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  1. Buddhaland Forum
  2. Nils

Beiträge von Nils

  • Bewußtsein

    • Nils
    • 16. Juli 2019 um 17:56
    accinca:
    Nils:

    Unser Bewusstsein bleibt ewig, allerdings nur als erleuchtetes Einheitsbewusstsein.

    Das kannst du ja glauben aber der Buddha lehrt das nicht.

    Natürlich lehrt Buddha das. Du verstehst es nur nicht. Aber egal. Der Dalai Lama sagt, dass es nur darauf ankommt, dass wir gute Menschen sind. Es kommt darauf an, was man unter Nirwana versteht. Ob man es unerleuchtet und dogmatisch interpretiert. Oder ob man den tieferen Gehalt begreift. Ein Tipp: Nirwana ist Glück.

    Und es kommt darauf an, was man unter Bewusstsein versteht. Versteht man darunter das individuelle Bewusstsein. Oder das Bewusstsein des ganzen Kosmos (Quantenphysik: das höhere Informationsfeld hinter aller Energie, Amit Goswami : Das bewusste Universum.) Als vollständig Erleuchteter wird man eins mit dem Bewusstsein des ganzen Universums. Das meint im Hinduismus der Begriff Avatar.

  • Bewußtsein

    • Nils
    • 16. Juli 2019 um 15:19
    void:
    Nils:

    Die Urenergie (das Nirvana, das höhere Bewusstsein, nach der Quantenphysik das höhere Informationsfeld), aus der alles entstanden ist, vergeht nicht. Insofern vergehen wir auch nicht. Unser Bewusstsein bleibt ewig, allerdings nur als erleuchtetes Einheitsbewusstsein. Die Egos lösen sich auf.

    Du mußt erwähnen, dass du einen synkretischen und integrativen Ansatz vertritts, bei dem die Heilsziele der unterschielichen Religionen, von Buddhismus über Hinduismus bis hin zum Christentum zusammenfallen. Während andere bei der Gleichsetzung von Anatta, und Atta, Gott und Quantenstrudel, Nibbana und Urenergie, als sehr unpassend empfinden.

    Gerne. Nach meiner Erfahrung ist Erleuchtung über allen Begriffen und allen Dogmen. Die verschiedenen Religionen verwenden unterschiedliche Begriffe dafür. Sie unterscheiden sich aber auch in den Schwerpunkten und spirituellen Wegen. Und es gibt viele Irrtümer in den Religionen, die durch eine unerleuchtete Sicht entstehen. Die Menschen werden ein Opfer ihres Egos und verdrehen den spirituellen Weg in Richtung Macht, Kampf, Reichtum und Dogmatismus. Aus meiner Sicht ist es am besten seiner persönlichen Weisheit zu folgen und seinen persönlichen spirituellen Weg zu finden.

  • Bewußtsein

    • Nils
    • 16. Juli 2019 um 14:30
    accinca:
    Nils:

    Das Nicht-Selbst (Anatman) ist aber keine völlige Auflösung, sondern das Leben im erleuchteten Bewusstsein.

    Und was geht mich das an? Nach der Lehre des Buddha ist ja jedes Bewusstsein vergänglich.

    Ich schließe daraus mal, daß unterschiedliche Lehren ein unterschiedliches Ziel für ewig halten.

    Die Urenergie (das Nirvana, das höhere Bewusstsein, nach der Quantenphysik das höhere Informationsfeld), aus der alles entstanden ist, vergeht nicht. Insofern vergehen wir auch nicht. Unser Bewusstsein bleibt ewig, allerdings nur als erleuchtetes Einheitsbewusstsein. Die Egos lösen sich auf.

  • Wie wird man ein Gott?

    • Nils
    • 4. Juli 2019 um 10:07
    IkkyuSan:

    Wie gelingt es mir, im Götterbereich wiedergeboren zu werden? Gibt es dazu präzise Anleitungen?

    Und ja, ich habe es vestanden, dass auch dieser Bereich leidvoll ist, da man nach Verbrauch seines Karmas wieder "runtergeschraubt" wird - obwohl mir da die Frage kommt: Warum ist dies ein zwingender Prozess?

