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  2. Karma Pema

Beiträge von Karma Pema

  • Personenkult Karma-Kagyü

    • Karma Pema
    • 9. Oktober 2016 um 15:14

    Namaste

    ihr habt das schön erklärt, ich schäler das auch nicht.
    Aber das Auge sieht den Lama.
    Diese Hürde kann nicht weg geredet werden und ist sehr wichtig.
    Man hat einen Menschen vor sich, mit Fehlern und Schwächen. Der eine hat mehr, der andere weniger davon. Für manche ist es leichter mit einem Lama Zuflucht zu nehmen der schon tot ist. Von dem man Legenden hört und nur Gutes. Aber im Leben haben wir es mit Lebenden zu tun.
    Wenn wir nicht in der Lage sind, das gute im Lehrer zu sehen, oder zu wissen das es irgendwo verborgen liegt, das wir dazu ( zum Dharmakaya ) sprechen und dies in uns verwirklichen wollen, wenn dieser Funke Vertrauen nicht aufkommen will, wie sollen wir dann anderen Menschen begegnen ?
    Für mich ist diese Hürde ein ewiger Kampf, den ich nicht schön oder weg reden kann, aber er wird immer milder indem ich den Sinn untersuche und mich frage was das in mir ist das sich sträubt.

  • Personenkult Karma-Kagyü

    • Karma Pema
    • 9. Oktober 2016 um 00:20

    Namaste

    es mag schwer sein den Lehrer als Buddha zu sehen.
    Aber wenn man das Ziel hat in allen den Buddha zu sehen, kann diese Hürde sehr hilfreich sein.
    Ich glaube auch nicht dass wir dieses Empfinden ignorieren müssen. Es hat seinen Platz innerhalb der Meditation. Das Überwinden fördert Bodhichitta.
    Ich denke es hilft sich mal mit der Person zu befassen. Qualitäten zu entdecken, die dann dabei helfen. Ich glaube der 16. Karmapa war ein lieber Schlingel. :), als es mich nach einem Retreat dürstete sah ich ihn auf einem Bild mit einem Glas Wasser. Der weiß schon was wir brauchen.
    Man muss fähig sein an das Gute zu glauben.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Frage zu Füllung Bronze-Buddha

    • Karma Pema
    • 8. Oktober 2016 um 23:44

    Namaste

    gefüllt oder nicht, mach sie auf und sieh hinein :)

  • Fragen zum Buddhismus

    • Karma Pema
    • 8. Oktober 2016 um 23:33

    Hallo

    der Diamantwegbuddhismus ist ein Laienbuddhismus.
    Das heißt er ist für Menschen die keine Mönche sind oder werden wollen oder können.
    Daher ist die Herangehensweise auch eine andere.
    Er fordert für das Verständnis entweder viel Eigenarbeit oder gar keine, je nachdem ob der Haushälter zufrieden oder unzufrieden ist. Findet er dort keine Antworten, geht er weiter, Richtung Mönchsbuddhismus.
    Jeder wie er es braucht. Kritiken dienen nicht der eigenen Erfahrung, sondern sagen etwas über jene aus, die sie aussprechen. Das sie damit nichts anfangen können. Jene Menschen wissen dann aber nicht, ob es dir zusagt.
    Der Diamantwegbuddhismus kann sehr Anspruchsvoll sein, wenn man dafür geeignet ist.
    Mit den Lehrern Gampopa und dem 9. Karmapa haben wir einen ernst zu nehmenden Buddhismus, für den sich niemand schämen muss.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Warum haben Mönche keine Haare, der Shakyamuni aber schon?

    • Karma Pema
    • 21. September 2016 um 13:56

    warum entwickelt ihr euch nicht ?
    Warum lernt ihr nicht das ihr private Dinge im Privaten klären sollt ?
    Was soll der/die Fragesteller mit eurer Kommunikation ?
    Wollt ihr so unbedingt öffentlich sein oder seid ihr nur ignorant ?

