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Fühlen - Achtsamkeitsübung in fünf Schritten

  • ekkhi
  • 11. April 2012 um 12:04
  • Zum letzten Beitrag
  • ekkhi
    Themenautor
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    22. Februar 2012
    • 11. April 2012 um 12:04
    • #1

    Achtsamkeitsübung in fünf Schritten
    von Ken McLeod

    Aus dem Innern sehen
    1. Einatmend fühle ich diese Emotion/den Schmerz/das Problem
    Ausatmend fühle ich diese Emotion

    2. Einatmend fühle ich die Reaktionen auf diese Emotion
    Ausatmend fühle die Reaktionen auf diese Emotion

    3. Einatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion
    Ausatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion

    4. Einatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion
    Ausatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion

    5. Einatmend verstehe ich/weiß ich, wie diese Emotion entsteht
    Ausatmend verstehe ich wie dies entsteht

    WICHTIG: Pendle zwischen dem Erleben der Gefühle bei Punkt 1 und 2 hin und her. Halte die
    Wahrnehmung dessen sanft aufrecht, öffne dich so weit es dir möglich ist. Es ist nicht notwendig
    von Beginn an, all die Gefühle in ihrer Gänze zu spüren. Die Emotionen werden sich auf ihre
    eigene Weise entfalten.

    Fahre anschließend mit den anderen Schritten fort.
    Sei in völliger Achtsamkeit. Dies ist ein fortlaufender Prozeß.
    Und schließlich wird sich Punkt 5 spontan entfalten, aber niemand kann dir sagen wann!

    Quelle:
    http://www.unfetteredmind.org/five-step-mindfulness-practice
    mit freundlicher Erlaubnis von Ken McLeod
    aus dem Englischen übertragen, © M. Kansei Nisch,
    Ulm, Januar 2012
    http://www.mb-schiekel.de/kansei.htm

  • Hanzze.
    Gast
    • 11. April 2012 um 12:49
    • #2
    Zitat

    Und schließlich wird sich Punkt 5 spontan entfalten, aber niemand kann dir sagen wann!

    Ich weiß zwar nicht woher Ken McLeod diese Annahme (spontan entfalten) hat, aber vielleicht ist das der Grund, warum Achtsamkeitsübung nach Buddha etwas mehr beinhaltet, sollte es ja nicht ewig eine Übung mit viel Hoffnung bleiben. *schmunzel*

    Zum schnuppern und etwas verstehen durchaus eine gute Anleitung bis auf den Punkt 5., der ist wohl mehr Paccecabuddhas vorbehalten. Aber die können das dann auch nicht schlüssig erklären.

  • Matthias65
    Gast
    • 11. April 2012 um 16:58
    • #3
    ekkhi:

    Achtsamkeitsübung in fünf Schritten
    von Ken McLeod

    Aus dem Innern sehen
    1. Einatmend fühle ich diese Emotion/den Schmerz/das Problem
    Ausatmend fühle ich diese Emotion

    2. Einatmend fühle ich die Reaktionen auf diese Emotion
    Ausatmend fühle die Reaktionen auf diese Emotion

    3. Einatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion
    Ausatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion

    4. Einatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion
    Ausatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion

    5. Einatmend verstehe ich/weiß ich, wie diese Emotion entsteht
    Ausatmend verstehe ich wie dies entsteht

    WICHTIG: Pendle zwischen dem Erleben der Gefühle bei Punkt 1 und 2 hin und her. Halte die
    Wahrnehmung dessen sanft aufrecht, öffne dich so weit es dir möglich ist. Es ist nicht notwendig
    von Beginn an, all die Gefühle in ihrer Gänze zu spüren. Die Emotionen werden sich auf ihre
    eigene Weise entfalten.

    Fahre anschließend mit den anderen Schritten fort.
    Sei in völliger Achtsamkeit. Dies ist ein fortlaufender Prozeß.
    Und schließlich wird sich Punkt 5 spontan entfalten, aber niemand kann dir sagen wann!

    Quelle:
    http://www.unfetteredmind.org/five-step-mindfulness-practice
    mit freundlicher Erlaubnis von Ken McLeod
    aus dem Englischen übertragen, © M. Kansei Nisch,
    Ulm, Januar 2012
    http://www.mb-schiekel.de/kansei.htm

    Alles anzeigen

    Mich würde mal interessieren inwieweit diese 5 Achtsamkeitsschritte im Zusammenhang stehen mit den 10 Stufen, die Alan Wallace in seinem Buch "Achtsamkeitsrevolution" beschreibt, um in Stufe 10 "Shamatha" zu erreichen:

    "B. Alan Wallace entfacht in seinem Buch zur Achtsamkeits-Meditation wahrhaftig ein revolutionäres Feuer. Mit großem persönlichen Engagement zeigt er, dass wir unseren Geist verstehen und Schritt für Schritt klären können, und zwar bis zu einer Tiefe des Gewahrseins, die wir nie für möglich gehalten hätten. Die 10 Stufen der meditativen Vertiefungen, wie sie von dem großen indischen Meister Kamalashila (8. Jh.) gelehrt wurden, führen in subtilen Abstufungen zu »Shamatha«, was man mit »Ruhe im Geist« übersetzen kann. In dieser Stille werden wir frei von allen Emotionen und Gedanken, erfahren eine unglaubliche Weitung unseres Bewusstseins und lernen liebevoll, achtsam und ohne Widerstand mit uns und der Welt umzugehen"

    Stufe 1-3 kann man im Alltag erreichen, ab Stufe 4 wäre ein kleineres Retreat nötig, ab Stufe 5 längere Retreats.

    LG
    Matthias

  • dream
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    • 13. April 2012 um 21:19
    • #4

    Hier Hanzze ...warum das Heilend wirken kann aus meiner Sicht.... :)

    ekkhi:

    Achtsamkeitsübung in fünf Schritten
    von Ken McLeod

    Aus dem Innern sehen
    1. Einatmend fühle ich diese Emotion/den Schmerz/das Problem................Ich sehe mich und meine Vorstellung über mich mit meinen Emotionen!
    Ausatmend fühle ich diese Emotion

    2. Einatmend fühle ich die Reaktionen auf diese Emotion.........................Ich beobachte nur meine Emotionen und lasse meine Vorstellungen ZURÜCK!!
    Ausatmend fühle die Reaktionen auf diese Emotion

    3. Einatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion...............................Ich akzeptiere das was ich fühle!!!
    Ausatmend fühle ich mich ruhig in dieser Emotion

    4. Einatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion................................Ich akzeptiere mich so wie ich bin und schließe Frieden mit mir!!!!
    Ausatmend fühle ich mich wohl in dieser Emotion

    5. Einatmend verstehe ich/weiß ich, wie diese Emotion entsteht.................Aus dem Frieden und der Akzeptanz fange ich an mich selbst zu verstehen!!!!!
    Ausatmend verstehe ich wie dies entsteht

    WICHTIG: Pendle zwischen dem Erleben der Gefühle bei Punkt 1 und 2 hin und her. Halte die....................Vorstellungen sind harte Nüsse,Sanftheit vor Robustheit!
    Wahrnehmung dessen sanft aufrecht, öffne dich so weit es dir möglich ist. Es ist nicht notwendig
    von Beginn an, all die Gefühle in ihrer Gänze zu spüren. Die Emotionen werden sich auf ihre
    eigene Weise entfalten.

    Fahre anschließend mit den anderen Schritten fort.....................................................................Erst wenn du Frieden mit dir selbst geschlossen hast kann sich dir die Welt gänzlich öffnen!
    Sei in völliger Achtsamkeit. Dies ist ein fortlaufender Prozeß.
    Und schließlich wird sich Punkt 5 spontan entfalten, aber niemand kann dir sagen wann!

    Quelle:
    http://www.unfetteredmind.org/five-step-mindfulness-practice
    mit freundlicher Erlaubnis von Ken McLeod
    aus dem Englischen übertragen, © M. Kansei Nisch,
    Ulm, Januar 2012
    http://www.mb-schiekel.de/kansei.htm

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  • Hanzze.
    Gast
    • 14. April 2012 um 05:41
    • #5

    Es geht aber um Rechte Sicht und die wird man so wohl schwer erlangen *schmunzel*

  • dream
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    • 14. April 2012 um 11:58
    • #6
    Hanzze.:

    Es geht aber um Rechte Sicht und die wird man so wohl schwer erlangen *schmunzel*

    Durchaus richtig ... Ich gehe davon aus das dies eine Methodik ist das Erlebte das du mit hoher Gefühlsmäßiger Anteilnahme wahrgenommen hast und deine Weltsicht Parziel prägt zu negieren.Halt eine Möglichkeit.Bei dem einen gut bei dem anderen weniger.

    Muß man halt probieren... :)

  • Hanzze.
    Gast
    • 14. April 2012 um 12:02
    • #7

    Ich denk das ist auch aus probieren entstanden und weniger aus den Anleitungen Buddhas. *schmunzel* Man muß sich schon entscheiden was man will und wem man vertraut im Anbetracht der gesteckten Ziele.

  • dream
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    • 14. April 2012 um 12:10
    • #8
    Hanzze.:

    was man will und wem man vertraut im Anbetracht der gesteckten Ziele.

    Wenn das so einfach wäre ...eigene Unsicherheit,Zaudern und Straucheln,Zufall oder Bestimmung?!