    Für mich sind die Götter (oder Gottheiten) erleuchtete Wesen. Kommst du zur Erleuchtung, wirst du eine Gottheit. Die Anleitung dazu findet man im Buddhismus. Dieser Bereich ist leidvoll, so lange man auf der Erde lebt. Auf der Erde gibt es Freude und Leid im Doppelpack. Es gibt verschiedene Bodhisattva-Stufen. Auf den unteren Stufen kann man seine Erleuchtung wieder verlieren, wenn man sich unweise verhält und ein Opfer weltlicher Energien wird. Man kann den Götterbereich aber auch psychologisch interpretieren. Dann bewirkt gutes Karma (gute Taten) ein gutes weltliches Leben.

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Nils
    • 22. Juni 2019 um 08:30

    Wenn man das Bodhisattva-Gelöbnis abgelegt hat, sorgen die Buddhas dafür, dass man auch ein Bodhisattva wird. Fehler sind Stufen auf dem Weg. Solange man ernsthaft den Entschluss gefasst hat ein Bodhisattva zu werden, wird man auch einer.

  • Spiritualität und Schlafprobleme

    • Nils
    • 8. April 2019 um 10:17

    Ich habe auch das Problem. Und ich kenne viele Menschen, denen es ähnlich geht. Auf dem Weg der Erleuchtung lösen sich innere Verspannungen, was zu großer innerer Unruhe führen kann. Vor einem Jahr gab es bei mir eine große innere Umwandlung. Ich konnte drei Monate nicht schlafen. Zum Glück haben mir meine erleuchteten Meister geholfen. Sie haben immer nach drei Nächten ohne Schlaf den Reinigungsprozess abgeschaltet und ich konnte mich wieder erholen. So kam ich gut durch die schwierige Zeit. Sehr geholfen hat mir auch meine Freundin, die mich mit ihrer Liebe getragen hat. Eine Bekannte von mir konnte fünf Jahre nicht schlafen und in Indien gibt es einen Mann, fünfzehn Jahre nicht schlafen konnte. Dann ging er zu seiner erleuchteten Meisterin und die hat seinen Schlaf wieder angeschaltet. Bei mir gibt es immer mal wieder Nächte in denen ich nicht schlafen kann. Ich meditiere dann oder gehe spazieren.

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Nils
    • 8. April 2019 um 10:09

    Ich habe das Bodhisattva-Gelöbnis beim Dalai Lama abgelegt. Es war eine große Zeremonie.

  • Liebe/Begierde

    • Nils
    • 11. Januar 2019 um 09:51
    Monikadie4.:
    Nils:

    Aber auch er litt sehr unter der Trennung von seiner Frau. Auch ein Erleuchteter fühlt sich erst dann vollständig glücklich, wenn er von anderen Menschen geliebt wird und andere Menschen lieben kann.

    Liebere Nils,

    das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Woher weißt Du das?

    Nils:

    Außer er ist auf einer so hohen Stufe, dass er sämtliche weltlichen Bedürfnisse hinter sich gelassen hat. Dann ruht er nur noch im Sein, in der Einheit und im Glück.

    Dann war also der Buddha noch nicht auf einer so hohen Stufe? Huch!

    Wer kann schon wissen, was in einem Erleuchteten alles noch so möglich ist. Wenn ich jedoch die Aussagen des Buddha betrachte, dann ist es nicht möglich, irgendwelche Sehnsüchte zu pflegen, Liebe zu vermissen, Menschen zu vermissen.

    Ich behaupte, das ist sogar schon zu erahnen, wenn man "nur fortgeschritten" ist, selbst wenn man sich noch um Kommunikation bemüht wie hier im Forum. Und der Hinweis auf den Dalai Lama glaube ich auch nicht. Wie sollte das überhaupt noch empfunden werden, Einsamkeit???

