Beiträge von Igor07
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Alles anzeigen[lz]
Übrigens:
"Der Geist ist klar und erkennend"
bedeutet ja gar nicht, dass er frei von Gier und Hass ist
[/lz]Rudolf . Das geht doch nicht. Klar, absolut be-wuss-t ( sich selbst er-KENN-end) und zugleich wie "be-fleckt", ---von Hass, Begierde, und so weiter? Siehst du es nichts, das sei doch absolut widersprüchlich.
Sollte ich lachen oder weinen, mein Lieber?
Unser Geist ist durch drei wesentliche Merkmale gekennzeichnet:
- Er ist klar. Das heißt er ist immateriell wie Rudolf schon gesagt hat.
- Er ist ist erkennend. Das heißt durch ihn nehmen wir unsere Welt wahr und erkennen sie.
- Er ist leer von inhärenter Existenz. Das ist seine Leerheit, die er seit anfangsloser Zeit besitzt.
Aus dem letzten Punkt ergibt sich, dass unser Geist ein anhängig existierendes Phänomen ist, das keinerlei absolute Charakteristika besitzt.
Aufgrund unserer Unwissenheit, die seit anfangsloser Zeit in unserem Geisteskontinuum tief verankert ist, ist der Geist, den wir in unseren samsarischen Existenzen besitzen, befleckt. Das heißt er ist mit Leidenschaften (klesas) verbunden und die führen zu unseren Leiderfahrungen. Die durch Unwissenheit bedingten Leidenschaften sind aber kein natürlicher Bestandteil unseres Geistes. Sie sind Geistesfaktoren, die jetzt zwar mit unserem Geist verbunden sind, aber weil sie keine natürlichen Bestandteile unseres Geistes sind, können wir sie von unseren Geist; und zwar mittels des achtfachen Pfades.
Deshalb gibt es den von dir, Igor, vermuteten Widerspruch nicht.
Aber was kann etwas, was sei leer von inhärenten Existenz, ("seine Leeerheit"), anders ausgedrückt, der Geist, der" keinerlei absolute Charakteristika besitzt", "befleckt" sein?
Wenn der Geist" seit anfangsloser Zeit" "keinerlei absolute Charakteristika besitzt", wie kann dieser Geist," den wir in unseren samsarischen Existenzen besitzen", überhaupt samsar-isch erscheinen?
Anders ausgedrückt, wie kann etwas, das entsprechend eigener Natur wie "innerlich leer" ist , oder so wie" keinerlei absolute Charakteristika besitzt" ----"befleckt sein, samsarisch sein?
Rein erkenntnis-teoretisch ich sehe hier Widerspruch.
Und wie kann doch , von dem anderem Blinkwinkel betrachtet, in diesen "absolut leeren von der eigenen inneren selbständiger Entität ...wie kann dort "Unwissenheit" zustande kommen? Erscheinen?
Ich sehe hier wieder Widerspruch.
Und wie kann so etwas, was keinerlei absolute Charasteristika besitzt, also nichts so wie auffindbar ist, nichts festes besitzt, und dazu noch "anfanglos", wie kann es doch zur "Unwisssenheit" führen?
"Anfangslos" postuliert als aksioma dass etwas schon wie immmer exstiert.
Was kann das, was nur dank allen anderen faktoren überhaupt "er-scheint", ---wie kann es "befleckt" sein ( werden)?
Wie kann das, vorausgestzt von der Erkenntnis-Lehre etwas, im unseem Fall "Der Geist", man kann es als das "absolute" vorübergehend ettikettieren, wie kann es das das "realtive" .... "Befleckt" sein auslösen, (verursachen)?
Ich sehe hier wieder, egal von welchem Winkel ich es um-herum-drehe, der krasse Widespruch
zwischen "als ob" asbsoluten und realtivem.
Nichts buchstäblich interpretiert.
Auf die normale Sprache übersetzt, wie kann so wie als das "Nichts" alles auslösen, samsara, befleckt-sein , und so weiter?
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Also, aber echt kurz.
