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  1. Buddhaland Forum
  2. Serenity

Beiträge von Serenity

  • Konvertieren zum Buddhismus

    • Serenity
    • 17. Oktober 2016 um 20:26
    sati-zen:
    Serenity:

    bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe.


    Zufluchtnahme klingt für mich wie in den Lehrer hineinkriechen, wie wenn ein Baby wieder zurück in den Bauch der Mutter möchte.
    Eine Entwicklung hin zur Abhängigkeit und somit zur Lebensunfähigkeit.
    Ich weiß, der Begriff Zuflucht wird häufig verwendet aber mir läuft ein kalter Schauer der Angst über den Rücken
    dabei mein soweit selbstbestimmtes Leben abgeben zu müssen und ein Mündel von jemanden zu sein.

    Wer sich eingehend mit dem Thema der "Zufluchtnahme" beschäftigt wird erkennen, dass es nichts mit der Aufgabe von Selbstbestimmtheit oder eigenem Denken zu tun hat. Man ist weder ist ein Mündel von irgend jemanden noch ein blinder, unterwürfiger, willenloser Mensch oder dergleichen. Es bedeutet lediglich, dass mein sein Vertrauen in Buddha, seine Lehre und der Gemeinsschaft die ihr folgt Ausdruck verleiht und sich als Teil dessen betrachtet.

    Das häufige Missverständnis dieses Wortes wird in unzähligen Texten und Erklärungen von buddhistischen Lehrern immer wieder verdeutlicht. Selbstverständlich steht es jedem frei, diesen Begriff für sich selbst zu definieren, aber ich distanziere mich persönlich absolut von dieser Einstellung.

  • Konvertieren zum Buddhismus

    • Serenity
    • 15. Oktober 2016 um 12:29

    Ich habe mich ungefähr 6-7 Jahre lang mit Buddhismus beschäftigt bevor ich schließlich im Dezember letzten Jahres bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe. Da es im Buddhismus viele verschiedene Strömungen bzw. Traditionen und Schulen gibt, war es mir wichtig zuerst einen gewissen Überblick sowie ein solides Grundverständnis zu bekommen. Gemäß der Aussagen Buddhas, habe ich die Lehren für mich selbst über einen langen Zeitraum zuerst aus verschiedenen Wickeln eingehend untersucht und überprüft bis ich innerlich überzeugt war, dass ich diesen Schritt und Weg wirklich für mich wählen möchte. Der Dharma biete für mich logische und wirkungsvolle Mittel für ein erfülltes und glückliches Leben. Etwas, dass ich in keiner anderen spirituellen-/religiösen Richtung finden konnte.

    Ich würde die Zeremonie der Zufluchtnahme allerdings nicht unbedingt mit dem Wort "Konvertierung" gleichsetzen. Natürlich kann man es so bezeichnen, aber für mich klingt es zu sehr nach äußerlichen Einflüssen, die diesen Schritt bewirken. Ich muss dabei immer an Begriffe wie "Bekehrung" oder "Missionierung" denken, auch wenn es vielleicht nicht korrekt ist. Man sollte durch Zufluchtnahme nicht übertreten, sondern diesen Weg aus innerer Überzeugung frei und unabhängig betreten.

    Ich wurde zwar römisch-katholisch getauft, habe aber niemals eine persönliche Glaubenszugehörigkeit besessen oder empfunden und bin daher sobald es mir selbt möglich war aus der Kirche ausgetreten. Es war sowohl eine formale wie auch persönliche Entscheidung.

    Was die Zufluchtnahme an sich selbst betrifft, so gibt es dazu keine in Stein gemeißelte Regelung. Man kann Buddhist sein, ohne das Ritual öffentlich durchzuführen, solange man innerlich für sich selbst die Lehren Buddhas akzeptiert und befolgt. Falls man es tun möchte, sollte man dafür einen erfahrenen spirituellen Lehrer zur Seite haben. Es können je nach Situation auch anderen Sanghamitglieder dabei anwesend sein. Die Zeremonie besteht aus Niederwerfungen, Textrezitationen und der symbolischen Abtrennung einer kleinen Haarsträhne. In der Regel erhält man auch einen "neuen" Namen zwecks Inspiration und Zugehörigkeit. Ich habe es hier bewusst nur ganz grob beschrieben, da die Abläufe in den einzelnen Schulen unterschiedlich sind.

  • Rime

    • Serenity
    • 19. Juli 2016 um 22:15
    Thomas23:

    Was haltet Ihr von Rime?

    Ich finde diese Bewegung wichtig, sinnvoll und sympathisch.
    Ungeachtet der Vorwürfe der Gleichschaltung zwecks Leitung durch den Dalai Lama schließe ich mich dessen Meinung an, dass insbesondere hinsichtlich der Etablierung des Vajrayana im Westen die Beibehaltung der in Tibet entstandenen Aufsplitterung in verschiedene Zweige + Unterzweige sinnlos und unnötig verwirrend ist.

    Die verschiedenen tibetischen Schulen sind innerhalb Tibets im Laufe der Geschichte durch kulturelle Umwälzungen und Strukturen begründet entstanden. Eine der größten Umwälzungen in der tibetischen Geschichte dürfte wohl die chinesische Kulturrevolution, Exilregierung in Nordindien und die für uns gewinnbringende Verbreitung der Lehre in den Westen darstellen.
    Ein solcher Einschnitt bietet die Gelegenheit zu sinnvollen Reformen gerade in Bezug auf die Frage des "Wie" der Etablierung des Vajrayana im Westen.

    Mir ist aufgefallen das die Gelugpas sich im Vergleich zu Nyingma und Kagyü mit ihrem Namen im Westen zurückhalten.
    Die von Gelug-Meistern im Westen gegründeten Zentren werden meist (oder allesamt?) vom Rime-Gedanken getragen und tragen oftmals Bezeichnungen wie Tibethaus, tibetisches Institut..etc.
    Beispiel: Das Tibet-Institut Rikon, wo Vertreter aller vier grossen Schulen des tibetischen Buddhismus, der Nyingma-, Kagyu-, Sakya- und Gelug-Tradition der Mönchsgemeinschaft angehören.

    Ich habe den Thread schlicht "Rime" betitelt um zu signalisieren das es hier um alles was es zu Rime zu sagen gibt gehen soll also zB auch Fragen der praktischen Umsetzung, Erfahrungen, Geschichte, Literatur..etc.

    Ich schließe mich dieser Meinung an. Ich habe bisher nur positiven Erfahrungen mit "Rime" gemacht und stehe der Bewegung besonders wegen ihrer offenen, übergreifenden und "nicht dogmatischen" Grundeinstellung sehr positiv gegeüber.

  • Free Online-Kurs "Healing from the Source" -Tenzin Wangyal

    • Serenity
    • 7. Juli 2016 um 20:17

    Ich habe mich auch gerade gegistriert und bin gespannt, was bzw. wieviel ich aus diesem Kurs mitnehmen werde. Eine interessante, neue Erfahrung ist es alle Mal :)

  • Etikette bei Buddhisten?

