Den Wahn gehirnakrobatische Künste auszuführen sollte man sein lassen
Aber das bemerkt irgendwann jeder selbst, dass es auf jede Antwort wieder eine neue Frage gibt, irgendwann verliert man die Lust daran.
Beiträge von keks
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blue_aprico:
Naja, Zen Meister, aber auch so Yogis oder andere "Große" haben kein Problem damit "es" klar genug auszudrücken, auch wörtlich.
Doch haben sie. Wie sonst erklärst du dir Glaubenskriege im Buddhismus ?
Könnten sie es vernünftig erklären dann würde nicht so en geeiere entstehen.
Aber etwas wortlos erklären, Zeichensprache oder ganz einfach Händchen halten, dann kommt sowas:
"Aber das wäre zu wenig, zu einfach, das kann nicht alles sein, da muss noch mehr sein". -
Das Problem ist eher wie man es jemandem erklärt der mit Buddhismus gar nichts am Hut hat, da wirds richtig kompliziert. Wenn dann noch über Religion geredet wird am besten die Klappe halten
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Und in einer Welt mit Gegensätzen kann man besonders gut Achtsamkeit üben.
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Die Sohle heisst loslassen, der Schuh heisst vergessen. Wirft man den Schuh weg dann entfällt gleichzeitig dieses merkwürdige losgelasse oder anhaften. Vergessen und schon ist man im nun und hier und kann das tun was nun gerade zu tun ist
Seltsamerweise gibt's dann nichts zu tun
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fotost:
stimmt auch wieder. Ob er erleuchtet ist, wer weiß es?Nach anatta (sorry aber da steht es deutlich) kann es keine erleuchteten ICH`s geben und auch keine erwachten ICH`s. Was sollte denn erleuchtet sein ? Die Niere ? Die Leber ? Was sollte dann erleuchtet sein ? Im besten Fall das Bewusstsein, der Geist, Es oder Gott. Aber diese können auch nicht erleuchet werden da sie es schon immer waren. Dann könnte man sagen "jeder ist erleuchtet, viele wissen es nicht". Oder "das Absolute ist schon immer absolut und somit auch schon immer erleuchtet". Bringt aber auch nichts wenn man die Kartoffeln trotzdem selbst schälen muss. Gibt DInge die wichtiger sind als so nen Mumpitz, eventuell sagt der Dalai Lama es deshalb nicht - weil is unwichtig.
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Doris Rasevic-Benz:
Braucht er nicht. Ich kenne kein Zitat, in dem er von sich behaupten würde, erleuchtet zu sein. Er sagt von sich stets, er sei nur ein einfacher Mönch.Das schrob
ich auch mal, musst aber aufpassen mit sowas, da kommen bald einige die sagen "das sagt er nur so und blah blub"
Das da ist nicht für Doris bestimmt, sonst heissts warum ich sie ankrabbele :
Und auch er regt sich ab und zu auf "wer sich nicht aufregt kommt aus einem anderen Universum". Also mal etwas auf dem Boden der Tatsachen bleiben -
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Selbstsicherheit und Furchtlosigkeit durch Schulung im Buddhismus und die daraus folgenden Erkentnisse führen zu einer Verfassung jenseits von Leben und Tod.
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Das kann man erwacht und erleuchtet nennen wenn man möchte und wenn man es nicht möchte dann kann man es gerne auch anders nennen
Eine Badehose als Tatoo um sich nichts mehr anziehen zu müssen halte ich für "loslassen von allem weltlichem"
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Das Meer interessiert sich nicht dafür wenn eine Welle rumschwappt weil die Welle das Meer ist.
Es gibt aber menschliche Meere die sich von der Welle distanziert haben und dann herumjammern wenn die Welle angerauscht kommt
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Thursday:
Es sei alles in Ordnung. Gar nichts ist in Ordnung. Man muss sich doch nur umsehen und wenn man bei sich selbst beginnt, dann weiß man doch, wie ungenügend man ist.
Ist es böse, dass ein grosser Baum den kleinen heranwachsenden Bäumen das Sonnenlicht klaut ? Ne, isses nicht.
Das Problem besteht darin, dass sich Mensch von der Natur distanziert und meint er wäre etwas anderes, was besseres. Mensch ist aber auch Natur, wie der Baum. Es gibt Kriege, bei Bäumen, bei Menschen, auch unter Ratten. Was bei Ratten nicht nach ihren Familienmitgliedern riecht wird umgebracht. Hab mich von dem "alles ist eins" entfernt und bin übergegangen zu alles ist Natur, da kann keiner rummeckern, zwei Naturen gibbet nicht :> -
blue_aprico:
Wer entfernt sich ?
Um welche Distanz ?
Wenn du mit einem Auto auf die Autobahn zuckelst und in Gedanken noch bei Buddhas Haus bist wo du warst das 500km entfernt ist, dann ist die Distanz von dir zu Buddha 500km.Halt an, er zuckelt hinter dir her
Nicht weiterfahren
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Ellviral:
Wenn das Objekt mit dem Begriff Messer genau genug bezeichnet ist nenne ich es ohne zögern, Messer. Wenn da ein Messer ist dann ist da ein Messer.
Wenn Gedanken sich erheben, erheben sich alle Dinge, wenn Gedanken schwinden, schwinden alle Dinge.
