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  1. Buddhaland Forum
  2. Thubten Gawa

Beiträge von Thubten Gawa

  • Unwissen

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 16:52
    MonikaMarie1:

    Ich glaube deshalb, dass der Übergang des Tieres zum Menschen auch der Verlust des "Paradieses" ist, wobei der Mensch die Chance bekommt, dies zu erkennen und sich sowohl vom Neandertaler als auch vom reinen "Rechner" im Sinne eines Computers zu befreien. Ist das nicht eigentlich wundervoll? Ich bin in der Lage, mich durch Studium der Lehre Buddhas, Erfahrung derselben am eigenen Leibe und immer weiteres Auskoppeln aus den Zwängen einer unwissenden Gesellschaft und der dadurch entstandenen Konditionierungen zu befreien. Und ich freue mich, dass auch viele Andere auf diesem Pfad wandern. :D

    Eigentlich müssten wir doch Mara bzw. der Schlange dankbar sein, sonst lebten wir immer noch in diesem Paradies, wären mehrere Tausend Jahre alt und nicht wissend geworden. Dieser Umweg über das Vertriebenwerden, das Leidensollen hat die Klügsten von allen auf den Plan gerufen, daraus einen Ausweg zu suchen. Der Buddha war m.E. nach der Größte von allen, denn sein Weg beginnt, wo andere aufhören.
    _()_


    Du hast so schön formuliert. Ich danke Dir dafür. :D Der Weg zum Erkennen geht über das Erfahren. Wären Adam und Eva im Paradies geblieben, hätten sie (die Menschen) nie Leid erfahren und hätten die Menschen nie Leid erfahren, so würden sie nie einen Ausweg suchen. Und wäre Prinz Siddhartha im Palast (analog zum Paradies) geblieben, so hätte er nie das Leid gesehen/erfahren. Und wäre dies nicht passiert, so hätte er nie damit begonnen, nach der Ausweg zu suchen.

  • Wird der Geist vom anhängenden Körper gebremst? (Link)

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 16:43
    Matthias65:
    Thubten Gawa:

    Interessant finde ich vor allem aber auch die Aussage, dass die Forscher davon ausgehen, dass das Gehirn im Leben durch den anhängenden Körper und seinen Input (Sehen, Hören usw.) sozusagen "gebremst" wird und das Gehirn (der Geist ?) sich nach dem Tod frei von diesem Input völlig entfalten kann

    Hallo Thubten, das Gehirn ist nicht gleichzusetzen mit dem Geist. Im Buddhismus ist Geist = Bewusstsein.
    Das Gehirn gehört -als Organ- zum Körper, von daher kann ich die obige Aussage nicht nachvollziehen, die besagt, dass das Gehirn durch den Körper "gebremst" wird. Der Geist erscheint mir jedoch größer als der Körper, der Körper dient als Mittel zum Zweck in dem sich Geist/ Bewusstsein manifestieren kann.

    Ich muß fairerweiser zugeben, dass ich in dem Satz bei "Gehirn" eigentlich auch "Geist" schreiben wollte :oops: Damit habe ich vielleicht Verwirrung gestiftet. Ich finde aber eben den Gedanken reizvoll, dass die Hirnaktivität (der Geist ?) nach dem Sterben des Körpers anfängt "höher zu touren". So war auch meine eigentliche Frage gemeint, ob es sein kann, dass der Geist durch den "anhängenden" Körper ausgebremst wird und sich ohne diesen "Ballast" freier entfalten könnte.

  • Wird der Geist vom anhängenden Körper gebremst? (Link)

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 12:03
    Aiko:

    Wie kommst du dazu meinen Beitrag als nicht freundlich zu bezeichnen? Hast du Probleme?


    Das Verständnis von Freundlichkeit ist subjektiv. Ich habs auch als unfreundlich empfunden, aber was bedeutet das schon ... :oops:

  • Terma

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 10:07
    Simo:

    Ja ich glaube auch, dass immer noch Termas gefunden werden. :)


    Was bewegt dich zu diesem Glauben? Oder weisst Du...?

  • "Entzugserscheinungen" am Anfang?

