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  1. Buddhaland Forum
  2. Se7enOaks

Beiträge von Se7enOaks

  • Meditation macht mich fertig.

    • Se7enOaks
    • 29. September 2014 um 11:11

    Wow, das sidn wahnsinnig viele gute Antworten. Werde sie alle noch mehrmals durchlesen.
    1000 Dank.

    Amdap, du magst mich? Womit hab ich denn das verdient? Das ist ja lieb. :)

  • Meditation macht mich fertig.

    • Se7enOaks
    • 23. September 2014 um 11:40

    Ich denke zwar nicht dass ich mich überfordere und super ehrgeizig bin ich auch nicht... ich erwarte ja auch eigentlich nichts besonderes bei und von der Meditation - ich beobachte ja nur: Ich stelle Traurigkeit fest. Großes Blingbling und Kopfkino und anschließende Traurigkeit. Vielleicht muss ich da durch. Vielleicht ist das eine Art sich zu entgiften? Wenn ich meinen Körper entgifte, wachsen mir ja auch erstmal Pickel um dann zu verschwinden...
    und ja ich sehe, dass es daran liegt, dass ich alleine mit mir bin. Sonst lenke ich mich ja immer schön ab... (siehe Vorstellungsthread)

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 23. September 2014 um 10:13

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, das hat mir echt geholfen!

    hanujo:


    so wie ich das verstanden habe suchst du
    tiefsinniges

    dann meditiere - das kannst du allein lernen
    aber auch in ner gruppe

    meditiere einfach auf den atem
    und erforsche dich - was anderes tiefsinniges gibt es nicht (denk ich mal )
    erforsche deine Gedanken deine gefuhle
    finde ruhe und frieden
    Klarheit und glück

    Alles anzeigen

    Ja das mache ich jetzt und hab dazu schon wieder Fragen, aber dazu gibt's nen Extrathread, weil das thematisch nicht mehr passen würde.

  • Meditation macht mich fertig.

    • Se7enOaks
    • 23. September 2014 um 10:00

    Hallo allerseits.

    Ich bin’s mal wieder. Ich habe jetzt begonnen erstmal für mich alleine zu meditieren jeden Tag. (Nachdem ich mich erstmal gegen eine Sangha entschieden habe; siehe Thread „Zu europäisch für Buddhimus?“)
    Die ersten 3 Mal habe ich sogenannte „geführte Meditationen“ gemacht, aber die Stimme hat mich irgendwann nur genervt. Deshalb lasse ich das jetzt. Ich konzentriere mich lieber auf meinen Atem bzw. die Regentropfen draußen, irgendwas halt wo ich meinen Bezugspunkt drauf richten kann. Ich denke ich bekomme es ganz gut hin, die Gedanken kommen und gehen zu lassen...Aber ist echt verrückt, wenn man sich mal bewusst wird, was ständig für ein Rummel im Kopf stattfindet. Da blinkt es, da leuchtet es. Es ist einfach wahnsinnig laut. Wie in einer Diskothek oder auf dem Piccadilly Circus in London... aber ich versuche es einfach vorbeiziehen zu lassen (klappt natürlich nicht immer, bin ja noch Anfänger ;)
    Naja nach 30 Minuten bin ich aber ziemlich im Eimer.
    Wenn die Meditation rum ist, bin ich völlig leer (im negativen Sinn) und ausgelaugt... ich sitze noch ne Weile da und bin dann richtig traurig.
    Das hält dann eigentlich auch den Rest des Tages an...

    Ist das normal?!?

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 15. September 2014 um 10:07
    Buddhaghosa:

    Hast du den Glauben beim Buddhismus? Falls ja, warum?

    Nein hab ich auch nicht. Muss ich auch nicht, um die Lehren Buddhas für mich anzuwenden, oder? Ich glaub ja auch nicht an die Wiedergeburt. Ich glaube eigentlich gar nichts... ich bin aber offen für Erfahrungen. Aber blind glauben? Nee...

