1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Snoopy

Beiträge von Snoopy

  • Begründung zu diversen Sonderheiten des Amidismus

    • Snoopy
    • 14. Februar 2013 um 17:19
    Benkei:

    Wie Hônen Shonin bereits in seinem "Ishimaikishomon" anmerkte: "Wer sich darüber hinaus in tiefsinnigen Gedanken ergeht, entfernt sich vom Mitleid Shakyamunis und Amidas".
    Ippen Shonin ging sogar soweit, dass er später den Leuten einfachen nur noch Zettel mit dem Nenbutsu darauf in die Hand drückte, welches sie dann zumindest einmal lasen. Während er diese Übergabe früher noch mit missionarischem Eifer zu rechtfertigen suchte, verzichtete er nach einer spirituellen Erfahrung teilweise ganz auf Erklärungen.

    Sagt Buddha nicht, dass wir "seine" Lehren hinterfragen sollen. Bzw. das wir den Buddhismus hinterfragen sollen? Wo bleibt das hinterfragen, wenn man sich keine tiefsinnigen Gedanken machen soll/darf?

    Tja, die Sache mit dem Zettel... Wo bleibt die bedingungslose Hingabe derer, die diesen Zettel dann lesen. Da gibt es kein Vertrauen. Ohne Erklärung werden sie den Zettel lesen und nicht wissen was gemeint ist, sie werden ihn vernichten und das wars. Kein Vertrauen, keine Hingebung, auch kein zehnfaches Nennen...


    Benkei:

    Da ist es doch viel wichtiger die Frage ob es ein Leben vor dem Tod gab mit "Ja" zu beantworten

    Also als viel wichtiger sehe ich diese Frage jetzt nicht, denn ich glaube schon, dass es nach dem Leben in irgendeinem Sinne weitergeht und da möchte ich schon...naja ich sag mal, darauf vorbereitet sein. Denn was bringt mir ein schönes Leben vor dem "Tod", wenn ich (da ich ja nunmal an Wiedergeburt (in welchem Sinne auch immer) glaube) danach ein schlechtes/schlimmes Leben führen muss.

    Benkei:


    Glaube ist aus meiner Sicht nichts statisches, sondern etwas das sich fortschreitend entwickelt.
    Das Nenbutsu kann und soll mit Sicherheit auch dazu beitragen, das Leben - hier und jetzt - positiv zu verändern.
    Und durch diese positiven Auswirkungen gelangt man vielleicht später zu der Einsicht, dass man gerettet ist; dass man die ganze Zeit über bereits gerettet war.

    Letztlich gibt es natürlich keine Garantie.
    Aber wo gibt es die schon?

    Sehr richtig. Leider nirgends. Fast nirgends... ;)

    Naja, wie dem auch sei, du hast wahrscheinlich Recht, dass es dazu dient, das jetzige Leben positiver zu machen. Vielleicht merke ich wirklich irgendwann, dass ich schon gerettet war. Vielleicht merke ich es auch erst dann, wenn ich die Augen schließe und für Tod erklärt werde. Man weiß es ja nicht.
    Ich möchte einfach Dinge hinterfragen, bevor ich danach handel bzw. sie glaube... ;)

  • Begründung zu diversen Sonderheiten des Amidismus

    • Snoopy
    • 10. Februar 2013 um 15:48
    Jinen:

    Meiner Erfahrung nach (und das ist wohl auch Shinrans Punkt) kommt irgendwann der Punkt, daß all mein Bemühen mich nicht weiterbringt. dadurch geschieht ein Loslassen der Eigenbemühen und das Nembutsu (und auch das Handeln) entspringt nicht mir, sondern dem grenzenlosen. Es ist einfach ein Einlassen, eine Gelassenheit.

    Müsste es dann aber nicht Menschen geben, die das schon so erlebt haben? Die gemerkt haben, das nichts passiert und man selbst nicht weiterkommt und irgendwann im Alter kommt dann der Punkt wo man einfach loslässt. Es müsste ja jemanden geben der das schon erlebt hat und beruhigt sagen kann "ich weiß jetzt das ich es geschafft habe".