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 10:06

    Darum heisst die Entwicklung ja auch "Weg" oder "Pfad" und nicht "Sprung" :D

  • Lügen

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 09:55
    Frank1:

    Das heisst manchmal sollte man die Wahrheit nicht so eindeutig oder vielleicht sogar garnicht sagen, um nicht Schlechtes zu provozieren.


    Ich finde das interessant, denn es deckt sich mit meinen Erfahrungen. Seitdem ich mich täglich darin übe, nicht zu lügen, fällt mir auf, dass es immer wieder solche Situtionen gibt, wo man (aus Taktgefühl oder was auch immer) einfach nicht die Wahrheit sagen kann. ich habe dabei festgestellt, dass man manchmal einfach nur anders formulieren muss, um nicht zu lügen. Wenn man darauf achtet, endeckt man die Wucht und die Feinheiten der Sprache. Bemerkenswert.

    Im Übrigen habe ich für mich festgestellt, dass die Einhaltung dieser Sila die schwerste ist. Es ist ja nicht nur die reine Lüge zu bedenken, sondern vor allem auch die grobe Rede (das Fluchen) und die trennende Rede (also das Lästern).

  • Wird der Geist vom anhängenden Körper gebremst? (Link)

    • Thubten Gawa
    • 13. August 2013 um 09:44

    Ich finde es immer wieder sehr spannend, dass Buddhismus und wissenschaftliche Erkenntnisse (im Gegensatz zu anderen Religionen) doch häufig recht gut zusammen passen. Dazu habe ich einen sehr interessanten Bericht auf SPIEGEL-Online gefunden, den ich nicht vorenthalten möchte. Dabei geht es um die Hirnaktivität kurz nach dem Tod und damit einhergehend um die Erklärung der Nahtoderfahrungen. Das interessante Zitat dazu aus einem Forschungsbericht:

    Zitat

    "Nahtoderfahrungen sind ein biologisches Paradox, das unser Verständnis vom Gehirn herausfordert und angeführt wird als Beleg für ein Leben nach dem Tod und für ein menschliches Bewusstsein, das nicht vom Körper abhängt"


    Ich finde, dass passt alles sehr gut zum buddhistischen Verständnis der Reinkarnation und des Bardo.

    Interessant finde ich vor allem aber auch die Aussage, dass die Forscher davon ausgehen, dass das Gehirn im Leben durch den anhängenden Körper und seinen Input (Sehen, Hören usw.) sozusagen "gebremst" wird und das Gehirn (der Geist ?) sich nach dem Tod frei von diesem Input völlig entfalten kann. Das Zitat dazu:

    Zitat

    Der Neurologe glaubt, dass der versiegende Input von außen das Gehirn noch kurz zu Hyperaktivität treiben könnte. Er vergleicht das mit einem Motor, der unter Last langsamer dreht als im Leerlauf. "Ohne Input von außen, im Leerlauf also, dreht die Maschine etwas höher", sagt er.


    Was denkt ihr dazu?

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 3. August 2013 um 19:07
    Jikjisa:

    Im Alltagsgeschäft kann man das nicht erkennen, die Kette des bedingten Enstehens und Vergehens häkelt so vor sich hin.
    So muss der Auslöser für Ärger nicht unmittelbar vorher stattgefunden haben, er kann auch weit in der "Vergangenheit"und im Unbewussten liegen.

    Es ist garnicht notwendig einzelne Vorgänge aufzudröseln,da wird man ja nie fertig, abgesehen vielleicht von heftigen wiederkehrenden
    Reaktionen in immer denselben Situationen, weil heftige Reaktionen sich nachhaltig als Geistesgifte absetzen,was ja die Medi sehr erschwert.

    Im Allgemeinen reagiert der Geist(Gemüt)immer auf dieselbe Weise, entweder neutral oder abwehrend oder zugeneigt, weil er unwissend ist.
    Wirklich befreiendes Wissen gibts nur im Gesamtpaket durch Erwachen. War ja bei Buddha auch so. Siehe Nachtwachen. Gehörte auch die Schau des bedingten Entstehens dazu.

