).

    Zazen ist zwecklos. Aber nicht weil er wertlos wäre oder so. Es ist der Zweck, nicht das Mittel. Das ist, als ob man sagen würde, wofür ist Eis essen (z.B.) gut? Naja, es fühlt sich eben gut an. Das sich-gut-anfühlen kann man als Zweck des Eis Essens beschreiben. Aber Eis essen und sich gut fühlen sind eins und dasselbe, eigentlich. Denn sonst könnte es sein, dass jemand versucht Eis zu essen als eine Art Mittel um ein angenehmes Gefühl zu bekommen. In der Erwartung, dass gleich etwas besonderes passiert verpasst man den eigentlichen Geschmack vom Eis. Das Essen von Eis ist schon selbst der Zweck, daher in gewissem Sinne zwecklos. Zazen sitzen ist schon das Ziel, es ist kein Mittel um irgendwas zu erreichen. So würd ich das erklären.

    Freeman reloaded:


    denn wenn es zwecklos ist, zu üben, dann kann man es genausogut auch lassen :) Ich denke, Zazen ist nicht zwecklos. Echtes Zazen verwandelt den Übenden, befreit ihn vom Anhaften, lässt ihn den Dharma erkennen, macht ihn konzentriert, ruhig und gelassen. Das betrachte ich ua als Zweck des Zazen. Und dennoch:

    Das kann man alles so beschreiben und es ist noch nicht mal falsch. Sobald aber jemand versucht Zazen zu üben damit er verwandelt, verbessert oder sonst wie verändert wird, dann gibt es die Schwierigkeit, dass er Zazen gar nicht richtig übt und dann ist es ein wenig wie die Aufforderung - denk nicht an XY, denk BLOSS nicht an XY, die ganze Zeit denk nicht an XY. Das ist, als ob jemand versuchen würde Eis zu essen ohne das Eis als solches als den Zweck zu sehen. Man wäre zu sehr beschäftigt auf etwas besonderes zu warten, das durch Eis essen erst geschehen soll.


    Freeman reloaded:


    Wenn man sagt, Zazen habe einen Zweck, so muss man offenbar mit Widerspuch rechnen. Und wenn jemand sagt, Zazen habe keinen Zweck, so muss er offenbar auch mit Widerspruch rechnen. Sagt jemand "A", dann werden sich immer Leute finden, die "B" sagen und sagt man "B", dann werden sich immer Leute finden, die "A" sagen :)

    Das ist nicht mal auf Zazen beschränkt, sondern das ist grundsätzlich immer so - der unterteilende Verstand will immer verstehen indem er aufteilt und Stellung bezieht... So ist seine Natur und "modus operandi"!

    Freeman reloaded:


    Die Wand allerdings kümmert das alles wenig, sie bleibt davon vollkommen ungerührt, denn ihr Zweck ist es, Wand zu sein und nicht, zu spekulieren :)

    Ja, klar, die Wand selbst hat auch keinen unterteilenden Verstand :D So lange sollte man nicht vor der Wand sitzen bleiben, bis sie wirklich anfängt zu sprechen.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 13. November 2016 um 14:21
    Freeman reloaded:


    ...
    Übe ich Zazen, wenn ich vollkommen zwecklos einfach nur so dasitze?

    M.m.n. - ja. Wenn du einfach nur da sitzt und dich im Augenblick befindest, ohne darüber hinaus noch irgendwelche Gedanken oder Pläne zu machen, dann kann man es als eine Art freies Zazen bezeichnen. Weil man dann ja wahrscheinlich nicht die entsprechende Sitzhaltung einnimmt.

    Freeman reloaded:


    Mir kamen übrigens gestern abend, nach dem für mich sehr fruchtbaren Gespräch mit Sudhana, noch folgende Gedanken:

    Während ich auf meinem Kissen sitze, zeigt die Wand vor mir keinen Zorn, keine Eile, keinerlei Unmut, nicht das geringste Anhaften

    Du hast m.M.n. gerade die Stimme der Wand beschrieben, wie sie den Dharma verkündet ;)

    Freeman reloaded:


    Mich lässt das ungerührt

    Es bleiben ein halbfertiges Meditationszimmer

    Und die Übung.

