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Fragen eines Anfängers

  • wastedyouth
  • 17. Januar 2012 um 13:29
  • Zum letzten Beitrag
  • wastedyouth
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    17. Januar 2012
    • 17. Januar 2012 um 13:29
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin 25 und beschäftige mich seit ca. 10 Monaten mit Buddhismus. Ich bin durch meine Angsterkrankung auf Buddhismus gestoßen, nachdem ich etwas über Achtsamkeit im Internet gelesen habe. Ich fand es sehr interessant und durch zufall bot die städtische VHS einen Kurs in Achtsamkeit, geleitet von einer Psychologin, an woran ich dann teilnahm.

    Seitdem beschäftige ich mich mit Buddhismus und übe Achtsamkeitsmeditation, dieses klappt jedoch nicht so ganz, da ich Schiwerigkeiten habe den "inneren Schweinehund" zu überwinden.
    In Phasen wo es mit schlechter geht und ich Angstattacken habe kümmere ich mich mehr darum, jedoch sobald es mir besser geht beschäftige ich mich wieder mit anderen Dingen. Ich weiß das ich an sich gerade die Zeit nutzen sollte wo es mir besser geht um zu üben um besser vorbereitet zu sein für die schlechten Zeiten, jedoch kann ich mich schwer überwinden.

    Dazu kommt das ich einen sehr unruhigen Geist habe, der ständig mit Einfällen, Gedanken und neuen Ideen um sich wirft und mich "ablenkt".

    Vllt. kann mir ja einer von den erfahrenderen mir eine Hilfestellung leisten. Ich meditiere momentan alleine, würdet ihr mir zu einer Sangha raten?

    An Literatur habe ich bis jetzt gelesen:

    Thich Nhat Hahn - Ich pflanzte ein Lächeln,
    Thich Nhat Hahn - Ärger: Befreiung aus dem Teufelskreis destruktiver Emotionen
    Yongey Mingyur Rinpoche - Buddha und die Wissenschaft von Glück
    Dalai Lama - Buch der Menschlichkeit
    Buddhismus für Dummis

    Ich wäre für eure Hilfe sehr dankbar

    Grüße Robert

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 17. Januar 2012 um 15:34
    • #2

    Moin Robert
    solltest du mit deiner Angsterkrankung in Therapie sein, empfehle ich dir, dich mit deinem Therapeuten zu besprechen.

    Meditation ist keine Therapie, aber durch Meditation könnte das eine oder andere Türchen geöffnet werden, das zu diesem Zeitpunkt besser geschlossen geblieben wäre.
    Damit kann eine Sangha schnell überfordert sein. Und du vielleicht auch.

    Da ich dich nicht kenne, kann ich dir hier keinen anderen Rat geben.

    Liebe Grüße
    Ji'un Ken

  • Grund
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    • 17. Januar 2012 um 15:36
    • #3
    wastedyouth:

    In Phasen wo es mit schlechter geht und ich Angstattacken habe kümmere ich mich mehr darum, jedoch sobald es mir besser geht beschäftige ich mich wieder mit anderen Dingen. Ich weiß das ich an sich gerade die Zeit nutzen sollte wo es mir besser geht um zu üben um besser vorbereitet zu sein für die schlechten Zeiten, jedoch kann ich mich schwer überwinden.


    Das hast du wohl richtig erkannt, denn wenn mal Panik da ist, dann ists schwieriger zu sehen, dass da niemand ist der sich vor etwas fürchten müsste, sondern dass es sich nur um prozesshafte abhängig entstehende Abläufe handelt ohne dass da ein Eigentümer dieser Abläufe wäre. Um dies zu sehen muss Ruhe da sein und wenn Panik da ist, dann ist da keine Ruhe.

    wastedyouth:


    Dazu kommt das ich einen sehr unruhigen Geist habe, der ständig mit Einfällen, Gedanken und neuen Ideen um sich wirft und mich "ablenkt".


