Axel Benz:Und du bestimmst, ob etwas im Einklang mit dem PK ist, wie der PK jeweils zu interpretieren ist, ob andere Quellen von der 'Lehre' abweichen...Habemus papam!
Das macht die Lehre schon selber.
Axel Benz:Und du bestimmst, ob etwas im Einklang mit dem PK ist, wie der PK jeweils zu interpretieren ist, ob andere Quellen von der 'Lehre' abweichen...Habemus papam!
Das macht die Lehre schon selber.
accinca: Axel Benz:Und du bestimmst, ob etwas im Einklang mit dem PK ist, wie der PK jeweils zu interpretieren ist, ob andere Quellen von der 'Lehre' abweichen...Habemus papam!
Das macht die Lehre schon selber.
Wahrlich, eine gemeinsame Sichtweise aller buddhistischen Schulen und Richtungen!!!
Gaudeamus igitur
Herzliche Grüße,
Wusheng
@ Dana
genau das ist das "Ziel" . Im hier und jetzt ist immer das Leben als Lehrer da. Das kann man auch mit dem Abfragen von Wissen weder bestätigen noch bestreiten. Das ist eigentlich auch der Grund warum ich "hier und jetzt" auch gerade etwas schreibe. Man sollte aber auch genügend Mitgfühl mit Menschen haben die das nicht erkennen. Sie Leben weiter in der Illusion von Gedanken und Konzepten, die nur einen Bruchteil der Wikrlichkeit darstellen. Aber man sollte das "wissen" an sich auch nicht meiden oder unterschätzen. Vielen hilft es einfach wenn sie mit einer Lebenssituation nicht zurecht kommen einfach das zu tun was vor der Nase liegt und einfach die Dinge machen sie nach dem "wissen" gelernt haben. Solange man dabei niemanden schadet ist daran nichts auszusetzen. Leider gibt es aber viele die sich so stark mit ihrem "Wissen" oder "weg" identifizieren, dass sie glauben sie müssten andere davon überzeugen...
ICh wünsche Dir viel Glück und man sieht sich im "hier und jetzt" ...
Savari:Hallo erstmal an alle!
Ich habe gerade ein Problem, das mir ziemlich zu schaffen macht und zwar nehme ich zurzeit die Probleme und das Leiden anderer sehr stark wahr,
ich bin Krankenschwester, wodurch das alles noch verschärft wird. Es sind nicht nur die Leiden meiner Patienten, denen ich nicht genügend helfen kann, weil einfach die Zeit dafür fehlt (Überstunden von täglich mind. einer Stunde sind an der Tagesordnung) auch meine Kollegen leiden sehr unter der Situation auf Station...
Ich höre, sehe und fühle das alles und weiß einfach nicht, wie ich helfen kann, dabei möchte ich helfen!Über eure Tipps und Anregungen bin ich sehr dankbar!
Guten Morgen,
beim Herumstöbern habe ich eben dieses ältere Thema entdeckt und hole es mal vor, nicht zuletzt, weil ich ähnliche Gedanken auch oft genug hatte und weil ich inzwischen herauslesen konnte, dass es hier doch einige andere Teilnehmer gibt, die auch in einem "Helferjob" arbeiten.
In meinem Job bin ich auch immer wieder mit sehr viel "sozialem" Leid konfrontiert und muss es auch immer wieder neu lernen auszuhalten, dass ich nicht "immer und überall" helfen kann.
Vor einigen Jahren hatte ich auch genau in so einer Angelegenheit ein Gespräch mit einem tibetischen Lehrer (zu der Zeit war ich noch im Vajrayana unterwegs, es ist schon etwas länger her).
Der sagte mir, dass es genauso unmöglich ist "allen zu helfen" wie es unmöglich ist, einen Elefanten durch eine Stadt zu tragen.
Nicht einmal der Buddha hätte "allen" helfen können.
Das war für mich damals unbeschreiblich hilfreich.
Mittlerweile kann ich Ohnmacht immer besser aushalten, aber das war für mich auch jahrelanges Training. Das ging nicht von heute auf morgen.
Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Sterbebegleitung,
komme in Altenheime, palliative Krankenstationen, Hospitze
und auch in die häusliche Umgebung.
Im beruflichen Leben war ich im Krankenhaus tätig.
Mir fällt es leicht, dem Leid zu begegnen, weil es Bestandteil
des Lebens ist.
Was mir in den vielen Jahren aufgefallen ist,
WIE die Beteiligten SELBST mit Krankheit, Alter und Tod bzw.
Sterben umgehen.
Für mich kristallisiert sich heraus, daß der größte Teil,
ANDERE und die Umstände dafür verantwortlich macht
und nicht erkennt, daß er selber einen Beitrag dazu
geleistet hat, sich in solch einer unseligen, üblen Situation
zu befinden.
LG
Respekt für Dein Tun und Respekt für Deinen Beitrag!
brigittefoe:Alles anzeigenWas mir in den vielen Jahren aufgefallen ist,
WIE die Beteiligten SELBST mit Krankheit, Alter und Tod bzw.
Sterben umgehen.Für mich kristallisiert sich heraus, daß der größte Teil,
ANDERE und die Umstände dafür verantwortlich macht
und nicht erkennt, daß er selber einen Beitrag dazu
geleistet hat, sich in solch einer unseligen, üblen Situation
zu befinden.LG
Es sind manchmal widrige Umstände in denen jemand reingeraten ist.Anderen die schuld an der Misere geben ist immer am einfachsten.So bewahrt man sein Ego vor Schaden.
Der Weise erkennt ob andere mitschuldig sind oder er selber mit drin verstrickt ist.
Nichtsdestotrotz hat jeder irgendwann den Tod und vorher die Krankheit vor sich.Leben bedeutet eben auch Leiden.
Grüße Kaffee48
Man kann in Wahrheit das Leid anderer nur heilen (damit meine ich nicht auf relativer Ebene) wenn man sein eigenes geheilt hat. Dies geschieht nur, wenn man Buddhaschaft erreicht hat. Zumindest den unbedingten Willen und die Anstrengung sowie Disziplin zum Erleuchtungsweg muss man mal einschlagen.