    Freeman reloaded:

    Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen - es bleibt nur die Übung. Weil wenn jemand in einem Raum übt, dann übt der Raum mit.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 13. November 2016 um 14:07

    Zazen ist die Antwort auf eine Frage. Eine stumme Antwort. Wie jede Antwort auf eine Frage, die wir noch nicht verstanden haben, muss sie studiert werden. Wie studiert man Zazen? Indem man Zazen sitzt natürlich.

    Wenn die Oma auf der Bank in der korrektzen Sitzhaltung sitzt und sich vollständig im Augenblick befindet, also "nur sitzt" und nichts ausserdem - dann sitzt sie Zazen. Ob jemand Zazen sitzt oder faulenzt, etc. kann man meist an der Haltung sehen.

  • Zen und seine Bedeutung für Alltag und Meditation.

    • Zenman
    • 13. November 2016 um 11:19
    gbg:

    „Den Weg zu studieren heißt sich selbst zu studieren, sich selbst zu studieren heißt sich selbst vergessen. Sich selbst zu vergessen bedeutet eins zu werden mit allen Existenzen.“
    Dogen im Shobogenzo Genjokoan

    ...

    Wie ist dieses Zitat zu "verstehen"?

    ...

    Ich verstehe das als Beschreibung der Stufen der buddhistischen Praxis. Am Anfang will einer den Weg studieren. Da sagt man ihm, "den Weg studieren heisst sich selbst studieren". Also der Koan "wer bist du?" wird ihm aufgegeben, bildlich gesprochen.

    Er versucht dann sich selbst zu studieren, stellt aber fest, dass er sich zu diesem Zweck objektivieren muss, also ein Bild von sich selbst erschaffen. Das ist in letzter Konsequenz aber nicht er selbst, da dieses Bild nicht von Bestand ist und man mehr oder weniger jeden Tag ein leicht anderes Bild erschafft und das Studium dieser Bilder kann kein wahres Selbststudium sein. Um sich selbst WIRKLICH gut zu studieren, muss er nur er selbst SEIN, nicht sich selbst als ein Bild vorstellen oder sich selbst mit einem Bild zu identifizieren. Also - "sich selbst (das echte Selbst) zu studieren heisst sich selbst (das Bild von sich selbst) vergessen". Die Vorstellung von "sich selbst" vergessen, um dem eigentlichen "sich selbst" näher zu kommen, das hinter der Vorstellung existiert.

    Und schliesslich die letzte Stufe der Praxis - wenn man sich selbst nicht mehr objektiviert, sich nicht mehr ein Bild von sich selbst macht, stellt man fest, das eigentliche Selbst ist eins mit dem Nicht-Selbst (der Umgebung, "allen Existenzen"). So wird der Begriff "selbst" ad absurdum geführt, bzw. zum ersten Mal richtig verstanden und es wird nur die alte, gewöhnliche, Bedeutung des Begriffs "selbst" als falsch erkannt.

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    • Zenman
    • 13. November 2016 um 10:53
    Freeman reloaded:

    Hat hier irgendjemand keinen guten Grund und Zweck zur Übung und übt dennoch? Übt hier irgendjemand nicht aus dem Grund, dass er Nibbana noch nicht vollkommen erkannt und verwirklicht hat?
    ...

    Es ist imho nicht richtig Zazen als Mittel zum Zweck zu nutzen. Jeder hat einen Grund wieso er sich für Zazen interessiert, wieso er lernt Zazen zu sitzen. Insofern gibt es anfangs einen Zweck. Richtig Zazen zu sitzen bedeutet aber, Zazen als Ziel, nicht als Mittel zu etwas anderem. Zazen ist nicht wie Sport, nicht wie Fitness Studio. Wenn man Sport treibt, hat man eindeutige Fortschritte, man wird immer besser bis man (z.B.) den gewünschten Bizepsumfang erreicht hat.