Bei der echten(8) Stufen der Versenkung , wie den ganzen Prozess von Ayya Khema geschildert wurde, dann es gibt dort keinen Spiegel.
Der der Spiegel per Definition sollte etwas reflektieren. Ab-bilden. Wider-spiegeln, und so weiter.
Das sei auf dieser letzten Stufe nichts möglich.
Wie das eigene Auge sich selbst nichts mehr sehen kann.
Anders ausgedrückt, wenn bleibt nur der Subjekt...--ohne Objekt.
Dann der "Wie" oder der "Vergelich" sei wie die einzige (entsprechende) Möglichkeit, mit den Mitteln der Logik , oder mit den verbalen Mitteln es einfach zu ver-mittel-n.
Wiederzugeben.
Was bleibt? ( aber nur von dieser Warte, oder der Stufe aus):
Geburt und Tod in eins:
Schon hat sich weit geöffnet
die Lotosblüte.Natsume Soseki
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Ich denke, und das war ursprünglich doch mein Thread, dass es wir alle vorbei reden.
Wenn alles mit dem Vergleich enden sollte, mit dem" Wie"? dann bleibt nichts mehr sicher.
Und das Gedicht von 6 Patriarch , welches ich hier früher zitiert hier hatte, da es gibt keinen Spigel überhaupt.
Denn wenn der Spegel so wie anwesend wäre, dann die echte Befreiung wäre nicht möglich. (folglich).
Bei von Leonie sehr gutem Stoff über acht Stufen , am ende es gibt doch keinen Spiegel.
Ich habe nur keinen Bock, es wieder hinzuzitieren.
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Aber sie steuert darauf hin, weil man in dieser Stufe versucht, sogar die
Wahrnehmung des Nichts auszuschalten
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Übrigens:
"Der Geist ist klar und erkennend"
bedeutet ja gar nicht, dass er frei von Gier und Hass ist[/lz]
Rudolf . Das geht doch nicht. Klar, absolut be-wuss-t ( sich selbst er-KENN-end) und zugleich wie "be-fleckt", ---von Hass, Begierde, und so weiter? Siehst du es nichts, das sei doch absolut widersprüchlich.
Sollte ich lachen oder weinen, mein Lieber?
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ja, Arhats sind befreit von dem samsarischen Geist.
Von dieser Perspektive aus sehen sie ihr früheres Leben und das Leben all der anderen noch gewöhnlichen Lebewesen als Leiden an, nur als Leiden.
Die Perspektive der gewöhnlichen Lebewesen ist: es gibt beides: Leiden und Glück.
Das Glück ist für sie, wenn sie mal einen Wunsch erfüllt bekommen, der sie kurzfristig von ihrer Begierde befreit oder wenn ein großes Leid, ein starker Schmerz zu Ende geht.
Oder wenn man stundenlang stehen musste und nun sich endlich setzen kann ....... aber wenn man sitzt, fängt das Leiden des Sitzens an .. und man will bald wieder aufstehen .....
Aber das klingt verdammt so wie dualistisch.... Beides ....Da ist ( so) wie die linerare oder wie pinktirartige Vorgenensweise....
Wenn ich in meinem tiefem Innerem schon es nichts erkannt , nichts erahren hatte, dass es so wie die Befreung wäre mögich, ich hätte es niemals begonnen, diesen Weg zu gehen.
Ich hoffe, du verstehst, was ich meine, oder?
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Danke sehr, Thorsten Hallscheidt , das sei genau, was ich doch herausfischen wollte.
Wenn Samasara ist ( sei) zugleich Nirvana, und wir alle schon wie Buddha in uns tragen, und alles schon wie vorhinein erleuchtet, von rein logischem Standpunkt ich komme damit nicht klar.
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Auch ein disziplinierter und geschulter Geist ist Dukkha, solange es noch ein Samsarischer Geist ist.
Korrekt - dieses Wissen setzte ich in diesem Thread voraus. Du weißt gewiss, wie ich das meine ... Proportional zum Hören und Umsetzen des Erlernten beginnt man, die Ursache dukkhas zu verstehen, korrekt einzuordnen, und daher Dharma weiter zu praktizierenen ...