    Nun sind wir ja nicht so lauter wie Buddha war, als er beschloß sich einfach auf einen Hügel zu setzen und die Versenkung zu entfalten.
    Was anderes fiel ihm auch garnicht mehr ein. Und das sollte uns zu denken geben ;)

    Ärger ist Ärger, aber das Unheilsame im Sinne der nachfolgenden Handlung - da muss man natürlich von zurücktreten, notfalls den Raum verlassen, wie Mirco gesagt hat.
    Es ist die pure Achtsamkeit, die "von allein" das Unheilsame nicht aufsteigen lässt. Deshalb muss man Achtsamkeit trainieren, bis sie so klar ist wie ein geschliffener Diamant. Ist nunmal so. :D


    Tja, in diesen Worten finde ich mich 100% wieder.

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 2. August 2013 um 15:45
    Mirco:
    Thubten Gawa:

    ABER - vielleicht verstehe ich es auch falsch - damit beschäftigst Du Dich ja vor allem mit Dir.
    Mit Metta wäre es ja eher der Weg, den Doris beschreibt - das Mitgefühl auf den Anderen auszudehnen. Oder? :oops:


    Wenn ich mich freundlich verhalte und meine negativen Impulse nur lange genug nicht nicht auslebe wird der Geist ruhiger.
    Dann erst entsteht Mitgefühl. Das kann ich nicht machen, es entsteht als Ergebnis von Metta machen/tun.

    Danke für die Erläuterungen :)

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 2. August 2013 um 14:29
    Mirco:

    Ich belasse es beim Gefühl, akzeptiere wie es da ist und lasse mein ich-will/ich-will-nicht los.


    Fein - das habe ich verstanden und es leuchtet mir ein. Es ist bestimmt der optimale Weg, mit negativen Emotionen aufzuräumen (mit der entsprechenden Übung natürlich). ABER - vielleicht verstehe ich es auch falsch - damit beschäftigst Du Dich ja vor allem mit Dir. Mit Metta wäre es ja eher der Weg, den Doris beschreibt - das Mitgefühl auf den Anderen auszudehnen. Oder? :oops:

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 2. August 2013 um 13:10
    Mirco:

    Ich habe aber damit aufgehört habe, da es einen schnelleren, unpersönlicheren Weg gefunden, mit den Gefühlen umzugehen, wenn sie denn schon mal da sind.


    @Mirco --> Kannst Du das bitte näher erläutern - welchen schnelleren Weg hast Du gefunden?

    Jikjisa:

    Z.B. habe ich mir einige Sätze aus dem Tonglen eingeprägt .


    @Jikjisa --> Kannst Du einige Beispiel nennen?

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 2. August 2013 um 10:44
    Doris Rasevic-Benz:

    Z.B. aus einer Mücke keinen Elefanten zu machen, der einen totrampeln will.
    Ameisen beobachten. Mit Frau und Herrn Nacktschnecke reden. Sich vor Augen zu halten, dass der schimpfende Nachbar gerade nicht glücklich ist, genausowenig der mobbende Kollege, der fremdgehende Partner, die pubertierenden Kinder usw. Mir vorzustellen, dass diese Begegnung die Letzte sein kann.
    Mit diesen Bewusstsein als Basis, lassen sich auch Konflikte schneller lösen oder gar umgehen.


    Du beschreibst genau den richtigen Weg :) Aber es ist eben nichts, was mit einem Fingerschnippen funktioniert, sondern bedarf immerwährender Übung und Achtsamkeit.

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 2. August 2013 um 10:07

    Der Beitrag gefällt mir sehr gut @Jikjisa

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • Thubten Gawa
    • 31. Juli 2013 um 12:36
    sarvamitra:

    Aus diesem Dilemma muß jeder selber rausfinden, seine persönliche Entscheidung treffen...


    Ja, volle Zustimmung.

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • Thubten Gawa
    • 31. Juli 2013 um 12:00
    sarvamitra:

    Damit ist für mich alles gesagt...


    Naja. Es ist schon so, dass man es hier für sich so oder so herauslesen respektive interpretieren kann.

    Warum sollte Buddha uns hier verschiedene Anweisungen hinterlassen? Was denkst Du?