    • Serenity
    • 13. Januar 2016 um 22:59
    Zitat

    Schön, dass mich jemand her versteht. Ich suche jetzt nicht unbedingt eine Bestätigung. Natürlich kann ich meine Erwartungshaltung zurück schrauben, was ich jetzt auch seit ca. 1,5 Jahren mache, bzw. ich immer wieder erlebe, dass auf meine Fragen nicht eingegangen wird. Ich aber, wie Du auch bemerkt hast, selber bemerke, dass eine sehr einseitige Kommunikation entstanden ist. Und ich erstaunt bin, dass man als "sogenannte" Buddhistin das nicht erkennen mag oder will und weiterhin stur bleibt. Jetzt wurde mir auch von ihr gesagt, dass sie daran nichts ändern kann. Also werden weiterhin, selbst die einfachsten Fragen nicht von ihr beantwortet werden. Ja, wenn dem so ist, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich solche Menschen eines Tages nur noch mit sich selbst unterhalten können. Denn, wenn es kein "eingehen" auf den anderen, dem Nächsten gibt, so verläuft sich jedes Gespräch im Sande. Erwartungshaltung "hin oder her". Eine völlig einseitige Kommunikation ist für niemanden eine Bereicherung, ich denke auch für einen Buddhisten nicht.

    Auf jeden Fall und solange Sie das bei sich selbst nicht wahrnimmt, kann man nichts tun. Das ist etwas an dem Sie alleine arbeiten muss. In diesem Bereich hat Sie noch einen langen Weg vor sich um vielleicht irgendwann zu einer anderen Perspektive zu gelangen. Ich nutze Facebook zum Austauasch mit meiner Studiengruppe und kenne daher alle Leute auf meiner Liste persönlich. Daher ist die Wahrscheinlichkeit dass mir so etwas passiert eher gering, aber ich würde mich prinzipiell auch nicht mit jemanden unterhalten der sich so benimmt wie in deinem Beispiel. Ich habe leider die traurige Aufgabe einen einzige Person von meiner Liste zu entfernen, die ich nicht kenne und die seit Sie mich hinzugefügt hat kein einziges Mal auf meine Nachrichten reagiert hat. Da fragt man sich: Warum wurde ich überhaupt auf die Liste der anderen Person hinzugefügt? Was zwischenmenschliche Kontakte angeht, nutze ich daher lieber andere Wege.

  • Befreiung von Existenzängsten

    • Serenity
    • 13. Januar 2016 um 22:40
    Dana:

    Hallo,
    es ist schon lange her als ich hier etwas schrieb.
    Mein Beruf, meine Weiterbildung und mein ehrenamtliches Tun erfühlen meine Lebenstage, so dass mir nur wenig Zeit für alles andere bleibt.
    Ich will Euch etwas fragen und zwar: wie wird man seinen Existenzängsten los ?

    Ich werde gerne Meinen Job reduzieren, damit ich mehr Zeit für meine weitere innere Entwicklung investieren kann.
    Ich habe nämlich zwei Möglichkeiten. Die Zeit in der ich anderen Menschen helfe zu reduzieren ( was mir überhaupt nicht gefehlt) oder mein Job von 75% auf 50 % zu reduzieren.
    Nun, die Angst finanziell es nicht zu schaffen ist so groß, dass ich deswegen z.Zt. in einem Konflikt mit sich selber stehe.

    Ich bin nicht die Jüngste und in meinem Beruf muss ich viel schwere körperliche Arbeit leisten. Die Angst, dass ich es bis zur Rente schwere Patienten heben oder aus dem Bett rausholen muss usw.. begleitet mich seit gewisser Zeit.

    Dazu kommt eine merkwürdige Atmosphäre unter Arbeitskollegen. Es wird oft hinter den Rücken gesprochen und in die Augen gelächelt. Echte Aussprachen können kaum statt finden. Alles spielt sich hinter den Rücken. Ich beobachte das unter Kollegen und habe auch kein Zweifel, dass auch ich davon nicht verschont bin ( was mir eigentlich keine Angst bereitet). Nun, ich kann mich in solcher Situation nicht ganz finden. Ich merke oft, dass in der Zeit, wo ich volle Hände zu tun habe, manche Kollegen ( in der Arbeitszeit) für private Angelegenheiten nutzen. Angesprochen fühlen sie sich aber beleidigt und verstehen nicht oder wollen es nicht verstehen, um was mir geht. Es wird mit Materialien und anderen Sachen sorglos umgegangen. Oft herrscht Chaos, Kollegialität ist auch klein geschrieben, ich kann noch unendliche Aufzählungen hier machen....

    inzwischen bin ich "müde" geworden, tue meine Arbeit und will von nichts wissen.
    Manchmal spiele ich mit dem Wechsel des Arbeitgebers. Nun, ist das nicht ein Wegrennen von etwas was ich nicht weg bleiben wird ?

    Wie lasse ich es los ?

    Alles anzeigen

    Diese Anwort mag sich jetzt vielleicht ziemlich seltsam oder unglaubwürdig anhhören, aber richtige Existenzängte hatte ich eigentlich noch nie. Vielleicht liegt es daran, dass ich nie viel hatte, was hätte verloren gehen können. Vielleicht einfach auch daran, dass ich nie Interesse an einem "normalen" Alltagsleben mit geregeltem Job usw. hatte. Ich habe meinen Schulabschluss gemacht, vieles ausprobiert, hatte Erfolge und Misserfolge aber am Ende war ich nie auf irgendetwas fixiert. Natürlich kamen und gingen alte und neue Ideen, aber ich habe es einfach immer angenommen wie es kam. Hat etwas geklappt, war es gut. Ging etwas daneben, habe ich versucht daraus zu lernen und ruhig weiter gemacht. Ich habe keine Angst meinen Job oder meine Wohnung zu verlieren, denn die Erfahrung hat mich gelehrt, dass es immer einen Weg gibt. Es geht immer irgendwie weiter. Ich habe keine Familie, keinen Freundeskreis den ich verlieren könnte, keine materiellen Güter ohne die ich nicht leben könnte und brauche kein großes Geld. Ob ich hier in meinem Zimmer lebe oder wo anders spielt keine Rolle. Ich würde gerne wo anders leben, aber da das im Moment nicht möglich ist versuche ich das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Ich weiß, dass ich in ein paar Jahren hier weg sein werde. Es gäbe tausend Dinge über die ich jeden Tag jammern könnte, aber was würde das nützen oder ändern? Gar nichts. Also immer ruhig und gelassen weiter gehen. Das Einzige worum ich mir Sorgen machen müsste wären meine drei Katzen, aber ich weiß dass ich sie im Notfall in allerbeste liebevolle Hände geben könnte. Zum Glück ist das jetzt nicht notwendig.

    Ich glaube die meisten Menschen haben Existenzängste, weil sie so extrem an ihrem Alltag und der Routine haften. Wenn ich früher in eine andere Stadt wollte, habe ich meinen Seesack genommen, bin zum Bahnhof gefahren und in den Zug gestiegen. Es ist alles eine Sache der Perspektive und Flexibilität. Je mehr man an einem Ort seßhaft wird, desto schwieriger wird es natürlich auf Veränderungen zu reagieren. Mit der Zeit verstrickt sich jeder in gewisse Verpflichtungen und nimmt sich dadurch selbst ein Stück Freiheit. Auch ich bin nicht mehr ganz so vogelfrei wie vor 15 Jahren, aber im Prinzip hat sich in mir nichts geändert.