    Zazen ist aber schon perfekt sobald man richtig Zazen sitzt. Richtig Zazen sitzen ist das Ziel von der Übung. Ob man das will, das kann sich jeder entscheiden, aber es (richtig Zazen zu sitzen) bringt nichts darüber hinaus! Es ist schon das Ziel.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 13. November 2016 um 10:41
    Freeman reloaded:

    Warum übst Du? Übst Du ohne Grund? Gibt es einen Grund, zu üben oder nicht?

    Natürlich gibt es einen Grund zu üben. Jeder kann sich selbst entscheiden, ob er den Weg der Praxis und Erfahrung, also der Übung, gehen will. Die Gründe können da so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst.

    Allgemein gesprochen, geht man diesen Weg weil man das Leid beenden und Nirvana erreichen will. Dazu gehört natürlich auch, dass man fest daran glaubt, dass das Leid auf diese Weise beendet werden kann.

  • Passendes Sitzkissen

    • Zenman
    • 13. November 2016 um 10:30

    Danke für die Tipps klausprior!

    Ich nutze schon die ganze Zeit ein klassisch aussehendes Zafu von Lotuscrafts. Ist bei normaler Benutzung (nach wie vor) etwas zu klein für mich.

    Habe nun folgenden Trick für mich entdeckt: ich stelle das Kissen hochkant, brings ein wenig in Form und kann dann im halben Lotus drauf sitzen :) .
    Kriege zwar den Fuss nicht auf den Oberschenkel, sondern nur auf die Wade. aber zumindestens sieht das ganze schon nach halben Lotus aus und vor allem drücke ich die Knie richtig fest auf den Boden. Sehr stabil, muss mich aber noch dran gewöhnen.

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    • Zenman
    • 11. November 2016 um 20:58
    Spock:
    Zenman:

    Danke!

    Es gibt doch so ein typisches Bild von einem Hippie in einem VW-Bus, welcher voller weissen Rauchs ist :lol: So könnte mein Zimmer nach dem Einsatz von Räucherstäbchen aussehen.


    Wenn du dabei doch im Zimmer bleibst, dann vllt besser flach aufn Boden legen, also besser Liege-, statts Sitzmedi.

    :rofl: - ROFL, roll on the floor laughing.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 20:45

    Danke!

    Es gibt doch so ein typisches Bild von einem Hippie in einem VW-Bus, welcher voller weissen Rauchs ist :lol: So könnte mein Zimmer nach dem Einsatz von Räucherstäbchen aussehen.

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    • Zenman
    • 11. November 2016 um 20:29

    Es ist wirklich ein kleines Zimmer, nur mit passivem Luftabzug ohne Fenster.

    Der Geruch in dem Zimmer momentan ist nicht so doll, es ist auch vollgestellt mit Sachen, die eigentlich weg geworfen werden müssen oder wo anders besser gelagert wären. Nachdem das Zimmer von dem ganzen unnützen Zeug befreit ist, muss ordentlich gelüftet werden. Ein Räucherstäbchen wird auch mithelfen den Geruch zu verbessern. Aber ob ich dann beim Zazen auch Stäbchen anzünde, während die Tür zu ist... Das wird wahrscheinlich zu viel. Aber mal sehen!

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 19:46
    Tychiades:


    ...
    Ich habe keinen mehr gefunden, der diesen Ausdruck hat. Ich denke darauf kommt es an.

    Ja, genau! Deswegen kaufe ich auch nicht das erstbeste, ich versuche einen besonderen Ausdruck zu finden.

    Tychiades:


    Die Gestaltung der äußeren Umgebung ist schon wichtig - m.E. nach sollte sie einfach leer sein - eine "Besenkammer"*) mit einer Matte und einem Zafu. Wenn man allein sitzt braucht man dann nur noch seine Uhr, falls man die Zeit beobachten will.