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • Thubten Gawa
    • 31. Juli 2013 um 10:13
    Matthias65:

    Dein Beispiel erinnert mich an die Argumentation der US amerikanischen Waffenlobby


    Jetzt schiebst Du mich aber in eine ganz unschöne Ecke. :doubt: Einen Vorwurf auf ein anderes Thema ausweiten ist nicht schön.

    Ich halte mich an den Buddha. Und der hat dargelegt, dass Fleisch essen legitim ist. Mehr wollte ich nicht sagen. Im Sutta-Nipata erzählt Buddha, was Kassapa, ein Vorzeit-Buddha dazu erklärt hat:

    Kassapa in Sutta-Nipata, II., 2.:

    Lebendiges töten, schlagen, es misshandeln, fesseln,
    Diebstahl und Lügenwort, Betrug und Hintergehung,
    Heuchelnde Hinterlist und Ehebruch, -
    Anrüchig ist wohl dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Wenn Menschen zügellos in Lüsten sind,
    Geschmackversessen und gemein sich machen,
    Auch Alles-Leugner, sittenlos und unbelehrbar,
    Anrüchiges ist dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Die roh und grausam, hinterrücks verleumden,
    Untreu den Freunden, ohne Mitleid, überheblich,
    Dem Schenken abhold, keinem etwas geben, -
    Anrüchiges ist dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Zorn und Betörung, Starrsinn, Widersetzlichkeit,
    Das Trügen, Neiden und die Prahlsucht,
    Dünkel und Eitelkeit und der Verkehr mit Schlechten, -
    Anrüchiges ist dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Die sittenlos sind, Schuldenpreller und Verleumder,
    Die Rechtsverdreher sind und Gleißner,
    Gemeine Menschen, die hier Freveltat begehen, -
    Anrüchiges ist dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Solch Menschen, welche rücksichtslos sind zu den Wesen,
    Die andere berauben und auf Schaden sinnen,
    Die herzlos, rauh und grob und ohne Freundlichkeit, -
    Anrüchiges ist dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Die nur mit Gier, mit Feindschaft und Gewalt den Wesen [6] nahen,
    Die darauf nur bedacht, in Dunkle Welt gehen sie nach ihrem Tod.
    Kopfüber stürzen solche Menschen in die Hölle.
    Anrüchig ist wohl dies, nicht aber Fleischgenuss!

    Nicht Fisch und Fleisch vermeiden, nicht das Fasten,
    Nicht Nacktheit, Kahlheit, Haar in Flechten tragen,
    Nicht Schmutz und raues Fell, nicht Dienst am Feueropfer
    Und vielerlei Kasteiung um Unsterblichkeit;
    Nicht Sprüche, Weihegabe, große Opferspenden,
    Auch nicht die Jahreszeiten für Askese nutzen, -
    Dies alles macht den Sterblichen nicht rein,
    Der sich vom Zweifel noch nicht losgelöst.

    Alles anzeigen

    Ich möchte noch mal klar darlegen, dass ich sehr dafür bin, den Fleischkonsum zu reduzieren - aus ethischen Gründen (Tierschutz) und aus Gründen des Umweltschutzes. Aber Nichtdestotrotz bleibt festzuhalten, dass Fleisch esssen aus buddhistischer Sicht erst einmal legitim ist. Der buddhistische Standpunkt an sich bedarf keiner Diskussion - da ist alles klar gesagt.

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • Thubten Gawa
    • 30. Juli 2013 um 09:17

    Nun muss ich auch nioch meinen senf dazu geben: Man sollte trennen zwischen der persönlichen Einbstellung zum Fleischverzehr und der buddhistischen Sicht. Ob man aus biologischen, umwelttechnischen oder aus Liebe zu den Lebenwesen seinen Fleischverzehr reduziert oder ganz einstellt, ist jedem selbst überlassen. Das ist ehrenwert. Buddha selbst hat jedoch (für Laien) nicht explizit das Fleisch essen verboten.

    Aus buddhistischer Sicht ist es so, dass man sich an die fünf Ethikregeln und an den achtfachen Pfad halten sollte. Man darf also nicht selbst töten oder töten lassen. Das reine Essen selbst ist jedoch moralisch und aus Sicht des Karma neutral, da es keine willentliche Handlung zum töten voraussetzt.

