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Eine Möglichkeit Zen in Worte zu definieren:

  • Askan
  • 4. März 2012 um 19:23
  • Zum letzten Beitrag
  • Askan
    Themenautor
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    • 4. März 2012 um 19:23
    • #1

    Hier meine persönliche Definition zum Wort 'Zen' :

    Zitat


    Der Geist, der Zen lebt, kann Grenzen sehen, muss sie aber nicht berühren um sie zu überqueren.

    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen, daher würden ich sie hier gerne als Antworten lesen.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • crazy-dragon
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    • 4. März 2012 um 20:08
    • #2

    ...
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • rosie
    Gast
    • 4. März 2012 um 21:39
    • #3

    Heutzutage ist es am wichtigsten zu betonen: Zen heißt Versenkung. Es heißt nicht: zazen. Zazen ist nur EINE Form der Versenkung.

    Die klassischste Definition, die für mich noch immer Gültigkeit hat:

    1. Eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften,
    2. unabhängig von Wort und Schriftzeichen:
    3. unmittelbar des Menschen Herz zeigen, -
    4. die (eigene) Natur schauen und Buddha werden.

    Das ist Zen. Wer dies versteht, haftet an keinerlei Schrift, keinerlei Meditationsform, keinerlei Dogma (wobei man diese Definition natürlich davon ausnehmen müsste), keinerlei Lehrer.

  • darkwave
    Gast
    • 4. März 2012 um 21:59
    • #4
    rosie:

    Heutzutage ist es am wichtigsten zu betonen: Zen heißt Versenkung. Es heißt nicht: zazen. Zazen ist nur EINE Form der Versenkung.

    Die klassischste Definition, die für mich noch immer Gültigkeit hat:

    1. Eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften,
    2. unabhängig von Wort und Schriftzeichen:
    3. unmittelbar des Menschen Herz zeigen, -
    4. die (eigene) Natur schauen und Buddha werden.

    Das ist Zen. Wer dies versteht, haftet an keinerlei Schrift, keinerlei Meditationsform, keinerlei Dogma (wobei man diese Definition natürlich davon ausnehmen müsste), keinerlei Lehrer.

    genau, und das ist auch der schlüssel zum koan.

    gruss zenbo

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    • 5. März 2012 um 08:08
    • #5

    AUCH an diesem Thread kann man erkennen wie verkommen Zen ist. Damit reiht sich Zen ein in den Reigen der Traditionen 8)

  • Onda
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    • 5. März 2012 um 09:32
    • #6
    rosie:


    2. unabhängig von Wort und Schriftzeichen:

    Eine Tradition außerhalb (oder unabhängig) von Wort und Schriftzeichen gibt es nicht.
    Wie beredt können Zen-Meister sein...
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

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    • 5. März 2012 um 09:43
    • #7

    ZEN
    - Eine ab dem 5. Jahrhundert in China enstandende und von Daoismus und Konfuzianismus beeinfusste Spielart des Mahayana-Buddhismus.
    - Praxis hat Vorrang vor dem Studium der Schriften.
    - Ideal der Absichtslosigkeit - es gibt nichts zu erreichen.
    - Praxis ist nicht Mittel zum Zweck
    - Aufzeigen der Begrenztheit des Begrifflichen (diskursives Denken)
    - Integration von Kunst in die Praxis
    - Praxis ist das ganze Leben - keine Trennung zwischen "Kissen" und "Nicht-Kissen"

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
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    • 5. März 2012 um 10:23
    • #8

    Es kommt nicht von ungefähr, dass die Frage nach Zen mit einem Koan beantwortet wird, von denen, die es ernst meinen und (Nicht-)Verständnis haben. 8)

  • Bambus
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    • 5. März 2012 um 10:27
    • #9
    Askan:

    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen

    Meine Definition: Ich verstehe Zen nicht.

    Und manchmal habe ich den Eindruck auch (fast) kein anderer. Und wer denn meint es zu verstehen macht sich (oft) selber etwas vor. Fühlt sich toll. Ich habe Zen verstanden/realisiert/gelebt/nicht-gelebt/...

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

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    • 5. März 2012 um 10:31
    • #10
    Zitat

    Was auch immer Meister Gutei über Zen gefragt wurde, als Antwort streckte er einfach einen Finger hoch. Einst wurde sein junger Diener von einem Besucher gefragt: "Worin besteht die Lehre des Meisters?" Da hielt der Bursche ebenfalls einen Finger hoch. Als Gutei davon hörte, schnitt er dem Jungen mit einem Messer den Finger ab. Schreiend vor Schmerz lief der Junge davon. Gutei rief ihm nach. Als der Junge seinen Kopf zurück wandte, streckte Gutei einen Finger hoch. Da wurde der Junge plötzlich erleuchtet.
    Als Gutei zum Sterben kam, sagte er zu den versammelten Mönchen: "Ich habe dieses Ein-Finger-Zen von Tenryu empfangen. Mein ganzes Leben lang habe ich es benützt, aber nicht ausgeschöpft." Nach diesen Worten trat er ins Nirvana ein.

  • Onda
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    • 5. März 2012 um 10:42
    • #11

    Der Finger?

