1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Obladi Oblada

Beiträge von Obladi Oblada

  • Was soll das bedeuten, "im Hier und Jetzt zu sein"?

    • Obladi Oblada
    • 20. April 2022 um 08:47
    Punk:

    Das hier und jetzt stammt weniger von Buddha als vom Chan/ZEN:


    Es ist ganz einfach: Keine unnütze Gedanken.


    Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister warum er so zufrieden und glücklich ist:

    Der Zen-Meister antwortet:
    “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …”

    “Das tun wir auch, antworteten seine Schüler, aber was machst Du darüber hinaus?” fragten Sie erneut.

    Der Meister erwiderte:

    “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

    Wieder sagten seine Schüler:
    “Aber das tun wir doch auch Meister!”

    Er aber sagte zu seinen Schülern: “Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

    Alles anzeigen

    Ich kenne diese Geschichte noch mit einer Erweiterung, wonach die Schüler ihren Lehrer später ertappten, dass er aß und dabei las. Darauf angesprochen, antwortete er: "Wenn ich esse und lese, dann esse und lese ich"

    Ich weiß leider nicht mehr, wo ich das so gelesen habe. :erleichtert:

  • Erleuchtung

    • Obladi Oblada
    • 18. April 2022 um 16:07
    Saschka:

    Hey Rigpa ☀️ Die Spekulation ist einfach beendet. Einem Buddha passiert soetwas nicht. Warum nicht? Das ist eine andere Frage.

    Auch ein Buddha muss aufs Klo.

  • Erleuchtung

    • Obladi Oblada
    • 18. April 2022 um 16:05
    Rigpa:

    Es soll einen Menschen geben, der gar kein Gehirn hat und dennoch denken kann, der alles kann was wir können.

    Das darf mehr als nur bezweifelt werden. ;) Allerdings reicht anscheinend ein relativ kleiner Prozentsatz der Gehirngröße aus, um "normal" leben zu können. Vermutlich meinst du einen derartigen Fall.

  • Kennt ihr viele Leute, die regelmäßig meditieren?

    • Obladi Oblada
    • 13. April 2022 um 09:05
    Thorsten Hallscheidt:

    Hallo zusammen.

    Kennt ihr in eurem Umfeld viele Leute, die regelmäßig sitzen? Klar, wenn ihr einer Sangha organisiert seit, ist das nicht unwahrscheinlich, aber wie sieht es jenseits davon aus, bei den "normalen" Menschen? Meditation ist ein echter "Game-Changer" für das eigene Leben. Das werden wahrscheinlich viele von euch unterschreiben können. Meine Kernfrage hier. Wie können wir Menschen dazu motivieren, diese Technik auch im eigenen Leben zu kultivieren? Zen, habe ich oft den Eindruck, ist vielen Menschen zu streng und zu düster. Hingegen sind anderen die Tibeter zu exotisch und die Rituale zu fremd, auch der Theravada ist vielen Menschen zu fremd, scheint mir, als dass er zu einer breiten Bewegung in der Gesellschaft werden könnte. Dabei hat der Buddhismus meiner Ansicht nach so viel Potenzial, unsere derzeitigen ökologischen und gesellschaftlichen Probleme zu lösen, dass es schade wäre, würde die Lehre nicht mehr Beachtung finden.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer aller in meinem Umfeld vielleicht meditiert, ich geh damit nicht hausieren und es gibt auch bei mir Phasen, wo das eher flach liegt. Aber wenn mal die Sprach drauf kommt - vor allem im beruflichen Umfeld, wenn es um Stress, Schlafprobleme und Ähnliches geht - und ich erwähne Meditation, dann finden das alle gut und nicken zustimmend. Das war früher mal anders, da ist man schon mal belächelt oder komisch angeschaut worden. Aber mittlerweile hat Meditation den Nimbus des Besonderen verloren und wird zunehmend alltagstauglich - was es ja auch sein soll - und erreicht immer mehr Bevölkerungsschichten.

