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  1. Buddhaland Forum
  2. Waldler

Beiträge von Waldler

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 8. April 2017 um 08:02
    mukti:


    Das sehe ich auch so und habe "Mittlerer Weg" wiederholt gebeten woanders weiterzumachen.
    Könnten die Moderatoren diesen wirren Thread bitte in den Salon verschieben?

    Ich denke, eine Verschiebung wäre gut. Ob der Thread wirr ist, weiss ich nicht. Ich finde, er ist hier im Unterforum fehl am Platz.

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 8. April 2017 um 07:59
    accinca:
    Waldler:

    Und noch eine Ergänzung: Ich selbst bin bei der Frage, ob es da etwas "Höheres" gibt, eine Höhere Kraft, unschlüssig. Ich tendiere zwar zu einem Nein, aber manchmal......
    Aber falls ich das überhaupt in diesem Buddhaland-Forum diskutieren würde, dann täte ich das höchstens im Allgemeinen Bereich, und nicht im Theravada-Forum. Das geböte mir allein der Respekt vor den Theravadins.


    Ich stimme dir prinzipiell zu. Allerdings gehören höhere Kräfte
    und höhere Wesen schon zur Lehre des Buddha wenn sie auch nicht
    allmächtig und nicht ewig und unsterblich sind.

    Danke, accinca,

    ich meinte das eher Richtung ewig/unsterblich. Aber wie gesagt, das sind kurze "Anfälle" eines "Glaubenswunsches", besonders in Zeiten, in denen es mir sehr schlecht geht.

    LG

    W.

  • Literatur: Pali-Kanon in Auszügen

    • Waldler
    • 8. April 2017 um 07:56

    Danke Euch allen.

    Das Bikkhu-Bodhi-Buch werde ich mir mal kommen lassen. Meine Buchhandlung versendet glücklicherweise zur Ansicht.

    LG

    Der W.

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 21:34

    Ich muss nun wirklich nicht jedes Buch lesen, dessen Autor mir nichts bedeutet bzw. der einfach nicht in ein buddhistisches Forum gehört. Ich könnte hier auch was von Stephen Hawking erzählen, und wenn Du dann sagst, das gehört nicht in dieses Forum, Dir zur Antwort geben, ob Du denn die Bücher überhaupt gelesen hast.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass ich nicht mit Tolle reden würde. Ich rede ja auch mit Christen, Juden, Moslems. Ich rede mit jedem Menschen, der zu einem Gespräch bereit ist, das in den entsprechenden Rahmen passt. Nur sind Tolle und andere Nichtbuddhisten für mich keine Kronzeugen für buddhistische Fragen bzw. Antworten.

    Auch verstehe ich Deine Motivation nicht. Ich besuche doch auch kein christliches oder jüdisches oder sonst ein weltanschauliches Forum und argumentiere dort mit Nyanaponikas Weltsicht oder mit Antworten aus dem Dhammapada oder dem Visuddhi Magga. Du bist hier in einem buddhistischen Forum, dazu noch in einem theravadischen Unterforum. Die Frage nach "Gott" ist aber nun einmal kein theravadisches Thema.

    Und noch eine Ergänzung: Ich selbst bin bei der Frage, ob es da etwas "Höheres" gibt, eine Höhere Kraft, unschlüssig. Ich tendiere zwar zu einem Nein, aber manchmal......
    Aber falls ich das überhaupt in diesem Buddhaland-Forum diskutieren würde, dann täte ich das höchstens im Allgemeinen Bereich, und nicht im Theravada-Forum. Das geböte mir allein der Respekt vor den Theravadins.

    Alles Gute

    W.

  • Zielgruppe für "Buddhismus"

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 18:50
    Monikadie4.:
    Waldler:

    Ich gehöre auch (noch) zu den 68ern, bin 65 Jahre alt, und damals als 16-, 17jähriger Schüler aktiv in der linken Schülerbewegung. Aber niemand, wirklich NIEMAND, aus meinem Schul-, Jugend- oder später Studiums-Umkreis hatte und hat je etwas mit Buddhismus zu tun.