    _()_

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    Der Dalai Lama hat es gegenüber westlichen Freunden geäußert. Ich fand es in einem seiner Bücher. Auch in der Erleuchtung bleibt man Mensch und hat noch menschliche Gefühle. Bei Buddha las ich, dass die Trennung von seiner Familie der schwerste Schritt auf seinem Weg war. Später hat er sich sehr unnatürlich verhalten, als er seiner Frau und seinem Sohn begegnete. Er tat so, als ob er sie nicht kennt. Daraus schließe ich, dass er die Trennung noch nicht wirklich verarbeitet hatte. Möglicherweise hat er das später getan, spätestens beim Aufstieg in Parinirvana.

  • Liebe/Begierde

    • Nils
    • 11. Januar 2019 um 09:46
    FloatingLight:

    Das ist mal wirklich interessant, so hab ich das bisher noch nie gehört .

    Ich Frage mich dann, wenn es sogar solchen Leuten schwer fällt oder die sogar merken das es eigentlich dazu gehört, warum machen sie es dann trotzdem.

    Also warum bleiben sie alleine?

    Buddha blieb alleine, weil er so schnell zur Erleuchtung kommen und danach so leichter in seiner Erleuchtung bleiben konnte. Letztlich ist Entsagung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Durch die Entsagung von weltlichen Wünschen wendet sich die Energie eines Menschen nach innen. Er ruht dann im anhaftungslosen Sein, aus dem das innere Glück entsteht. Entsagung ist schwer. Erleuchtung zu erlangen ist für die meisten Menschen schwer. Man muss etwas opfern, um ein Leben im Licht zu gewinnen. Mönche und Nonnen entsagen einer Beziehung. Das ist für viele nicht einfach.

  • Liebe/Begierde

    • Nils
    • 9. Januar 2019 um 17:02

    [lz]

    Ich fühle ein gewissen sehnen nach einer partnerschaftlichen Bindung. Das offensichtliche zeigt zwar das Begehren einer Frau, im subtilen denke ich, dass ich mir eher emotionalen Verbundenheit wünsche. Ich denke es ist der Versuch eine innere Leere mit einer weiteren Person zu füllen. Haben ihr Tipps, wie ich diese innere Leere ausgleichen kann, beziehungsweise eigene Erfahrungen?[/lz]

    Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er wird glücklich durch andere Wesen. Lebt er allein, fehlt ihm etwas. Die Liebe. Das ist normal. Selbst wenn man erleuchtet ist, fehlt einem die Liebe, wenn man keinen Partner oder keine Freunde hat. Nagarjuna hat das bei seiner Erleuchtung klar erkannt. Er suchte sich deshalb Freunde (Anhänger) und eine soziale Aufgabe. Der Dalai Lama hat erklärt, dass auch er sich manchmal noch einsam fühlt. Wer alleine lebt, kann normalerweise schneller spirituell wachsen, weil er seine Energie nicht auf eine Beziehung konzentrieren muss. Buddha empfahl deshalb das Leben als abgeschiedener Yogi. Aber auch er litt sehr unter der Trennung von seiner Frau. Auch ein Erleuchteter fühlt sich erst dann vollständig glücklich, wenn er von anderen Menschen geliebt wird und andere Menschen lieben kann. Außer er ist auf einer so hohen Stufe, dass er sämtliche weltlichen Bedürfnisse hinter sich gelassen hat. Dann ruht er nur noch im Sein, in der Einheit und im Glück.

    Ich habe nach dreißig Jahren als abgeschiedener Yogi jetzt wieder ein Beziehung. Und bin glücklich damit. Ich glaube, dass man als Erleuchteter ein Meister des Lebens sein und in allen Lebenslagen seine Erleuchtung bewahren kann. Das ist in einer Beziehung eine große Herausforderung. Aber wir wachsen durch Herausforderungen. Mal sehen wie das Experiment ausgeht. Ich glaube, dass man auch in einer Beziehung spirituell wachsen kann, wenn man sich in der Ruhe und in seinem eigenen Glück zentriert und dem Partner gegenüber vorwiegend als Bodhisattva (Gebender von Liebe und Glück) lebt. Jedenfalls gefühlt. Tatsächlich ist eine Beziehung wohl ein Energiesystem, dass im günstigen Fall gemeinsam ins Licht wächst. Und im ungünstigen Fall in der Hölle landet. Ein Scherz. Ein spiritueller Mensch wächst innerlich an Freude und an Leid.

