1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Schubladen, Denkfaulheit und Aversion

  • Onda
  • 3. März 2012 um 08:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 3. März 2012 um 08:05
    • #1

    Das Prinzip der Ökonomisierung ist auch im menschlichen Denken zu beobachten, hier insbesondere in seiner Tendenz, die Dinge zu vereinfachen und Komplexität zu reduzieren. Die Verwendung griffiger Schlagwörter gehört hierzu. Schlagwörter sind Etiketten, die man der Welt aufklebt in dem Glauben, man würde sie dergestalt gedanklich in den Griff bekommen. Oft sind diese Etikettierungen jedoch nur Ausdruck von Denkfaulheit. Sie zementieren Fronten.

    Nehmen wir den Begriff "Wohlfühlbuddhismus". Er eignet sich hervorragend, buddhistische Richtungen, mit denen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht anfreunden mag, polemisch abzuqualifizieren. Man klebt diesen Richtungen das Etikett auf und basta. Den wenigsten wird bei diesem Manöver klar sein, was sie exakt unter dem Begriff verstehen. Der Begriff ist einfach ein praktikables Gefäß für diffuse Ressentiments.

    Die buddhistische Geistesschulung versucht, auch solche Mechanismen transparent zu machen. Dem Praktizierenden ist klar, dass Begriffe ihren Nutzen haben, die Komplexität der Welt doch niemals in der Tiefe erfasssen können. Erwachen ist ein Vorgang, der den Menschen über die Begriffe hinaus führt. Die Geistesschulung beinhaltet einen sorgfältigen und achtsamen Umgang mit den Dingen. Auch mit Sprache. Sie beinhaltet im Hinblick auf Sprache diverse Fragestellungen: zu wem spreche ich? Was will ich zum Ausdruck bringen? Was ist das Motiv meiner Sprachhandlung? Ist meine Sprachhandlung dem Mitgefühl erwachsen oder der Aversion? Welche Folgen kann mein Sprechen haben?

    Im Falle des Begriffes "Wohlfühlbuddismus" beobachte ich: die Tendenz zur Vereinfachung, das Bedürfnis nach Abgrenzung, das Bedürfnis, die eigene Praxis und das eigene Verständnis in der Abwertung des anderen aufzuwerten, reflexhaften und unachtsamen Umgang mit Begriffshülsen.

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

    Einmal editiert, zuletzt von Onda (3. März 2012 um 08:14)

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 3. März 2012 um 08:08
    • #2

    Hier ist zweifellos die Tendenz zur Verkomplizierung zu beobachten 8)

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 3. März 2012 um 08:12
    • #3

    Ja, selbst wenn die Reaktion nicht reflexhaft sondern durchdacht sein mag: der Wunsch, den eigenen Weg als besser, intelligenter und wohlmöglich einzig zielführend darzustellen... hängt mir bei allen Leuten aller Richtungen hier einfach nur noch zum Hals heraus.
    Es ist einfach neben der Spur.
    Aber es wird nicht bemerkt, wenn man es selber tut. Das ist das Fiese.
    So kann man noch lange in seinem eigenen Saft schmoren, in seinen eigenen Bahnen kreisen, ohne das wirklich wichtige und hilfreiche, das sich in jedem Moment wieder neu auftut, zu bemerken.
    Naja, so ist es eben.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Maybe Buddha
    Punkte
    12.645
    Beiträge
    2.478
    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 3. März 2012 um 08:18
    • #4

    Was ist denn an "Wohlfühlbuddhismus" so schwer zu verstehen?

    Es geht darum den Buddhismus (die Lehre des Buddha) nicht dafür zu nutzen wofür sie gedacht ist (Freiheit von Dukkha), sondern
    das es dabei nur um eine weitere "Tätigkeit" geht die Dukkha erzeugt. Buddhismus als Hobby, Zeit-vertreib, gute Laune, Spiel etc...
    Das Wort "Wohlfühl-..." kommt schliesslich von "Wohl-Gefühl". Ich brauch jetzt wohl nicht ausführen wozu das führt, oder?