@mkha'
Aber Buddha und Arhats hatten doch keinen Samsarischen Geist?
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Ayya Khema: Das heißt, er bringt nicht nur die Dukkha erzeugenden Wünsche hervor,
.......................sondern er ist durch seine Bewegung selbst Dukkha.
Der Geist ist
(wenn man ihn nicht a.) zu disziplinieren weiß, oder b.) ihn, im Umgang mit ihm geschult, weit und offen (be-)lässt),
durch sein bloßes Sein, das stets agiert - Neues "wahr"-nimmt & kreiert, dukkha (Skrt. duḥkha, Tib. sdug bsngal).
LG mkha'
Auch ein disziplinierter und geschulter Geist ist Dukkha, solange es noch ein Samsarischer Geist ist.
Genau das ist es ja - was hier weiter oben zitiert wurde von Leonie, glaube ich - was kaum jemand zugeben will.
Der Buddha hat zwar gelehrt, dass wir unangenehme, neutrale und angenehme Empfindungen haben können, aber aus der Perspektive des Buddha und anderer Arhats ist das alles Leiden: Leiden des Wandels (z.B. Sinnengenüsse) und das allesdurchdringende Leiden (es gibt keine Sicherheit, es gibt keine dauerhafte Zufriedenheit, unser Körper überhaupt, das ständige geboren werden und sterben usw.)
Rudolf .
Alles sei so wie das Leiden, aber nur von der Warte aus des samsarischen Gesites.
Aber Arhats waren doch wie von dem alles wie "befreit".
So ich sehe den Widerspruch....
Oder?
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Moin, moin @Thorsten Hallscheidt & @Ellviral,
Wie sollte sich der Geist nicht bewegen, wenn der grundlegende Charakter des Seins die ständige Veränderung ist? Ein bewegungsloser Geist inmitten einer unbeständigen Welt kommt der Vorstellung von Atman recht nahe. Dann müsste der Geist aber unabhängig existieren können. Buddha lehrt aber anatta. Also haben wir entweder keine Möglichkeit dukkha zu entkommen, denn dazu müsste der Geist ja vollständig bewegungslos werden, oder die Behauptung, die Bewegung des Geistes allein erzeuge schon Dukkha ist falsch. Zudem ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Geist eines Erwachten bewegungslos sein soll. Im Gegenteil.
Wenn ich in einem Vortrag etwas nicht verstehe, stelle ich zunächst einmal nicht die Aussage des Lehrers, (hier Ayya Khema), in Frage, sondern mein Herumzudeuteln. (Komme ich nicht weiter, suche ich den Austausch mit dem Vortragenden - bzw. mit geeigneten Personen.) So habe ich das, was Ayya Khema sagte, anders, als Du, @Thorsten Hallscheidt verstanden:
ZitatAyya Khema: Das heißt, er bringt nicht nur die Dukkha erzeugenden Wünsche hervor,
.......................sondern er ist durch seine Bewegung selbst Dukkha.
Der Geist ist
(wenn man ihn nicht a.) zu disziplinieren weiß, oder b.) ihn, im Umgang mit ihm geschult, weit und offen (be-)lässt),
durch sein bloßes Sein, das stets agiert - Neues "wahr"-nimmt & kreiert, dukkha (Skrt. duḥkha, Tib. sdug bsngal).
LG mkha'
Liebe @mkha' , dich zu lesen, bereitet mir die echte Freude, man kann es als das echte Vergnügen, oder als das Geniessen betrachten. Hoffe, ich werde daran nicht haften. *lach*
Als ich es alles gelesen hatte, ich habe eine Geschichte sofort erinnert.
Was bewegt sich wirklich?
Meister Hue-Neng kam zum Fa-Hsing-Tempel in Guang-Dung, als eben der hochwürtige Meister Yin-Dsung den Text der Nirvana-Sutra auslegte. Zwei Mönche disputierten über Wind und Wimpel in ihrem Bewegtsein.