    Etwas schwieriger ist es dann noch für die Mönche, da in den Ordensregeln (Vinaya) zehn Fleischarten aufgezählt sind, deren Verzehr den Mönchen untersagt ist. Weiterhin gilt für Mönche, dass Sie kein Fleisch annehmen dürfen, vond em sie wissen, dass es extra für sie geschlachtet wurde.

  • Mettā/Maitrī im Alltag

    • Thubten Gawa
    • 29. Juli 2013 um 16:00
    Losang Lamo:

    An Metta muss man sich nur immer wieder erinnern. Mehr braucht es nicht.


    Ja, so sehe ich das auch. Wenn man lange genug daran übt, geht man viel offener auf die Menschen zu.

  • Einige Allgemeine Fragen

    • Thubten Gawa
    • 26. Juli 2013 um 11:25

    Ich hab das PDF gelesen. Gefällt mir sehr gut und entspricht genau meinen Vorstellungen der Meditation. :D

  • Die Bodhisattvas und Synkretismus

    • Thubten Gawa
    • 25. Juli 2013 um 09:43
    raterZ:

    da wir aber in den großen genuss einer religionsfreiheit gelangt sind, brauchen wir hier eigentlich keine synkretismen.


    Beinahe hätte ich "Gott sei Dank" gesagt :grinsen:

  • Einige Allgemeine Fragen

    • Thubten Gawa
    • 24. Juli 2013 um 08:23
    Ich:

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird?

    Da gibt es sooooo viele Bücher und soooo viele Links ;) Google hilft ;) Aber hier mal ein Beispiel: "Rebell Buddha: Aufbruch in die Freiheit" Kann ich deswegen empfehlen, weil es nicht zu sehr dogmatisch ist, sondern für Anfänger bestens geeignet ist.

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 24. Juli 2013 um 08:16
    Amdap:

    Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, dass ich Euch meinen Trick verrate.

    Weder ich noch irgendjemand muss das Mantra rezitieren. Die Edle Tara tut es für mich.


    Kannst Du das bitte etwas genauer erläutern? Wie gehst Du dabei vor?

  • Glocke und Donnerkeil

    • Thubten Gawa
    • 24. Juli 2013 um 08:13
    Simo:

    Also die Zeremonie war eine Weiße-Tara Einweihung. Die Stelle die du beschrieben hast, also wenn der Dalai Lama den Dorje an sein Herz hält, geht der Einweihung der Anwesenden voraus und dient für ihn selbst als Vorbereitung. Was es ganz genau bedeutet, kann ich Dir auch nicht sagen, ich denke allerdings, dass es Teil der Vorbereitung für ihn ist. Er empfängt die Einweihung erst selbst von der Meditationsgottheit, die er visualisiert und gibt sie dann an die Anwesenden weiter.


    Super. Danke für die Erklärung :)

  • Glocke und Donnerkeil

    • Thubten Gawa
    • 23. Juli 2013 um 15:47
    Ellviral:

    Donnerkeil ist Yang, Glocke ist Yin, durch das an den Körper drücken zeigt er das dieses(der Körper) der "Ton" der beiden ist. Der Körper wird zum Eins von Yin und Yang.
    Das Denken zeigt Glocke und Donnerkeil. Das was er an seinen Körper hält ist das vom denken erschaffenen und damit löst er die Trennung auf ohne sie zu negieren.


    Sehr schöne Erklärung und klingt ziemlich gut. :) Allerdings sind ja Yin und Yan chinesische Schriftzeichen. Da die beiden Symbole aber "buddhistisch" sind, müsste es eher was aus der Region Indien oder Tibet sein.

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 14:30
    Ellviral:

    Ich denke das Mantra


    Naja prinzipiell entstehen damit ja auch Schwingungen - wenn auch nicht im SInne von Tönen, sondern eher im SInne von unsichtbaren Wellen. So gesehen ist es auch fruchtbringend und nicht falsch. Allerdings denke ich, dass das NUR Denken einschränkt. Ich denke, dass Mantras die vole Wirkung erzeugen, wenn sie mit Tönen rezitiert werden. Das "denken" von Mantras ist mEn "nur" eine Teilmenge davon.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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