    Übe Ruhemeditation, sonst klappt das mit der Achtsamkeit ja auch nicht. Du solltest dir auch ein reizarmes Leben angewöhnen ... wenn du dich vielen Reizen aussetzt, dann kommt es nicht zur Ruhe.


    wastedyouth:


    An Literatur habe ich bis jetzt gelesen:

    Thich Nhat Hahn - Ich pflanzte ein Lächeln,
    Thich Nhat Hahn - Ärger: Befreiung aus dem Teufelskreis destruktiver Emotionen
    Yongey Mingyur Rinpoche - Buddha und die Wissenschaft von Glück
    Dalai Lama - Buch der Menschlichkeit
    Buddhismus für Dummis

    Gehts da um Meditation? Um praktische Übungen? wenn es darin nur um Ideen geht, dann vergiss es, denn dann fütterst du dir nur mehr rein worum deine Gedanken dann zusätzlich kreisen können.

    Der Yongey gibt auch Meditationskurse ...

  • gbg
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    • 17. Januar 2012 um 16:22
    • #4

    Hallo wastedyouth

    Achtsamkeit zu üben ist denke ich bei Angstzuständen die genau richtige Übung.

    Unser Gehirn so habe ich bei mir selbst festgestellt ist eine Art Problemsuchmaschine.
    Eine Suchmaschine die - ist das eine Problem gelöst - sogleich nach in der Vergangenheit noch nicht gelösten Problemen und nach in der Zukunft noch zu lösenden Problemen sucht.

    Achtsamkeit d.h. offenes verweilen in der Gegenwart macht der Problemsuchmaschine Gehirn einen Strich durch die Rechnung.

    Als Beispiel:

    Vorausblickend zu denken ich muß einen Vortrag halten macht ängstlich.

    Rückblickend zu denken Ich hätte mich auf den Vortrag besser vorbereiten müssen macht depressiv.

    Dies gilt allgemein.

    Fazit: Kann dir nur empfehlen Achtsamkeit (offenes Gegenwärtigsein) im Alltag zu üben. :)
    (Dann dringen mit der Zeit immer weniger Vergangenheitsprobleme und Zukunftsprobleme in dich ein. Das verschafft auch unterbewusst heilsame Erleichterung)

    L.G. gbg

  • wastedyouth
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    17. Januar 2012
    • 17. Januar 2012 um 16:34
    • #5
    Zitat

    solltest du mit deiner Angsterkrankung in Therapie sein, empfehle ich dir, dich mit deinem Therapeuten zu besprechen.

    Also mein Therapeut weiß das ich meditiere und der damalige Achtsamkeitskurs an der VHS wurde auch von einer Dipl- Psychologin geleitet. Im Endeffekt geh ich davon aus, dass bei mir viel mit Stress zu tun hat, den ich mir selber mache, in welcher Form auch immer. Hab das Gefühl immer unter Strom zu sein und auch immer etwas tuen zu müssen. Sei es etwas reparieren, Holz hacken oder sonst irgendwelche Dinge.

    Zitat

    Gehts da um Meditation? Um praktische Übungen? wenn es darin nur um Ideen geht, dann vergiss es, denn dann fütterst du dir nur mehr rein worum deine Gedanken dann zusätzlich kreisen können.

    Bei den beiden Büchern von Thich Nhat Hahn geht es um Anwendung von Achtsamkeitsmeditation auf Alltagssituationen, also bewusst Tätigkeiten ausführen, bewusstes Autofahren und Gehmeditation

    Bei dem von Yongey Mingyur geht es in der ersten Hälfte um Buddhismus an sich und dann auch praktische Anleitung zur Meditation auf Geräusche, Gesehenes und den Atem. Dort steht auch das Yongey als kleiner Junge unter starken Ängsten litt.

    Zitat

    Übe Ruhemeditation, sonst klappt das mit der Achtsamkeit ja auch nicht. Du solltest dir auch ein reizarmes Leben angewöhnen ... wenn du dich vielen Reizen aussetzt, dann kommt es nicht zur Ruhe.

    Könntest du mir noch etwas zur Ruhemeditation sagen, was versteht man darunter?

    An sich führe ich schon ein reizarmes Leben, bzw. nunja also ich gehe nicht zur Disko, konsumiere weder Alkohol noch rauche ich, aber ich mach halt viele verschiedene Dinge und interessiere mich für alles...das kann natürlich auch stress erzeugen und reize...