    Verliert man seinen Job sucht man sich einen neuen. Arbeitslosengeld I oder II ist nicht das Ende der Welt. Muss man umziehen, nutzt man die Chance einen neuen Ort kennenzulernen und seinen Horizont zu erweitern. Jeder Ort kann ein Zuhause werden. Muss man sein Eigentumshaus gegen ein WG-Zimmer tauschen, verändert sich die Perspektive im materiellen und sozialen/zwischenmenschlichen Bereich. Es geht auch gar nicht so sehr darum, ob wir dass wollen, sondern einzig und alleine um die theoretische Tatsache, dass jeder von uns diese Dinge überstehen könnte. Ob man dadurch glücklich wird oder nicht wird ist eine andere Frage, aber all das sind ja nur Beispiele. Eigentlich geht einfach darum, dass unser Geist uns alle möglichen Gedanken und Geschichten serviert und wir sie so lange hören und ernst nehmen, bis wir einfach keinen Mut mehr haben etwas in Bewegung zu setzen.

    Veränderung ins Unbekannte braucht Mut und Entschlossenheit, aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und solange man nicht aus diesem inneren Teifelskreislauf ausbricht, werden die Ängste im Geist weiter triumphieren. Es ist viel mehr möglich als wir oft denken. Wir wissen es nur nicht, weil wir es meistens einfach gar nicht versuchen. Tun wir es dann doch, sind wird am Ende total vom Ergebnis überrascht. Ich will damit nicht sagen, dass man blind mit dem Kopf durch die Wand rennen soll und jedem spontanen Einfall sofort nachgeben soll ohne über die Konsequenzen nachzudenken, aber oft hilft es sich einfach ruhig hinzusetzen und es gedanklich durchzuspielen. Was will oder würde ich gerne tun? Warum tue ich es nicht? Wovor habe ich Angst? Was wäre, wenn dies oder jenes tatsächlich passieren würde? Wäre das wirklich das Ende? Oder gibt es doch einen anderen Weg? Eine Alternative, die mir bisher noch gar nicht klar war? Immer wenn mich Ängste packen, versuche ich meine Gedanken und Vorstellungen auf diese Weise zu durchleuchten und aufzulösen.

  • Etikette bei Buddhisten?

    • Serenity
    • 12. Januar 2016 um 22:41
    mukti:

    Hallo,

    Deva:


    ich habe folgende Frage. Ich stoße bei einer Buddhistin immer wieder auf das gleiche Problem. Sanfte Worte und Erklärungen helfen nicht. Sie bezeichnet sie als hart.
    Vielleicht weiß jemand von den erfahrenen Buddhisten Anekdoten oder Weissagungen von Buddha oder großen buddhistsichen Lehrern, die etwas zum Thema zu sagen haben.
    .......

    Ich kann mir an dieser Stelle nicht vorstellen, dass es die buddhistische Etikette (entschuldigung, ich finde gerade kein anderes Wort dafür) entspricht, jemanden der eine Frage stellt, keine Antwort zu geben. Zumal der Vorschlag von ihr ausging.

    Entspricht wohl nicht der buddhistischen Etikette, z.B. heißt es dort:

    Zitat

    An der Art, wie er das Gespräch führt (kathā-sampayogena; wtl: am Gesprächszusammenhang), erkennt man, ihr Mönche, ob ein Mensch zum Gespräch geeignet ist oder nicht.
    Wenn ein Mensch,
    dem eine Frage gestellt wird, die eine direkte Antwort erfordert, darauf keine direkte Antwort gibt;
    wenn ihm eine Frage gestellt wird, die eine erläuternde Antwort erfordert, darauf keine erläuternde Antwort gibt;
    wenn ihm eine Frage gestellt wird, die eine Gegenfrage erfordert, darauf keine Gegenfrage stellt;
    wenn er eine abzuweisende Frage nicht abweist, so gilt ein solcher Mensch als ungeeignet zum Gespräch.

    (Anguttara Nikaya 3.68)

    Alles anzeigen

    Etwas ähnliches wollte ich gerade dazu schreiben, aber es zwei Mal zu posten würde keinen Sinn machen. Gut, dass ich dieses Zitat entdeckt habe :) Ich wollte dazu nur allgemein anmerken, dass ich das Verhalten von deiner "Freundin" auch deshalb nicht gut heiße, weil eine gesunde Kommunikation immer von beiden Seiten kommen muss bzw. sollte. Wenn sie dir eine Frage stellt, du darauf anrtwortest, sie dann aber nicht oder verzögert, du darauf erst nachhaken musst usw. bekommt das ganze Gespräch eine eindeutig asymmetrische Ausrichtung, die natürlich irgendwann bei eine der beiden Seiten negativ endet. Ich möchte keine Partei ergreifen, kann deine Reaktion allerdings sehr gut verstehen. Wahrscheinlich würde es mir ähnlich ergehen. Schade, aber wie schon erwähnt, jeder Mensch ist anders. Es gibt sicher noch viele andere Menschen, bei denen du ein positive Gesprächsebene finden wirst.

  • Loslassen der Vergangenheit

    • Serenity
    • 10. Januar 2016 um 19:58
    MissMuffin:

    Hallo,
    ich bin neu hier im Forum und auch mit dem Thema Buddhismus beschäftige ich mich erst seit einigen Monaten.
    Seit einigen Wochen meditiere ich nun regelmäßig...
    Und habe festgestellt, dass ich einfach vom Gefühl her vielen Menschen und Situationen - in der Gegenwart und auch in der Vergangenheit - verzeihen kann und einiges viel sanfter und mitfühlender sehe.
    Allerdings werden mir plötzlich immer mehr Situationen bewusst, in denen ich mich in der Vergangenheit anderen Menschen gegenüber falsch verhalten habe.
    Ich denke nicht darüber nach, es kommt mir einfach in den Sinn. Und ich verurteile mich auch deshalb nicht, ich habe keine Schuldgefühle, aber dennoch würde ich gerne diese Menschen um Verzeigung bitten (innerlich?).
    Wie ist eure Sicht dazu?
    Was kann ich tun?
    Vielen lieben Dank für eure Hilfe!

    Alles anzeigen

    Falls du nicht die Möglichkeit hast, diese Menschen persönlich im Hier und Jetzt um Verzeihung zu bitten ist es denke ich vollkommen ok, wenn du es innerlich tust, denn mehr ist dann ja nicht möglich. Solange deine Gedanken und Gefühle dabei aus einem reinen ehrlichen Geist kommen erzielt es auf jeden Fall einen positven Effekt. Was zählt ist die Art der Motivation dabei. Ansonsten ist es natürlich immer besser, wenn man es von Angesicht zu Angesicht machen kann. Die Frage ist nur, ob sich die betreffende Person dann noch selbst daran erinnert. Mir ist es oft schon so ergangen, dass die Fehler die ich selbst nie vergessen konnte, bei anderen längst vergessen waren. Trotzdem habe ich mich danach besser gefühlt.

  • Unterschiede der Richtungen für Anfänger erkennbar?

    • Serenity
    • 9. Januar 2016 um 20:18
    doro22:

    Hallo!