    Für mich stellt sich einfach die Frage, falls ich einfach nicht merken sollte das ich nicht weiterkomme, dass ich einfach immer wieder Nembutsu sage und irgendwann bin ich 80 und mache es immernoch und dann sterbe ich...
    Natürlich ist das jetzt, zu diesem Zeitpunkt, noch lange hin aber bevor ich etwas "glaube" möchte ich schon gerne mögliche "Lücken im System" schließen. Also soll heißen meine Fragen dazu beantworten lassen.
    Wäre es denn ein "Verstoß", wenn man schon daran glaubt, dass Amida einen errettet aber auch glaubt, dass man Wiedergeboren wird (je nach Karma) um es weiter zu versuchen?

  • Begründung zu diversen Sonderheiten des Amidismus

    • Snoopy
    • 10. Februar 2013 um 02:02

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zum Amithaba-Buddhismus.
    Shonin lehrte ja, dass Amida keine tatsächliche Person, das Reine Land kein tatsächlicher Ort ist.
    Wenn dem tatsächlich so ist, was passiert dann, wenn man das "Ich" nicht loslassen kann?
    Also wenn nicht das Nembutsu das Nembutsu sagt, sondern ich es mache.
    Was passiert dann, wenn mein Leben dann auf natürliche oder auch nicht natürliche Weise endet?
    Es heißt ja, dass Amida allen hilft, die das Nembutsu sagen, bzw. sagen lassen.
    Aber ich frage mich einfach, was passiert, wenn mein Körper dahin scheidet.
    Wenn das Reine Land kein Ort ist, was passiert dann? Ist dann auch im Amithaba-Buddhismus die Wiedergeburt die dann stattfindet?
    Darüber habe ich bisher noch nichts gefunden...

    Vielen Dank.

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 5. Februar 2013 um 10:27
    Onda:
    Snoopy:

    Bei Amazon gebraucht kaufen habe ich noch nie gemacht. Vielleicht sollte ich damit mal anfangen ^^

    Du kannst dort auch recht einfach selbst gebrauchte Bücher verkaufen. So kannst du dir den Erwerb neuer Bücher finanzieren (und dein Regal entlasten).

    Onda

    Gut zu wissen. Da muss ich mich mal näher mit befassen. Habe nämlich tatsächlich ein paar Büher, die ich loswerden könnte...

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 5. Februar 2013 um 09:08

    Bei Amazon gebraucht kaufen habe ich noch nie gemacht. Vielleicht sollte ich damit mal anfangen ^^
    Naja, die Bücher kosten ja nicht unmengen an Geld aber im Moment ist bei mir Ebbe im Geldbeutel :D

    Zvab.de kannte ich noch gar nicht. Sieht aber interessant aus =)

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 5. Februar 2013 um 08:28
    nibbuti:
    Snoopy:

    Eine Formfrage hätte ich aber noch. Was genau heißt denn z.B. dieses SN 55.7 bzw. DN 31. Also die Zahlen sind klar aber das SN bzw. DN.


    Hi Snoopy

    SN heißt Samyutta (verbundene) Nikaya (Sammlung), DN heißt Digha (lange) Nikaya

    außerdem gibt es noch Majjhima (mittlere), Anguttara (aufgezählte) & Khuddaka (kleinere) Nikaya

    die Bezeichungen beziehen sich auf die Art wie die Lehrreden des Buddha angeordnet sind

    Sn (Sutta Nipata) und Dhammapada (der am häufigsten gelesene buddhistische Text) sind Teil der KN

    Grüße

    Alles anzeigen

    Vielen Dank!


    Onda:

    "Buddhismus" - das ist in der Tat eine verwirrende Vielfalt von Richtungen und Methoden.
    Für den Einstieg hier meine aktuelle Lieblingsliste zum Schmökern:.......

    Super, sobald ich wieder Geld habe werde ich mir Thich Nhat Hanh und Steve Hagen bestellen.
    Das klingt echt super. :)

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 4. Februar 2013 um 22:45

    Danke für die Antwort Jinen.

    Jinen:

    (Ansonsten gibt es freilich auch in den Kagyü-Schulen viele Mönche, und die Zentren die sich Diamantwegszentren nennen, sind ne Untergruppe der Karma Kagyü eines recht umstrittenen Lehrers)

    Warum ist dieser Lehrer denn umstritten? Meinst du also das der Diamantweg nicht so "gut" ist?