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Mascha
    Gast
    • 3. März 2012 um 08:20
    • #5
    Charlie:


    Im Falle des Begriffes "Wohlfühlbuddismus" beobachte ich: die Tendenz zur Vereinfachung, das Bedürfnis nach Abgrenzung, das Bedürfnis, die eigene Praxis und das eigene Verständnis in der Abwertung des anderen aufzuwerten, reflexhaften und unachtsamen Umgang mit Begriffshülsen.

    Das schockt mich hier immer am meisten.
    Ich vermute, es wird nur zum Wohl des anderen angewendet, um seinen 'Irrweg' zu beenden und ihn letztlich zur Einsicht zu führen. :grinsen: Aus reiner Fiesheit kann es ja wohl nicht vorkommen :evil:

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 3. März 2012 um 08:27
    • #6

    Natürlich nicht. :|

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Bambus
    Punkte
    3.690
    Beiträge
    706
    Mitglied seit
    24. Dezember 2009
    • 3. März 2012 um 08:30
    • #7
    Maybe Buddha:

    Was ist denn an "Wohlfühlbuddhismus" so schwer zu verstehen?

    Es geht darum den Buddhismus (die Lehre des Buddha) nicht dafür zu nutzen wofür sie gedacht ist (Freiheit von Dukkha), sondern
    das es dabei nur um eine weitere "Tätigkeit" geht die Dukkha erzeugt. Buddhismus als Hobby, Zeit-vertreib, gute Laune, Spiel etc...
    Das Wort "Wohlfühl-..." kommt schliesslich von "Wohl-Gefühl". Ich brauch jetzt wohl nicht ausführen wozu das führt, oder?

    Wobei das die Sicht von außen ist. Ein Mensch, der von anderen als Wohlfühlbuddhist bezeichnet wird wird sich meist selber nicht so sehen.

    Ich fühle mich als Buddhist wohl. Also bin ich Wohlfühlbuddhist. :D Wobei mich mancher in einer Außensicht wahlweise als Irren, Masochisten, Sadisten oder Zensor bezeichnen mag. Je nach der Seite die er gerade sehen kann oder sehen will.

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 3. März 2012 um 09:36
    • #8
    Maybe Buddha:


    Das Wort "Wohlfühl-..." kommt schliesslich von "Wohl-Gefühl". Ich brauch jetzt wohl nicht ausführen wozu das führt, oder?

    Wenn der Wohlfühlbuddhismus der "falsche" Buddhismus ist, dann ist der "richtige" ein Miesfühlbuddhismus.
    Auf was zielt der Buddhismus? Auf die Beseitigung von dukkha. Was stellt sich nach Beseitigung von dukkha ein? Wohlsein.

    "Wohlfühlbuddhismus" - ein wohlfeiler Stempel, den man nach Belieben anderen Richtungen aufdrückt, um sich selbst ins goldene Licht zu rücken.

    Eine dämliche Kampfvokabel, mehr nicht. So dämlich wie "Wutbürger", "Warmduscher" oder "Frauenversteher". Eine Vokabel, die im Sumpf der Ressentiments gewachsen ist.

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Maybe Buddha
    Punkte
    12.645
    Beiträge
    2.478
    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 3. März 2012 um 09:43
    • #9
    Bambus:
    Maybe Buddha:

    Was ist denn an "Wohlfühlbuddhismus" so schwer zu verstehen?

    Es geht darum den Buddhismus (die Lehre des Buddha) nicht dafür zu nutzen wofür sie gedacht ist (Freiheit von Dukkha), sondern
    das es dabei nur um eine weitere "Tätigkeit" geht die Dukkha erzeugt. Buddhismus als Hobby, Zeit-vertreib, gute Laune, Spiel etc...
    Das Wort "Wohlfühl-..." kommt schliesslich von "Wohl-Gefühl". Ich brauch jetzt wohl nicht ausführen wozu das führt, oder?