    Bin nicht nur hier neu, sondern auch neu im großen Themenfeld Buddhismus. Wobei ich mich selber noch nicht als Buddhist, sondern einfach als jemand bezeichnen würde, der mit Hilfe von Meditation und Achtsamkeit den Lebewesen meiner Umgebung so wenig Leid wie möglich zufügen möchte. Nun klappt es leider gerade mit der Meditation nicht so perfekt. So 10 bis 15 Minuten gehen, danach kommen ständig irgendwelche Gedanken. Bei diesem Stadium stecke ich nun schon eine gewisse Zeit fest, deshalb die Überlegung, zu einem Lehrer zu gehen.
    Nun zum „Problem“. Ich bin zum Buddhismus und den Methoden – wie wahrscheinlich viele Westler – über die Bücher des Dalai Lama gekommen. Diese Ansichten und Empfehlungen habe ich verstanden, sie stimmten mit meinen Erfahrungen überein und ich konnte nicht nur zustimmen, sondern bin auch (wie ich finde) ordentlich weitergekommen. Viel ruhiger, gelassener, freundlicher. Also auf dem richtigen Weg. Dementsprechend würde ich eigentlich den tibetischen Buddhismus bevorzugen, ohne allerdings religiös besonders weit eingetaucht zu sein in die Feinheiten der Unterschiede der verschiedenen Richtungen.
    Hier in direkter Umgebung gibt es nun allerdings einen Theravada-Mönch, der Meditationsabende anbietet. Dieser war mir auf Anhieb sympathisch und schien mir auch sehr kompetent (ich habe ihn bei einem Begegnungsabend kennengelernt, allerdings noch nie seine Meditationen besucht). Also eigentlich würde ich am liebsten durch ihn meine Meditationsprobleme bereinigt haben, andererseits heißt es doch, dass gerade der Theravada- und der tibetische Buddhismus vollkommen unterschiedlich sind, wegen kleinem und großem Fahrzeug.

    Ich stecke wie gesagt nicht tief genug in der Materie, um dies überhaupt beurteilen zu können. Deshalb hier die Frage, sind die Unterschiede so groß? Und sollte jemand, der eher zum tibetischen Buddhismus neigt, deshalb nicht zu Theravada-Meditationen gehen? Oder ist es bei meinem „Wissensstand“ eh wurscht, weil ich die Unterschiede gar nicht mitbekommen würde?

    Liebe Grüße und danke fürs Lesen!
    Doro

    Hallo Doro :)

    Was die Meditationspraxis und Methoden betrifft spielt es keine große Rolle, ob du in ein Theravada oder Mahayana-Zentrum gehts. Die Basis ist im Prinzip immer gleich. Wenn dir auch der Lehrer zusagt ist das ein guter Anfangspunkt. Unterschiede gibt es mehr in den jeweiligen Schwerpunkten der Dharmalehre. Also die Texte und Themen die studiert werden, ihre Interpretation und Philosophie. Stichwörter sind hier zum Beispiel Bodhisattva/Bodhicitta, Mahamudra, Tantra usw. Auch Rituale oder Visualisationen sind teilweise verschieden.

  • Kloster

    • Serenity
    • 9. Januar 2016 um 20:04
    Monday:
    nyalaana:


    Als mein Lama in den 60ern nach London zog, hat er für sich festgestellt, dass es ihm nicht möglich war seine Mönchsgelübde im westlichen Alltag einzuhalten. Er hat dann um die Erlaubnis gebeten seine Mönchsgelübde nicht mehr halten zu müssen. Diese Erlaubins bekam er dann auch vom 16. Karmapa. Er war dann also kein Mönch mehr. Darauf hin hat er dann auch einen Beruf ausgeübt, Geheiratet, Kinder bekommen und ist inzwischen auch geschieden.


    Das volle Programm. Aber auf den Lama hat er nicht verzichtet, sondern immer schön die Leute belehrt, oder?
    Was lernt einer von so jemandem?

    Zitat


    Mönch zu sein bedeutet doch auch Mönchsgelübde einzuhalten. Dazu gehöhren glaube ich auch:
    Kein Umgang mit Geld
    Nicht mit andersgeschlechtlichen alleine im geleichen Raum sein (Im Krankenhaus darf dann keine Krankenschwester zu ihm ins Zimmer kommen)
    keine Berührung von andersgeschlechtlichen (also Händeschütteln nicht möglich)

    Er ging also genau den entgegengesetzten Weg wie Du sati-zen es Dir vorstellst.

    Wenn die Gelübde als ein Katalog sich darstellen, dann ist der Sinn darin tot. Und der Mönch auch, der den Katalog abhakt.
    Das ist dann, für jemanden, der in die sogenannte Hauslosigkeit geht, ein Ersatz-Haus. Da richtet er sich ein, bis ein Sturm alles wegfegt.
    Besser ist es für sich zu klären, was für einen selbst Mönch-Sein bedeutet.

    Alles anzeigen

    Bei sowas hört auch bei mir jegliches Verständnis auf. Wedr sich so sturr und gedankenlos an die Regeln des Vinaya klammert, zeigt nur dass er den eigentlich Sinn entweder nicht verinnerlicht oder verloren hat.

  • Müdigkeit

    • Serenity
    • 9. Januar 2016 um 19:34
    Monday:

    Müdigkeit, sofern sie ein Gemütszustand ist, der nicht aufgrund von normalen Schlafmangel entsteht, gehört zu den fünf Hemmungen - nivarana. Die hat ein Erleuchteter alle überwunden.
    Wie geht ein nicht Erleuchteter damit um? Er rafft sich auf und macht einen Spaziergang an der frischen Luft. Er treibt Sport. Er träumt seinen Schreibtisch auf oder macht leichte Haushaltsarbeiten. Mit der Zeit überwindet er so diesen Zustand.
    Falls du Englisch kannst, findest du hier auch Übungen zu den Hindernissen:
    http://www.insightmeditationcenter.org/books-articles…ances-handouts/

    Ich verwende Ginseng, mache ansonsten leichtes Qi Gong, gehe an die frische Luft oder tue Dinge, die meine Konzetration auf kleine Details fokusieren (Malerei Handarbeit etc.)

  • Freude, Dankbarkeit und Sinn

    • Serenity
    • 9. Januar 2016 um 19:28
    gbg:

    Was sind für euch Erlebnisse gewesen auf die ihr freudig, dankbar oder als sinnerfüllend zurückschaut?

    Steht Freude in einer Beziehung zu Genügsamkeit und dann schenken?
    Dankbarkeit in einer Beziehung zu Zutraulichkeit und dann da sein?
    Und Sinn in einer Beziehung zu Gelassenheit und dann helfen?

    Wie seht ihre diese drei Gefühle?

    Sind Genügsamkeit, Zutraulichkeit und Gelassenheit nicht Gegengifte zu Gier, Anhaftung und Hass?

    Was sagte Buddha dazu?

    Ich denke schon, dass diese drei Emotionen als "Gegengifte" verwendet werden können. Aus meiner Erfahrung heraus entsteht Freude (besonders auch an kleinen Dingen, die auch Genügsamkeit mit einschliessen) oft erst dadurch, dass man zuvor auf irgendeine Art und Weise "Unglück" erfahren hat. Soll heißen, man kann erst dann wirklich tiefe Freunde wahrnehmen und wertschätzen, wenn man das Gegenteil davon erfahren hat. Wennn man immer alles hat, gewöhnt man sich an diesen zufriedenen Zustand und sieht das "besondere" daran nicht mehr. Erst wenn man einmal von "ganz oben tief gefallen ist" und von dort aus wieder zurück kommen kann, beginnt ein echter geistiger Transformationsprozess. Das gilt im Prnzip für jedes Gefühl und jede Erfahrung die wir im Leben machen. Da ich nie viel hatte und immer um alles kämpfen musste, habe ich bereits sehr früh Dinge wie Bescheidenheit, Freunde und Dankbarkeit gelernt. Das fängt ganz klein an. Ein Dach über dem Kopf, ein warmer Ort zum Schlafen, ein nettes Wort oder einfach nur eine bißchen Essen sind Dinge, die wir als selbstverständlich ansehen. Man sollte jedoch jedes dieser Dinge wertschätzen, auch wenn man es veilleicht tatsächlich ständig besitzt.