  • kann der buddhismus negativ verändern ?

    • Karma Pema
    • 21. September 2016 um 00:42

    Namaste Jessica

    ich glaube du und deine Freundin lebt euch gerade Auseinander. Ihr scheint euch ja schon sehr lange zu kennen. Da bleibt es irgendwann nicht mehr aus, das ihr unterschiedliche Wege einschlagt. Sie scheint ja sehr zufrieden zu sein, wer leidet bist du. Vielleicht sagst du ihr das mal, das sie dich in ihrer neuen Freude ein wenig vergisst.
    Mag sein ihr findet eine Lösung, ansonsten kannst du sie nicht davon abhalten neue Erfahrungen zu sammeln. Das wäre nicht fair von dir. Sie möchte sich verändern und du möchtest das alles so bleibt wie es ist. Nichts kann jemals bleiben wie es ist.

    Ich wünsche dir Kraft das ihr da gemeinsam durchgeht.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Warum haben Mönche keine Haare, der Shakyamuni aber schon?

    • Karma Pema
    • 20. September 2016 um 23:26

    Namaste

    Lange Haare waren in früheren Zeiten Ausdruck des Adels.
    Mit dem Schneiden der Haare legst du, wie einst Buddha, deinen Status ab.
    Es heißt, Stolz sei die erste Hürde.

    Das ein Buddha mit prächtigen Haaren gezeigt wird, ist Ausdruck der Verehrung. Ausdruck seines Wertes. Ausdruck seiner Vollkommenheit.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Buddhanatur (Mahayana-Uttaratantra-Shastra)

    • Karma Pema
    • 31. Mai 2016 um 13:30
    Ellviral:

    Für mich ist das aussichtslos den Begriff Buddha-natur klären zu vollen. Ein Begriff der etwas beschreibt das nicht zu beschreiben ist kann nicht auf "Linie" gebracht werden. "Buddha-natur" ist immer nur dann in Erscheinung wenn die Buddhanatur zum Zweck der Beschreibung verlassen wurde. Da kommt es dann darauf an in welche der 10 Richtungen man Buddhanatur verlassen hat. Aus jeder Richtung sieht Buddhanatur anders aus und verlangt andere Begriffe um den Begriff Buddhanatur zu klären.

    In Buddhanatur sein heißt unter anderem auch keine Benennungen für die Sinnesobjekte mehr zur Verfügung zu haben, sie werden auch nicht gebraucht. Verlassen muss ich Buddhanatur nur wenn ich mit Menschen kommuniziere. Mit auch nur einem Menschen kann ich nur dann Buddhanatur sein wenn ich im Beisein dieses Menschen sitze ohne zu kommunizieren oder zu reagieren, egal in welcher Form. Für den Anwesenden bin ich schlafend oder gar tot. Es gibt auch eine Form in der ich Buddhanatur bin und kommuniziere doch das ist ein zu umfangreiches Thema, der ganze Palikanon befasst sich damit, den vier edlen Wahrheiten und ihre Verwirklichung.

    Das gefällt mir mal richtig Ellviral :) sehr sehr schön geschrieben

    Aber...;) da ich genau da gerade mit meinen eigenen Überlegungen bin wage ich zu sagen, ein wahrer Buddha zeigt sich dann, wenn er aus dieser Buddhanatur heraus HANDELT ohne dies verlassen zu müssen. "In seinem Element sein"
    Genau deshalb machen wir das ja alles :)

    Der Rat der 10 heilsamen Handlungen, sind, wenn sie langsam ausgeführt werden ein Weg, diese Natur nicht zu verlassen.
    Und die Möglichkeit für unser Gegenüber, die Buddhanatur ebenfalls nicht verlassen zu müssen. Somit kann sie in der Gesellschaft miteinander aufrecht erhalten bleiben.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Buddhanatur (Mahayana-Uttaratantra-Shastra)