Der eine Mönch behauptete:" Der Wind bewegt sich"; der andere:"Der Wimpel bewegt sich".
So debattierten sie miteinader in einem fort. Schliesslich mischte sich Hue-Neng in ihr Streitgespräch und sagte :
"Nicht der Wind ist es, der sich bewegt, und auch nicht der Wimpel. Was sich bewegt, ehrwürdige Brüder, sind euer Geist ( in den verschiedenen Übersetzungen---"Eure Herzen".)
LG.
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Schmu .
Die Worte "eine grundlegend dualistische Illusion" gefallen meinem aufgeblasenen Ego besoders! *lach*
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Dieser
Zustand der ausgeschalteten Wahrnehmung ist dann erreicht, wenn zur Hälfte Wahrnehmung und zur Hälfte
Nichtwahrnehmung besteht. Die Wahrnehmung existiert als solche noch, aber sie hat kein Ziel mehr.---Zitat!
Das so ca. wurde beschrieben der Zustand von Non-Dualität, welcher S.Maharshi erlebt hatte.(Fast) Eins zu Eins, aber bitte, verlange es keine Beweise...lol...
, ich bekomme dann keine Ruhe, bis ich es nichts finde....
Tja, war gut. Echt schade wieder um die Katze....
Man brauchte sie bestimmt nicht zerschneiden, die arme...
Und man sollte nichts den eigenen Arm abhacken, wenn alles schon DA ist.
In diesem Zustand der Traum und der Traümende so wie zusammenfallen.
Bleibt nur das klare Bewusstsein, Dalai-Lama benennt es als das "Klare Licht". Aber es sei doch alles dasselbe.
Aber wir alle leben in diesem Zustend, so wie es D.T. Suziki formuliert.
Ansonsten, ohne diese vertikale als ob die Dimenesion das Leben , wie es ist, wäre unmöglich, noch schlimmer, es wäre schier unerträglich.
Denn nur wie ahnen vage, dass die Blüme sei so schön genau im diesen Augenblick, ...weil.... sie sterben sollte.
Das Leben ist das Sterben zugelich. Leere sei die Fülle zugleich. Genau Jetzt!
Wenn man stirbt, man triift, oder es könnte so passieren , ----man trifft das klare Licht.
Sollten wir den Tod alle abwarten, unseren Arm abhacken, sich kasteien stundenlang mit den Meditieren, und so weiter?
Das Lächeln der Katze ist das Lächeln des Buddha, und es ist unseres Lächeln auch...
Von dem Antlitz, das vor unserer Geburt schon existierte.... Und nichts nach unserem Tod verschwindet...
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Das ist der ganze Vortrag von Ayya Khema zu den 8 Vertiefungen.
Mir hat das auch sehr geholfen, da ich lange brauchte, bis ich überhaupt erkennen konnte, worum es bei den jhanas da geht.
Ich würde heute anstatt Geist Herz sagen oder auch Herz-Geist, weil Bewegung immer noch ein Suchen ist und eine Spaltung enthält zwischen Verloren und Gefunden. Dabei fällt mir das Koan von Huike und Bodhidharma ein:
[lz]Als der Mönch Huike den Meister Bodhidharma aufsuchte, um sein Schüler zu werden, blickte dieser, der gegen die Wand starrend meditierte, gar nicht auf. Es begann zu schneien und Huike wich nicht von der Stelle, bis er ganz mit Schnee bedeckt war. Noch immer schenkte ihm der Meister keine Beachtung. Da schnitt sich Huike einen Arm ab, als Zeichen seiner Entschlossenheit und wurde von Bodhidharma als Schüler angenommen. Huike sprach, „Meister, mein Geist ist voll Unruhe, bitte bringe ihn zur Ruhe.“ Bodhidharma antwortete, „Zeig her deinen Geist und ich will ihn beruhigen!“ Huike zögerte und sagte, er könne seinen Geist nicht finden. Darauf sagte Bodhidharma, "Siehst du, ich habe ihn schon beruhigt." Worauf Huike Erleuchtung erlangte. Bodhidharma übertrug Huike als erstem Chinesen die Patriarchenwürde und legte ihm das Lankavatara-Sutra ans Herz.
