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Schulen

  • Jobrisha
  • 1. Juni 2012 um 12:53
  • Zum letzten Beitrag
  • Jinen
    Gast
    • 3. Juni 2012 um 00:52
    • #26

    Hier mal mein Blick auf die Entstehung (und oft auch dem Untergang) der buddhistischen Schulen:

    Es ist sicher immer ne Mixtur aus verschiedenen Faktoren:
    a) Immer wieder die Degeneration der Lehre oder die Vereinseitigung und eine Gegenreaktion darauf
    b) Eine Reaktion auch auf die geistigen Einflüsse der Zeit und des Ortes (z.B. andere religiöse Bewegungen: Hinduismus, Tantra, Bön, Taoismus, Konfuzianismus, Schamanismus) als auch der gesellschaftlichen Umstände
    c) Verschiedenartige Beantwortung von Fragen der Lehre
    d) Der Versuch der Lösung des Problems des Todes Shakyamuni Buddhas (Viele Lehren scheinen mir eine Reaktion auf das Problem einer nicht mehr körperlich-geistigen Anwesenheit Buddhas (Die als wichtig für das Erwachen gesehen wurde) zu sein, von der drei-Körper-Lehre über die Stupa-Kulte bis hin zu Amida- und Lotussutra-Lehren ebenso wie der Idee von ununterbrochenen Übertragungslinien)

    Ich empfehle immer wieder um ein Gespür für Entwicklungen zu bekommen M.B. Schieckels "Kleine Übersicht über Philosophie und Praxis einiger buddhistischer Schulen"

    @ Matthias
    Ja, das Entdecken der Einfachheit ist sicher ein guter Weg.

    @ Jobrisha
    Viele deiner Probleme scheinen mir mit Traditionen zusammenzuhängen.
    Die Hände zusammenzulegen reicht sicher aus. Es braucht keine Ganzkörperverbeugung, erst recht nicht, wenn der Körper es nicht will. Es meint doch eine Haltung der Dankbarkeit, und sollte zu keiner Haltung des Schmerzes werden.
    Das Gefühl nicht repektvoll genug Mönchen und Nonnen gegenüber zu sein kann ich z.B. in meiner Tradition (dem Shin-Buddhismus) nicht haben, weil es da keine Mönche und Nonnen gibt.
    Auch ist der Ansatz einer sitzenden Meditation nicht der einzige im Buddhismus (Die Amida- und Nichirenschulen kommen recht gut ohne sie aus, überhaupt scheint mir im real existierenden asiatischen Buddhismus Meditation keine übermäßig große Rolle zu spielen). Außerdem gibt es die Traditionen der Gehmeditation (obwohl ich nicht weiß, ob sie so sehr Rückenfreundlicher ist), leichter Yogaartiger Bewegungen (Kum Nye z.B.), Meditation im Liegen (im tibet. Dzogchen).
    (Obwohl ich bei Wirbelsäulenproblemen eher das nichtbuddh. Tai Chi for Arthritis oder Tai Chi for Back pain empfehlen würde - aber sicher kann da der Arzt oder Orthopäde bessere Tips geben).

  • Jobrisha
    Gast
    • 3. Juni 2012 um 01:14
    • #27

    [quote="Jinen"
    @ Jobrisha
    Viele deiner Probleme scheinen mir mit Traditionen zusammenzuhängen.
    Die Hände zusammenzulegen reicht sicher aus. Es braucht keine Ganzkörperverbeugung, erst recht nicht, wenn der Körper es nicht will. Es meint doch eine Haltung der Dankbarkeit, und sollte zu keiner Haltung des Schmerzes werden.
    Das Gefühl nicht repektvoll genug Mönchen und Nonnen gegenüber zu sein kann ich z.B. in meiner Tradition (dem Shin-Buddhismus) nicht haben, weil es da keine Mönche und Nonnen gibt.
    Auch ist der Ansatz einer sitzenden Meditation nicht der einzige im Buddhismus (Die Amida- und Nichirenschulen kommen recht gut ohne sie aus, überhaupt scheint mir im real existierenden asiatischen Buddhismus Meditation keine übermäßig große Rolle zu spielen). Außerdem gibt es die Traditionen der Gehmeditation (obwohl ich nicht weiß, ob sie so sehr Rückenfreundlicher ist), leichter Yogaartiger Bewegungen (Kum Nye z.B.), Meditation im Liegen (im tibet. Dzogchen).
    (Obwohl ich bei Wirbelsäulenproblemen eher das nichtbuddh. Tai Chi for Arthritis oder Tai Chi for Back pain empfehlen würde - aber sicher kann da der Arzt oder Orthopäde bessere Tips geben).[/quote]

    Guten Abend Jinen,

    ich denke das hast du gut durchschaut. Es stimmt was du schreibst.
    Was die Meditation betrifft, so habe ich mir im Laufe der Zeit einfach Meditationsarten herausgesucht die mir gut tun, ich liebe die Gehmeditation, diese kann ich ganz meinem Gangbild anpassen. Auch die Dzogchen liebe ich, ich schlafe nur oft dabei ein, also benutze ich sie nur Abends oder Nachts. Ansonsten meditiere ich im Sitzen auf ganz normalen Stühlen, im Garten auf der Bank. Im Schneidersitz, oder in der Yogastellung kann ich nicht mehr Meditieren, da komme ich nicht in den "Leerlauf" wie ich die Versenkung für mich nenne.
    Mein Beitrag bezog sich zum Thema Meditation über die Arten die hier in Deutschland praktiziert werden. Ich habe mir im Laufe der Zeit alles selbst beigebracht, oder abgeschaut. Alleine für die Gehmeditation, die meiner Meinung nach recht einfach anwendbar ist, gibt es hier keine Gruppe und das finde ich schade, es würde Menschen mit Handycaps wesentlich mehr Möglichkeiten bieten, wenn man unterschiedliche Meditationsarten anbieten würde.

    Danke auch für deinen Text, ich werde mich mal dort hinein lesen, damit ich einen besseren Einblick erhalte über die unterschiedlichen Schulen und Zweige des Buddhismus.

    Der Rest der hier gepostet hat: Danke für eure Einträge, ich bin ja noch recht Neu und noch vollkommen Naiv was meine Fragestellung betrifft, Danke ihr geantwortet habt, ich werde mich jetzt erst einmal informieren.

    Ganz liebe Grüße, eine gute Nacht und Frieden im Herzen

    wünscht euch Jo

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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