    • Karma Pema
    • 31. Mai 2016 um 12:33

    Namaste

    ich möchte zu überdenken geben, dass Asanga als der Begründer der Nur Geist Schule gilt, die sich nicht ganz deckt mit dem Mittleren Weg des Nagarjuna.
    Dazu zählen auch die Chittamatras und das Yogachara.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Praxis mit der Sangha

    • Karma Pema
    • 30. Mai 2016 um 15:37

    Namaste Dieu Phap

    wo du Pagode erwähnst...
    ...kommt mir der Gedanke das es bestimmt auch anderes ist ob ein Theravada Buddhist ein Zen Buddhist oder ein Tibetisch Buddhist in eine Sangha geht.
    Da wo es viele Regeln gibt und strenge Abläufe mit Verhaltensriten ist es vielleicht auch ein wenig schwieriger, als dort wo es ganz locker zugeht.
    Vielleicht stellt man sich da eher mal die Frage, was tu ich eigentlich hier, muss das jetzt sein ? Und in einem schwachen Moment in dem man sich gerade mal nicht ganz so wohl fühlt tendiert man dann dazu das aufzugeben und macht für sich weiter.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Praxis mit der Sangha

    • Karma Pema
    • 29. Mai 2016 um 21:21

    Na ich.
    Würde mich nie mit 2 n schreiben.

    :)

  • Praxis mit der Sangha

    • Karma Pema
    • 29. Mai 2016 um 10:50
    Jojo:
    Ji'un Ken:

    Willst du das denn, auf dieser Achterbahn mitfahren?


    Ist das eine Frage des Wollens?

    Zitat

    Was verstehst du unter einem "Good-Boy-Syndrom", Jojo?


    Dasselbe wie das Good-Girl-Syndrom:
    "Wenn ich lieb bin, wird alles gut".
    Bei Männern:
    "Wenn ich alles richtig mache, wird alles gut."
    Nein. Wird es nicht.

    Alles anzeigen

    Wenn man versteht wessen Geist die Sangha ist, mag man sich dort gut aufgehoben fühlen, weil man auf etwas zustrebt. Man achtet nicht auf die Form sondern auf das Ziel. So kann man selbst auch anderen ein stückweit helfen und hat nicht immer die Forderung das andere mir helfen. Ich lerne zu beobachten und zuzuhören, zu reflektieren und zu agieren.
    Hat man das aber vielleicht nicht und jemand kommt daher für den alles in Ordnung zu sein "scheint", so fühlt man sich von dieser Person alleine gelassen. Das führt dann zum Zugzwang und der ganze Gewohnheitsraport läuft ab, nämlich dem anderen das Gefühl zu geben mitzuleiden, obwohl man vielleicht eine Problemlösung gefunden hat, die der andere nicht erkennen kann.
    Leiden am Leiden ist etwas das ein Buddhist ablegen möchte. Das heißt nicht das der andere kein Mitgefühl empfindet, man geht nur nicht in die Energie des Leidens hinein. Das Ziel ist ja nicht ins Leiden hinein sondern heraus. Dies mit geschickten Mitteln anzuwenden ist eine Übung und ein Ziel, das muss man auch erst mal austesten und ausprobieren und das mag auch mal in Fehlversuchen enden. Nur wenn man etwas ausprobiert indem man es ANFÜHLT weiß man ob es richtig oder falsch ist. Die Sangha sollte da schon ein wenig Raum bieten diese Möglichkeit bereit zu stellen. Das sollte man dann nicht nur für sich selbst erwarten, sondern auch anderen ermöglichen.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 28. Mai 2016 um 16:51