    Ich denke, es ist vor allem säkularen Buddhisten zu verdanken, dass Meditation, Achtsamkeit etc. immer mehr in der breiten Bevölkerung ankommt, ich denke da an Leute wie Jon Kabat-Zinn.

    In einer Frauenzeitschrift las ich neulich einen ausführlichen Artikel über "Selbstmitgefühl" basierend auf Kristin Neff und Christopher Germer und entsprechender Anleitung zur Metta-Meditation. In einer Zeitschrift meiner Krankenkasse las ich neulich Ähnliches mit Beschreibung von Techniken, die mich an jene von Rick Hanson erinnern, und an der Universität Innsbruck such man derzeit Teilnehmer für eine Studie zur Resilienz:


    [lz]

    Wenn Expertinnen und Experten von „Resilienz“ sprechen, meinen sie damit quasi das „seelische Immunsystem“, das in Krisen schützen kann. Wie stark und wie lange dieser Schutz andauern kann, wird jetzt in einer neuen Studie untersucht, wie Hofer erklärte: „Es gibt wichtige Säulen der Resilienz. Da geht es zum Beispiel darum, dass man eine Situation grundsätzlich akzeptiert und einsieht: Es ist jetzt, wie es ist und das nehme ich an. Aber – und das ist der wesentliche Punkt – man erstarrt dann nicht völlig, sondern geht in eine Art ‚Selbstwirksamkeit‘.“

    Wie das gelingen kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung, die bereits am Laufen ist. Dabei sollen 200 Teilnehmende nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt werden, in denen zwei unterschiedliche Methoden angewandt werden. Die erste Gruppe führt die sogenannte „Progressive Muskelentspannung“ durch, bei der bestimmte Muskelgruppen gezielt angespannt und wieder entspannt werden. Die zweite Gruppe trainiert die Methode „RASMUS – Resilienz durch Achtsamkeit, Selbst-Mitgefühl und Selbstfürsorge“. Die Studie wird in Live-Online-Trainings absolviert.[/lz]

    Resilienz: Wie die Seele den Widerstand lernt - tirol.ORF.at

    Techniken, wie sie im Buddhismus angewandt werden, finden also immer mehr Beachtung und Zustimmung in allen möglichen Bereichen und das finde ich gut so, auch wenn nicht alles direkt mit Buddhismus verbunden wird bzw. einem die Lehre Buddhas schmackhaft machen soll.

  • Hilfe

    • Obladi Oblada
    • 10. April 2022 um 14:28
    Muggh:

    Werde mir bald Hilfe suchen.

    Und das ist gut so! Ich wünsche dir von Herzen, dass du gute und professionelle Hilfe erhältst und dass du bald wieder Freude im Leben findest und vor allem dein inneres seelisches Gleichgewicht.

    Ich kenne dich nicht, aber deine Worte bewegen mich tief.

    Viel Kraft für dich und ganz viel Metta _()_:rose:

  • Trauer, wie ging Buddha damit um, was lehrte er dazu ?

    • Obladi Oblada
    • 19. März 2022 um 14:43
    Rigpa:

    _()_Liebe Mitmenschen,

    wenn ihr euch auskennt, so könnt ihr mir diese Frage beantworten.

    Ist es normal, wenn man durch Meditation und das Sehen dadurch ( in einer solchen sein und in die Welt gehen ),

    auch mal Trauer empfindet ?

    Es ist ganz normal, dass solche und ähnliche Gefühle in der Meditation hochkommen. Da ist nichts Falsches dran und auch der Karma-Gedanke muss da nicht herhalten.

    Trauer ist eine ganz normale und heilsame Empfindung. Unheilsam wird sie erst, wenn man einerseits versucht sie zu verdrängen oder andererseits da zu sehr anklammert. Es ist ein Unding, solche Empfindungen loswerden zu wollen oder zu glauben, irgendwann würde man all dies nicht mehr fühlen, wenn man nur lang genug meditiert.

