Ja, genauso sehe ich das auch, wenn man nur die Lehre des Buddha als Ordensreligion sieht.
Aber wenn eine Gruppe von Menschen sich an den Tatsachen orientiert, dass das Vergänglichkeit immer da ist, dass das Leid überwiegt, dass Leid von Gier, Hass und Verblendung verursacht wird, und dass das Beachten der 5 Sîlas heilsam ist und Leid mindert, kann man so eine Gruppe dann nicht "säkulare Buddhisten" nennen? Für sie ist alles wichtig, was ihr Ist-Leben heilsam für sich und andere macht. Man kann denen doch nicht absprechen, einen buddhistischen Weg zu gehen, weil sie nicht den Weg des Ordens gehen. Fritz Schäfer schrieb mal ein Buch über die Reden, die der Buddha an Nichtmönche gerichtet hat, das sind doch nicht nur ephemere Randbemerkungen...
Vielleicht wäre eine Bezeichnung wie "buddhistisch orientierter Säkularismus" besser gewesen...?!
LG
W.