    Das wundert mich nicht. Es waren ja auch meistens Frauen in den buddhistischen Gruppen.

    Nun, meine Mitschüler und Mitstudenten waren ja nicht nur Männer.

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 18:30

    Und was hat der Esoteriker Tolle mit dem Buddhismus zu tun?

    Ich verstehe nicht, warum Du glaubst, dass Du den Buddhismus besser verstehst als 2000 Jahre Buddhismus-Rezeption.

  • Was erzeugt aus buddhistischer Sicht die Illusion eines Selbst ?

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 18:23

    Dann mal her mit den genauen Quellenangaben. "Palikanon Neumann" ist ja nun dermassen allgemein...

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 17:41

    Warum wird hier eigentlich so viel von "Gott" geredet? Und das im Theravada-Forum?!

  • Zielgruppe für "Buddhismus"

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 17:27
    Monikadie4.:

    Ich gehöre zu den 68ern, war damals 20. All meine Freundinnen sind dem Buddhismus zugewandt, wir haben viel experimentiert, aber letztlich uns nicht an Schulen gebunden.

    Ich gehöre auch (noch) zu den 68ern, bin 65 Jahre alt, und damals als 16-, 17jähriger Schüler aktiv in der linken Schülerbewegung. Aber niemand, wirklich NIEMAND, aus meinem Schul-, Jugend- oder später Studiums-Umkreis hatte und hat je etwas mit Buddhismus zu tun. Ich kam 1987 zum Buddhismus (um das mal so locker zu sagen), aus einer inneren Not und aus Zufall gleichzeitig.

  • Zielgruppe für "Buddhismus"

    • Waldler
    • 7. April 2017 um 15:18
    Sunu:


    Wenn man sich z.b. mal die ganzen Buddhastatuen anguckt, die es mitlerweile an jeder Ecke zu kaufen gibt, dann scheint es irgendwie schon ein breites Interesse am Buddhismus zu geben.

    Das sehe ich nicht so. In unserem Gartencenter gibt es Buddhastatuen; bei Weltbild gibt es Buddhafiguren als Kerzenhalter und Tischlampe. Und ein grosser deutscher Drogerie-Discounter erblödet sich nicht, Kosmetiktücher in eine Schachtel zu packen, auf der das Gesicht eines entrückten Buddha zu sehen ist...
    Hatten die Kolonialisten in China echtes Interesse am Buddhismus, als sie denen dort die Statuen klauten, die heute im British Musuem stehen? Nö. Exotik war gefragt. Heute heisst das "Lifestyle" Ich denke eher, dass das das alles was mit Fengshui-Schickimicki zu tun hat, eben mit "Lifestyle" und nicht mit Interesse, noch nicht einmal mit oberflächlichem.

    Gruss

    W.

  • Literatur: Pali-Kanon in Auszügen

    • Waldler
    • 6. April 2017 um 22:08

    Danke, Mukti, das könnte was sein. Sind vermutlich nur kurze Auszüge aus den Reden (sind ja nur 118 Seiten), aber ich schaue es mir mal an, ist ja nicht teuer.

    Lieben Gruss!

    Der Waldler

  • Literatur: Pali-Kanon in Auszügen

    • Waldler
    • 6. April 2017 um 17:53

    Hallo,

    ich suche eine Anthologie oder Kompilation von Reden des Buddha aus dem Pali-Kanon. Ich besitze einige Nikayas, z.B. Mittlere Sammlung (von Kurt Schmidt übersetzt), dann Udana, Itivuttaka (beide von Seidenstücker übersetzt), das Dhammapada, von Schiekel übersetzt, das Suttanipata von Nyanatiloka (oder Nyanaponika, ich müsste in den Keller, um nachzuschauen).

    Aber was mir fehlt, wäre ein "Überblick in Reden", am besten in neuerer Übersetzung. palikanon.com kenne ich, aber ich suche ein BUCH. Ich bin ganz altmodisch und lese so etwas lieber in haptischer als in digitaler Form.

    Für Empfehlungen bin ich dankbar.

    LG

    W.