[/lz][lz]
Wenn man aus dem Zustand der sechsten Vertiefung wieder herauskommt, ist einem klar geworden, daß
während dieser Zeit nichts anderes existiert hat außer „Bewußtsein[/lz]
Das war sehr erfreulich für mich es zu lesen!
Danke, und ich kann es mir nicht verkneifen, es nochmal meine Katze zu reaniemieren.
Im diesem "Zustand" sie hätte doch die Chance im Leben zu bleiben. ha-ha-ha-...
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Das Bemerkenswerte war für mich dieses Ayya Khema-Zitat von Leonie :
[lz]Wenn man lange genug übt, bemerkt man eines Tages, daß der sich
bewegende Geist auch nur Dukkha ist. Das heißt, er bringt nicht nur die Dukkha erzeugenden Wünsche
hervor, sondern er ist durch seine Bewegung selbst Dukkha.
[/lz]Darin steckt etwas, das ich so bisher in der Konsequenz noch nicht zu Ende gedacht habe.
Wir kommen jetzt schon wieder von Höckschen auf Stöckschen und es entstehen neue Nebenthemen. Für mich war es aber dieser Satz von Ayya Khema, der mich beeindruckt hat. Da steckt definitiv etwas drin, das mir interessant erscheint, eben weil ich das bisher so noch nicht gesehen habe, weil es mir in dieser Konsequenz nicht klar war.
So sehe ich auch, lieber Schmu .
Besser kann man es nichts ausdrücken.
Der Geist er-schafft doch un-vermeidlich diese ..."Bewegung". Noch schärfer man kann es so interpretieren, dass es so wie der absolut normaler und spontaner Prozess der wie Ent-faltung des Geistes un-ausweich-lich schon wie in vorhinein mit Dukkha verbunden.
Geist ist schon wie Dukkha, denn er ist nichts statische oder so feste Entität....
Alles andere sind nur die Folgen.
Wenn man es erkennt, aber es dauert ...manchmal ..ewig... wenn überhaupt... dann es sei wie die einzige Lösung.
Konsequenzen...
Praktisch , aber nur als der sehr krasse Beispiel, wenn man die Angst vor dem Tod hat, man sollte ihn "erschiessen", dann wenn er alles erfährt, erlebt, er würde unmittelbar wissen, dass es mit dem Tod nichts alles aus sei ( wäre).
So auch war mit Dostojewski. Er wurde doch zum Tod verurteilt, nur im letztem Augneblick war der Urteil auf die Verbannnung gemildert.
Aber es reichte. Das hatte sein ganzes Leben geprägt.
LG.
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Die nüchterne Erkenntnis, daß bereits die mindeste Bejahung von sinnlichem Wohl, die leiseste Identifikation mit einer Anschauung, die sanfte Gewöhnung an eine liebgewordene Gepflogenheit und der zarteste Glaube an meine andauernde Identität unweigerlich irgendwann konkretes Leid in mein Dasein bringen - Hand aufs Herz: wem fällt sie leicht ?
Sehr guter Satz! Nun gibt es zwei mögliche Wege mit dieser Erkenntnis umzugehen:Zum einen kann ich versuchen, indem ich mich davon abwende, jedes sinnliche Wohl zu vermeiden– und damit auch jedes Leiden.
Oder ich kann das eine immer gleich mit dem anderen denken und akzeptieren.
Wenn Ablehnung ein Geistesgift ist, dann ist auch die Ablehnung des Leides/Wohls oder die Angst davor eine Form des Leidens. Oder?
Aber du kannst doch nichts so einfach akzeptieren, was nichts gut ist. ( sei). Wenn du, oder ich von der, angenommen, Drogen-Sucht leiden, wie kann ich das akzeptieren? Das funktionert doch nichts.
Genau diese Frage wurde von mir in der verschiedenen und sehr krassen Beispielen ausgeführt, aber die Antwort dafür ich habe keine.
