MonikaMarie1:Ich glaube deshalb, dass der Übergang des Tieres zum Menschen auch der Verlust des "Paradieses" ist, wobei der Mensch die Chance bekommt, dies zu erkennen und sich sowohl vom Neandertaler als auch vom reinen "Rechner" im Sinne eines Computers zu befreien. Ist das nicht eigentlich wundervoll? Ich bin in der Lage, mich durch Studium der Lehre Buddhas, Erfahrung derselben am eigenen Leibe und immer weiteres Auskoppeln aus den Zwängen einer unwissenden Gesellschaft und der dadurch entstandenen Konditionierungen zu befreien. Und ich freue mich, dass auch viele Andere auf diesem Pfad wandern.
Eigentlich müssten wir doch Mara bzw. der Schlange dankbar sein, sonst lebten wir immer noch in diesem Paradies, wären mehrere Tausend Jahre alt und nicht wissend geworden. Dieser Umweg über das Vertriebenwerden, das Leidensollen hat die Klügsten von allen auf den Plan gerufen, daraus einen Ausweg zu suchen. Der Buddha war m.E. nach der Größte von allen, denn sein Weg beginnt, wo andere aufhören.
Du hast so schön formuliert. Ich danke Dir dafür. Der Weg zum Erkennen geht über das Erfahren. Wären Adam und Eva im Paradies geblieben, hätten sie (die Menschen) nie Leid erfahren und hätten die Menschen nie Leid erfahren, so würden sie nie einen Ausweg suchen. Und wäre Prinz Siddhartha im Palast (analog zum Paradies) geblieben, so hätte er nie das Leid gesehen/erfahren. Und wäre dies nicht passiert, so hätte er nie damit begonnen, nach der Ausweg zu suchen.