  • Aktuelles im Fall Sogyal Lakar / Rigpa

    • Nils
    • 8. September 2018 um 09:58

    Im Buddhismus gibt es den Grundsatz "Kein sexuelles Fehlverhalten". Diesen Grundsatz muss man im Rahmen der jeweils allgemein geltenden kulturellen Grundsätze auslegen. Das bedeutet im Westen, dass ein spiritueller Lehrer eine Beziehung haben darf (egal ob verheiratet oder nicht). In einer Beziehung gilt der Grundsatz der Treue. Gruppensex ist aus meiner Sicht sexuelles Fehlverhalten. Sexuelles Fehlverhalten ist es auch, wenn der spirituelle Lehrer außerhalb seiner Veranstaltung Sex mit vielen seiner Schülerinnen hat. Das wird zu Recht gesellschaftlich nicht akzeptiert. Beziehung zwischen mehreren Personen führt normalerweise immer zu Verletzung.

  • Chögyam Trungpa - na super :(((

    • Nils
    • 3. September 2018 um 09:59
    anfaenger:

    Ich google den Besten mal, weil ich wissen wollte, welcher buddhistischen Richtung er angehört und lese dann (glaube bei Wiki), dass er seine Kutte niedergelegt hatte und als Alki gestorben ist. Seinen Nachfolger hat Aids dahingerafft (ja, schon klar, kann auch von einer Blutspende kommen) und er selbst hatte mit seinen Schülerinnen gepoppt. Sorry, aber das Buch konnte ich nicht mehr fertig lesen. Wie blöd ist das denn? Würdet ihr ihm vertrauen und ihn als Lehrer ansehen können? Ich meine, blinde Gefolgschaft brauch' ich auch nicht ...


    Die Lehre daraus ist, dass du deiner eigenen Weisheit folgen sollst. Was brauchst du im Moment? Was bringt dich auf dem spirituellen Weg voran? Erleuchtung ist ein gutes Ziel im Leben. Erleuchtung ist das höchste Glück. Erleuchtung ist innerer Frieden. Erleuchtung ist umfassende Liebe. Das Problem ist, dass Erleuchtung über allen Vorstellungen ist. Es ist natürlich schön, wenn der erleuchtete Meister in der Liebe, im Frieden, in der Wahrheit und in der Reinheit lebt. Die meisten Menschen brauchen ein solches Vorbild für den spirituellen Weg. Dafür gibt es Buddha, Jesus, den Dalai Lama, Mutter Meera und viele andere Meister. Aber es gibt auch andere Meister, die viele Flecken auf ihrer weißen Weste haben. Chögyam Trungpa ist da ein Beispiel. Sehr bekannt ist auch Ole Nydahl. Im Yoga fallen viele berühmte Yogalehrer durch einen moralisch verwerflichen Lebensstil auf. Sie mißbrauchen ihre Schülerinnen, streben nach Geld und Macht und tun alles, was gesellschaftlich mißbilligt wird. Und haben damit großen Erfolg. Daraus sehen wir, dass viele Menschen offensichtlich solche Meister brauchen. Und die Meister brauchen diese Lebensart wahrscheinlich auch, um sich in ihrem Leben wohl zu fühlen.