Ich kann nichs so akzeptieren, was schlimm sei, oder schädlich, ich kann es nichts.
Sage es Junkie, er sollte die Drogen-Sucht "akzeptieren".
Er würde es so dich verstehen, dass er sollte weiter sich spritzen, bis der Arme ins Gras beisst. So wäre aus mit der Akzeptanz per se.
Akzeptieren könnte man als gutheissen verstehen. Und würde es alles noch schlimmer.
Nur wenn unserer Junkie total sich vergewissert, dass er sich schadet, und zwar auf sehr tiefer Ebene, wenn er so gleichsam den eigenen Tod in seine bodenlose und blinde Augen schaut, dann das Akzeptanz könnte spontan passieren, und abschliessend Los-Lassen.
Nur das absolute Bewusstsein. das tiefstes Innere "Verstehen". Wenn überhaupt...
"Ich empfehle nicht die Genußsucht; sie schafft Trennung. Doch empfehle ich auch nicht, die Genußsucht zu vermeiden, denn das schafft ebenfalls Trennung. Ich empfehle überhaupt keine Motivationen und keine aktive Ziele. Ich lenke die Aufmerksamkeit der Menschen nicht auf derartige Dinge, sondern nur auf das Verstehen der Motivationen hin, die bereits in ihnen wirksam sind, gelich welcher Art sie auch immer sein mögen. Auf diese Weise werden Heilige wie Weltmenschen den einen einzigen Frieden erhalten, sogar während sie heilig und weltlich sind. Dann, und nur dann , fällt all dies von ihnen ab."-Zitat!
"Das Knie des Lauschens", S.231.
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Ich kann nicht etwas loslassen, das ich ablehne. Ablehnung ist nur eine andere Form des Festhaltens. Loslassen heißt, die Hand zu öffnen und damit etwas zu erlauben / ermöglichen zu gehen. Das verwechseln wir manchmal damit, dass wir meinen, das Leid müsse 'ergriffen' und 'weggeworfen' / 'ausgerottet' werden. Das ist nicht möglich. Alles, was ich tun kann, ist die Hand zu öffnen, den Griff zu lockern.
Schmu . Klar doch, du kannst nicht Einatmen ohne Ausatmen. Wenn du dich so wie absichtlich abmühst, etwas wie abzulehnen, oder so wie verdrängen, es würde bedeuten, dass du deine Faust nur fester im Griff hättest.
Aber wenn du, sozusagen, sofort die Hand öffnest, das wäre auch keine Lösung.
Man kann nur dann die Faust leicht und locker zu öffnen, wenn man d zuerst an etwas "klammert", und nicht nur mit der "Hand".
Das sei bedingt .... ohne zu-machen sei das Öffnen nichts möglich, und umgekehrt.
Wenn man die ganze Struktur einfach erkennt, dann das Los-lassen passiert automatisch, wir sind ent-spannt, mit uns selbst im klarem, das sei wie das Gefühl der "Schwebe".
Die Mitte, ach, der mitllere Weg.
Das Leben sei doch immerwährede Meditation, wenn wir innerlich es alles nur los-lassen. Akzeptieren, aufgeben, hingeben....
Dann die Vergänglichkeit, und sogar der Tod können uns nichts mehr erschrecken, denn wir brauchen, allegorisch gesprochen, nichts mehr kramphaft unsere Hand im Griff zu halten.
Und wenn wir es so weiter machen, wir ersticken uns selbst. Wir atmen ein. Und wie lange? hm?
So das Leben und der Tod nur wie zwei Seiten von derselben Medallie. Man kann es auch als das bedingte Entstehen betrachten.
LG.
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Na, ich habe es auch die web-seite schon gefunden. Hatte es mir nichts überzeugt.
Mit dem erstem Einatmen, wenn wir schon als das Säugling zur Welt kommen, der erste Eindruck, nur als wie das Wahrnehemen als das "Form", wo man spürt, so gleichsam, das alles sei schon nicht "ich". Und das ist unserer Weg als den Menschen. Ansonsten wir wären doch niemals imstande hier zu kommunizieren. Wir benutzen dafür den Verstand und die Sprache als das Mittel des Verstandes. Damit der ganze Weg sei wie schon beendet.
