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Cankamana

  • rosie
  • 23. Januar 2012 um 12:49
  • Zum letzten Beitrag
  • rosie
    Gast
    • 24. Januar 2012 um 19:08
    • #26

    Ich praktiziere den Alltagsgeist.
    (Nan-chuan)

  • crazy-dragon
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    • 24. Januar 2012 um 19:51
    • #27

    Lehrte nicht genau das auch Dogen? Zazen muß entschieden im täglichen Leben gelebt werden.
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • crazy-dragon
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    • 26. Januar 2012 um 22:07
    • #28

    Wow- donnerndes Schweigen...Ist das jetzt Akzeptanz oder ignorierst Du mich nur? :oops:

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Onyx9
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 00:52
    • #29

    Is wohl eher ein alltäglicher Geist, die Verstrickung der Sinne, des Denkens im Alltagskram.
    Der Alltagsgeist poliert den Spiegel so wie "Sitzen", mit dem Polieren kommt Klarheit, Frieden,Heiterkeit.

  • Roni
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    • 27. Januar 2012 um 01:21
    • #30
    Onyx9:

    mit dem Polieren kommt Klarheit, Frieden,Heiterkeit.


    Bedauernswert! Ist das autogenes Training?

    LG Roni

  • rosie
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 01:39
    • #31

    Ist Zazen der Alltagsgeist? Ist der Geist nicht vielmehr form-los?
    Ist er ein Spiegel, der "poliert" werden müsste?

  • Grund
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    • 27. Januar 2012 um 05:29
    • #32
    rosie:

    Ist Zazen der Alltagsgeist?


    8)

    Zitat

    If mind is not produced, what need is there for cross-legged sitting dhyana?
    The Bodhidharma Anthology, J. L Broughton

    Wenn nichts aus 'nichts' aufsteigt, wozu dann Zazen?

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    • 27. Januar 2012 um 06:15
    • #33
    rosie:

    Ist der Geist nicht vielmehr form-los?

    Zitat

    When mind is in need of something, we call it the realm of desire. When mind is not mind of itself but is produced due to forms, we call it the realm of form. When forms are not forms of themselves but are forms because of mind, the fact that mind and forms are formless is called the formless realm.
    The Bodhidharma Anthology, J. L Broughton

    Das Erscheinen von Bedürfnis wird 'Bereich der Begierde' genannt.
    Erscheinen Erscheinungen nicht als gegeben, sondern als von Formen bedingt, so wird dies 'formhafter Bereich' genannt.
    Erscheinen die Formen nicht als gegeben, sondern als hervorgebrachte Erscheinungen, dann wird das Erscheinen von sowohl des Hervorbringenden als auch der Formen als formlos 'formloser Bereich' genannt.

  • Die andere Seite
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 07:20
    • #34
    Onyx9:

    Is wohl eher ein alltäglicher Geist, die Verstrickung der Sinne, des Denkens im Alltagskram.
    Der Alltagsgeist poliert den Spiegel so wie "Sitzen", mit dem Polieren kommt Klarheit, Frieden,Heiterkeit.

    Zitat

    Shenxius Vers lautet:

    Der Körper ist der Bodhi-Baum[*],
    Der Geist ähnelt einem klaren Spiegel.
    Zu jeder Zeit müssen wir danach streben, ihn zu polieren,
    Und dürfen den Staub nicht sich ansammeln lassen.

    Huinengs Vers lautet:

    Bodhi hat ursprünglich keinen Baum,
    Auch hat der Spiegel keinen Sitz.
    Die Buddha-Natur ist stets rein und klar,
    Wo ist da Raum für Staub?

    Das Tun-huang-Manuskript enthält übrigens noch eine zweite Version von Huinengs Vers:

    Der Geist ist der Bodhi-Baum,
    Der Körper ist des Spiegels Sitz.
    Der Spiegel ist ursprünglich rein und klar,
    Wo kann er da von Staub befleckt werden?

    Alles anzeigen


    http://zen.de/magazin/artike…31&cmd=Anzeigen

  • Roni
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    • 27. Januar 2012 um 10:06
    • #35

    "Was meinst du wohl, Rahulo: wozu taugt ein Spiegel?"

    "Um sich zu betrachten, o Herr!"

    "Ebenso nun auch soll man sich, Rahulo, betrachten und betrachten bevor man Taten begeht, betrachten und betrachten bevor man Worte spricht, betrachten und betrachten bevor man Gedanken hegt."

    M 61

  • crazy-dragon
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    • 27. Januar 2012 um 14:41
    • #36
    rosie:

    Ist der Geist nicht vielmehr form-los?

