1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Michel

Beiträge von Michel

  • die wahre natur des geistes - liebe

    • Michel
    • 12. Februar 2009 um 14:08
    Bishafu:

    Ich bin wirklich froh nicht alles zu wissen ... das wäre mir auch viel zu anstrengend. Echte Kapazitäten müssen ein wirklich anstrengendes Leben haben, besonders wenn sie immer recht haben.


    Wieso bist du darüber froh? Wenn es sich so real darstellen würde, wie du es aufzeigst-also alles zu wissen, meinst du nicht auch dann die Fähigkeit zu besitzen mit diesem Wissen unangesträngt umzugehen. Ist evtl. der Unterschied zw. Weisheit und Wissen hier zu finden!?.

  • die wahre natur des geistes - liebe

    • Michel
    • 7. Februar 2009 um 13:17
    Ingo-Wolf Kittel:
    free:

    Metta wird meist mit "Liebender Güte" übersetzt, die aber nicht anhaftet.
    Das bedeutet eine Liebende Güte, die nichts fordert oder verlangt. Weder in Gedanken noch Worten. Eigentlich bedeutet aber Metta eher "Freundlichkeit" ... War das Deine Frage Ingo


    ja klar! (wieso du wieder riesentexte statt einfach auf die zu verlinken mit eingestellt hast, noch dazu solche, die auf ersten blick rein gar nichts weiter klären, versteh ich zwar nicht, aber überengagement kenne ich hier ja nu zur genüge - um es mal so zu sagen... )

    ich bin erstaunt über die bedeutungsvielfalt von metta (wobei 'freundlichkeit' doch schon sehr dem nahe kommt, was ich zuvor aufs 'gerate wohl' mal mit 'respekt' und 'akzeptanz' auszudrücken versucht habe; ich hätte auch 'beachtung', wohlwollende beachtung' sagen können, fällt mir jetzt ein - auf 'rücksicht' als bedeutung von 'respekt' habe ich schon hingewiesen.)

    vielleicht ist nicht aufgefallen, dass ich nicht pauschal von 'liebe', sondern - sehr absichtlich übrigens - von 'liebe als gefühlsregung' und 'liebesregungen', also von 'normalem lieben' gesprochen habe! es gibt eine gutbegründete überzeugung, dass liebe gar kein gefühl ist; aber das will ich nicht auch noch einbringen.

    jetzt variierst du metta von ursprünglich undifferenzierter 'liebe' erst zu 'güte' - wobei das sprachlich holprige 'liebend' in zusammenhang mit 'güte' wohl 'liebevoll' meint, wenn ich mich nicht täusche, oder? - und schließlich (bloßer) 'freundlichkeit': das ist eine spanne, die doch ziemlich groß ist und weit über das mir bekannte übliche verständnis von liebe hinausgeht. (meinem lieblingsgericht gegenüber bin ich nicht sehr freundlich - obwohl ich mich natürlich wie ein kind freue, wenn ich es zb. als überraschung vorgesetzt bekomme!)

    ich sehe aber, dass ein dermaßen breites verständnis von metta unbestreitbare vorteile hat, u.v.a. den, dass man sich ziemlich beliebig heraussuchen kann, was einem gerade so passend erscheint...

    hat metta vielleicht doch eine genauere bedeutung?

    _()_

    Alles anzeigen


    Hi Walter,

    Die Texte sagen dir auf dem ersten Blick nichts, ok. Dann nimm dir Zeit. Und nicht nur du bist im Stande die Texte lesen zu dürfen.
    Hunger ist ein schlechter Koch. lassdir zeit damit.

    Lieben Gruß und ich wünsche dir, was du anderen wünschst. Om

  • die wahre natur des geistes - liebe

    • Michel
    • 7. Februar 2009 um 13:04
    Walter:
    accinca:

    ah, ja dann lasse mich doch bitte ab der angeblichen Weisheit dieses
    Satzes teilhaben:
    "Wenn deine Angst auf jemandes Leid stößt, entsteht Bedauern."
    Ich halte ihn für blödsinnig und aus diesem Grund auch nicht vom Buddha.


