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  1. Buddhaland Forum
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  3. Buddhistische Praxis

Vollständigkeit

  • Lirum Larum
  • 9. Februar 2012 um 09:00
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  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Februar 2012 um 09:00
    • #1

    Ich bin gerade zu der Erkenntnis gekommen, es sind vier Dinge, die man auf dem Weg essentiell braucht, um vollständig zu sein:
    - Gleichmut
    - Mitgefühl
    - Leerheit erkennen (Klarheit)
    - Selbstlosigkeit

    Fehlt eins davon, so fehlt einem noch etwas grundlegend Notwendiges, um den Pfad wirklich richtig zu beschreiten.
    Das ist natürlich kein Staatsverbrechen, sondern nur natürlich. Nur sollte man wissen, woran man noch dringend arbeiten muss, bevor man sich viel auf sich selber und seinen Weg einbildet. ;)

    Was meint Ihr? Was braucht es, um "ganz" zu sein und im buddhistischen Sinne für die Anderen eine wirkliche Hilfe darstellen zu können?

    Liebe Grüße von
    LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    • 9. Februar 2012 um 10:14
    • #2

    Hi Petra,

    ich meine Althruismus, Ich-Losigkeit.
    Dieses Dings "Es gibt weitaus wichtigeres als mich."

    Ich halte das für einen wichtigen Aspekt, um auf die richtige Schiene zu kommen. Deshalb gibt es hier im Forum auch noch so viel Streit, weil die ganzen Ichs wichtiger sind als der Frieden. Wenn da mehr Zurückgenommenheit wäre, würden auch die jeweiligen Gegenüber die Chance bekommen, sich auch zurück zu nehmen. Würden alle da an einem Strang ziehen, würde hier alles weitaus "buddhistischer" wirken. :lol:

    Ja, Achtsamkeit, klar. Guter Punkt, Petra. Das sollte zwar in dem Leerheitsgewahrsein mit drin sein, ist aber auch so essentiell, dass es gut ist, das zu erwähnen. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Kusala
    Gast
    • 9. Februar 2012 um 10:24
    • #3

    Liebe LL,
    das liest sich alles sehr christlich :)

    Losang Lamo:

    - Gleichmut
    - Mitgefühl
    - Leerheit erkennen (Klarheit)
    Fehlt eins davon, so fehlt einem noch etwas grundlegend Notwendiges, um den Pfad wirklich richtig zu beschreiten.

    Sind diese Punkte kultiviert, gehört man zu den Nichtwiederkehrern, ist also schon sehr weit auf dem Pfad fortgeschritten.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • odysseus05
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    • 9. Februar 2012 um 12:39
    • #4

    Hallo,

    Losang Lamo:

    Ich bin gerade zu der Erkenntnis gekommen, es sind vier Dinge, die man auf dem Weg essentiell braucht, um vollständig zu sein:
    - Gleichmut
    - Mitgefühl
    - Leerheit erkennen (Klarheit)
    - Selbstlosigkeit

    Fehlt eins davon, so fehlt einem noch etwas grundlegend Notwendiges, um den Pfad wirklich richtig zu beschreiten.
    Das ist natürlich kein Staatsverbrechen, sondern nur natürlich. Nur sollte man wissen, woran man noch dringend arbeiten muss, bevor man sich viel auf sich selber und seinen Weg einbildet. ;)

    Was meint Ihr? Was braucht es, um "ganz" zu sein und im buddhistischen Sinne für die Anderen eine wirkliche Hilfe darstellen zu können?

    Liebe Grüße von
    LL

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    Ich denke, dass wir ohne Metta nirgendwohin kommen.
    Ich habe es selbst oft genug erfolglos probiert.

    Die richtig großen Schritte habe ich immer mit Metta gemacht.
    Mitgefühl und selbstose Liebe sollten neben Achtsamkeit Hand in Hand gehen.
    Wir sollten diese Begleiter immer ganz nah bei uns haben und uns täglich daran erinnern,
    sie zu kultivieren und nach ihnen zu leben.

    Denn selbstlose Liebe läßt uns erkennen und fühlen, dass wir verbunden sind.
    Sie offenbart was unsere grobe Wahrnehmung verschleiert
    und sie läßt uns automatisch unser so wichtiges und großes Ich vergessen,
    ohne vorher irgendwelche Schriften zu rezitieren oder gar zu kennen und
    sie lädt uns mit einem Lächeln ein selbstlos zu handeln.