    Also: Wie praktizierst Du den form-losen Geist? Sag es sofort, mindestens zwei wollen es wissen.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • rosie
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 16:29
    • #37

    Heute habe ich mein Virenprogramm ausgetauscht, nachdem gestern mein altes nicht mit einer Malware fertig wurde (Achtsamkeit). Zum Mittag gab es Sauerkraut und ein rotes trockenes Fleisch, von dem ich anstandshalber etwas aß (Mitempfinden - Mutter kochte). Dann erzählte ich ihr, wie wichtig es sei, stets Updates zu laden ("Kannst du das nicht abschalten, ständig gehen da Fenster an meinem Rechner auf, ich soll was Neues runterladen ..." - ja, ja, Ursache und Wirkung).

    Wie war nochmal die Frage?

    Der formlose Geist braucht meine Praxis nicht.

  • crazy-dragon
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    • 27. Januar 2012 um 19:41
    • #38

    Die Frage hast Du ja beantwortet, manchmal fängt Herr Alzheimer so an... :oops: Aber der tut ja nicht weh. Nun, wie ich sehe, hat Dein from-loser Geist erkannt, daß er sich zu sehr auf Zen versteift hat und nun bist Du universal tätig. Eigentlich machen wir dasselbe.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Roni
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    • 29. Januar 2012 um 23:18
    • #39
    Zitat

    "Punno, der Sohn der Mantâni, war uns sehr nützlich, als wir noch Novizen waren. Er belehrte uns wie folgt: `Durch Ergreifen, [4] lieber Ânando, entsteht das Ichbin, nicht ohne Ergreifen. Und wie entsteht das Ichbin durch Ergreifen, nicht ohne Ergreifen? Durch Ergreifen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein: durch nichts anderes. Gleichwie etwa, lieber Ânando, eine Frau oder ein Mann oder ein Jüngling, die sich zu betrachten wünschen, ihr Spiegelbild in einem Spiegel, der sauber und fleckenlos ist, oder in einem klaren Wasserspiegel nur durch Ergreifen sehen können, nicht ohne Ergreifen'."


    "Stromeintritt" - PK

  • rosie
    Gast
    • 30. Januar 2012 um 00:56
    • #40
    Zitat

    Gleichwie etwa, lieber Ânando, eine Frau oder ein Mann oder ein Jüngling, die sich zu betrachten wünschen, ihr Spiegelbild in einem Spiegel, der sauber und fleckenlos ist, oder in einem klaren Wasserspiegel nur durch Ergreifen sehen können, nicht ohne Ergreifen'."

    Siehste. Darum ist auch der Affe erleuchtet, weil er sich nämlich ohne Ergreifen im Spiegel betrachten kann.

  • Roni
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    • 30. Januar 2012 um 08:48
    • #41

    Nicht ohne Ergreifen! Siehste Rosi, weder den Spiegel noch das Spiegelbild gibt es - was sollte auch gespiegelt werden? Der Affe träumt..

    LG Roni

  • rosie
    Gast
    • 30. Januar 2012 um 12:48
    • #42

    Lieber Roni, "Ergreifen" ist eine menschliche Kategorie, es ist dem Affen nicht möglich. Ergreifen setzt ein Anhaften voraus. Der eitle Blick in den Spiegel. Die Frage: Bin ich schön? etc. Das anhaftende Blicken. Ergreifen ist nicht Sehen, sonst hätte der Buddha empfohlen, die Augen auszustechen.

  • Roni
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    • 30. Januar 2012 um 19:27
    • #43

    Wenn Tiere erleuchtet wären, hätte Buddha zum schlechten Lebenswandel geraten, des Abstiegs ins Tierreich wegen.
    Rosi, es ist doch so: Der Spiegel des Affen ist sein Rivale, den er gerade aus "seinem" Revier vertrieben hat...
    Aber die Dualität ist mal sehr einfach gewesen, und in den Augen der Tiere können wir unsere alte Heimat sehen, die uralten Zeiten, als wir noch ohne Lügen oder Feindseligkeiten "gejagt" haben.

    Gruß Roni

  • Onyx9
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 03:00
    • #44

    @rosi

    Sag bloß, du ergreifst nichts ? Schon die Erinnerung an dein Essen und Gespräch impliziert,
    das Du zuvor ergriffen hast. Bzw., dass Du die Erinnerung aufschreibst. Bzw. das Du dich erklärst.

    Bestimmte Affenarten können sich übrigens im Spiegel erkennen,
    genauso wie die Rabenvögel. Natürlich nicht mit Namen,
    aber sie wissen: das ist mein Körper.

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 11:14
    • #45

    Erscheinungsformen der Dualität haben sich ersichtlich durch fließende Übergängen weiterentwickelt bzw. spezifiziert.
    Der Spiegel ist die Materie des Dualismus, Kein-Spiegel die Form der Leerheit.

