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Die Problematik von an-atta / shunyata aus Sicht des Zen

  • Mr_Aufziehvogel
  • 28. Mai 2008 um 00:45
  • Zum letzten Beitrag
  • Mr_Aufziehvogel
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    • 28. Mai 2008 um 00:45
    • #1

    oder

    Spirituellen Materialismus durschneiden
    (Anspielung auf den gleichnamigen Buchtitel von Chögyam Trungpa.)

    Ich verweise hierzu auch auch verschiedene Threads unter der Rubrik "Allgemeines zum Buddhismus" wo verschiedentlich behauptet wurde, Mahayana bzw. Zen würde die Sichtweise eines Selbst oder Atta vertreten.

    Ich nehme hier nur bezug auf das Zen, da ich mich nicht mit allen Schulen des Mahayana auskenne, nehme aber an, dass für sIe letztlich das Selbe gilt wie für das Zen.

    Die Ansicht, Zen würde ein "Selbst" vertreten, ist falsch. Zen verfällt aber auch nicht in die Falle einer einseitigen Sichtweise, absolute u n d relative Wahrheit sind wahr!

    Zur Illustration folgendes Zitat:
    - The Urban Monk, Eintrag vom 24.05.2008 [http://the-urban-monk.livejournal.com/565504.html]

    Dogo Barry Graham:

    God and Santa Claus


    There's no one going to heaven
    and there's no one left in hell

    - Leonard Cohen

    Things are not as they seem. Nor are they otherwise.
    - Lankavatara Sutra

    Anyone who takes a spiritual tradition and applies a shallow, dualistic, subject/object view to it is missing the point. When we personalize the absolute and aim our prayers at it, asking for things for ourselves, our view is materialistic, not spiritual. We just believe in a bigger, more powerful being we want to suck up to in order to avoid punishment and gain reward. That's not religion, it's supernatural fascism. But we live in a superstitious, materialistic culture in which the term "God-fearing" is considered a compliment.

    ...

    Alles anzeigen

    Ich möchte das noch einmal herausstellen: "...When we personalize the absolute ... our view is materialistic, not spiritual. ... That's not religion, it's supernatural fascism. ..."

    2 Mal editiert, zuletzt von Mr_Aufziehvogel (28. Mai 2008 um 17:54)

  • Taishan
    Gast
    • 28. Mai 2008 um 08:20
    • #2

    Schönen Dank für den interessanten Link. Ich poste mal die website vom urban monk.

    http://the-urban-monk.livejournal.com/565504.html

    Da ich die Diskussionen im Forum "Allgemeines" nicht verfolgt habe und auch nicht nachverfolgen kann - ist ein bisschen viel und unübersichtlich - wäre es hilfreich, wenn du mal die Beiträge mit dieser Position hier nochmal verlinken könntest.

    Ich versuchs mal zwischenzeitlich mit der Suchfunktion, vielleicht klappt das auch.

    gg Tai

  • Taishan
    Gast
    • 28. Mai 2008 um 09:45
    • #3

    Anattā-Lakkhana-Sutta, die 'Lehrrede von den Merkmalen des Nicht-Ich', d.i. von den Kennzeichen, welche die Abwesenheit jeder beharrenden Ich-Substanz deutlich machen.

    http://nibbanam.de/pk/palikanon.c…060.html#s22_59

  • Mr_Aufziehvogel
    Themenautor
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    21. März 2008
    • 28. Mai 2008 um 17:50
    • #4
    Taishan:

    Schönen Dank für den interessanten Link. Ich poste mal die website vom urban monk.

    http://the-urban-monk.livejournal.com/565504.html

    Da ich die Diskussionen im Forum "Allgemeines" nicht verfolgt habe und auch nicht nachverfolgen kann - ist ein bisschen viel und unübersichtlich - wäre es hilfreich, wenn du mal die Beiträge mit dieser Position hier nochmal verlinken könntest.

    Ich versuchs mal zwischenzeitlich mit der Suchfunktion, vielleicht klappt das auch.

    gg Tai

    *rofl*

    Ich war genauso, wie du überfordert, oder hatte einfach keine Lust dieses Gedanken-Dickicht bis in alle Tiefe zu verfolgen. Ich hab hin und wieder mitgelesen, mich aber nicht mitreissen lassen.

  • Taishan
    Gast
    • 28. Mai 2008 um 21:39
    • #5
    Mr_Aufziehvogel:

    *rofl*

    Ich war genauso, wie du überfordert, oder hatte einfach keine Lust dieses Gedanken-Dickicht bis in alle Tiefe zu verfolgen. Ich hab hin und wieder mitgelesen, mich aber nicht mitreissen lassen.

    Es ergab 179 hits für "anatta". Und 86 für atta.

    Die Aufgabe ist also mit etwas gutem Willen bewältigbar. Muß man dich dafür vorher aufziehen?

    :D

  • Mr_Aufziehvogel
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    Mitglied seit
    21. März 2008
    • 28. Mai 2008 um 22:02
    • #6
    Taishan:
    Mr_Aufziehvogel:

    *rofl*

    Ich war genauso, wie du überfordert, oder hatte einfach keine Lust dieses Gedanken-Dickicht bis in alle Tiefe zu verfolgen. Ich hab hin und wieder mitgelesen, mich aber nicht mitreissen lassen.

    Es ergab 179 hits für "anatta". Und 86 für atta.

    Die Aufgabe ist also mit etwas gutem Willen bewältigbar. Muß man dich dafür vorher aufziehen?

    :D

    Nein, ich bin ein Perpetuum mobilie, ich laufe von ganz alleine.

    Wenn sie bewältigbar ist, bitte, ich lese gerne das Ergebnis, dass du erarbeitet hast. Wenn ich zufrieden bin, würde ich dich auch loben! }:-)

  • Taishan
    Gast
    • 28. Mai 2008 um 22:08
    • #7
    Mr_Aufziehvogel:
    Taishan:

    Es ergab 179 hits für "anatta". Und 86 für atta.

    Die Aufgabe ist also mit etwas gutem Willen bewältigbar. Muß man dich dafür vorher aufziehen?

    :D

    Nein, ich bin ein Perpetuum mobilie, ich laufe von ganz alleine.

    Wenn sie bewältigbar ist, bitte, ich lese gerne das Ergebnis, dass du erarbeitet hast. Wenn ich zufrieden bin, würde ich dich auch loben! }:-)

    Da haben wir ein sehr schönes Beispiel für atta - perpetuum mobile - ich dreh dir einfach den Saft ab und dann ist das mit dem "alleine laufen" als Illusion enttarnt.

    Ich bin auch ein völlig lustloser Typ - und Lob, wie Tadel perlt bei mir ab - Lotuseffekt.

    Aber nicht die Hoffnung aufgeben -

    Der Worte sind genug gewechselt,
    Laßt mich auch endlich Taten sehn!
    Indes ihr Komplimente drechselt,
    Kann etwas Nützliches geschehn.
    Faust I

    GG Tai

  • Taishan
    Gast
    • 28. Mai 2008 um 22:21
    • #8

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…hilit=atta#p118

    In diesem Beitrag hat bereits 2006 ein Teilnehmer eine schöne Zusammenfassung gegeben.
    Allerdings nicht aus der Sicht des Zen.

    Hier möchte ich dann auf Dogen Genjokoan verweisen.

    GG
    Tai

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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