    Natürlich müssen wir das missbilligen. Ihr Verhalten widerspricht den Grundlehren des Buddhismus, des Yoga und des Christentums. Im Christentum gibt es natürlich auch viele schwarze Schafe. Angefangen von Judas, viele Päpste des Mittelalters, bis hin zu den Mißbrauchsskandalen der heutigen Zeit. Im Yoga und im Buddhismus ist es nicht wirklich besser. Grundsätzlich ist es mein Weg das Fehlerverhalten zu benennen (es wird im Yoga, Buddhismus und Christentum normalerweise verschwiegen und unter den Teppich gekehrt) und es zu ändern (was offensichtlich nur begrenzt möglich ist). Und ansonsten es persönlich besser zu machen und solchen Lehrern nicht zu folgen.

    ich hatte das Problem mit Sai Baba. Viele seiner Bücher sind genial (insbesondere Sai Baba spricht zum Westen), seine Lehre ist genial (Liebe, Frieden, Wahrheit, Rechtschaffenheit, Gewaltlosigkeit). Sein Verhalten ist teilweise skandalös. Zuerst hatte ich die Idee, dass Erleuchtete absolut rein und untadelig sind. Dann wurden seine Skandale im Internet verbreitet. ich geriet in eine große Krise. Und dann lernte ich es meiner eigenen Weisheit zu folgen. Ich übernahm von ihm das Gute und bemühte sich das Schlechte nicht zu übernehmen. Damit komme ich gut klar und kann die Dinge inzwischen erheblich lockerer sehen. Er ist weiterhin einer meiner Meister. Er hat mir gerade durch eine schwierige spirituelle Phase geholfen. ich bin ihm sehr dankbar.

    Letztlich habe ich viele Meister, solche mit Fehlverhalten und solche, die untadelig sind wie der Dalai Lama und Mutter Meera. Spüre also was du gerade brauchst und nimm die Fehler einiger Meister nicht zu ernst. Und versuche es besser zu machen, vor deiner Erleuchtung und nach deiner Erleuchtung. Konzentriere dich auf deine eigenen Fehler und nicht auf die Fehler anderer. Die Lehre des tibetischen Buddhismus ist es, bei andern vorwiegend das Positive zu sehen. So gelangst du zur Erleuchtung und in ein Paradiesbewusstsein.

  • Buddhismus und politisches Engagement

    • Nils
    • 26. Juni 2018 um 10:48

    Buddhismus lässt sich mit politischem Engagement vereinbaren. In der Politik geht es um die Gestaltung der Welt. Die buddhistischen Ideale tun der Welt gut. Es kommt aber auf die einzelne Person an, wie weit sie sich einbringen will und kann. Grundsätzlich kommt man am schnellsten zur Erleuchtung, wenn man abgeschieden und in der Ruhe lebt. Ein Bodhisattva wünscht das Glück aller Menschen. Am besten kann man den Menschen in Deutschland helfen, wenn man Bundeskanzler (König von Deutschland) wird oder die richtigen Parteien unterstützt. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich das Engagement. Ich habe für mich einen Mittelweg gewählt. In meiner Jugend war ich politisch sehr aktiv und jetzt lebe ich eher zurückgezogen. Buddha hat Könige getroffen und so den Buddhismus groß gemacht. Der Dalai Lama ist politisch sehr engagiert. Alles ist möglich, wenn es der Erleuchtung und dem Glück aller Wesen dient.

  • "Energie" im Buddhismus?

    • Nils
    • 1. Juni 2018 um 10:37

    Energie kann man wie die Erleuchtung nicht beweisen, aber spüren. Und damit arbeiten und inneren Frieden, Kraft und Glück erzeugen. Vor allem im Yoga und im tantrischen Buddhismus wird damit gearbeitet. Alle Visualisierungen und Mantras sind letztlich Formen der Energiearbeit. Wenn Buddha eine Hand zur Erde streckt, beide Hände im Schoß zusammenlegt oder uns mit einer Hand segnet, sind das Formen der Energielenkung. Letztlich geht es um die Aktivierung der Kundalini-Energie. Erleuchtung kann durch den Weg des Kundalini-Yoga (Padmasambhava) oder durch den Weg des Verweilens in der Ruhe oder durch den Weg der umfassenden Liebe erreicht werden. Ich habe vom Dalai Lama eine Energieübertragung bekommen. Er hat spürbar spirituelle Energie in mein Scheitel- und mein Herzchakra gelenkt.