    Gut, ich verstehe den Spruch folgendermaßen: Beim Bedauern spielt man nur eine Rolle; das ursprüngliche Mitgefühl ist hier noch nicht durchgekommen. Aufgrund allgemein- menschlicher Neigung, gesellschaftlicher Konvention und einer Lüge sich selbst gegenüber ("hach, ich bin ja so mitfühlend") hat man einen sehr beliebigen Wunsch zur Linderung des Leids. Man denkt nach dem Motto, es gehöre sich halt, bei tragischen Ereignissen oder beim Anblick schlimmer Zustände Bedauern bzw. Mitleid zu demonstrieren. Der unterbewusste Gedanke ist dabei aber oft, und das ist der springende Punkt: "Hauptsache, mir passiert sowas nicht." Wir (im Vergleich zum Rest der Welt) steinreichen Mitteleuropäer bedauern gerne mal hungernde Menschen in Afrika, und meistens denken wir dabei, bewusst oder unbewusst: "Ein Glück, dass es mir nicht so schlecht geht" und greifen in den gut gefüllten Kühlschrank. Durchscheinendes Mitgefühl würde hier anders reagieren, man würde zum Beispiel Geld an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

    Hoffentlich konnten dir diese Worte helfen.

    Hallo Josi und Walter

    Zur Ausgangsfrage: alles entspringt dem Geist, wem den sonst

    Ich finde dein Spruch auch nicht sonderlich toll. Warum? : Angst ist doch, nach meiner Erkenntnis, sehr nebulös.
    Der Unterschied, ob ich Mitgefühl, Mitleid oder Bedauern empfinde ist diesem Fall das wesentliche.
    Mit Mitleid geht oft auch eine best. Art von Arroganz einher, wie du das auch schon mitgeteilt hast.
    Mitgefühl und liebende Güte gehen viel tiefer und sind nach meinem Veständnis, tugendfördernd.
    Und wenn du schreibst " Hautsache, mir passiert sowas nicht" ist das ein absolut berechtigter Wunsch.
    Warum muss ich bestimmt nicht erklären.

    Ob Mitgefühl, Mitleid usw. usf. die wir für andere emfinden können und auch sollten, sind bis zum Eintreten in einer anderen Dimension, von unserem Ego beherrscht.
    Wir tun primär in erster Linie die Dinge für uns, wie bewußt auch immer.

    Wenn einer z.B. kein Geld besitzt, um durchscheinendes Mitgefühl zu zeigen, kann der oder die damit evtl. einen Gewissenskonflikt in sich und evtl. auch in anderen auslösen, der nicht im Sinne von Dharma ist.

    Lieben Gruß

  • Karmische Konsequenzen

    • Michel
    • 7. Februar 2009 um 10:33
    Mage:

    Mir sagte ein Buddhist gestern: Gute Taten erzeugen gutes Karma, schlechte Taten erzeugen schlechtes Karma.

    Wie seht Ihr die Aussage auf dem Hintergrund des Kindergartenmörders in Belgien?

    Haben die Opfer (kleine Kinder) schlechtes Karma aus ihrem Leben vorher mitgebracht?

    Wo stehen Buddhisten beim Thema der Schuldfrage: Gibt es Schuld?!? Soll man "Täter" bestrafen?

    Danke für Eure Antworten
    Ein erschütterter Nachfrager....


    Hallo Mage,

    Ein Thema welches mir auch keine Ruhe gönnt. Eine äußerst schwer verdauliche Kost.
    Man kommt glaube nicht daran vorbei, wenn man an den Aspekt der Karma-Lehre glaubt oder sich nur damit beschäftigt, das die Kinder zuvor-wann auch immer und wie auch immer- einen gewissen Anteil an diese kaum nachvollziehbare Tat hatten/haben. Klingt sehr kalt und das macht es mich auch.

    Schuld klingt für mich immer so sehr nach Bibel. Die Verantwortung für diese Tat liegt natürlich zum größten Teil bei den Tätern und den Menschen, die ihren Anteil daran hatten.
    Die Täter entsprechend für ihre Tat zu bestrafen, ob wir es für angemessen halten oder auch nicht, ist die ethische
    Konsequnz, ihrer Handlung.

    Bleibt die Frage nach dem "Schlechten Karma" der Kinder, Verantwortung oder auch Schuld wenn wir es so nennen müssen. Meine persönlicher Umgang damit: Trauer, Mitgefühl usw.. Keine Befriedigung die mich aber in den Sessel zurücklehen läßt.