    Einen Timer habe ich schon. Finde ich sehr praktisch, manchmal ist die innere Uhr sehr genau, manchmal aber komplett anders als die richtige. Ohne Timer ist es nicht so gut imho.

    Tychiades:


    *) es handelt sich aber nicht um eine dieser berühmten Besenkammern?

    Also eine Brille trage ich schon. Narben auf der Stirn habe ich zwar noch nicht, aber 2 von 3 (Besenkammer, Brille) stimmt schon mal überein!

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    • Zenman
    • 11. November 2016 um 13:53
    Festus:


    Auch hier gilt für mich, erlaubt ist was gefällt. Also Testpäckchen bestellen. :D

    Genau, das mache ich dann demnächst.

    Festus:


    Ich habe eine Holzschale, die mir meine Tochter vor Jahren geschenkt hat, mit Vogelsand gefüllt.
    Möchtest du auch einmal anderes Räucherwerk abbrennen, wofür du Holzkohle benötigst, empfiehlt es sich, keinen Sand, sondern Asche zu benutzen, da der Sand dabei heiß wird.
    In meiner Sangha sind alle Räuchergefäße mit Asche gefüllt.

    Eine Schale mit Sand und dort dann das Stäbchen rein stecken... Das ist auch eine Möglichkeit, kann ich mal ausprobieren!

    Festus:


    Ach ja, meine Buddhastatue ist aus Kunststoff und aus dem Baumarkt. :)

    Was ja auch nicht schlimm ist ;) Das ist ja Massenware und wird wie alles andere irgendwo in Fernost hergestellt. Wichtig ist m.M.n. wofür die Figur steht, aber ob es nun ein online-Shop oder der Baumarkt ist... Völlig Wurst!

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 13:46
    Tychiades:


    Eine Buddhastatue ist eine Investition

    Ja, wenn man es denn so nennen will... Ich glaube mehr als 30€ gebe ich dafür nicht aus, realistischer ist ein Wert von 10€. Es ist ja immerhin ein kleines Figürchen für eine kleine Ecke in einer Besenkammer.

    Tychiades:


    - und du beschäftigst dich bereits schon sehr ausführlich mit dem "Firlefanz" - es ist nur keine Geschmacksfrage, sonder eine Frage der Anhaftung an Äußerlichkeiten.
    Im Zuimonki hat Dogen hier ein schönes Beispiel gebracht, das kennt Muho natürlich auch.
    Ich hab's jetzt hier nur in englisch, aber das Zuimonki sollte man sich als Zen-Praktizierender schon mal anschaffen.
    http://global.sotozen-net.or.jp/common_html/zuimonki/01-01.html

    ja, ich mache das ausführlich, weil mir das wichtig ist. Vielleicht ein bisschen wie die Gestaltung eines Zen-Gartens... Da denkt man auch 10 Mal drüber nach wo welcher Stein gesetzt wird und wie rum man ihn dreht...

    Mag sein, dass es ein Anhaften an Äusserlichkeiten ist, das will ich nicht abstreiten. Ich möchte halt gerne eine besondere Atmosphäre schaffen.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 12:23
    Tychiades:

    Nyogen Senzaki (Rinzai) schreibt in seinem Kommentar zu einer Koan-Sammlung:
    (...) ein echter Zen-Tempel hat kein Bildnis. Der Zen-Meister nimmt die Stelle des Buddha ein, (...). Kodo Sawaki (Soto) sieht das genauso. Wir üben ja "Sitzender Buddha". Aber wenn du einen Spiegel brauchst, dann stell' ihn auf.

    Ich habe immer gehört, dass man in einem Raum, der für Zazen gedacht ist durchaus eine Figur aufstellen kann. Das habe ich auch persönlich so gesehen. War natürlich kein richtiger Tempel in Japan, aber eine Meditationsgruppe in Deutschland. Das Haus wurde durchaus als Tempel eingerichtet und in dem grossen Raum für Zazen war ein kleiner Buddha auf einer Art Altar.