  • Fragen: Chanten, SGI, Nichiren, Theorie, Praxis

    • Nils
    • 7. Mai 2018 um 10:48

    Ich entwickele meine Praxis kreativ immer wieder neu. Es gibt immer wieder neue Phasen. So bleibt es nie langweilig.

  • Mara, bzw. "das Böse"

    • Nils
    • 29. März 2018 um 12:01

    In der Welt (Samsara) gibt es das Gute und das Böse. Es gibt beständig Freude und Leid im Wechsel. Es gibt die Kräfte der Liebe und die Kräfte des Bösen. Für mich ist das Ego und das Leid in Teil des kosmischen Systems. Es wirkt abstrakt und auch durch bestimmte Erscheinungen (Personen). Unsere Aufgabe ist es für das Gute zu wirken und eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks aufzubauen.

    Gleichzeitig geht es in der Spiritualität darum sich über die Welt der Dualität (Gut und Böse) zu erheben und in eine Einheitssicht zu gelangen (Nirwana, in Gott leben, im Licht leben). Das geschieht durch Meditation und Gedankenarbeit (positives Denken). Dadurch kommt man zur Erleuchtung und kann unabhängig von äußerer Freude und Leid seinen inneren Frieden und sein inneres Glück bewahren.

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Nils
    • 19. März 2018 um 10:17
    Frank82:

    Und wenn ja, wie und wo habt ihr das gemacht?

    lg

    1998 beim Dalai Lama. Großes Ritual. Und dabei ging spürbar die Energie des Dalai Lama in mich ein. Und danach ist mir der Dalai Lama oft im Traum erschienen. Ich bemühe mich auf meine Art als Bodhisattva zu leben.

  • Das Morden in Burma

    • Nils
    • 10. März 2018 um 10:43

    Überall auf der Welt gibt es neuerdings gewalttätige Buddhisten. Jetzt bricht die Gewalt in Sri Lanka aus. Dieser Bericht zeigt wie wichtig es ist auch unter Buddhisten für Toleranz, Liebe und Mitgefühl einzutreten. Eigentlich sollte der Buddhismus eine Religion des Friedens sein, aber egozentrierte Nationalisten können jede Religion pervertieren. http://www.tagesschau.de/ausland/sri-lanka-149.html

  • Ursprung des Amithaba-Buddhismus?

    • Nils
    • 5. März 2018 um 10:54

    Möglicherweise hat Jesus den Amitabha-Buddhismus gegründet. Nach meiner Auffassung ist er nicht am Kreuz gestorben, sondern nach Nordindien geflüchtet. Dort starb er im Jahre 80. Genau zu dieser Zeit entwickelte sich dort die Lehre vom Buddha Amitabha. Jesus wollte mit dieser Lehre die Inder erreichen. Möglicherweise hat auch ein Inder die Lehre von Jesus übernommen und in buddhistische Begriffe umgewandelt. Jedenfalls weist der Amitabha-Buddhismus erstaunliche Ähnlichkeiten mit der christlichen Lehre auf.

  • Erleuchtung durch Metta?

    • Nils
    • 1. März 2018 um 11:40
    weissnicht:

    Vor diesem Hintergrund meine Frage ob wenn man nur Metta machen würde Erleuchtung möglich wäre oder ob dies letztlich nur eine komplementäre Übung ist.


    Erleuchtung ist über allen System. Es gibt viele Wege zur Erleuchtung. Für mich ist am besten die Kombination aus Meditation, Guru-Yoga, Gottheiten-Yoga und Metta. Auch Metta alleine kann ein Weg zur Erleuchtung sein. Es kommt auf die Umstände und die Person an. Ich sandte einmal allen Wesen Licht, wünschte wirklich eine glückliche Welt und war plötzlich in einer unermesslichen Dimension aus Erleuchtung und Liebe. Nach Swami Sivananda (ein dem Buddhismus nahestehender indischer Yogi) ist der schnellste Weg zur Erleuchtung der Yoga der Dreiheit: "Das Leben in der Ruhe bringt dich zur Hälfte des Erleuchtungsweges. Die andere Hälfte bewältigst du mit deinen spirituellen Übungen (Yoga und Meditation). Durch das große Tor schreitest du mit der umfassende Liebe." Warum? Weil man durch die umfassende Liebe sein Ego überwindet und in ein Einheitsbewusstsein kommt.