  • Zielgruppe für "Buddhismus"

    • Waldler
    • 6. April 2017 um 14:36
    fotost:


    Ich versuche mich mal an der Ausgangsfrage:

    Zielgruppe für einen säkularen Buddhismus dürften Leute sein, die ganz grundsätzlich Kapazität und persönliche Neigung an Selbstverwirklichung haben, von Beginn an säkular denken oder säkularem Denken zugeneigt sind und meist Grundkenntnisse der buddhistischen Lehre besitzen. Also eine recht kleine Gruppe.

    Menschen, die sich bei einigen Elementen der buddhistischen Lehre unangenehm an theistische Ideen erinnern fühlen, vollkommen gleichgültig wie korrekt diese Assoziationen sind.

    Menschen, die sich durch Äußerlichkeiten bestehender älterer Schulen eher abgestoßen fühlen, als daß sie den Wunsch fühlen, etwas Neues auszuprobieren.

    Du fasst das m.M.n. sehr zutreffend zusammen.

  • Tibetische Gebetsfahnen

    • Waldler
    • 6. April 2017 um 13:03

    Wenn mir solche Gebetsfahnen etwas bedeuten würden, würde ich sie auch aufhängen. Nicht ostentativ am Hauseingang oder zur Strasse hin (ich habe kein so gutes Gefühl dabei, die eigene Religion allzu öffentlich zu praktizieren), aber im eigenen Garten oder auf den eigenen Balkon, warum denn nicht?

    LG

    W.

  • Zielgruppe für "Buddhismus"

    • Waldler
    • 6. April 2017 um 09:38

    Ich weiss zwar nicht, ob ich mich zu den "säkularen Buddhisten" zählen sollte, oder ob ich überhaupt "Buddhist" "bin", aber mein Interesse am säkularen Buddhismus resultiert bei mir sicherlich nicht aus Enttäuschung heraus.

    Eher ist es so, dass ich gewisse Dinge einfach stärker infrage stelle. Vielleicht ist das altersbedingt. Mit 65 Jahren sollte man zumindest für sich selbst Klarheit schaffen, und manchmal fehlt es mir an Klarheit in dem, was ich zum Buddhismus im Westen sehe und lese.

    Gewisse Dinge, die "man" glauben muss, nur weil der Buddha sie so gesagt hat, wie er es vor 2500 Jahren sagte, nein, das kann ich nicht. Undr auch gewisse Rituale und tja, wie nenne ich es?, Sonderbarkeiten, sind mir immer fremder geworden, z.B. die Tendenz, sich einen buddhistischen Namen zu nehmen oder geben zu lassen, sich ordinieren zu lassen (was immer man darunter auch verstehen mag), Kleidung zu tragen, die ich in Ostasien nicht bemerkenswert finde, die mich aber hier irritieren. Auch diese grosse Bezogenheit auf Meister und Theras ist mir immer fremder geworden, nein, ich glaube sogar, sie waren mir immer schon fremd.

    Da ich aber die Grundlehren des Buddha nach wie vor sehr hilfreich finde (also sagen wir mal grob: Die Drei Daseinsmerkmale durchschauen, Gier, Hass und Verblendung durchschauen und an ihrer Beseitigung arbeiten, nach den vier Wahrheiten und dem Achtpfad leben, die fünf Sîlas beachten), denke ich, dass ich zumindest "buddhistisch angehaucht" bin.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube durchaus, dass viele Menschen im Westen eine Zielgruppe des Buddhismus sein könnten. Aber ich glaube auch, dass, wenn der Buddhismus eine wirkliche Chance haben will, er aus der Exoten- oder gar Esoterik-Ecke raus muss, sich im Alltag zeigen muss, ein Teil des Alltags werden muss und auch der Alltag muss ein Teil des Buddhismus werden.

    Es möge sich bitte niemand angegriffen fühlen. Ich habe das Gefühl, hier sind einige sehr ernst praktizierende Menschen unter uns. Wenn ihr Weg der ist, den sie gehen, ist das wunderbar. Ich habe hier ganz subjektiv geschrieben, warum ich Teil einer Zielgruppe des Buddhismus sein kann oder bin, und warum ich manche Zielgruppenaspekte für mich eben NICHT mehr sehen/anerkennen kann.

