1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhismus ohne Meditation?

  • Onda
  • 16. Juni 2012 um 10:41
  • Zum letzten Beitrag
  • Prometheus
    Punkte
    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    8. Mai 2012
    • 16. Juni 2012 um 15:22
    • #26
    Grund:

    Es gibt sicherlich Methoden zur Entspannung. Wenn man die alle auch Meditation nennt (man kann Begrifflichkeiten ja anwenden wie man will), dann stimmt das Schema "Meditation - > Ruhe", wobei ich jetzt Entspannung und Ruhe gleichgesetzt habe ... warum auch nicht? 8)
    Aber diese Methoden haben nicht nowendigerweise was mit dem ganzen Vorstellungsgebäude "Buddhismus" zu tun. Gott sei dank. 8)

    Grund: you made my day :D

    Siesta mexicana:


    Promi

    Dateien

    siesta.jpg 23,05 kB – 0 Downloads
  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 16. Juni 2012 um 15:37
    • #27
    Prometheus:
    Grund:

    Es gibt sicherlich Methoden zur Entspannung. Wenn man die alle auch Meditation nennt (man kann Begrifflichkeiten ja anwenden wie man will), dann stimmt das Schema "Meditation - > Ruhe", wobei ich jetzt Entspannung und Ruhe gleichgesetzt habe ... warum auch nicht? 8)
    Aber diese Methoden haben nicht nowendigerweise was mit dem ganzen Vorstellungsgebäude "Buddhismus" zu tun. Gott sei dank. 8)

    Grund: you made my day :D

    Siesta mexicana:


    Promi

    Das fänd ich nun nicht entspannend, so in der Sonne liegen 8)

  • Prometheus
    Punkte
    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    8. Mai 2012
    • 16. Juni 2012 um 15:44
    • #28

    Na dann vielleicht etwas romantischer:


    Promi

    Dateien

    sprudelbad.jpg 27,43 kB – 0 Downloads
  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 16. Juni 2012 um 15:48
    • #29
    Prometheus:

    Na dann vielleicht etwas romantischer:


    Promi


    Kann auch ohne Blumen und Kerzen entspannen und beruhigen. Laut Anicca müsste das Meditation sein 8)

  • Axel Benz
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 16:34
    • #30

    Ist diese Frage nicht durch die 'Realität' beantwortet? Ich müsste die Quelle suchen, aber ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen (der Text war maximal 20-30 Jahre alt), dass weniger als 10% der thailändischen Ordinierten (!) meditieren. Keine Buddhisten? Die Waldtradition, aus der ein Großteil der im Westen bekannten Theravada-Mönche und ihre westlichen Schüler, die das Bild des Theravada im Westen bestimmen, war eine Art Reformbewegung und durch sie kam Meditation zu ihrem prominenten Platz.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 17:00
    • #31

    Praxis ohne ruhiges verweilen, ohne Konzentration .... :?:
    Entschuldigung, das ist Lächerlich :!:

    Lebt lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 16. Juni 2012 um 17:06
    • #32

    :) ich wollt's nicht so hart sagen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Prometheus
    Punkte
    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    8. Mai 2012
    • 16. Juni 2012 um 17:39
    • #33
    Nomad:

    Praxis ohne ruhiges verweilen, ohne Konzentration .... :?:
    _()_ Nomad

    Wo hast du denn das herausgelesen ?

    Konzentration (samma samadhi) ist unabdingbar.

    Es gibt drei Arten zum Ziel (Vipassana):

    intellektuell
    kontemplativ
    tiefe Versenkung

    und dann gibts noch Zazen: Vor einer Wand sitzend auf Satori warten.

    Ruhig verweilen ? Was soll denn das bitte sein ?
    Bei meinem Friseur hat es da so Massagestühle mit Blick aufs Aquarium......

    Promi

  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 18:39
    • #34
    Prometheus:
    Nomad:

    Praxis ohne ruhiges verweilen, ohne Konzentration .... :?:
    _()_ Nomad

    Wo hast du denn das herausgelesen ?