  • Hanzze.
    Gast
    • 14. April 2012 um 12:18
    • #9

    Weder gibt's Zufall noch Bestimmung. *schmunzel*

  • dream
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    • 15. April 2012 um 00:09
    • #10
    Hanzze.:

    Weder gibt's Zufall noch Bestimmung. *schmunzel*

    Ich weiß nichts.Umso mehr ich zurück schaue umso mehr zweifel ich an der freien Wahl.Gefangen in den ketten seiner eigenen Persönlichkeit bedarf es günstiger Vorraussetungen diese zu spengen.

    Zufall,Bestimmung ,freie Wahl .... ich weiß nichts.

  • Hanzze.
    Gast
    • 15. April 2012 um 04:49
    • #11

    Sicher, es waren die anderen, all die habe dich jetzt dazu getrieben dieses Post zu schreiben *schmunzel* Vielleicht aber waren es deine Vorstellungen und die Lumpies sind nachdem du ihnen nach gelaufen bist, wieder weg gewesen.
    Die Voraussetzung die Kette zu sprengen ist einzig der Wille dazu, wenn der Weg vorhanden ist. *schmunzel*

  • dream
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    • 15. April 2012 um 08:32
    • #12
    Hanzze.:

    Sicher, es waren die anderen, all die habe dich jetzt dazu getrieben dieses Post zu schreiben *schmunzel* Vielleicht aber waren es deine Vorstellungen und die Lumpies sind nachdem du ihnen nach gelaufen bist, wieder weg gewesen.
    Die Voraussetzung die Kette zu sprengen ist einzig der Wille dazu, wenn der Weg vorhanden ist. *schmunzel*

    Steter Tropfen hölt den Stein.Will der Tropfen Hölen oder will der Stein gehölt werden ?

  • Hanzze.
    Gast
    • 15. April 2012 um 08:56
    • #13

    Der nächste Wohnzimmerphilosoph *schmunzel* beobachte es einfach mal für eine längere Zeit. Wenn du nicht raus kommst gibt's ja immer noch den achtfachen Pfad.

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    • 15. April 2012 um 11:46
    • #14

    Atem fließt ein ... nichts ... Atem fließt aus ... nichts ... Atem fließt ein ... nichts ... Atem fließt aus ... nichts ...

    Aus nichts entsteht Emotion/Schmerz/Problem ... und löst sich wieder in nichts auf 8)

  • Hanzze.
    Gast
    • 15. April 2012 um 12:14
    • #15

    Aus nichts? *schmunzel* Na dann geht dem mal tiefer nach und was auch dienlich ist, wie es zum nächsten führt.

  • Grund
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    • 15. April 2012 um 12:47
    • #16
    Hanzze.:

    Aus nichts? *schmunzel* Na dann geht dem mal tiefer nach und was auch dienlich ist, wie es zum nächsten führt.


    Du kannst das gerne in der Plauderecke aufgreifen. Hier ist's off topic. 8)

  • Hanzze.
    Gast
    • 15. April 2012 um 13:01
    • #17

    Ist wohl aus dem nichts entstanden *schmunzel*, wir sind voll am Thema und arbeiten gerade Pkt 4. durch.

  • dream
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    • 15. April 2012 um 15:04
    • #18
    Hanzze.:

    Der nächste Wohnzimmerphilosoph *schmunzel* beobachte es einfach mal für eine längere Zeit. Wenn du nicht raus kommst gibt's ja immer noch den achtfachen Pfad.

    Achtfach ist der Weg der Weisen,einfach der Weg Buddhas! :lol:

    Als ich gezeugt wurde hatten meine Eltern die Wahl mich zu fragen.
    Sie haben es leider nicht getan!
    Als ich an einem mir fremden Ort geboren wurde hatten sie die Wahl mich zu fragen ob er mir gefallen würde.
    Sie haben es nicht getan!
    Als sie mich so erzogen wie sie es für richtig hielten hatten sie die Wahl mich zu fragen ob ich dies auch so wollte.
    Sie haben es nicht getan
    Als ich Bewußtsein bekam und zu werten begann mußte ich meinen entstehenden VORSTELLUNGEN Rechnung tragen und traf Entscheidungen im hinblick auf diese.
    Hatte ich da eine Wahl?
    Als mir bewußt wurde das dies Leid verursachte und schmerzte wollte ich den Schmerz loswerden,daher suchte ich nach Lösungen.
    Hatte ich da ein Wahl?
    Wenn ein Bodsishatwa durch Mitgefühl für die die keine Wahl haben bewußt im Samsara verweilt wählt er da für andere und "gegen" sich ?..da er die dualität überwunden hat
    Ein Buddha der das Leiden besiegt hat und im sosein der Dinge ruhend die Erscheinungen an sich vorbeiziehen läßt geht er ins Nirvana ein oder ist er schon dort ?...Der der formlos die dualität überwunden hat klaren Blickes ohne Verschleiertem Verstand voranschreitet sieht von Leid ergriffene Wesenheiten mit schmerzverzerten Gesichtern und dem Versuch dieses zu lindern,zu verhindern und dem zu entgehen.

    Was würde er sagen .... haben sie eine Wahl??

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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