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    • 17. Januar 2012 um 17:10
    • #6
    wastedyouth:

    An sich führe ich schon ein reizarmes Leben, bzw. nunja also ich gehe nicht zur Disko, konsumiere weder Alkohol noch rauche ich, ...


    Sehr gut!

    wastedyouth:

    ...aber ich mach halt viele verschiedene Dinge und interessiere mich für alles...das kann natürlich auch stress erzeugen und reize...


    Ja das ist die Unruhe die "von innen" kommt

    wastedyouth:

    Könntest du mir noch etwas zur Ruhemeditation sagen, was versteht man darunter?


    Shamata-Meditation. Man konzentriert sich auf ein "Objekt" (kein äußeres zum ansehen oder so) und dadurch werden die Gedanken weniger bis sie ganz verschwinden.
    Manche nehmen den Atem, andere visualisieren etwas oder konzentrieren sich auf ein Mantra, wieder andere bringen sich erst durch bestimmte Gedanken in einen Zustand von liebender Güte für alles und jeden und konzentrieren sich da drauf, und andere konzentrieren sich auf gar nichts ("objektlos") ....

    mit dem Atem kann man (fast) nichts falsch machen am Anfang

  • wastedyouth
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    • 18. Januar 2012 um 09:27
    • #7

    Das Problem, das ich bei der Konzentration auf den Atem habe, ist dass ich mich höchstens 10 Minuten darauf konzentrieren kann, dann treibt mich wieder etwas aus dem Inneren von meinem Meditationskissen herunter.

    Deswegen meine Frage nach der Sangha am Anfang, dort wird einmal alle 2 Wochen Achtsamkeitsmeditation geübt.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 18. Januar 2012 um 12:51
    • #8

    10 Minuten ist für einen Anfänger viel.

    Such Dir, wie Ji'un Ken schreibt, einen Therapeuten, der dem Buddhismus gegenüber aufgeschlossen ist, bzw. Der die Meditationsarten kennt. Der kann Dir besser raten, was passt und was nicht - für Dich zugeschnitten.

    Eine Freundin von mir ist auch angstneurotisch und sie bat mich ihr Meditation beizubringen. Und obwohl ich sie gut kenne und echten Kontakt mit ihr habe, ohne Bildschirm und Tastatur, traue ich mir das nicht zu. Ich hab sie jetzt zu einem mir bekannten buddhistischen Mönch und ausgebildetem Psychologen geschleppt und sie ist begeistert.

    Lass nicht Laien mit ihren eigenen Neurosen an Dir herumdoktorn.

    Liebe Grüße und beste Genesungswünsche von LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 18. Januar 2012 um 20:06
    • #9
    wastedyouth:

    Das Problem, das ich bei der Konzentration auf den Atem habe, ist dass ich mich höchstens 10 Minuten darauf konzentrieren kann, dann treibt mich wieder etwas aus dem Inneren von meinem Meditationskissen herunter.

    Wenn du 10min ausschließlich beim Atem bleibst ist das außergewöhnlich gut.
    Übe regelmäßig und sei dabei sowohl entspannt als auch konzentriert. Besser kurz und regelmäßig als lang und selten. Es sollte dir Spaß machen.

  • Grund
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    • 19. Januar 2012 um 07:46
    • #10
    TMingyur:
    wastedyouth:

    Das Problem, das ich bei der Konzentration auf den Atem habe, ist dass ich mich höchstens 10 Minuten darauf konzentrieren kann, dann treibt mich wieder etwas aus dem Inneren von meinem Meditationskissen herunter.

    Wenn du 10min ausschließlich beim Atem bleibst ist das außergewöhnlich gut.
    Übe regelmäßig und sei dabei sowohl entspannt als auch konzentriert. Besser kurz und regelmäßig als lang und selten. Es sollte dir Spaß machen.

    Was bedeutet "ausschließlich beim Atem"?