Empfinden ist doch das Leiden, man kann daran nichs aussetzen.
Der springende Punkt, haften wir daran, klammern wir uns innerlich, und so weiter.
Man kann nichs alle Sinne wie es Yogis machen, zu verschliessen, und in das tiefe Samadhi , oder wie es noch heisst , zu gehen.
das wäre mit dem Tod vergeleichbar.
Bleibt nur die Arbeit, die innnere Struktur, was wir alles wahrnehmen, oder wie wir es alles empfinden, einfach durchzuschauen.
Und wenn man diese innere Unbeständigket, diese in-härente Leid-haft-ig-keit in allem sieht, wirklich nur sieht, also mit dem "Herzem", wenn man damit mit nichts identifiziert, dann der Traum ( oder manchmal der Alb-Traum) geht zu ende.
Nur das Bewusstsein, mehr nichts.
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Stimmt nach Abhidharma, und wie es Ch.Trungpa beschreibt. " Das reine Empfinden schon wie das Leiden er-möglicht.
Ganz genau.
LG.
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Ein nach Nirvana Strebender lehnt sehr wohl das Leiden ab (er hat es erkannt und will raus aus dem Leiden, aus Samsara), denn Nirvana bedeutet ja die Aufhebung allen Leidens und aller Ursachen. Und der Achtfache Pfad ist der zur Leidensauflösung führende Pfad.
Ich denke die Auflösung des paradox scheinenden Satzes
Wenn Ablehnung ein Geistesgift ist, dann ist auch die Ablehnung des Leides/Wohls oder die Angst davor eine Form des Leidens. Oder?
ist: solange man noch strebt (in Ablehung begriffen ist) leidet man auch noch, selbst wenn es immer weniger wird, erst Nirvana hebt das Leiden vollständig auf.
Das ist wieder wie die Bestätigung, um was es (mir, wenigstens) geht.
Über Nirvana man kann doch vergessen.
Wenn man innerlich etwas "ab-lehnt", es würde noch schlimmer. Oder stärker.
Wenn ich sage, nichts mehr über den weissen Elefant denken, alle würden es sofort darüber denken.
Die verbotene Frucht ist besonders verlockend. Ich weiss, wie es auf deutsch normal klingt.
LG.
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Die nüchterne Erkenntnis, daß bereits die mindeste Bejahung von sinnlichem Wohl, die leiseste Identifikation mit einer Anschauung, die sanfte Gewöhnung an eine liebgewordene Gepflogenheit und der zarteste Glaube an meine andauernde Identität unweigerlich irgendwann konkretes Leid in mein Dasein bringen - Hand aufs Herz: wem fällt sie leicht ?
Sehr guter Satz! Nun gibt es zwei mögliche Wege mit dieser Erkenntnis umzugehen:Zum einen kann ich versuchen, indem ich mich davon abwende, jedes sinnliche Wohl zu vermeiden– und damit auch jedes Leiden.
Oder ich kann das eine immer gleich mit dem anderen denken und akzeptieren.
Wenn Ablehnung ein Geistesgift ist, dann ist auch die Ablehnung des Leides/Wohls oder die Angst davor eine Form des Leidens. Oder?
Zunächst geht es erstmal um die Erkenntnis und zwar bei jedem Fall. Ergründung wie dies entsteht und wie dies vergeht. Es geht nicht um Vermeidung, sondern um Vertiefung der Erkenntnis über die Zusammenhänge der Entstehung von Leiden und der Verlöschung. Wenn das getan wird, dann geschieht das Abfallen von Körper-Geist ganz von selbst.
Es bedeutet ja nicht, dass ich Gefühle, Kontakt und dgl. vermeide, sondern dass aus diesem Kontakt keine unheilsamen Handlungen erfolgen, ich also von allem unrechten Tun abstehen kann. Das kann ich nur, wenn ich zu einer Wirklichkeitsergründung befähigt bin.