  • Gibt es "böse Buddhas"?

    • Nils
    • 11. Januar 2018 um 09:38
    fotost:

    Wäre danach nicht Buddha, der sehr wohl in der Welt gehandelt hat (45 Jahre Lehrtätigkeit, Aufbau eines großen Ordens) kein Buddha in Deinem Sinne?

    Es kommt darauf an wie er gehandelt hat. Es könnte sein, dass er zwar keine neuen Handlungsimpulse gebildet hat, aber alte geistige Reaktionen noch in ihm vorhanden waren. Dann hat er reflexartig reagiert. Das tuen viele Erleuchtete. Möglicherweise ist die Identitätsbildung auch ein Reflex, der irgendwann erlöscht.

    Desweiteren gibt es die Möglichkeit egolos zu handeln. Man kann immer zum Wohle der Mitwesen handeln. So verstehe ich den Bodhisattvaweg. Auf diesem Weg kann man Erleuchtung und äußeres Handeln verbinden. Man bildet die Identität eines Vater oder Mutters aller Wesen. Amritanadamayi hatte bei ihrer Erleuchtung die Wahl zwischen einem ruhenden Buddha und einer aktiven Mutter aller Wesen. Sie konzentriert sich auf das Leid der Welt und kann handeln.

    Ich persönlich glaube, dass es viele Stufen der Erleuchtung gibt. Man kann ewig spirituell wachsen. Je weiter man kommt, desto inaktiver wird man.

  • Gibt es "böse Buddhas"?

    • Nils
    • 10. Januar 2018 um 10:32
    IkkyuSan:

    Hallo, mal eine Frage in die Runde: Gibt es so etwas wie "böse Buddhas"? Oder vielleicht anders: Gibt es Buddhas, die sich dazu entschlossen haben, nicht mehr Buddhas zu sein? Die vielleicht die Götterwelt vorzogen, oder tatsächlich wieder in Samsara eingetaucht sind?

    Aus meiner Sicht gibt es böse Buddhas. Ein Buddha lebt mit seinem Bewusstsein im Nirvana (im Licht, in der Ruhe, Einheit, Glückseligkeit). Er hat kein Ego und keine Identität. Er kann deshalb auch nicht in der Welt handeln. Er hat keinen Antrieb. Wenn er in der Welt handeln möchte, braucht er eine Identität. Als Erleuchteter kann er sich frei eine Identität wählen. Er kann die Identität eines Guten oder eines Bösen annehmen. Wenn sein Geist vor seiner Erleuchtung positiv trainiert worden ist, wird er zu den Guten neigen. Deshalb ist die Schulung positiver Eigenschaften vor der Erleuchtung so wichtig. Es gibt aber auch spontane Erleuchtungen, bei denen ein Mensch seine bisherigen Charaktermerkmale behält. Da er als Erleuchteter viel Macht hat, kann er dazu neigen alle seine negativen Bedürfnisse auszuleben. Er ist sozusagen ein inkarnierter Teufel. Er muss aber nicht vollständig negativ sein. Er kann bestimmte positive und bestimmte negative Eigenschaften haben. So gibt es viele Erleuchtete, die merkwürdige Macht-und Sexspiele veranstalten.

    Man kann natürlich sagen, dass sind keine Buddhas. Sie sind nicht vollständig erleuchtet. Dann definiert man durch einen Trick das Böse weg. Die Wahrheit ist, dass das Spiel des Guten und des Bösen nur auf der Ebene der Dualität existiert. Ein Buddha hat sich aber über diese Ebene erhoben. Er kann sich völlig frei in dieser Ebene bewegen. Warum sollte er die Identität des Bösen annehmen? Warum sollte er ein sogenannter verrückter Heiliger werden? Weil das manchmal hilfreich ist Egostrukturen zu zerschlagen.

