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  1. Buddhaland Forum
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Meditieren schafft mir eher Probleme im Alltag

  • samsara*
  • 9. Januar 2012 um 23:50
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    • 16. Januar 2012 um 08:34
    • #26
    accinca:
    TMingyur:


    "Meister, wie soll ich meinen Geist erfreuen?"
    "Bring mir deinen Geist."
    "Ich kann meinen Geist nicht finden."
    "Dann gibt's nichts zu erfreuen."
    Wenn man sich zuviel mit Schriften und Belehrungen konditioniert, verliert man leicht den Sinn für die Bandbreite an Bedeutungen von Worten und die konditionierte Bedeutung wird dann verdinglicht und es wird daran angehaftet. Dann kann man sich nur noch mit "seinesgleichen" unterhalten. 8)


    Du sprichst jetzt aber nicht von dir oder? 8)

    Alles anzeigen

    Danke für die Steilvorlage, während ich grade ein paar kommentierende Worte dazu geschrieben habe und hiermit poste: 8)


    ________


    TMingyur:
    TMingyur:

    Der Buddha selbst empfiehlt "den Geist erfreuen" als Vorbedingung (Erleichterungs-Hilfsmittel) für Konzentration und Befreiung. 8)

    "Meister, wie soll ich meinen Geist erfreuen?"
    "Bring mir deinen Geist."
    "Ich kann meinen Geist nicht finden."
    "Dann gibt's nichts zu erfreuen."

    8)

    Was soll das?

    Ist natürlich eine Karikatur von Chan/Zen. Eine Karikatur der unbestimmen und sich nicht an Konventionen haltende Begrifflichkeit von Chan/Zen, welche den Anschein erwecken könnte, dass Chan/Zen im Gegensatz zur Lehre des Buddha stehe.

    Die frühesten Chan/Zenmeister hatten vermutlich emsig gemäß den Original-Worten des Buddha praktiziert, und waren sehr gelehrt was das Buddha Dharma anging (kann aus den ausgegrabenen Texten geschlossen werden). Erst auf dieser Grundlage verkündeten sie ihr stark kondensiertes, auf das wesentliche reduzierte Dharma ...
    Der Buddha lehrte das gleiche wie die frühesten Chan/Zenmeister mit einigen seiner "pith instructions" (Belehrungen die "ins Mark gehen"), nahm aber auf die Unterschiedlichkeit seiner Zuhörer mehr Rücksicht bzw konnte das tun, was ihn deutlich von den Chan/Zenmeistern unterscheidet ... Er war halt ein "Buddha", die Chan/Zenmeister aber nicht, auch wenn's von manchen gerne so gesehen werden will.
    Die frühen Chan/Zenmeistern lehrten also ausschließlich das, was der Buddha in nur einigen wenigen seiner Lehrreden lehrte.
    Daraus zu folgern, dass man alles praktizieren müsse, was der Buddha lehrte, ist falsch. Denn in vielen seiner Lehrreden kann man nachlesen, dass viele bereits Stromeintritt oder Befreiung erlangten, nachdem sie nur eine seiner Reden gehört hatten. Das führt also die orthodoxe Behauptung man müsse dieses oder jenes praktizieren, weils zum 8fachen Pfade gehört ab absurdum. Denn was man bereits hat, muss man nicht mehr üben, sondern kann sich gleich dem Wesentlichen zuwenden.
    Problem hierbei ist lediglich die Frage: Hat mans bereits oder hat mans noch nicht?
    Viel Spaß bei der Erforschung der Antwort :lol:

  • wusheng
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 09:06
    • #27
    TMingyur:


    Was soll das?

    Ist natürlich eine Karikatur von Chan/Zen. Eine Karikatur der unbestimmen und sich nicht an Konventionen haltende Begrifflichkeit von Chan/Zen, welche den Anschein erwecken könnte, dass Chan/Zen im Gegensatz zur Lehre des Buddha stehe.