    Jinen:

    Kleine Übersicht über Philosophie und Praxis einiger buddhistischer Schulen http://www.mb-schiekel.de/phil2.htm

    Danke, dass werde ich mir direkt zu Gemüte führen ;)


    Der letzte Absatz ist für mich Ägyptisch ^^

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 4. Februar 2013 um 21:36

    Na da bin ich ja noch ein wenig beschäftigt, wenn ich das alles lese.
    Aber immer zwischendurch ist das bestimmt interessant :)
    Vielleicht kann ich damit meine Mittagspause auf der Arbeit füllen ^^

    Sigitta:

    Ja wenn man sich das zum ersten Mal alles selbstständig ansieht und vielleicht nicht nur aus dem Religionsunterricht in der Schule ist vieles anders. Unsere Religionslehrerin hat uns damals einen Haufen Blödsinn über Buddhismus erzählt z.B. das ganz schlechte Menschen als Stein wiedergeboren werden und das Nirvana dasselbe wäre wie der Himmel, aber da nur begrenzt Platz drin ist usw. Keine Ahnung wer ihr das eingeredet hat ^^


    In der Schule hatte ich (leider) gar nichts mit Buddhismus zu tun. Bin da nur drauf gestoßen, weil ich so in der Zeit der Konfirmation ins grübeln gekommen bin, was denn eigentlich "richtig" ist, was ich eigentlich wirklich "glaube".
    Dabei hab ich natürlich die Bibel gelesen, den Koran gelesen, mich im Internet schlau gemacht über Taoismus, Hinduismus und Judentum und kam dann irgendwann auf Zen-Buddhismus. Tja und seit dem bin ich immer wieder darauf zurückgekommen.

    Für tantrische Einweihungen hab ich noch ein bisschen Zeit :P Das dauert noch ;)

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 4. Februar 2013 um 20:27
    Maybe Buddha:

    Checkliste:
    - Versuchen die Sila's ständig einzuhalten
    - Dafür braucht es Achtsamkeit. Versuchen ständig achtsam zu sein, in Bezug auf Gedanken, Gefühle, den Körper, die Wahrnehmung und das Bewusstsein.
    - In der Lehre des Buddha lesen, sie studieren, um die Essenz zu erkennen um die es geht.

    Das wäre erstmal ein guter Anfang und eine gute Vorraussetzung für alles weitere.

    Ok, das lässt sich, denke ich, relativ gut umsätzen.
    Die Lehren des Buddha... Gibt es da ein Buch, oder 'ne Homepage oder sowas?

    Jetzt habe ich aber nochmal eine Frage. Also ich bin jetzt nicht unbedingt heiß darauf mich "Buddhist" zu nennen. Also ich will damit sagen, es ist mir nicht so wichtig mich so zu nennen. Ich möchte einfach danach leben. Trotzdem der Vollständigkeit halber, wann kann/darf/sollte ich mich Buddhist nennen? Manche sagen, erst nach der Zufluchtnahme, andere sagen, sobald man so lebt, etc.
    Aber wer oder wie entscheidet sich denn, wann man wirklich so lebt und sich so nennen kann?!


    Sigitta:

    Nein, Vajrayana ist die tantrische Lehre und die Schulen (Nyingma usw.) sind verschiedene Traditionen. Bei den Gelug gibt es z.B. viele Mönche, bei den Nyingma gibt es viele verheiratete Lamas usw.
    Da hat jeder eben seine Rituale und seinen "Stil". Yongey Mingyur Rinpoche von dem du das Buch gelesen hast ist z.B. ein Kagyupa, während der Dalai Lama ein Gelugpa ist. Sogyal Rinpoche, von dem das tibetische Buch vom Leben und Sterben ist, ist ein Nyingmapa. Das pa am Ende macht aus dem namen der Schule übrigens einen Praktizierenden dieser Schule. Also Vajrayana ist ein abstrakter begriff wie Schauspiel und die verschiedenen Schauspielschulen haben dann eben ihre Methoden, Schwerpunkte usw. dir das beizubringen ^^
    Tantra ist auch ein Überbegriff. Man betreibt in dem Sinne kein Tantra, sondern eben Techniken usw. die tantrisch sind. Da gibt es verschiedene Tantra-Klassen in denen du dann die Medation auf ganz bestimmte Buddhas lernst usw. Viele Rituale ^^

    Ok, ich glaube, ich habe das jetzt ein bisschen mehr/besser verstanden. Für mehr Verständnis muss ich einfach noch mehr lesen... :)