    Oft ist es auch so, dass die Menschen am meisten bereit sind zu geben, die am wenigsten besitzen und jene, die viel haben von Gier and Anhaftung verblendet sind. Der Grund für dieses Phänomen ist mir bis heute ein Rätsel. Wenn ich heute auf mein Leben zurücksehe, bin ich dankbar für all die negativen harten Erfahrungen, genauso wie für die wenigen positiven, weil sie mir geholfen haben zu dem Menschen zu werden der ich heute bin. Wer wenig hat bleibt leichter bescheiden, kann Dinge wertschätzen und findet somit wie schon beschrieben oft Freude in den kleinsten Dingen (Blumen, Himmel, ein Lachen etc.). Zutraulichkeit und Sinnhaftigkeit besteht für mich darin, für andere Lebewesen da zu sein. Das ist aber nur möglich, wen man sich von innen und außen heraus öffnent. Um anderen gutes tun zu können, muss ein gewisses Vertrauen oder eben Zutraulichkeit vorhanden sein, den ohne diese Gefühle sind wir meistens nicht bereit andere an uns heran zu lassen, zuzuhören und dadurch Hilfe zu erhalten.

    Auch wenn diese Zeilen vielleicht etwas konfus klingen, hoffe ich dass die Kernaussage darin halbwegs verständlich ist :)

  • Geistesgifte

    • Serenity
    • 19. Dezember 2015 um 22:34
    Sherab Yönten:

    Wenn ich merke, dass ich mich ärgere, kann ich auf meinen eigenen Geist schauen und versuchen, achtsam damit umzugehen.
    Wenn ich merke, dass andere sich ärgern, stehe ich dem Ärger ohnmächtig gegenüber und kann......gar nichts tun ? :?
    Gibt es in der tibetischen Tradition Instrumente, die bewirken, dass sich der Ärger bei anderen verringern könnte unmittelbar nachdem er ausgebrochen ist ?

    Ich denke, der einzige Weg durch dem sich Wut oder Ärger bei anderen Menschen auflösen oder verringern kann ist der, dass sie sich dieser Gefühle inklusive der negativen Auswirkungen selbst bewusst werden und versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Natürlich kann man immer versuchen in Ruhe mit anderen darüber zu sprechen, um sie darauf aufmerksam zu machen, aber das ist meistens erfolglos, weil man in diesem Zustand eben nicht klar denken und zuhören kann. Erst wenn sich der innere Sturm etwas gelegt hat, kann man darüber reflektieren, um in Zukunft eventuell besser zu handeln. Ein absolut verlässliches Instrument dafür ist mir selbst nicht bekannt, aber ich bin auch kein Experte auf diesem Gebiet.

  • Buddhistische Filme?

    • Serenity
    • 19. Dezember 2015 um 22:02
    fm1708:

    Ich habe dann welche gefunden, war doch einfach zu suchen als ich dachte :)
    (das nächste mal sollte ich das vor einem Forenbeitrag machen)

    - Frühling, SOmmer, Herbst, Winter und Frühling
    - Kundun
    - Little Buddha

    etc....


    solche Filme meinte ich :)


    Grüße

    Alles anzeigen

    Dann hast du schon so gut wie alle gefunden, die ich hätte vorschlagen können. Vielleicht als Ergänzung noch "Shaolin" oder "Milarepa - der Weg zum Glück" von 2006 :)

  • Verschiedene Fragen

    • Serenity
    • 13. Dezember 2015 um 14:55
    sascha_108:

    4. Wie generiert man Khamma als Tier? Wenn ich das recht verstanden habe, muss eine Absicht fuer eine khammische Aktion vorhanden sein, was bei den meisten Tieren nicht gegeben ist.

    Ich besitze seit ich denken kann eine unerklärliche Anziehung und geistige Verbindung zu Wölfen und fühle mich ebenso lange ständig von einem ganz besonderen Ort angezogen, seit ich als Kind Bilder davon gesehen habe. Seitdem habe den beständigen Wunsch an diesen Ort zu reisen. Es ist eine Art innerer "Ruf" so scheint mir heute. Ich habe das unbeirrbare Gefühl, dass ich aus irgendeinem Grund dorthin zurück kehren muss, obwohl ich in diesem Leben noch niemals dort war. Dennoch kommt mir alles irgendwie vertraut vor. Wenn man diese Gedanken hier aufschreibt, hört es sich sicherlich ziemlich seltsam an, aber seitdem ich mich mit Karma, Widergeburt etc. beschäftige frage ich mich doch, ob es nicht sein könnte dass irgendetwas in mir (unterbewusst) sich an eine frühere Existinz an diesem speziellen Ort erinnert? Ist sowas tatsächlich möglich oder doch nur eine geistige Selbsttäuschung/Illusion? Auch in meinen Träumen kommt es mir manchmal so vor, als würde ich als Tier bzw. Wolf an diesem Ort leben. Ich habe daher irgendwann begonnen zu recherchieren und herausgefunden, dass in der Vergangenheit tatsächlich Wölfe an diesem Gebiet gelebt haben, bevor der Mensch sie verdrängt hat.

    Auch ich stelle mir nun aber die Frage, wie es möglich sein kann, dass man aus einem früheren Leben als Tier in das eines Menschen geboren werden kann der dann auch noch nach vielen Umwegen schließlich dem Dharma (wieder-)begegnet? Aus meiner Sicht heraus, müssten dann auch Tiere in der Lage sein, in gewisser Weise mit einer ganz bestimmten Absicht zu handeln. Instinktiv ja, aber das Wissen um die Lehren Buddhas kann in ihnen kaum vorhanden sein. Wie seht ihr dass?

  • Gedankenachtsamkeit

    • Serenity
    • 29. November 2015 um 17:51
    RolfGe:

    Hallo Zentrifugalkraft
    Ich sehe hier einfach 2 Verschiedene Aspekte der Achtsamkeit:

    Punkt 2 betrifft das achtsame Wahrnehmen an sich.
    Punkt 1 ist der (mögliche) Schritt nach dem achtsamen Wahrnehmen, das Bewachen der "Sinnestore".

    Es sind in meinen Augen nicht 2 verschiedene Vorgänge sondern 2 verschiedene potentielle Abschnitte/ Stufen eines Vorganges.

    LG Rolf

    Ich sehe es in etwa genauso. Durch die Meditation werden Gefühle jeglicher Art - egal ob gut oder negativ - bewusst gemacht und als solche wahrgenommen. Wenn man dann im Anschluss zu der Erkenntnis oder dem Entschluss gelangt, eventuelle negative Gedanken aufheben zu wollen, kann man das wie eben gesagt durch einen positiven Austausch tun. Das Wort "aushalten" finde ich in diesem Kontext auch etwas unpassend, da ich im ersten Schritt nur stiller Beobachter bin. Es ist ein reines "zur-Kenntnis-nehmen", ohne darauf zu reagieren. Dadurch entsteht für mich persönlich keine Belastung im Sinne vom Aushalten negativer Emotionen.

  • Medizinbuddha-Rezitationen anlässlich Weltkrise

    • Serenity
    • 26. November 2015 um 20:50
    Losang Lamo:
    Zitat

    "Medicine Buddha, Image & Mantra": https://www.youtube.com/watch?v=NVdIWJQJ6GU


    Dieses Video ist als sehr schönes, ruhiges Sadhana gestaltet. Nicht mal 12 Minuten. (Das hält niemanden davon ab, auch praktisch zu helfen.) :)

    Zunächst wird das Bild des Buddha erklärt. Danach kommt es zur Rezitation. Der Lama singt eine Zufluchtnahme, dann im Mittelteil singt er das Mantra "TEJATA OM BEKANDSE BEKANDSE MAHA BEKANDSE RADSA SAMOGATE SOHA"
    (Das zu Anfang eingeblendete Mantra ist nicht so, wie er es singt.)
    Der Vers zum Abschluss ist eine Widmung.