    Ausserdem, Zitat aus einem von Muhos Essays:

    Zitat

    When you enter the room for zazen (dojo), first bow in gassho towards the buddha statue or the scroll hanging in the center.

    Eine Buddha Statue oder Figur ist durchaus möglich. Eine Schriftrolle mit, für mich unbekannten, Zeichen aufzuhängen gefällt mir nicht besonders. Eine Buddha Figur dagegen spricht eine eher allgemein verständliche Sprache. Natürlich kann man auch ohne so ein Firlefanz auskommen, es ist Geschmackssache.

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 12:15

    Also ich habe irgendwie Pandoras Büchse geöffnet, indem ich versucht habe mir einen kurzen Überblick über Räucherstäbchen zu verschaffen :eek:

    Ich behaupte mal, in Deutschland gibt es weniger Sorten von Bier zu kaufen, als Sorten von Räucherstäbchen. Das ist zumindest mein erster Eindruck.

    Muss ich etwas bei den Stäbchenhaltern beachten? Gibt es "inkompatible" Stäbchen und Halter? Es gibt z.B. japanische, indische, ayurvedische, tibetische, usw. Stäbchen. Passen die auch meistens in jeden Stäbchenhalter?

    Sorry wenn die Frage blöd ist, aber ich bin gerade einfach überwältigt von der Auswahl!

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 11. November 2016 um 09:57
    Morpho:

    monju, kannon, shakyamuni, amidhaba...
    bei art-of-asia (steinguss) ...

    Danke für den Tipp, auf der Seite gibt es gleich mehrere schöne Figuren für mich!

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 10. November 2016 um 19:23

    Ja, Kissen und Matte sind eigentlich ausreichend, das stimmt.

    Ich versuche ja gerade meinem Geschmack freien Lauf zu lassen, finde passende Figuren aber nur in Übersee (USA) :grinsen:

  • Raum für Meditation einrichten.

    • Zenman
    • 10. November 2016 um 15:20

    Hallo an alle Praktizierenden!

    Ich habe nun die Möglichkeit einen Raum (naja, mehr eine Raumecke des Abstellraums) als Ort für die Meditationspraxis einrichten zu können und möchte das mit eurer Unterstützung auch tun.

    Der Raum ist ca. 5qm gross, die nutzbare Fläche für mein Vorhaben wird noch geringer ausfallen: ca 4qm.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar, aber besonders ratlos bin ich bzgl. der Buddha Statue. Es gibt extrem viele Möglichkeiten was das angeht, solche Figürchen sind ja recht populär. Trotzdem (oder gerade weil die Auswahl so gross ist) komme ich nicht weiter

    Ich stelle mir eine Figur vor, die ca. 10-15cm hoch ist. Körperhaltung sollte eher dem Zazen-Standard entsprechen, also keine Mudras o.ä, keine liegenden oder sitzenden Buddhas. Ich mag die eher schlanken ruhigen Buddhas, nicht die dicken lachenden. Ich mag eher das japanische Design, also einfarbige Figuren ohne besondere Erhöhungen auf dem Kopf wie z.B. bei Thai-Figuren. Ich finde in der Richtung nichts passendes, nur besonders grosse Figuren die eher für den Garten geeignet sind, als für eine Mini-Ecke zum Meditieren...

  • Ohropax und Schlafmaskebei der Meditaion als Hilfmitteln elraubt?

    • Zenman
    • 15. Oktober 2016 um 22:23

    In meiner Erfahrung ist es nicht nötig Ohropax zu verwenden. Lärm der wirklich gehörschädigend sein kann mal ausgenommen! Wenn es nicht anders klappt, warum nicht, man kann es auch mit Ohrstöpseln ausprobieren. Aber ich persönlich mache folgendes: die Geräusche einfach als Objekt der Meditation nehmen - und schon stören sie mich nicht, sondern helfen sogar.

    Genauso wie man den Atem beobachten kann, genauso kann man alles andere beobachten und eben auch Geräusche wie vorbeifahrende Autos, Bohraktivität des Nachbarn, spielende Kinder draussen, etc.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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