1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Leid anderer

  • Savari
  • 28. Januar 2012 um 11:23
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 15. April 2012 um 21:10
    • #76
    Axel Benz:

    Und du bestimmst, ob etwas im Einklang mit dem PK ist, wie der PK jeweils zu interpretieren ist, ob andere Quellen von der 'Lehre' abweichen...Habemus papam!


    Das macht die Lehre schon selber.

  • wusheng
    Gast
    • 15. April 2012 um 21:21
    • #77
    accinca:
    Axel Benz:

    Und du bestimmst, ob etwas im Einklang mit dem PK ist, wie der PK jeweils zu interpretieren ist, ob andere Quellen von der 'Lehre' abweichen...Habemus papam!


    Das macht die Lehre schon selber.


    Wahrlich, eine gemeinsame Sichtweise aller buddhistischen Schulen und Richtungen!!!
    Gaudeamus igitur ;)
    Herzliche Grüße,
    Wusheng

  • karmahain
    Gast
    • 17. April 2012 um 18:18
    • #78

    @ Dana

    genau das ist das "Ziel" . Im hier und jetzt ist immer das Leben als Lehrer da. Das kann man auch mit dem Abfragen von Wissen weder bestätigen noch bestreiten. Das ist eigentlich auch der Grund warum ich "hier und jetzt" auch gerade etwas schreibe. Man sollte aber auch genügend Mitgfühl mit Menschen haben die das nicht erkennen. Sie Leben weiter in der Illusion von Gedanken und Konzepten, die nur einen Bruchteil der Wikrlichkeit darstellen. Aber man sollte das "wissen" an sich auch nicht meiden oder unterschätzen. Vielen hilft es einfach wenn sie mit einer Lebenssituation nicht zurecht kommen einfach das zu tun was vor der Nase liegt und einfach die Dinge machen sie nach dem "wissen" gelernt haben. Solange man dabei niemanden schadet ist daran nichts auszusetzen. Leider gibt es aber viele die sich so stark mit ihrem "Wissen" oder "weg" identifizieren, dass sie glauben sie müssten andere davon überzeugen...
    ICh wünsche Dir viel Glück und man sieht sich im "hier und jetzt" ... 8)

  • Kirschbluete
    Punkte
    2.110
    Beiträge
    420
    Mitglied seit
    10. Februar 2013
    • 19. Februar 2013 um 08:16
    • #79
    Savari:

    Hallo erstmal an alle!

    Ich habe gerade ein Problem, das mir ziemlich zu schaffen macht und zwar nehme ich zurzeit die Probleme und das Leiden anderer sehr stark wahr,
    ich bin Krankenschwester, wodurch das alles noch verschärft wird. Es sind nicht nur die Leiden meiner Patienten, denen ich nicht genügend helfen kann, weil einfach die Zeit dafür fehlt (Überstunden von täglich mind. einer Stunde sind an der Tagesordnung) auch meine Kollegen leiden sehr unter der Situation auf Station...
    Ich höre, sehe und fühle das alles und weiß einfach nicht, wie ich helfen kann, dabei möchte ich helfen!

    Über eure Tipps und Anregungen bin ich sehr dankbar!


    Guten Morgen,

    beim Herumstöbern habe ich eben dieses ältere Thema entdeckt und hole es mal vor, nicht zuletzt, weil ich ähnliche Gedanken auch oft genug hatte und weil ich inzwischen herauslesen konnte, dass es hier doch einige andere Teilnehmer gibt, die auch in einem "Helferjob" arbeiten.
    In meinem Job bin ich auch immer wieder mit sehr viel "sozialem" Leid konfrontiert und muss es auch immer wieder neu lernen auszuhalten, dass ich nicht "immer und überall" helfen kann.

    Vor einigen Jahren hatte ich auch genau in so einer Angelegenheit ein Gespräch mit einem tibetischen Lehrer (zu der Zeit war ich noch im Vajrayana unterwegs, es ist schon etwas länger her).
    Der sagte mir, dass es genauso unmöglich ist "allen zu helfen" wie es unmöglich ist, einen Elefanten durch eine Stadt zu tragen.
    Nicht einmal der Buddha hätte "allen" helfen können.

    Das war für mich damals unbeschreiblich hilfreich.
    Mittlerweile kann ich Ohnmacht immer besser aushalten, aber das war für mich auch jahrelanges Training. Das ging nicht von heute auf morgen.

    Herzliche Grüße von der

    Kirschblüte


    Der vielleicht größte Vorteil des Ruhms besteht darin, daß man ungestraft die größten Dummheiten sagen darf.

    André Gide

  • brigittefoe
    Reaktionen
    2
    Punkte
    11.327
    Beiträge
    2.243
    Mitglied seit
    22. September 2010
    • 19. Februar 2013 um 12:01
    • #80


    Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Sterbebegleitung,
    komme in Altenheime, palliative Krankenstationen, Hospitze
    und auch in die häusliche Umgebung.

    Im beruflichen Leben war ich im Krankenhaus tätig.

    Mir fällt es leicht, dem Leid zu begegnen, weil es Bestandteil
    des Lebens ist.

    Was mir in den vielen Jahren aufgefallen ist,
    WIE die Beteiligten SELBST mit Krankheit, Alter und Tod bzw.
    Sterben umgehen.

    Für mich kristallisiert sich heraus, daß der größte Teil,
    ANDERE und die Umstände dafür verantwortlich macht
    und nicht erkennt, daß er selber einen Beitrag dazu
    geleistet hat, sich in solch einer unseligen, üblen Situation
    zu befinden.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Kirschbluete
    Punkte
    2.110
    Beiträge
    420
    Mitglied seit
    10. Februar 2013
    • 19. Februar 2013 um 13:19
    • #81

    Respekt für Dein Tun und Respekt für Deinen Beitrag!

    Herzliche Grüße von der

    Kirschblüte


    Der vielleicht größte Vorteil des Ruhms besteht darin, daß man ungestraft die größten Dummheiten sagen darf.

    André Gide

  • Kaffee48
    Gast
    • 19. Februar 2013 um 21:20
    • #82
    brigittefoe:

    Was mir in den vielen Jahren aufgefallen ist,
    WIE die Beteiligten SELBST mit Krankheit, Alter und Tod bzw.
    Sterben umgehen.

    Für mich kristallisiert sich heraus, daß der größte Teil,
    ANDERE und die Umstände dafür verantwortlich macht
    und nicht erkennt, daß er selber einen Beitrag dazu
    geleistet hat, sich in solch einer unseligen, üblen Situation
    zu befinden.

    LG

    Alles anzeigen

    Es sind manchmal widrige Umstände in denen jemand reingeraten ist.Anderen die schuld an der Misere geben ist immer am einfachsten.So bewahrt man sein Ego vor Schaden.
    Der Weise erkennt ob andere mitschuldig sind oder er selber mit drin verstrickt ist.
    Nichtsdestotrotz hat jeder irgendwann den Tod und vorher die Krankheit vor sich.Leben bedeutet eben auch Leiden.

    Grüße Kaffee48

  • Ging Gong
    Reaktionen
    1
    Punkte
    231
    Beiträge
    40
    Mitglied seit
    21. Januar 2013
    • 9. März 2013 um 16:02
    • #83

    Man kann in Wahrheit das Leid anderer nur heilen (damit meine ich nicht auf relativer Ebene) wenn man sein eigenes geheilt hat. Dies geschieht nur, wenn man Buddhaschaft erreicht hat. Zumindest den unbedingten Willen und die Anstrengung sowie Disziplin zum Erleuchtungsweg muss man mal einschlagen.

    OM BENZA SATO HUNG

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download