    Die Frage ist nur, ob man seinem Herzen soviel Weisheit zutraut :)

    Liebe Grüße

    Stefan

    Egal wie Dein Weg auch sein mag.
    Laß Dich stets von Achtsamkeit, Liebe und Mitgefühl führen.
    Denn ohne diese 3 Weisen, wird kein Weg von Erfolg sein.

  • Lirum Larum
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    • 9. Februar 2012 um 12:47
    • #5
    Petra:

    ... , dass Geduld nicht
    schon da anfängt, wo mir irgendetwas nicht passt, z.B. länger in einer Schlange im Supermarkt
    stehen, sondern lt. Santideva da wo ich mich völlig auf einen anderen einstelle, also kein
    eigenes Ego einbringe.


    Cool, ja. Den Punkt meinte ich genau.
    Ich finde es immer wieder witzig, welch verschiedene Worte man für die Inhalte nutzen kann.

    @ Kusi: Das hört sich christlich an? Ich bin schockiert. :lol:
    Ich hab keine christliche Vorbildung und kenne mich da überhaupt nicht aus. Die vier Punkte waren jetzt zusammengereimter LLismus.
    Was daran christlich anmuten kann, ist natürlich, dass ich vergessen habe deutlich zu erwähnen, dass ich diese vier Aspekte nicht im Lichte von "Du sollst..." oder so betrachten will.
    Natürlich hab ich selber oft, fast ständig, alle viere nicht. :( Darum geht es mir nicht, dass man das nur wieder nutzt, um sich selbst oder gar andere zu beschuldigen. Mir ging es eher um eine Art Checkliste: ist das, das, das und das vorhanden? Wo stehe ich? Was gibt es zu korrigieren? Wo fehlt der Fokus?
    Ich denke, so gesehen, ist das nicht mehr so christlich, oder?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Maybe Buddha
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    • 9. Februar 2012 um 13:55
    • #6

    Im Grunde hast du schon recht. Achtsamkeit fehlt noch. Aber im Endeffekt ergänzen sich alle Punkte gegenseitig und bauen aufeinander. Ich kann mir nicht vorstellen das einer dieser Punkte voll entfaltet ist, während ein (oder mehrere) Punkt(e) kaum entfaltet sind. Ich denke die entwicklung dieser Punkte ist immer in etwa auf dem selben Level.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Kusala
    Gast
    • 9. Februar 2012 um 13:57
    • #7

    Nun liebe LL, sich seiner eigenen Baustellen bewusst zu sein, zeugt von Achtsamkeit. :)

    ()

  • Onyx9
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    • 10. Februar 2012 um 00:43
    • #8

    Naja, Bodhi braucht um zu "erscheinen" bestimmte Voraussetzungen : den achtfachen Pfad, der zu üben ist.
    Das wäre also der Weg. Die Eigenschaften verwirklichen sich auch nach und nach, oder plötzlich, aber ohne Übung, ohen Praxis geht es nicht.
    Bodhicitta ist natürlich auch notwendig, ist aber ohne Praxis auch nicht von Tragfähigkeit und Dauer.
    Mit sammā diṭṭhi ist es dasselbe.

    Der Pfad ist der Weg ( insbesondere sammā samādhi ) und Bodhi ist die Frucht.

  • Lirum Larum
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    • 10. Februar 2012 um 09:35
    • #9

    Yep! ... Und die Praxis ist der Boden.

    (Der Gärtner nennt das Erdreich "Boden")

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • GaliDa68
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    • 10. Februar 2012 um 09:42
    • #10
    Zitat

    Bodhicitta ist natürlich auch notwendig, ist aber ohne Praxis auch nicht von Tragfähigkeit und Dauer.

    Weißt Du überhaupt, was das ist? :shock:

  • Matthias65
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    • 10. Februar 2012 um 12:01
    • #11
    GaliDa68:
    Zitat

    Bodhicitta ist natürlich auch notwendig, ist aber ohne Praxis auch nicht von Tragfähigkeit und Dauer.

    Weißt Du überhaupt, was das ist? :shock:


    Siehe dazu:

    http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/paramitas.html

    LG
    Matthias

  • Onyx9
    Gast
    • 11. Februar 2012 um 00:40
    • #12
    GaliDa68:
    Zitat

    Bodhicitta ist natürlich auch notwendig, ist aber ohne Praxis auch nicht von Tragfähigkeit und Dauer.