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 14. September 2014 um 15:14

    Nun ja, ein persönlicher Gott ist für mich ein kollektiver vaterkomplex, der Versuch , jemand anderen die Verantwortung im die Schuhe zu schieben... Die Bibel ist eine Sammlung hebräischer Sagen und Mythen... Jungfrauengeburt, Wiederauferstehung... Nein ich denke nicht dass es Sinn macht für mich , das Christentum nochmal durchzukauen. Mir fehlt einfach der glaube.

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 12. September 2014 um 13:47

    Cool danke :)

    Nee, Linkshänder nicht, aber aus meinem Vorstellungs-Thread kann man lesen, dass ich noch einer anderen Minderheit angehöre... damit kenne ich mich also aus... aber das ist ein anderes Thema ;)

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 12. September 2014 um 13:20
    e-coder:

    Also ich denke mal, dass du hier eher keinen "westlichen Buddhismus" suchst sondern eher einen kulturell möglichst unabhängigen (was durchwegs Unterschiede machen kann).

    Ja da ist mir am allerliebsten. Das klingt gut. Kulturell ungebunden.
    Ich wohne bei Aschaffenburg/Miltenberg, die Schwanzspitze des bayrischen Löwen ;)

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 12. September 2014 um 13:00
    fotost:


    Das gibt doch richtig 'europäische' Buddhisten. Schau Dir mal Triratna an (die haben sich früher sogar selbst westliche Buddhisten genannt bis sie irgendwann in Asien Zulauf hatten) oder google allgemein den Begriff säkularer Buddhismus.

    Das klingt interessant. Leider haben Triratna keinen Standort in meiner Nähe, um da mal vorbeizuschauen... :cry:

    e-coder:


    Find ich grad ziemlich witzig, dass grad der Diamantweg tatsächlich von jemanden als nicht-westlicher Buddhismus gesehen wird :) Hab bis jetzt ausschliesslich Dinge gehört wie "Lifestyle Buddhisten" usw :)

    Ich habe ja noch keinen Vergleich. Wenn andere Gruppen noch weniger westlich orientiert sein sollten (obwohl mir ja fotost Hoffnungen macht!), muss ich das ganze wohl doch wirklich im Alleingang bewältigen... nicht falsch verstehen: Ich bin kein "westlicher Patriot", der die Kultur des Westens für das einzig Wahre und Richtige für mich hält...mich fasziniert die Denkweise des Ostens enorm, auch wenn sie mir immer noch fremd ist. Aber ich bin nunmal abendländisch sozialisiert (griechische Philosophie und Logik, neuzeitliche Aufklärung, wissenschaftliches und kritisches Hinterfragen etc. pp.)

    Und ja...

    void:


    Einerseits ist das Problem also, dass der tibetische Buddhismu zu weit von den christlich-hellenischen Wurzeln entfernt ist andererseit ist das Problem, dass er dich sehr an den aus deiner Kindheit bekannten Katholizismus erinnert. Das klingt ersteinmal widersprüchlich.

    Sind alle Rituale ersteinemal "leere Rituale" oder gibt es auch "erfüllte Rituale"?

    Das klngt in der Tat erstmal widersprüchlich. Aber ich selbst bin Atheist (also Agnostiker mit starkem Hang zum Atheismus genauer gesagt), dem Christemtum selbst habe ich schon lange den Rücken gekehrt.Das ganze basiert ja auch zu sehr auf "ein Darum als Antwort auf ein Warum akzeptieren müssen". Der Buddhismus versprach mir ja eine eigene Erfahrung, in der ich erstmal an nichts glauben muss... deshalb kam ich ja dazu...
    Aber nun habe ich nicht vor, den Rosenkranz gegen eine Gebetskette einzutauschen, nur ein bisschen weiter nach Osten zu rücken, um halt "was anderes" als meine Eltern zu machen. Da ist mir das Christentum halt doch näher, erhlich gesagt.. einfach durch meine Herkunft. So war das gemeint.