    Namaste

    durch die Überlegung was Bewusstsein und Nicht Bewußtsein ist, habe ich ein kleines Stückchen eine andere Sichtweise gerade.
    Ich sage das weil die Frage nach dem Alltag gestellt wurde.
    Es macht sich nicht sehr stark bemerkbar, aber...
    Wenn man über den Unterschied nicht nachdenkt verschwimmen Geist und wahrgenommenes Objekt stärker miteinander.
    Ich habe mich vorher anscheinend stark mit den Dingen nahezu identifiziert die ich wahr nahm, als wären sie irgendwie ein Teil von mir.
    Das scheint sogar körperlich fühlbar gewesen zu sein, denn es ist tatsächlich ein anderes Körpergefühl.
    Nun unterscheide ich ein wenig, was mein Bewußtsein ist und was "nur" zur Wahrnehmung von meinem Bewußtsein.
    Mir gibt das ein bischen Ruhe. Ich finde es toll darüber nachzudenken. Mag das nicht mehr vergessen, mal sehen wie sich das auswirkt.
    Ich merke aber, das ich keine Wertung machen darf, etwas als "nur" Wahrnehmung zu erkennen und dadurch Mitgefühl zu verlieren, denn was für mich "nur" Wahrnehmung ist, ist für jemand anderes vielleicht Teil seines Bewußtseins, oder seines Lebens an sich.

    Das ist aber ein schwieriges Thema, weil gleichzeitig immer wieder die Frage aufkommt was Bewußtsein und was Nicht Bewußtsein ist. Und es dreht sich immer im Kreis. Aber die Methoden der Analyse anzuwenden was wahr ist und was Gedankenkonstrukte ist wohl ein Ausweg.
    Es gibt nicht annähernd so viele Dinge die wahr sind, wie Dinge die der Phantasie entspringen.
    Außerdem stellt sich mir dadurch die Frage was denn wirklich wichtig ist.
    Und, schaffe ich es danach zu leben was mir wirklich wichtig ist, oder scheiter ich an den Bemühungen ein wahrhaftes Leben zu leben und falle in Gewohnheiten die bequem sind, und nehme in kauf ein Ersatzleben zu leben ?

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 17:29

    Namaste bel

    Bewußtsein lässt sich nur dadurch deffinieren weil wir wissen was Nicht Bewußtsein ist.
    Was du da herumerklärst weiß ich nicht :)

    Ich habe auch nicht von Nicht Bewußtsein im Diamantsutra gesprochen.
    Ich finde diese Unterhaltung nicht mehr unterhaltenswert.


    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 14:59

    Namaste bel

    dann mal so :

    Ist eine Blume das Bewußtsein ?
    Wenn nicht, ist sie Nicht Bewußtsein.
    Und je dichter du mit der Betrachtung an das Bewußtsein heran rückst, um so schärfer lässt sich das Bewußtsein erfassen.
    Aus dem was es nicht ist, ergibt sich Nicht Bewußtsein.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 14:38

    Namaste

    Nein, man erfährt das was du "Bewußtsein" oder jetzt "subtiles Bewußtsein" nennen willst, bei mir (und in Paticcasamuppada) schlicht "vinnana" ist, nie direkt und unmittelbar, sondern nur vermittelt über "nama-rupa" und "Sinnesbewußtsein" (salāyatana). Du vermengst das aber.

    Nein, vermengen tu ich das nicht. Ich sprach von Geistesbewußtsein und subtilem Bewußtsein. Das ist eine verbale Trennung.
    Aber ich ziehe Rückschlüsse von den Vorgängen des Geistbewußtseins für die Vorgänge des subtilen Bewußtseins.
    Jede Spannung bedarf der Entspannung.
    Im Diamantsutra sagt Buddha das wir die Dinge benennen weil sie nicht die Dinge sind. Somit ist das Bewußtsein nicht das Bewußtsein es wird lediglich begrenzt durch Nicht Bewusstsein, daher nennen wir es Bewußtsein.
    Wäre Bewußtsein immer vorhanden wäre es unabhängig existent.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 12:23

    Namaste bel

    schau mal, dies hatte ich mal geschrieben :
    Auch wenn wir subtiles Bewußtsein erfahren, etwa das unser Körper ein Bewußtsein besitzt dessen wir uns nicht bewußt sind, wird es immer Lücken geben, die Nicht Bewußtsein sind. Wie das Gleichnis von der Rose. Wir erfahren die Rose in der Betrachtung, was alles nicht die Rose ist.