    Wobei das die Sicht von außen ist. Ein Mensch, der von anderen als Wohlfühlbuddhist bezeichnet wird wird sich meist selber nicht so sehen.

    Ich fühle mich als Buddhist wohl. Also bin ich Wohlfühlbuddhist. :D Wobei mich mancher in einer Außensicht wahlweise als Irren, Masochisten, Sadisten oder Zensor bezeichnen mag. Je nach der Seite die er gerade sehen kann oder sehen will.


    Natürlich reicht "ein" Blick von aussen nicht aus, das ist klar. Und auch in einer Gruppe, Organisation, Linie etc oder ähnlichem, in der der Meister, Guru, Lama, Roshi, Ajahn etc offensichtlich "Wohlfühl-Buddhismus" (Wohlfühl-Dhamma) lehrt bzw vorlebt, heisst das noch nicht das alle seine Schüler ihm das Gleichtun (sondern vielleicht dennoch ernsthaft praktiziern).
    Aber wenn gewisse Grundprinzipien eher auf Spaß und Freude ausgelegt sind, statt sich ernsthaft dem von Buddha gelehrten Dhamma zu widmen, ist das Wohlfühl-Buddhismus.
    Im Endeffekt ist mir das aber auch egal, wenn die Menschen damit (augenscheinlich) glücklich sind. Besser als wenn sie auf der Strasse Drogen verkaufen ;) . Aber das ganze ist dann eher ein Hobby, anstatt Buddhismus...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 3. März 2012 um 10:03
    • #10

    Stichwort FREUDE

    18. „Wenn er lang einatmet, versteht er: ,Ich atme lang ein‘; oder wenn er lang ausatmet, versteht er: ,Ich atme lang aus.‘ Wenn er kurz einatmet, versteht er: ,Ich atme kurz ein‘; oder wenn er kurz ausatmet, versteht er: ,Ich atme kurz aus.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den ganzen Atemkörper erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen.‘“

    19. „Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei Verzückung erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei Verzückung erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei Glückseligkeit erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei Glückseligkeit erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Geistes erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Geistes erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Geistes beruhigen‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Geistes beruhigen.‘“

    20. „Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den Geist erleben‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den Geist erleben.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den Geist erfreuen‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den Geist erfreuen.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den Geist konzentrieren‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den Geist konzentrieren.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei den Geist befreien‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei den Geist befreien.‘“

    21. „Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Vergänglichkeit betrachten‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Vergänglichkeit betrachten.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Lossagung betrachten‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Lossagung betrachten.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei das Aufhören betrachten‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei das Aufhören betrachten.‘ Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei das Loslassen betrachten‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei das Loslassen betrachten.‘“

    http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m118z.html

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Maybe Buddha
    Punkte
    12.645
    Beiträge
    2.478
    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 3. März 2012 um 10:06
    • #11
    Charlie:
    Maybe Buddha:


    Das Wort "Wohlfühl-..." kommt schliesslich von "Wohl-Gefühl". Ich brauch jetzt wohl nicht ausführen wozu das führt, oder?



    Wenn der Wohlfühlbuddhismus der "falsche" Buddhismus ist, dann ist der "richtige" ein Miesfühlbuddhismus.
    Auf was zielt der Buddhismus? Auf die Beseitigung von dukkha. Was stellt sich nach Beseitigung von dukkha ein? Wohlsein.

    "Wohlfühlbuddhismus" - ein wohlfeiler Stempel, den man nach Belieben anderen Richtungen aufdrückt, um sich selbst ins goldene Licht zu rücken.

    Eine dämliche Kampfvokabel, mehr nicht. So dämlich wie "Wutbürger", "Warmduscher" oder "Frauenversteher". Eine Vokabel, die im Sumpf der Ressentiments gewachsen ist.