    Mir ist klar, dass es an einem selbst liegt, ob ein Ritual leer oder erfüllt ist. (Egal ob Mantras oder Ave Marias)
    Für mich sind sie halt eher leer... vielleicht kann ich mich in Zukunft für solche "sinnlichen" Erfahrungen begeistern? Ich weiss es nicht... bin halt ein Kopfmensch, der wirkliches Glück und eine Ahnung von Weisheit dann empfindet, wenn er einen Text, eine Theorie, eine Lehre gelesen/gehört (oder auch selbst erfahren!) und wirklich verstanden hat...das sind die Momente von" Das ist es!" "So muss es sein!", die mich zum Lächeln bringen.

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 12. September 2014 um 10:56

    Das ist richtig, das mit den Erwartungen hab ich mir schon gedacht, als ich es geschrieben habe... nun ja, is aber nunmal so ;)

  • Zu europäisch für Buddhismus?

    • Se7enOaks
    • 12. September 2014 um 10:27

    Hallo allerseits.

    War jetzt das erste mal bei einer Gruppe Buddhisten, die sich wöchtentlich treffen um sich auszutauschen und zu meditieren. Ich habe viel über den Buddhismus gelesen und und will ihn ja wirklich kennenlernen und erfahren...(siehe mein Vorstellungsthread)

    Aber was ist nur mit mir los? Es war etwas befremdlich, gebe ich zu. Anfangs hatte ich ein wirklich nettes und informatives 2 Stunden-Gespräch mit dem Leiter der Gruppe, habe die groben Unterschiede zwischen Mahayana-, Theravada- Buddhismus und Diamantweg gelernt und dass diese Gruppe den Diamantweg praktiziert. Sie „vergegenwärtigen“ (visualisieren) sich eine erleuchtete Person (den Karmapa der Karma Kagyü-Traditionslinie, wenn ich das richtig in Erinnerung habe...), dann stellen sie sich vor, wie weißes, rotes und blaues Licht sie mit ihm verbindet und wiederholen Mantras und singen Lieder auf tibetisch.

    Ich weiß noch nicht genau was ich davon halten soll. Das ganze ist ein interessantes Schauspiel, die Lieder und Mantren sind wirklich schön. Die Leute sind wahnsinnig nett.
    Aber irgendwie war es nicht ganz das, was ich erwartet hatte.
    Ich habe mich sehr an die leeren Riten in der katholischen Kirche erinnert gefühlt, die ich aus meiner Kindheit sehr gut kenne. Rosenkranzrunterbeten, irgendwelche Liedertexte singen, deren Sinn man nicht wirklich reflektiert (wer von denen kann wirklich tibetisch?)
    Mir ist klar, dass das alles zu einem meditativen Zustand führen soll.
    Aber ich habe mir etwas mehr „Tiefsinniges“ gewünscht. Texte und Gespräche, die ich reflektieren kann (auch während der Meditation)... vielleicht bin ich aber auch zu kopflastig, dass ich (ganz europäisch) wieder alles intellektuell erfassen möchte?

    Am Befremdlichsten ist aber die Tatsache, dass der Karmapa so sehr im Vordergrund steht. Das ganze ist schon sehr auf die Herkunft und den tibetischen Kulturkreis ausgerichtet, der mir (so sympathisch er mir auch ist), doch einfach fremd ist. Ich fühle mich, als würde ich meine abendländischen, christlich-hellenistischen Wurzeln einfach austauschen gegen fernöstliche, die mit meiner Identität ehrlich gesagt wenig zu tun haben.... nur weil sie halt eben „anders, exotisch, fremd“ (hip?) sind.

    Versteht ihr, ich meine? Mir ist schon klar, dass der Buddhismus eben fernöstlicher Herkunft ist: Die Grundlehren des Buddhismus (4 edle Weisheiten/8facher Pfad) sind aber so „überregional“ und „universal“ , dass ich dachte, sie problemlos in mein Leben als Mitteleuropäer integrieren zu können.

    Vielleicht bin ich aber auch wieder zu vorurteilsbehaftet, werde mir das Ganze auf jeden Fall nochmal anschauen. Aber am „richtigen Platz“ habe ich mich nicht so gefühlt...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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