Ich verlinke mal den Beitrag von Akincano
Sehr gut, was das konkret bedeutet? Wie man so absolut konkret sollte diese "Vertiefung" nachvollziehen?
Nichts "vermeiden", bedeutet doch nichts unbedingt "aus-leben".
Was konkret sollte für meinen jungen mann "Wirklichkeits-Ergründung" aussehen?
ich wäre sehr dankbar für die Antwort, Leonie .
LG.
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Wenn man nicht leiden möchte, muss man die Ablehnung des Leidens aufgeben, weil dies ja Leiden ist. Das kann ja nur dadurch geschehen, dass man das Leiden annimmt, befürwortet oder akzeptiert.
Das ist sehr verdammt raffiniert und sehr kristallklar formuliert, Helmut .
Was du es dir absolut real vorstellst?
Hm?
"annimmt".... sollte der junge Mann den Mord begehen, wenn er dazu Lust hatte? Krasser Beispiel, sorrry... aber ich wollte doch von dir nichts so diese umwerfende und absolut richtige Formulierungen zu hören, sondern ich wollte dich als den realen Mensch zu erfahren.
Was würdest du meinem jungen Mann raten?
Was heisst annehemen... nichts doch ausleben, geht nichts. Na , klar, in Bordell der kann noch gehen, aber töten ... das geht nicht.
Und wenn er wollte viel Kohle, er hätte sehr starken Trieb, die Bank auszurauben.
Oder er wollte Heroin, es koste, was es wolle.
Klar, er kann meditieren. Das wäre doch lächerlich, findest du nicht, Helmut ?
LG.
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Was hier Helmut schreibt, das ist einfach genial! lol....
[lzWenn die Ablehnung des Leides eine Form des Leidens ist, dann müsste man das Leiden befürworten.][/lz]
Das für mich konkret bedeutet, wenn ich dagegen ankämpfe, das bringt doch nichts.
Nur wenn ich das Leid als die Tatsache des Lebens ohne wenn und aber hinnehme, akzeptiere, zu-lasse, dann es "könnte" Los-Lassen passieren. Ansonsten es wäre wie der Kampf gegen Windmühlen (Cervantes).
Syddhartha im Roman von Hesse alle mögliche sinnliche genüsse auslebte, nur dann, als er erkannt hatte, das es alle so für die Katz ( ach, wieder meine Katze...lol...) sei, als er die absolute Verzweiflung erlebt hatte, und als er alles schon verloren hatte, die Geliebte, den Sohn,der ihn fast verfluchte, alles, nur dann er wurde wie "erwacht", aber nicht früher.
Nehmen wir einen Beispiel. Der Junge Mann , angenommen, sehr viel meditiert. Aber er will Sex, Frauen, oder er trachtet nach dem Ruhm, nach dem Erfolg, nach der Anerkennung. Und er wollte reich werden.
Unser junge Mann kann doch Tagenlang meditieren, bis zum Umfallen, das bringt doch nichts.
Nur wenn es alles real "auslebt" , real, dann er hatte ( oder hättte) die gute Möglichkeit, ( Chance) es zu transzendiern.
Und deswegen Osho , dieser "Sex-Guru" war so verdammt populär, es war bei uns das erste, was dank "Perestrojka", egal... tonnenweise den Markt überflutete.
Man kann egal was nur dann transzendieren, wenn es tief darauf eingeht. Nichts früher.
Das sollte nichts bedeuten, dass ich die Methoden von Osho gutheisse. Nein.
Aber von der rein psychoanalytischer Sicht man sollte nichs so wie "verdrängen". Denn das "Verdrängen" befürwortet , trägt dazu bei, noch mehr das Leid zu verstärken.
Ablehnung heist die Hunde , die im Keller schafen( Nietzsche) noch nehr so wie "blutrünstiger" zu werden.
Tja, geht nichts.
Kannst du , bitte, diese Web-Seite von Weber uns verlinken?
Danke.
LG.