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Tibetische / sanskrit Vinaya

  • Hanzze.
  • 6. April 2012 um 09:29
  • Zum letzten Beitrag
  • Hanzze.
    Gast
    • 6. April 2012 um 09:29
    • #1

    Ein großes Mysterium, dass in anderen Traditionen nicht so besteht sind allgemein bekannte Übersetzungen der tibetischen Version der Vinaya. Oft wird spekuliert, dass es sich dabei um etwas anderes handelt als die bekannten Paliübersetzungen.

    Vielleicht hat ja der eine oder andere einen Draht zu Übersetzungen die frei zugänglich sind.

    Vielleicht einleitend aus den Suttas:

    Zitat

    Zweck der Ordenssatzung

    Der ehrwürdige Upāli sprach zum Erhabenen: »Aus wie vielen Gründen, o Herr, hat wohl der Erhabene seinen Jüngern die Übungsregeln (der Ordenszucht) vorgeschrieben und die Ordenssatzung vorgetragen?«

    -»Aus zehn Gründen, Upāli, nämlich:

    um des Wohlergehens und Wohlbefindens der Gemeinde willen;
    zur Erziehung sittenloser Mönche und zur Förderung eines friedlichen Lebens der guten Mönche;
    zur Abwehr gegenwärtiger übler Einflüsse und zur Verhütung künftiger;
    zur Weckung des Vertrauens in Vertrauenslosen und zur Stärkung des Vertrauens in Vertrauensvollen;
    zur Stärkung und Fortdauer der Guten Lehre und zum Schutze der Ordenszucht.«

    Möge diese Thema auch zu diesen Zwecken dienen. *schmunzel*

  • Nyima
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    125
    Beiträge
    24
    Mitglied seit
    12. Mai 2012
    • 15. Mai 2012 um 19:03
    • #2
    Hanzze.:

    Ein großes Mysterium, dass in anderen Traditionen nicht so besteht sind allgemein bekannte Übersetzungen der tibetischen Version der Vinaya. Oft wird spekuliert, dass es sich dabei um etwas anderes handelt als die bekannten Paliübersetzungen.


    Tashi deleg!

    Diesbezüglich sollte es es eigentlich nicht sonderlich viele Spekulationen geben, da die Sachlage recht klar ist: Die meisten heute verbreiteten buddhistischen Traditionen folgen dem Vinaya der Theravada Tradition, welches in Pali verfasst worden ist. Das in Tibet vorherrschende Vinaya-System beruht jedoch auf der Übersetzung des ursprünglich in Sanskrit verfassten Vinaya der Mulasarvastivada Tradition. Es gibt zwar einige Unterschiede zwischen diesen beiden Vinaya Traditionen, im großen und ganzen sind sie jedoch, was die enthaltenen Regeln betrifft, identisch - was wohl auch der Grund dafür ist, dass bis heute nur geringe Teile des Mulasarvastivada-Vinaya in westliche Sprachen übersetzt worden ist.

    Hanzze.:

    Vielleicht hat ja der eine oder andere einen Draht zu Übersetzungen die frei zugänglich sind.

    Einige Auszüge aus der tibetischen Übersetztung des Mulasarvastivada-Vinaya finden sich z.B. im Jamgon Kongrul Lodro Taye' s "Buddhist Ethics".

    Einer der Unterschiede zwischen dem Pali- und dem Mulasarvastivada-Vinaya besteht darin, dass letzteres neben den eigentlichen Regeln auch sehr viele zusätzliche Geschichten enthält. Einige Übersetzungen davon finden sich in "Die Erzählstoffe des Mulasarvastivada-Vinaya" von Jampa Losang Panglung.

    LG,
    Nyima

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 15. Mai 2012 um 23:57
    • #3

    Hi Nyima,
    Na, Dich hätten wir hier gut gebrauchen können, als Hanzze noch registrierter User war.
    Herzlich Willkommen.
    LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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