    Beste Grüße

  • Charakter

    • Michel
    • 5. Februar 2009 um 23:36
    Ingo-Wolf Kittel:
    Bishafu:

    Hallo Ingo,
    ich weiß, dass es für einen Wissenschaftler wie dich die Worte von Sudassana einen "Wert" zuzuweisen. Dennoch sind seine Worte eine "Erfahrung", die man gemacht haben muss um den Worten wirklich folgen zu können. Da man niemanden diese "Erfahrung" vermitteln kann, kann ich dir nur bestätigen, dass diese Wahrheit von unterschiedlicher Seite so gemacht worden ist.
    Lies doch mal hier nach: http://archiv.ursache.at/heft%2060.pdf (Interview mit Kyosan Joshu Roshu S. 24-26 im pdf Format oder S. 26-28 im Heft)
    Ich denke das Heft und der Artikel könnten für dich auch so ganz interessant sein.
    Liebe Grüße
    Bishafu


    hi bishafu
    dank dir für den link; sehr interessant! warum ich allerdings das interview lesen bzw. worauf ich dabei achten soll, oder was du meinst, dass da vielleicht besonders gut ausgedrückt wird oder was immer, gibst du leider nicht an; was willst du denn, dass ich aus diesem interview entnehme?
    den ersten satz deiner entgegnung versteh ich rein sprachlich leider nicht: was möchtest du mit dem satz sagen, "dass es für einen Wissenschaftler wie dich die Worte von Sudassana einen 'Wert' zuzuweisen"??
    wenn du sagen wolltest, ich würde ihnen in deinen augen einen 'wert' zuweisen oder absprechen, so täuscht du dich: wert oder wertlosigkeit tragen sie in sich! ich kann lediglich dazu beizutragen ihn zu erkennen.
    ich würde auch gerne wissen, was du als 'diese wahrheit' bezeichnet, die sudassana geäußert haben soll - ob ich die nu einsehe oder nicht. zumindest müsste sie sprachlich erfassbar sein. ich hab nichts gelesen, was da eine wahrheit sein könnte.
    (nb gestatte mir die frage, ob du wirklich glaubst, dass ich den komplexen zusammenhang zwischen worten und erfahrung nicht kenne!? vor allem nach allen stellungnahmen hier im forum, wo ich genau darauf hingewiesen habe!)
    ich habe zu seinem text stellung bezogen, der so was von nichtssagend und dort, wo er was sachlich erfassbares behauptet, so was von falsch ist, jedenfalls so weit ich das beurteilen kann, dass ich den nicht unwidersprochen lassen wollte.
    ob und ggf. über welche erfahrungen die person, die sich hinter dem nick sudassana versteckt, verfügt, ist aus dem text nirgends auch nur erahnbar. wie üblich geriert diese person sich in seinem typischen stil entweder gleich als sprachrohr buddhas oder wie der papst als sich unfehlbar gebende quasi höchste autorität der buddhistischen lehre.
    ich habe bloß in seinen postings bisher nicht den geringsten anhaltspunkt dafür gefunden, die ein dermaßen anspruchsvolles, um nicht zu sagen ansprüchliches auftreten auch nur im ansatz gerechtfertigt erscheinen ließe.

    Alles anzeigen

    Hi

    Guten Abend oder wie auch immer du glaubst es zu wissen wie dieser Gruß sprachlich gemeint ist!

    Eine Frage zu stellen, obwohl man die Antwort eigentlich glaubt zu kennen, stellt nicht eine Frage im ureigensten Sinne.
    Auf eine Frage zu Antworte, von der man glaubt zu Wissen, das die Frage mit ihrer Stellung schon beantwortet ist, macht jegliche Antwort überflüssig.

    Meine Frage: Seit wann ist der Papst, die sich unfehlbar gebende quasi höchste Aurorität der buddh. Lehre?
    Und kann du mir bitte weiterhelfen: Wie man sprachlich erfassbar difiniert, denn es schein für mich ein gutes Thema zu sein, wenn ich auch dies verstehe könnte.
    Und wenn wir schon dabei sind. Wie kann denn etwas "so was von falsch sein", wenn wir noch nicht zu Ende sind?

    Danke

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download