    Die frühesten Chan/Zenmeister hatten vermutlich emsig gemäß den Original-Worten des Buddha praktiziert, und waren sehr gelehrt was das Buddha Dharma anging (kann aus den ausgegrabenen Texten geschlossen werden). Erst auf dieser Grundlage verkündeten sie ihr stark kondensiertes, auf das wesentliche reduzierte Dharma ...
    Der Buddha lehrte das gleiche wie die frühesten Chan/Zenmeister mit einigen seiner "pith instructions" (Belehrungen die "ins Mark gehen"), nahm aber auf die Unterschiedlichkeit seiner Zuhörer mehr Rücksicht bzw konnte das tun, was ihn deutlich von den Chan/Zenmeistern unterscheidet ... Er war halt ein "Buddha", die Chan/Zenmeister aber nicht, auch wenn's von manchen gerne so gesehen werden will.
    Die frühen Chan/Zenmeistern lehrten also ausschließlich das, was der Buddha in nur einigen wenigen seiner Lehrreden lehrte.
    Daraus zu folgern, dass man alles praktizieren müsse, was der Buddha lehrte, ist falsch. Denn in vielen seiner Lehrreden kann man nachlesen, dass viele bereits Stromeintritt oder Befreiung erlangten, nachdem sie nur eine seiner Reden gehört hatten. Das führt also die orthodoxe Behauptung man müsse dieses oder jenes praktizieren, weils zum 8fachen Pfade gehört ab absurdum. Denn was man bereits hat, muss man nicht mehr üben, sondern kann sich gleich dem Wesentlichen zuwenden.
    Problem hierbei ist lediglich die Frage: Hat mans bereits oder hat mans noch nicht?
    Viel Spaß bei der Erforschung der Antwort :lol:

    Alles anzeigen


    Das Erforschen war ein Erfreuen, auch wenn dies widersprüchlich erscheinen mag zu Deiner Chan-Karikatur.
    Tolles Post, TMingyur, ich bin beeindruckt, wie Du es auf den Punkt gebracht hast.
    Hoffentlich bemühen sich jetzt keine Geistes-Heroen, hier nun wieder ein Plädoyer für irgendeine "bessere" Schule zu starten. Der recht kleinen Chan-Gruppe (Non quot sed quales) im Buddhaland jedenfalls wird es wohl verständlich sein...
    Wusheng

  • monikamarie
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 09:19
    • #28

    Das ist sogar mir verständlich :D

  • accinca
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    • 16. Januar 2012 um 09:36
    • #29

    Ob jemand glaubt das Zen das über China nach Japan gekommen war
    und dort vereinzelt zu Schulen führte, so war wie es der Buddha lehrte
    oder nicht, ist für die Lehre des Buddha sowas von uninteressant und
    unwesentlich das es eh alles egal ist. Nicht ein Gedanke werde ich daran verschwenden.

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    • 16. Januar 2012 um 09:37
    • #30
    accinca:

    Nicht ein Gedanke werde ich daran verschwenden.

    Ich wußte doch, dass accinca im Grunde ein Zennie ist 8)

  • accinca
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    • 16. Januar 2012 um 10:00
    • #31
    TMingyur:
    accinca:

    Nicht ein Gedanke werde ich daran verschwenden.

    Ich wußte doch, dass accinca im Grunde ein Zennie ist 8)


    Und der Buddha war in Wahrheit auch Zenist ja? ;)

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    • 16. Januar 2012 um 10:11
    • #32
    accinca:
    TMingyur:

    Ich wußte doch, dass accinca im Grunde ein Zennie ist 8)


    Und der Buddha war in Wahrheit auch Zenist ja? ;)

    Der war Lehrer von Göttern und Menschen. Wenn der sich mit was identifiziert hätte, dann hätte er das nicht sein können.
    Was wir in ihm sehen, das entsteht abhängig. Wenn dies ist, dann entsteht jenes. Wenn dies nicht mehr ist, dann vergeht jenes. 8)

  • Kusala
    Gast
    • 16. Januar 2012 um 10:47
    • #33

    Wer sich mehr mit Metta beschäftigen möchte,
    hier noch mal der Link zu Mettā - ganz nüchtern.

    Und Das Mettā-Sutta erklärt.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • accinca
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    • 16. Januar 2012 um 11:46
    • #34
    TMingyur:


    Der war Lehrer von Göttern und Menschen. Wenn der sich mit was identifiziert hätte, dann hätte er das nicht sein können. Was wir in ihm sehen, das entsteht abhängig. Wenn dies ist, dann entsteht jenes. Wenn dies nicht mehr ist, dann vergeht jenes. 8)


    Das hast du aber schön gesagt."
    Wobei die Formulierung "Was wir in ihm sehen".
    ja heißt: "Was der Geist in ihm sieht".