    Das subtile Bewußtsein wie ich es nenne scheint dann wohl vinnana namarupa zu sein.

    Ich glaube einen Unterschied in unser Betrachtung liegt darin, das ich scheinbar der Ansicht bin, das wir unseren Tod schon in uns tragen und du glaubst das Bewußtsein immer ist, unsterblich.

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 11:34

    Namaste bel

    dann atmest du nicht in Zeiten in denen dir das atmen nicht bewußt ist ?
    Du atmest nur während einer Atemmeditation ?
    Du kommst mit sehr wenig Luft aus.

    Hättest du die Fähigkeit alle Vorgänge im Körper mit einer Art von Bewußtsein zu erfassen müsste ein Arzt dir kein Blut abnehmen um z.B. einen Laktose Dehydrogenase Wert zu ermitteln.

    ...unabhängig davon ob wir uns dieses Sinnes bewußt sind... sagst du.

    Du redest von Möglichkeiten, nicht von dem was IST.
    Da wir mit dem Geist auch keine Dinge bewegen können, müssen wir stark unterscheiden, was ein Traum ist und was die Wahrheit. Wir können glauben uns in etwas hinein zu fühlen, ob dann an diesem Ort auch das geschied was wir uns vorstellen, ist wohl eher unwahrscheinlich.

    Jedes Bewußtsein das uns zu eigen ist basiert auf den Skandas. Auch das Bewußtsein jeder einzelnen Zelle.
    Das kann natürlich zum erklären aufgedröselt werden, muss dann nur beobachtet werden was im gegenwärtigen Moment davon Fakt ist, um nicht die Möglichkeiten sondern die Tatsachen zu verstehen.

    Ich kann nicht sagen, das ein Lebewesen lebt ohne ein Bewußtsein zu haben, davon weiß ich nichts, aber das wir Prozesse nicht immer mit dem Bewußtsein erfassen, das kann ich sagen. Betrachtet man nur mal den Unterschied zwischen Schaf und Wachzustand, oder wenn man wach wird, das man Geräusche noch nicht bewußt macht, die kurze Zeit später sehr präsent sind.

    So wie das Auge eine Linie nur in Schritten abtasten kann, ist auch das Bewußtsein durch das Nicht Bewußtsein unterbrochen.


    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Wahrnehmung, Bewusstsein

    • Karma Pema
    • 27. Mai 2016 um 01:50

    Namaste

    ich glaube das Buddha uns Überlegungen über das Bewußtsein sowie das Nicht Bewußtsein anstellen lässt, hat nicht den Zweck zu der Erkenntnis zu gelangen, das es kein Nicht Bewußtsein gibt. Denn im Kontext mit anderen Überlegungen stellt man irgendwann fest, dass das Bewußtsein nicht inhärent existiert, was man ja manchmal glaubt, denn dieses Bewußtsein ist an unseren Körper gebunden. Aber unser Körper, wenn wir das Bewußtsein untersuchen, lebt auch ohne das Bewußtsein. Wir atmen auch wenn wir uns dessen nicht bewußt sind. Lenken wir unser Bewußtsein zur Atmung können wir das Bewußtsein nur auf einen Teilaspekt des Atmens lenken. Wir erfahren Bewußtsein in Bezug auf unser Leben nur sehr oberflächlich. Wir können unser Bewußtsein nur zu Reizen lenken. Da wo unser Körper irgendwas berührt, da wo er juckt, da wo er schmerz, wo er kälte oder wärme empfindet, immer nur zu Empfindungen. Unser Bewußtsein ist an die Empfindungen gebunden, demnach muss es ein Nicht Bewußtsein geben. Dinge derer wir uns nicht Bewußt sind. Denn zwischen den Punkten die wir erfahren können, ist auch etwas. Teile unseres Körpers.
    Auch wenn wir subtiles Bewußtsein erfahren, etwa das unser Körper ein Bewußtsein besitzt dessen wir uns nicht bewußt sind, wird es immer Lücken geben, die Nicht Bewußtsein sind.
    Wie das Gleichnis von der Rose. Wir erfahren die Rose in der Betrachtung, was alles nicht die Rose ist.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Meditation nicht bei schlechter Verfassung..?