    Konzentration (samma samadhi) ist unabdingbar.

    Es gibt drei Arten zum Ziel (Vipassana):

    intellektuell
    kontemplativ
    tiefe Versenkung

    und dann gibts noch Zazen: Vor einer Wand sitzend auf Satori warten.

    Ruhig verweilen ? Was soll denn das bitte sein ?
    Bei meinem Friseur hat es da so Massagestühle mit Blick aufs Aquarium......

    Promi

    Alles anzeigen

    Friseur ? Kenn ich nicht. Massiert wird meine Wenigkeit durch die inneren Winde.Und Aquarium ist Samsara.
    Baden im Ozean ist effektiver. Eventuell besucht man einen Unterwasserfriseur wenn`s oben zu starken Wellengang durch die Winde gibt, hm :?:
    Außerdem heißt es zudem Vorstellung`s-freies ruhiges Verweilen oder auch tib. Shine bzw. sansk. Shamatha.
    Samma samadhi ist lediglich der Beginn, bis zum Shurangama bzw. Vajra Samadhi oder der Diamantgleichen Konzentration dauert`s dann eventuell je nachdem ein Weilchen.

    Lebe lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Prometheus
    Punkte
    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    8. Mai 2012
    • 16. Juni 2012 um 19:08
    • #35

    @ Nomad

    Ach so. Du lebst im tibetischen Buddhismus.

    Ngöndrö, 8. Karmapa, 16. Karmapa. Shine/lhaktong.

    Das hab ich nicht gemeint mit 'samma sammadhi'.

    Aber ich will niemand ausschliessen, deshalb erweitern wir nun unsere Runde. Lass uns über 'Meditationsformen' sprechen:

    Dann hätten wir also folgende Möglichkeiten:

    Können direkt zu Nibbana führen (oder ins Verderben):
    intellektuell
    kontemplativ
    tief versenkend (anapanasati, vipassana)
    abwartend (Zazen)

    Verbleiben im Samsara, erschaffen in jedem Fall heilsames Karma:

    Tibetische Meditationsformen
    Metta-Meditation (Liebende Güte)
    Vergebungsmeditation

    Verbleiben im Samsara, machen das Verweilen angenehmer:

    Entspannungsmethoden (Sprudelbad, autogenes Training)

    Promi

    5 Mal editiert, zuletzt von Prometheus (16. Juni 2012 um 19:36)

  • Matthias65
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 19:22
    • #36

    Hallo Prometheus,

    Du bezeichnest die "tibetische Meditation" als "geführt nachahmend hoffend" ???
    Sicherlich weißt Du, dass der tibetische Buddhismus zu dem Mahayana Buddhismus gehört, der sich aus dem Theravada Buddhismus heraus entwickelt hat (buddhistische Geschichte im Schnelldurchlauf :) ). Wie kommst Du dann zu Deiner etwas merkwürdigen Beschreibung der "tibetischen Meditation" ?
    Das Wort "geführt" kann ich ja noch nachvollziehen, im Theravada gibt es jedoch auch geführte Meditationen.
    Was Du unter nachahmend verstehst weiß ich wirklich nicht.
    Und "hoffend" ist KEINE buddhistische Meditation, da Hoffnungen immer etwas mit Erwartungen (Gedanken an die Zukunft) zu tun haben. Wenn etwas typisch "tibetisch" ist, dann vielleicht die Visualisierung. Sie wird gerne als Meditationsobjekt genommen, um den Geist zu konzentrieren, bei anderen ist ist der Atem.

    LG
    Matthias

  • Prometheus
    Punkte
    600
    Beiträge
    114
    Mitglied seit
    8. Mai 2012
    • 16. Juni 2012 um 19:25
    • #37

    Hallo Matthias

    Habe das ganze nochmal etwas überarbeitet !
    Die Bezeichnungen waren nicht treffend, da hast Du recht. Es ging mir eben nur um ein Schnellcharakterisierung, rein intuitiv. (ich habe die netten Leute, die dem tib. Bud. folgen eben oft sehr suchend-hoffend wahrgenommen)

    Promi

    Einmal editiert, zuletzt von Prometheus (16. Juni 2012 um 19:34)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 19:27
    • #38
    Onda:

    Ist Buddha-Dharma ohne Meditation noch Buddha-Dharma?