  • Weg zur Erleuchtung?

    • Nils
    • 30. Oktober 2017 um 12:42
    kilaya:

    Die Aussagen des selbsternannten "Yogi Nils" sind mit Vorsicht zu geniessen ;)


    Die Aussagen aller Erleuchteten sind mit Vorsicht zu genießen. Sie beschreiben in Worten etwas was über allen Worten liegt. Deshalb gibt es oft Widersprüche. Man muss mit innerem Gespür seinen eigenen Weg finden. Viele Mönche scheitern, weil sie nur formal üben und in Dogmen festhängen. Und es ist nicht leicht sein Ego zu zerstören, weil das Ego nicht zerstört werden mag. Ich tat es nur, weil ich nur so meine Depressionen überwinden konnte. Ist es allerdings einmal zerstört, hat man keine Angst es immer wieder zu zerstören. Weil dahinter das besser Leben wartet.

  • Weg zur Erleuchtung?

    • Nils
    • 30. Oktober 2017 um 12:35
    antelatis:

    Deine Behauptung, dass du einige Erleuchtete kennst, ist aber ziemlich gewagt...die meisten hier haben ja nicht mal von einem Erleuchteten gehört, seit Buddha...und du kennst gleich einige?

    Wenn du sagst, dass es für einen Unerleuchteten schwer ist, Erleuchtete überhaupt zu erkennen, willst du dann damit sagen, dass du selber erleuchtet bist? (Wäre super, wenn sich hier mal einer outet :) )


    Meine Behauptung ist nicht gewagt. Ich habe viele getroffen. Wer sucht wird finden. Hellmut hat sich schon geoutet, also brauche ich das nicht. Ich sage immer wieder, dass ich unerleuchtet bin. Ich habe die Erleuchtung erfahren, aber sie ging wieder weg. Das geht vielen so, die ich kenne. Dauerhafte Erleuchtung zu erlangen ist schwer. Und dann glaube ich auch, dass es viele Ebenen der Erleuchtung gibt. Man kann spirituell immer weiter wachsen. Weil ich die Erleuchtung selbst erfahren haben, kann ich die Berichte der Erleuchteten mit meinen Erfahrungen vergleichen. Deshalb glaube ich, dass Buddha erleuchtet war.

  • Weg zur Erleuchtung?

    • Nils
    • 29. Oktober 2017 um 09:29
    antelatis:

    Das sind ja ziemlich große Widersprüche. Die einen sagen, dass es ohne Abgeschiedenheit kaum schaffbar ist, und dann wird behauptet, dass es viele auch geschafft haben, ohne sich vom weltlichen Leben zu distanzieren. Wie kommt es, dass es da keinen Konsens gibt?

    Aus persönlicher Sicht kann ich mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, sich spirituell zu entwickeln, während einen nebenbei noch immer Beruf, Kinder, Karriere, Familie, Beziehung, Freunde usw. ablenken. Das würde doch nur funktionieren, wenn man das alles zu Gunsten der eigenen Entwicklung vernachlässigt, aber so eine Vernachlässigung wäre doch ein Verhalten, das eine Erleuchtung wiederum verhindert. Wie soll das also funktionieren?

    Es gibt viele Menschen mit Beruf und Familie, die erleuchtet wurden? Wer war denn das bzw. woher weiß man das?


    Das sind Widersprüche, aber Erleuchtung ist über allen Worten und spirituellen Systemen. Aus meiner Sicht hängt es davon ab, wie weit ein Mensch spirituell entwickelt ist. Dann kann ein kleiner Funke genügen. Und das kann auch in einer Beziehung geschehen. Ich kenne einige Erleuchtete, die in einer Beziehung leben. So etwas gibt es im Amitabha-Buddhismus, im tibetischen Buddhismus (tantrischer Buddhismus), Zen und im Hinduismus. Wie kann man Erleuchtung erkennen? Das ist für einen unerleuchteten Menschen schwierig. Darüber gab es schon einen Thread.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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