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

    Einmal editiert, zuletzt von Onda (5. März 2012 um 10:42)

  • GaliDa68
    Gast
    • 5. März 2012 um 10:42
    • #12
    Zitat

    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen, daher würden ich sie hier gerne als Antworten lesen.

    Ich macht kein Zen.
    Hurz.

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (5. März 2012 um 11:12)

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    • 5. März 2012 um 10:46
    • #13
    GaliDa68:
    Code
    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen, daher würden ich sie hier gerne als Antworten lesen.[/quote]

    Ich macht kein Zen.
    Hurz.[/quote]

    Wer Zen macht, den sollte man auch tunlichst nicht fragen 8)

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    • 5. März 2012 um 10:53
    • #14

    Ein einziges Mal in meinem Leben bin ich einem Zenmeister begegnet, der Seinesgleichen nicht sucht und auch nicht finden würde. Und der hat mir so klaren Wein eingegossen, dass ich heute noch davon benebelt bin.
    Dieser Meister ... das war ein Frosch :lol:

  • pali
    Gast
    • 5. März 2012 um 14:07
    • #15
    rosie:

    Heutzutage ist es am wichtigsten zu betonen: Zen heißt Versenkung. Es heißt nicht: zazen. Zazen ist nur EINE Form der Versenkung.

    Zen ist "Versenkung" ? Was soll denn da wohin "Versenkt" werden und wieso ? ;) .....

  • Onda
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    • 5. März 2012 um 14:57
    • #16
    pali:


    Zen ist "Versenkung" ? Was soll denn da wohin "Versenkt" werden und wieso ? ;) .....

    Wie der Zweite Weltkrieg gezeigt hat, kann damit durchaus auch Schiffe versenken gemeint sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Angriff_auf_Pearl_Harbor

    http://www.amazon.de/Zen-Nationalis…30955810&sr=8-1

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • pali
    Gast
    • 5. März 2012 um 18:30
    • #17
    Charlie:

    Wie der Zweite Weltkrieg gezeigt hat, kann damit durchaus auch Schiffe versenken gemeint sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Angriff_auf_Pearl_Harbor

    http://www.amazon.de/Zen-Nationalis…30955810&sr=8-1

    LG
    Charlie

    ... gelangweiligtes Gähnen ...

    ... wenn du ein bisschen hier im Archiv stöberst, wirst du einige Diskussionen zu diesem Thema finden

  • rosie
    Gast
    • 5. März 2012 um 18:52
    • #18
    Zitat

    Was soll denn da wohin "Versenkt" werden und wieso ?

    Diese Frage stellt man sich wohl, wenn man Zazen betreibt und nicht Versenkung :?

  • brigittefoe
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    • 5. März 2012 um 23:14
    • #19
    Askan:

    Hier meine persönliche Definition zum Wort 'Zen' :

    Zitat


    Der Geist, der Zen lebt, kann Grenzen sehen, muss sie aber nicht berühren um sie zu überqueren.

    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen, daher würden ich sie hier gerne als Antworten lesen.

    Zen ist die Rückführung zur
    Kontemplation.

    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • xxx
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    • 5. März 2012 um 23:14
    • #20

    Hallo zusammen

    ZEN wird nur selber erfahren, es kann mit niemandem geteilt werden. Zen wird weder erklärt noch verstanden. Es ist weder objektiv noch subjektiv. Eigentlich ist es nichts, im konventionellen Sinne unwichtig, unnütz, ohne eigenes Dasein und ohne Inhalt.


    Rituale, Kleider, Gebräuche sind nur hilflose Versuche ZEN ein Gesicht ein Pseudo-Dasein zu geben.

    Gruss Bakram

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  • brigittefoe
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    • 6. März 2012 um 00:24
    • #21

    .... ist so wie DAO
    geht auch nicht zu erklären
    Sämtliche Versuche scheitern.

    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • sumedhâ
    Gast
    • 6. März 2012 um 09:39
    • #22
    Askan:


    Mich interessieren eure persönlichen Definitionen zum Zen, daher würden ich sie hier gerne als Antworten lesen.


    keine!

  • darkwave
    Gast
    • 6. März 2012 um 11:04
    • #23

    zen beendet die entmündigung durch die achtsamkeitspraxis, und lässt den menschen zu einem selbstverantwortlichen wesen werden, es ist ein bruch mit der klassischen lehre.

    gruss zenbo

  • bel
    Gast
    • 6. März 2012 um 13:57
    • #24
    darkwave:

    entmündigung durch die achtsamkeitspraxis,


    wieso führt "die achtsamkeitspraxis" zur Entmündigung?
    _()_

  • darkwave
    Gast
    • 6. März 2012 um 14:03
    • #25
    bel:
    darkwave:

    entmündigung durch die achtsamkeitspraxis,


    wieso führt "die achtsamkeitspraxis" zur Entmündigung?
    _()_

    weil ein vorgang über den prozess gehängt wird. das ist jetzt meine meinung, zen ist der versuch ganz ohne religiöse "krücke" zu leben, der versuch als mensch auf sich selber basierend seinen platz in der gesellschaft zu finden. aber eben so gut es geht...

    gruss zenbo

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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