    Ich hätte nicht gedacht, dass das alles so kompliziert und vor allem Vielfältig ist, aber es macht Spaß, es ist interessant und ich glaube es lohnt sich! :)


    Ich freue mich auf mein (hoffentlich bald) neues Lebensgefühl

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 4. Februar 2013 um 17:11
    nibbuti:


    Die folgenden Lehrreden des Buddha sind gut für den Einstieg (die Übersetzungen sind etwas eigensinnig aber OK):

    • Das ins Rollen bringen des Dhammarads (SN 56.11)
    • Eigenschaften des Nicht-Selbst (SN 22.59)
    • Alles brennt (SN 35.28)

    Für Hausmenschen sind am umfassendsten:

    • Der größte Segen (Sn 2.4)
    • Verhaltenscode für Laien (DN 31)
    • Die Goldene Regel / 5 Tugenden (SN 55.7)

    Also gerade letzteres ist super. Genauso hab ich es mir vorgestellt. Vielen Dank.
    Eine Formfrage hätte ich aber noch. Was genau heißt denn z.B. dieses SN 55.7 bzw. DN 31. Also die Zahlen sind klar aber das SN bzw. DN.

    nibbuti:

    Was die richtige Aussprache angeht. Da sind entgegen allgemeiner Auffassung keine Zauberformeln oder magische Laute hinter. Der Zweck ist einfach die verbalen Gestaltungen bzw. den inneren Kommentator nicht abschweifen zu lassen & dadurch den Geist zu sammeln für die eigentliche Meditation.

    Verstehe ich das richtig, das es egal ist, wie ich das Ausspreche, dass es nur wichtig ist, es überhaupt zu sagen? Das wäre natürlich gut. Andererseits könnte ich tatsächlich auch einfach etwas Deutsches nehmen... :)

    nibbuti:


    Das ist eine eigenständige Untertradition des tibetanischen Mahayana und ist geprägt von hinduistischen Praktiken und Geheimlehren, die nur durch Einweihung erfahren werden können.

    Mahayana steht ja nun auch nicht hier im Forum. Wäre ich dann in der Rubrik "Tibetanischer Buddhismus" damit richtig aufgehoben?


    Sigitta:

    Nur noch wegen Vajrayana: Das sind grob die Tibeter bzw. die die irgendwann vielleicht mal Tantra betreiben wollen.

    Wie kann man denn Tantra betreiben? Also ich habe jetzt mal bei Wikipedia nachgelesen aber daraus erschließt sich mir nicht, wie man das betreiben kann. Ist das auch eine Art Meditation? Oder ist es einfach der Versuch allumfassendes Wissen zu erlangen?

    Sigitta":

    Vajrayana wird auch Diamantweg genannt. Wenn du in Deutschland Diamantweg-Zentren findest ist das eigentlich Karma Kagyü. Das kann am Anfang etwas verwirrend sein, wenn man nicht weiß, dass Karma Kagyu nur eine Linie des tibetischen Buddhismus ist. Es wirkt anfangs so wie karma Kagyu = Vajrayana. Das hat mich auch anfangs verwirrt. Grob ist es so: (Vajrayana = Diamantfahrzeug) -> verschiedene Linien (Nyingma, Gelug, Kagyu, Sakya), dann gibt es innerhalb der großen Kagyu-Schule die kleineren Schulen. Eine davon ist Karma Kagyu und deren Zentren heißen meist Diamantwegzentren.

    Also ist das im Grunde alles das gleiche, bis auf ein paar kleinere Abweichungen? Also "Nyingma, Gelug, Kagyu, Sakya" sind leichte Abwandlungen jeweils vom Vajrayana, was aber wieder eine Abwandlung des Mahayana ist, welches zum tibetischen Buddhismus gehört?!
    Kompliziert....

    Vielen Dank euch Beiden für die Antworten!

  • Buddhismus für Anfänger, einige Fragen

    • Snoopy
    • 4. Februar 2013 um 14:56

    Hallo liebes Forum,

    ich bin neu hier und möchte mich (auch wenn das hier nicht der richtige Bereich ist) gaaanz kurz mal vorstellen.
    Also ich heiße Dennis, bin 23 Jahre alt und bin Bankkaufmann. Für Buddhismus interessiere ich mich schon seit etwa einem Jahr, fange aber erst jetzt so richtig an mich darüber zu informieren.