    Es bedeutet, dass es weder Gedanken der Vergangenheit gibt, noch Gedanken der Zukunft, weder der Gedanke "da ist der Atem", noch der Gedanke "ich" oder "mein", auch keine Gedanken wie "der Atem ist {so und so}", keine Gedanken "da juckt es" und auch keine Gedanken "oh mann, die musik, der nachbar ist zu laut". Da ist nur Atem ohne den Gedanken "Atem".
    Atem ist der beste Freund. Der ist immer da, die zuverlässigste Zuflucht. Wie eine kühle Dusche wenn's im Sommer unerträglich heiß ist oder ein mollig-warmes Bett, wenn's im Winter unerträglich kalt ist. Wenn alle anderen durchdrehen und in Panik durcheinanderlaufen, du kennst den Atem und hast kein Problem. :D

  • accinca
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    • 19. Januar 2012 um 09:05
    • #11
    TMingyur:

    Was bedeutet "ausschließlich beim Atem"?

    Es bedeutet, dass es weder Gedanken der Vergangenheit gibt, noch Gedanken der Zukunft, weder der Gedanke "da ist der Atem", noch der Gedanke "ich" oder "mein", auch keine Gedanken wie "der Atem ist {so und so}", keine Gedanken "da juckt es" und auch keine Gedanken "oh mann, die musik, der nachbar ist zu laut". Da ist nur Atem ohne den Gedanken "Atem".
    Atem ist der beste Freund. Der ist immer da, die zuverlässigste Zuflucht. Wie eine kühle Dusche wenn's im Sommer unerträglich heiß ist oder ein mollig-warmes Bett, wenn's im Winter unerträglich kalt ist. Wenn alle anderen durchdrehen und in Panik durcheinanderlaufen, du kennst den Atem und hast kein Problem. :D

    Trotzdem:
    "Atmet er tief ein, so weiß er <Ich atme tief ein>,
    atmet er tief aus, so weiß er <Ich atme tief aus>;
    atmet er kurz ein, so weiß er <Ich atme kurz ein>,
    atmet er kurz aus, so weiß er <Ich atme kurz aus>.
    <Den ganzen Körper empfindend will ich einatmen>,
    <Den ganzen Körper empfindend will ich ausatmen >, so übt er sich.
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich einatmen>,
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich ausatmen>, so übt er sich." (D 22)

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    • 19. Januar 2012 um 09:12
    • #12
    accinca:


    Trotzdem:
    "Atmet er tief ein, so weiß er <Ich atme tief ein>,...

    Ja die Schriftgelehrten. Deren Angebot ist üblicherweise, die Probleme, die man hat, durch andere auszutauschen, von denen man zuvor noch nie geahnt hat, dass es solche auch geben kann. Die würden auch eine Hummel belehren, dass sie ja gar nicht fliegen kann, weil ihr Körpergewicht gemäß physikalischer Gesetze das ja gar nicht zulässt.

    Da mache jeder seine eigenen Schlussfolgerungen. 8)

    Nichts für ungut accinca ... ;)

    Aber vielleicht können wir, du accinca und ich, auch einen Kompromiss finden, indem wir uns drauf einigen, dass du dich auf Achtsamkeit beziehst und ich mich auf Samatha ...

  • accinca
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    • 19. Januar 2012 um 09:30
    • #13
    TMingyur:
    accinca:


    "Atmet er tief ein, so weiß er <Ich atme tief ein>,...


    Ja die Schriftgelehrten. Deren Angebot ist üblicherweise, die Probleme, die man hat, durch andere auszutauschen, von denen man zuvor noch nie geahnt hat, dass es solche auch geben kann.


    Dann war der Buddha mit seinen Lehranweisungen eben ein "Schriftgelehrter".
    Das kann ja nur aus der christlichen Ecke kommen. Typisch "Westler".

    Zitat

    Die würden auch eine Hummel belehren, dass sie ja gar nicht fliegen
    kann, weil ihr Körpergewicht gemäß physikalischer Gesetze das ja gar nicht zulässt.
    Da mache jeder seine eigenen Schlussfolgerungen. 8)


    Wo hast du nur den "Schmarren her"? Natürlich kann eine Hummel
    gemäß physikalischer Gesetze fliegen. Wer hat dir eingeredet sie könnte
    das nicht? Du mußt nicht alles glauben was in deinen "schlauen" Bücher steht.
    (Durch den Flügelschlag werden Wirbel erzeugt, die der Hummel den nötigen Auftrieb verschaffen, und die Existenz dieser Wirbel ließ sich mit optischen Mitteln zeigen.)