    LG
    Charlie


    Is doch nicht dein Ernst oder? Du kennst doch die Lehre des Buddha, also tue doch nicht so, als wüsstest du das nicht...
    Wohlfühl-Buddhismus ist genauso falsch wie Miesfühl-Buddhismus. Genau darum gehts in der Lehre. Weder das eine, noch das andere, nämlich der mittlere Weg... Gleichmut!

    Vielleicht verstehe ich unter Wohlfühl-Buddhismus etwas anderes als du... Das kann sein. Für mich ist der Begriff eher mit einer Gruppierug verbunden die zwar Spaß hat (weltlichen, also mit Leiden verbunden), der aber aufgrund seiner weltlichen, auf Spaß und Freude ausgerichteten Funktion, nicht zum Ziel führt (Freiheit von Dukkha).

    Und deine Mutmaßungen und Interpretationen, in Bezug auf die Menschen die diesen Ausdruck benutzen, ist nicht weniger "dämliche Kampfvokabel(n)" als das Wort "Wohlfühl-Buddhismus" selbst.
    Ich zum Beispiel gehöre keiner "Linie" oder "Richtung" an. Ich habe aus allen Richtungen schon hilfreiches und weniger Hilfreiches gehört/gelesen/erlebt. Ich habe Bücher vom Dalai Lama, von TNH, von Bhikku Nanananda, von Buddhadasa Bhikku, von Ajahn Chah, von Kodo Sawaki etc gelsen, also Theravada, Zen, Tib. Buddhismus etc. Und bei allen war hilfreiches dabei und bei einigen auch einiges an Un-sinn. Mir geht es darum was zielführend, effektiv und der Sache dienlich ist.
    Der Buddha sagte nicht zu unrecht das die meißten menschen seine Lehre nicht verstehen werden und das auch gar nicht wollen, da sie so sehr an ihrem "Leben" als Individuum und dem Spass der Sinnesvergnügungen hängen. Der Buddhismus ist ja kein Kinderspiel und macht nicht immer Spaß. Wohlfühlen wird aber zum Großteil mit Sinnevergnügen gleichgesetzt. Und eine Gruppe die nur oberflächlich "buddhistisch"ist und sich an Sinnesvergnügungen erfreut und somit mit der Lehre des Buddha mal garnix zu tun hat, wäre nach meiner Definition eine Gruppe des "Wohlfühl-Buddhismus".

    Wie wäredenn deine Definition dieses Wortes?

    Und viel wichtiger: Was bringt es denn sich darüber aufzuregen das manche, eine andere Gruppe als Wohlfühl-Buddhismus bezeichnen? Einem Buddhisten kann das doch, auf Deutsch gesagt, am Arsch vorbei gehn. Gehörtes/gelesenes ist nur gehörtes/gelesenes... 8)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 3. März 2012 um 10:31
    • #12

    Was ein ordentlicher Buddhist ist, der fühlt sich schlecht dabei :lol:

    Das ist schon mal ein guter Ansatz zum schlecht fühlen

    Losang Lamo:

    ... den eigenen Weg als ... zielführend ...


    "eigener" Weg und "zielführend" 8)


    Maybe Buddha:

    Buddhismus als Hobby, Zeit-vertreib, gute Laune, Spiel etc...


    Zu mehr taugt ein Buddhismus auch nicht 8)

    Fällt mir der olle Patrul ein

    Patrul Rinpoche:

    Deshalb heißt es: 'Und wenn dies nicht erreicht wird, so wird man zumindest glücklich sein. Wie wunderbar!'"


    Einmal editiert, zuletzt von Grund (3. März 2012 um 10:40)

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 3. März 2012 um 10:38
    • #13
    Maybe Buddha:


    Wohlfühl-Buddhismus ist genauso falsch wie Miesfühl-Buddhismus. Genau darum gehts in der Lehre. Weder das eine, noch das andere, nämlich der mittlere Weg... Gleichmut!

    Das hast du offensichtlich falsch verstanden. Der Buddhismus schließt die Freude nicht aus. Der mittlere Weg ist kein Weg der Indifferenz und der Freudlosigkeit.