    Ein wirklich sehr schönes und hilfreiches Video für die Praxis. Vielen Dank :)

  • Lehrer notwendig?

    • Serenity
    • 25. November 2015 um 21:58
    Fragender:

    Im Tibetischen Buddhismus wird die zentrale Wichtigkeit eines Lehrers so stark betont, daß er oft sogar als Lamaismus bezeichnet wird.

    Ich selber habe aber Schwierigkeiten, jemand anderen als Lehrer anzuerkennen. Ist es möglich, den tibetischen Buddhismus autodidaktisch zu praktizieren?

    Ich glaube, dass man ab einem gewissen Punkt - sowohl am Anfang wie auch im fortgeschrittenen Stadium des Tantra etc. - auf jeden Fall auf einen erfahrenen Lehrer bauen sollte. Es gibt einfach viel zu viele Dinge, die man alleine falsch interpretieren könnte und wenn man schon zu Beginn auf ein falsches Grundwissen oder Verständnis aufbaut, wird die weiterführende Praxis ohne großen Erfolg bleiben. Ein guter Lehrer ist aber auch nicht nur ein "Türöffner", sondern genauso ein guter Freund, Begleiter und Wegweiser auf dem Weg des Dharma, den man im Idealfall auf selber Augenhöhe bzw. gleichgestellt neben einander beschreiten sollte. Schüler und Lehrer im harmonischen Einklang.

    Ich frage mich aber auch, warum es dir schwer fällt, einen anderen Menschen als Lehrer anzuerkennen. Gibt es bestimmte Gründe dafür? Natürlich sollte man jeden Lehrer zuerst für längere Zeit ausgiebig prüfen bis man ihn wirklich als solchen annimmt (und selbst danach sollte man ihn stets erneut prüfen), aber prinzipiell finde ich diesen Schritt nicht nur äußerst sinnvoll und hilfreich, sondern es ist auch ein gutes Training für die Praxis des Dharma im Bezug auf das eigene "Ego". In dem wir auf das Wissen und die Erfahrung eines anderen Menschen vertrauen und es akzeptieren können, akzeptieren wir gleichzeitig die Tatsache, dass wir selbst eben nicht immer in allen Dinge die Besten, Größten oder Perfektesten sind.

    Auf der anderen Seite sollte man auf der Suche nach einem passenden Lehrer auch nichts überstürzen oder sich dabei irgendwie unter Druck setzen lassen. Es gibt für alles den richtigen Moment und wenn man aufmerksam nachspürt, wird man es instinktiv durch Herz und Verstand erkennen. Manchmal kann es ziemlich schnell gehen, manchmal aber auch sehr lange dauern.

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • Serenity
    • 22. November 2015 um 01:27
    Elke:
    DerLogikBuddha:

    Viele Buddhisten scheinen die "Heiligen" zu sein, so scheinen Sie zumind.. Was viele aber nicht sehen zb., ist, das Sie garnicht arbeiten gehen für ihr Essen.
    Jeh nach buddhistischer Richtungs-Mönch (ich rede jetzt von wirklichen, buddhistischen Mönchen), gehen Mönche betteln.
    Ist das rein sein, wärend andere Arbeiten gehen um ihnen Essen dann zu spenden?
    Also ich als Buddhist würde mich nicht gerade dabei rein und aufrichtig fühlen.

    Es ist für mich einfach eine absolute Logik - das NUR verzeihen - garnicht möglich ist.
    Wäre das eine vorraussetzung um gut und heilig zu sein, wäre das meiner Ansicht nach eine verlogene Einstellung/Voraussetzung.
    Wieso? Ganz einfach: Eben wegen der unbestreitbaren Wahrheit, dass wenn jemand herausfindet tut/würde, das einer immer Verzeiht, das man sich dafür entscheiden könnte, diesen immer auszunützen.

    Ich würde selbst den Buddhisten eher raten sich in Gerechtigkeit und Logik (also wirklich, AUFRICHTIGES - ich betone - aufrichtiges logisches, gerechtes denken) zu üben, statt in Verzeihung zu üben.
    Denn Gerechtigkeit, Logik und AUFRICHTIGKEIT (AUCH GEGENÜBER SICH SELBST) beeinhaltet auch Einsehen und somit die Potenz zu verzeihen.
    Aber nicht einfach Verzeihung aus "Religiösem"-Gefühlen, sozusagen (weil es andere Buddhisten tun, sozusagen). :D

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    Du hast ziemlich genaue und pauschale Vorstellungen, wie Buddhisten so sind - der Aufenthalt hier im Forum wird dir daher gut tun. :)

    Mit dem Wort "Verzeihen" habe ich auch so meine Schwierigkeiten. Ich glaube nicht, dass es darum geht, jemandem zu verzeihen. Ich denke, es geht eher darum, keinen Hass zu empfinden und keine Rachegelüste. Je mehr Einsicht man gewinnt, desto mehr Mitgefühl entwickelt man und dann kommt man auch nicht in die Versuchung des Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das heißt nicht, dass ich mich ausnutzen lasse oder mich nicht verteidigen oder wehren darf. Wobei es in den meisten Fällen, die jeder für sich so persönlich erlebt, ja eher um Geringfügigkeiten geht. Wirklich "mitreden" können da nur Menschen, denen wirklich Schlimmes widerfahren ist. Und da bewundere ich jene, die es schaffen, frei von Rachegelüsten zu bleiben wie Viktor Frankl, wie in einem anderen Thread erwähnt.

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    Ich möchte mich im Großen und Ganzen dem Beitrag von Elke zu diesem Zitat anschließen. Warum? Aus folgender, persönlicher Erfahrung: ich habe durch die brutalen, gewaltätigen Erfahrungen meines Vaters gegen meine Mutter und mir selbst einen fast lebenslangen Hass entwickelt, der mich über die Jahre innerlich selbst zerstört hat. Das und viele andere Umstände sowie meine katholische Erziehung (kurzes Stichwort Schuld und Sünde etc.) haben es mir unmöglich gemacht einen Ausweg zu finden bzw. es überhaupt zu erkennen. Ich hatte ewige Rache geschworen und ihm alles erdenklich schlechte gewünscht, um ihn für seine Taten büßen zu lassen. Ich war der felsenfesten Überzeugung, dass ich ihm niemals verzeichen könnte und habe diese Einstellung bis zu seinem Tod im Februar 2012 beibehalten. Ein paar Monate vorher hatte ich dann das erste Mal Erfahrungen mit der buddhistischen Lehre gemacht, aber es war damals noch alles viel zu neu und flüchtig um mir bei der Bewältigung dieser negativen Gefühle helfen zu können. Heute weiß ich, dass ich durch die Lehren Buddhas mit großer Wahrscheinlichkeit in der Lage wäre, ihm seine Taten zu "verzeihen", aber ich weiß auch dass wir niemals ein solches Gespräch geführt hätten. Er war absolut blind und sturr, emotional verkümmert und in keinster Weise bereit den Blick auch nur für eine Sekunde nach innen zu richten. Intellektuell und beruflich war er bemerkenswert, als Vater und Ehemann das genaue Gegenteil. Erst nach seinem Tod, verblassten die schrecklichen Erinnerungen und was übrig blieb waren einzig und alleine die wenigen schönen Momente meiner frühen Kindheit mit ihm. Ich habe jahrelang versucht, alles zu leugnen und wegzuschieben, was mit ihm zu tun hatte, doch heute sehe ich alles aus einer anderen Perspektive. Hass wird niemals Hass besiegen, sondern ihn nur noch verstärken.