  • wastedyouth
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    • 19. Januar 2012 um 11:59
    • #14
    Zitat

    Wenn du 10min ausschließlich beim Atem bleibst ist das außergewöhnlich gut.

    Ich halte es 10 Minuten ingesamt aus, bevor mich meine "innere Unruhe" vom Meditationskissen treibt. Dem Atem folge ich vllt. 10-12 Sekunden bevor Gedanken aufziehen.

    Zitat

    Atmet er tief ein, so weiß er <Ich atme tief ein>,
    atmet er tief aus, so weiß er <Ich atme tief aus>;
    atmet er kurz ein, so weiß er <Ich atme kurz ein>,
    atmet er kurz aus, so weiß er <Ich atme kurz aus>.
    <Den ganzen Körper empfindend will ich einatmen>,
    <Den ganzen Körper empfindend will ich ausatmen >, so übt er sich.
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich einatmen>,
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich ausatmen>, so übt er sich." (D 22)

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    Woher stammt diese Anweisung? So ähnlich wird es in dem Buch von Thich Nhat Hahn auch beschrieben.

  • accinca
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    • 19. Januar 2012 um 15:40
    • #15
    wastedyouth:

    [

    Zitat

    Atmet er tief ein, so weiß er <Ich atme tief ein>,
    atmet er tief aus, so weiß er <Ich atme tief aus>;
    atmet er kurz ein, so weiß er <Ich atme kurz ein>,
    atmet er kurz aus, so weiß er <Ich atme kurz aus>.
    <Den ganzen Körper empfindend will ich einatmen>,
    <Den ganzen Körper empfindend will ich ausatmen >, so übt er sich.
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich einatmen>,
    <Diese Körperfunktion besänftigend will ich ausatmen>, so übt er sich." (D 22)

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    Woher stammt diese Anweisung? So ähnlich wird es in dem Buch von Thich Nhat Hahn auch beschrieben.

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    Aus D. 22 oder andren Lehrreden des Buddha.

  • Onyx9
    Gast
    • 19. Januar 2012 um 16:20
    • #16

    Gute Antworten oben, besonders Achtsamkeit auf Atem, tiefen Atem.
    Ick empfehle dir aber Verhaltenstherapie, da dort die der angsterkrankung zugrundeliegenden Verhaltens,-und Denkmechanismen
    aufgedeckt und korrigiert werden. Hat auch seeeehr viel mit Achtsamkeit zutun.
    Von reiner Shamata, geschweige denn Zen rate ich dringend ab
    bis o.g. nicht in heilsame Bahnen gelenkt ist.

  • Grund
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    • 19. Januar 2012 um 19:22
    • #17
    wastedyouth:
    Zitat

    Wenn du 10min ausschließlich beim Atem bleibst ist das außergewöhnlich gut.

    Ich halte es 10 Minuten ingesamt aus, bevor mich meine "innere Unruhe" vom Meditationskissen treibt. Dem Atem folge ich vllt. 10-12 Sekunden bevor Gedanken aufziehen.

    Also bleibst du 10-12 Sekunden bei Atem. Macht nix, irgendwo muss man ja beginnen.
    Denk an die Entspannung ... man neigt dazu sich zu ver-spannen, wenn man sich konzentrieren will.

    Natürlich musst du zunächst den Gedanken auf den Atem richten und immer wieder zurückholen wenn er wegstreunt. Aber mit Anspannung ists sehr schwer. Da ist dann zu viel "wollen" bei.

    Dieses "immer wieder zurückholen" ist die Wirkung von Achtsamkeit. Natürlich muss man zunächst achtsam sein bzgl. des Verweilens auf dem Objekt, bevor Konzentration stabil wird.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 20. Januar 2012 um 00:08
    • #18

    Die folgenden Postings hatten mit dem Ausgangsthema nichts mehr zu tun. Ich habe sie nach Allgemeines zum Buddhismus verschoben.
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=8641

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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