    LG Roni

  • rosie
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 15:34
    • #46

    Roni:

    Zitat

    Wenn Tiere erleuchtet wären, hätte Buddha zum schlechten Lebenswandel geraten, des Abstiegs ins Tierreich wegen.

    Ein Zirkelschluss. Zunächst wird angenommen, es gäbe einen "Abstieg ins Tierreich". Das ist nur nachgeplapperter Irrsinn von vor ein paar tausend Jahren. Ich kenne keinen Erwachten, der so einen Unsinn aufrechterhalten würde. Es kann nichts absteigen. Es gibt nichts, was absteigen könnte.

    Onyx: Das Ergreifen ist so leer wie das Nicht-Ergreifen. Aber das ist natürlich Zen, die Überwindung des Dualismus, kein Theravada.

    Zitat

    Bestimmte Affenarten können sich übrigens im Spiegel erkennen,
    genauso wie die Rabenvögel. Natürlich nicht mit Namen,
    aber sie wissen: das ist mein Körper.

    Sie wissen jedoch nichts von: Geburt, Krankheit, Alter und Tod sind Leiden.
    Das werden sie erst kapieren, wenn ihnen irgendein Dösel unsere Sprache beigebracht hat und statt auf die Affen zu hören aus alten Büchern vorliest.

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 16:28
    • #47
    rosie:

    Roni:

    Zitat

    Wenn Tiere erleuchtet wären, hätte Buddha zum schlechten Lebenswandel geraten, des Abstiegs ins Tierreich wegen.


    Ich kenne keinen Erwachten, der so einen Unsinn aufrechterhalten würde. Es kann nichts absteigen. Es gibt nichts, was absteigen könnte.


    1. "Würde" - also deine Vermutung?
    2. Wenn du nicht an Buddha's Erleuchtung glaubst, was sind dann Erleuchtete? Moderne, aufgeweckte Menschen?
    3. Teilst du - wie ähnlich schon accinca im Allgemeinen B. schrieb - die Meinung, dass Lehrreden vom bösen Mister X verfasst wurden?

    LG Roni

  • rosie
    Gast
    • 31. Januar 2012 um 16:52
    • #48

    Bitte google unter Konjunktiv, Roni, ich kann dir nicht den Deutschunterricht ersetzen - da lernst du die verschiedenen Funktionen von "würde" kennen.
    Ich glaube an Buddhas Erleuchtung. Ich glaube aber nicht, dass alle, die darüber was verzapft haben, was heute Palikanon heißt, sie gleichermaßen begriffen haben.
    Ich kenne keinen Mister X. Die Lehrreden wurden von vielen verschiedenen Leuten verfasst und wieder von anderen gesiebt. Immerhin einer war so schlau, dort reinzuschreiben, man solle alles überprüfen.

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 17:11
    • #49
    rosie:

    Bitte google unter Konjunktiv, Roni, ich kann dir nicht den Deutschunterricht ersetzen - da lernst du die verschiedenen Funktionen von "würde" kennen.


    Bitte du vor allem - du wirst ein neues, wunderbares Reich an Mehrdeutigkeit bezüglich der Kunst der Textdeutung entdecken.

    Also darf ich das so verstehen - du kennst keine Erleuchtete, und wenn, haben sie sich zum Problem noch nicht geäußert?

    Zitat

    Ich glaube an Buddhas Erleuchtung. Ich glaube aber nicht, dass alle, die darüber was verzapft haben, was heute Palikanon heißt, sie gleichermaßen begriffen haben.


    Dann würde ich zum Deutschunterricht noch Exegese hinzufügen. Macht auch Riesenspaß und bringt echt weiter. Wie die Umsetzung in die Praxis auch. Eine Manifestation der Weisheit bezeichnet man als Intuition.

    Zitat

    Ich kenne keinen Mister X. Die Lehrreden wurden von vielen verschiedenen Leuten verfasst und wieder von anderen gesiebt. Immerhin einer war so schlau, dort reinzuschreiben, man solle alles überprüfen.


    Also doch böse Männer - nur einer war schlau.

    Zitat

    Ich glaube an Buddhas Erleuchtung.

    Zitat

    man solle alles überprüfen.


    Ich will dir nicht zu nahe treten - aber wie hast du Buddha's Erleuchtung überprüft?

    Liebe Grüße Roni

  • Roni
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    • 31. Januar 2012 um 17:37
    • #50

    Um etwas Sachliches hinsichtlich des Tierreichs hinzuzufügen - die Tradition des Tibetischen Buddhismus gründet nicht auf dem Palikanon des Theravada.

    Einmal editiert, zuletzt von Roni (31. Januar 2012 um 17:53)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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