    Weißt Du überhaupt, was das ist? :shock:

    Na wenn DU es weißt, weiß ich es bestimmt auch. ;)

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    • 11. Februar 2012 um 06:26
    • #13
    Losang Lamo:

    Ich bin gerade zu der Erkenntnis gekommen, es sind vier Dinge, die man auf dem Weg essentiell braucht, um vollständig zu sein:
    - Gleichmut
    - Mitgefühl
    - Leerheit erkennen (Klarheit)
    - Selbstlosigkeit

    Fehlt eins davon, so fehlt einem noch etwas grundlegend Notwendiges, um den Pfad wirklich richtig zu beschreiten.
    ...
    Was meint Ihr? Was braucht es, um "ganz" zu sein und im buddhistischen Sinne für die Anderen eine wirkliche Hilfe darstellen zu können?

    Alles anzeigen


    Lass "sein wollen" los, dann verschwindet der Gedanke "vollständig sein", dann verschwindet der Gedanke "brauchen", dann verschwindet der Gedanke "'ich' und 'die anderen'" und niemandem muss geholfen werden. Dann verschwindet auch der Gedanke "den Pfad beschreiten", weil das "der Pfad" ist 8)

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 11. Februar 2012 um 08:09
    • #14
    TMingyur:


    Lass "sein wollen" los, dann verschwindet der Gedanke "vollständig sein", dann verschwindet der Gedanke "brauchen", dann verschwindet der Gedanke "'ich' und 'die anderen'" und niemandem muss geholfen werden. Dann verschwindet auch der Gedanke "den Pfad beschreiten", weil das "der Pfad" ist 8)


    Guten Morgen, Sonnenbrille :)

    was Du hier schreibst, ich verstehe es sogar gut. Auf der absoluten Ebene hast Du recht. Aber wir verweilen dort zur Zeit nicht nur. Erlaube mir die eine Du-Botschaft, weil mir das wichtig ist: Du auch nicht. (Ich sowieso nicht)

    Wenn man also mit seinem Sein, (welches nicht existiert und auch nicht nicht-existiert :lol: ) , mal zufällig auf der konventionellen Ebene zu tun hat, und z.B. Buchstaben ins Internet schickt, dann benötigt man sie alle vier. Nur mit Leerheit wird das nichts, wenn kein Mitgefühl da ist.
    Das kannst Du Dir angucken.
    :)
    Schöne Grüße von LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 11. Februar 2012 um 08:16
    • #15
    Losang Lamo:

    was Du hier schreibst, ich verstehe es sogar gut. Auf der absoluten Ebene hast Du recht. Aber wir verweilen dort zur Zeit nicht nur. Erlaube mir die eine Du-Botschaft, weil mir das wichtig ist: Du auch nicht. (Ich sowieso nicht)

    Zitat

    17. "Wenn er verweilt, indem er Aufstieg und Untergang in diesen fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, betrachtet, dann wird der Dünkel 'Ich bin', der auf diesen fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, beruht, in ihm überwunden. Wenn das der Fall ist, versteht jener Bhikkhu so: 'Der Dünkel 'Ich bin', der auf diesen fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, beruht, ist in mir überwunden [4].' Auf diese Weise hat er Wissensklarheit in Bezug darauf."
    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m122z.html


    8)

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    • 11. Februar 2012 um 08:47
    • #16

    Obgleich die Aggregate brennen und das Feuer selbst sind, und nichts besser ist, als das Feuer zu löschen, sind sie doch nicht wie das Feuer. Warum? Weil die Aggregate vor dem sich nähernden Löschwasser davonlaufen können und es auch tun. Warum laufen sie davon? Weil die Unwissenheit nicht von sich selbst lassen kann und nicht von sich selbst lassen will.
    Ein weiteres Indiz dafür, dass die Aggregate die Unwissenheit selbst sind, ist der Umstand, dann sie sich weiß machen, sie müssten erst ein Licht entzünden um sich selbst sehen zu können. Das ist vollkommen überflüssig, weil sie ja selbst lichterloh brennen 8)

    Zitat

    38. "Wiederum verweilt da ein Bhikkhu, indem er Geistesobjekte als Geistesobjekte im Zusammenhang mit den fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet [18] wird, betrachtet. Und wie verweilt ein Bhikkhu, indem er Geistesobjekte als Geistesobjekte im Zusammenhang mit den fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, betrachtet? Da (versteht) ein Bhikkhu: 'So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so ist Gefühl, so ist sein Ursprung, so ist sein Vergehen; so ist Wahrnehmung, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so sind Gestaltungen, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so ist Bewußtsein, so ist sein Ursprung, so ist sein Vergehen.'"

    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m010z.html


    Zitat

    "Alles, ihr Mönche, ist in Brand. Was alles aber, ihr Mönche, ist in Brand?

    Das Auge, ihr Mönche, und die Formen,
    das Ohr und die Töne,
    die Nase und die Düfte,
    die Zunge und die Säfte,
    der Körper und die Gegenstände,
    der Geist und die Dinge sind in Brand.