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    • 16. Januar 2012 um 13:14
    • #35
    accinca:

    Wobei die Formulierung "Was wir in ihm sehen".
    ja heißt: "Was der Geist in ihm sieht".


    Es ist ja wohl eindeutig, dass die beiden Formulierung nicht identisch sind. Wie kannst du also sagen dass die erste die zweite "heißt"? 8)

  • accinca
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    • 16. Januar 2012 um 13:55
    • #36
    TMingyur:
    accinca:

    Wobei die Formulierung "Was wir in ihm sehen".
    ja heißt: "Was der Geist in ihm sieht".


    Es ist ja wohl eindeutig, dass die beiden Formulierung nicht identisch sind. Wie kannst du also sagen dass die erste die zweite "heißt"? 8)


    Weil sie das gleiche aussagen auch wenn der Wortlaut verschieden ist.

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    • 17. Januar 2012 um 15:40
    • #37
    accinca:
    TMingyur:


    Es ist ja wohl eindeutig, dass die beiden Formulierung nicht identisch sind. Wie kannst du also sagen dass die erste die zweite "heißt"? 8)


    Weil sie das gleiche aussagen auch wenn der Wortlaut verschieden ist.

    Hörst du Stimmen? :lol:

  • accinca
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    • 17. Januar 2012 um 17:16
    • #38
    TMingyur:
    accinca:

    Weil sie das gleiche aussagen auch wenn der Wortlaut verschieden ist.


    Hörst du Stimmen? :lol:


    Wenn du was zu sagen hättest würde ich
    deine Stimme vielleicht hören.
    Allerdings scheint es dir unbekannt zu sein, das man
    u.U. durch verschiedenen Wortlaut den gleichen Sinn
    zum Ausdruck bringen kann.

  • Grund
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    • 18. Januar 2012 um 06:43
    • #39
    accinca:
    TMingyur:


    Hörst du Stimmen? :lol:


    Wenn du was zu sagen hättest würde ich
    deine Stimme vielleicht hören.
    Allerdings scheint es dir unbekannt zu sein, das man
    u.U. durch verschiedenen Wortlaut den gleichen Sinn
    zum Ausdruck bringen kann.

    Alles anzeigen

    Wessen Sinn ist es denn? Der des Lesers/Hörers oder der des Schreibers/Sprechers? 8)

  • GaliDa68
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 07:22
    • #40

    Ich sag jetzt noch mal was zu samsara* …

    Vielleicht hilft es, wenn Du nicht so sehr auf das guckst, was die Anderen alles falsch machen, sondern Dich betrachtest. Dann wirst Du vielleicht auch besser die Anderen verstehen und das ist eine Grundlage für Mitgefühl. Dabei ist es wichtig, auch sich mit Mitgefühl und Güte zu betrachten, also nicht zu verurteilen, sondern einfach nur verstehen lernen: Warum mache ich das? Wieso reagiere ich so? Warum bin ich dann traurig, wütend …? usw.
    Und schon bald kannst Du wieder die enge Verbindung sehen, in der wir miteinander stehen. Du kannst dann "trotzdem" Liebe für Deine Familie und Deine Freunde empfinden, auch weil Du weißt, dass all das auch in Dir wohnt, was Du an ihnen erkennst. Ich würde mich mit Kritik an den Anderen zurückhalten. Sprich nur und ausschließlich für Dich, was Du möchtest, was Du nicht möchtest, was Du an Dir entdeckst. Und vergesse nicht, dass die Anderen Dich neu kennenlernen, Du hast vielleicht noch nie vorher gesagt, was Dir auf dem Herzen liegt. Dein Umfeld muss ja verwirrt sein.

    Täusch Dich nicht. Wenn Du Dich von Leuten trennst, die Dir plötzlich nicht mehr zusagen, weil Du ein neues Umfeld gefunden hast, eine "heilige Sangha", dann wirst Du kräftig auf die Schnauze fallen. Und vergiss nicht, was sie all die Jahre für Dich getan haben, wie sie für Dich da waren, mit Dir gelacht und geweint, für Dich gesorgt und sich mit Dir gekabbelt haben, sie haben Dich all die Jahre in Deiner Unvollkommenheit ertragen, die Du anscheinend jetzt zu erkennen begonnen hast. Du bist sicher gemocht und geliebt worden, von jedem auf seiner Weise und nach seinem Vermögen. Das ist Deine Wegzehrung für Dein ganzes Leben. Ohne das wärst Du nichts. Kannst Du verstehen, was ich meine?