    Zitat

    Wie wäre denn deine Definition dieses Wortes?

    Ich benutze das Wort aus den oben genannten Gründen nicht. Aus dem Kontext, in dem es verwendet wird, läßt sich schließen, dass es so etwas wie "Buddhismus light" bedeutet, ein oberflächlicher "uneigentlicher" Buddhismus.

    Zitat

    Und viel wichtiger: Was bringt es denn sich darüber aufzuregen, dass manche eine andere Gruppe als Wohlfühl-Buddhismus bezeichnen?

    Es wäre sicherlich nicht sinnvoll, es dabei zu belassen, sich über derlei Polemik lediglich aufzuregen. Sinnvoll ist es aber, auf die (letztlich unbuddhistischen) Mechanismen der Abgrenzung und Selbst-Aufwertung hinzuweisen, die solchen verbalen Attacken zugrunde liegen. Welche Motive stecken hinter der Abwertung anderer? Weitere Aspekte dieser Debatte habe ich im Eingangspost angesprochen.

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

    Einmal editiert, zuletzt von Onda (3. März 2012 um 10:45)

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 3. März 2012 um 10:45
    • #14
    Charlie:

    Der Buddhismus schließt die Freude nicht aus.


    Warum kommst du eigentlich bei alledem so freudlos rüber? 8)

  • Maybe Buddha
    Punkte
    12.645
    Beiträge
    2.478
    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 3. März 2012 um 11:07
    • #15
    Charlie:
    Maybe Buddha:


    Wohlfühl-Buddhismus ist genauso falsch wie Miesfühl-Buddhismus. Genau darum gehts in der Lehre. Weder das eine, noch das andere, nämlich der mittlere Weg... Gleichmut!

    Das hast du offensichtlich falsch verstanden. Der Buddhismus schließt die Freude nicht aus. Der mittlere Weg ist kein Weg der Indifferenz und der Freudlosigkeit.

    Zitat

    Wie wäre denn deine Definition dieses Wortes?

    Ich benutze das Wort aus den oben genannten Gründen nicht. Aus dem Kontext, in dem es verwendet wird, läßt sich schließen, dass es so etwas wie "Buddhismus light" bedeutet, ein oberflächlicher "uneigentlicher" Buddhismus.

    Zitat

    Und viel wichtiger: Was bringt es denn sich darüber aufzuregen, dass manche eine andere Gruppe als Wohlfühl-Buddhismus bezeichnen?

    Es wäre sicherlich nicht sinnvoll, es dabei zu belassen, sich über derlei Polemik lediglich aufzuregen. Sinnvoll ist es aber, auf die (letztlich unbuddhistischen) Mechanismen der Abgrenzung und Selbst-Aufwertung hinzuweisen, die solchen verbalen Attacken zugrunde liegen. Welche Motive stecken hinter der Abwertung anderer? Weitere Aspekte dieser Debatte habe ich im Eingangspost angesprochen.

    LG
    Charlie

    Alles anzeigen

    Hmm... Du sagst du benutzt das Wort zwar nicht, aber definierst bzw verstehst es so:
    "dass es so etwas wie "Buddhismus light" bedeutet, ein oberflächlicher "uneigentlicher" Buddhismus"

    Das entspricht auch in etwa dem was ich darunter verstehe. Wenn sich dem eine Gruppe hingibt und das praktiziert, also einen oberflächlichen Wohlfühl-Buddhismus/Buddhismus light lebt und sie Glücklich dabei sind, wo ist dann das Problem?
    Vielleicht ist das Problem einfach bei dir, weil du es negativ interpretierst...?

    Ich versteh ehrlich gesagt gar nicht worauf du eigentlich hinaus willst...?

    Ich klink mich mal aus, sowas führt doch zu nix... Probleme die die Welt nicht braucht 8)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 3. März 2012 um 11:13
    • #16
    Maybe Buddha:

    sowas führt doch zu nix...