    Das sollte hier erstmal reichen, um euch einen klitzekleinen Einblick zu verschaffen. :)

    Natürlich habe ich auch einige Fragen, die ich gerne hier stellen möchte.
    Wie bereits erwähnt informiere ich mich schon seit geraumer Zeit über Buddhismus im Allgemeinen. Immer wieder fühle ich mich irgendwie dazu hingezogen. Ich habe Google schon ausgequetscht und auch diverse Foren und Beiträge gelesen. Auch ein Buch ("Buddha und die Wissenschaft vom Glück: Ein tibetischer Meister zeigt, wie Meditation den Körper und das Bewusstsein verändert", von Yongey Mingyur Rinpoche) habe ich gelesen.
    Natürlich bekam ich einiges mit über verschiedene Richtungen des Buddhismus, die 5 Silas, den achtfachen Pfad, Meditation, etc.
    Allerdings muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mich das Ganze "leicht" verwirrt.
    Hier im Forum gibt es ja unterschiedliche Bereiche zu den Richtungen: Zen, Tibetischer Buddhismus, Amitabha, Nichiren, Theravada.
    Ich habe mich überall mal "reingelesen" aber ich kann mich ehrlich gesagt nicht behalten, was jetzt wo rein gehört, bei welcher Richtung ich was "zu machen habe" bzw. was das besondere an dieser oder jenen Richtung ist.

    Ich möchte sehr gerne beginnen mich im Alltag zu verändern, bzw. "ein wenig buddhistisch zu Leben".
    Jetzt weiß ich nicht wie ich das am sinnvollsten anstellen soll. Man meditiert ja eigentlich immer. Also ich meine das gehört ja allgemein zum Buddhismus. Dennoch gibt es doch Unterschiede. Ich habe mich eine Zeitlang im Zazen versucht, was auch recht gut geklappt hat, jedoch weiß ich nicht in wie weit ich das weitermachen kann bzw. die verschiedenen Richtungen einfach mischen kann.
    Gibt es denn eine kleine "Anleitung" wie man überhaupt beginnen sollte, wie man sich dem Buddhismus nähert, wie man seinen Alltag verändern kann/sollte?
    Also klar, ich könnte die 5 Silas befolgen, weiterhin Zazen, aber ich weiß nicht, in wie weit das zusammenpasst bzw. zusammengehört.

    Gibt es eine Liste von Mantras im Internet? Wann rezitiert man diese und wie lerne ich die richtige Aussprache? Zu welcher Richtung gehören Mantras oder könnte ich diese auch beim Meditieren aufsagen. Das wäre dann zwar nicht mehr Zazen aber trotzdem noch meditieren.

    Am Besten wäre ja so eine Art Checkliste, wo dann drauf steht, man sollte meditieren, die 5 Silas befolgen dies und das machen um wenigstens auf den ungefähren Weg zu kommen. Jetzt ist mir natürlich klar, früher oder später wird mein Weg zu einer Sangha führen. Ich habe mir auch schon ein Buddhistisches Zentrum in meiner Nähe rausgesucht, allerdings wirft dieses die nächsten Fragen auf.
    Auf deren Homepage steht, dass sie den Weg des Karma Kagyü verfolgen, dieser gehört zum Vajrayana (Diamantweg). Diesen habe ich jetzt hier noch gar nicht gefunden. Bei Wikipedia gibt es auch keine Verweise zu einer Richtung, die ich hier im Forum wiederfinde.
    Was ist jetzt also dieses Vajrayana genau, wo ist der Unterschied zum Rest?
    Infoveranstaltungen gibt es erst wieder ab Anfang/Mitte März, so dass ich jetzt im Moment dort nocht zu einer Veranstaltung kann, denn das möchte ich in Zukunft unbedingt nutzen.

    Ich hoffe ich habe euch nicht verwirrt mit meinen wirren Sätzen. Ich hatte noch mehr Fragen, diese sind mir aber jetzt in der Zwischenzeit entfallen.
    Ich denke auch, dass das hier erstmal reicht ;)


    Vielen Dank schonmal im Voraus.

    P.S.: Natürlich habe ich hier auch den Anfängerbereich schon durchgeschaut allerdings habe ich da nichts so wirklich passendes auf meine vorhandenen Fragen gefunden. Sollte ich etwas übersehen haben, dann: Sorry!

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

30-cover-uw-137-png

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.7
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download