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Jede Vorstellung von Buddha entfernt einen von Buddha so wie jede Vorstellung von Nirvana einen vom Nirvana entfernt
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Ellviral:
Ich lege ein Messer auf den Tisch. "Dies ist ein Messer! Wenn Du es "Messer" nennst bekommst Du eine Ohrfeige. Nennst du es nicht "Messer" bekommst Du eine Ohrfeige.!" "Was ist dies?"Mein begriffliches Denken liegt noch im Bett
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Sudhana:
Sollte - darf man - Herrn Shkreli nicht kritisieren?Mit welchem Ziel ? Ist das Ziel umsetzbar ? Bzw. Setzt er es dann um ? Eher nicht da er einen Grund hatte den Preis zu erhöhen, der Grund mag Dummfug sein, dennoch war da ein Grund über den er nachdachte und sich dann dazu entschlossen hat.
Nun kommt Hans aus Hintertupfingen und kritisiert ihn, was passiert wohl ?
Daran sieht man doch, dass Kritik in diesem Fall nichts bringen kann.
Selbst wenn Hans nun 5 Mio Mitstreiter finden würde - das wäre dann eher Erpressung als Kritik und auch da wieder - wird nichts passieren denn Erpressung geht mal gar nichtAuf alle Fälle übertragbar. Jemand hat sich für eine Äusserung oder eine Handlung entschieden, meistens etwas überlegt - da prallt Kritik dann wie an einer Mauer ab. Wenn man nichts nettes zu sagen hat dann die Schnauze halten, meist ist das sinnvoller.
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http://www.palikanon.com/buddhbib/07budjng/budjng05.htm
Als Kassapa erwachsen war, verließ er, wie es damals viele junge Männer taten, das Elternhaus und widmete sich dem Studium des Yoga. Von vornherein entschloß er sich zu streng asketischer Lebensweise, schor sich Haupthaar und Bart, machte sich aus aufgelesenen Lumpen ein Büßergewand und suchte die Waldeinsamkeit auf. Gelegentlich einer Wanderung von Rājagaha nach Nālandā begegnete er beim Bahuputta-Denkmal Buddha, warf sich mit der Stirn zu dessen Füßen nieder und bat ihn um Aufnahme in den Bhikkhu-Orden. Darauf belehrte ihn Buddha, und schon nach sieben Tagen hatte Kassapa die höchste Erkenntnis und damit das Nirvana erreicht (S.16.10).
Kassapa behielt, obwohl es nicht zu den Vorschriften für die Buddha-Jünger gehörte, seine strenge Askese bei. Er lebte einsam im Walde, übernachtete unter einem Baum, ging in ein Dorf nur, um Speise zu sammeln, und ernährte sich nur von dargebotener Speise; niemals nahm er eine Einladung zum Essen in einem Haus an, niemals ließ er sich von Laien ein Gewand schenken, sondern kleidete sich nur mit weggeworfenen Lumpen, die er zusammenflickte. Er war äußerst bedürfnislos und mit dem geringsten zufrieden.
Als er einmal im Bambushain bei Rājagaha mit Buddha zusammensaß, sagte dieser zu ihm: "Kassapa, du bist alt geworden. Für dich sind die alten, schäbigen Lumpen lästig. Trage doch von Laien geschenkte Bhikkhugewänder, nimm Einladungen zum Essen an und wohne in meiner Nähe!" Kassapa aber lehnte ab: er sei das Waldleben, die Lumpenkleidung und das Almosensammeln nun einmal gewöhnt, er wolle nicht mit Menschen verkehren. "Warum willst du denn daran festhalten?" fragte Buddha. "Aus zwei Gründen", erwiderte Kassapa, "erstens weil es mir so bequemer ist, und zweitens tue ich es wegen der Nachwelt; ich will den kommenden Geschlechtern ein gutes Vorbild geben." Nachsichtig ließ Buddha dies gelten: "Wenn du es wegen der Nachwelt tust, dann bleibe nur dabei!" Buddha gab es auf, ihn zu einer milderen Lebensweise zu bekehren, aber er ließ deutlich durchblicken, daß er die übertriebene Askese, wie Kassapa sie betrieb, nicht besonders schätzte.
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blue_aprico:
steht drin. allerdings nur für verheiratete. "ein stück ihres tuches über haar und ausschnitt ziehen.
Ausschnitt ja, weil die Klamotten damals dämlich geschnitten waren, nix Haar und auch nicht Gesicht.
Und aus dem Vorhang damit man ungestört war wurde der Schleier aus Unverständnis, und alle denken es wäre so...... -
Sprite:
Das ist absolut falsch. Der Schleier hat, genauso wie im traditionellen Christentum, seinen Sinn, bezogen auf Reinheit und Schutz vor der Umwelt (fremden Blicken, unbewusstes Aufreizen anderer usw.). Was jedoch vergessen wird ist, dass der Mann genauso handeln sollte (also nicht freizügig rumlaufen sollte). Was jetzt genau mit Schleier gemeint ist (Kopftuch, Hijab usw.) darüber kann man diskutieren. Es hat aber stets etwas mit der Person zu tun, und nicht mit einem Raum.Zeig mir die genaue Stelle im Koran dann reden wir weiter
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fotost:
Alle Silas lassen sich so interpretieren. Als einfaches Verbot und als komplexeres Gebot!Man müsste die genauere Geschichte dahinter kennen und warum er etwas sagte und das auch mit der damaligen Zeit in Verbindung bringen.
Als Beispiel der Islam
Mohammed sagte nie "Frauen, verschleiert euch" nirgendswo steht so ein Käse. Es ging um einen Vorhang weil sich die Frauen bei Festen gestört fühlten, ein Vorhang, kein Schleier. Also ein Vorhang um einen Raum abzutrennen damit man etwas Ruhe hat. Jaja, auch in den Koran und in die Sunna wird zeugs reininterpretiert der da noch nie so gestanden hat.
EIn Beispiel an dem man sieht, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Pk nur schwer möglich sein wird wenn jeder irgendeinen Krams reininterpretiert und Wörter verdreht