  • Abbau der Angst vor dem Tod

    • Obladi Oblada
    • 21. Februar 2022 um 14:55
    Kaiman:

    Hallo,

    wie geht Ihr mit der Angst vor dem Tod um. Ist das überhaupt ein Thema für euch. Welche Methoden benutzt Ihr ? Oder ist es der Glaube an Wiedergeburt der euch tröstet.

    Ich persönlich komm immer wieder zu unterschiedlichen Schlüssen und Gefühlen . Gibt es Widergeburt ist es tröstlich das man Freunde und geliebte Menschen wiedersehen kann. Auf der anderen Seite wollt ich aber nicht alles nochmal durchmachen . Geburt , Schmerzhafte Erfahrungen , Dukkha und als dies. Wie seht Ihr das ?

    Vg Kaiman

    Ich habe schon Angst vor dem Tod. Ich glaube nicht an ein Weiterleben in irgendeiner Art oder an ein Wiedersehen mit jenen, die man verloren hat. Wenn ich tot bin, bin ich tot, das glaube ich und ich denke mir natürlich, dass ich davon eh nichts merke. Aber jetzt schon zu wissen, dass mein Bewusstsein irgendwann ausgeschaltet wird sozusagen, ist dennoch ein gruseliger Gedanke. Meist suchen mich solche Gedanken nachts anheim, tagsüber bin ich doch zusehr mit allem Möglichen abgelenkt. Ich denke dann immer an meine Eltern und all die anderen Verstorbenen, die das auch durchstehen haben müssen. Und ich denke an die Zeit, in der es mich noch nicht gegeben hat, das war mir ja auch "wurscht" sozusagen ;) und wie kurz die Zeit im Grunde ist, in der es mich gibt...Das macht nachdenklich und demütig. Ich schaue mir meine Angst an und akzeptiere, dass es sie gibt. Vielleicht ändert sich das ja auch noch.

  • Praktizieren mit Krankheit

    • Obladi Oblada
    • 1. Februar 2022 um 09:02

    [mod]

    Hier wurde ein kleiner Teil des Beitrags entfernt, weil er sich auf einen anderen, bereits gelöschten Beitrag bezog (~xiaojinlong)[/mod]

    Kohouten vielleicht würde dir das Konzept des Selbstmitgefühls helfen:

    Achtsames Selbstmitgefühl: Möge ich freundlich zu mir sein

    Es gibt da sehr gute Literatur zu dem Thema, vor allem von Kristin Neff und Christopher Germer. Das hat mir persönlich in anderen Belangen geholfen. Das kannst du in deine Praxis einbauen, indem du mitfühlend und geduldig mit dir selbst bist, und in der Richtung Metta-Meditaiton praxtizieren. Das ist vielleicht in deiner jetzigen Situation, wo du Probleme mit Atmen hast, auch besser als Atembetrachtungen.

  • Thich Nhat Hanh verstorben

    • Obladi Oblada
    • 30. Januar 2022 um 12:20

    Tipp von User19823 aus der WDR-Audio-Mediathek:[lz]

    Er war eine Ikone des Buddhismus auch im Westen: Der Zen-Lehrer und spirituelle Meister für einen "engagierten Buddhismus" ist gestorben. Millionen Menschen hat er mit seinem Einsatz für den Frieden berührt. Neben dem Dalai Lama galt Thich Nhat Hanh als einer der wichtigsten Vertreter des Buddhismus.[/lz]

    Erinnerung an Thich Nhat Hanh - WDR Lebenszeichen - WDR Audiothek - Mediathek - WDR

  • Thich Nhat Hanh verstorben

    • Obladi Oblada
    • 22. Januar 2022 um 12:31

    :rose:_()_:heart:

  • Erfahrungen und Erklärungen

    • Obladi Oblada
    • 9. Januar 2022 um 15:53
    shokanska:

    Ich sollte noch erwähnen dass ich auch andersweitig mein Leben geändert habe, versuche jeden Tag so lange es neben Arbeit und Familie möglich ist in die Natur zu gehen, in den Wald, auf den Berg (kleiner Berg :) Ich merke dass es mich positiv beeinflusst - habe vorher sehr anders und häuslich, zurückgezogen gelebt) Auch meinen Medienkonsum habe ich 90 % eingeschränkt, ich möchte nur mehr wenig tagesaktuelle Nachrichten sehen oder hören, ich habe einfach kein Bedürfnis mehr danach. Ich werde eh von meiner Frau zwangsweise mit dem wichtigsten ,,beglückt,,. Außerdem bekommt man ja auch von anderen Leuten, Arbeitskollegen, Freunden genug mit, das reicht mir.

    Heute z,B kam ich überhaupt nicht weit, mir kommt vor es macht auch keinen Sinn es heute länger zu versuchen, mein Kopf ist einfach zu voll. Ich schaffe es nicht von meinen Gedanken loszukommen, schaffe ich es mal für 10 Sekunden kommt der nächste Gedanke.

    Ich finde, du bist schon auf einem sehr guten Weg und solltest nun nicht zuviel auf einmal wollen. Deine Gedanken wirst du auch nicht los, es geht mehr darum, sich nicht von ihnen gefangennehmen zu lassen, sich nicht in ihnen zu verlieren. Aber dein Geist wird immer Gedanken produzieren.

  • Kann man Rinzai-Zen auch alleine durchführen?

    • Obladi Oblada
    • 1. Dezember 2021 um 15:20
    User19823:

    (Ich muss grad lachen, weil meine Rechtschreibkorrektur das Wort Rinzai-Zen durch "Einsam-Zen" oder "Kinski-Zen" ersetzen will.)

    Kinski-Zen klingt interessant :DDa müsste man wohl die Koans laut herausschreien, bis man erleuchtet ist:grinsen:

    Und herzlich Willkommen Wastl! :)

  • Koans bei Kafka?

    • Obladi Oblada
    • 21. November 2021 um 11:42
    Alaya:

    Hallo werte Zennies.

    Würdet ihr sagen dass diese beiden kurzen Geschichten Franz Kafkas als Koans benutzt werden können "bzw dem Sinn Nahe kommen"?

    Mich erinnern sie jedenfalls daran.

    Das ist nicht so weit hergeholt. Es gibt auch etliche Aphorismen Kafkas, die als Koans taugen. "Ein Käfig ging einen Vogel suchen" oder "Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit".

    Irgendwo in seiner fulminanten dreiteiligen Kafka-Biographie zitiert Reinhard Stach diesen Tagebucheintrag Kafkas:

    "Ich saß einmal vor vielen Jahren, gewiß traurig genug, auf der Lehne des Laurenziberges. Ich prüfte die Wünsche, die ich für das Leben hatte. Als wichtigster oder als reizvollster ergab sich der Wunsch, eine Ansicht des Lebens zu gewinnen (und – das war allerdings notwendig verbunden – schriftlich die anderen von ihr überzeugen zu können), in der das Leben zwar sein natürliches schweres Fallen und Steigen bewahre, aber gleichzeitig mit nicht minderer Deutlichkeit als ein Nichts, als ein Traum, als ein Schweben erkannt werde. Vielleicht ein schöner Wunsch, wenn ich ihn richtig gewünscht hätte. Etwa als Wunsch, einen Tisch mit peinlich ordentlicher Handwerksmäßigkeit zusammenzuhämmern und dabei gleichzeitig nichts zu tun und zwar nicht so, daß man sagen könnte: »Ihm ist das Hämmern ein Nichts«, sondern »Ihm ist das Hämmern ein wirkliches Hämmern und gleichzeitig auch ein Nichts«, wodurch ja das Hämmern noch kühner, noch entschlossener, noch wirklicher und, wenn du willst, noch irrsinniger geworden wäre."

    Stach meinte hierzu, Kafka wusste es nicht, aber er habe da Zen entdeckt.