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Kusala
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 07:37
    • #41

    So GaliDa68 , nun beobachte Deinen Geist und behalte diese Gesinnung bei :)
    Übrigens unser aller täglich Übung. Heilsames kultivieren.

    Guter Beitrag war das. Daumen hoch!!

    ()

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    • 18. Januar 2012 um 07:55
    • #42
    Kusala:

    So GaliDa68 , nun beobachte Deinen Geist ...


    Genau, denn wenn du nichts beobachtest, dann steigt da kein Bewußtsein auf und wenn da kein Bewußtsein aufsteigt, dann ist da keine Unwissenheit, und weil dann da keine Unwissenheit ist, ist da natürlich auch keine Gesinnung, denn diese wäre ja Bewußtsein 8)

  • accinca
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    • 18. Januar 2012 um 07:57
    • #43
    TMingyur:


    Wessen Sinn ist es denn? Der des Lesers/Hörers oder der des Schreibers/Sprechers? 8)


    Es ist der Sinn des Wortlauts. Aber davon hast du
    ja leider keine Ahnung. 8)

    Der Sinn rechten Wortlautes ist nämlich wohlverständlich. (A2, 21)

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (18. Januar 2012 um 08:00)

  • GaliDa68
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 08:00
    • #44

    Bewusst wird mir immer alles erst danach und zwischendrin 8)

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    • 18. Januar 2012 um 08:02
    • #45
    accinca:
    TMingyur:


    Wessen Sinn ist es denn? Der des Lesers/Hörers oder der des Schreibers/Sprechers? 8)


    Es ist der Sinn des Wortlauts.


    Ist der in den Buchstaben drin oder dazwischen oder haftet der an den Ränder der Buchstaben?

    accinca:

    Aber davon hast du
    ja leider keine Ahnung. 8)


    Stimmt. Ich habe nicht die geringste Ahnung. 8)

  • accinca
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    • 18. Januar 2012 um 08:07
    • #46
    GaliDa68:

    Sprich nur und ausschließlich für Dich, was Du möchtest, was Du nicht möchtest, was Du an Dir entdeckst.


    Allerdings ist es doch viel häufiger das die Leute Tag und Nacht über
    nichts anderes Reden als über das was sie möchten und nicht möchten.

  • Grund
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    • 18. Januar 2012 um 08:10
    • #47
    accinca:
    GaliDa68:

    Sprich nur und ausschließlich für Dich, was Du möchtest, was Du nicht möchtest, was Du an Dir entdeckst.


    Allerdings ist es doch viel häufiger das die Leute Tag und Nacht über
    nichts anderes Reden als über das was sie möchten und nicht möchten.


    Nun "die Leute" reden weil sie's können. Wir schreiben, weil wir's können 8)

  • Kusala
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 08:10
    • #48
    GaliDa68:

    Bewusst wird mir immer alles erst danach und zwischendrin

    Ist klar, denn es ist ja immer schon Vergangenheit :) . Gegenwart in dem Sinne gibt es nicht.
    Deswegen ja auch "Geistestraining durch Achtsamkeit", damit man immer früher bemerkt/aufmerkt und das Ruder gehn "heilsames" rumreißen kann.

    Bezugnehmend auch zu dem Thread "Den Geist trainieren? "

    Allen einen schönen Tag wünschend
    Kusala

  • accinca
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    • 18. Januar 2012 um 08:59
    • #49
    TMingyur:

    Ist der in den Buchstaben drin oder dazwischen oder haftet der an den Ränder der Buchstaben? Stimmt. Ich habe nicht die geringste Ahnung. 8)


    Sag ich doch! 8)
    Dazu braucht man ja auch das Auge der Weisheit = paññācakkhu
    oder/und das Auge für die Lehre = dhammacakkhu

    Offenen Ohres hört er die Lehre.
    Hat er die Lehre gehört behält er sie.
    Hat er die Sätze behalten betrachtet er den Inhalt.
    Hat er den Inhalt betrachtet gewähren ihm die Sätze Einsicht.
    Indem ihm die Sätze Einsicht gewähren billigt er sie.
    Indem er sie billigt lässt er sie gelten.
    Hat er sie gelten lassen wägt er ab.
    Hat er abgewogen arbeitet er.
    Und weil er innig arbeitet verwirklicht er eben leibhaftig die höchste Wahrheit, und weise durchbohrend erschaut er sie. (M 70)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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