    :lol:

    Maybe Buddha:

    Probleme die die Welt nicht braucht 8)


    Die Welt nicht, aber das Bewußtsein 8)

  • Onda
    Themenautor
    Reaktionen
    4
    Punkte
    13.264
    Beiträge
    2.561
    Mitglied seit
    12. Januar 2012
    • 3. März 2012 um 11:44
    • #17
    Maybe Buddha:

    Wenn sich dem eine Gruppe hingibt und das praktiziert, also einen oberflächlichen Wohlfühl-Buddhismus/Buddhismus light lebt und sie Glücklich dabei sind, wo ist dann das Problem?

    Ich habe damit keinerlei Probleme. Besser Buddhismus light als Neonazismus light.

    Zitat

    Ich versteh ehrlich gesagt gar nicht worauf du eigentlich hinaus willst...?


    Das glaube ich auch.

    LG
    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Maybe Buddha
    Punkte
    12.645
    Beiträge
    2.478
    Mitglied seit
    6. August 2011
    • 3. März 2012 um 11:46
    • #18
    TMingyur:
    Maybe Buddha:

    sowas führt doch zu nix...


    :lol:

    Maybe Buddha:

    Probleme die die Welt nicht braucht 8)


    Die Welt nicht, aber das Bewußtsein 8)


    Bewusstsein, Welt, wo ist da der Unterschied... "Ich" brauch(t) das, aber wer braucht "Ich"? Niemand... 8)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Erdmaus
    Reaktionen
    58
    Punkte
    5.613
    Beiträge
    1.104
    Mitglied seit
    18. Januar 2010
    • 3. März 2012 um 11:50
    • #19
    Charlie:

    Das Prinzip der Ökonomisierung ist auch im menschlichen Denken zu beobachten, hier insbesondere in seiner Tendenz, die Dinge zu vereinfachen und Komplexität zu reduzieren. Die Verwendung griffiger Schlagwörter gehört hierzu. Schlagwörter sind Etiketten, die man der Welt aufklebt in dem Glauben, man würde sie dergestalt gedanklich in den Griff bekommen. Oft sind diese Etikettierungen jedoch nur Ausdruck von Denkfaulheit. Sie zementieren Fronten.

    Nehmen wir den Begriff "Wohlfühlbuddhismus". Er eignet sich hervorragend, buddhistische Richtungen, mit denen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht anfreunden mag, polemisch abzuqualifizieren. Man klebt diesen Richtungen das Etikett auf und basta. Den wenigsten wird bei diesem Manöver klar sein, was sie exakt unter dem Begriff verstehen. Der Begriff ist einfach ein praktikables Gefäß für diffuse Ressentiments.

    Die buddhistische Geistesschulung versucht, auch solche Mechanismen transparent zu machen. Dem Praktizierenden ist klar, dass Begriffe ihren Nutzen haben, die Komplexität der Welt doch niemals in der Tiefe erfasssen können. Erwachen ist ein Vorgang, der den Menschen über die Begriffe hinaus führt. Die Geistesschulung beinhaltet einen sorgfältigen und achtsamen Umgang mit den Dingen. Auch mit Sprache. Sie beinhaltet im Hinblick auf Sprache diverse Fragestellungen: zu wem spreche ich? Was will ich zum Ausdruck bringen? Was ist das Motiv meiner Sprachhandlung? Ist meine Sprachhandlung dem Mitgefühl erwachsen oder der Aversion? Welche Folgen kann mein Sprechen haben?

    Im Falle des Begriffes "Wohlfühlbuddismus" beobachte ich: die Tendenz zur Vereinfachung, das Bedürfnis nach Abgrenzung, das Bedürfnis, die eigene Praxis und das eigene Verständnis in der Abwertung des anderen aufzuwerten, reflexhaften und unachtsamen Umgang mit Begriffshülsen.