    LG

    W.

  • Säkularer Buddhismus

    • Waldler
    • 5. April 2017 um 13:24

    Ich habe jetzt die "Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten" zu lesen begonnen (ca. ein Drittel) und bin enttäuscht. Vir allem finde ich es bedenklich, wenn er schreibt, dass er (damals noch tibetisch orientierter Buddhist) nicht nur nicht widersprochen hat, als seine Mitmönche behaupteten, das "Wunder" eines Lamas erlebt zu haben (plötzliche Unterbrechung des Regens wegen des Lamas), und er das nicht gesehen hatte. Nein, er behauptete sogar selbst, dieses Wunder erlebt zu haben, obwohl es definitiiv die Unwahrheit war und er sich dessen auch bewusst war. Das macht mir die ganze Sache doch sehr suspekt. Aber ich lese es zuende...

    LG

    W.

  • Können sich Erleuchtete (Meister) im allgmeinen auch täuschen...(?)...

    • Waldler
    • 1. April 2017 um 14:58
    DeepSea:

    Kann mir bitte jemand helfen, wie man seinen Account hier löscht? Danke.

    Hallo, DeepSea,

    das geht nur über eine PN an den Admin. Der macht das dann für Dich.

    Alles Gute

    Waldler

  • Über Dharma schreiben

    • Waldler
    • 1. April 2017 um 11:18
    Ellviral:

    Da gibt es ein Hindernis. Es muss der Mut da sein Fehler zu machen. Wenn dieser Mut nicht da ist bleibt es beim Anhängen an Lehrer, Riten und Regeln aus Verlangen nach nichts falsch machen wollen.

    Ja, so sehe ich das auch. Oder auch bei einem Anhängen an der Erleuchtung. Wenn man nur als Erleuchteter verstünde/wüsste, was heilsam und was unheilsam wäre, dann wäre unsere Welt NOCH schlimmer als sie sowieso schon ist.

    Wobei ich gar nicht weiss, was Erleuchtung ist, es interessiert mich auch für mein alltägliches Leben nicht, in welchem es aber wichtig ist, immer klarer zur erkennen, was heilsam und was unheilsam ist

    LG

    W.

  • Über Dharma schreiben

    • Waldler
    • 1. April 2017 um 11:13
    Sherab Yönten:
    Waldler:

    Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verständigen getadelt, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden', dann o Kālāmer, möget ihr sie aufgeben.

    Waldler:

    Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von den Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl', dann, o Kālāmer, möget ihr sie euch zu eigen machen."

    Und was ist, wenn man nicht selbst erkennt, was heilsam oder unheilsam ist?

    Üben, üben, üben. Ich denke, irgendwann klappt das :)

  • Über Dharma schreiben

    • Waldler
    • 1. April 2017 um 07:41
    Sherab Yönten:

    Da ging es genau darum, dass es eben nicht so einfach ist (für unerleuchtete Wesen) zu unterscheiden: Was genau ist gut und heilsam und was ist schlecht und unheilsam? Solange da noch keine "unterscheidende Weisheit eines Buddha" ist, solange ist der dualistische Ausdruck gut oder schlecht der Ausdruck einer Vorstellung. Und diese kann Ursache für Gier, Hass und Verblendung sein.

    Da verstehe ich die Rede des Buddha an das Volk der Kalamer aber anders. Laut dieser Rede braucht man keine Erleuchtung, sondern eigene Prüfung und eigene Erkenntnis (und evtl. das Vorbild anderer, erfahrener), um das unterscheiden zu können. Von der Notwendigkeit irgendeiner eigenen Erleuchtung war da nicht die Rede.

    "Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verständigen getadelt, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden', dann o Kālāmer, möget ihr sie aufgeben.

    [...]

    Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von den Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl', dann, o Kālāmer, möget ihr sie euch zu eigen machen."