  • Mettameditation

    • Obladi Oblada
    • 22. Oktober 2021 um 10:52
    Budhnik:

    Wie übt ihr Mettameditation? Habe Schwierigkeiten damit. Mus ich dabei was fühlen? Oder ist es erstmal nur denken? Manche sagen man soll in alle zehn Richtungen versuchen ein Gefühl von Metta auszustrahlen, andere man soll auf den Atem achten und dabei „Metta metta metta…“ denken. Wieder woanders las ich, man soll versuchen, Metta suf sich selbst, dann die Familie, dann neutrale, dann „Feinde“ bzw „böse“ Menschen richten, erst als Gedanke, über die Zeit entstünde dann wohl echtes Metta, mit der Übung.
    wie macht ihr das?

    Ich habe mit Metta-Meditaton sehr spät angefangen, habe mich lange Zeit nur auf den Atem konzentriert. Allein das soll ja schon Regionen im Gehirn verstärken, die für Empathie und Mitgefühl zuständig sind. Mit Metta-Meditation habe ich angefangen, indem ich erstmal nur die "Formeln" innerlich rezitierte. Das Gefühl hierbei hat sich irgendwie dann automatisch bei mir eingestellt, es war nicht so, dass ich irgendwie versucht habe, das zu erzeugen oder gar zu erzwingen.

    Hier ein Bericht über eine interessante Studie von Tania Singer, in der verschiedene Meditationsarten beleuchtet wurden:

    Mitgefühl trainieren – Tania Singers ReSource Studie


    [lz]

    Tanja Singer konnte in dieser Studie nachweisen, dass man nicht Tausende von Stunden meditieren muss, um messbare und nachweisbare neuronale Veränderungen, Veränderungen der inneren Haltung und des Verhaltens zu erzielen. Sie konnte vielmehr eindrucksvoll zeigen, dass die Grosshirnrinde auch bei Anfängern bereits nach drei Monaten Training dicker wird – und zwar jeweils in den Gehirnarealen, die in dieser Zeit besonders oft aktiviert wurden. Jedes Trainingsmodul verändert also andere synaptische Verbindungen im Gehirn. Wenn man sich jeden Tag innerlich auf Mitgefühl und Dankbarkeit ausrichtet, dann verändert sich dadurch nicht nur die innere Haltung und das äussere Verhalten, sondern auch das Gehirn – und zwar in denjenigen Netzwerken, welche diese sozio-emotionalen Prozesse verarbeiten.[/lz]

  • Achtsames Konsumieren

    • Obladi Oblada
    • 11. Oktober 2021 um 09:36

    Herzlich Willkommen, Ole!

    Wie du selbst schon festgestellt hast, geht es nicht um "erlaubt" oder "nicht erlaubt". Du wirst selbst ein Gespür für dich haben - und es im Laufe der Praxis verfeinern oder dir bewusster machen - was dir gut tut und was nicht. Das kann ein anderer für dich nicht entscheiden.

    Ich bin ein Serien-Freak und leidenschaftliche Leserin und ich merke, wann es genug ist, obwohl es mir manchmal schwer fällt, nicht gleich die nächste Folge zu schauen oder noch ein Kapitel zu lesen udn noch eins.. ;) Zum Glück fehlt mir auch meistens die Zeit, um mich zu lange berieseln zu lassen.

    James Bond interessiert mich nicht :nosee:, aber wenn, würde ich ihn mir mit Vergnügen anschauen. :)

    Was Essen und Trinken betrifft: jeder weiß, welche Nahrungsmittel und Getränke gesund sind und gut tun und welche nicht. Das richtige Maß muss jeder selber finden und einhalten. Das ist natürlich meist schwerer, als es klingt und auch dabei hilft Achtsamkeit.

  • Kontakt

    • Obladi Oblada
    • 8. Oktober 2021 um 14:40

    Ich halte es wie mkha'. Ich habe einige Kontakte übers Forum, wenn ich mich über die Praxis austauschen will. Im privaten oder beruflichen Umfeld geh ich damit nicht hausieren und es ist auch nicht nötig.