    Ich habe und werde ihn niemals lieben, aber ich kann akzeptieren das er mein Vater war. Es gab eine handvoll guter und haufenweise schlechter Erlebnisse. Es hat lange gebraucht, doch ich kann heute sagen, dass ich tief in mir keinen Hass für ihn mehr empfinde, sondern etwas das Mitgefühl schon sehr sehr nahe kommt. Mehr ist nicht möglich, aber mein Lehrer sagte, dass das vollkommen ausreichend und an sich eine sehr große Leistung ist. Man muss niemanden lieben der einem verletzt. Man muss nicht zu allem " ja und amen" sagen. Man kann und darf sich verteidigen, wenn es nicht anders geht, aber ohne Hass dabei zu empfinden. Wäre er bereit gewesen, sich ehrlich für all seine Taten zu entschuldigen, hätte ich es akzeptiert. Es kam nicht dazu. Falls er irgendwelche Einsichten kurz vor seinem Tod hatte, kamen sie zu spät, wie so oft im Leben. Das klassische Beispiel. Ich war nicht an seinem Sterbebett und nicht auf seiner Beerdigung. Das hatte sowohl innere wie auch äußere Gründe (Entfernung). Ein Teil meiner Familie hat mir das nie verziehen, doch ich habe auf meine eigene Art und Weise getrauert. Mir geht es seit dem ich den Dharma praktiziere körperlich und psychisch besser. Ich habe den Großteil meines Selbsthasses sowie den Hass auf ihn, Schuld, Schmerz, Trauer und das Gefühl von Wertlosigkeit abgebaut und fühle mich wesentlich ruhiger und friedlicher.

  • Suche Austausch

    • Serenity
    • 15. November 2015 um 21:24

    Auch ein warmes Willkommen von mir hier im Forum :)

  • Misstrauen gegenüber dem Lehrer

    • Serenity
    • 8. November 2015 um 17:10
    Mrs._Mahakala:

    Hallo zusammen, ich bin neu hier.
    Mit dem Buddhismus beschäftige ich mich seit rund 20 Jahren, mal mehr mal weniger. Erst vor ungefähr zwei Jahren habe ich mich einem Sangha angeschlossen, der sich auf einen Meister bezieht, der Autor eines Buches ist, das mich persönlich von Beginn an am meisten angesprochen hat, das ich bis heute ganz wunderbar finde und zu einer wichtigen Grundlage meines Verständnisses des Dharma geworden ist. Im zugehörigen Sangha fühlte ich mich, nachdem ich früher mehrere buddhistische Gruppen "ausprobiert" habe, wohl und gut aufgehoben. Ich finde, dass viele der Mitglieder hervorragende Arbeit leisten, um auch "Neuen" die Grundlagen des Buddhismus näher zu bringen.

    Kürzlich besuchte ich zum ersten Mal ein längeres Retreat mit dem erwähnten Meister. Ich hatte ihn vorher schon mehrmals "live" erlebt, jedoch allenfalls ein Wochenende lang. Ich kannte ihn als humorvoll, zuweilen auch frech und regelrecht provozierend, habe mich aber nie daran gestoßen, da ich einerseits davon ausging, dass dies einfach geschickte Mittel waren, um die Aufmerksamkeit seiner Zuschauer zu erregen und zu erhalten, andererseits auch großes Vertrauen in ihn hatte, das wohl vor allem darauf zurückging, dass er eben jenes Werk verfasst hat.

    Beim letzten Retreat erlebte ich ein Verhalten seinerseits, das ich als schockierend empfunden habe. Es blieb nicht bei ein paar frechen Bemerkungen. Vorwürfe und persönliche Kritik, die er teilweise stundenlang vor allen Teilnehmern äußerte, bezogen sich jeweils auf seine älteren Schüler und ganz konkrete Handlungen, die sie für ihn hatten ausführen sollen und bei denen ihnen seiner Meinung nach Fehler unterlaufen waren. Er lobte sich selbst und seine Qualitäten in extenso, betonte seine Bekanntschaft mit diversen prominenten Persönlichkeiten und verlangte, dass eine Vielzahl von Getreuen buchstäblich sprungbereit um ihn herum war, um nicht nur den gewünschten Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen, sondern auch in Sekundenschnelle jede Art von persönlichem Komfort anzudienen, vom Ausziehen der Socken bis zum Umlegen einer Decke. Diese Tiraden unterblieben nur an einem Abend, der auch der Öffentlichkeit zugänglich war. Ganz offensichtlich arbeiteten die Schüler, die zu seinem engeren Umfeld gehörten, für ihn bis zum Umfallen.
    Ich konnte für mich nur den Schluss ziehen, dass ich jemanden mit einem irrsinnig aufgeblähten Ego und deutlichen Missbrauchstendenzen erlebt habe. Im Vorfeld war mir ein Artikel eines Nachrichtenmagazins bekannt, in dem von bestimmten Vorwürfen gegen diesen Meister die Rede war. Meine Haltung dazu war "Kann sein, kann nicht sein" - bekannte Persönlichkeiten stehen halt immer in der Schusslinie. Nach dem Retreat las ich in anderen Medien genauer nach, worauf sich die Anschuldigungen bezogen und fand Erlebnisberichte, die den Meister so schilderten, wie auch ich ihn wahrgenommen hatte - nur dass das fragliche Verhalten demnach außerhalb öffentlicher Veranstaltungen noch viel ausgeprägtere, in jeder Weise absolut inakzeptable Formen angenommen haben soll. Nach den Erlebnissen des Retreats gehe ich davon aus, dass die Vorwürfe alles andere als Hirngespinste sind.
    "Crazy Wisdom" mag unkonventionelle Methoden einschließen. Wenn ich akzeptieren soll, dass tägliche stundenlange Demütigungen eine Methode sind, die gewohnte Denkweise aufzubrechen und die Schüler zur inneren Befreiung zu führen, muss ich vorher meinen Verstand an der Tür abgeben. Eben das haben viele meiner Sanghabrüder und -schwestern offenbar getan.

    Ich bin sehr erschüttert nach diesen Erlebnissen und weiß nicht recht, wie ich weitermachen soll. Der Sangha, die Beschäftigung mit den Inhalten, die dort vermittelt werden, ist zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden. Natürlich ist die Qualität des Buddhismus durch einen einzelnen Lehrer, der andere zu seinem persönlichen Vorteil missbraucht, nicht in Frage gestellt. Dennoch ist es für mich eine Erfahrung, die mir ein bisschen den Boden unter den Füßen wegzieht.
    Soll ich mich einem anderen Lehrer zuwenden? Wenn ja, welchem?
    Akzeptieren, dass Anhaftung an den Sangha die Ursache von Leiden ist und eine neue suchen, weil wohl keine Basis mehr da sein wird, nachdem mein Vertrauen in den Meister völlig zusammengebrochen ist?
    Es fällt mir schwer, das Gute, dass ich dennoch dort erfahren habe, nicht im Licht der neuen Erfahrungen zu sehen.
    Ich bin ganz schön ratlos.