    • Karma Pema
    • 26. Mai 2016 um 13:36

    Namaste

    es könnte auch geschehen, das man durch ungünstige derzeitige Befindlichkeiten von den ersten Unternehmungen einer Meditation so abprallt, das der Zugang dazu für immer versperrt bleibt. Das wäre sehr schade.
    Daher ist es dann vielleicht ratsam ein gewisses Verständnis für die Zusammenhänge zu entwickeln, damit es dann ein heilsamer Weg werden kann. Das bedarf dann Vorarbeit.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Meditation – Hilfe, ich stecke fest!

    • Karma Pema
    • 11. April 2016 um 19:33

    Namaste

    was Losang Lamo sagt finde ich sehr schön, danke dafür auch von mir...
    Wenn ich nicht viel ergänzen kann, mag ich nochmal aufgreifen das du vielleicht eine feste Vorstellung davon hast in welchen Zustand du bei der Meditation kommen möchtest und trifft diese nicht ein, wirst du unruhig und kannst gar nicht beobachten was wirklich geschied. Es kann auch sein, das dein Körper sich gegen einen Zustand von Verlust wehrt. Ich meine damit einen Zustand den du auch beim Fehrnsehgucken erreichen kannst, eine Art Verdummung, du verlierst eher etwas als du gewinnst.
    Eine Meditation ist eine Mischung aus Ruhe aber und das ist wichtig, auch aus Erkenntnis.
    Erlangst du, wenn auch im Nachhinein, keine Erkenntnis aus deiner Erfahrung, schaust du nur gegen eine Weiße Wand. Du verlierst Erinnerung, Wissen.
    Dein Körper weiß das vielleicht, dir mag das nicht bewußt sein.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Meditationen aus Büchern

    • Karma Pema
    • 24. März 2016 um 00:31

    Namaste Oranje

    du kannst das ja so machen, du liest eine Zeile, dann meditierst du das was du gerade gelesen hast. Wenn es dir als ausreichend kontempliert anmutet, liest du die nächste Zeile und meditierst diese. Aber wenn du dir das was du liest vorstellen kannst, kannst du gaaaanz langsam lesen und dabei meditieren als wäre das was du liest, das was du tust.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Blaue, weiße, grüne Buddhas... Gibt es einen Katalog?

    • Karma Pema
    • 10. März 2016 um 21:14

    Namaste Engelbert

    der grönländische Schamane Angaangaq sagt, ein Geschenk das wir von jemandem bekommen ist eine Aufgabe an uns, derer wir uns würdig erweisen sollten.
    Jemand der uns etwas schenkt möchte vielleicht mit seinem Geschenk etwas sagen.
    Ich weiß nicht wie du an das Bild bekommen bist. Begeisterung schreit oft nach mehr und übersieht dabei dass das, was man da vor sich hat mehr zu sagen hat als wir denken. Weiß du alles über dieses Bild, das du nach mehr verlangst ? Vielleicht ist es auch egal wie man an etwas kommt. Ursache und Wirkung sind dein Karma.