  • "Je wacher einer ist...

    • Obladi Oblada
    • 24. September 2021 um 14:06
    void:

    Während man - wenn man sich daran klammert etwas anderes als ein komischer Depp zu sein- man desto deppta wird (das Hochdeutsche ermangelt da einer Steigerungsform)

    deppert - depperter - am deppertsten :clown:

  • Ich kann mir den Tod nicht vorstellen.

    • Obladi Oblada
    • 5. September 2021 um 10:52
    Igor07:

    Irvin und Marilyn Yalom: Wie weiterleben, wenn die große Liebe stirbt | Buch | BR KulturBühne | BR.de

    Danke für diesen Tipp, Igor _()_ Und den Film "Lucky" habe ich auch gesehen - sehr berührend!

  • Fragwürdiges Interview mit Dzongsar Jamyang Khyentse in "Buddhismus Aktuell"

    • Obladi Oblada
    • 20. August 2021 um 15:38
    ARYA DHARMA:
    Elke:

    Es gibt verschiedene Formen von Intelligenz. Erst neulich hat mir eine Bekannte von einem Rechtsanwalt erzählt, der felsenfest glaubt, dass alle Covid19-Geimpften innerhalb von zwei Jahren sterben werden. Sie konnte es nicht fassen, dass jemand, der studiert hat und offensichtlich eine gewisse Intelligenz und Bildung genießt, solches von sich geben kann.

    Nun, damit möchtest du ja aussagen, dass dieser Rechtsanwalt keine Intelligenz besitzt - aber vielleicht kann man das ganz anders sehen und du und deine Freundin müsstet euch an die eigene Nase fassen. Schon mal daran gedacht?

    Ich glaube, du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen Arya. Ich spreche ihm seine Intelligenz nicht ab, zumal ich ihn ja auch nicht kenne. Ich weiß nur, dass hochintelligente Menschen auf anderen Linien ziemlich einfach gestrickt sein können oder Dinge tun oder glauben, wo man nur noch fassungslos den Kopf schütteln kann.

  • Fragwürdiges Interview mit Dzongsar Jamyang Khyentse in "Buddhismus Aktuell"

    • Obladi Oblada
    • 20. August 2021 um 13:25
    Turmalin:

    Die Schüler von Dzongtsar Khyentse Rinpoche müssen ja dann alle ganz besonders unintelligent sein. Trotz Studium der buddhistischen Philosophie. Die wird nämlich in seiner Linie besonders gepflegt.

    Es gibt verschiedene Formen von Intelligenz. Erst neulich hat mir eine Bekannte von einem Rechtsanwalt erzählt, der felsenfest glaubt, dass alle Covid19-Geimpften innerhalb von zwei Jahren sterben werden. Sie konnte es nicht fassen, dass jemand, der studiert hat und offensichtlich eine gewisse Intelligenz und Bildung genießt, solches von sich geben kann.

    Im christlich-katholischen Umfeld aufgewachsen und lebend, verstehe ich auch nicht, warum ansonsten intelligente Menschen an so Dinge wie Jungfrauengeburt und Transsubstantiation glauben.

    Will heißen: Studium buddhistischer Philosophie heißt nicht, dass man deshalb nicht auch irregeleitet werden und fragwürdige Thesen vertreten kann.

  • Meine Mediation! Eure Meinung?

    • Obladi Oblada
    • 20. August 2021 um 09:35

    Eigentlich ist jetzt in aus der Ursprungsfrage von Okashi eine Nebendiskussion enstandent, nämlich, ob Meditation auch ohne einen Lehrer machbar ist. Für mich ja, ich hatte nie einen - physisch anwesenden - Lehrer. Früher hatte ich nur Bücher, Zeitungsartikel, Fernsehsendungen, die mir über die Jahre über den Weg "liefen". Jetzt habe ich die freie Wahl mittels Suchmaschinen, You-Tube-Videos, Forenaustausch, Mails etc.