    Anders gefragt: Kann es einen authentischen Buddhismus ohne meditative Praxis geben?...
    LG
    Onda

    Welche Relevanz hat diese Frage für deine persönliche Praxis?

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 20:17
    • #39
    Axel Benz:

    Ist diese Frage nicht durch die 'Realität' beantwortet? Ich müsste die Quelle suchen, aber ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen (der Text war maximal 20-30 Jahre alt), dass weniger als 10% der thailändischen Ordinierten (!) meditieren. Keine Buddhisten? Die Waldtradition, aus der ein Großteil der im Westen bekannten Theravada-Mönche und ihre westlichen Schüler, die das Bild des Theravada im Westen bestimmen, war eine Art Reformbewegung und durch sie kam Meditation zu ihrem prominenten Platz.

    Na, und wo ist dieser Text und von wem ? Nehme an von einem der vielen kritischen Auskenner.
    Vielleicht fragst Du die Theravadi s selber, bevor Du von der Realität redest, die in irgendeinem Text steht.

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 16. Juni 2012 um 20:25
    • #40
    Ji'un Ken:
    Onda:

    Ist Buddha-Dharma ohne Meditation noch Buddha-Dharma?

    Anders gefragt: Kann es einen authentischen Buddhismus ohne meditative Praxis geben?...
    LG
    Onda

    Welche Relevanz hat diese Frage für deine persönliche Praxis?

    Überhaupt keine. Ich erlaube mir auch Fragen zu stellen ohne Relevanz für meine persönliche Praxis.
    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 16. Juni 2012 um 20:45
    • #41
    Axel Benz:

    Ist diese Frage nicht durch die 'Realität' beantwortet? Ich müsste die Quelle suchen, aber ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen (der Text war maximal 20-30 Jahre alt), dass weniger als 10% der thailändischen Ordinierten (!) meditieren. Keine Buddhisten?

    Ich habe vor einiger Zeit die Biographie des Theravada-Lehrers Bhante Henepola Gunaratana gelesen. Er stammt aus Sri Lanka. Er berichtet, dass während seiner Zeit als junger Ordinierter kaum einer der Mönche meditierte. Als er mit der Meditation begann, galt er unter seinen Mitmönchen als Exot.
    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 16. Juni 2012 um 20:51
    • #42
    Jinen:


    Ich kann mich nicht daran erinnern, daß im achtfachen Pfad von Dhyana die Rede ist.
    Es ist von sati die Rede, und von samadhi.

    In der Vertiefungsgruppe des Achtfachen Pfades geht es um Meditation, was sonst...
    In allen zentralen buddhistischen Schulen (Theravada/Zen/tibetisch) ist Meditation ein wesentlicher Bestandteil der Praxis.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Axel Benz
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 21:10
    • #43
    Onyx9:

    Na, und wo ist dieser Text und von wem ? Nehme an von einem der vielen kritischen Auskenner.
    Vielleicht fragst Du die Theravadi s selber, bevor Du von der Realität redest, die in irgendeinem Text steht.

    Onyx,

    nicht, dass ich glaube, es interessiert dich wirklich: die Information ist (mit ziemlicher Sicherheit) aus einem Buch von Ajahn Chah, Buddhadasa oder einem ihrer westlichen Schüler (Kornfield, usw.).

    Im übrigen verbitte ich mir deine Unverschämtheiten.

    Axel

  • Bambus
    Punkte
    3.690
    Beiträge
    706
    Mitglied seit
    24. Dezember 2009
    • 16. Juni 2012 um 21:30
    • #44

    Solche Aussagen findet man an vielen Stellen, z.B. auch hier ab Seite 31, Kapitel "Boredom": http://www.buddhistische-gesellschaft-berlin.de/downloads/brokenbuddhanew.pdf von Shravasti Dhammika, bekannt durch seinen Blog dhamma musings http://sdhammika.blogspot.de/.