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    Nach deine Schilderung würde ich auf jeden Fall versuchen einen anderen Lehrer zu finden. Es muss sicherlich sehr schwierig und schmerzhaft sein, aber wenn dieses Verhalten tatsächlich zutrifft ist es sehr sehr sehr weit weg von dem Pfad, den ein weiser und verinnerlichter Meister mit seinen Schülern gehen sollte. Natürlich gibt es immer wieder sehr unkonventionelle Praktiken, um den Schülern zu einer schnelleren Erkenntnis zu verhelfen sollen, aber Selbstverherrlichung der eigenen Person und Demütigung der Schüler in welcher Art auch immer gehören mit Sicherheit absolut nicht dazu. Von daher würde ich mich so bald wie möglich auf die Suche nach einer neuen Sangha machen. Die Erinnerungen an die schönen und guten Erfahrungen, die du dort gesammelt hast bleiben ja weiterhin ein Teil deiner Herzens.

  • Forschung zur Motivation und Erwartung Meditation-Interessie

    • Serenity
    • 8. November 2015 um 17:00

    Ich finde solche Studien in der Regel recht interressant und helfe gerne. Ich fand den Fragebogen allgemein ziemlich gut, wobei einige Fragen sich allerdings ziemlich ähnlich waren und außerdem würde ich bei Punkt 5 (Frage zur Meditationstechnik), mehrere Antwortmöglickeiten zur Auswahl anbieten, da man ja öfters mehrere Technicken verwenden bzw. kombinieren kann.

    acinzow:

    Hallo Leute,

    … könntest ihr mir helfen, bei meiner Untersuchung zu den Erwartungen und Motiven von Personen, die sich für Meditation interessieren?
    Ich habe mit einem Freund an der Uni hier in Innsbruck zwei entsprechende Fragebögen entwickelt, die wir bei weiteren Untersuchungen einsetzen wollen. Zuvor müssen wir diese jedoch erstmal auf ihre Brauchbarkeit prüfen und dafür brauchen wir möglichst viele ausgefüllt Fragebögen. Also: bitte helft mit und motiviert auch weitere Freund und Bekannt, dies ebenfalls zu tun.

    Die folgenden Links führen zu den Fragebögen
    • Deine Auskunft zur Meditation kann der Forschung helfen, indem du diese Fragen beantwortest: http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/?q…ationMotivation
    • Deine Auskunft zu Yoga (Hatha Yoga) kann der Forschung helfen, indem du diese Fragen beantwortest: http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/?q=Yoga

    (dauert jeweils ca. 20 min.).

    Bei Rückfragen und Anmerkungen könnt ihr mich gerne und jederzeit kontaktieren.

    Viele Dank und liebe Grüße
    Martin


    Als Yoga-Lehrer und Meditation Praktizierender habe ich gleichzeitig ein großes Interesse an der Forschung in diesem Bereich. Eine wichtige Frage ist hier, warum Menschen Hatha-Yoga oder Meditation beginnen bzw. bereits betreiben, was sie sich davon erwarten und welchen Einfluss diese Motivationen und Erwartungen eventuell auf die erreichten Ergebnisse und deren Nachhaltigkeit haben.
    Ich denke, und dies nicht nur aus Sicht der Forschung (Forschungssicht), sondern auch aus praktischen Gründen, dass es hilfreich ist, hier mehr zu erfahren: so erhalten wir vielleicht weitere Hinweise darauf, was unsere eigene Praxis oder auch unseren Unterricht (als Yoga- oder Meditationslehrer/in) noch wirkungsvoller macht.

    Um dies zu untersuchen, haben mein Kollege und ich an der Uni Innsbruck im Fachbereich Psychologie einen Fragebogen entwickelt. Viele systematische Studien bemängeln, dass die Motivationen und Erwartungen in den bisher vorhandenen Untersuchungen nicht berücksichtigt werden. Unser Fragebogen könnte diese Lücke schließen. Zunächst einmal müssen wir jedoch die Brauchbarkeit unserer Fragen überprüfen und gegebenenfalls verbessern. Dafür suchen wir möglichst viele Personen, die unseren Fragebogen online ausfüllen – jede/r Einzelne/r trägt dazu bei, das Wissen zu verbessern, von dem irgendwann ganz sicher auch die eigene Praxis oder der eigene Unterricht profitieren kann.

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  • Kata / Khata in verschiedenen Farben

    • Serenity
    • 8. November 2015 um 16:34

    Alles klar. Vielen Dank. Dann bleibe ich bei weiß. :D

  • Kata / Khata in verschiedenen Farben

    • Serenity
    • 7. November 2015 um 20:48

    Namaste zusammen,

    ich möchte für die Begrüßung und den Empfang meines Lehrers einen Glückschal bzw. Kata kaufen. Bisher habe ich immer nur weiße gesehen und dachte, dass es die einzige und traditionelle Farbe ist, aber vor ein paar Tagen habe ich in einem Onlineshop zufällig auch rote, gelbe und blaue Katas (mit und ohne Muster) gesehen. Seitdem frage ich mich, welche Bedeutungen die unterschiedlichen Farben haben und wann bzw. wie sie verwendet werden.

  • Anfänger in sachen Meditation

    • Serenity
    • 31. Oktober 2015 um 15:10
    Medicus:

    Hallo Liebe Forenmitglieder

    Ich war lange skeptisch was das Meditieren angeht, nun hats mich aber trotzdem gepackt.

    Doch wie fange ich am besten an?, Meditieren möchte ich zuhause in einer ruhigen Ecke., und ohne gleich die Religion zu wechseln? :) .. Bei mir steht die Meditation (einfach mal abschalten) im Vordergrund.

    Ich habe es zuerst mit ein paar online Videos und Hörbüchern als Einstieg versucht, am Ende aber die beste Erfahrung während eines Anfängerkurses im buddhistischen Zentrum gemacht. Gedruckte, visuelle und akustische Anleitungen gibt es wie schon beschrieben tausendfach und es ist schwer eine Empfehlung zu geben aber selbst wenn, ist eine praktische Anleitung mit einem erfahrenen Lehrer nach meiner Erfahrung immer das Beste. Wenn das in deinem Fall nicht geht oder du es nicht möchtest, musst du dich Schritt für Schritt durch (Hör-)Bücher, Videos etc. arbeiten, wobei reine gedruckte Literatur für den Anfänger wahrscheinlich am wenigsten bringen dürfte, da Meditation an sich einfach etwas ist, das man spüren bzw. sehen und hören muss. Sprich mit allen Sinnen am eigenen Körper erleben muss.

    Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, dir einen möglichst ruhigen Ort zu suchen, jeweils nur für einen kurzen Zeitraum (dafür aber dann wenn möglich öfters) über den Tag verteilt zu meditieren und Momente zu wählen, in denen du dich frisch und munter fühlst. Sonst besteht die Gefahr, dass man schnell wegdöst. Das Wichtigste ist eine entspannte Körperhaltung, die Konzentration auf den eigenen Atem und von dort aus die langsame Beobachtung der inneren Körpervorgänge, Bilder, Gedanken, Gefühle usw. Am Anfang ist das meistens noch ziemlich schwer, mit der Zeit wird der Geist ruhiger, man lernt wie eben gesagt abzuschalten und irgendwann entwickelt man die Fähigkeit an jedem Ort, zu jeder Zeit auszuspannen. Wichtig ist, dass man die Disziplin fimdet es regelmäßig zu üben. Sonst wird es wenig Erfolg haben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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