    Ich für mich persönlich habe nicht das Bedürnis, an irgendeinen Ort zu einem bestimmten Lehrer zu gehen. So gesehen: Meine Lehrer sind/waren Leute wie Ayya Khema, Jack Kornfield, Joseph Goldstein usw. usf. Und auch Neurowissenschaftler wie Ulrich Ott und seine "Mediation für Skeptiker" oder Psychologen wie Christopher Germer und Kristin Neff und ihr Konzept des Selbstmitgefühls.

    All das gehört(e) zu meinem Weg und jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen.

  • Fragwürdiges Interview mit Dzongsar Jamyang Khyentse in "Buddhismus Aktuell"

    • Obladi Oblada
    • 20. August 2021 um 09:07
    Leonie:

    Obladi Oblada

    Und wenn das Heft an einen intelligenten Buddhisten fällt, dann denkt der, hey, wo ist denn der Artikel aus dem Inhaltsverzeichnis? Den hat ja jemand rausgerissen! Wow. Warum? Und so weiter und so weiter ......

    :kaffee:

    Daran hab ich überhaupt nicht gedacht :eek: :erleichtert:

  • Fragwürdiges Interview mit Dzongsar Jamyang Khyentse in "Buddhismus Aktuell"

    • Obladi Oblada
    • 19. August 2021 um 17:51

    Ich lege ausgelesene Hefte von "Buddhismus Aktuell" immer in der Büchertauschecke im Bioladen ab. Bei dem aktuellen Heft "Was trägt?" war ich wegen des besagten Interviews, über das in diesem Thread ausführlich diskutiert wurde, in der Zwickmühle. Ich wollte sowas nicht weiter verbreiten und war drauf und dran, das Heft zum Altpapier zu schmeißen. Schließlich habe ich mich dazu entschieden, die betreffenden beiden Seiten rauszureißen und habe das restliche Heft wieder für die Mitnahme ausgelegt.

  • om mani peme hung 

    • Obladi Oblada
    • 15. August 2021 um 18:24

    Für die Menschen in Afghanistan, die vor den Taliban fliehen müssen. Mögen vor allem die Helfer der Bundeswehr alle rechtzeitig rausgeholt werden können.

  • "Wenn man leidet, ist es keine Liebe mehr..."? Loslassen/festhalten...???

    • Obladi Oblada
    • 8. August 2021 um 12:48
    Lilli:

    Der Mann meiner Schwester ist 16 Jahre jünger als sie.

    Sie sind nach wie vor sehr glücklich miteinander, haben einen Sohn, der inzwischen 22 ist.

    Und niemand hat auch nur das geringste Problem damit.

    Sie stehen zueinander, die Familien (seine und meine Eltern) verstehen sich alle gut...es ist einfach kein Thema.

    Anfangs hatte meine Schwester schon auch Bedenken usw., aber er blieb hartnäckig 😁❣️

    Ich kannte zwei solcher Ehepaare. Bei dem einen war der Mann 10 Jahre jünger als die Frau. Beide haben eine Familie gegründet, sind zusammen alt geworden und mittlerweile verstorben.

    Beim zweiten ist es sehr ungewöhnlich: Der Mann war 18, als er seine Frau kennenlernte - sie war 25 Jahre älter. Nach fast dreißig Jahren sind die beiden imer noch zusammen. Sie ist mittlerweile dement, aber er steht zu ihr, geht händchenhaltend mit ihr spazieren, führt sie ins Cafe aus.

    Ein prominentes Beispiel gibt es auch: Macron und seine Ehefrau Brigitte. Auch die beiden trennen 25 Jahre.

    Letzendlich Eve, liegt es allein an euch, was ihr aus eurer Beziehung macht. Ihr müsst damit klar und zurechtkommen und wenn es zwischen euch passt, ist das alles, was zählt.

    "Es ist, was es ist, sagt die Liebe."

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download