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. Juni 2012 um 22:40
    • #45
    Ji'un Ken:
    Onda:

    Ist Buddha-Dharma ohne Meditation noch Buddha-Dharma?

    Anders gefragt: Kann es einen authentischen Buddhismus ohne meditative Praxis geben?...
    LG
    Onda

    Welche Relevanz hat diese Frage für deine persönliche Praxis?

    Was bitte ist denn persönliche Praxis ?

    Buddhaland verkommt allmählich zum Irrenhaus !!! :!:

    Da behauptetet dann hier alsdann jemand beispielsweise : Der tibetische Buddhadharma hätte seine Wurzeln im Theravada, entspricht auch Sthavira bzw. auch Vibhajyavādin.
    In Anbetracht der beweisbaren historischen Tatsache das dieser tib. Buddhismus seinen Samen in den Lehren der Sarvastavadins wiederfindet (als sarva asti oder alles ist) als Mula (Wurzel) Sarvasatavadin, auch bekannt als Erkenntnistheoretischer Realismus; insofern das die Dharmas in Vergangenheit Gegenwart u. Zukunft existieren. Eben genau das Gegenteil von bereits erwähnten Theravadins, schreiben die Sarvastavadin allen drei Dharmas Existenz zu. Was soviel meint das alle wahren Dharmas (dharma-svabhāva) außerhalb des empirischen potentiell ununterbrochen sind, aber nur dementsprechend zeitlich unter gegebenen Bedingungen in Erscheinung treten. Zumeist erkennt man nur die Nicht-Transzendenten Dharmas als eben Manifest (lakshana). Allerdings ist ihr sich Manifest-sein selbst transzendent.
    Will sagen: dem sinnlichem als Auge zu sehen- Bewusstsein, als Ohr zu hören ..., nicht zugänglich usw.

    Lieber Ji'un hierzu ist es unabdingbar zu wissen was den Unterschied ausmacht zwischen Vibhayavadjin und Yogacara als das die Lehre des Zen sowie Zazen durch Bodhidharma einem Yogacara Lehrer nach China übertragen wurde also im Ursprung Sarvastivādin
    bzw. da heraus sarva asti (alles ist) trägt. Dies betrifft, eben genau das Gegenteil von Theravada Sichtweise. Weiß man dann allerdings nicht das als auch wieso und wodurch, wieso und weshalb sich die späteren Sautrāntikas (Nominaleismus siehe bitte auch unter: überflüssige metaphysische Konstruktionen)) sich von zuvor genannten Sarvāstiavādin abspalteten dann ... :idea::?:


    Vorläufig:

    Eine Schule die hier noch vorläufig erwähnenswert wäre ist die der Vaibhāshikas (Kommentar zum Sanskrit Abhidharmapitaka als autoritativ).

    Du siehst Werter Ji'un; wie viel und Multi dimensional das jeweilige Verständnis von der Lehre des Erhabenen rein Philosophisch war und ist, das ich hier nur einen Abriss Thread u. Themen bezogen im Stakkato Express geben kann. Entschuldige bitte, es ist mehr als tausend seitig Buch füllend.
    Für mich war es ungewollt und auch anstrengend *schwitzend u. Schweiß*. Allerdings so wie ich es heute sehe unabdingbar,
    Mein Freund Ji'un. Willst Du nicht das Buddhaland zum Tollhaus wird, ist es sehr sehr wichtig die Geschichte der Schulen und Systeme des ›Buddhismus‹ zu verstehen, weil eben und gerade nur dann kann man adäquat eloquent eingreifen. Bitte verstehe dies nicht als Kritik an Deiner Person. Dafür bist Du mir nicht nur zu wertvoll, darf ich sagen ich hab Dich lieb gewonnen Ji'un :?:

    Lebe lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 17. Juni 2012 um 00:24
    • #46
    Onda:
    Ji'un Ken:

    Welche Relevanz hat diese Frage für deine persönliche Praxis?