    Das sechsfache Bewußtsein,
    die sechsfache Berührung und
    was durch die Berührung bedingt an Fühlbarem aufsteigt, sei es Wohl oder Wehe oder Weder-wehe-nach-wohl, auch das ist in Brand.

    http://palikanon.com/samyutta/sam35_030.html#s35_24t25

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  • Matthias65
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    • 12. Februar 2012 um 12:19
    • #17

    Hallo Frank 1 !

    Bitte verwechsel nicht Mitgefühl mit Mitleid !

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • 12. Februar 2012 um 14:23
    • #18

    Das Denken hier kreist um "wie es sein sollte" ... Wer oder was will dem wie es ist entweichen und warum? 8)

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    • 12. Februar 2012 um 16:43
    • #19
    Frank1:

    Hallo TMingyur,

    weiss nicht, ob ich Dich richtig verstehe:


    Weiß ich auch nicht ...

    Frank1:


    Und nur durch ... Abschütteln des falschen alten Handeln und Denkens kommt man da raus.


    Würde ich auch so sehen. Es könnte allerdings sein, dass ich "falsches altes Handeln und Denken" anders verstehe 8)

  • brigittefoe
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    • 13. Februar 2012 um 00:33
    • #20
    Losang Lamo:

    Ich bin gerade zu der Erkenntnis gekommen, es sind vier Dinge, die man auf dem Weg essentiell braucht, um vollständig zu sein:
    - Gleichmut
    - Mitgefühl
    - Leerheit erkennen (Klarheit)
    - Selbstlosigkeit

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    Das ist natürlich kein Staatsverbrechen, sondern nur natürlich. Nur sollte man wissen, woran man noch dringend arbeiten muss, bevor man sich viel auf sich selber und seinen Weg einbildet. ;)

    Was meint Ihr? Was braucht es, um "ganz" zu sein und im buddhistischen Sinne für die Anderen eine wirkliche Hilfe darstellen zu können?

    Liebe Grüße von
    LL

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    Im buddhistischen Sinne bin ich ja nicht "ganz" aber
    ich übe mich in Gleich - MUT
    Mitgefühl und Selbst-losigkeit.

    Leerheit (Klarheit) kann ich nicht erkennen.
    Für mich ist nichts leer !
    Klarheit ist die Gewissheit, daß etwas existiert,
    was ich nicht fassen kann.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

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    • 13. Februar 2012 um 06:12
    • #21
    Frank1:

    Wenn musst Du schon etwas konkreter werden.


    Ich bin dir gegenüber so konkret wie es angemessen ist.

    Frank1:

    Es interessiert nicht, was Du oder ich als falsches oder richtiges Verhalten sehen, sondern was objektiv falsches und richtiges Verhalten ist.


    Dann empfehle ich dir, es zu suchen 8)

    Frank1:

    Ansonsten beenden wir das Thema.


    Da nichts angefangen hat, kann ich nichts beenden.

  • Lirum Larum
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    • 13. Februar 2012 um 07:44
    • #22

    Ja, ja, ... Die Ansichten... Die Missverständnisse... Die Interpretationen... Dieses Forum besteht, fast, nur daraus.
    Der kleine Teil jenseits von "fast", der ist das ganz erstaunlich Wunderbare, das hier vorkommt.

    Man darf es nur nicht erwarten. :P

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 13. Februar 2012 um 07:59
    • #23
    brigittefoe:

    ...
    Klarheit ist die Gewissheit, daß etwas existiert,
    was ich nicht fassen kann.


    Witzigerweise triffst Du es hiermit halb. Schön finde ich das.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • brigittefoe
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    • 13. Februar 2012 um 11:35
    • #24
    Losang Lamo:
    brigittefoe:

    ...
    Klarheit ist die Gewissheit, daß etwas existiert,
    was ich nicht fassen kann.


    Witzigerweise triffst Du es hiermit halb. Schön finde ich das.

    ike freue mir,
    daß sich DIR dieses
    Paradoxum
    erschließt !

    Ist auch fast *grinse böse*
    NUR Fortgeschrittenen und
    Klar-Gesichtigen vorbehalten

    8)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

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    • 13. Februar 2012 um 11:39
    • #25
    brigittefoe:

    ...
    Klarheit ist die Gewissheit, daß etwas existiert,
    was ich nicht fassen kann.

    Existiert denn etwas, das du fassen kannst? 8)

    Und das, das du nicht fassen kannst ... woher weißt du dass es existiert? 8)

    Unfassbar, ne? :lol:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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