    Anguttara Nikâya III, 66 (http://www.palikanon.com/angutt/a03_062-066.html)

  • Atheistische Religion (Anhaftung?) - Theravada-Buddhismus

    • Waldler
    • 30. März 2017 um 11:28
    mukti:

    "Nichts anderes lehre ich als das Ende des Leids" sagte der Buddha, nachdem er es selber beendet hat. Hätte er dazu die Hilfe eines ewigen Schöpfergottes in Anspruch genommen, hätte er es uns bestimmt wissen lassen.

    :like:

  • Über Dharma schreiben

    • Waldler
    • 30. März 2017 um 11:26
    Sherab Yönten:

    Wo genau fängt Dharma an, wo hört Dharma auf?

    Für mich sind die "Vier edlen Wahrheiten" der Dhamma. Irgendwo sagte der Buddha, er lehre nichts anderes als die Wahrheit vom Leid und die Überwindung des Leids. Das fasst diese Wahrheiten perfekt zusammen.

  • Säkularer Buddhismus

    • Waldler
    • 29. März 2017 um 14:20
    fotost:
    Waldler:

    Lieber Fotost,

    meinst Du damit Würmer, Gräser etc., die auf den Leichenresten entstehen. Oder meinst Du das metaphysisch?

    LG

    W.

    beides 8)

    Magst Du es näher erklären? :sunny:

  • Säkularer Buddhismus

    • Waldler
    • 29. März 2017 um 14:08
    fotost:


    Natürlich entsteht nach dem Tod neues Werden.

    Lieber Fotost,

    meinst Du damit Würmer, Gräser etc., die auf den Leichenresten entstehen. Oder meinst Du das metaphysisch?

    LG

    W.

  • Säkularer Buddhismus

    • Waldler
    • 29. März 2017 um 13:03
    mukti:

    Wenn es auch nicht immer nötig sein mag, zum Verstehen und Praktizieren der Lehre an Traditionen zu haften, so ist es auch nicht nötig, sie jeglicher metaphysischer Aspekte zu berauben. Vielmehr gehört das metaphysische Bedürfnis zum ureigensten Merkmal des menschlichen Wesens,

    So sehe ich das auch.

    Zitat

    "Säkularer Buddhismus" - eine von vielen gleichberechtigten Anschauungen ohne politische oder zwangsmissionarische Ansprüche. Wird der Begriff aber, nach wörtlicher Übersetzung, als "weltlich, profan" verstanden, wird er meines Erachtens der Lehre des Buddha nicht gerecht.

    Wäre das dann aber nicht reiner naturalistischer Humanismus? Ist der säk.Buddh. nichts anderes als das? Ich weiss es nicht, es ist eine nicht-provokative Frage.

    Zitat

    War doch der Orden darauf ausgelegt, die Welt mit ihren Begehren so weit wie möglich aufzugeben um sozusagen hinter die Kulissen blicken zu können, Mechanismen von Ursache und Wirkung zu erkennen um sich schließlich restlos davon zu befreien.

    Ich habe seitdem ich mich mit dem Buddhismus beschäftige (seit 1987) immer meine Probleme damit, dass "der Orden" (im Theravada) sich im Prinzip und vor allem um die Ordinierten kümmert. Laien dienen vor allem dazu (???), dem Orden in irgendeiner Form zu dienen. Oder sehe ich das falsch???

    Zitat

    Weitaus wichtiger scheint mir was konsequent Praktizierende wie Asketen, Mönche, Nonnen oder der Buddha zum Leben zu sagen und zu lehren haben und dabei einen gesunden Mittelweg zwischen Vertrauen und eigener Nachvollziehbarkeit zu finden, um langsam die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind und das Leid zu beenden.

    Ich finde, es wäre ein Mittelweg, dem Laien zu helfen, zu raten und zu empfehlen, was DIESER tun kann, um auf seinem Weg weiterzukommen.

    Ich empfinde buddhistische Richtunge (jedenfalls die, die ich ein wenig näher kennengelernt habe) oft viel zu Orden-Mönch-Nonnen-fixiert. Und genau darum interessiert mich der säk.Buddh. so sehr, weil der scheinbar etwas anderes will und bietet. Jedenfalls, soweit ich ihn verstehe.

    LG

    W.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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