    Überhaupt keine. Ich erlaube mir auch Fragen zu stellen ohne Relevanz für meine persönliche Praxis.
    Onda

    Richtig, Onda, für deine persönliche Praxis ist die Beantwortung dieser Frage ohne Belang.
    Was bedeutet für dich in diesem Zusammenhang "authentisch"? Was muss deiner Meinung nach gegeben sein, um den Buddha-Dharma als authentisch zu bezeichnen? Ist das http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=9676#p171212 alles? Ich habe für diesen Begriff diese Seite http://synonyme.woxikon.de/synonyme/authentisch.php zu Rate gezogen. Trifft das auch deine Vorstellungen von dem Begriff "authentisch"?
    Ich glaube die "Buddhisten" sind sich untereinander, Meditation hin oder her, noch lange nicht einig, was authentisch ist und was nicht.

    Was bedeutet für dich in diesem Zusammenhang "Meditation" und was ist Meditation für dich?
    Im Lexikon der östlichen Weisheitslehren habe ich dazu folgendes gefunden:

    Zitat

    Sammelbegriff für eine Vielzahl von religiösen Übungen, die von der Methode oft sehr verschieden sind, alle jedoch das gleiche Ziel haben: das Bewusstsein des Übenden in einen Zustand zu versetzen, in dem es zu einer Erfahrung des "Erwachens".... kommen kann.
    ...Gemeinsames Kennzeichen aller Meditationsformen ist, dass ihre Übung den Geist des Übenden sammelt, ihn beruhigt und klärt wie die Oberfläche eines aufgewühlten Gewässers, auf dessen Grund man nur schauen kann, wenn die Oberfläche still und das Wasser klar ist.
    ...Beharrliche Übung der Meditation führt zu einem nicht-dualistischen Bewusstseinszustand.......
    ...Wird diese Erfahrung, auf einem Weg endlos sich fortsetzender geistiger Schulung, in das tägliche Leben integriert, so wird damit schließlich der Zustand erreicht, den die Religionen als Erlösung, Befreiung oder vollkommene Erleuchtung bezeichnen.


    Meinst du das mit Meditation?

    Fragen über Fragen
    LG
    Ji'un Ken

  • Onyx9
    Gast
    • 17. Juni 2012 um 00:50
    • #47
    Axel Benz:
    Onyx9:

    Na, und wo ist dieser Text und von wem ? Nehme an von einem der vielen kritischen Auskenner.
    Vielleicht fragst Du die Theravadi s selber, bevor Du von der Realität redest, die in irgendeinem Text steht.

    Onyx,

    nicht, dass ich glaube, es interessiert dich wirklich: die Information ist (mit ziemlicher Sicherheit) aus einem Buch von Ajahn Chah, Buddhadasa oder einem ihrer westlichen Schüler (Kornfield, usw.).

    Im übrigen verbitte ich mir deine Unverschämtheiten.

    Axel

    :lol: Bitte schön, verbitt sie dir !

  • Onyx9
    Gast
    • 17. Juni 2012 um 00:53
    • #48
    Onda:
    Axel Benz:

    Ist diese Frage nicht durch die 'Realität' beantwortet? Ich müsste die Quelle suchen, aber ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen (der Text war maximal 20-30 Jahre alt), dass weniger als 10% der thailändischen Ordinierten (!) meditieren. Keine Buddhisten?

    Ich habe vor einiger Zeit die Biographie des Theravada-Lehrers Bhante Henepola Gunaratana gelesen. Er stammt aus Sri Lanka. Er berichtet, dass während seiner Zeit als junger Ordinierter kaum einer der Mönche meditierte. Als er mit der Meditation begann, galt er unter seinen Mitmönchen als Exot.
    Onda

    Unerklärlich ! *grübel*

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 17. Juni 2012 um 08:06
    • #49
    Ji'un Ken:


    Im Lexikon der östlichen Weisheitslehren habe ich dazu folgendes gefunden:

    Zitat

    Sammelbegriff für eine Vielzahl von religiösen Übungen, die von der Methode oft sehr verschieden sind, alle jedoch das gleiche Ziel haben: das Bewusstsein des Übenden in einen Zustand zu versetzen, in dem es zu einer Erfahrung des "Erwachens".... kommen kann.
    ...Gemeinsames Kennzeichen aller Meditationsformen ist, dass ihre Übung den Geist des Übenden sammelt, ihn beruhigt und klärt wie die Oberfläche eines aufgewühlten Gewässers, auf dessen Grund man nur schauen kann, wenn die Oberfläche still und das Wasser klar ist.
    ...Beharrliche Übung der Meditation führt zu einem nicht-dualistischen Bewusstseinszustand.......
    ...Wird diese Erfahrung, auf einem Weg endlos sich fortsetzender geistiger Schulung, in das tägliche Leben integriert, so wird damit schließlich der Zustand erreicht, den die Religionen als Erlösung, Befreiung oder vollkommene Erleuchtung bezeichnen.


    Meinst du das mit Meditation?

    Hallo Ji'un Ken,

    danke für den Schritt in Richtung Begriffsklärung. Ich habe die für mich zentralen Begriffe in deinem Text gefettet. Ich werde mich in meiner Defintion auf die buddhistische Meditation beschränken und den Aspekt "Ziel: Erleuchtung" in den Hintergrund treten lassen:

    Zitat

    Unter buddhistischer Meditation verstehe ich eine geistige Übung, die in der willentlichen Ausrichtung des Geistes auf ein Objekt (oder in den willentlichen Ausrichtung auf kein Objekt) besteht mit dem Ziel der fortschreitenden Reduktion von dukkha.

    Im Buddhismus werden zwei grundlegende Meditationsformen unterschieden: die samatha oder die vipassana-Meditation:

    Die Samatha-Meditation (Sammlung/Konzentration/Ruhemeditation) ist die eng-fokusierte Ausrichtung auf ein einziges einziges Objekt (Atem, Kasina etc.).

    Bei der vipassana-Meditation (weiter Fokus) geht es um klare Erkennen all dessen, was in einem gegebenen Momente geschieht und dies im Hinblick auf die Drei Daseinsmerkmale: Nicht-Dauer, Nicht-Selbst, dukkha. Es gibt eine Vielzahl von Methoden zur Schulung des Geistes. Die Übungen mit vipassana-Schwerpunkt zielen immer auf folgende Fragen: Was passiert genau hier und jetzt? Was ist genau hier und jetzt zu sehen/erfahren? Was sind die anatta-, anicca- und dukkha-Aspekte der Erfahrung?

    Der Begriff der Meditation ist nicht scharf abzugrenzen und überschneidet sich mit Konzepten wie Achtsamkeit und Kontemplation (Bsp: Die Metta-Meditation hat starke kontemplative Elemente, ebenso die im satipatthana-sutta empfohlene Leichenbetrachtung).

    Mir ist klar, dass diese Definition einige Reizvokabeln enthält, die gerade bei Zen-Freunden auf Widerspruch stoßen werden: geistige Übung, Methoden, Objektausrichtung. Gleichwohl denke ich, dass diese Definition wesentliche Elemente der buddhistischen Meditation erfasst.

    LG
    Onda

    P.S. Ein Satz wie "Eine buddhistische Schule, in der keine Meditation praktiziert wird, ist keine" macht es ergänzend erforderlich, den Begriff der "Buddhistischen Schule" zu definieren.

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

    Einmal editiert, zuletzt von Onda (17. Juni 2012 um 08:56)

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 17. Juni 2012 um 08:18
    • #50
    Onda:

    Mir ist klar, dass diese Definition einige Reizvokabeln enthält, die gerade bei Zen-Freunden auf Widerspruch stoßen werden: geistige Übung, Methoden, Objektausrichtung.


    Für solche Zen-Freunde, die sich von Vokabeln reizen lassen, würde ich auf den Standardrat des verrückten Drachens verweisen: Mehr Zazen. 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download