    Zitat

    Angaangaq sagt :
    "Weißt du, was es heißt, ein Geschenk anzunehmen ? Weißt du, dass du damit die Verantwortung übernimmst, dich dieser Gabe würdig zu erweisen ? Dankbarkeit zeigt sich darin, dass du dir von einem Geschenk etwas sagen lässt.
    Wenn du mich in meiner Heimat besuchen kommst, mag es geschehen, dass ein Ältester dir ein Geschenk überreicht. Was würdest du dann tun ?
    Vielleicht wirst du Danke sagen und es einstecken. Oder du sagst : -Aber das wäre doch nicht nötig gewesen.- Und dann zierst du dich.
    Wenn du so etwas sagst oder tust, verrätst du damit, dass du keine Ahnung von der Bedeutung des Schenkens hast. Und ehrlich gesagt : das trifft für die meisten Menschen in deinem Land zu. Es schmerzt mich zu sehen, dass ihr den Sinn für das Schenken und Euch-beschenken-Lassens verloren habt. Ihr verschenkt Geld oder Gutscheine. Oft schenkt ihr euch gar nichts mehr. Das ist traurig.
    Wenn dir in meiner Heimat ein Ältester ein Geschenk macht, dann will er dir etwas damit sagen. Es ist persönlich an dich adressiert. Und es ist dafür da, dich darin zu unterstützen, deine Kraft und Schönheit erblühen zu lassen. Das ist es, was wir eine Medicine nennen. Dabei darfst du nicht an Hustensaft oder Antibiotika denken. Eine Medicine stärkt dich und gibt dir Kraft, indem sie dir die Richtung weist. Sie heilt dich, indem sie dich darin unterstützt, dein Gleichgewicht zu finden und deiner Bestimmung zu folgen. Denn nur wenn du im Gleichgewicht mit dir bist und deiner Bestimmung folgst, wirst du gesund sein.

    Wenn dir in meiner Heimat ein Ältester ein Geschenk macht, dann nimm es entgegen wie eine Medicine. Es geht dich etwas an. Es ist nicht nur eine Gabe, sondern eine Aufgabe, die dir helfen wird, ein in dir schlummerndes Potenzial zu entfalten. Wenn du das Geschenk von ihm annimmst, dann sagst du damit :
    Ja, ich will mich dieses Geschenkes würdig erweisen. Ja, ich antworte auf dieses Geschenk, indem ich die Verantwortung dafür übernehme, seinem Anspruch an mich zu genügen.
    Lass mich dir ein Beispiel geben : Ein Großvater schenkte seinem Engel die Feder einer Schneegans. Damit will er sagen : erkenne dich selbst ! vertraue dir ! Du kannst weite Strecken fliegen ! Werde dir deiner Kraft und Schönheit bewusst!
    Er sieht das Potenzial des Kindes und möchte ihm dabei helfen, dieses Potenzial zu entfalten. Und der Enkel, der das Geschenk annimmt, sagt damit seinem Großvater: Ja, ich werde fliegen lernen. Er übernimmt die Verantwortung und ist bereit, sich des Geschenkes würdig zu erweisen..."

    Alles anzeigen

    Mir scheint dieses Bild das du da hast ist auch sowas.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Zensur im Tibetischen Zentrum

    • Karma Pema
    • 25. Dezember 2015 um 23:56

    Namaste

    mir hat das Interview von Chrisfof Spitz sehr gefallen. Es ist sehr ehrlich.
    Er schreibt darin, das er nach 30 Jahren Tibetische Zentrumsarbeit einem neuen Projekt nachgehen möchte.
    Das finde ich sehr gut, da ich denke das er dort einen sehr guten Beitrag leisten kann und es ist sehr lobenswert das er das tut.
    Die Energie, die er nach 30 Jahren Arbeit noch immer intensiv aufbringen kann ist erstaunlich.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Anfänger in sachen Meditation

    • Karma Pema
    • 2. November 2015 um 18:25

    Namaste Medicus

    den Atem zu zählen ist eine Meditation die du machen kannst, auch wenn du mit anderem beschäftigt bist. Dabei kannst du viel darüber lernen wie dein Geist funktioniert.
    Zähle so lange wie du kannst, wenn du raus kommst fange wieder von vorn an. Beobachte was passiert.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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