    LG
    Charlie

    Meines Erachtens ein hervorragender Kommentar. Insbesondere der letzte Abschnitt trifft meines Erachtens häufig den Kern dessen, was zu beobachten ist.

    lg
    maus

  • mukti
    Reaktionen
    6.831
    Punkte
    72.771
    Beiträge
    12.972
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 3. März 2012 um 12:07
    • #20
    Charlie:

    Erwachen ist ein Vorgang, der den Menschen über die Begriffe hinaus führt. Die Geistesschulung beinhaltet einen sorgfältigen und achtsamen Umgang mit den Dingen. Auch mit Sprache. Sie beinhaltet im Hinblick auf Sprache diverse Fragestellungen: zu wem spreche ich? Was will ich zum Ausdruck bringen? Was ist das Motiv meiner Sprachhandlung? Ist meine Sprachhandlung dem Mitgefühl erwachsen oder der Aversion? Welche Folgen kann mein Sprechen haben?

    Im Falle des Begriffes "Wohlfühlbuddismus" beobachte ich: die Tendenz zur Vereinfachung, das Bedürfnis nach Abgrenzung, das Bedürfnis, die eigene Praxis und das eigene Verständnis in der Abwertung des anderen aufzuwerten, reflexhaften und unachtsamen Umgang mit Begriffshülsen.

    Prinzipiell sehe ich in der Reduzierung von Sachverhalten auf einen einzigen Begriff nichts Schlechtes. Allerdings bekommen Begriffe wie "Wohlfühlbuddhismus" dann oft eine Eigendynamik, werden mit Minderwertigkeit assoziiert und diskriminierend angewendet. Buddha ist dem Bedürfnis vieler Laien entgegengekommen, die Welt zu genießen und dennoch im Dharma voranzuschreiten, weil eben nicht jeder gleich alles aufgeben kann. In der heutigen Zeit kommt noch "Wellness" hinzu, da wird kein anderes Ziel verfolgt, als etwa durch Entspannungstechniken leidvolle Gefühle zu vermeiden. Ethik oder Sittlichkeit muß dabei gar keine Rolle spielen, es lässt sich sogar auf einer oberflächlichen Ebene ein schlechtes Gewissen wegmeditieren, oder Entspannung zur besseren Durchführung von unheilvollen Taten anwenden.

    Wie auch immer, eine egoistische Aufwertung durch Abwertung Anderer ist immer unheilsam und nährt ein imaginäres Selbst oder Ich. Deshalb ist Selbstreflexion wichtig, wenn mir "Wohlfühlbuddhismus" oder ähnliche Worte unterkommen, richte ich, wenn genug Achtsamkeit dazu besteht, den Blick erstmal auf mich selber, ob sich da nicht auch ein oberflächlicher Wohlfühlbuddhist finden lässt, und gehe ansonsten achtsam mit diesen Wörtern um, nicht diskriminierend - wenn mich nicht gerade Unwissenheit benebelt.

    Mit Metta, mukti.


  • darkwave
    Gast
    • 3. März 2012 um 12:51
    • #21
    Charlie:

    Nehmen wir den Begriff "Wohlfühlbuddhismus". Er eignet sich hervorragend, buddhistische Richtungen, mit denen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht anfreunden mag, polemisch abzuqualifizieren. Man klebt diesen Richtungen das Etikett auf und basta. Den wenigsten wird bei diesem Manöver klar sein, was sie exakt unter dem Begriff verstehen. Der Begriff ist einfach ein praktikables Gefäß für diffuse Ressentiments.

    mir machen eigentlich eher leute sorgen, die sich auf foren tummeln und dabei versuchen keine auseinandersetzungen mit anderen zu haben, und sich dann wundern wenn ihnen langweilig ist.... ein bischen mehr mut zum konflikt bitte!

    nur meine meinung

    gruss zenbo

  • Matthias65
    Gast
    • 3. März 2012 um 13:06
    • #22
    darkwave:
    Charlie:

    Nehmen wir den Begriff "Wohlfühlbuddhismus". Er eignet sich hervorragend, buddhistische Richtungen, mit denen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht anfreunden mag, polemisch abzuqualifizieren. Man klebt diesen Richtungen das Etikett auf und basta. Den wenigsten wird bei diesem Manöver klar sein, was sie exakt unter dem Begriff verstehen. Der Begriff ist einfach ein praktikables Gefäß für diffuse Ressentiments.

    mir machen eigentlich eher leute sorgen, die sich auf foren tummeln und dabei versuchen keine auseinandersetzungen mit anderen zu haben, und sich dann wundern wenn ihnen langweilig ist.... ein bischen mehr mut zum konflikt bitte!
    nur meine meinung

    gruss zenbo

    Hallo Zenbo,

    was meinst Du mit "ein bißchen Mut zum Konflikt" ? Ein Konflikt kann konstruktiv (evtl. sogar lehrreich) oder destruktiv (evtl. sogar leiderzeugend) sein.

    Das wichtigste ist doch, dass man mit sich selbst "im reinen" ist. Man kann dann auch dazu stehen, wenn "seine/ihre Richtung" fälschlicherweise als "Wohlfühlbuddhismus" bezeichnet wird. Man muß sich den Schuh ja nicht anziehen 8)

    @ Mukti,

    meinst Du wirlich, dass man "schlechtes Gewissen" wegmeditieren kann ?
    Ist "Gewissen" nicht auch eine Form von Bewußtsein ?

    Liebe Grüße
    Matthias

  • GaliDa68
    Gast
    • 3. März 2012 um 13:13
    • #23
    darkwave:
    Charlie:

    Nehmen wir den Begriff "Wohlfühlbuddhismus". Er eignet sich hervorragend, buddhistische Richtungen, mit denen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht anfreunden mag, polemisch abzuqualifizieren. Man klebt diesen Richtungen das Etikett auf und basta. Den wenigsten wird bei diesem Manöver klar sein, was sie exakt unter dem Begriff verstehen. Der Begriff ist einfach ein praktikables Gefäß für diffuse Ressentiments.

    mir machen eigentlich eher leute sorgen, die sich auf foren tummeln und dabei versuchen keine auseinandersetzungen mit anderen zu haben, und sich dann wundern wenn ihnen langweilig ist.... ein bischen mehr mut zum konflikt bitte!

    nur meine meinung

    gruss zenbo

    Ach, herrje!
    Konflikte aus Langeweile verursachen … Leute, schlagt Euch, prügelt Euch, macht Krieg … es ist sooooo langweilig …
    Ich könnte ganz viel dazu schreiben, wenn ich Angst vor der Langeweile hätte. Ich will Dich aber nicht unterhalten, Du bist schon groß, Du kannst das selbst tun.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Mascha
    Gast
    • 3. März 2012 um 13:34
    • #24

    Ich schätze, Zenbo meint die (wieder eine ;)) Tendenz im Forum, einen neuen thread aufzumachen mit dem Thema:

    "guckt mal alle, was ich grade finde!!!"

    anstatt das Thema in dem thread / mir den Leuten zu ende zu besprechen, wo es aufkam?!


    ... andererseits ist es hier aber auch gewaltig schwierig, etwas zu ende zu besprechen oder von mir aus zu streiten!

  • mukti
    Reaktionen
    6.831
    Punkte
    72.771
    Beiträge
    12.972
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 3. März 2012 um 13:39
    • #25
    Matthias65:


    @ Mukti,

    meinst Du wirlich, dass man "schlechtes Gewissen" wegmeditieren kann ?
    Ist "Gewissen" nicht auch eine Form von Bewußtsein ?

    Das kommt jetzt wieder drauf an was man alles unter Meditieren verstehen kann. Da habe ich jetzt nicht den passendsten Begriff verwendet.
    Meine einfach, dass man das Gewissen nicht beachten muss, es beobachten kann wie es aufsteigt und verschwindet.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download